Zukunftsplay » 1

1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  15  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


Caroline

22, Weiblich

Hogwarts [ehem.] Ravenclaw Jahrgang 5 Halbblut Gut Zauberschachclub Astronomieclub Realist Frei

Beiträge: 77

Re: Zukunftsplay » 1

von Caroline am 01.06.2019 15:18

Camille &‘ Caroline

Wie immer saß ich in der Bibliothek, vor mir ein großer Haufen von Büchern, in meiner Hand eine heiße Tasse Kaffee. Ich hatte mich hier mit Camille verabredet, meiner besten Freundin. Sie müsste eigentlich jeden Moment hereinschneien, ich hatte mich schon vorher hier rein gesetzt, um zu lernen. Das Buch, welches sie mir zu Ostern geschenkt hatte, hatte ich schon ausgelesen. Und um mich dafür bei ihr zu bedanken, bastelte ich ein Fotobuch von uns zwei.
Seit dem ersten Jahrgang hier auf Hogwarts waren wir unzertrennlich, wie einige der Bilder auch zeigten. Ich war ziemlich gespannt auf ihre Reaktion, schließlich war Ostern mittlerweile eine Weile her. Ebenso gespannt war ich auf ihre Reaktion, wenn ich ihr von Noel erzählen würde. Zwar hatte ich ihr von unserem ersten Date erzählt, und auch als es vorläufig Zuende war, aber von unserer Versöhnung wusste sie noch nichts. Schließlich hatte ich angedeutet, er hatte mir garnichts bedeutet. Was natürlich eine Lüge war, um nicht weiter über ihn reden zu müssen.

   
      

you can pretend you don't miss me. you can pretend you don't care. all you wanna do is kiss me, oh what a shame i'm not there. you can pretend you don't miss me. you can pretend you don't care. all you wanna do is kiss me, oh what a shame i'm not there. what is it you want? you can lie but i know that you're not fine every time you talk. you talk 'bout me but you swear i'm not on your mind. you can pretend you don't miss me. you can pretend you don't care. all you wanna do is kiss me, oh what a shame i'm not there. everybody knows, you and i are suicidal stolen art. pretty moments sews.
stitches into all your bitches broken hearts

Antworten

Cosimo
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 1

von Cosimo am 06.02.2019 12:06

Bevor Hector und Rose vorhin an meiner Tür geklingelt hatten, hätte ich nie gedacht, dass dieser Abend nochmal so eine Wendung nehmen würde. Wir saßen im kalten Sand und schienen für diesen Moment ganz alleine auf der Welt zu sein und das war auch gut so. Neben uns nur das knackende und knisternde Feuer, das Rauschen der Wellen des dunklen Wassers und die Sterne über uns. Es war mehr als nur der richtige Ort und der richtige Zeitpunkt um endlich Dinge auszusprechen und aus der Welt zu schaffen die es seit langem dringend nötig hatten. 
Als seine Hand meine Schulter berührte und er dann nochmal meine Unschuld beteuerte tat das gut zu hören. Es reichte, wenn nur ich mich mit meinen Schuldzuweisungen als einziger quälte. Seine Worte ließen mich wieder aufatmen und beruhigten mich, auch wenn ich immer noch den Kopf hängen ließ. Das er meinte, das Rose putzmunter war und herumsprang, zauberte mir dann sogar ein kleines Lachen ins Gesicht. Er hatte recht und die Art wie er sie beschrieb passte einfach viel zu gut. Rose war ein Sonnenschein und ich war froh, dass sie Hector gefunden hatte. Ich wusste mittlerweile gut genug, dass er sie auf Händen tragen würde. 
Das kleine Lachen entwickelte sich, umso länger Hector sprach, immer weiter zu einem breiten Grinsen. Seine Drohung, dass sie beide mich nicht mehr in Ruhe lassen würden und dass ich mich nicht mehr in mein Schneckenhaus zurückziehen können würde, nahm ich dankend an. 
So wie ich ein paar Worte von Hector hatte hören müssen, so musste er jetzt auch ein paar wichtige Worte von mir hören und ich war mehr als bereit sie ihm zu sagen. Ich sah ihn an und legte ihm die Hand, ebenfalls auf die Schulter. "Hey Buddy. Das ist doch keine Frage. Vergeben und vergessen oder was sagst du?". Ich lächelte ihn an und hob das Glas um mit ihm anzustoßen. "Eine echte Freundschaft muss sowas schließlich aushalten meinst du nicht?"

Antworten

Hector

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Halbblut Gut Demiguise Covenant Duellierclub Zauberkunstclub Fan Partyfreak Frei

Beiträge: 60

Re: Zukunftsplay » 1

von Hector am 23.01.2019 23:27

"Ich glaube, wir beide sollten das schon irgendwie hinbekommen nicht die ganze Flasche auf Ex zu kippen", meinte ich mit einem kleinen Grinsen auf dem Gesicht. Ganz so unbefangen konnte ich leider noch nicht mit ihm reden; nicht, wenn das Gespräch noch bevor stand. Und Cosimo schein es ähnlich zu gehen, wenn ich diese bedrückende Stille richtig interpretierte. 
Ich bekam nur am Rande mit, wie Cosimo ein kleines Lagerfeuer mit der Hilfe seines Zauberstabes errichtete. Zu sehr war ich auf meine Worte konzentriert und wollte das Ganze endlich loswerden. Es nagte schon seit Wochen an meinen Nerven, genauso wie diese schrecklichen Schuldgefühle. Viel länger hätte ich das Ganze wahrscheinlich gar nicht mehr ausgehalten. 
Mindestens genauso schlimm war deshalb auch diese anfängliche Stille, als ich mit meiner Entschuldigung geendet hatte und Cosimo anblickte. Ich konnte seinen Blick nicht deuten. Würde er mir verzeihen? Oder würde er es mir nicht abkaufen, dass ich das Ganze wirklich ernst meinte und er mir wichtig war? Als er uns dann aber etwas Whiskey einschenkte, deutete ich es erstmal als ein gutes Zeichen. Immerhin hätte er mir genauso gut die Gläser um die Ohren hauen können. Ich bedankte mich bei ihm mit einem wohl etwas verzweifelten Lächeln, als er mir das Glas reichte und nippte dann etwas daran. Währenddessen hörte ich ihm aufmerksam zu, als er zu sprechen anfing. 
Meine Hand wanderte automatisch zu seiner Schulter und drückte diese sanft, als er geendet hatte. Seine Worte gingen auch mir nahe und als ich dann auch noch Cosimos Gesichtsausdruck sah, fühlte es sich so an, als würde mir jemand ein Messer ins Herz stechen. Ich wollte nicht, dass Cos sich schlecht fühlte. "Hey, Cos, du hast am allerwenigsten Schuld an dieser ganzen Sachen. Ich weiß, es mag sich jetzt blöd anhören, dass ausgerechnet ich das jetzt sage, nachdem was im Krankenflügel passiert war, aber da war ich ohnehin nicht Herr meiner Sinne." Ich könnte mir immer noch eine runterhauen für meine Aktion im Krankenflügel. "Rose weiß mindestens genauso gut, wie jeder andere, wie gefährlich Quidditch sein kann. Und an eurer Situation hättest du nichts ändern können, egal wie schnell du auch reagiert hättest. Es ist nunmal geschehen. Und Rose geht es gut. Sie springt schon wieder putzmunter durch Hogwarts." Ein kleines Lächeln bildete sich auf meinen Lippen, als ich daran dachte, wie Rose jetzt wieder Hogwarts unsicher machte. "Niemand nimmt dir das Geschehene übel. Niemand. Nicht Rose und auch nicht ich. Und du solltest jetzt wohl anfangen dir selber zu verzeihen, so schwer es auch sein mag... Und falls du denkst, dass du dich weiter zurückziehen kannst, dann hast du aber definitiv die Rechnung ohne Rose und mich gemacht. Wir werden dich so schnell nicht mehr in Ruhe lassen", fuhr ich mit einem leichten Lächeln fort. Dann verschwand mein Lächeln allerdings wieder und ein fragender Blick bildete sich auf meinem Gesicht. "Vorausgesetzt natürlich, du verzeihst mir?"

Hector.png
952715001545600830.gif

Antworten

Cosimo
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 1

von Cosimo am 10.01.2019 13:47

Ich grinste, als er das mit dem Alkohol sagte, da es wahrscheinlich wirklich stimmte. „Bei dem musst du dich aber bei Camille bedanken. Den hat sie mir zum Geburtstag geschenkt. Wir sollten ihr also vielleicht wenigstens ein Schluck zum Probieren übrig lassen" antwortete ich und grinste. Mein Grinsen hielt nicht lange an, da ich im nächsten Moment wieder ernst wurde. Er sprach die Sache an die passiert war und beteuerte bereits, dass ihm wohl etwas an unserer Freundschaft lag. Ich sagte erst mal nichts und ließ das erst mal sacken. Es war für alle an diesem Abend besser, wenn wir das klären würden und ich war froh, dass er gekommen war. Mir lag viel an Hector und ich hätte es grauenvoll gefunden, wenn wir uns verloren hätten. Der Weg zum Strand war nicht weit und trotz der Kälte ließen wir uns auf dem Sand nieder. Mittlerweile war ich 18 und damit volljährig. Das nutzte ich direkt um mit meinem Zauberstab etwas Treibholz mit aufeinander zu stapeln und es anschließend anzuzünden. Das verbrennende Holz begann direkt zu knistern und wärmte uns. Während dessen hörte ich ihm gespannt zu, bis er mich anblickte. Ich schaute zurück und sah den traurigen entschuldigenden Blick in seinen Augen. Er schien es wirklich ernst zu meinen und es schien ihm auch gleichermaßen wichtig zu sein. Ich konnte es verstehen, denn es ging mir genauso. Bevor ich etwas antwortete, nahm ich die Flasche öffnete sie und goss beide kleinen Gläser halb voll. Eins gab ich ihm mit einem schiefen lächeln, bevor ich mich auf meins konzentrierte und beobachtete, wie der Alkohol an den Rändern Schlieren zog. Ich überlegte, was ich sagen sollte, da er mich mit diesem Gespräch schon etwas überrascht hatte. „Danke, dass du das gesagt hast. Ich weiß, du hast es sicher in diesem Moment nicht so gemeint. Es war hart das zu hören, aber ich bin nicht nur deswegen gegangen...." Begann ich vorsichtig und nahm einen ersten Schluck aus meinem Glas. „Es hat sich wirklich kurz so angefühlt, als würdest du dir wünschen, dass ich fast gestorben wäre. Auch wenn du es nicht ernst gemeint hast, hast du es gesagt und es war wirklich wie ein Stich ins Herz. Ich hab kurz an unserer Freundschaft gezweifelt, da ich alles für Rose tun würde und das weißt du" erzählte ich weiter und es war als würde ich den Moment aus dem Krankenflügel noch einmal genauso durchleben. Mein Magen krampfte und ein dicker Kloß bildete sich in meinem Hals. „Aber wie gesagt, es warst nicht nur du und es tut gut zuhören, dass du nicht mehr so denkst. Ich selber mache mir bis heute immer noch Vorwürfe. Rose geht es wieder gut aber was wäre gewesen wenn nicht oder wenn es nochmal passieren würde". Ich schluckte und nahm einen kleinen Schluck um meine Kehle zu befreien. „Ich hab mich seit her zurückgezogen, weil ich Angst hatte wieder jemanden zu verletzen und dazu gehörst auch du. Nicht mal einen Besen hab ich seither angefasst" murmelte ich und sah ihn dann an. Ich hatte nicht gedacht, wie schwer es werden würde mit ihm darüber zu sprechen aber auf der anderen Seite war es auch befreiend.

Antworten

Hector

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Halbblut Gut Demiguise Covenant Duellierclub Zauberkunstclub Fan Partyfreak Frei

Beiträge: 60

Re: Zukunftsplay » 1

von Hector am 06.01.2019 18:20

Ich atmete erleichtert aus. Cosimo hatte zwar überrascht, ja, sogar geschockt gewirkt mich zu sehen, aber er hatte sich schnell wieder gefangen und war sogar sehr höflich. Ich hätte es gut verstehen können, wenn er mir eine runtergehauen hätte, um ehrlich zu sein. Was anderes hatte ich eigentlich gar nicht verdient. 
Ich sah zu, die Rose nach drinnen ging und schenkte ihr noch ein kleines Lächeln, bevor sie in einem Raum verschwand. Als mir Cosimo die Whiskeyflasche unter die Nase hielt, konnte ich mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen. "Sehr gerne", meinte ich. Und mit Blick auf die Flasche gerichtet, sagte ich noch: "Du hattest schon immer den besten Alkohol griffbereit." Wenn man ordentlich feiern wollte, sollte man immer zusammen mit Cosimo auf eine Party gehen. Das war mir schon länger bewusst. Immer wenn wir zwei zusammen auf einer Party waren, passierte etwas, was man nicht so schnell wieder vergaß. Und das im positiven Sinn. Ich musste leise seufzen, als mir bewusst wurde, dass diese Zeiten bald vorbei sein konnten, falls Cos mir nicht verzeihen würde.
Auf seine nächsten Worte hin schüttelte ich den Kopf. "Nein. Ich will das nicht nur wegen Rose klären. Ich will das vor allem wegen unserer Freundschaft wieder gerade biegen", entgegnete ich ihm ernst und auch vollkommen ehrlich. Natürlich war diese ganze Situation für Rose ziemlich mies gewesen, aber sie war nicht der Hauptgrund gewesen, warum ich das klären wollte. Ich wollte einfach nicht einen meiner engsten Freunde wegen so einem Streit verlieren. Das könnte ich mir sonst niemals verzeihen. 
"Aber lass uns erst mal weg von hier kommen", sagte ich dann noch, bevor wir auch schon Richtung Strand liefen. Es war etwas unangenehm schweigend neben einander herzulaufen, aber ich konnte es meinen Nerven wohl nicht antun irgendein sinnloses und oberflächliches Gespräch mit Cos zu führen, wenn uns das klärende Gespräch noch bevor stand. 
Als wir zum Glück relativ bald am Strand angekommen waren und uns in den Sand gesetzt hatten, sah ich zu Cosimo. "Cos, es tut mir so verdammt Leid", hörte ich mich sagen. "Ich weiß wirklich nicht, was in mich gefahren ist. Du weißt doch hoffentlich, dass ich das alles nie im Leben ernst gemeint hatte. Ich schätze da hat nur die Angst um Rose aus mir gesprochen. Und zu allem übel war ich auch noch wütend. Nicht unbedingt auf dich, wohl eher auf mich, weil ich nicht da gewesen war, als das Ganze passierte." Ich hörte auf zu sprechen, und versuchte wieder etwas ruhiger zu atmen. Dann sah ich Cos entschuldigend in die Augen. Ich wollte eigentlich noch mehr sagen, mich noch weiter entschuldigen, aber irgendwie ging es nicht. Vielleicht wäre es ohnehin besser, wenn ich Cosimo erst mal zu Wort kommen ließ.

Hector.png
952715001545600830.gif

Antworten

Cosimo
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 1

von Cosimo am 03.01.2019 00:59

Zu Weihnachten waren meine Verwandten aus Italien gekommen und ich eilte von einem Familienfest zum nächsten. Direkt darauf war dann schließlich mein 18. Geburtstag und ich wurde endlich volljährig. Zu diesem Anlass hatten mir meine Eltern gestattet meinen Geburtstag an Silvester in unserem Haus am Meer zu feiern. Ich war bereits einen Tag vorher angereist und hatte Dorcas bereits dazu eingeladen. Wir waren noch nicht zusammen aber ich hoffte an diesen Tagen vielleicht einen Schritt in unserer Beziehung weiter gehen zu können. Sie war tatsächlich auch schon einen Tag vorher gekommen und nach einem gemütlichen Abend mit ihr bereiteten wir alles auf die Feier und den Jahreswechsel vor. Es waren schon einige Gäste da und als es klingelte vermutete ich schon, dass es Rose sein würde. Ich stellte mein Glas auf der Theke der offenen Küche ab und ging zügig zur Tür. Als ich sie öffnete musste ich zweimal hinsehen um zu registrieren wer da vor mir stand. Es war nicht nur Rose, sondern sie hatte auch Hector mitgebracht. Er lächelte auch wenn es irgendwie seltsam aussah und ich musste mich konzentrieren um überhaupt irgendwie zu reagieren. Nach dem Unfall von Rose mit dem Klatscher, hatten wir uns einige üble Dinge an den Kopf geworfen, da wir beide durch unsere Sorgen sehr aufgebracht waren. Er hatte mir zuletzt dann noch den Klatscher an meinen Kopf gewünscht und ich konnte es irgendwie verstehen, andererseits hatte mich dieser Satz wirklich hart getroffen. Ich wusste nicht, wie es mit unserer Freundschaft aussah, da wir die vergangenen Wochen eigentlich kein Wort mehr miteinander gewechselt hatten. Ich wusste einfach nicht, ob er immer noch der selben Meinung war. Umso mehr überraschte es mich ihn hier vor mir zu sehen und er hatte sogar ein Geschenk dabei.
„Hey,..." kam mir zunächst nur über die Lippen und ich sah die beiden immer noch irritiert an. „Danke" murmelte ich und nahm ihm das Geschenk ab. Kurz konzentrierte ich mich auf Rose und begrüßte sie wie immer freundschaftlich liebevoll. „Hey, Dorcas wartet drinnen schon auf dich. Keine Ahnung was sie will aber vielleicht könntest du schon mal vor gehen?" fragte ich sie mit offensichtlichem Blick. Rose verstand es sofort und ich machte Platz, damit sie an mir vorbei das Haus betreten konnte. Vielleicht fühlte ich mich selbstsicherer, weil es mein Zuhause war und er nur Gast war oder weil wir immer noch Freunde waren. „Warte mal kurz,..." murmelte ich zu Hector gewand als Rose bereits verschwunden war und legte das Päckchen auf einer kleinen Kommode ab. Anschließend zog ich aus meiner Tasche die noch daneben stand den Feuerwhisky heraus, den ich von Camille zum Geburtstag bekommen hatte, mitsamt zwei leeren und sauberen Teelichtgläsern. „Hast du Lust auf was anderes?... Vielleicht zum Strand?" schlug ich vor und wackelte mit der Flasche vor seiner Nase herum als ich wieder bei ihm war. Ich hätte vielleicht etwas anderes genommen aber ich wollte ihn dann doch nicht so lange warten lassen und nahm deshalb das, was ich im Flur finden konnte. „Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich glaube wir sollten da was klären. Vor allem für Rose..." murmelte ich noch und stand ihm gegenüber in der Tür.

Antworten

Hector

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Halbblut Gut Demiguise Covenant Duellierclub Zauberkunstclub Fan Partyfreak Frei

Beiträge: 60

Re: Zukunftsplay » 1

von Hector am 29.12.2018 21:11

[Ich klau mir den Thread mal, weil der letzte Beitrag schon über einen Monat her ist; ich hoffe das ist okay.]

Wer: Cosimo & Hector
Wann: Am 31.12
Wo: Bei dem Haus der Familie Tonkin am Meer

Ich war schon seit Tagen verdammt aufgeregt, und jetzt stand ich hier. Und zwar vor dem Haus, welches Cosimos Familie gehörte. Ich hüpfte leicht von einem Bein auf das andere, während wir darauf warteten, dass jemand die Tür öffnete. Neben mir stand Rose. Diese hatte mich nämlich hierzu eingeladen. Ich hatte mich schon länger bei Cosimo entschuldigen wollen, doch Rose hatte mir geraten etwas Gras über die Sache wachsen zu lassen. Allerdings hatte ich auch nicht mehr warten wollen, bis die Ferien vorbei waren. Und deswegen kam mir diese Party gerade gelegen. 
Dennoch war ich schrecklich nervös und hielt in meiner Hand das Geschenk für Cosimo ganz fest umklammert. Ich hatte ihm ein Besenpflegeset gekauft, weil ich wusste, dass er ebenfalls sportbegeistert und ein Quidditchfan war. Ich hoffte, dass ihm dieses Geschenk gefallen würde oder dass er es überhaupt annehmen würde.
Als dann die Tür geöffnet wurde und ich Cosimos Gesicht erblickte, versuchte ich mich erst an einem Lächeln. "Hey, Cos", meinte ich freundlich. "Alles Gute noch nachträglich". Ich hielt ihm das Geschenk hin und versuchte mir dabei nicht anmerken zu lassen, dass ich schrecklich nervös war. Ich wollte eigentlich noch mehr sagen, wollte ihm sagen, wie Leid mir alles tat, aber es kam kein Ton raus. So etwas war ich von mir gar nicht gewohnt. Normalerweise war ich der Junge, der immer einen frechen oder witzigen Spruch auf den Lippen hatte. Aber mein Kopf war wie leer gefegt, weil ich Angst hatte, dass ich Cosimo jetzt endgültig als Freund verloren hatte. 

Hector.png
952715001545600830.gif

Antworten

Jaxon

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 7 Halbblut Geheim Zauberschachclub Slug-Club Veelagene Wortlose Magie Eisprinz Frei

Beiträge: 61

Re: Zukunftsplay » 1

von Jaxon am 12.11.2018 18:32

Ich runzelte ebenfalls die Stirn. „Ist dir entgangen, dass dein Wappen einen Löwen beinhaltet? Vielleicht wäre dein Kater auch ins Haus Gryffindor gekommen." erklärte ich dann und zuckte mit den Schultern. Darüber hatte ich mir eigentlich noch nie wirklich Gedanken gemacht. Wieso auch. Wer bitte teilte sein Tier gedanklich in ein Haus ein?! Das ergab schlicht und einfach keinen großen Sinn.

Die Kälte schien ihr erst durch die Erwähnung aufzufallen. Augenblicklich zitterte sie wie Espenlaub. Ich schüttelte den Kopf über das Mädchen und machte einen Schritt auf sie zu. „Klar können wir reingehen." Das ließ sie sich nicht zwei mal sagen. Sie sprang auf der Stelle auf und ehe wir reagieren konnten, fiel sie mal wieder gegen mich. „Langsam glaube ich, du machst das mit Absicht." lachte ich, hielt sie aber fest. Sie war ein Eiszapfen. Ich seufzte genervt und zog dann meinen Pullover aus. Dabei zog ich mein Shirt mit nach oben und der eisige Wind streifte meine, eigentlich recht warme, Haut. Ja, es war verdammt kalt. Wie hatte sie das nur nicht bemerken können? Wie überlebte dieses schusselige Ding eigentlich ohne Hilfe? Langsam zweifelte ich daran, dass sie es je musste. Ich hoffte insgeheim sogar, dass sie es nie müsste. Wer weiß, was ihr dann passieren würde!
Ich stülpte ihr meinen Pullover einfach über den Kopf und sah sie dann Augen - verdrehend an „Sei froh, dass meine Mutter auf so etwas bestanden hätte. Sonst würdest du jetzt den ganzen Weg frieren." grinste ich und lief los in Richtung des Schlosses. Desto schneller wir da drinnen waren, desto schneller wäre Isis dem Kältetod entkommen.


Screenshot_19.png
 signa.gif  signa2.gif
Screenshot_23.png

Antworten

Isis

24, Weiblich

Main Character Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Reinblut Geheim Demiguise Covenant Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Legilimentik Okklumentik Just Me Frei

Beiträge: 68

Re: Zukunftsplay » 1

von Isis am 04.11.2018 11:38

Bei seinem verwirrtem Blick vertiefte sich mein Grinsen nur noch mehr. "Was soll das denn bitte bedeuten?!", antwortete ich jetzt prustent. Sein plötzlich kümmernder Tonfall ließ mich stutzig werden und meine Falter surrten hektisch los. Verdutzt antwortete ich ihm:" Ähh, schon ein bisschen, jetzt wo du es sagst". Eine eisige Böe erwischte mich völlig unerwartet und ich schlang mir zitternd meinen Mantel enger um mich. "Hu!", entfuhr es mir. "Es ist ja auf einmal wirklich mega kk-aal--t gee-wwoor-dden", stotterte ich. Jetzt erst bemerkte ich wie kalt mir eigentlich war. Fast festgefroren auf der Bank, schneidete mir der beißende Wind in die Haut durch den dünnen Stoff meiner Uniform. Warum und vor allem wie war mir diese Kälte nicht vorher aufgefallen? Ich stand steif gefroren auf. "Oh bei Merlin!", entfuhr es mir, als eine neue Windböe mich fast von meinen Füßen riss. "Wollen wir rein?, rief ich ihm über den aufkommenden Sturm entgegen. Ich tippelte gerade ein paar Schritte auf ihn zu, als ein erneuter Windstoß mich erwischte und ich gegen ihn geschubst wurde. Da meine Hande tief vergraben in meinem Umhang verheddert waren, fiel ich ungehindert, wie ein nasser Sack gegen ihn.

isisbrave.gifisisstrong.gifIsisbroken.gif

Screenshot_12.png

Antworten

Jaxon

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 7 Halbblut Geheim Zauberschachclub Slug-Club Veelagene Wortlose Magie Eisprinz Frei

Beiträge: 61

Re: Zukunftsplay » 1

von Jaxon am 14.10.2018 21:39

Isis schien ihre Gedanken wohl immer noch nicht sortiert zu haben, denn sie lachte. Es war nicht dieses niedlich Lachen, das sie manchmal hören ließ, sondern eher ein zu tiefst verunsichertes. Und dieses Mal hatte ich damit nichts zu schaffen! Ich beherrschte meine Gene recht gut und im Moment setzte ich sie auch weder bewusst noch unterbewusst ein. Ich runzelte die Stirn, als sie plötzlich kehrt machte und auf eine Bank zusteuerte. Sie war nur ein paar Schritte entfernt, aber vielleicht brauchte sie etwas Zeit um sich zu sammeln.
Ich beobachtete, wie sich sich auf die Bank fallen ließ. Sie gab sich keine Mühe, um möglichst anmutig hinabzusinken, wie viele Mädchen es taten, nein. Isis ließ sich einfach plumpsen und wirkte dadurch viel sympathischer und nicht so... gekünstelt. Etwas sehr entspannendes.
Ich beobachtete, wie sie ihre Stirn in Falten zog, sie wieder glättete um sie dann wieder zu runzeln. Etwas schien sie wirklich zu beschäftigen, allerdings würde ich ihren Gedankengang jetzt nicht unterbrechen, nur um zu erfahren, was sie so bedrückte.
Wenn mich nicht alles täuschte, knirschte sie sogar mit den Zähnen, kurz bevor ihre Haltung sich sichtlich entspannte. Ihre Finger, die bis eben noch verkrampft ihre Katze umklammert hatten, lockerten sich und ihre Streichelbewegung wurde auch wieder flüssiger und weniger abgehackt. Ihre Schultern senkten sich ein Stück und ihre Lippen verzogen sich zu einem leichten Lächeln. Ein seltsames Gefühl durchbohrte mich. Ich wollte den Grund erfahren. Wer war der Grund? Ich sah mich kurz um, konnte allerdings keinen entdecken. Vielleicht dachte sie an ihren Schwarm? Bestimmt tat sie das, bei dem Gesichtsausdruck?! Ob Freya wohl etwas wusste? Ich wandte den Blick wieder aufs Wasser und schüttelte verwundert über mich selbst den Kopf. Ich wollte wirklich jemanden über das Liebesleben eines Mädchens ausquetschen?! So war ich nicht. Ich war weder eifersüchtig, noch interessierte mich derlei. Aber konnte ich mir mittlerweile nicht wirklich eingestehen, DASS Isis mich ein bisschen interessierte? Mehr als ein bisschen? Ich seufzte leise. Ja, eigentlich schon.
Während Isis ihren Gedanken – oder Schwärmereien nachhing, hatte ich begonnen, flache Steine zu sammeln. Ich hatte jetzt eine kleine Ansammlung und ließ sie so über das Wasser hüpfen, wie meine Mutter es mir vor so vielen Jahren beigebracht hatte. Ich würde jetzt unglaublich gerne mit ihr reden. Mein Vater hatte kein Talent in dieser Hinsicht. Im Allgemeinen sprachen wir nicht viel miteinander. Er war häufig weg um sich durch seine Arbeit abzulenken. Er hatte den Tod meiner Mutter nie verkraftet und gab sich selbst die Schuld. Meistens tat ich das gleiche. Ich war etwas zu aufgebracht, weswegen der letzte Stein einfach plump ins Wasser fiel. Ich konzentrierte meine Gedanken wieder auf das Mädchen hinter mir. Ich rief mir ihr Gesicht in Erinnerung, da ich mich nicht so auffällig umdrehen wollte. Es beruhigte mich und lenkte mich ganz einfach ab. Ich lächelte vor mich hin und der nächste Stein sprang wieder ein paar Mal über die Wasseroberfläche, bevor er in der Tiefe verschwand. Sehr gut. Auch die nächsten Steine waren ein voller Erfolg. Den letzten wollte ich ganz besonders oft aufsetzen lassen, aber Isis' plötzliches Lachen erschreckte mich etwas, weswegen ich den Stein nur Meter vor mir ins Wasser fallen ließ. Was war denn jetzt los? Fragend drehte ich mich wieder zu ihr, als sie begann zu sprechen.
Ich blinzelte verwirrt und machte einen Schritt auf sie zu. War ihr aufgefallen, dass sie gute fünfzehn Minuten schweigend da gesessen hatte? Es war abgekühlt und langsam dämmerte es sogar schon. Die Nächte waren sehr kalt und schon bald, würde selbst ich hier draußen frieren und ich war um einiges wärmer angezogen, als das Mädchen einige Schritte von mir entfernt.
„Gryffindor eben." lachte ich und sah sie besorgt an. „Ist dir kalt?" fragte ich. Niemand sonst würde jemals Sorge aus meiner Stimme hören. Vielleicht noch mein Kater, aber bestimmt kein Mensch. Aber das Isis in so ziemlich allem eine riesige Ausnahme darstellte, wusste ich ja bereits...


Screenshot_19.png
 signa.gif  signa2.gif
Screenshot_23.png

Antworten
1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  15  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum