Zukunftsplay » 8

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Darvin
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 8

von Darvin am 20.04.2018 11:06

Als die Person näher ans Ufer schwamm erkannte ich sie. Eine Lehrerin. Um diese Uhrzeit hier draußen? Beim Baden? Es gab Sachen, die musste ich nicht verstehen. Ich wusste, dass ich sie kennen musste, aber mir wollte einfach ihr Name nicht einfallen. Oder das Fach, welches sie unterrichtete. Egal. War wohl nicht so wichtig. Oder ich empfand es nicht als wichtig.
Es lag also im Auge des Betrachters? Na gut, dann sollte sie das bitte glauben, ich würde darauf nichts erwidern, das war ja auch nicht nötig. Kurz musterte ich sie von Kopf bis Fuß. Warum auch immer. Vielleicht weil sie einfach in einen Bikini vor mir stand.
Was ich mir nicht erklären konnte, war ihr grinsen. Hatte ich etwas Falsches gesagt oder wieso grinste sie? Vielleicht machte ich mir darüber etwas zu viele Gedanken aber so war ich. Verdammt verunsichert im Umgang mit Frauen. „Nun, im schloss herrscht so eine drückende Hitze. Hier draußen kann man es wenigstens etwas aushalten. Und wenn ich Schüler finde, welche die Regeln brechen, dann ist das wohl nur ein Zufall. Aber warum sind sie mitten in der Nacht in Badesachen im See?", fraget ich nach.

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Saya
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 8

von Saya am 08.05.2018 12:12

Eine wirklich merkwürdige Situation. Da stand ich nun, nur einige Meter von einem Mann entfernt, den ebenfalls die Hitze aus dem Schloß gelockt hatte. Ich wusste nicht recht wie ich ihn einschätzen sollte. Da er auf mein Grinsen nichts erwiderte, ließ ich es. In Jeans und Shirt hätte ich wahrscheinlich die Hände in den Hosentasche vergraben. Nun verschränkte ich sie vor der Brust. Trotz der Wärme trieb mir ein leichter Windhauch eine Gänsehaut über den Rücken. Ein wunderbarer Moment der Abkühlung, den ich jedoch nicht wirklich genießen konnte. Das war eine ziemlich seltsame Frage. Ging denn nicht jeder in Badesachen schwimmen? Ich zog eine Augenbraue hoch, was mein Gegenüber wegen der Dunkelheit wohl kaum sehen konnte. "Womit gehen sie denn baden?" Wahrscheinlich hatte er das eigentlich anders gemeint. "Mir war es einfach viel zu warm und ich konnte beim besten Willen nicht einschlafen. Außerdem dachte ich, ich nutze es aus, das keine wildgewordenen Schüler hier herumplanschen..." Ich überlegte welchem Unterrichtsfach ich ihn zuordnen sollte. In dem Korridor, indem ich unterrichtete, hatte ich ihn noch nicht gesehen. "Mit wem habe ich denn das Vergnügen? Ich bin leider noch nicht dazu gekommen mich bei allen persönlich vorzustellen." Im Prinzip hatte ich das auch gar nicht vor, aber 'Ich weiß leider nicht wer du bist, weil mich das bisher nicht interessiert hat' würde sicher nicht gut ankommen. Schließlich hatte ich mir vorgenommen, mir zumindest Mühe zu geben, freundlich zu sein. Und vielleicht war dieser Professor nicht ganz so spießig wie der Rest.

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Neyla
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 8

von Neyla am 30.07.2018 23:00

[Light und Neyla, am Ende des Sommers]

 

Die ganze Sache mit Flynch hatte sich zugespitzt. Es fiel mir in letzter Zeit schwer, ruhigen Schlaf zu finden. Ich konnte und wollte ihn nicht heiraten. Nicht nachdem, was passiert war. "Dieser Mistkerl."  schimpfte ich wütend. Er hatte es nichtmal zwei Monate ausgehalten  nicht mit irgendeiner Dahergelaufenen ins Bett zu springen. Ich hatte wirklich versucht eine Bindung zu ihm aufzubauen, ihn so anzunehmen wie er war. Und er? Hatte das alles nicht einen Moment zu würdigen gewusst. Das ging einfach nicht, so sehr ich mich auch versucht hatte dazu zu zwingen. Und genau aus diesem Grund musste ich noch einmal mit Richard reden. Nicht als süße, liebe Neyla, sondern als Ordensmitglied auf Augenhöhe. Mochte ja sein, dass er seinen ach so tollen Sohn herum kommandieren konnte, aber mich nicht. Das würde ich ihm unmissverständlich klar machen. Inzwischen war die Verlobung schon überall bekannt, und trotzdem würde ich nun erst recht alles daran setzen dieses Unheil zu verhindern.
Es war ziemlich warm und ich trug einen dunklen Rock mit einem weißen Top. Normalerweise verließ ich das Haus nicht mit ärmellosen Kleidungsstücken, doch im Hause Madison brauchte ich das dunkle Mal nicht zu verstecken. Ich hoffte inständig, dass ich nicht ausgerechnet Flynch über den Weg lief. Der würde nur dumme Fragen stellen und unnütz herum labern. Das konnte ich einfach nicht gebrauchen. Aber mit etwas Glück, war er bei seinem äußerst merkwürdigen Freund. Langsam hatte ich mich sogar damit abgefunden, dass er ständig mit diesem Sebastian herum hing. Was die beiden taten, wollte ich gar nicht so genau wissen.
Ich apparierte am späten Nachmittag vor dem Grundstück der Madisons. Da ich mich nicht angemeldet hatte, wollte ich nicht so dreist sein, einfach im Kamin aufzutauchen. Deshalb nutzte ich brav das Gartentor und danach die Haustür mit zugehöriger Klingel. Ich hatte die Arme vor der Brust verschränkt und lauschte angespannt. Die Tür ging auf.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.07.2018 23:21.

Light

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Re: Zukunftsplay » 8

von Light am 06.08.2018 21:09

Die Letzte Nacht war irgendwie.... Verschwommen. Verdammt. Genervt blinzelte ich an die Decke und drehte mich im Bett um. Warte. Ich hatte hier Platz und viel nicht entweder aus dem Bett oder lag auf zig Büchern und Klamotten. Ich setzte mich auf und wischte mir kurz über die Augen und sah mich um. Oh Home sweet home. Ich war wieder bei meinen Vater. Wie verdammt noch einmal war ich hier her gekommen? Oder eher wie sehr hatte ich mich denn betrunken? Egal. Wirklich sehr egal. Mein Blick fiel auf die Uhr. Nachmittag. Na ganz toll. Das Haus war mehr als Ruhig, was mich etwas stutzig machte aber egal, konnte ich in Ruhe meinen Kater genießen.
Langsam schleppte ich mich in Richtung Küche um dort Kaffee zu holen, dass ich nichts Weiteres als meine Boxershorts trug war mir herzlichst egal. Wenn jemand hier war, war es mein Bruder oder mein Vater und die hatten dieses Bild doch auch schon viel zu oft gesehen wäre also nicht wirklich etwas Neues für die Beiden. Und die Hauselfen konnten mir ja mehr als egal sein. Langsam lies ich mich auf einen Stuhl fallen und starrte einfach gelangweilt an die Decke wobei ich fast wieder einschlief und als die Klinge ertönte aufsprang. Verdammt. War dieses dumme Ding schon immer so laut gewesen?
Egal. Also lief ich mit der Kaffeetasse in der Hand, natürlich immer noch nur in Boxershorts, zu der Haustür und öffnete diese. Mein Blick fiel auf die Person vor mir. Hah. Kannte ich sogar in meinen Zustand. Neyla. „Einen wunderschönen guten Morgen oder eher Abend liebste Neyla", begrüßte ich sie grinsend. Das konnte ja noch alles sehr interessant heute werden. „Was willst du denn von mir Schönheit?"

    
Is it still me that makes you sweat? Am I who you think about in bed? When the lights are dim and your hands are shaking as you're sliding off your dress? Well, then think of what you did and how I hope to god he was worth it. When the lights are dim and your heart is racing as your fingers touch your skin. I've got more wit A better kiss. A hotter touch a better fuck than any boy you'll ever meet. Sweetie, you had me. Girl, I was it, look past the sweat. A better love deserving of exchanging body heat in the passenger seat. No, no, no, you know it will always just be me

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Neyla
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Re: Zukunftsplay » 8

von Neyla am 16.08.2018 21:12

Die Tür gab einen gut gebauten, charmant grinsenden Kerl in Unterwäsche preis. Light Madison stand mit einer Kaffeetasse vor mir und brachte mich alleine mit diesem unverhofften Auftritt etwas durcheinander. Während ich noch nach Worten rang, erkundigte er sich bereits nach dem Grund meines Besuchs. "Eher guten Abend..", sagte ich etwas verblüfft. Da fiel mir auf, dass mein Blick gefühlt ein wenig zu lange an seinem Körper hing und ich blickte angestrengt über seine Schulter. "Äh, ist dein Vater da?", räusperte ich mich. Mir ging in diesem Moment ein Gespräch mit Layla durch den Sinn. Sie hatte mir vor einigen Wochen ganz nebenbei erzählt, daß sie unlängst mit ihm rumgemacht hatte. Und irgendwie hatte mir diese Information einen kleinen Stich versetzt. Wieso mussten denn alle, wirklich alle in meiner Umgebung ohne Rücksicht auf Verluste miteinander ins Bett steigen? War das etwa das seelische Allheilmittel für alles? "Ich muss dringend mit ihm sprechen!" Der Grund, der mich hergeführt hatte, brach wie ein Sturm wieder über mir ein. "Und falls dein Arschloch-Bruder zuhause ist, kannste gleich Fantastic Funerals kontaktieren..", hängte ich mit Nachdruck hinten dran. Wenn Flynch mir hier über den Weg laufen würde, hätte sein letztes Stündlein geschlagen! Abwartend lehnte ich mich gegen den Türrahmen und bemühte mich Light nur in die Augen zu schauen.

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Light

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Re: Zukunftsplay » 8

von Light am 19.08.2018 10:17

Immer noch grinsend entging mir ihr Blick nicht. Hatte ich sie etwa gerade etwas verwirrt oder eher überfordert? Gut. Vielleicht war ja mein Auftreten hier nicht gerade das Beste aber ich war hier immerhin zuhause und konnte so herumlaufen, wie es mir eben gefiel. War ja nicht mein Problem, wenn jemand um diese gottverdammte frühe Uhrzeit an der Tür klingelte und was von mir wollte. Sollte ich wohl so weiter machen. Was sie allerdings von meinen Vater wollte, war mir schleierhaft. Aber gut, jeder wollte etwas von ihm und wenn es nur Aufmerksamkeit war. „Äh… ich hab überhaupt keine Ahnung wo mein Vater oder mein kleiner Bruder sind. Ich dachte Flynchi wäre bei dir und mein Vater? Interessiert mich relativ wenig“, murmelte ich und strich mir einige Haare aus der Stirn. Was wollte sie denn nur jetzt schon wieder mit meinen Vater. Kurz musterte ich sie. Sie sah wirklich gut aus in ihren kurzen Rock. Auch konnte ich das dunkle Mal an ihren Arm sehen. Es schmerzte irgendwie, dass sie schon so weit war und ich egal wie stark ich es versuchte nicht wirklich näher an mein Ziel kam. Aber egal. War doch alles egal. Ich stieß mich vom Türrahmen ab und macht ihr Platz. Mit einer Einladenden Handbewegung deutete ich in Richtung Küche. „Die Kaffemaschine ist noch an liebste Neyla. Wie wäre es, du und ich eine Tasse Kaffee, du erzählst mir, was mein kleiner Arschloch-Bruder angestellt hat. Und ich stehe dir bei vielleicht heiraten wir beide ja am Schluss noch. Würde dir besser gefallen hm?“, grinste ich sie an und ging in Richtung Küche davon. Sie kannte sie ja hier aus. Und warum ihr nicht noch ein paar schöne Minuten mit mir gönnen, bevor sie meinen Vater gegenüber trat?

    
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Madison

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Re: Zukunftsplay » 8

von Madison am 04.09.2018 21:48

- Nice to meet you -
Hector &' Madison
(kurz nach den Sommerferien)


Die neue Schule war für Madison immer noch fremd. War ja auch verständlich, denn sie hatte gerade den zweiten Tag hier verbracht. Alles war so viel anders als in Ilvermorny und das obwohl auch Ilvermorny Häuser hatte in denen man eingeteilt war. Aber irgendwie war das doch nicht so strikt getrennt wie hier. Doch obwohl Madison das alles noch nicht wirklich ihr neues Zuhause nennen konnte, freute sie sich auf das Abenteuer. Bewusst hatte sie sich für das Auslandsjahr entschieden.
Der Weg hoch zum Gryffindorturm schien jedoch nie zu Enden. Drehende Treppen gab es, aber keine Rolltreppen. Anscheinend machten die Briten zu wenig Sport. Auch wenn sie ziemlich sportlich war, musste sie zugeben das der Weg zum Gemeinschaftsraum doch recht mühselig war. Endlich stand sie vor der fetten Dame. Auch das war anders. In Ilvermorny bewachten keine Gemälde die Räumlichkeiten. Das Schlimme an diesem Gemälde war, dass sie jetzt sang! Und ja sie wollte sich nicht unterbrechen lassen. "Verzeihung", sagte Madison nochmal, doch die fette Dame weigerte sich sie hineinzulassen. Mittlerweile tauchte noch ein blonder Junge aus. Er war defintiv in ihrem Jahrgang. Den Namen hatte sie vergessen. Wie peinlich. Sie wandte sich zu ihm. "Keine Chance! Sie will einfach nicht mit ihrem Gequake aufhören. Als Singen kann man das echt nicht bezeichnen." 

Madison Chloe Tucker

  

I love anything that involves the ocean. Swimming, snorkelling or surfing are all fun, which distracts from your mind that you are actually doing a workout. Being outdoors in the sun and the salt water is great for freeing your mind and feeling alive.

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Hector

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Re: Zukunftsplay » 8

von Hector am 04.09.2018 22:56

Ich sprintete gerade die Treppen nach oben zu dem Gryffindorgemeinschaftsraum, wobei ich immer wieder einige Stufen auf einmal nahm. Es war der zweite Tag des neuen Schuljahres, und ich konnte beinahe nicht glücklicher sein wieder hier zu sein. Hogwarts war nach den ganzen Jahren nun doch zu meinem zweiten Zuhause geworden, auch wenn ich mir das als kleiner Junge nie hatte vorstellen können. Schule, so hatte ich damals noch gedacht, würde nie meins sein. Naja, aber was soll ich sagen? Zeiten ändern sich. 
Ich war noch nicht einmal ganz an dem Portrait der fetten Dame angelangt, als ich sie schon singen hörte. "Oh nein... Nicht schon wieder!", murmelte ich, als ich bei einem dunkelhaarigen Mädchen ankam, die in meinem Alter zu sein schien. Ich musterte sie kurz und meinte dann mit einem entschuldigenden Lächeln: "Du bist doch die Neue, oder nicht? Und es tut mir echt Leid, dass du das schon mitbekommen musstest, aber dadran musst du dich leider gewöhnen." Etwas lauter, damit die fette Dame mich auch ja hörte, meinte ich: "Sie will leider nicht einsehen, dass sie keine Opernsängerin ist." Mein Blick wanderte von dem Mädchen zu dem Gemälde und lächelnd bemerkte ich, dass die fette Dame mich empört ansah. Und zum Glück aufgehört hatte zu singen! 
Zufrieden sagte ich zu ihr: "Könntest du uns jetzt bitte rein lassen? Das Passwort lautet nunquam iterum." Grinsend sah ich dabei zu, wie das Portrait aufschwang und den Blick in unseren Gemeinschaftsraum enthüllte. "Danke", murmelte ich noch, während ich aber hörte, wie die Dame sich murmelnd über mich ungezogenen Bengel beschwerte. Genervt verdrehte ich die Augen und trat durch das Portrait. Ich drehte mich noch einmal zu dem Mädchen um und machte eine Handbewegung, dass sie mir folgen sollte, bevor ich ihr meine Hand entgegen streckte, um ihr dabei zu helfen durch das Loch zu klettern. "Ich bin übrigens Hector. Ich glaube wir sind im gleichen Jahrgang, oder?" Und nach einer kurzen Pause fügte ich noch hinzu: "Oh und ich hoffe du hast jetzt kein schlechtes Bild von Hogwarts. Glaub mir, hier ist es nicht so übel. Ich bin mir sicher, dass es dir hier gefallen wird."

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.09.2018 22:59.

Madison

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Re: Zukunftsplay » 8

von Madison am 06.09.2018 19:21

"Macht sie das häufiger", fragte Maddie dann und sah die fette Dame an. Das konnte jawohl nicht wahr sein. Sie schüttelte den Kopf. "Mag sein, dass ich gleich aus meinen Ohren blute!" Der Gesang - konnte man das eigentlich so nennen - der fetten Dame war wirklich Markerschütternd. "Ja genau. Ich mache hier ein Auslandsjahr und gehe eigentlich nach Ilvermorny." Wahrscheinlich hätte sie nach Auslandsjahr nichts mehr erwidern müssen, denn sie sprach eindeutig amerikanisches Englisch, welches sich von britischen Englisch doch recht unterschied. Doch dann fiel ihr Blick wieder auf die fette Dame. Ihre Stimme schwoll nochmal an und dann hörte sie auf und es wurde still. Es war ja fast ein Wunder, dass das noch geschehen war. 
Doch ehe Madison in ihrem Gedächtnis nach dem Passwort kramen konnte, hatte der Junge es schon genannt und der Blick auf den Gemeinschaftsraum wurde frei. Gemütlich fand Maddie ihn ja schon und irgendwie mochte sie es auch, dass er in einem Turm war. Ilvermorny war da defintiv anders. Madison verkniff sich ein danke. Immerhin war das doch der Job der fetten Dame? Klar bezahlt wurde sie dafür sicher nicht, aber was sollte ein Gemälde sonst tun. Das Mädchen stellte sich ein Leben als Portait doch recht langweilig vor. Vielleicht riss man sich auch um so einen Posten? 
Eine vor ihr auftauchende Hand riss sie aus den Gedanken. Mit einem Lächeln nahm sie diese und kletterte dann durch das Porrait. Wie immer schwollen ihr die verschiedensten Gerüche entgegen. Man roch den Duft von Keksen, von Büchern und auch von abgetragenen Polstern. Aber alles in allem, war das total ok. "Ich bin Madison", sagte sie mit einem Lächeln. "Ja genau. Ich mache hier jetzt mein 6. Jahr." Und sie freute sich wirklich darauf. Bei seiner nächsten Aussage winkte sie ab. "Ah nein. Bis jetzt gefällt es mir hier wirklich gut." Gemeinsam liefen sie zu ein paar Sesseln hinüber. Maddie ließ sich den alten roten Sessel fallen und streckte ihre Beine aus. "Sag mal kann man sich eigentlich irgendwo einen Vorrat an Keksen et cetera aneignen? Mein Proviant ist nämlich mittlerweile erschöpft." Gut viel hatte sie auch nicht mitgenommen. Das wäre unpraktisch gewesen.

Madison Chloe Tucker

  

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Hector

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Re: Zukunftsplay » 8

von Hector am 07.09.2018 23:16

"Häufiger? Die richtige Antworte wäre wohl, dass sie es beinahe immer macht", meinte ich mit einem Kopfschütteln. Bei ihren nächsten Worten musste ich lachen. Sie hatte auf jeden Fall Humor, das machte sie für mich schon richtig sympathisch. "Einem Gerücht zufolge ist das einem Schüler sogar passiert, also pass auf und kauf dir am Besten Ohrenschützer", flüsterte ich ihr ins Ohr und tat dabei so als würde ich ihr ein Geheimnis verraten; musste dabei aber grinsen. 
Ich hörte ihr gespannt zu, bevor ich fragte: "Ilvermorny? Wie ist es denn da? Habt ihr dort auch Häuser?" Ich war ziemlich neugierig, was andere Nationen anging und es interessierte mich immer, wie das Leben dort aussah. "Übrigens gefällt mir dein Akkzent", fügte ich dann noch mit einem Zwinkern hinzu. 
Als wir dann schließlich beide im Gemeinschaftsraum standen und sie mir endlich auch ihren Namen verraten hatte, meinte ich nachdenklich: "Madison? Schöner Name... Kann man dich auch Maddie nennen, oder ist dir dein richtiger Name lieber?" Was Spitznamen anging, fragte ich lieber nach, bevor ich sie einfach benutzte. Ich hatte damit nämlich schon so einige schlechte Erfahrung gemacht. Und es gab auch schließlich Leute, die darauf bestanden, dass man sie mit ihrem richtigen Namen ansprach. 
"Ich kann dir jetzt schon verraten, dass du im richtigen Jahrgang gelandet bist. Schließlich kannst du dann mehr Zeit mit mir verbringen", meinte ich, bevor ich aber anfing zu lachen. Wer mich wirklich gut kannte, wusste, dass ich solche Witze ständig riss, aber die waren natürlich nicht ernst gemeint, so eingebildet war ich dann schließlich doch nicht. 
Als wir uns dann beide auf die Sessel gesetzt hatten, antwortete ich ihr dann noch: "Ja, also theoretisch gibt es da zwei Möglichkeiten. Bei der ersten musst du allerdings Glück haben. Und die wäre die Küche von Hogwarts. Die ist zwar versteckt, aber glücklicherweise kenne ich den Eingang. Manchmal, wie gesagt, wenn du den richtigen Tag erwischst, haben die Hauselfen Kekse gebacken und wenn du dann lieb fragst, ob du welche haben kannst, geben sie dir auch im Normalfall welche. Und die zweite ist das Zaubererdorf Hogsmeade, was hier in der Nähe ist." Nach einem kurzen, fragenden Blick meinerseits fügte ich hinzu: "Ich weiß nicht, ob du schon davon gehört hast? Da gibt es den Honigtopf, der verkauft die besten Süßigkeiten." 

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