Schulküche
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Re: Schulküche
von Salia am 18.02.2018 00:32Unfassbar dass Amos sich kaum von mir ärgern ließ, gab es denn wirklich nichts, was ihn nur ansatzweise kränkte? Nicht, dass ich wirklich auf Streit aus war, dafür mochte ich ihn zu sehr, aber ich konnte gemeiner sein als ein Slytherin und dennoch würde er mich mit einem Grinsen im Gesicht anblicken. »Weniger fies sein steht leider nicht in meinem Vokabular.« Ich zwirbelte eine Haarsträhne zwischen meinen Fingern und musste mir ein Lachen verkneifen. »Und Sali Prali, wirklich Amos?« Ich hob eine Braue, musterte meinen Freund auffällig und schüttelte dann den Kopf. »Ich dachte, aus dem Alter wären wir raus?« Meine Arme verschränkte ich vor meine Brust. Nun, wahrscheinlich war Amos ab dem fünften Lebensjahr nur noch gewachsen und nahm deswegen wenig persönlich. Wer wusste schon was in dem Kopf des anderen abging? Wahrscheinlich waren selbst seine Eltern diesbezüglich überfragt.
»Woher weißt du, dass ich keine Ananas auf meiner Pizza mag?« Ein wenig verwirrt beobachtete ich Amos wie dieser auch anfing sich eine Kochmütze aufzusetzen. Jedoch belächelte ich seine Gestiken und erhob mich. »Soll ich dir helfen?« Bei Essen konnte ich einfach nicht 'nein' sagen und wir beide wussten, dass Amos die Küche in die Luft sprengen würde, wenn er auch nur einen Kochlöffel oder sonstiges anblickte, geschweige denn auch anfasste.
Und die Tatsache dass sich seine Wangen ein wenig rot färbten ließen mich auflachen und ich hielt mir die Hand vor den Mund. »Wenn wir beide es wirklich schaffen, eine essbare Pizza hinzubekommen, überlege ich mir das nochmal mit dem Foto, ist das ein Deal?« Ich hielt mich an meine Worte und hoffentlich wusste dies auch mein Gegenüber - falls nicht, wäre sein Gesicht noch lustiger wenn ich ihm dann dazu verdonnerte (auch wenn es für ihm mehr eine Belohnung wäre) ein Foto mit mir zu machen. Wegen seiner vorherigen Aussage warf ich ihm jedoch noch ein Spültuch entgegen ehe ich mich dann gegen die Theke lehnte. Kurz verfing sich mein Blick zwischen einigen Hauselfen, welche sich hier aufhielten und die Küche sauber hielten. Wie praktisch ein eigener Elf war, schade dass meine Familie keinen eigenen hatte. Meine Augen richteten sich dann wieder auf den Anwesenden Zauberer welcher sich eine Schürze umband. Er meinte es also wirklich ernst. »Frage, Amos. Das Wort endet mit 'e' und nicht mit 'g'.« Ich legte die Stirn in Falten. »Ich hatte nichts zu tun, also bin ich hier her gekommen.« Ich seufzte. »Was nicht heißt, dass ich es bereue, mit dir Zeit zu verbringen. Du belustigst mich.« Meine Aussage klang gemein, obwohl ich es gar nicht so gemeint hatte. »Im Positiven Sinne.« fügte ich noch hinzu.
You say you love me, I say you crazy we're nothing more than friends. You're not my lover, more like a brother I known you since we were like ten, yeah. Don't mess it up, talking that shit only gonna push me away, that's it! When you say you love me, that make me crazy, here we go again... Don't go look at me with that look in your eye. You really ain't going away without a fight. You can't be reasoned with, I'm done being polite I've told you one, two, three, four, five, six thousand times. Haven't I made it obvious? Haven't I made it clear? Want me to spell it out for you? F-R-I-E-N-D-S. Haven't I made it obvious?. Haven't I made it clear?. Want me to spell it out for you? F-R-I-E-N-D-S.
Have you got no shame, you looking insane turning up at my door. It's 2 in the morning, the rain is pouring, Haven't we been here before? Don't mess it up, talking that shit only gonna push me away, that's it. Have you got no shame, you looking insane. Here we go again.. So don't go look at me with that look in your eye. You really ain't going away without a fight You can't be reasoned with, I'm done being polite. I've told you one, two, three, four, five, six thousand times. Haven't I made it obvious? Haven't I made it clear? Want me to spell it out for you? F-R-I-E-N-D-S. Haven't I made it obvious? Haven't I made it clear? Want me to spell it out for you? F-R-I-E-N-D-S. That's how you fucking spell »friends«. F-R-I-E-N-D-S. Get that shit inside your head. F-R-I-E-N-D-S. »We're just friends.«
Re: Schulküche
von Amos am 18.02.2018 17:42Wieso Salia so eine Fieselini sein konnte, dass fragte ich mich schon lange nicht mehr, mit der Zeit gewöhnte man sich an die Ecken & Kanten des anderen, denn nur eine Null hatte keine (Hab ich von der einen Werbung geklaut 
) & das war Salia schon mal gar nicht. Eher so eine Eins mit Sternchen, der Hauptgewinn, den man bei einer Losbude ziehen konnte oder noch besser, die flüssige Schokolade in meinem Lieblingskeks. ,,Wenn du willst, kann ich dein Vokabular mal auf den neusten Stand bringen, es tut echt nicht weh zu Leuten nett zu sein, die man mag. Siehst du ja an mir, ich bin voll gesund
!'' Ich strahlte sie förmlich an, sodass die Sonne, die vielleicht gerade am Untergehen war -sah man nicht wirklich vom Kerker aus- ernstzunehmende Konkurrenz bekam. ,,Natürlich, Freunde, die ich besonders gerne mag, bekommen einen speziellen Spitznamen. Du kannst dich nicht dagegen wehren, einmal Sali Prali, immer Sali Prali
.'' Das ich mit meinen Spitznamen manchen gehörig auf die Nüsse ging, dessen war ich mir bewusst, aber es regte sich noch nie jemand so sehr auf wie meine beste Freundin, grüße an der Stelle.
Verlegen kratzte ich mir am Kopf & versuchte mir mit wilden Gesten, wie mit dem Kochlöffel auf dem Topf zu schlagen, natürlich im Takt, etwas Zeit zu verschaffen, um mir eine plausible Ausrede auszudenken. Denn das ich sie ab & an wirklich stalkte, konnte ich nun wirklich nicht vom Stapel lassen.,,Ähh...NIEMAND mag Ananas auf der Pizza, also hab ich einfach mal so ins Blaue geraten, wusste nicht, dass ich damit ein Volltreffer erziele.'' Innerlich atmete ich erleichtert aus & klopfte mir selbst für meine Kreativität, was das Ausreden erfinden anging, auf die Schulter.
,,Ach was, setz dich hin & genieß die Show. Die Hauselfen & ich sind noch ein eingespieltes Team
Obwohl, wenn wir uns zusammen was zu essen kochen & das anschließend essen, kann man das schon als eine Art Date bezeichnen, oder?'' Sicher bekam ich deswegen nicht nur das Spültuch um die Ohren geschlagen, aber ein Mann wie ich durfte doch noch träumen!
Vielleicht war es gar nicht mal so dumm Salias Hilfe zu beanspruchen, weil ich überhaupt so gar keine Ahnung hatte, was kochen angeht & mit der Belohnung, die mir zuwank, musste ich die beste Pizza in ganz Hogwarts backen.
,,Deal!,'' antwortete ich wie aus dem Zauberstab (
) geschossen. Endlich konnte der leere Fleck über meinem Bett von einem Foto von uns überdeckt werden.
Während ich einfach schon fleißig die Schüsseln von links nach rechts rückte & die Hauselfen alles andere schnibbeln ließ, ich wollte ja kein Finger verlieren, malte ich mir in Gedanken aus, wie Salia & ich Hand in Hand über eine Blumenwiese spazierten, wo wir letztendlich auf einer Picknickdecke Platz nahmen, auf der wir uns gegenseitig mit Pizza fütterten. Genial! Diese Vorstellung galt es nur noch in die Tat umzusetzen.
,,Hm, was? Oh, Verzeihung, deine Anwesenheit haut mich manchmal so aus den Socken, dass ich nicht mehr Herr über meine Sprache bin.''
Ihr nächste Aussage traf mich dann aber doch & ließ den Traum vom Blumenwiesen sprint & dem Essen augenblicklich platzen. Irgendwie fühlte ich mich voll gefriendzoned. Mal ehrlich, Regina war voll die Chica, Salia & Lily & trotzdem war ich nur ''EIN'' Freund & nicht der. Eventuell war ich halt doch nur sowas wie der Clown, der jeden belustigte
.
,,Schon ok, Salia, ich belustige dich gerne..''

It's not about winning, it's about fun What's that? Fun is when you, fun is, it's like, it's kind of sort of like a, what is fun? Let me spell it for you: F is for friends who do stuff together, U is for you and me, N is for anywhere and anytime at all
Re: Schulküche
von Salia am 28.02.2018 00:36Ich verrollte die Augen. Zu jedem Nett sein? Nein, danke. Vor allem nicht von heute auf morgen. Da würden alle denken, ich wäre eine falsche Schlange. Und dies war ich definitiv nicht. Meine Meinung sagte ich offen und ehrlich. Wahrscheinlich war dies eines der Aspekte, wieso mich alle hassten. Mein Blick rutschte zu Amos. Man konnte sagen was man wollte, er war wirklich ein unglaublicher Sonnenstrahl. Wenn man ihm zu lange ansah, würde man wegen seinem strahlend weißen Zähnen erblinden.
Sali Prali. Dieser Typ. Ich seufzte, antwortete aber nicht auf seine Aussage, sondern warf ihm einfach nur einen tödlichen Blick zu. Wenn er nicht so ein lustiger Hufflepuff wäre, würde ich ihn wirklich den Topf gegen den Kopf hauen, nur damit er endlich aufhörte, mich so zu nennen. Kopfschüttelnd sah ich noch zu den Hauselfen. Jedoch hielt dies nicht lange an. als Amos anfing, auf einen Topf zu schlagen und somit meine Aufmerksamkeit zu erregen. »Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, leider gibt es auch Leute, die so etwas schreckliches essen..« Angewidert verzog ich das Gesicht. »Das ist genauso, als würdest du Nudeln auf deine Pizza machen.« Ich schüttelte mich um diese Gedanken zu vertreiben. »Es gibt komische Muggel und Zauberwesen.« Mit der Zunge benetzte ich meine Lippen und verschränkte meine Arme vor die Brust.
»Amos Diggory!« Unglaublich! Ich griff nach einem weiterem Spültuch, zerknüllte dieses und warf es ihm entgegen. Ein wenig gekränkt, setzte ich mich auf die Bänke und legte meine Beine übereinander. Ein Date. Nicht zu fassen! Da wollte man etwas ganz normales unter normalen Freunden tun, und dieser Hufflepuff kam auf die seltsamsten Gedanken! Innerlich verfluchte ich mich, dass ich diesem Deal zugestimmt hatte. Jedoch würde ich definitiv nicht einfach gehen. Dafür war ich viel zu stolz. Außerdem... Es war Amos, was war zu erwarten? Dass er mal ein wenig normal wäre? Bei Merlins Bart, Salia, hattest du wirklich gedacht, dass so etwas mit Amos möglich war?
Meine Hand strich durch das Haar, ich stieß erneut Luft aus und beobachtete den anderen, wie er versuchte sich nützlich zu machen. Ob er wirklich alles tun würde, für ein dämliches Foto? Seine nächste Aussage quittierte ich mit einem stummen Schulterzucken ehe ich mich dann erhob um den anderen ein wenig unter die Arme zu greifen. Als ich mich gerade neben ihn gesellen wollte, bemerkte ich dieses seltsamen Unterton in seiner Stimme welcher mich skeptisch die Augenbraue heben ließ. »Ist alles in Ordnung?« Zwar wusste ich nicht, was an der Aussage 'Du belustigst mich' falsch war - vor allem weil ich hinzugefügt hatte, dass dies im positiven gemeint war, wirkte der andere ziemlich... Ich konnte nicht einmal beschreiben, wie sich das Verhalten des anderen verändert hatte. Meine Lippen formte ich zu einem schmalen Strich während ich auf ihn zu ging und mich gegen die Theke lehnte. Natürlich achtete ich darauf, dass ich niemandem im Wege stand. Während ich Diggory musterte, um irgendetwas aus seiner Körpersprache zu deuten, fiel mir schließlich ein kleiner aber für mich auffälliger Fussel auf seinem Oberteil auf. Ich streckte meine Hand aus, strich ein paar Mal über seine Schulter um diesen los zu werden und zog diese auch wieder zurück.
»Wollen wir noch Pizza machen?« Ich blickte ihm ins Gesicht, darauf wartend, dass dieser eine Antwort von sich gab und um ehrlich zu sein, hoffte ich wirklich, dass dieser 'Ja' sagen würde. Immer hin hätte ich Hilfe (Ob sie wirklich hilfreich war, war etwas anderes) und zweitens würde ich mal seit langem wieder dieses Gericht essen. Mein letztes Essen war zwar gar nicht so lange her, aber das musste ja niemand wissen.
You say you love me, I say you crazy we're nothing more than friends. You're not my lover, more like a brother I known you since we were like ten, yeah. Don't mess it up, talking that shit only gonna push me away, that's it! When you say you love me, that make me crazy, here we go again... Don't go look at me with that look in your eye. You really ain't going away without a fight. You can't be reasoned with, I'm done being polite I've told you one, two, three, four, five, six thousand times. Haven't I made it obvious? Haven't I made it clear? Want me to spell it out for you? F-R-I-E-N-D-S. Haven't I made it obvious?. Haven't I made it clear?. Want me to spell it out for you? F-R-I-E-N-D-S.
Have you got no shame, you looking insane turning up at my door. It's 2 in the morning, the rain is pouring, Haven't we been here before? Don't mess it up, talking that shit only gonna push me away, that's it. Have you got no shame, you looking insane. Here we go again.. So don't go look at me with that look in your eye. You really ain't going away without a fight You can't be reasoned with, I'm done being polite. I've told you one, two, three, four, five, six thousand times. Haven't I made it obvious? Haven't I made it clear? Want me to spell it out for you? F-R-I-E-N-D-S. Haven't I made it obvious? Haven't I made it clear? Want me to spell it out for you? F-R-I-E-N-D-S. That's how you fucking spell »friends«. F-R-I-E-N-D-S. Get that shit inside your head. F-R-I-E-N-D-S. »We're just friends.«
Darcy
Gelöschter Benutzer
Re: Schulküche
von Darcy am 01.04.2018 19:58(Fortsetzung: Treppen im Turm)
Sie schien ihm nicht böse zu sein und wirklich passiert war ihr auch nichts. Sehr gut. Ich lächelte sie erleichtert an und nickte bewundernd. Es war cool, was sie alles konnte. Meine Schutzschilde wehrten nicht mal im Ansatz so viel ab, wie ihres.
„Ich brauche immer Zucker." grinste ich und lief sofort nach oben um meine Sachen zu holen und alles was ich nicht brauchte, da zu lassen. Auch hier sah sie sich wieder um, ich denke, ich würde genau das Gleiche machen, wenn ich die anderen Räume sehen würde. Aber da ich jetzt zu sehr nach Zucker verlangte und mein Schokofroschvorrat gefährlich zur Neige ging, rannte ich schon wieder los, ohne ihr wirklich Zeit zum gucken zu lassen. Da ich ihre Schritte hinter mir hören konnte, wusste ich, dass sie mir folgte. In Windeseile hatten wir den Gemeinschaftsraum durchquert und schlichen durch die Tür nach draußen. Hoffentlich würde ich nachher auch wieder reinkommen.
Der Weg nach unten in die Küche gestaltete sich schwieriger als gedacht, da an jeder Ecke Lehrer und Vertrauensschüler zu lauern schienen. Wo waren die vorhin nur alle gewesen, als ich sie gebraucht hatte? Ich hatte sie nicht gesucht, um nach Hilfe zu fragen, dafür war ich viel zu Stolz, aber das hätte mich nicht daran gehindert, ihre Hilfe anzunehmen, wenn sie mich gefunden hätten.
Das eine Mal wurde es für Bastet und mich besonders knapp, als wir um eine Ecke huschten und plötzlich ein Lichtkegel an der Wand am anderen Ende auftauchte. Aber Bastet schien sich gut auszukennen, so dass wir uns hinter ein paar Rüstungen verstecken konnten. Ich glaubte, meinen Hauslehrer zu erkennen und war sehr froh, dass er mich nicht sah. Er war sehr nett und verständnisvoll, keine Frage, aber er würde es bestimmt nicht gutheißen mich um diese Uhrzeit durch die Gänge schleichen zu sehen. Außerdem wäre unser Abenteuer dann schnell vorbei gewesen und das ohne den Zucker, nach dem mein Körper mittlerweile ziemlich stark verlangte.
Es war lustig, wie man in die Küche kam. Ich kicherte, als hätte Bastet mich gekitzelt und nicht die Birne auf dem Bild. Aber das Kichern verwandelte sich in Erstaunen, als ich sah, was hinter der Tür lag. „Elfen!" flüsterte ich überrascht. Ich grinste und begrüßte sie freundlich. „Ich mag Elfen. Wir haben auch eine. Sie heißt Flo und ist sehr nett." erklärte ich.
Schnell h
kletterte ich auf den Sessel neben meiner neuen Freundin und ließ mich sinken. Er war sehr weich und bequem. Und dann begann sie mich mit Fragen zu bombardieren, was mich etwas überfordert grinsen ließ. Bevor ich antwortete, nahm ich einen Schluck der heißen Schokolade und biss in das Törtchen. Der Zucker war wie Balsam für meine Seele, die heute ziemlich gelitten hatte. Naja, eigentlich hatte eher mein Stolz einiges einzustecken gehabt. „Alsooo... hm. Ich hab als aller erstes die Bibliothek ausgekundschaftet. Sie ist schon ein bisschen größer als die in Ilvermorny. Wir hatten dort auch keine verbotene Abteilung. Die gefährlichen Bücher wurden einfach in den Büros der Lehrer eingeschlossen, wenn es solche denn gab und sie waren auch nicht für Schüler zugänglich. Ich würde sie so gerne lesen! Ich will doch alles wissen! Wie soll man sich denn gegen solche Dinge verteidigen, die in den Büchern stehen, wenn wir sie nicht kennen dürfen? Ja... da habe ich auch bis jetzt die meiste Zeit verbracht. Also in der Bibliothek, nicht in der verbotenen Abteilung." Dann überlegte ich..."Ich weiß nicht so recht... Ich würde sagen, dass alles größer und weitläufiger ist. Die Menschen sind auf eine andere Weise Freundlich. Wir sind in den Sommerferien wieder dort, du darfst bestimmt mitkommen." bot ich an und strahlte. „Dann wäre ich nicht mehr so allein. Also klar habe ich meine Familie, aber die sind alle älter als ich. Oh und natürlich habe ich Dusk. Das ist mein Rabe. Mama hat mir mal erzählt, dass er zu ihnen gekommen ist, kurz bevor sie erfahren hat, das sie mich bekommen würden und seitdem ist er mir nicht mehr von der Seite gewichen. Er ist im Eulenturm und geht den anderen hoffentlich nicht zu sehr auf die Nerven." erzählte ich weiter. „Hast du Haustiere?" fragte ich dann. „Ich liebe Tiere!"
Re: Schulküche
von Bastet am 27.04.2018 08:34Mampfend hörte ich ihr gespannt zu. Das sie das mit den Büchern auch so sah, machte sie mir noch gleich viel sympatischer. Mnachmal wurde meine Neugierde so groß, dass ich davon Träume oder sogar schlafwandelnd versucht hatte in die verbottene Abteilung zu kommen. Zum Glück wurde ich nie betraft - meist nur verständnisvoll und leicht belustigt wieder ins Bett gebracht. Eine kleine Stimme, durch die ich schon öfter in brenzliche Situationen bekommen war, kicherte zum zweiten Mal heute Abend, als mir eine riskante aber bauch-kribbel-verursachende Idee kam. Das Blubbern stieg meine Luftröhre hoch und ein schiefes Grinsen bereitete sich auf meinem Gesicht aus. Ohoh... Ich kicherte kurz. Wenn Darcy wüsste, in was sie sich hineingebrach hat. Glucksend schob ich mir noch eins dieser leckeren Gebäcke in den Mund, kaute, schluckte und antwortete dann:" Jaaa! Ich habe auch ein Haustier bzw. besser gesagt ich habe mich für immer, aus ganz freien Willen einem kleinen Minimuff unterworfen. In diesem Augenblick ertönte ein zustimmendes Quiecken aud der Tasche meines Umhangs und ein kleines wuscheliges etwas kam zum Vorschein. "Nah, Spencer," lachte ich. "Ausgeschlafen? Guck mal das ist Darcy. Die wirst du bestimmt mögen."
"Möchtest du mal?", ich wandte mich an Darcy und reichte ihr Spencer, die ganz aufgeregt ihre Umgebung begutachtete.
"Also nochmal zurück zu deiner Frage. Ja, ich liebe Tiere!!! Ich möchte mal, wenn ich groß bin irgendwas mit Tieren machen aber ich weiß noch nicht ganz genau was. Und du? Weißt du schon, was du später mal machen möchtest? Und dind Raben nicht ein bisschen gruselig?" Ich musste an Eglantine denken, die Eule meiner Schwester, und konnte mir nur schwer einen kleinen Lachanfall unterdrücken, als ich mir vorstellte, wie Eglanti und der Rabe zusammen auf einer Stange saßen. "Und hast du heute Nacht noch Lust ein bisschen zu recherchieren?"
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Darcy
Gelöschter Benutzer
Re: Schulküche
von Darcy am 07.05.2018 20:36Ich kicherte und nahm Spencer dann vorsichtig in die Hand. „Na duuu." säuselte ich und hob sie auf Augenhöhe. „Du bist ja hübsch!" ich lächelte und streichelte sie ganz vorsichtig mit einem Finger. Sie war schließlich recht klein und ich wollte ihr ja nicht weh tun.
„Ich finde Dusk nicht unheimlich. Er ist sehr hübsch und ich habe oft mit ihm gespielt. Er ist ganz lustig. Ich werde wohl auch keine Angst vor ihm haben, da er mit mir aufgewachsen ist. Oder eher ich mit ihm." ich kicherte. Ja, mein Rabe war auf vielen Kinderbildern von mir zu sehen. Er war mein ständiger Begleiter und ich wüsste gar nicht, wie ein Leben ohne ihn aussehen würde.
„ Ich würde ihn schrecklich vermissen, wenn er plötzlich weg wäre. Ich hab ihn sehr lieb." Ich war etwas in Gedanken versunken. Auch Nici hatte Dusk am Anfang komisch gefunden. Ein Rabe als Haustier war ja auch nicht wirklich üblich.
Ich schien in ihr wirklich eine verwandte Seele gefunden zu haben, wie meine Mommy das immer nannte. Ich strahlte, denn in diesem Moment war ich einfach glücklich. „Weißt du schon genauer was? Ich wollte schon immer Heilerin werden! Ich möchte Menschen helfen, denen es nicht gut geht." erzählte ich. „Ich wollte schon immer Menschen gesund machen und sehen, wie es ihnen langsam besser geht. Meinetwegen kann es ihnen auch schnell wieder besser gehen. Ich hoffe, ich schaffe das!" seufzte ich. „Ich brauche richtig gute Noten, damit sie mich an der NFU annehmen!" erklärte ich weiter. „Auf welche Uni möchtest du am liebsten? Oder willst du auf gar keine?" fragte ich sie gleich. Vielleicht würden wir ja zusammen auf eine kommen können. Das wäre toll! Allerdings... „Da fällt mir ein, dass ich auch überlegt hatte, in den Staaten zu studieren, falls sie mich hier nicht nehmen....So als Notfallplan." Ein Plan B war schließlich immer gut. Ich trank mit eiligen Schlucken meine Kakao aus und verspeiste das nächste Törtchen. Mama würde bestimmt schimpfen. Ich naschte ihr sowieso schon zu viel, aber was sie nicht weiß... dachte ich und griff nach einem weiteren Törtchen. Die waren aber auch einfach zu lecker!
Ob ich Lust hatte? „Klar!" rief ich freudig und sprang dann aus dem Sessel, das Törtchen immer noch in der Hand. „Was denn und wohin?" fragte ich neugierig und sah sie abwartend an.
Re: Schulküche
von Bastet am 04.06.2018 21:56Ahhh!! Ich glaube ich habe wirklich meine beste Freundin gefunden. Ab jetzt würden wir alle Abendteuer erleben, an die wir uns 60 Jahre später lachend zurück erinnern werden. "Ok, wenn du so weit bist, dann bin ich es auch." Ich sprang aus meinem Sessel hoch, steckte die etwas murrende und strampelnde Spencer wieder in meine Tasche, grif nach Darcys Arm und zog sie mit mir, raus aus der Küche. Als wir vor dem Gemälde standen flüsterte ich:" Der Plan: Wir schleichen uns jetzt hoch in die Bibliothek und gucken uns die Sicherheitsvorkehrungen mal genauer an. Wenn uns trotz allem ein Lehrer erwischen sollte, tuen wir einfach so, als wären wir über den Hausaufgaben eingeschlafen." Da wir unsere Taschen ja oben im Ravenclaw-Turm gelassen hatten und es zu offensichtlich wäre, würden wir ohne Taschen "Hausaufgaben machen", fügte ich noch ein leises "Accio Schultaschen" hinzu. "Bereit?", wisperte ich und sah meine neue Freundin anwartend an. Mein ganzer Körper war kribbelig und ich merkte mein Herz in meinen Ohren rauschen. Ich wollte schon immer nachts in die Bibliothek. Es war so ein magischer Ort schon am helligisten Tage. Wie würde wohl die Atmosphere in der Nacht sein? "Ach und zu deiner Frage. Ich weiß noch nicht, ob ich studieren werde oder nicht. Aber wenn, dann auf jeden Fall in der NFU", ich grinste breit. Wie cool wäre es, mit Darcy zusammenzuwohnen, als Studenten. Aber bis dahin würden noch Jahre vergehen und heute Nacht stand ein ganz anderer Plan auf der Nachtordnung.
Die Taschen waren mittlerweile angekommen und etwas zerknautscht landeten sie, etwas zu laut nach meinem Geschmack, vor uns.
Ich schlang mir meine um die Schulter und lugte vorsichtig um die nächste Ecke. Spencer währte sich immer mehr in meiner Tasche, sodass ich sie schließlich in die Hand nahm und ihr den Kopf krauelte, dass sie Ruhe kam. Sie quiekte zufrieden und wiedereinmal hatte sie gewonnen. "So spoilt wäre ich gerne", dachte ich und lachte in mich hinein. "Luft rein!" Ich drehte mich kurz zu Darcy um, grinste sie breit an und schlich dann die Treppe hoch und von dort aus Stock für Stock, Treppe um Treppe und Absatz um Absatz, hoch in den 4. Stock. Das Schloss war gespentisch leer und das einzige was man hörte, waren die Luftwirbel, die sich in den hohen Decken der Korridore verzwirbelten gemischt mit unserem Atemzügen.
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Darcy
Gelöschter Benutzer
Re: Schulküche
von Darcy am 19.06.2018 23:05Sie sprang ebenfalls auf und zog mich mit sich. Ihre gute Laune war so ansteckend! Ich kicherte und stopfte mir das letzte Törtchen einfach in den Mund. Es klebte zwar etwas, aber das war mir egal, Hauptsache es schmeckte!
Als sie mir ihren Plan erklärte, wurde ich grinsend rot. „Das würden sie mir sogar glauben. Es passiert mir öfter, als mir lieb ist. Ich werde manchmal sogar schon mit den Worten 'Na, mal wieder eingeschlafen?' verabschiedet." gestand ich kichernd.
Ich nickte ihr zu. „Bereit wenn du es bist." Ich grinste und wartete darauf, dass sie loslief. Ich könnte auch vorgehen, aber ich war mir ziemlich sicher, dass sie die besseren Wege kannte. Schließlich war sie schon länger hier als ich.
Das sie auch an der NFU studieren wollte, wenn sie es denn tat, stimmte mich sehr glücklich. Ich hoffte, dass alles so klappen würde, wie wir es uns ausmalten. Und damit meinte ich nicht nur heute Nacht.
Unsere Taschen kam herbeigeflogen und ich nickte ihr bewundernd zu. „Gut mitgedacht." lobte ich und setzte mir meinen Rucksack auf.
Sie lief los und ich folgte ihr. Unsere Schritte hallten immer mal wieder von den Wänden zu uns zurück, wenn wir den Fuß zu heftig oder enthusiastisch aufsetzten, aber da niemand sonst hier zu sein schien, fiel es nicht weiter auf. Im Grunde war es recht seltsam, dass wir niemandem über den Weg liefen. Denn eigentlich waren immer irgendwelche Lehrer unterwegs – auf der Suche nach unartig streunenden Kindern oder was auch immer sie sonst nachts umhertrieb. Doch heute war einfach niemand da. Nicht mal ein Geist flimmerte durch die dunklen Gänge. Im Grunde hätte ich nicht viel gegen die Geister gehabt. Außer dieser Poltergeist. Der ging mir mächtig auf die Nerven! Aber wenn ich das richtig verstanden hatte, ging der jedem auf die Nerven.
Alice
Gelöschter Benutzer
Re: Schulküche
von Alice am 04.09.2018 23:00Leise kichernd hielt ich mir den Zeigefinger vor den Mund und gab ein bedeutungsvolles 'Schhh' von mir, als ich die schwere Holztür mit der freien Hand aufschob und in die Küche stolperte, Maddie hinter mir her ziehend. Ich hatte die Tür noch nicht wieder ins Schloss fallen lassen, als ich schon wieder geräuschvoll losprustete. Es glich einem Wunder, dass wir es unbemerkt bis in die Kerker geschafft hatten, bei dem Lärm den wir bis hier her veranstaltet hatten. Schwer zu sagen wer mit mehr scheppernden Rüstungen kollidiert war, die Austauschschülerin oder ich. Letztlich tat es jetzt auch nichts zur Sache, wir hatten den Ort der nächtlichen Heißhunger-Begierde erreicht, auch wenn ich die Route die wir dafür genommen hatten in meinem aktuellen Zustand nicht mehr zusammen bekommen hätte. "Und das ist die Küche", nuschelte ich nicht mehr ganz deutlich, die Arme in einer ausladenden Geste weit ausbreitend, um der Amerikanerin zu verdeutlichen wo wir waren- nur falls die ganzen Öfen und mit Lebensmitteln befüllten Regale nicht Ausschluss genug gewesen waren. Wer genau die Idee gehabt hatte, die Bowle auf der Willkommensparty mit Feuerwhiskey zu peppen wollte mir auch nicht mehr recht einfallen- doch auch das war jetzt egal. Sie hatte schließlich geschmeckt. Zu gut um Ehrlich zu sein; wie mir mein verschwommener Blick gerade im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen führte. "Okay, okay", klatschte ich etwas unkoordiniert in die Hände, "Du suchst nach Crackern, Pasteten oder Brot und ich guck nach Käse oder was zum Draufschmieren. Go!". Die Amerikanerin stand immer noch selig grinsend hinter mir und drehte sich leicht schwankend um die eigene Achse. Japp, wir würden ganz sicher richtige enge Freunde werden!
Re: Schulküche
von Madison am 04.09.2018 23:24Die Welt drehte sich, während Maddie Alice durch die Gänge folgte. Lauter konnten sie wohl nicht sein. Kurz vor der Küche machte Maddie einen Satz zu Seite und stieß gegen eine Ritterrüstung. Sie versuchte einen Knicks - sah eher so aus als würde ein Elefant im Tütü versuchen auf einem Bein zu stehen - und sah dem Ritter auf seinen Helm. "Verscheihung, Sir. Es kommt gewiss nischt mehr vor." Ehe sie sich aufrichtete, hatte Alice sie am Arm gepackt und mitgezerrt. "Wir sehen uns sicher wieder", rief sie noch recht laut der Ritterrüstung zu.
"Das ist die Küche. Bist du sicher, dass wir nicht in der Halle sind. Die Bänke sind ja auch hier", sagte sie. Schwankend ließ sie sich auf eine der Bänke nieder. "Uups ich ... glaube ich sitze bei Slytherin. Ob denen das gefällt." Sie ließ den Kopf auf den Tisch sinken. Das Klatschen von Alice ließ sie wieder aufschrecken. "Ja, Mam!" Maddie stand auf und salutierte kurz vor Alice, ehe sie auf einen Schrank zu lief. Bevor sie ihn aufmachte, rannte sie aber erst einmal gegen den Schrank. "Uupsi", war das einzige was sie dazu rausbrachte.
"Weißt du was auch richtig gleich wäre - Schokoladenpudding. Wollen wir welchen machen? Ist bestimmt nicht schwer... da kommt bestimmt Schokolade und Pudding rein." Sie riss den Schrank auf und blickte hinein. "Hier stinkts ja nach Käsefüßen!" Sie hielt sich die Nase zu, stieß mit der Hacke den Schrank zu und ging zum Nächsten. "Oh oder Schokoladenkuchen. Das ist bestimmt auch nicht schwer. Meinst du nicht auch? Das würden wir bestimmt schaffen."
Immer noch auf der Suche nach irgendwas zu dippen, riss sie einen Schrank nacheinander auf. Die meisten ließ sie einfach offen stehen. "Ich HABS!" Sie riss eine Tüte mit Chips hoch."
Madison Chloe Tucker

I love anything that involves the ocean. Swimming, snorkelling or surfing are all fun, which distracts from your mind that you are actually doing a workout. Being outdoors in the sun and the salt water is great for freeing your mind and feeling alive.



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