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Bastet

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Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 3 Reinblut Gut Demiguise Covenant Slug-Club Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Wahrsagen Prinzesschen Frei

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Re: Bibliothek

von Bastet am 15.12.2018 12:30

Oh man war das aufregend!! Ich hatte ja schon wie angestellt aber irgendwie war es heute extra nervend aufreibend. Es lag die bestimmte Spannung in der Luft, die es brauchte, um aus einem durchschnittlichen Tag einen unvergesslichen zu machen. Ich hielt das Buch fester umschlossen, nicht dass es mir noch vor der ganzen Nervosität runterfallen würde. Ich wollte gerade auf die durchaus berechtigten Fragen von Darcy antworten, als sie plötzlich einen kleinen Schrei austoß, vor dem ich mich wiederum erschreckte, ich erwähnte ja bereits, dass meine Nerven ganz schön gespannt waren, und ich schließlich fast doch das schwere Buch fallen ließ. Im letzten Augenblick konnte ich es aber noch auffagen, wobei es aber unvermeidlich einen hässlichen Knick in die Seiten bekam, von der Stelle, wo ich es gerade noch so ergreifen konnte, bevor es mit einem lauten Klatsch auf den kalten Steinboden gefallen wäre. Ich meinte auch einen kleines reißen gehört zu haben, aber daran wollte und konnte ich in diesem Augenblick nicht denken, denn im nächsten Moment, guckten uns vier unterschiedlich leuchtenede Katzenaugen vorwurfsvoll an. Kurz schoß mein Herzschlag in die Höhe, da ich kurz vermutete, dass es sich um die ekelige und mehr als seltsame Katze von Mr. Filch handelte, aber ich dann erkannte ich den Kater meiner Schwester sofort. Die andere Katze kannte ich nicht, wobei ich sie in letzter Zeit immer häufiger gesehen bei Isis gesehen hatte. Es könnte auch nur ein kleiner Streuner sein, den Isis wie nicht so alles was auf 4-Beinen lief adpotiert hatte, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, das diese Katze?, nein, auf jeden Fall, Kater noch eine wichtige Rolle, nicht nur in dem Leben meiner Schwester, aber auch in meinem Leben spielen wird. Wie versteinert starrte Darcy die beiden Fellknäule hinterher, bis sie schließlich hinter der nächste dunklen Ecke verschwanden, aber nicht bevor Leo kurz nochmal zurückblickte und mir zuzwinkerte. Ein großes Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus. Darcys Auffruf konnte ich nur zu gut verstehen bzw. das fragte sich fast jeder, der Leo das erste Mal zu Gesicht bekam. "Du musste dir keine Sorgen machen", flüsterte ich Darcy besänftigend zu. "Das ist der Kater meiner Schwester und dem anderen, also den Schwarzen, ist es, soweit ich das im Gefühl habe, schnurzpiep egal, was, wer und wo er Schüler rumschleichen sieht". Das wiederum erinnerte mich an diesen mysteriose Halb-Veela Slytherin mit dem meine Schwester seit kurzem abzuhängen pflegte. Ob ich das so besonders mochte, konnte ich noch nicht so sagen, aber sie schien viele glücklicher zu sein und strahlte nach jedem Treffen, daher konnte ich nur hoffen, dass er gut zu ihr war. War es vielleicht seine Katze? Ob er, also der ein bisschen versnobbte Slytherin wusste, wie oft seine Katze eigentlich bei Isis war und sich von ihr durchpampern ließ und in ihrem Bett schlief? Ob sie wusste, dass es seine Katze war? Interessant, interessant!! Mein sowieso schon breites Grinsen vertriefte sich. Jeder wusste doch, dass das Verhalten des treusten Gefährten, eigentlich nur die versteckten Gefühle von einem selbst wiederspiegelten. Ich machte mir eine gedankliche Notiz und konzentrierte mich wieder auf das hier und jetzt. "Isis hatte ihn vor ein paar Jahren hinter ein paare Büschen total geschwächt und um ehrlich zu sein, kaum noch am Leben, gefunden und aufgepäppelt. Im geht es wieder gut. Ich kicherte kurz und musste an die täglichen 5min von ihm denken, wenn es ihm, glaube ich, einfach ein bisschen zuuu gut geht. "Aber zurück zu deinen anderen Fragen, also den Zauber nimmst du am besten dann erst von mir, wenn wir nur noch einen Gang vor dem Gryffindor-Gemeinschaftsraum weg sind. Und die dicke Dame verrät niemanden. Das ist gegen ihre "meine Schüler sind meine Verbündeten"-Politik, außerdem hatte sie dann mehr mit dem Petzen zu tun, als damit die Schüler reinzulassen. Natürlich werde ich mir dann noch einen Vortrag über die Wichtigkeit von Schlaf anhören müssen, aber in dieser Zeit, kannst du dann ungehinderte durchklettern", ich beendete meinen Monolog indem ich einen ihrer Arme ergriff, ich fand ihn nicht auf den ersten Anhieb, musste ich ja gestehen, und drückte ihn sanft. "Bereit?"

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Bastet

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Re: Bibliothek

von Bastet am 14.11.2018 17:27

´Ach, ja das Buch!`, dachte ich belustigt, als Darcy das unhandliche schwere Ding ansprach, welches ich immer noch wie ein Ertrickender an einer Holzplanke, umschlugen hielt.
"Wolle wir dann nicht einfach zu meinem gehen?", schlug ich flüsternd vor. "Der ist gar nicht so weit weg und da könnten wir ganz unbehelligt das Ding", ich hob das Buch ein bisschen an und berührte damit ihren Arm, sodass sie wusste wo von ich sprach, da wir ja immer noch uns der Umgebung anpassten, durchblättern. Ich denke jetzt sind sowieso nur noch wenige da und ich könnte dich, glaube ich, problemlos reinschmuggeln. Ich würde dann vorrausgehen, der fetten Dame das Passwort sagen un ein bisschen mit ihr plauschen oder so tun, als hätte ich Schwierigkeiten drüber zu klettern, und du flitzt dann, noch unsichtbar, mit durch." In der kurzen Sekunde, als meine neue Freudnin überlegte, stieß ich Stoßgebete in den Himmel, dass sie doch bitte ja sagen würde. Vor meinem inneren Auge, nicht DAS innere Auge, bildeten sich Bilder mit der wildesten Übernachtungsparty, die es jemals gegeben hatte und mit einem Buch, welches die verrücktesten Wahrheiten preisgeben wird.

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Re: Bibliothek

von Bastet am 07.10.2018 19:08

Ich musste mir ein Kichern unterdrücken als sie plötzlich verschwunden war, obwohl ich sie spüren konnte, denn sie hatte vorrausichtlich meine Hand ergriffen, die aufeinmal auch nicht mehr sichtbar war. Es war ein durch und durch seltsames Gefühl. Bewundernd sah ich zu, wie sie geräuschlos die Tür der verbotenen Abteilung schloss und flüsterte dann, in die Richtung aus der ihre Stimme kam:"Na zum Glück. Wissen ist stärker als Waffen, denn Wissen ist Macht", und zitierte damit meine Mutter, deren Stimme ich erschreckend gut nachgemacht hatte. Ich zog an ihrer Hand und lief mit ihr vorsichtig in Richtung Ausgang. Das Mädchen war jetzt auf den Weg in unsere Nähe und ich wollte den Abstand so groß wie möglich halten. Als wir außer Hörweite waren flüsterte ich Darcy zu, dass wir warten müssten, bis das Mädchen selber die Bibliothekstür aufmachte, wir sie kurz mit einem kleinen Puff oder so ablenken würden und dann diese kurze Zeit nutzen unbehelligt an ihr vorbei auf den Gang zukommen. Ich wusste nicht wie sie reagierte, denn wir waren ja schließlich noch immer dem Hintergrund angepasst und dann war die Schülerin schon da und drückte die Türklinke herunter. Als der Türspalt groß genug war, schnippte ich mit meinem Zauberstab und ließ einige Bücher in unserer Nähe aus dem Regal plumpsen. Es hallte wie ein Donnerschlag, in der Stille und mein Plan ging perfekt auf, denn die Rawenclaw erschrack sich zutiefst und ging um die Bücher aufzuheben. Sie fluchte etwas von "blöder Peeves" und ich biss mir auf die Unterlippe, um nicht schallend loszulachen. Ich packte Darcys Hand fester und zog sie so schnell mich meine Beine trugen, auf den Gang. Ein fettes Grinsen hatte sich auf meinem Gesicht ausgebreitet und das berauschende Gefühl von Freiheit durchströmte mich.

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Re: Bibliothek

von Bastet am 05.09.2018 16:47

Nur Sekunden später griff ich nach Darcys Arm und zog sie mit mir unter einen der vielen Tische der zahllosen Leseecken. Keine Sekunde zu spät. Fluchend sah ich, dass aber immer noch die Gittertür zur verbotenen Abteilung verräterisch offen stand. Für einen kurzen Moment war alles still. Wie ausgestorben. Fahles silbernes Licht schien durch die hohen Fenster der Bibliothek und beleuchte gerade mal so viel, dass man ausmachen konnte, dass irgendwo irgendwas rumstand. Selbst das Gemurmel der Bücher hat für diesen einen Moment aufgehört.
Ein plötzlicher gleißendes Licht mir meine Sicht raubte und ein Donnerschlag das Gehör. Tatsächlich hatte sich bloß die Eingangstür zur Bibliothek mit einem schrillen Quietschen geöffnet und jemand hatte seinen Zauberstab aufleuchten lassen. Ich atmete erleichtert aus, als ich alles wieder "normal" wahrnehmen konnte. Ich sog begierig neue Luft ein. Ich musste meine Luft schon eine Weile angehalten haben. Ich guckte schnell zu Darcy rüber, um zu gucken, wie es ihr ging. Ich glaube ich hatte ihr schon einen recht großen Schreck eingejagt. Zum einem hatte ich genau vor ihren Augen eine Vision und zum anderen hatte ich sie mit Gewalt unter einen Tisch gezogen. Ich hoffte sie würde mir verzeihen bzw, hatte jetzt keine Angst vor mir. Ich weiß nicht wie ich aussehe, wenn ich eine Vision hatte. Meine Schwester meinte mal, dass es überhaupt nicht schlimm sei und ich einfach nur wie eine Salzsäule erstarre, wie in diesen kurzen Moment, wenn dir jemand mit einer Bratpfanne etwas rüberzieht, du dann kurz in der Luft stehen bleibst und dann umfällst. Nur ohne das Umfallen. Da soll ich dann immer keuchend "aufwachen". Naja. Ob sie mir irgendwas gruseliges oder gar peinliches verschwiegen hat kann ich nicht mit hundertprotzentiger Sicherheit sagen, denn sie ist schließlich meine Schwester und sie hat mich lieb und möchte nicht, dass ich mich irgendwie unwohl fühle. Ich werde schließlich noch öfter Visionen haben. Mit meinem Patenonkel ist es genau das gleiche. Nur, dass er noch meinte, dass ich manchmal, mit den Augen so hin und her gucke, als würde ich ein sehr spannenedes Battle zwischen Jägern zu gucken. Ich meine das hört sich ja wirklich relativ harmlos an im Vergleich zu Sachen, die ich mir so vorgestellt hatte. Aber, wie schon erwähnt. Den beiden kann man in diesem Bereich nicht so ganz glauben. Auch wenn es "harmlos" aussieht, muss es grässlich genug sein, dass manche Kinder nicht mehr mit mir befreundet sein wollten, nachdem sie es mitangesehen hatten. Ich hoffte, bei Merlins Bartlänge, dass es ihr nichts aussmachen würde.
Ich rückte noch ein bisschen Näher an Darcy heran und flüsterte dann so leise wie nur möglich:" Wenn wir hier bleiben und keinen Mucks machen, kommen wir heil aus der Sache. Es dürfte nur so eine ganz verrückte Rawenclaw-Mega-Streberin sein, die jetzt noch lernt, um morgen wieder allen im Unterrich eine Nase vorn zu sein." Ich lauschte, ob die Luft rein ist. Die Schritte waren schon fast soweit entfernt, dass man sie kaum noch hören konnte. "Würde sie uns entdecken, würde sie uns ganz klar verpetzen aber da sie was auf der anderen Seite der Bibliothek sucht und dann nur was hier in der Nähe, nicht direkt hier, hatten wir echt Schwein." Ich untergrückte ein hysterisches Kichern. Dabei kniff etwas schmerzhaft in meine Rippen. Ich guckte an mir runter, soweit es denn eben geht, wenn man zu zweit unter einem Einzeltisch gequetscht ist. Das Mondlicht schien gespenstisch auf in einem Lederband eingestanzten goldene Schriftzug. 

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Re: Bibliothek

von Bastet am 10.08.2018 19:26

Ok, als Darcy einfach so die Gitter anfasste, dachte ich schon, ich würde einen Herzinfarkt bekommen, aber als sie dann ihren Zauberstab zückte und mit "Alohomora" versuchte, die Schlösser aufzubekommen, hätte ich schwören können gleich tot umzufallen. 
Ich starrte sie ungläubig an. Wie hätte sie denn nur so leichtsinnig sein können. Ein Alarm würde unser Ende gleichsetzen und wir hätten als Ausgestoßener der Zauberwelt mit einem nichtmal 2. Klasseabschluss irgendwo in der drögen Muggelwelt leben müssen. Ich dachte wir hätten einen Plan. Ich bezweifelte, dass sie wirklich so schau war. "Dann hätte sie sich doch bestimmt daran erinnert", dachte ich vollkommen aufgelöst. Als sie dann schulterzuckend und grinsend mir einfach so, völlig unüberlegt und ungeschützt den Vortritt lassen wollte... Wusste ich, Darcy war verrückt!
WIE ICH! Ich musste mich sehr, und ich meine wirklich sehr bemühen, ihr nicht quietschend in die Arme zu springen. "Oh mein Gott, du hast es geschafft", flüsterte ich völlig aufgelöst. Ich drehte mich zum von dunkel bis schwarz werdenen, absolut anziehenden Schatten der verbotenen Abteilung um. So aufgeregt war ich das letzte Mal, als ich mit Isis ein noch nicht, offiziell, entdecktes ägyptisches Grab betreten hatte. Wäre das damals fürs Fernsehen mitgedreht worden, hätte ganz sicher unten im Bildschirm in einem Dauerlaufband gestanden "Do NOT try this at home!" Wie auch hätte ich ich mich dann gefragt, solang du nicht in Zentrum der Wüste, ungefähr 10m unter den aber Trilliarden Tonnen Sand, ein Loch gebraben hast, was natürlich nicht irgendwie irgendwo liegt, nein. Es mus proportional des bestimmten Winkels zum Sonnenstand der letzten 5 Tage des Jahres um 11.11Uhr ausgreichtet sein. Denn da ungefähr befand sich die letzte Ruhestätte eines hochwohlgeborenen Ägypters. Achso, und du musst dann natürlich dieses Loch noch zu Hause nennen.
Aber im Nachhinein würde ich es wirklich keinem besonders ans Herz legen. Vorallem nicht, wenn du ein Namensvetter von ägyptischen Göttern bist und du so ausversehen eben diese heraufbeschwörst, wenn ihr euch gegenseitig ruft. Bereuhen allerdings, tue ich es kein bisschen.
Oh bei Merlin, war ich gespannt. Ich holte nochmal tief Luft, straffte meine Schultern und schickte Darcy ein wahrscheinlich total irre aussehendes Grinsen über meine Schulter, als ich dann mit geschlossenen Augen über die Schwelle trat. Ich wartete gespannt. Nichts passierte. Das war ja viel zu gut um war zu sein. Und in diesem Moment legte sich ein Film vor meine Augen und ich war gezwunden dem kurzen Filmchen der Vorhersage zuzugucken, bevor ich, keuchend, wieder normal sehen konnte. Erschrocken dreht ich mich zu Darcy um. Hoffentlich war es noch nicht zu spät.

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Re: Bibliothek

von Bastet am 08.07.2018 10:59

(Taking over, da hier schon lange nicht mehr geschrieben wurde. Ich hoffe es ist ok.)


Geschafft. Als wir vor der doppelflügeligen Tür der Bibliothek stehen blieben, war ich obwohl ich es tief im Inneren gewusst hatte, dass wir nicht erwischt werden würden, erleichtert. Jetzt kam aber erst der eigentliche, schwere Teil. Die verbotene Abteilung. Ich atmete tief durch. Heute wollten wir ja nur beobachten und analysieren. (Noch) nicht betreten. Ich hörte nochmal in mich hinein, um auf meine innere Stimme zu hören und suchte nach einer möglichen Vision, die ihren Weg nach oben bahnte. Aber alles war still und blieb schwarz. Freie Bahn. Ich warf Darcy ein schiefes Grinsen über meine Schulter zu und stemmte die Tür auf. Ich liebte den Nervenkitzel, denn obwohl ich schon gut mit meiner Gabe klar kam und sie schon relativ gut verstand, gab es immer noch die Gefahr, dass ich irgendwas übersah und wir trotzdem erwischt werden würden. 
Als sich die Türen öffneten, sog ich begierig den Duft der Bücher in mich auf. Ich griff nach Darcys Hand und zog sie mit mir die Gänge runter. Stimmen raunten mir aus den dunklen Schatten entgegen, ein Wispern schien aus den Seiten der aufgetrürmten Bücher empor zu steigen. Ich wusste, dass wir obwohl physisch allein, alles andere als allein waren. Ich grinste den Schatten kurz zu und hob meine Hand. Sie kannten mich schon und ich kannte sie. Am Anfang hatte mich das alles ganz schön erschrocken und ich konnte Nächte lang nicht schlafen, da ich Angst vor meinen Träumen hatte, aber mein Patenonkel hatte mir da echt geholfen, damit umzugehen. Ich führte meine neue beste Freundin zielbewusst den Gang runter. Wie angewurzelt blieb ich vor den Vorhängeketten der eingezäunten Regale stehen. Puhh! Die sahen echt total stabil aus. Rüber klettern konnte man auch nicht. Dafür waren die Maschen zu klein, die Zäune zu hoch und sicher irgendwie magisch geschützt. Aber das wie magisch geschützt wäre ja noch am interessantesten. Mich beschlich das große Gefühl, dass das das Geheimnis bzw. das Wichtigste war, was es herauszufinden galt. Ich dreht mich zu Darcy um und flüsterte:" Ok, ich glaube wir müssen erstmal alles über Schutzzauber lernen. Nur so können wir Kontersprüche für das da", ich deutete auf die Schlösser, "finden. Weißt du wo hier die besten Bücher über das Thema stehen?" Ich drehte mich um meine eigene Achse und versuchte mir einen Überblick zu verschaffen, wo die ganzen Gänge hin abführten. Die Abteilung zu den Büchern über Tiere hätte ich im Schlaf gefunden, aber über Schutzzauber hatte ich mich bisher noch nicht interessiert. Ich blieb nochmal kurz stehen und sah in mich hinein. War die Luft noch rein? Es war immer noch still, abgesehen von dem Gemurmel der Seelen.

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Re: Schulküche

von Bastet am 04.06.2018 21:56

Ahhh!! Ich glaube ich habe wirklich meine beste Freundin gefunden. Ab jetzt würden wir alle Abendteuer erleben, an die wir uns 60 Jahre später lachend zurück erinnern werden. "Ok, wenn du so weit bist, dann bin ich es auch." Ich sprang aus meinem Sessel hoch, steckte die etwas murrende und strampelnde Spencer wieder in meine Tasche, grif nach Darcys Arm und zog sie mit mir, raus aus der Küche. Als wir vor dem Gemälde standen flüsterte ich:" Der Plan: Wir schleichen uns jetzt hoch in die Bibliothek und gucken uns die Sicherheitsvorkehrungen mal genauer an. Wenn uns trotz allem ein Lehrer erwischen sollte, tuen wir einfach so, als wären wir über den Hausaufgaben eingeschlafen." Da wir unsere Taschen ja oben im Ravenclaw-Turm gelassen hatten und es zu offensichtlich wäre, würden wir ohne Taschen "Hausaufgaben machen", fügte ich noch ein leises "Accio Schultaschen" hinzu. "Bereit?", wisperte ich und sah meine neue Freundin anwartend an. Mein ganzer Körper war kribbelig und ich merkte mein Herz in meinen Ohren rauschen. Ich wollte schon immer nachts in die Bibliothek. Es war so ein magischer Ort schon am helligisten Tage. Wie würde wohl die Atmosphere in der Nacht sein? "Ach und zu deiner Frage. Ich weiß noch nicht, ob ich studieren werde oder nicht. Aber wenn, dann auf jeden Fall in der NFU", ich grinste breit. Wie cool wäre es, mit Darcy zusammenzuwohnen, als Studenten. Aber bis dahin würden noch Jahre vergehen und heute Nacht stand ein ganz anderer Plan auf der Nachtordnung. 
Die Taschen waren mittlerweile angekommen und etwas zerknautscht landeten sie, etwas zu laut nach meinem Geschmack, vor uns. 
Ich schlang mir meine um die Schulter und lugte vorsichtig um die nächste Ecke. Spencer währte sich immer mehr in meiner Tasche, sodass ich sie schließlich in die Hand nahm und ihr den Kopf krauelte, dass sie Ruhe kam. Sie quiekte zufrieden und wiedereinmal hatte sie gewonnen. "So spoilt wäre ich gerne", dachte ich und lachte in mich hinein. "Luft rein!" Ich drehte mich kurz zu Darcy um, grinste sie breit an und schlich dann die Treppe hoch und von dort aus Stock für Stock, Treppe um Treppe und Absatz um Absatz, hoch in den 4. Stock. Das Schloss war gespentisch leer und das einzige was man hörte, waren die Luftwirbel, die sich in den hohen Decken der Korridore verzwirbelten gemischt mit unserem Atemzügen.

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Re: Schulküche

von Bastet am 27.04.2018 08:34

Mampfend hörte ich ihr gespannt zu. Das sie das mit den Büchern auch so sah, machte sie mir noch gleich viel sympatischer. Mnachmal wurde meine Neugierde so groß, dass ich davon Träume oder sogar schlafwandelnd versucht hatte in die verbottene Abteilung zu kommen. Zum Glück wurde ich nie betraft - meist nur verständnisvoll und leicht belustigt wieder ins Bett gebracht. Eine kleine Stimme, durch die ich schon öfter in brenzliche Situationen bekommen war, kicherte zum zweiten Mal heute Abend, als mir eine riskante aber bauch-kribbel-verursachende Idee kam. Das Blubbern stieg meine Luftröhre hoch und ein schiefes Grinsen bereitete sich auf meinem Gesicht aus. Ohoh... Ich kicherte kurz. Wenn Darcy wüsste, in was sie sich hineingebrach hat. Glucksend schob ich mir noch eins dieser leckeren Gebäcke in den Mund, kaute, schluckte und antwortete dann:" Jaaa! Ich habe auch ein Haustier bzw. besser gesagt ich habe mich für immer, aus ganz freien Willen einem kleinen Minimuff unterworfen. In diesem Augenblick ertönte ein zustimmendes Quiecken aud der Tasche meines Umhangs und ein kleines wuscheliges etwas kam zum Vorschein. "Nah, Spencer," lachte ich. "Ausgeschlafen? Guck mal das ist Darcy. Die wirst du bestimmt mögen." 
"Möchtest du mal?", ich wandte mich an Darcy und reichte ihr Spencer, die ganz aufgeregt ihre Umgebung begutachtete.
"Also nochmal zurück zu deiner Frage. Ja, ich liebe Tiere!!! Ich möchte mal, wenn ich groß bin irgendwas mit Tieren machen aber ich weiß noch nicht ganz genau was. Und du? Weißt du schon, was du später mal machen möchtest? Und dind Raben nicht ein bisschen gruselig?" Ich musste an Eglantine denken, die Eule meiner Schwester, und konnte mir nur schwer einen kleinen Lachanfall unterdrücken, als ich mir vorstellte, wie Eglanti und der Rabe zusammen auf einer Stange saßen. "Und hast du heute Nacht noch Lust ein bisschen zu recherchieren?" 

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Re: Treppen im Turm

von Bastet am 31.03.2018 20:48

Lachend starrte ich den Rawenclaw an, dessen Zauber etwas daneben ging. Böse sein konnte ich ihm nicht sein. Ich bin schließlich in einem Zaubererhaushalt groß geworden und da ist sowas an der Tagesordnung. "Jetzt hast du wenigstens gesehen, wie ich ein Schutzschild mache", sagte ich kichernd zu Darcy, die ganz schön blass um die Nase war.
"Komm. lass uns deinen Mantel holen und dann verschwinden. Bei einem Schock brauch man Zucker, sagt meine Schwester immer."
Die Rawenclawschlafsäale sahen genau so aus wie meine. Nur die Farben waren anders. Alles sah irgendwie viel edler aus. Im Gryffindorturm war alles eher gemütlich und warm. Hier war die Stimmung wirklich anders. Nicht unbedingt ungemütlich oder abweisend. Einfach nur anders.
Darcy schnappte sich ihren Mantel und rannte schon wieder zum Gemeinschaftsraum, als mir noch die ganzen Bücher auf ihrem Nachttischen auffielen. Ein riesen Grinsen machte sich auf meinem Gesicht breit. Ich glaube, ich habe da wirklich gerade meine beste Freundin kennengelernt. Schnell folgte ich ihr.
Vorsichtig streckten wir unsere Köpfe aus der Tür zum Flur. Nichts zu hören. Leise schlossen wir die Tür hinter uns und schlichen so leise wie wir konnten runter zur Küche. Es war ein ganz schön langer Weg und wir mussten uns nicht nur einmal in eine dunkle Nische pressen, um nicht von einem Lehrer erwischt zu werden. Mal ehrlich. Was machen die denn noch alle. Sollten sie nicht irgendwelche Hausaufgaben oder Aufsätze kontrollieren. Unbeschadet gelangten wir nichtsdestotrotz vor dem Gemälde mit der Birne. Ich kitzelte sie und die Tür öffnente sich zum Himmel.
Hauselfen kammen auf uns zu geeielten und waren mehr als hilfsbereit und willkommend uns noch eine heiße Schoki und kleine Törtchen zuzubereiten. Vor einem Kamin, etwas außerhalb der großen Kochinsel, standen bequem aussehende Sessel, die bestimmt extra für gefräßige Schüler hingestellt wurden. Auf einen dieser, ließ ich mich nun plumpsen und klopfte auf den anderen. "Puh! Fast wären wir erwischt worden." Ich lachte schelmisch. Eben nur fast. "Also Darcy. Erzähl mir mehr. Was hast du schon von Hogwarts gesehen oder entdeckt? Wie war dein Leben in Amerika? Ist es viel anders als hier in der UK?"
Ich guckte sie erwahrtungvoll an. In diesem Moment, kam dann auch schon ein kleiner Hauself mit unseren dampfenden Köstlichkeiten.

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Re: Treppen im Turm

von Bastet am 16.03.2018 22:56

Ich grinste Merle zurück, als sie mir verschmitzt zuzwinkerte. Ich kannte sie, weil sie einer der besten Freundin meiner Schwester ist und sie schön öfter mal bei uns zu Hause war. Doch bevor ich noch etwas zu ihr sagen konnte, wurde ich schon von Darcy an der Hand gepackt und mit in den Gemeinschaftsraum gezogen.
Ich sah mich staunend um. Hinter dieser so schlichten und bescheidenen Tür befand sich ein kleines anderes Universum.
"Wahrscheinlich auch ein Symbol- man soll nicht nach dem äußeren richten", schoss mir durch den Kopf. Doch als meine Augen weiter schweiften, verflogen meine Gedanken, wie die Wolken vor den riesen Fenstern, die einen einmaligen Blick auf das Gelände boten.
Ein kleines "wow", entwich mir, als ich meinen Blick von den Bergen zur Denke wanderten und ich die Milchstraße sich über mir ertreckte. Wie konnte man denn hier lernen, wenn man doch die ganze Zeit entweder in den Himmel oder in die Natur blicken  konnte, dachte ich mir, als ich mich endlich von diesem bombastischen Spektakel los reißen konnte und ich ganz plötzlich, unsanft, wieder in der Realität ankam. Rowena Rawenclaw starrte auf mich herab und ein kalter Schauer strich meinen Rücken herunter. Ich weiß nicht wie lang sie mich in ihrem Bahn hielt, aber ein jähes, schrilles Auflachen eines anderen Rawnclaws, ließ mich ruckartig zu Darcy umdrehen.
"Ihr habt ja einen tollen Gemeinschaftsraum. Unserer ist ganz anders. Fast das genaue Gegenteil." Ich ließ meine Augen nochmal über die vielen, vollgetopften Bücherregale und die seidenen Wandverkleidungen fallen, die natürlich blau und bronze waren. Die Farben glichen der Atmosphere, die so ganz anders war, als ich gewohnt. - Viel ruhiger und konzentrierter. "Das nächste mal kommst du mit zu mir." Ich lächelte sie an. Es war so nett von ihr, mich hier mitzunehmen, da wäre es dann auch nur höflich, dass ich sie zu mir einlade. "Wo schläfst du denn? Dann können wir deinen Mantel holen und..." Weiter kam ich nicht, denn aufeinmal schoss ein Lichtstrahl auf mich zu. Ich gewaltiger Schlag traf mich mitten auf der Brust und ich fiel hart nach hinten. Als ich wieder meine Augen öffnete, ich hatte sie beim Sturz wohl geschlossen, umgab mich ein bläulich flirrendes Schild und mein ausgetreckter, etwas steifer Arm hielt meinen Zauberstab, aus dem die blaue Masse entwich.
Verwirrt blickte ich mich um. Was war das gewesen, was mich dazu bracht ein Schutzschild zuerschaffen?

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