Fensterbank

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Jace
Gelöschter Benutzer

Re: Fensterbank

von Jace am 04.02.2018 20:39

Wie erhofft kam Alena mir etwas näher. Nicht nahe genug für meinen Geschmack. Ich wollte sie ganz nahe bei mir haben. So nahe es hier auf der Fensterbank funktionierte. Es wäre ziemlich umständlich, sie in die Position zu bekommen, in der ich uns gerne sehen würde.
Und tatsächlich tat ich mich etwas schwer dabei, ihr zu deuten, wie ich gerne zusammen mit ihr sitzen wollte. Ich hatte den Wunsch in mir, ihr einfach näher zu kommen. Ich lehnte mich wieder an die Wand, stellte ein Bein auf und ließ das andere einfach runter baumeln. Ob sie genug Platz gleich finden würde, müssten wir testen. Zur Not mussten wir wieder den Platz wechseln. "Komm doch näher.", forderte ich sie grinsend auf.
Ihre Antwort auf meine Frage hatte ich natürlich nicht vergessen. Ich wollte aber zuerst ein wenig mehr Nähe zu ihr aufbauen können.
"Hmm. Dein Geschenk klingt aber auch sehr gut." Das eine oder andere Mal hatte ich auch schon für Alena etwas kochen oder backen können. Das machte ich echt gerne für meine Freunde. Es war einer von wenigen Methoden, wo ich mal richtig abschalten konnte. Dabei konnte ich richtig aufblühen und eine Ruhe in mir finden, die ich normalerweise nicht in mir fand. Ich war immer etwas aufgedreht, manchmal zu sehr und ich ging den einen oder anderen damit ziemlich auf die Nerven. Aber das waren doch recht wenige Leute. Mit sehr vielen verstand ich mich einfach sehr gut.

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Alena

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Re: Fensterbank

von Alena am 04.02.2018 20:14

Es war ungewöhnlich das Jace so lange schwieg und anscheinend keine Ahnung hatte was er sagen sollte denn eigentlich wusste Jace immer was er sagen sollte, man erlebte ihn nicht wirklich oft sprachlos oder einfach nur schweigend. Es war beinahe eine absurde Situation in der wir uns augenblicklich befanden. Ich wusste nicht Recht wie ich die ganze Situation bewerten sollte und das war eigentlich ziemlich selten aber was ich daran ändern könnte wusste ich auch nicht also blieb mir wohl nichts anderes übrig als einfach das Beste aus der ganzen Situation zu machen und mich einfach natürlich zu verhalten. Nur weil er sich irgendwie anders verhielt musste ich das ja nicht auch Tun und so versuchte ich zumindest ein Gespräch anzufangen auch wenn ich ihn mit meiner Frage wohl aus irgendwelchen Gedanken gerissen hatte. Natürlich wüsste ich nun zu gerne aus welchen Gedanken ich ihn geholt hatte ganz nach dem Motto "Ein Penny für deine Gedanken" aber das würde kaum funktionieren, also wartete ich stattdessen einfach Mal seine Antworten auf meine Frage ab. Bevor er jedoch antwortete sah er mich erst wieder an und ergriff dann erneut meine Hand was absolut okay war, wenn auch noch immer etwas ungewohnt.
Jedenfalls hörte ich ihm zu und lächelte sanft, sein Geschenk war wie ich fand einfach süß denn ich wusste ja das backen und kochen zu seinen Leidenschaften gehörten. Ich hatte auch schon das ein oder andere Gebäckstück von ihm kosten dürfen und war förmlich dahingeschmolzen. Aber darum ging es gerade nicht also konzentrierte ich mich wieder auf das Gespräch und Jace Augen. Wobei letztere mich dann doch kurz aus dem Konzept brachten. Also blickte ich auf meine Hand in seiner und entgegnete: "Ich habe ihr ein Oberteil designt und ein kleines Porträt gezeichnet also nichts besonderes." Ich blickte etwas überrascht auf als der Blondschopf sanft an meiner Hand zog, da ich das aber einmal so interpretierte das ich näher kommen sollte, rückte ich einfach mal etwas näher an ihn heran und lächelte sanft.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.02.2018 20:14.

Jace
Gelöschter Benutzer

Re: Fensterbank

von Jace am 04.02.2018 18:46

Bei Alnena hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich nicht so recht wusste, was ich sagen sollte. Was eigentlich lächerlich war da ich immer wusste, was ich sagen konnte und was nicht.
Sie setzte sich mir gegenüber hin und erst jetzt fiel mir auf, dass sie ein Kleid an hatte. Es stand ihr ziemlich gut.
Ihr Stirnrunzeln wusste ich nicht so ganz zu deuten. Mensch, wenn irgendwelche Gefühle mit im Spiel waren, kam ich mir immer so vor, als wenn ich ein Kleinkind wäre. Ich wusste nicht so recht, was ich mit mir oder ihr anfangen sollte.
Oder wie ein Teenager. Ein ziemlich junger, der zum ersten Mal jemanden sagte, dass man jemanden unheimlich toll fand.
Kurz überlegte ich, was ich nun sagen konnte. Aber es wäre wohl einfach besser, wenn ich einfach ich selber sein würde. Mich jetzt großartig zu verstellen war keine gute Idee. Ich wollte, dass ich ihr so gefiel, wie ich war. Nicht, wie jemand anderes sein würde.
Ihre Frage riss mich aus meinen Gedanken heraus. Ich schaute sie wieder an und nahm wieder ihre Hand. Es hatte sich vorhin so gut angefült und ich wollte dieses Gefühl wieder haben. "Ach, ich habe ihr einfach nur die Möglickeit gegeben, dass ich für sie mal etwas kochen kann. Oder backen, je nachdem worauf sie gerade Lust hat. Was hast du ihr denn geschenkt?" Mit meiner freien Hand strich ich über ihre. Ich beugte mich leicht nach vorne und zog sanft an ihrer Hand. Ich wollte, dass sie mir näher kam.

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Alena

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Re: Fensterbank

von Alena am 03.02.2018 22:08

Im ersten Moment blinzelte ich etwas überrascht als Jace einfach so meine Hand nahm und mich zur Fensterbank führte, auch wenn es eigentlich nur logisch war denn mit dem Keks im Mund hätte ich ihn sicherlich nicht verstanden. Wie hätte er mir sonst begreiflich machen sollen wo er sich hinsetzen wollte? Andererseits hätte er auch einfach warten können bis er den Keks zerkaut hatte und es mir dann sagen können.. Also hatte das vielleicht etwas zu bedeuten? Ach das war ja lächerlich und ich sollte mir da nicht so viele Gedanken machen. Und den anderen Leuten im Gemeinschaftsraum war es mit Sicherheit egal, da ja eigentlich alle wegen Lily gekommen waren. Und es wäre mir ja auch nicht peinlich wenn es doch irgendwer gesehen hatte, ich mochte Jace und sowas passierte hier - oder zumindest in ganz Hogwarts - sicherlich öfter. Es war eigentlich sogar richtig schade das er meine Hand so schnell wieder los ließ. Aber ich würde ihn jetzt sicherlich nicht fragen ob er meine Hand vielleicht nicht noch ein wenig länger in seiner halten wollte - das wäre lächerlich!
Ich setze mich also einfach wie aufgefordert auf den freien Platz neben den Blondschopf und schmunzelte sogar ein ganz kleines bisschen. Ich war ursprünglich ja nur gekommen um Lily zu gratulieren aber es sprach ja nichts dagegen sich ein wenig mit Jace zu unterhalten zumal Lily ohnehin noch beschäftigt war. Da würde sie mir das sicherlich nicht übel nehmen, oder? Allerdings kam ich nicht umhin zu bemerken das er heute oder zumindest gerade ungewöhnlich zurückhaltend war, was mich kurz nachdenklich die Stirn runzeln ließ - aber ich sagte nichts dazu. Stattdessen setze ich mich etwas gemütlicher hin indem ich mich etwas zurück lehnte und die Beine übereinander schlug. Ich trug ein etwas mehr als knielanges Kleid, also war das schon okay da würde man nichts sehen. Nach einer Weile wurde mir das Schweigen dann aber doch irgendwie unangenehm und ich beschloss das ich doch wieder etwas sagen sollte - allerdings war es eine gute Frage was ich denn eigentlich sagen sollte. Nach kurzer Überlegung wand ich mich dem Blondschopf zu und fragte weil ich einfach neugierig war: "Was schenkst du Lily eigentlich?

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Jace
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Re: Fensterbank

von Jace am 03.02.2018 13:25

Den Keks stopfte ich mir in den Mund während ich Alenas Hand nahm und sie einfach zur Fensterbank führte. Sie würde mich gerade eh nicht verstehen weil ich den Mund voll hatte. Und alles vollspucken wollte ich auch nicht.
Ich kaute genüsslich um den kurzen Moment, in dem ich ihre Hand hielt, auszukosten. Als ich geschluckt hatte, ließ ich ihre Hand los. Ich setzte mich auf die Fensterbank und klopfte auf den freien Platz. "Setz dich einfach.", forderte ich sie auf und grinste. Lily hatte gerade so viel mit den ganzen anderen Leute zu tun, dass es nicht auffallen würde, wenn ich mich zusammen mit Alena ein wenig zurück zog.
Ich war eigentlich eher der Typ, der alles direkt frei heraus sagte. Aber ich wusste, dass es in manchen Situationen besser wäre, einfach mal etwas Zurückhaltung zu zeigen. Mir fiel es nicht immer leicht, mich zurück zu halten da ich immer einen Drang verspürte, fast jedem hier einfach meine Meinung zu sagen oder sonst irgendetwas. Wenn ich anderen meine Meinung sagte, kam es drauf an, ob ich sie mochte oder nicht. Wenn ich die Leute nicht mochte, konnte ich ziemlich ungehalten werden....damit hatte ich mir schon den einen oder anderen Feind gemacht...

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Remus
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Re: Fensterbank

von Remus am 24.12.2017 23:30

Ich biss mir für einen Moment auf die Unterlippe und nickte dann. "Ja..." ich räusperte mich. "Hoffen wir nicht auf eine Grippe..." murmelte ich und sog scharf die Luft ein. Ich wusste ja ziemlich genau, dass es keine Grippe war. Ich wusste auch, dass es mir bald wieder sehr gut gehen würde. Es war nichts was sich gerade erst entwickelte. Eher zurückbildete. Ich zupfte an einem Wollfaden, der sich aus meinem Pullover gelöst hatte und warf Dorcas einen kurzen Blick zu.
"Ging mir irgendwie genau so." sagte ich und grinste kurz. "Außer mitten in der Nacht ist man hier ja nie alleine." fügte ich hinzu und seufzte leise. Das war auf die Dauer schon Nervenaufreibend. Also wenn man nirgendwo seine Ruhe hatte. Da nutzte man solche Momente gerne mal aus. Und wenn dann doch nichts half, suchte man sich einfach eine Ecke auf dem weitläufigen Gelände. Nur war es schon ein wenig zu kalt um sich auf längere Zeit draußen aufzuhalten.
"Gar nicht? Ich würde ja jetzt sagen, du solltest dieses Event nicht verpassen, aber ich gehe selbst auch nicht hin." ich musste leise lachen, auch wenn es ziemlich traurig klang. Ich hatte nur einfach wirklich keine Lust dazu. Meine Gefühle waren ziemlich durchgemischt und in diesem Zustand wollte ich nicht anderen Menschen beim Tanzen zusehen. Vor allem wollte ich nicht Teddy dabei zu sehen. Ich würde an dem Abend einfach wieder die Ruhe hier genießen und vielleicht die Hausaufgaben für die Ferien erledigen, dann hatte ich das auch getan. "Aber ich würde dich trotzdem dazu ermutigen. Sonst wirst du auch noch zum Eigenbrödler..." schmunzelte ich.

   
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Dorcas
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Re: Fensterbank

von Dorcas am 17.12.2017 02:23

Ich sah besorgt zu Remus, als er erzählte, dass es ihm nicht so gut ging. "Oh nein. Hoffentlich bleibts auch so und es ist nicht der Anfang einer fiesen Grippe." meinte ich. Manchmal hatte man doch so Momente, wo man dachte, dass man mit gut Glück an einer Erkrankung vorbeigeschlittert war und dann traf es einen doch nochmal mit voller Wucht. Zumindest hatte ich das ab und zu so. Das war richtig ätzend und ich wünschte es Remus wirklich nicht. Vor allem nicht so kurz vor Weihnachten und den Ferien.
Bei seiner Frage zuckte ich mit den Schultern. "Hatte irgendwie keinen Hunger. Und ich wollte es mal nutzen, dass ich den Gemeinschaftsraum für mich hab." Erklärte ich ihm. Es war aber auch wirklich ein Luxus, mal allein hier drin zu sein, vor allem im Winter. Ich merkte, dass es Remus nicht gut zu gehen schien und er wirkte niedergeschlagen. Hatte es ihn doch irgendwie erwischt? Es tat mir leid, ihn so zu sehen und zu wissen, dass ich nichts tun konnte. Doch da änderte er plötzlich das Thema und fragte mich nach dem Ball und ich wollte ihn nicht weiter löchern. "Hmm.. ich glaub ich geh dieses Mal alleine hin. Oder auch garnicht." Meinte ich und zuckte wieder mit den Schultern. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte mir noch keine Gedanken darüber gemacht. Allein meine Mutter hatte mich mit diesem Ball ziemlich genervt. So sehr, dass ich tatsächlich überlegte nicht hinzugehen. Doch irgendwie mochte ich ja Bälle total gerne, deswegen würde ich es doch nicht über mich bringen da zu fehlen. Eine Begleitung hatte ich jedoch nicht. Nicht, dass ich nicht gefragt worden wäre, aber irgendwie haben sich das nur irgendwelche komischen Kerle aus anderen Häusern getraut, die ich garnicht wirklich kannte. Und darauf hatte ich keine Lust gehabt.
"Und du? Hast du eine Begleitung? Oder gehst du garnicht hin?" Fragte ich Remus. Vielleicht könnten wir ja auch zusammen schwänzen, dann würde es wenigstens lustig werden und ich brauchte mir keine weiteren Gedanken zu machen. Und ich würde dann auch tatsächlich nicht mal hingehen.

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Remus
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Re: Fensterbank

von Remus am 16.12.2017 02:00

{Same here...habs voll vergessen >.>}

Ich zögerte nicht lange, als Dorcas mir die Fensterbank frei machte und setzte mich ihr gegenüber. Ich schlang meine Arme um meine Beine und blickte für einen Moment aus dem Fenster. Im Winter sah alles so trostlos aus, wenn nicht gerade Schnee lag. Als Dorcas fragte was ich hier machte, wandte ich mich wieder ihr zu.
"Hab das Gefühl gerade so einer Erkältung entronnen zu sein und fühlte mich noch etwas...müde..." ich zuckte leicht mit den Schultern. "Also das Hungerfeühl ist auch noch nicht so ganz da." fügte ich hinzu und lächelte kurz.
"Weshalb bist du denn noch hier oben und nicht beim essen?" fragte ich dann zurück und stupste sie mit meiner Fußspitze an. Nichts, dass ich etwas dagegen hätte, dass sie hier war und ich nun nicht alleine hier. Meine Stirn lehnte inzwischen am kühlen Fensterglas. Irgendwie spiegelte die Natur meine innere Betrübtheit wieder. Aber davon genug. Ich wollte vor Dorcas jetzt nicht trübsal blasen und über irgendwas jammern.
"Also..." ich suchte nach einem schönen Gesprächsthema. "Der Winterball. Mit wem gesht du hin?" fragte ich, mit der Annahme, dass Dorcas jemanden hätte. Warum auch nicht. Sie war sehr libenswert und sah eben nicht übel aus. Wer wollte das nicht?

   
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Dorcas
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Re: Fensterbank

von Dorcas am 12.12.2017 15:20

(Sry dass ich dich so lang hab warten lassen )

Irgendwie hatte ich es doch geschafft ein paar anständige Zeilen zu schreiben und meinen Alltag sogar noch spannender darzustellen, als es eigentlich war. Der Brief war irgendwie sehr allgemein und doch ziemlich nichtssagend, doch es würde reichen und ich hatte wirklich keine Lust mich noch weiter damit zu beschäftigen. Daher legte ich die Federweg und blickte aus dem Fenster und beobachte das wilde Schneetreiben. Ich mochte den Schnee gerne, am liebsten, wenn ich in einem warmen, geschütztem Raum und nach draußen blicken konnte. Bei diesem Anblick konnte ich mich verlieren und meine Umgebung total ausblenden. So auch dieses Mal. Es war immer wieder faszinierend, den Schneeflocken zuzuschauen auf ihrem Weg nach unten.
Ich merkte daher auch erst spät, dass ich nicht mehr alleine im Gemeinschaftsraum war, sondern dass Remus sich zu mir gesellte. "Hey." begrüßte ich ihn lächelnd, legte meinen Brief zur seite und machte ein wenig Platz auf der Fensterbank. Vielleicht wollte er sich ja auch dazusetzen, Platz genug war ja noch. "Nein, du störst mich nicht. Ich bin schon fertig." meinte ich und deutete vor mich , dass er sich setzen konnte. Dann nahm ich den Brief und rollte ihn zusammen, ich würde ihn erst später oder morgen meiner Eule geben. "Was machst du eigentlich hier? Warum bist du nicht unten bei den Anderen?" fragte ich ihn und war tatsächlich ein wenig überrascht ihn während der Essenszeit hier anzutreffen.

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Remus
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Re: Fensterbank

von Remus am 05.12.2017 23:53

Die Tage wurden nun deutlich kürzer und die Nächte länger. Ich mochte diese Zeit nicht besonders gerne. Es wirkte alles nur noch düsterer und kälter und so kurz nach Vollmond war ich noch nicht gänzlich wieder hergestellt. Ich blieb die meiste Zeit des Tages oben in den Schlafräumen, schlief und trank Tee. Viel Tee. Die Blutergüsse verfärbten sich langsam gelblich, was ein gutes Zeichen war. Bald war es fürs erste überstanden. Bis in einem Monat zumindest.
Die anderen waren hinunter zum essen gegangen. Ich war hiergeblieben. Hungergefühl hatte ich jetzt sowieso keines, selbst Schokolade bekam ich nicht herunter. Mein Körper machte jedes Mal einen Neustart, hatte ich das Gefühl. Alles musste sich erst vollständig wieder zurückbilden. Außerdem machte es mir Bauchschmerzen, wenn ich daran dachte, was ich in dieser Nacht vielleicht gerissen haben könnte. 
Irgendwann warf ich mir meinen Morgenmantel über und lief mit meiner Tasse Tee in den Gemeinschaftsraum. Ich wollte mich nachher wieder ein wenig zu den anderen gesellen und so lange die Zeit vor dem kamin verbringen, zusammen mit einem guten Buch.
Doch entgegen meiner Annahme, war ich doch nicht alleine in dem großen, rot-goldenen Raum. Dorcas befand sich zu meiner Linken am Fensterbrett.
Ich zögerte nicht lange, als ich auf sie zuging und mich neben sie lehnte. "Hey..." grüßte ich sie und lächelte kurz. Ich bemerkte, dass sie gerade dabei war einen Brief zu schreiben und runzelte die Stirn. "Entschuldigung ich will dich auf keinen Fall stören." sagte ich schnell und wandte mich ab. Vielleicht hatte sie ja mit Absicht alleine sein wollen. 

   
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