Zukunftsplay » 1
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Re: Zukunftsplay » 1
von Remus am 27.05.2017 18:02Ich verdrehte die Augen. "Okay. Dann so. In 10 Jahren werden wir uns wiedertreffen und wieder unsere Chancen vergleichen. Das machen wir alle 10 Jahre, so lange bis einer Tod ist, oder eine eigene Schokofroschkarte besitzt. Einverstanden? Oh...warte wollen wir wetten?" meine Augen funkelten jetzt leicht. Ich wettete sonst nicht so gerne. Gegen James, Sirius und Peter verlor ich eh jedes Mal. Aber hier standen die Chancen meiner Meinung nach eben sehr gut.
Dass Gwenog einigermaßen verständnisvoll reagierte war großartig. Dennoch sagte sie mir offen, dass sie es nicht darauf beruhen lassen wollte. Ich presste die Lippen zusammen. "Ich kann dich ja schlecht davon abhalten. Moment...eigentlich kann ich das sogar." ich runzelte die Stirn. Vergessenszauber waren gar nicht mal soooo kompliziert. Dennoch würde ich echt was riskieren. Wenn es nicht perfekt werden würde...naja da konnte einiges schiefgehen...


Gwenog
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 1
von Gwenog am 27.05.2017 15:55Nachdenklich blickte ich ihn an. Er sagte es, als sei es logisch, dass ich außergewöhnlich wäre. Aber ich hatte immer das Gefühl, ich wäre im Quidditch nur der Durchschnitt. Vielleicht nicht hier an der Schule, da war ich mir sicher, dass ich zu den Besten gehörte. Aber wenn ich in einer richtigen Liga spielen würde, würde ich vermutlich auf der Reservebank sitzen.
"Klar... Quidditchspieler schaffen es auch nicht so oft in die Karten. Ich müsste richtig gut sein. Die jüngste Kapitänin seit Jahren oder so etwas.", murmelte ich. Ich hatte nie so ganz Zweifel daran gehabt, dass ich es früher oder später auf eine gute Position in einem Team schaffen könnte, aber die Schokofroschkarten würden mir wohl doch ersparrt bleiben.
"Du könntest mit deiner Intelligenz viel mehr anstellen. Wer weiß, vielleicht bist du irgendwann einmal in ein Zauberduell verwickelt und am Ende gewinnst du und alle feiern dich dafür oder du erfindest einen neuen, großartigen Zauber.", meinte ich. Ich glaubte nicht, dass man mit Quidditch mehr Chancen dahingehend hatte.
Ich nickte nur schwach, als er meinte, dass ihn kein Schüler angegriffen hatte. Das war zumindest etwas positives, denn sonst würde ich mich wohl ziemlich unsicher fühlen, jededs Mal, wenn ich durch die Gänge lief.
Aber ich merkte deutlich, an der ganzen Art, wie Remus sich verhielt, dass er nicht darüber reden wollte. Es gab diese Menschen, die einem manchmal etwas vorheulten, die zu dir kamen und herum jammerten, wie schlecht es ihnen geht, aber wenn man fragte wieso, wollten sie nichts sagen. Die Menschen, die erbärmlich nach Aufmerksamkeit suchten. So etwas weckte meine Neugierde nie. Aber bei Remus schien es genau umgekehrt zu sein. Ihm ging es schlecht und er wollte nicht einen Ton darüber verlieren, wieso er heute Morgen so in dem Krankenflügel gelandet war. Das weckte irgendwie ein wenig zu viel Ehrgeiz in mir, denn jetzt wollte ich es unbedingt wissen. Aber blöd war ich nun auch nicht. Ich sah Remus an, dass weiteres Fragen nichts bringen würde.
"Okay, dann werde ich dir keine weiteren Fragen mehr dazu stellen.", meinte ich also. Einen Moment lang schwieg ich, konnte mir dann aber doch nicht verkeifen noch hinzu zu fügen: "Aber ich kann dir nicht versprechen, dass ich aufhören werde, mir darüber Gedanken zu machen." Nicht, bis ich es wusste. Selbst wenn das vermutlich noch Ewigkeiten dauern würde, denn so richtig eine Ahnung, wo ich da anfangen sollte, hatte ich nicht.
Re: Zukunftsplay » 1
von Remus am 27.05.2017 15:23Ich hob die Augenbrauen. "Bitte, wie du magst, dann eben außergewöhnlich. Denn auch das trifft zu." sagte ich, ebenfalls schlichtweg. Und da würde mir jeder andere Schüler hier zustimmen. "Was die Schokofroschkarte angeht... so etwas bekommt man nicht, wenn man gut in der Schule ist. Das weißt du, oder? Mein Bild würde nie auf einer Karte erscheinen. Du hast viel bessere Chancen." das konnte ich ebenfalls mit Sicherheit sagen. Schon allein aus dem Grund, dass Werwölfe in der Gesellschaft nicht anerkannt wurden. Ich konnte noch so viel Großartiges tun, es würde diese Tatsache nicht übertreffen.
Halb nickte ich bei Gwens Frage, ob sie mich was Fragen dürfte, obwohl ich schon ahnte worauf das hinauslaufen würde. Und ich behielt recht. Sie lag zwar vollkommen falsch, was den Grund meiner Verletzungen anging, aber sie machte sich darüber Gedanken. Schnell schüttelte ich den Kopf. "Nein, es war mit Sicherheit kein Schüler." sagte ich fest, um jeden Zweifel daran zu zerstreuen. So etwas durfte sie nicht denken. Misstrauen gegenüber anderen war schädlich. Ohne es wirklich zu wollen oder ändern zu können, verhärteten sich meine Gesichtszüge und mein Körper nahm eine abwehrende Haltung an. Ich hatte es kommen sehen, dass früher oder später Fragen aufkommen würden. Das war natürlich schon der Fall gewesen, aber sie waren oberflächlich gewesen. Sie hatten nicht wirklich Interesse an meinem wohlbefinden und das klang bei Gwen ganz anders.
Ich schwieg. Ich hatte nicht diese kreativen und plausiblen Ausreden parat und auch kein glaubhaftes Pokerface. Mein Kopf fing wieder an zu hämmern und die Müdigkeit war mit einem Schlag zurück. Ich schüttelte den Kopf. "Lass uns nicht drüber sprechen bitte.." murmelte ich und mied Gwenogs Blick.


Gwenog
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 1
von Gwenog am 26.05.2017 17:54Die Hauselfen tümmelten sich neben mir. Vermutlich wollten sie irgendwas machen, sich von irgendwem Befehle erteilen lassen. Das war der Grund, weswegen ich es überhaupt nicht mochte hier her zu kommen. Ich fand ihr Verhalten unmenschlich. Ich fragte schließlich einfach nach einem Sandwich mit Käse und Ketchup und widmete mich dann wieder Remus.
Ein kleines Lachen konnte ich mir nicht verkneifen. "Ich hätte es auch besser gefunden, wenn Madam Pomfrey deine Bandage Pink gemacht hätte.", sagte ich zustimmend, wenn Remus das vermutlich auch nicht so gemeint hatte.
Sein gemurmeltes 'geht schon' klang nicht sonderlich überzeugend in meinen Ohren. Aber bevor ich nachhaken konnte, hatte er schon das Thema gewechselt. Oder war eher zu dem Thema zurück gesprungen, welches wir vorhin hatten. Ich hatte es schon fast wieder vergessen, dass wir uns darüber unterhalten hatten. Ich lächelte Remus leicht an.
"Ich weiß, dass ich etwas Besonderes bin.", meinte ich schlichtweg. "Aber ich will nicht nur etwas Besonderes sein. Das ist jeder Mensch. Einzigartig. Besonders auf seine Weise. Das ist nichts, womit ich betitelt werden möchte." Ich wusste, dass Remus das durchaus nett gemeint hatte, aber manchmal fehlte mir die Feinfühligkeit für so etwas. "Außergewöhnlich.", murmelte ich schließlich. "Ich möchte außergewöhnlich sein. Ich möchte jemand sein, der anderen in Erinnerung bleibt." Ich seufzte und zuckte mit den Schultern. "Ein Bild von mir in den Schokofroschkarten wäre auch nichts, worüber ich mich beschweren würde." Ich musste leicht grinsen. Ich hätte alles in meinem Leben erreicht, wenn ich in die Schokofroschkarten aufgenommen werden würde.
Mein Blick huschte wieder zu Remus und die Schokofroschkarten waren für einen Moment vergessen, weil mich jetzt wieder etwas anderes beschäftigte. "Darf ich dich etwas fragen, Remus?", fragte ich und wartete seine Antwort gar nicht erst ab. "Ich kann mir keinen Reim darauf machen... Was ist letzte Nacht mit dir passiert? Ist das irgendeine Art von Fluch, die dich getroffen hat? War das ein Schüler?", stellte ich ihm die Frage, die mir schon den ganzen Tag durch den Kopf ging. Wenn das ein Schüler gewesen ist, dann wäre es höchste Zeit, dass derjenige gefunden wird, egal mit welchen Mitteln, denn es war grausam so etwas zu tun. Aber so organisiert, wie Madam Pomfrey ausgesehen hatte, als ob sie so etwas nicht das erste Mal erlebte, konnte ich mir nicht vorstellen, dass das nur von einem Schüler kam. Oder gab es mehrere Schüler, die angegriffen wurden und mit solchen Wunden in den Krankenflügel kamen? Das wäre wahnsinnig gruselig, wo ich doch immer dachte, dass Hogwarts ein sicherer Ort wäre.
Re: Zukunftsplay » 1
von Remus am 26.05.2017 17:33Ich löffelte eine einfach Suppe und hatte neben mir einen kleinen Schokoladenvorrat liegen. Die Hauselfen waren schon daran gewöhnt. Irgendwie war diese Tradition ja ganz schön, trotzdem starrten sie mich immer ein wenig ängstlich an, als ob ich inen etwas tun könnte. Merkten sie was? Hatten sie Vermutungen?
Ich aß leise vor mich hin und hing den Gedanken nach. Ich fragte mich, was Gwen wohl jetzt von mir dachte. Was würde ich denken, wenn ich sie so sehen würde? Vermutlich würde ich wild spekulieren und nachhaken. Wer denn nicht? Das war doch nur natürlich. Ich dachte auch darüber nach, was sie gesagt hatte. Dass sie lieber gute Noten haben würde. Aber sie war eben talentiert. Unbestreitbar. Ich hätte lieber ein richtiges Talent, als einfach nur...Intelligent zu sein. Wobei das oft auch nicht der Fall war. Ich konnte einfach nur gut lernen.
An der Tür bemerkte ich Aufruhe und erkannte dann Gwen in der Mitte der Hauselfen. Ich ließ den Kopf sinken und hoffte irgendwie, sie würde mich nicht bemerken. Doch anscheinend war die Kopfbinde doch ein bisschen auffälliger als ich dachte. Ich seufzte innerlich, als sich zu mir begab. "Dazu kommt, dass weiß mir kein bisschen steht.." sagte ich kopfschüttelnd und lächelte halb. Ich hörte jedoch ebenfalls auf zu Lächeln, als sie es tat und mich wieder so komisch ansah. Instinktiv zog ich die Ärmel meines Pullovers weiter herunter um weitere Schrammen und Narben zu bedecken. Auf ihre Frage hin nickte ich. "Ja, geht schon.." murmelte ich und setzte mich aufrechter hin. Sie sollte sich keine Sorgen machen. Es war ja sonst alles in Ordnung. Nichts, was ich nicht schon kannte.
Stille kehrte ein und ich wollte meine Gedanken von vorhin noch mit ihr teilen. "Wegen heute morgen...Du solltest wahres Talent nicht gegen gute Noten eintauschen. Gute Noten...das haben so viele, aber so wie du spielts, das ist einzigartig." versuchte ich ihr meine Gedanken klar zu machen. "Was besonderes." sagte ich nachdrücklich und sah Gwen an.


Gwenog
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 1
von Gwenog am 26.05.2017 16:10Ich fühlte mich ungewollt schlecht, als Remus mir antwortete. Ich hatte wirklich Angst, dass ihm gleich seine Stimme versagen würde, so rau wie sie klang und so stockend, wie er sprach.
"Das sagen nur diejenigen, die entweder gute Noten haben oder diejenigen, die sich damit trösten wollen, weil sie schlechte Noten bekommen.", meinte ich lächelnd. Bevor wir unser Gespräch jedoch fortsetzen konnten, kam plötzlich Madam Pomfrey herein. Sie scheuchte mich von Remus Bett weg, als sie ihn dort liegen sah, drückte mir etwas zu Essen in die Hand, das sie mir scheinbar geholt hatte und kümmerte sich dann um Remus, während ich nur schweigend daneben saß und aß, wie Madam Pomfrey es mir befohlen hatte. Sie gab Remus irgendetwas, das ich nicht benennen konnte, doch er schlief kurz darauf ein. Sie schien schon das meiste für Remus Behandlung bereit stehen zu haben und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie das hier zum ersten Mal tat. Ich fragte sie kurzum, was denn mit Remus passiert sei, denn solche Wunden bekam man ja nicht einfach so im Schlaf. Doch sie meinte nur, dass mich das nichts an ginge und dass ich wieder gehen dürfte, wenn es mir besser ging. Da ich keine Lust hatte nachher noch eine miese Laune von ihr ab zu bekommen, stand ich auf und ließ Remus allein im Krankenflügel liegen. Allerdings zerbrach ich mir jetzt ungewollt den Kopf darüber, was um alles in der Welt mit ihm passiert war. Sowas war doch nicht normal. Und dass weder Madam Pomfrey, noch Remus mir diese Frage beantwortet hatten, machte mich nur noch neugieriger.
---> Später
Ich hatte das Abendessen verpasst. Schon wieder. Ich war in meinen Zaubertränkeaufsatz vertieft und hatte darüber hinaus vergessen in die Große Halle zum Essen zu gehen. Als ich auf die Uhr sah, war es schon weit nach 22 Uhr und das Abendessen schon lange vorbei. Aber morgen früh wollte ich wieder trainieren gehen und ich hatte keine Lust, dass mir vor Hunger wieder schwindelig wurde. Also beschloss ich in die Küche zu gehen, was ich sonst eigentlich vermied.
Dort angekommen waren so viele Hauselfen um mich herum, dass ich überhaupt nicht wusste, wo ich hinsehen oder hingehen sollte. Ich hatte Angst, dass ich auf die kleinen Dinger drauf trat.
Schließlich jedoch entdeckte ich, dass ich nicht die einzige war, die um diese Uhrzeit einen Abstecher in die Küche machte. War das echt so Gang und Gebe in Hogwarts? Ich hätte incht gedacht, dass noch mehr Schüler in die Küche gingen.
Einen Moment lang brauchte ich, bis ich erkannte, dass die Person, die dort allein an einem Tisch saß, Remus Lupin war. Über die Bandage um seinen Kopf musste ich ein wenig schmunzeln. Es sah schon irgendwie niedlich aus.
"Madam Pomfrey hat echt keinen Sinn für Mode. Eine Tiara als Kopfschmuck hätte besser ausgesehen.", meinte ich, während ich zu Remus herüber lief und mich neben ihm nieder lies. Mein Schmunzeln verschwand allerdings ein wenig, als ich mich wieder daran erinnerte, wie er heute morgen aussah. Übel zugerichtet, als hätte ihn jemand ausgepeitscht.
"Gehts dir besser?", fragte ich ihn schließlich vorsichtig, weil ich mir nicht sicher war, ob er darauf angesprochen werden wollte. Normalerweise war Vorsicht nicht wirklich meins. Ich redete einfach drauf los, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber der Anblick von Remus heute Morgen hatte doch tatsächlich so etwas wie Mitleid in mir geweckt. Das war merkwürdig, denn so ein Gefühl hatte ich bisher noch nie so wirklich gehabt.
Re: Zukunftsplay » 1
von Remus am 26.05.2017 13:53Ich merkte wie Gwen sich zu mir setzte und spürte ihre Körperwärme. Eine schöne Abwechslung ehrlich gesagt. Ich lauschte ihren Worten und zuckte nicht einmal zurück, als sie begann meine Handfläche zu streicheln. Körperkontakt war immer eine sehr heikle Sache für mich gewesen. Vielleicht war ich heute einfach zu erschöpft um zurückzuweichen. Ganz bestimmt. Anfangs wunderte ich mich, dass sie mir einfach ihre Sorgen anvertraute, aber darüber dachte ich jetzt auch nicht nach. "Noten sagen nicht das geringste über dich... du kannst alles schaffen, wenn du es willst. Kümmer dich nicht darum, was deine Eltern sich wünschen.." es kam stockend über meine Lippen, doch ich wollte ihr das sagen und eigentlich noch mehr und dann kam Madame Pomfey. Bei ihrem Blick fühlte ich mich noch schlechter. So bemitleidenswert. Und gann ging alles ganz schnell und dann war Gwen weg und ihre Wärme ebenfalls. Irgendwas wurde mir die Kehle runtergeschüttet und dann spürte ich eine Weile gar nichts mehr.
---------> am Abend in der Küche
Da ich den ganzen Tag nur gelegen hatte und geschlafen, mi der Magen nur knurrte und meine Marauderfreunde schon im Tiefschlaf versunken waren, ging ich nun alleine runter in die Küche. Ich fühlte mich schon besser, aber fit war ich noch lange nicht. Irgendwas hatte mein Kopf wohl auch abbekommen. Ich trug eine sehr peinliche Bandage...


Gwenog
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 1
von Gwenog am 26.05.2017 13:29Ich setzte mich an den Rand des Bettes auf dem Remus nun glücklicherweise lag. Meinen Blick konnte ich nicht von ihm nehmen, dafür war ich immer noch viel zu geschockt darüber, wie er aussah. Aber er wollte scheinbar nicht darüber reden, also fragte ich nicht weiter nach. Er sah auch so schon so erschöpft aus, ich wollte nicht, dass er sich dann noch mit meinen Fragen herum schlug.
Ich musste leise lachen, als Remus sich über mögliche Quidditchinteressenten erkundigte.
"Ich bin erst 16. Ich glaube nicht, dass es da schon Quidditch Mannschaften gibt, die sich für mich interessieren.", murmelte ich. Auch wenn ich immer gehofft hatte mal ganz jung in eine Quidditch Mannschaft zu kommen, damit erfolgreich und bekannt zu werden. Etwas in Gedanken verloren fing ich an mit meinen Fingernägel kleine Kreise auf Remus Handfläche zu malen. Das einzige irgendwie, das nicht beschädigt zu sein schien.
"Manchmal wünschte ich mir, ich wäre in irgendetwas anderem gut, als in Quidditch. So wie du in der Schule, dann könnte ich alles machen. Autor werden oder so. Irgendwas, mit dem meine Eltern zufrieden sind und ich eine Zukunft habe.", murmelte ich leise.
Re: Zukunftsplay » 1
von Remus am 26.05.2017 13:09Ohne groß zu protestieren, legte ich mich wieder hin und schloss die Augen. In ein paar Stunden würde es wieder aushaltbar sein und ich könnte zurück in den Schlafsaal, aber bis dahin musste sich erstmal Madame Pomfrey um mich kümmern. Die Prozedur kannte ich schon zu genüge. Sie würde heumwuseln, mir tausende Kissen und Decken geben, einen Basic-Zaubertrank gegen Schmerzen und dann sehen, was alles gepflegt werden müsste. Zu diesem Zeitpunkt war ich meistens schon am tiefschlafen. Auch hier war es die erstem Male noch eine Überwindung gewesen, das einfach so zuzulassen. Doch mittlerweile... Naja ab und zu wollte in diesem halbwachen Zustand das Wort 'Mom' aus meinem Mund kommen. Wofür ich mich dann wieder schlecht fühlte.
Bei Gwenogs sorgendem Tonfall, winkte ich so gut es geht locker ab und ächzte leise. "Geht schon, geht schon.." murmelte ich und versuchte keinen Muskel mehr anzuspannen. "Hat sich schon eine Quidditchmannschaft bei dir gemeldet...?" murmelte ich fragend. Ich wollte, dass sie mir irgendwas erzählt und einfach nur zuhören. Meldete sich überhaupt eine ganze Mannschaft? Oder nur ein Typ...Coach...Was auch immer...


Gwenog
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 1
von Gwenog am 26.05.2017 12:17Nein, so wie Remus aussah, hatte er die Nacht definitiv nicht nur sex gehabt. Das sah schlimm aus. Ich zuckte leicht zurück, als er sich auf setzte und ich sein Gesicht sah.
"Bei Merlin Remus, was ist denn passiert?", fragte ich ihn. Er sah schrecklich aus. Überall Schrammen.
"Madam Pomfrey kommt gleich. Leg dich hin, du siehst blass aus.", meinte ich und stand auf, ursprünglich, um ihn zurück in eine Liegeposition zu drücken, aber kurz vorher hielt ich inne. Ich wollte ihn nicht anfassen und ihm am Ende noch mehr weh tun. Also fügte ich nur sehr leise ein "Bitte." an.
Auf die Frage, weshalb ich hier war, machte ich nur eine wegwerfhandbewegung. "Madam Pomfrey macht mal mehr Drama um nichts.", meinte ich nur schulterzuckend.



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