Zukunftsplay » 4
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Tessa
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 4
von Tessa am 27.09.2018 10:26Etwas überrascht schaute ich das Mädchen an, konnte aber auch nicht anders als mich zu freuen, da ihre Worte wirklich ernst zu sein schienen. Normalerweise sagten eine Menge Menschen solche Sachen, aber nur wenige meinten es wirklich ernst. Es war eben nur eine Art Konversationsanfang. Es war wirklich mal nett zu sehen, dass jemand es wirklich ernst meinte.
"Vielen Dank, Septima! Das ist wirklich sehr nett von dir. Aber wenn ich mir einen Namen hätte aussuchen können, dann hätte ich auch eher so einen außergewöhnlichen, we deinen genommen.", antwortete ich mit einem freundlichen Lächeln, um ihr zu vermitteln, dass ich mich wirklich darber freute.
Dass so ein Umzug wirklich anstrengend war, da konnte ich ihr nur zustimmen. Ich hatte noch nie so viel Stress gehabt, wie die Tage an denen wir mit all den Sachen nach England appariert waren. Es waren endlose Tage voller Organisation gewesen und ich hatte noch nie wirklich etwas mit Organisation am Hut gehabt.
"Ich wünschte auch da gebe es etwas einfacheres als mit allen Sachen zu apparieren. Das hat ewigkeiten gedauert", erzählte ich. Es wäre viel einfacher wenn wir, genau wie die Muggel, einfach so einen Dienst dafür hätten. Menschen, die einem die Sachen dahin brachten, wo man sie brauchte. Aber leider waren wir in dem Punkt nicht ganz so weit entwickelt, wie unsere nichtmagischen Freunde.
Ich hörte ihr bei ihren Erzählungen über das Buch zu und musste feststellen, dass sie ziemlich fasziniert von dem Thema lesen war. Ich persönlich konnte mich selten dazu überreden, aber ihr schien das Ganze ziemlich wichtig zu sein. Und vielleicht war lesen ja nicht wirklich eine schlechte Idee.
"Nun, dann werde ich wohl dich suchen, wenn ich mal ein Buch lesen möchte", antwortete ich lächelnd.
Re: Zukunftsplay » 4
von Septima am 28.09.2018 18:45Septima war zufrieden, als die andere sich freute. Es war für sie schon immer wichtig gewesen, dass die Menschen um sie herum wussten wie toll sie wirklich waren und wenn Septima es ihnen irgendwie deutlich machen konnte, dann würde sie dies auch tun. Es war fast schon normal für sie komplimente zu verteilen, früher war sie viel zu schüchtern dafür, aber jetzt erfreute es sie wenn sie sehen konnte wie andere anfingen zu strahlen sobald sie bemerkten das es Septima ernst meinte.
Sie lachte ein wenig "Ja, mein Name ist wirklich außergewöhnlich nicht wahr? Meine Eltern hatten immer ein hang zum dramatischen." sie legte den Kopf etwas schief. "Ihre Namen sind im gegensatz zu meinen aber sehr normal, also weiß ich nicht woher sie diesen Hang haben." sie zuckte die Schultern.
Bei dem Bericht der anderen zu ihrem Umzug nickte Septima bestätigend. "Oh ja, wusstest du das Muggel ihre Sachen sogar mit Schiffen über Meere hinweg transportieren können und das für nicht viel Geld? Es dauert zwar ein wenig länger als bei uns, aber sie können fast alles auf einmal transportieren und wir mit Glück höchstens ein paar Dinge." Sie dachte nach "außer natürlich es sind Sachen die man in eine Tasche ohne Boden bekommt. Dann haben wir ein Vorteil... Aber ich glaub einen Schrank bekommt man da nicht rein." sie musste bei der Vorstellung etwas lachen, wie ein Zauberer versuchte einen Schrank in seine Tasche zu bekommen.
"Du kannst mich gerne aufsuchen wenn du ein Buch brauchst" sie lächelte, dann etwas verlegen "auch gerne wenn du einfach mal mit jemandem reden willst oder so?" und zuckte mit den Schultern. Wer wusste schon ob das überhaupt wirklich über die kurze Zeit am See hinaus gehen würde oder ob die beiden sich nur höflich zunicken würden sollten sie sich in Zukunft irgendwo über den Weg laufen.
Tessa
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 4
von Tessa am 30.09.2018 19:09Ich wünschte mir bei ihren Worten automatisch, dass auch meine Eltern so einen Hang zum dramatischen hätten. Vielleicht hätten sie dann mehr Verständnis für meinen Wunsch Musicaldarstellerin zu werden. Bis jetzt sah es aber nicht so aus, als ob sie das irgendwann mal verstehen würden. Für sie waren das alles nur dumme Fantasien eines verzogenen Mädchens, dass zu faul für die Schule war. Auch, wenn sie nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein könnten.
"Ein Hang zum dramatischen ist ja nichts schlechtes!", lächelte ich und musste daran denken, wie dramatisch ihc manchmal war.
Ihren Ideen zum Muggelumzug konnte ich nur zustimmen.
Es wäre alles so viel einfacher auch eins dieser Boote zu haben, dann hätte ich nicht so viele meiner geliebten Möbelstücke in Los Angeles zurücklassen müssen und hier in London neue kaufen müssen.
Mein Zimmer war mittlerweile komplett neu eingerichtet und nichts ließ mehr auf mein altes Paradies schließen, dass ich zuhause gehabt hatte. Naja, aber das war wohl okay.
Bevor ich noch länger melancholisch werden konnte, lächelte ich lieber Septima zu, die mir gerade anbot, dass ich sie nach Büchern fragen konnte. Mein Lächeln wurde noch größer, als sie mir anbot auch nur zu ihr zu kommen, wenn ihc reden wollte.
Scheinbar konnte hier eine Freundschaft werden, was mich sehr freute. Schließlich kannte ich hier fast noch niemanden.
"Das fände ich wirklich toll", pflichtete ich ihr deswegen zu und hoffte, dass es auch wirklich dazu kommen würde.
"Du kannst aber natürlich auch jederzeit zu mir kommen, wenn du was brauchen solltest", fügte ich noch hinzu..
Re: Zukunftsplay » 4
von Septima am 01.10.2018 21:33"Ich würd auch nie behaupten, dass es etwas schlechtes ist! Im Gegenteil, ich find es toll wenn man manchmal etwas dramatisch ist. Solange es sich in maßen hält natürlich. Pures Drama ist auch mir zu viel..." Sie musste an ihre Mutter denken, wie diese viel Zeit damit verbrachte dramatisch zu sein. Sie war Drama in Person. Das letzte Mal als ihr Vater und Septima sich zusammen getan hatten, weil sie bei einer Diskussion der selben Meinung waren, hatte ihre Mutter drei Tage lang geschmollt und nicht mehr mit ihnen geprochen. Aber man merkte trotzdem immer das sie dies nicht ganz ernst meinte.
Septima war wirklich glücklich, dass die andere nicht nur in manchen Dingen wie sie zu ticken schien, sondern sogar recht viele ihrer Meinungen vertrat. Zum Beispiel die, dass Muggel in vielem fortschrittlicher waren als Zauberer. Die meisten Hexen und Zauberer in Septimas Umfeld verneinten dies immer sofort, wollten die Schwächen der Zaubereigemeinschaft nicht offenlegen.
Ihr Herz machte einen kleinen Sprung als die andere beteuerte, dass auch ihr es gefallen würde wenn sie Freunde bleiben würden. Sie machte nicht oft Freunde und somit war es für sie fast ein kleiner Meilenstein den sie wieder erreicht hatte.
"Ich werd mich definitiv bei dir melden. Wir könnten ja später zusammen zum Essen gehen falls du darauf lust hättest?" sie lächelte. In ihr stieg die Übermut und sie musste sich erstmal bewusst machen, dass Tessa auch anders denken könnte. Sie könnte Septima nicht mögen oder selbst wenn sie sie mag, könnte sie sich trotzdem dagegen entscheiden viel Zeit miteinander zu verbringen.
Sie schüttelte leicht den Kopf um sich wieder aufs hier und jetzt zu konzentrieren und erstmal abzuwarten, wie das ganze überhaupt ausgehen würd und was die Andere ihr überhaupt antwortet.
Tessa
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 4
von Tessa am 05.10.2018 16:47Pures Drama war wirklich etwas anstrengend und gehörte eindeutig nur ins Theater. Ich wusste, dass ich selbst ab und zu dazu neigte etwas dramatisch zu sein, aber as bekam ich dann auch oft zu hören. Meine Mutter kriegte dann immer fast einen Anfall, wenn ich mal wieder meine zehn Minuten hatte, in denen ich eine richtige Dramaqueen war. Momentan ersparte ich ihr das allerdings. Wir hatte genug Familiendrama und sie musste sich um Tante Susan kümmern. Da musste ich ihr Leben nicht noch anstrengender machen.
Die Idee mit ihr zum Essen zu gehen, gefiel mir sehr gut! So konnten wir noch ein bisschen quatschen und uns noch ein bisschen besser kennen lernen. Außerdem war es um einiges lustiger mit jemandem zusammen zu essen, weshalb ich fröhlich nickte.
"Sehr gerne! Das würde mich freuen!", antwortete ich lächelnd und merkte, dass ich jetzt schon hungrig war.
Mein Magen knurrte wie zur bestätigung und ich musste lachen.
"Scheint ganz so, als bleibt dir auch nichts anderes übrig, als mit mir zum essen zu gehen, außer natürlich du möchtest, dass ihc an deinem Buch rumknabbere!", kommentierte ich meinen Magen. Normalerweise war mir das immer etwas unangenehm, aber das Frühstück war eben auch schon ein bisschen her. Da durfte man schon hungrig sein.
Re: Zukunftsplay » 4
von Septima am 06.10.2018 13:09Tessa überraschte sie schon wieder, es schien zur Angewohnheit zu werden. Das Mädchen war so komplett anders, als die Leute mit denen Septima sonst immer anfing zu sprechen. Meist kam es bei anderen zu peinlichen Stillen und sie würden sich anschließend nicht mal mehr begrüßen, wenn sie einander auf den Schulfluren trafen. Natürlich hatte sie auch Freunde, es war nicht so als wäre Septima eine Außenseiterin, aber ihr oftmals sehr strenger Blick und ihre vorliebe fürs Lernen, ließ sie meist unter ihren Hauskameraden eher hervorstechen.
Mit Tessa aber, konnte sie gut reden. Sie konnte eine Konversation halten ohne nach Worten ringen zu müssen und stellte immer wieder fest, dass die Andere ihre Gegenwart anscheinend auch genoss. Es war also eine Wilkommene abwechslung.
Vielleicht würde sie Tessa auch irgendwann mal ihren Freunden vorstellen, aber bisher mochte Septima die Abgrenzung noch. Septimas Freunde kannten sie auch aufgedreht und abenteuerfreudig, weil sie so viel Zeit miteinander verbrachten, dass sie auch hinter die Fassade blicken konnten, es war aber so wie es aussah auch recht schnell mit Tessa zu vereinbaren.
Sie grinste das dunkelhaarige Mädchen an und fing an zu lachen als der Magen von ihr knurrte. "Okay, ich glaub da kann ich wirklich nichts anderes tun als mit dir zusammen zum Essen zu gehen. Ich würd dir mein Buch natürlich gerne zur Verfügung stellen, aber ich glaub nicht das man ein angeknabbertes Buch an die Bücherei zurück geben kann... Ich habs bisher aber auch noch nicht ausprobiert..." Septima schüttelte lachend ihren Kopf. Die Vorstellung war ein wenig absurd.
Nachdem sie sich wieder gefangen hatte, stand sie auf und räumte ihr Buch weg. Sie wartete darauf, dass sich das andere Mädchen auch erhob um die Decke ebenfalls zusammenfalten zu können. Sie wollte ihre Sachen nur ungerne draußen liegen lassen.
Tessa
Gelöschter Benutzer
Re: Zukunftsplay » 4
von Tessa am 13.10.2018 17:50Ich stieg in Septimas Lachen mit ein und stellte mir das Gesicht der Bibliothekarin vor, wenn Septima versuchen würde ien angeknabertes Buch abzugeben. Ich hatte irgendwie den verdacht, dass es ihr nicht gefallen würde und mir eine ganze Menge Ärger einbringen würde. Dementsprechend war auch ich nicht besonders scharf darauf es auszuprobieren und nebenbei schmeckte so ein Buch auch ganz bestimmt ziemlich fade.
"Essen klingt einfach nur super!", lachte ich und stand auf, damit wir zusammen die Decke falten konnten. Zusammen war das immer einfacher und ich fand, dass es von mir auch ziemlich unhöflich gewesen wäre, wenn ich mich erst zu ihr saß und ihr dann nicht half aufzuräumen. Und unhöflich war ich wirklich nicht. Ich schnappte mir die Decke und klemmte sie unter meinen Arm um sie für Septima zu tragen. So konnte sie ihre Bücher nehmen und musste sich nicht abmühen.
"Dann lass uns mal zum essen gehen. Da kannst du mir gerne noch etwas über die besten Bücher für regnerische Tage erzählen", lächelte ich und lief neben dem gerade erst kennen gelernten Mädchen her, das trotzdem irgendwie schon eine Freundin zu sein schien, was mich wirklich freute. Ich konnte mir gut orstellen, dass wir in Zukunft eine Menge coole Dinge erleben würden. Und somit gingen wir in den Speisesaal um etwas zu essen und uns noch etwas besser kennen zu lernen.
Tessa out
(Tut mir echt leid, aber ich muss das beenden. Ich habe momentan viel zu viele Plays...)
Re: Zukunftsplay » 4
von Leo am 21.12.2018 10:17Aurora & Leo
Vor ein paar Tagen hatte ihm Joyce mehr oder weniger gestanden, weshalb sie so seltsam drauf war in der Zeit davor. Sie hatte ihm im Park erzählt, dass er bald Vater werden würde und seine Reaktion war alles andere als gut. Er dachte nur an den Fluch und traute sich nicht, sich zu freuen was Joyce berechtigter Weise so aufnahm, als würde er sich gar nicht freuen. Er hatte sie verletzt und sie war einfach gegangen. Er konnte es ihr nicht mal verdenken, als er bemerkte was für einen riesigen Fehler er gemacht hatte. Sie wollte erst mal ihre Ruhe vor ihm und er traute sich auch nicht ihr unter die Augen zu treten, solange er nicht wirklich wusste was er dachte und fühlte. Nachdem er einige Stunden im Schneetreiben durch Muggel-London gelaufen war, entschloss er sich zu Hause seiner Schwester zu schreiben. Er brauchte ihren Rat. Aurora war etwas älter als er und es gab nie ein Problem, mit dem er nicht zu ihr kommen konnte. Auch Zoe würde er noch schreiben aber Aurora war bereits selbst Mutter, weshalb ihm ihre Meinung in diesem Moment deutlich wichtiger war. Er hoffte sie würde sich in Joyce hinein versetzen können.
Liebste Schwester,
ich weiß wir sehen und sprechen uns viel zu selten und ich weiß nicht, was in deinem Leben so alles passiert. Als Eurielle noch kleiner war, hatte ich oft auf sie aufgepasst als du bei der Arbeit warst und dadurch haben wir und öfter gesehen. Seit sie aber nun in Hogwarts ist und euer Leben sich hauptsächlich dort abspielt, bekomme ich nicht mehr viel mit. Ich hoffe trotzdem, dass du spontan die Zeit findest, dich mit mir zu treffen. Es gibt nicht nur Neuigkeiten, sondern dein Bruder hat es geschafft ziemlichen Mist zu bauen. Ich würde dir nicht schreiben, wenn es nicht wirklich wichtig und dringend ist.
Schreib mir bitte, ob und wann du Zeit hast. Wir können uns gerne in London treffen, ob in der Winkelgasse oder bei mir oder im Pub. Ich kann aber auch nach Hogsmeade kommen, wenn es dir besser passen würde, Hauptsache ich kann dich sehen!
Liebe Grüße
Dein Leo
Nachdem er den ersten Brief an Aurora abgeschickt hatte, wartete er gespannt auf eine Nachricht von ihr. Irgendwann erreichte sie ihn am nächsten Tag und sie schlug vor sich bei ihr zu Hause zu treffen. Er konnte es kaum abwarten endlich mit jemandem darüber zu sprechen. Er konnte und wollte Joyce nicht länger warten lassen mit diesen schrecklichen Gefühlen von ihm. Als er bei Aurora überpünktlich ankam, klingelte er an der Tür. Die Zeit bis sie mir die Tür öffnete kam ihm vor wie eine Ewigkeit, weshalb er ungeduldig begann davor hin und her zu tigern.

Re: Zukunftsplay » 4
von Aurora am 22.12.2018 00:17Selten meldete sich Leo in letzter Zeit bei Aurora und als sie seinen Brief bekam, hatte sie schon gedacht, dass er sich nur meldete, weil irgendetwas nicht stimmte. Natürlich konnte er vorbeikommen, doch es ärgerte sie auch, dass er nicht einfach mal so daran dachte zu ihr zu kommen und immer einen Vorwand brauchte.
In ihrer Küche hatte sie mithilfe ihres Zauberstabs und einer umgebauten Kaffeemaschine den Kaffee gekocht. Ein Scones hatte sie bei einer kleinen Bäckerei gekauft. Mit Wingardium Leviosa transportierte sie den Kaffee, Geschirr, die Scones und Marmelade in das Wohnzimmer. Dabei musste sie sich nicht mal besonders konzentrieren, denn sie war eine recht gute Hexe. Nicht lange dauerte es, bis es an ihrer Tür klingelte. Gerade hatte sie sich gesetzt und nun konnte sie schon wieder aufstehen. Sie verließ das Wohnzimmer und ging durch den Flur zur Tür.
Mit Elan öffnete sie die Tür. "Na wen haben wir denn da? Auch mal wieder auf den Gedanken gekommen die Schwester zu besuchen, auch wenn es nur ist, weil ich anscheinend gebraucht werde." Am Tonfall merkte man, dass Aurora darüber durchaus nicht zufrieden war, dennoch umarmte sie ihren Bruder - der größer war als sie - kurz. "Du weißt ja wo du alles ablegen kannst.


A strong woman builds her own world.
She is one who is wise enough to know that it will attract the man she will gladly share it with.
Re: Zukunftsplay » 4
von Leo am 22.12.2018 00:47Als Aurora die Tür öffnete sah er ihr bereits an, dass sie unzufrieden war. Nachdem sie ihn begrüßte, war er sich dabei dann vollkommen sicher. Die Umarmung tat ihm gut auch wenn ihn nun ein noch größeres schlechtes Gewissen plagte. „Hey, es tut mir wirklich leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet hab. In letzter Zeit hat sich bei mir einfach ziemlich viel los und... das sag ich dir besser wenn wir uns hingesetzt haben" murmelte er zur Begrüßung und folgte ihr. Niedergeschlagen und mit hängenden Schultern trat er ein und schloss die Tür hinter sich. „Wie geht es Eurielle? Hat sie sich schon in Hogwarts eingelebt?" fragte er und musste dabei nicht mal so tun als würde er sich dafür interessieren. Er ging mit ihr durch den Flur ins Wohnzimmer, nachdem er im Flur alles abgelegt hatte. „Riecht gut, hast du Kaffee gemacht?" fragte er mit einem schiefen Lächeln. Aurora war wahrscheinlich die einzige Hexe die er kannte, die eine richtige Kaffeemaschine besaß. Eigentlich war er aus ganz anderen Gründen hier, als mit ihr Smalltalk zu führen. Ihre Art und ihr Tonfall verunsicherten ihn so, dass er es sich aber beinahe nicht traute ihr von allem zu erzählen auch wenn es ihm wirklich mehr als nur wichtig war. Nachdem er sich gesetzt hatte, spielte er nervös an dem Bund seines Pullovers, während er nicht aufhören konnte mit dem Fuß zu wippen. Wahrscheinlich konnte man ihm seine Nervosität sogar ansehen, da er die letzte Nacht eigentlich gar nicht geschlafen hatte und mittlerweile tiefe Augenringe hatte vorlauter Sorgen und Joyce.

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