Fluchschäden und Zauberunfälle
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Ina
Gelöschter Benutzer
Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Ina am 23.06.2018 12:44Reflexartig griff ich nach meinem Zauberstab. Klar hatte ich ihn dabei, er war das gewesen, was ich seit ich ihn erhalten hatte nie mehr als einen Meter von mir entfernt hatte hatte. Es war mein Herz und meine Seele und das einzige gewesen, von dem ich wusste, dass Matty es auch hatte. Ich schaute mich im Raum um. Und bemerkte, dass Ida schon mal keinen dabeihatte. Und das Mädchen, was zusammengebrochen da saß nicht in der Lage war irgendwas zu sprechen. Aber konnte ich überhaupt einen solchen Zauber sprechen. Ich war doch viel zu unerfahren und ich wollte nicht, dass ich etwas falsch machte und Matty dadurch leiden musste oder komplett verloren war.
Ich blickte Ida an, hatte meinen Zauberstab in der Hand und wartete auf eine Aufforderung, denn ich konnte mich nicht von alleine melden, dafür war ich zu unsicher, aber ich würde, wenn mir andere zutrauten zu helfen, alles für Matty geben.
Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Ida am 17.06.2018 22:50


Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Nate am 17.06.2018 12:22Das Mädchen wirbelte herum und war sofort zum Angriff bereit. Witzigerweise ohne Zauberstab. Wer ging denn freiwillig ohne seinen Zauberstab aus dem Haus? Anscheinend dieses Mädchen. Dumm, nach allem was gerade los war. Zum Glück war sie nicht zu dumm um zu nicken. Ich nickte ihr ebenfalls zu. „Im Grunde ist es ein Zauber, der den Getroffenen fesselt. In seinen Körper. Noch nie wurde der Zauber nach so langer Zeit erst gelöst... ich weiß also nicht, was für Auswirkungen das auf sein Gehirn und sämtliche andere Funktionen hatte..." während ich sprach, schrieb ich den Gegenfluch auf ein Stück Pergament. „Es gibt nur fünf bekannte Fälle und nur zwei wurden entdeckt und nur Minuten später wieder aufgeweckt. Die anderen drei wurden lebendig begraben und sind erstickt, bevor jemand sie retten konnte." erklärte ich. Zum Glück konnte ich schreiben, ohne hinzusehen, so musste ich das Mädchen vor mir nicht aus den Augen lassen. „Ist sind zwei gebräuchliche, recht einfache Gegenflüche. Sie müssen rückwärts und gleichzeitig, also von zwei verschiedenen Zauberern, ausgesprochen werden." Erklärte ich. Ich ließ das Pergament vor mir auf den Boden fallen. „Und sagt der kleinen Bones, dass sie das als Warnschuss sehen soll. Das alles wäre nicht passiert, hätte sie einfach früher geredet. Dann wäre niemand zu schaden gekommen." Es war unfair, aber wenigstens würden sich so vielleicht keine Kinder mehr in Gefahr bringen. „Ich hoffe, Matthew trägt keinen zu großen Schaden davon." Ich wusste selbst nicht, wieso ich das sagte. Vielleicht, weil das Mädchen vor mir ihm auf eine gewisse Art und Weise ähnlich sah, vielleicht seine Schwester?

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Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Ida am 16.06.2018 23:07Ich bürstete gerade halbherzig meine Haare mit den Fingern durch, als sich plötzlich etwas ganz komisch anfühlte. Meine Hand fuhr zu meiner Kehle und dann zu meinem Mund. Es war nicht indirekt ein Schmerz, eher ein Drücken und dennoch beunruhigte es mich. Kaum eine Sekunde später wusste ich auch herum. Mein Blick schnellte in den Spiegel, als ich die Stimme hörte. Mein Herzschlag setzte einen Moment aus, als ich die Todesserkluft erkannte. Ich fuhr herum, dicht an das Waschbecken gepresst. Ich tastete automatisch zu meiner Tasche, aber mir fiel siedendheiß ein, dass ich meinen Zauberstab in Hogwarts vergessen hatte. Ich hörte zwar seine Worte, konnte sie aber nicht realisieren. Ich wusste nur, dass vor mir ein Todesser stand, der irgendwas mit Matthew zutun hatte. Instinktiv hatte ich schon nach dem Seifenspender gegriffen und ihn von der Wand abgerissen um ihn gegen den Mann zu schleudern. "Bleib weg!" Schrie ich lautlos und streckte schützend die Arme aus. Mir schwirrte der Kopf. Er griff mich nicht an. Zögernd nickte ich schließlich. Wirklich etwas tun konnte ich gar nicht. Und wenn es um Matti ging... Ich schluckte schwer.


Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Nate am 16.06.2018 19:30Als ich heute Morgen aufgewacht war, hatte Astra friedlich in meinen Armen geschlafen und der Wunsch, es würde immer so sein, brach mir endgültig das Herz. Ich hatte sie noch ein letztes Mal geküsst und war dann verschwunden. Ein richtiger Abschied wäre mir schwerer gefallen, als ich zugeben wollte. Ich hatte ihr allerdings eine Nachricht hinterlassen. Es stand nichts besonderes darin, nur, dass ich ihr einen guten Morgen wünschte und hoffte, sie bald wiederzusehen. Auch wenn wir dann nur Freunde sein durften. Dann war ich etwas umständlich in die Winkelgasse gekommen, wo ich mir neue Kleider und einen neuen Zauberstab besorgt hatte. Das alles hatte ich wertvolle Zeit gekostet. Nun stand ich aber endlich in der Empfangshalle des St. Mungo Hospitals. Herauszufinden, wo sich der Junge befand war nicht schwer, doch als ich vor dem überfüllten Zimmer stand, wurde mir wieder klar, dass ich keine Ahnung hatte, wie ich helfen konnte ohne aufzufliegen.
Glücklicherweise ergab sich eine Möglichkeit, als nur wenige Augenblicke später ein Mädchen aus seinem Zimmer kam. Sie bemerkte mich nicht und verschwand auf der Toilette. Da ich hier schon etwas länger rumstand, wusste ich, dass diese leer war. Jetzt oder nie. Das würde lustig werden.
Der Flur war überraschend leer, so dass niemandem auffiel, wie ich meine Todesserkluft samt Maske erscheinen ließ und mich in diese hüllte. Ich trat leise ins Bad und noch bevor sie aufsehen konnte, hatte ich sie mit einem Fluch belegt, der ihre Stimme auf ein Minimum dämpfte. „Wenn du schreist, kann ich Matthew nicht helfen. Verstanden?" fragte ich leise und verschloss die Tür, magisch versteht sich. „Wenn du verstanden hast und ich ihm helfen soll, nicke einmal. Wenn nicht gehe ich wieder und er bleibt in diesem Zustand." forderte ich und sah sie ernst an.

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Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Ida am 16.06.2018 17:47


Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Amelia am 12.06.2018 00:44


Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Ida am 11.06.2018 23:54


Ina
Gelöschter Benutzer
Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Ina am 11.06.2018 21:19Als ich noch total durcheinander von der Reise mit dem Portschlüssel im Krankenhaus ankam, brauchte ich erst eine kleine Weile, bis ich mich daran gewöhnt hatte, wieder auf meinen eigenen Füßen zu stehen und nicht in einem wirbelnden Tornado zu stehen. Mein Magen wand sich nicht mehr und das Gefühl mich jeden Moment übergeben zu müssen ließ auch langsam nach. Ich bekam meine Umwelt wieder mit und sah Ida über eine regungslose Person in einem viel zu groß wirkenden Bett gebeugt. Auch Josy stand am Bett und war total aufgelöst. Langsam dämmerte mir was los sein musste.
NEIN! DAS KONNTE NICHT SEIN! Ich hätte ihn beinahe wiederbekommen und jetzt hatte ich ihn wieder verloren. Was hatte Professor Hall gesagt, es hatten nicht alle geschafft. Hatte das Gefühl in meinem Herzen recht gehabt und es war kein Matty mehr. Das ging nicht. Ich drohte wegzukippen und lehnte mich gegen den Türrahmen während die vielen Heiler um das Bett wuselten. Dann verließen sie alle den Raum und ließen den, von dem ich dachte, dass er Matty sei, alleine liegen ohne etwas verändert zu haben. Meine größten Ängste wurden war. War er nicht mehr zu retten? Konnten sie denn gar nichts mehr tun?
Kaum war etwas Platz am Bett stürzte ich hin. Mit irrationalem Zweifel sah ich in Mattys wunderschönes Gesicht. Er sah so friedlich aus, als würde er schlafen. Da konnte einfach nichts sein. Ich griff nach seiner Hand, aber sie war eiskalt. Mein eigenes Blut gefror beinahe ebenfalls. Ich hatte gerade meinen besten Freund verloren. Und das ohne Abschied ich hatte ihn schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Und geredet hatten wir auch nicht mehr.
Ich konnte es nicht wahrhaben. Ich umklammerte weiterhin seine Hand in der Hoffnung, dass er einfach aufwachen oder ich einfach aufwachen würde und, dass alles ein schlechter Scherz oder Traum war.
Doch als ich sah wie Josy, Tess und Ida sich in den Armen lagen. Konnte ich es nicht mehr länger verneinen. Matty, mein bester Freund war nicht mehr da. Ich spürte wie langsam eine Träne über meine Wange lief und ich wandte mich von den anderen ab. Es sollte keiner sehen wie ich weinte. Da bemerkte ich das Mädchen was einfach nur in der Ecke stand und fragte mich wer sie war und was für eine Beziehung sie zu Matty hatte.
Re: Fluchschäden und Zauberunfälle
von Tess am 10.06.2018 16:55Ich stolperte zurück, als das Gewusel um Matthwes Bett noch hektischer wurde & stand teilnahmslos rum. Stur fixierte ich einen Punkt an der Wand, nur, um nicht in das Gesicht von meiner Frau oder meinem Sohn blicken zu müssen, da ich darin nur eines lesen konnte. Totales Versagen. Ich versagte dabei meine Familie vor allem Bösen zu schützen, brach mein Versprechen, immer für sie zu sorgen & sie glücklich zu machen. Wie konnte es sein, dass ich heute morgen noch mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht mit Teddy im Wald rumtobte & nun jegliches Gefühl der Freude aus mir rausgelöscht wurde, so, als würde es nie wieder zurück kommen?
Wieso ignorierte ich mein Bauchgefühl, das mich schon seit ein paar Tagen quälte gekonnt, weil ich keine Antwort von Matthew auf meinen Brief erhielt?
Ich blendete das Geschehen um mich herum aus, ging noch einmal die Szenarien der letzten Stunden durch, denn offenbar wusste hier niemand wie man meinem Sohn helfen konnte. Egal wie oft ich mir den Kopf darüber zermarterte, ich kam auf keine Lösung, jediglich die Stimme des Todesser begleitet mich unaufhörlich.
Plötzlich schwang die Tür des Zimmer auf. Bei Merlin, nein! Wie hatte sie davon erfahren? Bevor ich überhaupt reagieren konnte, rannte Ida an Matthews Bett. Wieso tat niemand mehr was, um Matthew zu helfen? Josys erhobene Stimme, die Tonlage von dieser, ließ mich endgültig brechen. Was hatte ich da meiner kleinen Familie bloß angetan. Wiederholt schüttelte ich den Kopf. Sicher war das nur einer diesen fiesen Alpträume, die sich real anfühlten, denn das alles hier konnte unmöglich wahr sein. Bestimmt wachte ich gleich von dem ekelhaften Klingeln des Weckers auf. Doch da war kein Klingeln, hier war nur Leid, Verlust & pure Zerstörung. Erst bei den Worten ''es ist zu spät'' & ''wir können nichts mehr für ihn tun'', hob ich meinen Blick. All die Hoffnung, die noch vorhanden war, wurde im Keim erstickt, denn es war nun offiziell. Matthew war tot & niemand konnte dies ändern. Ein undefinierbares, man konnte es dennoch mit purem Ekel assozieren, Gefühl machte sich in mir breit, es war so, als würde ich mich jeden Moment übergeben müssen. Jedoch durfte ich mich nicht weiter davon leiten lassen, ich musste irgendwas für Josy & Ida tun, weshalb ich wieder an Matthews Bett trat. ,,Es tut mir Leid,'' sprach ich an meine Tochter & meine Frau gerichtet, ehe ich deren Hände nahm, um sie in eine Umarmung zu ziehen. Das noch Matthews bester Freund & Freundin im Raum waren, bekam ich unter diesen Umständen natürlich nicht mit. Ich sah direkt in das Gesicht meines Sohnes. Er sah friedlich aus, als würde es ihm gut gehen. Ich biss die Zähne zusammen. In diesem Moment schwor ich mir den Todesser, der für all das hier verantwortlich war, ausfindig zu machen und...Ja, ich würde ihn dafür töten wollen!
Whats a soulmate?
It's a.. Well, it's like a best friend, but more. It's the one person in the world that knows you better than anyone else. It's someone who makes you a better person, well, actually they don't make you a better person... you do that yourself-- because they inspire you. A soulmate is someone who you carry with you forever. It's the one person who knew you, and accepted you, and believed in you before anyone else did or when no one else would. And no matter what happens.. you'll always love them.
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