Sofa

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Selina
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Re: Sofa

from Selina on 06/29/2017 06:07 PM

Bevor er seine nächste Frage stellte, vergrub er mal wieder sein Gesicht in seine Hände und seufzte. Wegen Katie oder hab ich schon wieder was gesagt, dass ihn irritierte? 
Als er sie dann stellte musste ich kurz auflachen. "Weil die Frau immer die bessere Hälfte bei Paaren ist", meinte ich dann mit einem Grinsen. "Zumindest sagt man das so und nachdem ihr fast immer aufeinander klebt hab ich mir das wohl irgendwann mal angewöhnt, sie so zu bezeichnen." Ich zuckte mit den Schultern "Keine Ahnung, warum ich das immer noch mache."

Meine Miene verzog sich und ich musste seufzen. "Vielleicht ist es sowieso keine gute Idee wenn wir zusammen hingehen. Ich frage mich sowieso warum du gefragt hast, obwohl du solche Sachen eigentlich nicht magst. Keine Ahnung... Nächstes Mal denk halt vorher nach, ob du schon was geplant hast, okay?" Würde ich ihn nicht so mögen, wäre ich jetzt ohne ein Wort zu sagen aufgestanden. Kann er nicht vorher nachdenken, ob er nicht schon eine Verabredung hatte?! Idiot! Schalt doch einmal dein Gehirn ein! Wie würde er sich wohl fühlen, wenn es andersrum wäre?! Katie müsste ihn dann wahrscheinlich stundenlang trösten...

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Noah
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Re: Sofa

from Noah on 07/10/2017 01:17 AM

Jetzt doch recht irritiert blickte ich sie an. "Aber.. Katie und ich sind doch gar kein Paar.", meinte ich stirnrunzelnd. Dennoch ging ich nicht weiter darauf ein. Ich kannte den Spruch mit der besseren Hälfte nur von Leuten, die ihre zweite Hälfte selbst so bezeichneten. Dass jemand Katie als meine bessere Hälfte bezeichnete, hatte ich noch nie vorher gehört, auch wenn ich durchaus nachvollziehen konnte, wieso.
Es gab mir einen kleinen Stich, dass sie jetzt nun scheinbar doch nicht mit mir zu der Party wollte. Ich meine, ich hatte sie ja nicht ohne Grund gefragt. Sie wollte, dass ich aus mir raus kam und dann sagte sie mir, dass es keine gute Idee war... Soll das mal einer verstehen... Doch ich widersprach ihr nicht. Für mich klang es nicht so, als hätte sie noch besonders große Lust dazu mit mir auf die Party zu gehen. Vermutlich hatte sie ohnehin nur zu gesagt, weil sie Mitleid mit mir hatte. Ich sah sie nicht an, lachte nur kurz trocken auf und schüttelte dann den Kopf. Was hatte ich eigentlich versucht mir damit zu beweisen? Es war doch ohnehin klar, dass ich niemals so sein könnte, wie Selina oder wie Katie oder wie jeder andere normale Mensch auf dem Planeten. Das hätte ohnehin nicht funktioniert.
"Dann sage ich Katie wohl bescheid, dass der Zauberschachabend doch steht.", murmelte ich und stand dann auf, ohne ein weiteres Wort von Selina abzuwarten. Ich spielte einen Moment lang wirklich mit dem Gedanken den Gemeinschaftsraum zu verlassen und Katie hinterher zu gehen, aber sie hatte gerade andere Sorgen, als einen Potentiellen Zauberschach-Abend. Ich hätte sie jetzt gern begleitet, aber vermutlich ging das nicht und vielleicht war es auch gut so, dass Katie und ihre Familie erst einmal allein sein konnten.
Also gab ich mich damit zufrieden in den Jungenschafsaal zu gehen und mich dort dann aufs Bett zu werfen und zu versuchen meine Gedanken aus meinem Kopf zu verbannen. Aktuell waren sie nicht gerade sonderlich positiv.

T H R E A D   F R E I

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Ophelia
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Re: Sofa

from Ophelia on 09/15/2017 10:27 AM

Ich saß mit leichten Kopfschmerzen auf dem Sofa. Ich rieb mir die Schläfen. Heute war kein besonders guter Tag für mich. Mir wurde immer wieder schwindelig und ich war schrecklich müde.
Ich verfluchte meine Krankheit. Sie schrenkte mich sehr stark ein und bisher war man noch nicht weit gekommen, einen Weg zu finden, wie man diese Leukämie behandel konnte. Deswegen testete man einfach mehrere Arten von Therapien aus. Jetzt konnte ich eine kleine Pause einlegen, was Chemotherapien betraf. Und die tat mir sichtlich gut. Ich war nicht mehr so aufgequollen und ich verlor langsam das eingelagerte Wasser, welches sich während der Chemotherapie immer in meinem Körper sammelte.
Aber eigentlich hatte ich jetzt gerade wenig Grund zur Beschwerde. Jetzt hatte ich nicht mit der permanenten Übelkeit und dem ewigen Übergeben zu kämpfen.
Jetzt ging es mir verhältnismäßg gut. Und eigentlich musste ich hausaufgaben machen. Aber die ließ ich wohl überegt ausfallen. Wenn man so eine Prognose wie ich bekommen hatte, dann überegte man sich zwei Mal, was man vom Leben haben wollte und was man noch erleben wollte. Und auf meiner Liste standen keine Hausaufgaben.
Ich wollte heute eigentlich um den See spazieren gehen, doch fühlte ich mich nicht ausgeruht genug dafür. Ich würde es wahrscheinlich nicht einmal aus dem Schloss hinaus schaffen, so mde und erschöpft war ich heute.

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Gus
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Re: Sofa

from Gus on 09/15/2017 09:49 PM

Gerade kam ich wieder zurück vom Joggen auf dem Schlossgelände. Ich brauchte das einfach ab und zu, sonst schwand meine Konzentration. Und vor standen noch eine Menge Hausaufgaben.
Ich kam durch die Tür in den Hufflepuffgemeischaftsraum und ließ mich schweratmend auf das Sofa fallen. Ich fuhr mir durch die Haare. Mein Blick ging langsam durch den Raum. Schließlich blickte ich zu einer jüngeren Hufflepuff, die gleich neben mir saß. Aus Gewohnheit schenkte ich ihr ein verschmitztes Lächeln. Nach dem Sport fühlte ich mich immer viel besser. Liegt wohl an Hormonen oder so. Aber ich fühlte mich einfach wohl in meiner Haut. Anders als die Person neben mir anscheinend.
Ich verzog leicht nachdenklich die Lippen und überlegte ob ich etwas sagen sollte. Ich war nicht recht gut mit Worten. Letztendlich reichte ich ihr einfach das Kissen welches auf meiner Seite lag. „Du siehst ganz und gar nicht gut aus...willst du dich hinlegen? Du kannst auch gerne deine Beine über mich legen wenn es dir hilft." bot ich grinsend an und fuhr mir erneut durch die Haare.

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Ophelia
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Re: Sofa

from Ophelia on 09/15/2017 10:17 PM

Irgendwann kam ein Schüler in den Gemeinschaftsraum, er war älter als ich und er schien wesentlich fitter drauf zu sein als ich Aber das war nicht sonderlich schwer. Manchma wirkte ich auf andere so gebrächlich, dass sie mich wie ein rohes Ei behandelten. Ich mochte es nicht wirklich, ich kämpfte mich gerne selber durch solche Situationen und das wollte ich den anderen irgendwie auch deutlich machen. Nur hatte fast jeder in meiner Familie das chronische Bedürfnis, mir selbst das Gehen abnehmen zu wollen. Naja, wenigstens das konnte ich noch ohne Probleme....
Ich erwiderte sein Lächeln und nickte ihn einmal zu. Wieder rieb ich mir über die Schläfen. Würden diese Kopfschmerzen jemals aufhören?
Ich nahm dankend das Kissen an. "Vielen Dank." Ich legte das Kissen unter meinen Kopf und schaute ihn dann noch einmal an. Das Angebot war so verlockend. "Wenn es dir nichts ausmachen würde...?", fragte ich. Beine hochlegen tat mir jetzt gut. Ich setzte mich schonmal in die richtige Position und schaute ihn an.

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Gus
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Re: Sofa

from Gus on 09/17/2017 04:40 PM

Es war mir ein wenig unangenehm, als ich Schweißperlen auf meiner Stirn spürte. Doch eigentlich war das nur gut. Und es erinnerte mich daran, dass ich so richtig etwas geschafft hatte. Mit dem Handrücken strich ich mir über die Stirn. Beinahe im selben moment massierte sie ihre Schläfen. Ich verzog leicht die Lippen und lächelte kurz breit zurück. 
Dann schüttelte ich den Kopf. "Tut es nicht, sonst hätte ich das ja nicht vorgeschlagen oder?" ich grinste kurz, erneut. Dann hob ich einfach ihre Beine hoch und legte sie auf meinen Schoß. Ich zupfte einen Fussel von ihren Beinen.Ich lehnte mich nach hinten und streckte mich ausgiebig. Jetzt spürte ich dann doch die wohltuende Erschöpfung vom Laufen. 
"Wie war dein Name noch gleich?" fragte ich und blinzelte die Hufflepuff an. Es war nichts persönliches. Ich war nicht gut mit Namen. Vor allem bei jüngeren Schülern. 

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Ophelia
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Re: Sofa

from Ophelia on 09/17/2017 09:22 PM

Es war wirklich sehr nett, dss er mir das Angebot unterbreitete. Doch nch ehe ich selber handeln konnte, hatte er sich meine Beine genommen und sie über seine gelegt. Ich lächelte ihn dankbar an.  "Du hast recht.", stimmte ich ihn zu. Das klang ziemlich logisch. Er würde mir sowas wirklich nicht umsonst anbieten. Ich grinste, als er mir ein paar Fussel entfernte. Ich lehnte mich in das Kissen zurück und ich merkte, wie sich mein Kreislauf etwas stabiler wurde. Ich seufzte einmal zufrieden. "Herrlich...", murmelte ich. Es fühlte sich fantastisch an, dass der Schwindel verschwand.
Ich lachte kurz, als er mich nach meinen Namen fragte. Mich wunderte es nicht. Ich hatte ihn schn auf der Schule gesehen, als ich eingeschut wurde. Aber viel miteiandner zu tun hatten wir bisher noch nicht gehabt. "Ophelia.", stellte ich mich vor. "Und du bist?", hakte ich nach. Ich kannte auch seinen Namen nicht, und das wollte ich gerade nachholen.

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Collin
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Re: Sofa

from Collin on 11/04/2017 04:02 PM

Die Haloween-Party war nicht so verlaufen, wie ich gedacht hatte. Ich hatte mich aufgeführt wie der größte Idiot überhaupt. Und irgendwie wollte ich es bei Selina wieder gut machen. Deswegen hatte ich mich mit einem Bekannten unterhalten, der mir einen Raum zeigen können, der vielversprechend klang. Er hatte mir nur gezeigt wo der Raum zu finden war und was ich zu machen hatte, um hinein zu kommen. Reingegangen ware wir aber nicht.
Ich hatte Selina direkt geschrieben, ich wollte mich mit ihr treffen und ihr diesen Raum zeigen.
Deswegen saß ich nun auf dem Sofa und wartete auf sie. Mein Arm war auf die Lehne gestüzt, meinen Kopf hatte ich auf meiner Handfläche gestüzt.
Irgendwie wollte ich das Ganze wieder gut machen und ich hatte schone eine Idee, wie ich das machen konnte. Ich hatte mir nicht sonderlich viel Mühe gegeben und das hatte mich arg beschäftigt.
Eine Beziehung bedeutete, dass man daran arbeiten musste. Und nun würde ich endlich mal meinen Hinter hoch bekommen.

Reply Edited on 11/04/2017 04:43 PM.

Selina
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Re: Sofa

from Selina on 11/04/2017 04:58 PM

Ragnars Worte und auch die von Ivy waren gerade präsenter denn je, denn der Brief den mir Collin schrieb machte mich etwas nervös. Irgendwie freute ich mich aber auch, auf das was heute passieren könnte. Ob es das was Collin von mir wollte? Dass wir diesen Raum nutzten um unser erstes Mal zu haben? Ich konnte es schwer sagen, doch das würde ich ja bald herausfinden. Den Brief bekam ich vor ein paar Minuten als ich gerade etwas frische Luft schnappte, er schien schnell geschrieben worden zu sein, denn er war nicht gerade detailliert. Nun war ich auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum um mir mal anzuhören, was genau dieser Raum war. Hirn, bitte sag mir, dass das nicht böse endet! Vor der Tür zum Gemeinschaftsraum blieb ich kurz stehen und lies meine Gedanken noch einmal um das Thema kreisen, bevor ich dann schließlich eintrat und mich umsah. Auf dem Sofa entdeckte ich Collin und ging natürlich gleich zu ihm.
„Hey.", begrüßte ich ihn mit einem Lächeln, bevor ich ihn küsste. Es ging schon so automatisch, dass ich ihn jedes Mal wenn ich ihn sah sofort küsste, als wäre es ein Reflex. Anschließend lies ich mich neben ihm nieder und sah ihn an. „Also, dann sag mal, was hat das Ganze auf sich mit dem Raum, du schienst mich ja so schnell wie möglich sehen zu wollen.", meinte ich und grinste ihn an.

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Collin
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Re: Sofa

from Collin on 11/04/2017 05:11 PM

Ich musste nicht lange warten, bis ich hörte, wie jemand in den Raum kam. Ich hoffte nur, dass es Selina war.
Das schien sie aber nicht zu sein, denn ich hörte, wie jemand die Treppen hinauf gingen.
Immer wieder schaute ich mich um, ich konnte es kaum erwarten, dass sie gleich endlich kommen würde. Ich hatte ziemliche Hummeln im Hintern.
Dann endlich kam sie und ich lächelte sie freudig an. Ich legte eine Hand auf ihre Wange um sie zu küssen und setzte mich aufrechter hin, damit sie sich nicht so weit runter beugen musste.
Sie setzte sich neben mich hin und ich drehte mich so, dass ich sie ohne Probleme anschauen konnte. Sie fragte direkt, was für ein Raum das war. "Kennst du den Raum der Wünsche?", fragte ich sie direkt ohne lange drum herum zu reden. "Und kennst du Jace? Ich habe mich heute ein wenig mit ihn über die Party unterhalten und er hatte was vom Raum der Wünsche erzählt. Er hat mir direkt auch gezeigt, aber ich bin noch nicht rein gegangen. Ich wollte mir dir zusammen hin." Dass ich so viel redete und so aufgeregt war, kannte ich selber nicht von mir. Aber ich hatte eine Idee, und die wollte ich umsetzen.

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