Klassenzimmer für Arithmantik

Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


Nate

34, Männlich

Hogwarts [ehem.] Ravenclaw Abgeschlossen Reinblut Unentschlossen Todesser Drachenwärter Okklumentik Wortlose Magie Realist Frei

Beiträge: 53

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Nate am 18.02.2018 23:19

Ich überlegte kurz, ob ich wohl in den Raum gehen sollte, da schon längere Zeit kein Schüler mehr herausgekommen war, Miss Greengrass sich jedoch noch nicht blicken gelassen hatte. Gerade, als ich mich dazu entschlossen hatte, wirklich einfach wieder in den Raum zu gehen- vielleicht blieb sie ja auch einfach drinnen?- öffnete sich die Tür und die junge Frau trat heraus. Sie war wohl gerade im Begriff die Tür zu verschließen, als sie mich bemerkte. Ich sah sehr wohl, wie sie kurz erschrack und beinahe alles fallen ließ, aber sie fing sich doch recht schnell wieder und spielte dann die Unnahbare. 'Wenn sie wüsste...' dachte ich und musste erneut grinsen. "Nein. Nein, das hat er nicht. Und ich bin eigentlich auch nicht sein Laufjunge. Wenn er keine Kinder zu beaufsichtigen hat, holt er seine Materialien wohl alleine. Er ist schon groß, wissen Sie?" das letzte setzte ich in einer witzelnden Stimmlage hinzu. Ich sah mich kurz in dem ausgestorbenen Gang um. "Ich fand es nur recht amüsant, Ihnen hier erneut zu begegnen. Nach unserer ersten Begegnung sind Sie doch recht schnell verschwunden und ich habe mich gefragt, ob das wohl an mir gelegen hat und was sie überhaupt in diese Gegend getrieben hat?" Ich stieß mich von der Wand ab und lächelte. "Kann ich helfen?" fragte ich dann, mit Blick auf die Tasche. Ich wollte es mir ja nicht gleich mit ihr verscherzen, also war das wohl das mindeste, was ich tun konnte. "Übrigens, falls es Ihnen entfallen sein sollte, mein Name ist Nathaniel. Die meisten nutzen aber eher Nate." Ich lächelte freundlich. Ich musste ihr ja nicht auf die Nase binden, dass ich nicht nur ihren Nachnamen kannte, sondern auch den Rest ihrer Geschichte. Ich wusste allerdings nicht, inwiefern sie über mich bescheid wusste. Wenn ich es richtig verstanden habe, hatte sie sich nicht weiter erkundigt, sondern die Verlobung einfach akzeptiert. Ich war jedoch einfach zu neugierig und zum Glück hatte sie mich bis jetzt noch nicht enttäuscht.

Screenshot_125.png
maybesig.jpgeenatesiiig_2.jpg

Antworten

Denora
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Denora am 18.02.2018 18:57

Ich antwortete nichts auf sein Kommentar, als er den Raum verließ. Immerhin wollte ich nicht riskieren, dass einer meiner Schüler irgendetwas von meinem Auftrag in der Nokturngasse mitbekam. Stattdessen konzentrierte ich mich auf den restlichen Verlauf meiner Stunde, um dieses Gesicht schnell wieder aus meinen Gedanken zu vertreiben. 
Als der Unterricht vorbei war, wartete ich, bis alle Schüler den Raum verlassen hatten. Ich wischte solange die Tafel und nutzte die paar Minuten, die ich hier alleine hatten, um ein paar Mal tief durchzuatmen. Das konnte doch nicht wahr sein. Wie hatte er mich hier gefunden? Und noch wichtiger, was wollte er hier?
Ich nahm meine Tasche und warf sie schnell über meine Schulter. In meinem Kopf formte sich ein Plan, nach dem ich jetzt entweder zu Tea oder zu Dumbledore persönlich ging, um sie über diesen Mann auszufragen. Xeno könnte ich auch fragen, immerhin hatte dieser Nathaniel eben ein Buch für ihn abgeholt. Einer von ihnen musste doch wissen, was er hier suchte, oder? Ich bezweifelte doch stark, dass sein Ziel war meine ganze verdeckte Spionage auf zu decken. 
Den Schlüssel zu meinem Klassenzimmer hatte ich schon in der Hand. Ich sollte wohl besser abschließen, bevor noch jemand auf die Idee kam zu schnüffeln. Das war mir grade nach dieser 'zufälligen' Begegnung viel zu riskant. Aber als ich die Tür hinter mir zustieß schmiss ich den Schlüssel vor Schreck fast aus der Hand, weil mir erst im letzten Moment die Person auffiel, die neben dieser lehnte. Damit hätte ich eigentlich rechnen sollen, und ich ärgerte mich dass das nicht der Fall gewesen war. 
Ich runzelte die Stirn und schloss dann einfach die Tür ab, als wäre nichts gewesen. "Hat Professor Lovegood noch ein Buch vergessen? Ich befürchte, dass sie da in meinem Klassenzimmer nicht fündig werden.", sagte ich kühl, strich mir eine blonde Haaresträhne hinter das Ohr und richtete die Tasche auf meiner Schulter. Das war wohl das erste Mal, dass ich alleine auf diesen Fremden stieß. Vielleicht würde er mir ja endlich mal erklären, warum er mir sogar bis in die Schule gefolgt war. Ein Zufall konnte das ja schlecht sein, oder?

Antworten

Nate

34, Männlich

Hogwarts [ehem.] Ravenclaw Abgeschlossen Reinblut Unentschlossen Todesser Drachenwärter Okklumentik Wortlose Magie Realist Frei

Beiträge: 53

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Nate am 17.02.2018 12:51

Grinsend  beobachtete ich, wie sie durch den Raum stolzierte um mir das Buch zu geben. Dieses war mir mittlerweile eigentlich ziemlich egal, denn nun wusste ich, wo ich die junge Frau vor mir finden könnte, wenn ich sie suchte. Ich versuchte diese Bestimmtheit mit der sie die Schüler behandelte zu ignorieren, da ich eben diese mehr als ein bisschen anziehend fand. Sie schien zu wissen, was sie wollte und wie sie das auch bekam und das schätze ich sehr. 
Ich nahm das Buch entgegen und nickte bei ihren Worten, wobei ich ein leichtes Grinsen nicht unterdrücken konnte. Sie drehte sich herum und durch den Schwung folg mir ihre Mähne fast ins Gesicht. Fast. Auch diese kleine Bewegung faszinierte mich und ich sah ihr nach, bis sie vorne angelangt war. "Aufwiedersehen. Mal schauen, wo wir uns das nächste mal zufällig begenen. Und ich richte es ihm aus." Mehr sagte ich lieber nicht, da Schüler anwesend waren. Aber ich war mir ziemlich sicher, dass sie wusste, dass ich speziell unsere erste Begegnung bei Borgin & Burkes meinte. Ich grinste ein letztes Mal in ihre Richtung, drehte mich dann um und verließ das Klassenzimmer, nicht ohne beim Türschließen nochmals zu ihr zu sehen. 
Ich ging zurück zu dem Professor, der sein Buch glücklicherweise genau in ihrem Klassenzimmer verschlampt hatte, drückte es ihm in die Hand und als er meinte, er würde den Unterricht ein paar Minuten früher- und zwar jetzt- beenden, kehrte ich wieder zu Miss Greengrass' Raum zurück. Ich lehnte mich neben der Tür an die Wand und wartete. Ich wusste nicht genaiu, was ich wollte und ich würde bestimmt nicht sofort damit herausplatzen, wer ich wirklich war, aber ich wollte wenigstens mal mit ihr geredet haben. In dem Geschäft beim letzten Mal, war sie so schnell verschwunden und eben waren einfach zu viele neugierige Ohren anwesend. 
Ich fand sie trotz der eher kurzweiligen Begegnungen sehr faszinierend und fragte mich, warum meine Eltern nicht sonderlich begeistert von dem Plan gewesen waren, dass ich sie vorher kennenlernte. Ich hatte gedacht, sie wäre nicht so schön anzusehen willenslos oder einfach nur dämlich und sie hatten Sorge, dass ich mich weigern könnte sie zu heiraten. Eine Wahl hatte ich ja eigentlich nicht, aber es gab da gewisse Auswege, die meine Familie mir wohl zutraute. Aber sie war ausgesprochen hübsch und wirkte auch nicht gerade dumm. Eher im Gegenteil. Und sehr willensstark war sie auch noch und das gefiel mir wirklich sehr. Ein Grinsen schlich sich auf mein Gesicht, während ich an die kühle Wand gelehnt abwartete, dass sie herauskam.

Screenshot_125.png
maybesig.jpgeenatesiiig_2.jpg

Antworten

Denora
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Denora am 16.02.2018 00:45

Ich konnte leider nicht behaupten, dass mich diese Begegnung in der Nokturngasse nicht verfolgte. Ich war unvorsichtig gewesen, ich hatte meinen Namen einem Fremden preisgegeben, wo ich doch im Auftrag des dunklen Lords unterwegs gewesen war. Seit diesem Tag versicherte ich mir immer wieder, dass es keine Folgen haben würde - was lag denn auch schon gegen mich vor? Ich war in der Nokturngasse gewesen, ja, aber deswegen war man ja nicht gleich kriminell. Niemand könnte meine Verbindung zu den Todessern nachvollziehen, nur weil ich in diesem Laden gewesen war. Aber trotzdem tauchte dieses gutaussehende Gesichter öfter in meinen Gedanken auf, als es mir lieb war. 
Um mich abzulenken, stürzte ich mich voll in meine Arbeit. Ich bereitete meinen Unterricht vor, ging die Hausaufgaben der Schüler gleich zweimal durch und bereitete vielleicht auch noch die Stunde für den übernächsten Tag vor, wenn meine Gedanken doch wieder abschweifen sollten. Irgendwie fand ich immer einen Weg, dieses Gesicht aus meinem Kopf zu verbannen. Aber es schlich sich immer wieder zurück.
Diese Unterrichtsstunde war wie jede andere auch. Die Schüler brüteten über ihren Buchseiten, während ich mich gegen meinen Schreibtisch lehnte und die Beine übereinander schlug, um selbst die Zeilen im Buch noch einmal zu überfliegen. Ich würde gleich die Aufgabe an die Tafel schreiben und einen Schüler bitten, sie zu lösen ...
Doch da öffnete sich die Tür, wodurch sich alle Köpfe der Schüler zur Quelle des plötzlichen Geräusches umdrehten. Auch mein Blick flog zur Tür, und da mir in diesem Moment - Merlin sei Dank! - nur Hinterköpfe zugewandt waren, sah niemand, wie ich augenblicklich erstarrte. Das war er. Dieser Fremde aus der Nokturngasse. Nathaniel
War er etwa hier, um mich auffliegen zu lassen? Wieso war er sonst hier?
Seine Worte brachten ein wenig Licht ins Dunkle, aber als sein Blick auf mich fiel und er mich bei meinem Namen nannte, presste ich die Lippen fest zusammen. Auf meinem Schreibtisch lag tatsächlich ein Buch, das dort nicht hingehörte. Dann musste es wohl das sein, das er suchte. Ich musste mich später unbedingt erkundigen, seit wann genau und warum er überhaupt hier war. Aber jetzt nahm ich das Buch und ließ meinen Zauberstab durch die Luft zischen, sodass alle Bücher im Raum von selbst eine Seite weiter blätterten und so wieder die Aufmerksamkeit meiner Schüler auf sich zogen. "Seite 134.", sagte ich kühl an meine Schüler gerichtet und stolzierte dabei durch die Tischreihen, um ihm das Buch zu überreichen. "Richten Sie Professor Lovegood bitte meine Grüße aus.", sagte ich knapp, nickte ihm zu und drehte mich dann schnell auf dem Absatz um, sodass meine blonden Haare über meine Schulter flogen. Merlin sei Dank hatte ich Okklumentik erlernt. Äußerlich ließ ich mir nichts anmerken, aber innerlich brodelte es. Gar nicht auszudenken, was wäre, wenn er davon wüsste.

Antworten

Nate

34, Männlich

Hogwarts [ehem.] Ravenclaw Abgeschlossen Reinblut Unentschlossen Todesser Drachenwärter Okklumentik Wortlose Magie Realist Frei

Beiträge: 53

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Nate am 15.02.2018 23:43

Die Person, wegen der ich hier war, hatte ich noch nicht getroffen. Zumindest nicht hier, sondern in der Nokturngasse. Und statt mehr über sie herauszufinden, spielte ich nun Laufburschen für einen Professor.
Zuerst hatte ich absichtlich getrödelt, da der Umgang mit zu vielen Schülern auf einmal nicht so mein Ding war. Nie im Leben würde ich Lehrer werden! Alle schnatterten sie durcheiander und ob die dabei wirklich etwas lernten... Ich erinnerte mich komischerweise gar nicht mehr an meine Schulzeit. Diese lag ja nun auch schon 8 Jahre zurück. Und genau diesen Erinnerungsproblemen hatte ich es nun zu verdanken, dass ich nun verzweifelt das Klassenzimmer für Arithmantik suchte. Ich sollte ein Buch holen, das besagter Professor dort wohl liegen gelassen hatte, als er seinen Unterricht dort abgehalten hatte. Es hatte wohl einen Unfall mit irgendwelchen Tierwesen in seinem Klassenzimmer gegeben. Wieso um alles in der Welt man dieses Fach in einem Klassenzimmer, also einem abgeschlossenen Raum, abhielt, war mir sowieso schleierhaft.
Mittlerweile wusste ich nicht mal mehr, welches Stockwerk ich gerade durchstreifte, aber es könnte sehr wohl der vierte Stock sein. Genervt zückte ich meinen Zauberstab und befahl ihm stumm, mir den Weg zu deuten. Ich war gar nicht so falsch gewesen, denn nur einige Schritte weiter, war ich angekommen. Ein genervtes "Endlich!" murmelnd, stieß ich die Tür auf und war schon die ersten drei Schritte in den Raum stolziert, bevor mir auffiel, dass das Klassenzimmer voll belegt war und anscheinend Unterricht stattfand. Sämtliche Augen richteten sich auf mich und meine Laune sank ins unermesslich Tiefe. "'Tschuldigung. Professor Lovegood sagte nicht, dass hier aktuell Unterricht stattfindet. Er hat ein Buch vergessen, welches ich ihm holen sollte." erklärte ich und blickte auf. Überrascht zog ich die Augenbrauen nach oben. "Miss Greengrass." stellte ich fest und schmunzelte. Das war nun doch eine positive Überraschung. Vielleicht sollte ich doch öfter auf Botengänge gehen.

Screenshot_125.png
maybesig.jpgeenatesiiig_2.jpg

Antworten

Severus
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Severus am 15.10.2017 21:20

"Danke.", meinte ich und bückte mich nach meiner Tasche. Ich nahm sie hoch. "Schönen Tag noch.", verabschiedte ich mich. Ich bezweifelte, dass er das noch mitbekam. Er hatte sich sofort seinem stapel Pergamenten gewidmet.
Ich fragte mich, wie er auf die Idee kam, mich nach meinen Verwandten, Eltern zu fragen und wie es zu Hause bei uns aussah. Das hatte niemanden bisher interessiert, also warum jetzt?
Andererseits war er neu an der Schule und vielleicht würde er es anders als die anderen Professoren handhaben wollen. Vielleicht interessierte er sich wirklich für seine Schüler und wollte etwas ändern.
Wer wusste das schon? Ich würde die Zeit abwarten müssen.
Ich verließ den Klassenraum und war erleichtert, endlich wieder draußen zu sein. Ich atmete einmal tief durch. Dann machte ich mich auf den Weg in die Kerker. Ich wollte jezt einfach nur noch in mein Bett, mich unter die Decke verkriechen und mit niemanden mehr reden.


--------------
Severus out
----------------------

Antworten

Amon
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Amon am 15.10.2017 18:48

Innerlich seufzte ich schon auf, das würde nichts werden. Was auch immer mit ihm ist, es würde eine Zeit dauern bis ich ihn da hatte wo ich ihn haben wollte. Geduld war zwar nicht eine meiner größten Stärken, aber hier ging es um was Wichtigem also musste ich wohl oder übel abwarten und geduldig sein.
„Wenn du jemals einen Rat eines Erwachsenen brauchst, ich habe ein offenes Ohr.", sagte ich ruhig und nickte ihm zu. „Du darfst gehen.", fügte ich noch hinzu und widmete mich dann einen Stoß Pergamenten die auf meinen Schreibtisch lagen. Noch so ein Nachteil am Lehrer sein. Ewig viele Hausaufgaben und anderen Zeug kontrollieren zu müssen.
Doch einfach das Ziel vor Augen halten, dann wird das schon und wenn ich erstmal Eileens Gör auf meiner Seite hatte, konnte ich unser Blut reinwaschen und das macht diese Arbeit schon erträglicher! Doch es war Feingefühl angesagt, ich würde einfach so tun als wäre das Gespräch nicht gewesen, nur wenn er wirklich auf mich zukommen würde, würde ich reagieren. Außer es kommt nichts von ihm, dann würde mir nichts anderes übrig zu bleiben, als ihn zu sagen wer ich bin. Vielleicht schau ich mich auch zuerst bei ihm zuhause um, bring sein Vater um und lasse meine Schwester Severus einen Brief zukommen, indem sie vom tot erzählt und das er sich an mich wenden solle, da sie es nicht schafft ihn zu erziehen. Ja das klang nach einen guten Plan.

Antworten

Severus
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Severus am 15.10.2017 17:39

Mit einem Erwachsenen darüber reden?", wiederholte ich und schüttelte den Kopf. Das wollte ich nicht. Sie hatten mich bisher immer in Ruhe gelassen oder ignoriert. Warum also sollte ich mich dann jemanden anvertrauen, der erwachsen war? "Ich habe meine Freunde. Mit denen kann ich reden." Lily reichte mir vollkommen aus. Und mit Fea konnte ich auch ab und zu reden. Das sollte mir fürs erste genügen.
Er hatte ja keine Ahnung, in was für einer Situation ich wirklich steckte. Er bekam nicht mit, wie ich bei meinen eltern behandelt wurde. Er bekam nich mit, was sie mit mir anstellte, dass sie sich nicht um mich kümmerten. Ich schloss die Augen und versuchte meine Fassade aufrecht zu erhalten. Ich wollte nur noch verschwinden. Heute war kein guter Tag, darüber zu reden.
"Kann ich bitte gehen?", wiederholte ich daher meine Frage und stand schonmal auf. Mir war es egal, wenn er jetzt meinem Haus Punkte abziehen wollte. Ich wollte nur noch verschwinden. Daher ignorierte ich seine Frage nach den Verwandten.

Antworten

Amon
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Amon am 15.10.2017 15:09

Er schien es nicht geahnt zu haben was ich ihn fragen würde, es schien ihm schon regelrecht unangenehm zu sein. Als er dann meinte das bei ihm alles in Ordnung sei, hob ich nur eine Augenbraue und beobachtete ihn weiter. Irgendwann sagte er dann doch, dass er nicht darüber reden wollen würde. Wie verweichlicht dieser Junge doch war, doch wollte ich nicht die Hoffnung aufgeben aus ihm noch einen Mann zu machen, der weiß was er wollte!
Vielleicht sollte ich seinen Eltern einmal einen Besuch abstatten. Irgendwas lief da zuhause nicht wie es sollte. War Eileen wirklich so schwach geworden. Zuerst der Muggle und nun das. „Verstehe.", sagte ich und lehnte mich in meinen Sessel nach hinten. „Trotzdem würde ich Ihnen an Herz legen, einen Erwachsenen Ihre Probleme zu erzählen. Manchmal kann das wahre Wunder wirken."
Ich seufzte, er wollte gehen, aber so schnell würde ich das nicht zulassen, deshalb fragte ich. „Haben Sie denn keine Verwandten oder ähnliches an denen Sie sich wenden könnten, wenn Sie schon nicht mir darüber reden wollen? Niemand sollte in so einer Situation sein wie Sie." Wusste er überhaupt von seiner Verwandtschaft, dass er sozusagen nicht bei seinen Eltern leben musste, die ihn ja anscheinend gar nicht haben wollten.
Er wäre so ein guter Todesser für den Lord. Talentiert und von Macht sicher nicht abgeneigt. Ich könnte ihn so viel beibringen und er sich an allen Rächen. Er hatte so großes Potenzial, das musste ich irgendwie hervorbringen. Doch wollte ich mich nicht gleich als seinen Onkel sehen, wer weiß wie er darauf reagieren würde, doch wenn mir nichts anderes übrig blieb um ihn zu überzeugen, musste es sein.

Antworten

Severus
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Severus am 14.10.2017 23:28

Ich war davon ausgegangen, dass er mich nur wegen meiner heutigen Leistung ansprechen würde. Aber dem war nicht so. Stattdessen sprach er das ganze bisherige Schuljahr an.
Naja, er war noch nicht lange hier. Schon an meinem ersten Schultag war ich mit ziemlich verlumpten Kleidungsstücken hier angekommen und kein Lehrer schien sich dafür zu interessieren. Man hatte es einfach so hingenommen, wie ich aussah. Ändern konnte niemand etwas daran.
Deswegen war ich froh gewesen, dass es hier Schuluniform gab. Alle waren gleich gestellt.
Am liebsten hätte ich meinen Kopf in meinen Händen vergraben, aber das wollte ich nicht. Stattdessen setzte ich mich auf meine Hände.
"Nein, Sir. Alles in Ordnung.", log ich. Ich wusste nicht, wie gut Professor Prince darin war, einen Menschen von der Körpersprache her zu lesen. Oder sogar den Geist. Deswegen wendete ich meine hart erarbeitete Okklumentik an. Ich wollte sie eigentlich immer aufrecht erhalten aber soweit war ich noch nicht. Deswegen musste ich mir in gewissen Situationen immer erst bewusst werden, dass ich die Okklumentik anwenden wollte. "Ich möchte nicht darüber reden." Ich wollte mit niemanden gerade reden. Ich wollte einfach nur noch in mein Bett und mich verkriechen. Ich schaute wieder aus dem Fenster. Als mir auffiel, dass ich es schon wieder tat, richtete ich meinen Blick wieder auf den Professor. "Darf ich nun gehen?"

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum