Klassenzimmer für Arithmantik

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Nate

34, Männlich

Hogwarts [ehem.] Ravenclaw Abgeschlossen Reinblut Unentschlossen Todesser Drachenwärter Okklumentik Wortlose Magie Realist Frei

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Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Nate am 28.03.2018 14:07

Natürlich erwiderte sie dieses Auskosten des Namens sofort. Es war ein Spiel aus... nennen wir es Zurückweisung. Und es machte mir Spaß. Wahrscheinlich machte es mir sogar mehr Spaß, als es sollte. Und selbst wenn sie dachte, sie würde gewinnen, war ich der Sieger. Nur, weil ich mehr wusste als sie. Unfair, aber mit Fairness hatte ich es sowieso nie besonders.
Kurz sah es so aus, als würde diese Frage sie überraschen und überfordern, denn sie schwieg und sah mich einen kurzen Augenblick skeptisch an.
Dummerweise hatte ich wirklich nicht den Hauch einer Ahnung und ich war mir auch ziemlich sicher, dass ich hier noch nie gewesen war – auch zu meiner Schulzeit nicht.
Ihre Antwort verblüffte mich, ließ jedoch wieder dieses Grinsen auf meinem Gesicht erscheinen. „Ach..." ich zog die Augenbrauen hoch und setzte mich wieder in Bewegung. „Na dann, lass uns gehen." ich schenkte ihr ein Lächeln – ein tatsächlich ernst gemeintes, freundliches Lächeln. Das war recht selten, aber wenn es erschien, reichte es bis zu meinen Augen und ließ diese funkeln. Aber das Mädchen neben mir amüsierte mich und ich konnte nur immer wieder daran denken, dass ich wohl ziemliches Glück hatte, dass meine Eltern den Packt mit ihren geschlossen hatten und nicht mit jemand anderem. Zum Glück war sie nicht langweilig sondern ganz im Gegenteil – sehr schwer zu durchschauen. Ob sie etwas damit bezweckte, mich mit in ihr Zimmer zu nehmen, wusste ich nicht... jedenfalls würde es mich nicht stören.
Leider erklärte sie mir den Grund nur Sekunden später. „Schade." erwiderte ich und grinste. Sie schien wohl zu wissen, was ich dachte, weswegen sie wohl auch erahnen konnte, was genau ich meinte. „Ich würde meine freie Zeit auch nicht dort verbringen wollen." gestand ich dann und zuckte mit den Schultern.
Sie zog den Schlüssel hervor und kurze Zeit später öffnete sie bereits ihre Tür. Vor lauter Neugierde und Erwartung war ich näher gekommen und stand nun genau hinter ihr, um schnellstmöglich einen Blick erhaschen zu können.

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Denora
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Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Denora am 26.03.2018 20:18

Es ärgerte mich ein bisschen, was dieser Nate in mir auslöste, wenn er bloß meinen Namen so aussprach. Ich kannte ihn doch nicht einmal, und doch hatte er etwas an sich, das mich verwirrte. Vielleicht lag es daran, dass er tatsächlich einer der wenigen Menschen war, die ich nicht so einfach durchschauen konnte. Andernfalls hätte ich seine Karten schon längst aufdecken können, und er würde mir schon wieder als langweilig erscheinen.
Ich sah aus den Augenwinkeln, wie er sich über den Arm strich, dachte aber nicht weiter darüber nach. Mittlerweile war ich nicht mehr so paranoid, dass ich von dieser simplen Handbewegung sofort auf das dunkle Mal schloss. Er konnte sich ja auch lediglich am Arm gekratzt haben, wie jeder andere normale Mensch auch.
"Davon gehe ich aus, Nathaniel" Ich genoss es in vollen Zügen, seinen vollständigen Namen auszusprechen. Immerhin blieb er bei mir auch bei Denora.
Erst als ich seine Frage hörte wurde mir klar, dass ich ihn geradewegs zu meinen Schlafgemächern geführt hatte. Mir war ein Zimmer abseits des ganzen Trubels zugeteilt worden. Schüler verirrten sich höchstens mal auf einer Entdeckungstour durchs Schloss hierher, ansonsten hatte ich meine Ruhe (was mir auch ganz Recht war). Ob Nate von alleine zu diesem Zimmer gefunden hätte wusste ich nicht, aber das würde ich ja jetzt auch nicht herausfinden, da ich ihn ja geradewegs hierhin geführt hatte.
"Mein Zimmer", sagte ich klar und hob das Kinn ein wenig. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis ihm zu zeigen, dass ich in nicht für irgendwelche ... unzüchtigen  Dinge hierher geführt hatte. "Ich ziehe es vor, meine Pausen zwischen den Stunden alleine zu verbringen, anstatt ins Lehrerzimmer zu gehen", erklärte ich kurz und zog dann einen Schlüssel aus den Taschen meines Umhangs hervor. Meine Tür war verzaubert, sodass sie nicht einfach so mit einem Zauberspruch von jemand anderem als mir geöffnet werden konnte. Genauso wie der Schlüssel verzaubert war, sodass er immer wieder bei mir auftauchte, falls ich ihn jemals verlieren sollte.

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Nate

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Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Nate am 25.03.2018 18:11

Ich zuckte die Schultern. „Wenn Sie das meinen. Ich mag den Namen auch, Denora." ich kostete es aus, ihren Namen auszusprechen und tat es deshalb mit besonderer Betonung und recht langsam. Mein neutraler Gesichtsausdruck wich erneut einem Grinsen.
Also war sie nicht wirklich von der Einstellung ihrer Eltern überzeugt. Ob sich das nur in diesem Namen widerspiegelte, oder auch in anderen Dingen, war mir jedoch nicht klar.
Unbewusst strich ich über das dunkle Mal. Ich mochte es nicht. Es störte mich und ich war froh einen Zaubertrank gefunden zu haben, der es zumindest für ein paar Stunden unsichtbar machen konnte. Dann musste es erneut mit dieser furchtbar brennenden Tinktur bestrichen werden. Man gewöhnte sich an den Schmerz jedoch leichter, als an dieses Mal, das für eine Sache stand, von der ich nicht vollends überzeugt war. Natürlich wurde mir von klein auf beigebracht, die Sache zu unterstützen und die Werte dieser konnte ich auch herunter beten, aber desto älter ich geworden war, desto größer wurden meine Zweifel. Sie wuchsen quasi mit mir. Es gab vieles, was für mich einfach nicht zusammenpasste. Genau diese Gedanken waren auch der Grund für mich gewesen, Okklumentik zu erlernen. Wie diese jemand in meinem Kopf aufspüren könnte... Ich schüttelte geistesabwesend den Kopf.
„Wir werden uns sicherlich wiedersehen." sagte ich und konnte ein leises Lachen nicht unterdrücken. „Wir bewohnen schließlich das selbe Gebäude." schob ich dann noch dazu, um nicht wie ein Stalker zu klingen. Wenn sie wüsste...
Das ich stehen geblieben war, schien ihr zu erst nicht einmal aufzufallen und als sie es doch bemerkte, war sie mir schon ein gutes Stück voraus. Ich schloss wieder zu ihr auf und sah sie dann fragend an. „Wohin gehen wir eigentlich?" erst jetzt fiel mir auf, dass ich noch nie in diesem Bereich der Schule gewesen war. Als Schüler vielleicht, aber an diese Zeit erinnerte ich mich nur ganz schwach, auch wenn sie noch nicht weit zurücklag. Das sprach eigentlich nicht für ein sonderlich gutes Gedächtnis, aber diese Erinnerungen wurden von anderen, wichtigeren überschattet.

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Denora
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Denora am 16.03.2018 21:37

Ich presste die Lippen zusammen und schaute ihn wieder von der Seite aus an. "Ich mag meinen Namen", erwiderte ich und suchte einen Moment lang nach den richtigen Worten. Schulterzuckend sagte ich dann: "Es ist eher die Einstellung meiner Eltern, als sie ihn mir gegeben haben, die ich nicht mag. Aber daran werde ich wohl niemals etwas ändern können, also ist es belanglos." 
Eine lange Zeit lang hatte ich die Ansichten meiner Eltern geteilt, nicht zuletzt weil ich damit aufgewachsen war. Aber je älter ich wurde, desto mehr hatte ich ihre Ideologien überdacht, was eben auch einer der Gründe war, weshalb ich mit ihren Machenschaften mit den Todessern so wenig wie möglich zu tun haben wollte. Ich liebte sie beide, keine Frage. Aber ich war definitiv aus dem Alter raus, in dem ich meine Eltern für allwissend hielt. Auch wenn ich ihnen trotzdem nie widersprechen würde ...
Nate sah ein wenig nachdenklich aus, aber das ignorierte ich. Stattdessen runzelte jetzt ich die Sitrn und nickte nur leicht. "Stimmt wohl.", erwiderte ich mit leiser Stimme. Wie viel sein Wort wert war wusste ich natürlich trotzdem nicht. 
Der Zusammenstoß überrumpelte mich, aber ich schaffte es trotzdem, aufrecht stehen zu bleiben. Seine Hände, die mich an den Armen festhielten brachten mich da viel eher aus dem Konzept. Einen Moment lang sah ich ihn nur an, dann trat ich eilig einen Schritt zurück, um wieder einen angemessenen Abstand zwischen uns zu bringen. Bei seinen Worten verrenkte ich jedoch leicht die Augen. "Da haben Sie Recht.", stimmte ich ihm zu und legte den Kopf schief. "Allerdings pflege ich nur Kontakt zu Personen, denen ich mein Vertrauen schenken kann. Falls sie so ein 'zufälliges' Treffen also wiederholen wollen, sollten Sie sich daran erinnern."
Ich war bereits ein paar Schritte von ihm entfernt, bevor ich merkte dass er mir garnicht mehr folgte. Meine Schritte waren das einzige Geräusch in diesem sonst leeren Korridor, aber auch sie verstummten, als ich mich wieder zu ihm umdrehte. 
Langsam ging ich zurück zu ihm und musterte seinen Gesichtsausdruck einen Moment lang. "Was ist? Kommst du?" Ich war unbemerkt, genauso wie er zuvor, zum 'Du' gerutscht. 

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Nate

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Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Nate am 16.03.2018 19:19

Sehr begeistert klang ihre Antwort nicht gerade, aber meine Reaktion damals hätte man auch nicht als 'erfreut' klassifizieren können. Die wenigsten wären wohl davon erfreut, vor die beschlossene Tatsache, einen Fremden oder eine Fremde heiraten zu müssen, gestellt zu werden. 
Ich ließ meinen Blick erneut zu der Frau neben mir wandern. Ja, mich hätte es durchaus schlechter treffen können. Genaugenommen hätte es mich wohl kaum besser treffen können. Ich grinste in mich hinein. Wenn sie herausfand, wer ich tatsächlich war, würde das noch sehr... interessant werden.
Auch ihr Name schien keinerlei Begeisterungstürme in ihr zu erwecken. „Klingt nicht so, als würden Sie den Namen sonderlich mögen. Sagten Sie das nicht aber eigentlich?" fragend sah ich zu ihr herab.
Ihr Schnauben holte mich in die Realität zurück und ich sah wieder stirnrunzelnd zu ihr. Hatte sie etwas gesagt? Hatte ich etwas verpasst? Ich dachte immer, so etwas passierte erst, nachdem man verheiratet war... Als sie dann sprach, atmete ich erleichtert aus. Mir war gar nicht aufgefallen, dass ich die Luft angehalten hatte. Doch was sie sagte, ließ mich erneut kurz nachdenken. „Da mögen Sie wohl Recht haben, Miss Greengrass. Mehr als mein Wort geben, kann ich Ihnen aber leider nicht." erwiderte ich.
Urplötzlich und ohne Vorwarnung, blieb sie stehen und ich stieß mit ihr zusammen. „Vorsicht!" warnte ich und streckte instinktiv die Arme nach ihr aus, damit sie durch den Zusammenstoß nicht fiel. Ihre Worte ließen mich schmunzeln und ich wusste, dass meine Augen teuflisch blitzen, als ich dann sprach: „Ich habe nie verlangt, dass sie mir vertrauen sollten. Auch ich habe nur den Boten gespielt." ich grinste. Das Gute war, dass es keine Rolle spielte, ob ich es mir mit ihr verscherzte oder nicht. Sie war so oder so an mich gebunden. Ich musste sie nicht einspinnen oder ähnliches. Ich wollte schließlich nur wissen, wer sie war. Meine Familie hatte die Idee nicht sonderlich begrüßt, aber verbieten ließ ich mir das auch nicht. Schließlich mussten sie kein Leben mit ihr verbringen, in einem Haus leben. Und natürlich Kinder großziehen. Darum ging es bei diesen ganzen arrangierten Ehen schließlich. Nur die Blutlinie wahren, alles andere war egal.
Ich wollte gerade fragen, was es dann wäre, als sie es auch schon auf das Schloss schob. Das ihr Blick kurz in weite Ferne gestreift war, war mir nicht entgangen. Worüber sie wohl nachdachte? Oder hatte sie einfach nur geträumt?
Genauso plötzlich, wie sie vor kurzer Zeit stehengeblieben war, lief sie nun auch weiter. Zu überrascht und abgelenkt von ihrem ganzen Wesen, blieb ich jedoch stehen.

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Denora
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Denora am 16.03.2018 16:24

Ich war ein ganzes Stückchen kleiner als Nate, aber das war bei meiner Körpergröße auch nicht schwer. Bei seinen Worten schaute ich kurz zu ihm hoch und wandte den Blick dann aber wieder ab, als wären die Rüstungen an denen wir vorbei liefen auf einmal hochinteressant. "Miss.", antwortete ich tonlos. Noch, fügte ich in Gedanken hinzu, behielt meinen neutralen Gesichtsausdruck aber bei. 
"Stimmt wohl", stimmte ich ihm zu und seufzte dann. "Es würde mich nicht einmal wundern, wenn meine Eltern bei meinem Namen irgendwelche alten Namen vermischt haben, um irgendetwas 'Kreatives' zu erschaffen" Ich verdrehte die Augen und zuckte dann mit den Schultern. Bei meinem Bruder war es zwar ein Name gewesen, den auch andere Menschen in Großbritannien hatten, aber selbst der war schon selten. Denora war dann noch eine Stufe höher auf der 'Treppe der Einzigartigkeit', wie ich es gerne nannte. Meine Eltern konnten Purzelbäume auf den Treppenstufen machen und trichterten mir und meinen Bruder schon seit unserer frühesten Kindheit ein, uns bloß von den anderen abzuheben, weil wir etwas Besonderes waren. 
Ich war genauso wie Nate in Gedanken vertieft und bemerkte deshalb garnicht, dass sein Blick ein bisschen glasig wurde. Konnte aber auch daran liegen, dass ich immer noch einen halben Schritt vor ihm lief. 
Als Nate meinte, dass eben das erste Mal war dass er jemandem aufgelauert hatte, schnaubte ich leicht. Meine Gesichtsausdruck war aber sehr freundlich, zumindest für meine Verhältnisse. Vielleicht lag es daran, dass ich ihn interessant fand. Wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre, hätte ich es vielleicht genauso gemacht. Gut, nicht so offensichtlich. Dann hätte ich ihn eher aus der Ferne beobachtet. "Es ist einfach zu behaupten, dass das eben das erste Mal war", erinnerte ich ihn und sah ihn mit hochgezogener Augenbraue von der Seite an. Ich kannte ihn immer noch nicht, und es wäre naiv ihm einfach so mein Vertrauen zu schenken. Aber irgendetwas in mir drängte mich dazu, deswegen sagte ich nichts weiter zu dem Thema. Ich wollte irgendwie glauben, dass es so etwas wie das Schicksal war, obwohl ich nicht an so etwas glaubte. Aber die Idee gefiel mir trotzdem. 
Ich blieb stehen. Nicht, weil mich seine Worte irgendwie verletzt hatten oder sonst etwas, sondern weil ich zu neugierig auf ihn wurde und seinen Gesichtsausdruck nicht nur von der Seite mustern wollte. Wie gerne hätte ich die Fähigkeit, seine Gedanken zu lesen ... "Meinetwegen können Sie mich den Boten nennen, aber Sie haben sich doch selbst in dem Laden herum getrieben. Wieso sollte ich Ihnen also mein Vertrauen schenken?", meinte ich schließlich und sah mit zusammen gekniffenen Augen zu ihm hoch. Auf die Antwort war ich tatsächlich gespannt. Genauso wüsste ich gerne, warum er so ein großes Interesse an mir zeigte, dass er mir meine Tasche fast durch das halbe Schloss hinter her trug. 
Dass er zum Du gewechselt war, bemerkte ich nur am Rande. Dafür spürte ich zu sehr die Stelle, an der er über meinen Arm gestrichen hatte, als ob er einen Abdruck hinterlassen hatte. Dabei war es nichts weiter als ein Hauch gewesen, der bei meiner Gänsehaut nicht grade förderlich war. "Weder noch", entgegnete ich mit fester Stimme und erwiderte seinen Blick. Verärgert stellte ich fest, dass ich für einen Moment vergaß, was ich eigentlich sagen wollte, weil ich mich für ein paar Sekunden in seinen Augen verlor. Schnell warf ich meine Haare über meine Schulter um das zu überspielen und meinte nur: "Muss wohl am Schloss liegen", bevor ich weiter ging und damit rechnete, dass er mir wieder folgen würde.

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Nate

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Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Nate am 08.03.2018 20:54

Ich verdrehte grinsend die Augen. Sie spielte also gerne. Gut, das konnte ich auch. "Bis Sie sich entschieden haben bleibt es also bei Miss Greengrass? Oder Misses?" Das sie noch nicht verheiratet war, wusste ich ja eigentlich, aber ich wollte mich ja nicht gleich verraten, weswegen ich vorerst den Unwissenden mimte. Ich bezweifelte zwar, dass sie jetzt vor mir über ihre Verlobung sprechen würde, aber einen Versuch war es ja wert.
Als sie sich auf meinen eigenen Namen bezog, schmunzelte ich. "Aber er ist häufiger als Denora. Würde ich meinen." erwiderte ich nachdenklich. Ich hatte meinen Namen schon öfter gehört, während mir der Name Denora noch nie untergekommen war. Erst auf diesem Dokument, das mir meine Familie eines Tages unter die Nase gehalten hatte. Von ihr bereits unterzeichnet. Vermutlich hatte sie dieses Dokument nicht einmal gelesen. Es hatte auch nicht viele Angaben über mich gegeben. Mister N. Tribe war dort vermerkt gewesen. Nicht mehr und nicht weniger. Das waren nicht sonderlich viele Angaben und es könnte immer noch fast jeder sein.
Ganz in meine Gedanken darüber vertieft, ob sie es wohl gelesen hatte, folgte ich ihr weiterhin.
"Ich lauere auch niemanden..." auf wollte ich gerade sagen, allerdings hatte ich gerade vor ihrem Klassenzimmer gewartet, bis sie herauskam und das konnte man schon als auflauern auffassen. "Okay. Das eben war das erste Mal, dass ich dir aufgelauert habe, aber auch nur, weil ich neugierig auf die geheimnisvolle Frau war, der ich nun in so kurzer Zeit schon öfter über den Weg gelaufen bin, als meiner Verwandtschaft innerhalb eines Jahres." korrigierte ich dann. Ich warf ihr einen Seitenblick zu, der ihr bedeuten sollte, dass es so etwas wie Schicksal wohl nicht gab. Zumindest glaubte ich nicht wirklich daran. Das wir uns in der Winkelgasse getroffen hatten, war wirklich ein Zufall gewesen, aber nach Hogwarts war ich ja nur wegen ihr gekommen und hier mussten wir uns ja früher oder später über den Weg laufen. Ich war sehr froh, dass das 'früher' eingetroffen war. Sobald ich sie gut genug kannte, konnte ich diesen Kindergarten hier auch wieder verlassen.
"Genau. Deswegen spielen Sie auch Postbote in einer gewissen Gasse." ich zog die Augebrauen hoch und legte den Kopf leicht schräg. "Aber keine Sorge, bei mir ist ihr Geheimnis sicher." versprach ich mit einem Grinsen. Schade, dass ich meine eigenen Gedanken nur vor dem Eindringen anderer schützen konnte und nicht in den Kopf anderer sehen konnte. Ich wüsste jetzt nur zu gerne, was sie dachte. Ob sie wohl ahnte, wer ich war?
Ich sah zu ihr und bemerkte, dass sie Gänsehaut hatte. "Ist dir kalt?" fragte ich mit gerunzelter Stirn und strich kurz über ihren Arm. Er war warm, also schien sie nicht zu frieren. "Oder mache ich dir etwa Angst?" ich lachte leise in mich hinein. Es war mir egal, dass ich einfach vom 'Sie' zum 'Du' gewechselt hatte. Neugierig sah ich sie an. 

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Denora
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Denora am 04.03.2018 18:42

Dass er mir seinen Nachnamen nicht nannte fiel mir garnicht weiter auf, weil ich bei seiner nächsten Frage selbst schmunzeln musste. "Nun ...", erwiderte ich und musterte ihn, dann legte ich den Kopf schief. "Das entscheide ich noch." Ein Lächeln zierte meine Lippen. 
Mir war es eigentlich ziemlich egal, ob man mich jetzt Denora oder Nora nannte. Ich hob mich gerne von anderen Leuten ab und bestand deshalb auch oft auf meinen vollen, seltenen Namen, aber meinen Spitznamen mochte ich auch. "Ja, ist er", antwortete ich und zuckte mit den Schultern. Meine Familie stand auf seltene und ausgefallene Namen, da war ich mit Denora noch ganz gut weggekommen. "'Nathaniel' hört man aber auch nicht an jeder Ecke", warf ich ein und zog eine Augenbraue in die Höhe. 
Ich konnte seine Schritte hinter mir hören, als er mir folgte. Ich drehte mich nicht nach ihm um, aber ich verlangsamte meine Schritte, bis wir nebeneinander herliefen. Dass Xeno grade eine Arbeit beaufsichtigen musste klang plausibel, also nahm ich seine Worte mit einem Nicken zur Kenntniss. Weiter darüber zu diskutieren ergab in meinen Augen keinen Sinn. Wahrscheinlich unterstellte ich ihm wirklich grundlos, dass er mir hinterher spionierte, weil er eigentlich nur seinen Job machte. Was auch immer dieser eigentlich war. 
Ich lachte auf. "In so einer Gegend lauere ich garantiert niemandem auf.", erwiderte ich und schüttelte den Kopf. Dann warf ich ihm einen Blick von der Seite zu. "Ich lauere generell niemandem auf.", fügte ich mit ernster Tonlage hinzu, brach meinen strengen Gesichtsausdruck dann aber mit einem leichten Lächeln. "Würde ich an so etwas wie das Schicksal glauben, würde ich es darauf schieben, aber .... naja" Ich zuckte mit den Schultern. Dieser Treffen mussten Zufälle sein, nichts weiter. 
Als er ein Stück näher kam spürte ich ein ungewöhntes Kribbeln auf meiner Haut. Gänsehaut breitete sich auf meinem Körper aus und als ich seine Worte hörte, sackte mir das Herz in die Hose. Allerdings war ich auch ziemlich stolz auf mich, dass ich meinen neutralen Gesichtsausdruck die ganze Zeit lang aufrecht hielt, als hätte er mir grade etwas über das Wetter erzählt. Wieder einmal war ich froh, dass ich Okklumentik beherrschte und so meine Gedanken vor Fremden schützen konnte. 
"In was auch immer meine Familie verstrickt ist oder was sie tut ... hat nichts mit meiner Arbeit hier in Hogwarts zu tun", erwiderte ich kühl. "Genauso wenig hat es etwas mit mir zu tun. Deswegen wäre ich auch sehr froh, wenn meine Schüler mich mit diesen Machenschaften nicht in Verbindung bringen" Ich verrenkte die Augen. Wenn er meine Familie nicht für das verurteilte, was sie tat, dann musste er doch selbst irgendwie darin verstrickt sein. Zumindest ergab es für mich anders keinen Sinn. In diesem Krieg gab es nur zwei Seiten, und wenn er nicht auf der einen war, musste er auf der anderen sein. Ein 'Dazwischen' gab es nicht.

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Nate

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Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Nate am 20.02.2018 18:49

Ich nahm vorsichtig ihre Tasche entgegen, hängte sie mir um und nickte ihr zu.
Das mit meinen Nachnamen überging ich einfach. Ich wusste nicht, ob sie wusste mit welcher Familie ihre Verlobung geschlossen wurde und ich fand es besser, wenn wenigstens sie mich größtenteils unvoreingenommen kennenlernen könnte.
Als sie mir ihren Namen nannte, lächelte ich nickend. Sie konnte ja nicht wissen, dass ich diesen bereits kannte. Nora.... hm.... „Sind wir denn Freunde?“ fragte ich und lächelte. „Oder bestehst du auf Denora? Ein ziemlich seltener Name oder?“ fragte ich.
Als sie plötzlich loslief, genoss ich noch kurz ihre Rückansicht und folgte ihr dann schnell. Wo sie hin wollte, wusste ich nicht, aber ich würde schon auch wieder zurückfinden. Vielleicht lief sie ja sogar zu ihrem Zimmer, dann allerdings musste ich mir den Weg gut merken. Nicht, um sie zu stalken, sondern um im schlimmsten Fall Bescheid zu wissen. Ich wusste eben immer gerne, wo die Menschen waren, auf die ich achten musste. Das war auch der Grund, weshalb mein erster Handlungsakt hier war, nun doch mal den Gemeinschaftsraum der Gryffindors zu finden. Dort trieb sich schließlich mein Patenkind recht häufig rum. Glaubte ich zumindest.
„Er musste eine Arbeit beaufsichtigen und da ich gerade nur daneben stand, hat er mich eben gebeten es für ihn zu besorgen und da ich nett bin...“ ich grinste sie an.
Sie ließ mich recht eindeutig wissen, dass sie unsere Begegnungen keineswegs für einen Zufall hielt und ich schmunzelte. „Erstaunlicherweise, scheint es uns bestimmt zu sein, uns immer mal wieder über den Weg zu laufen. Das ist auch der Grund, warum ich zurückgekommen bin. Einmal ist Zufall, aber dass ich Sie gleich zwei mal in so kurzer Zeit antreffe ist schon ungewöhnlich. Vor allem, da unser Treffen nie geplant war. Es sei denn, sie haben mir in der Nokturngasse aufgelauert.“ Ich zog eine Augenbraue hoch und sah sie prüfend an. Natürlich glaubte ich das nicht, aber so wie du mir, so ich dir....
Ich nickte verstehend. „Niemand ist wirklich gern dort. Einige dieser Objekte sind.... unberechenbar und der Laden an sich ist jetzt auch nicht der angenehmste.“
Ich lachte. „Töte nicht den Boten was?“ Ich lachte. Dann trat ich näher und flüsterte leise „Aber deine Familie steckt tief drin, Denora Greengrass.“ in ihr Ohr. Es war lustig, dass sie nicht wusste, wer ich war, ich könnte genauso gut ein Auror sein, der ihr auf die Schliche gekommen war. Um sie zu beruhigen setzte ich noch ein „Ich verurteile nichts, was sie oder ihre Familie tun. Dazu habe ich kein Recht.“ Ich lächelte sie nochmals beruhigend an.

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Denora
Gelöschter Benutzer

Re: Klassenzimmer für Arithmantik

von Denora am 19.02.2018 23:00

Ich runzelte die Stirn, als er mir seine Hilfe anbot, dann nickte ich vorsichtig und hielt ihm meine Tasche hin. Sie war nicht besonders schwer, aber ich war auch nicht der Typ dafür, so ein Angebot abzulehnen. Außerdem sah er auch immer noch verdammt gut aus, auch wenn er mir anscheinend hinter her schnüffelte. Oder mir 'zufällig' über den Weg lief, wie er es nannte.
"Nate ...", wiederholte ich seinen Namen und nickte wie zur Bestätigung, dass der Name in meinem Kopf angekommen war. "Und weiter?", fragte ich dann mit neugierigem Unterton in der Stimme. Meinen Nachnamen kannte er ja offensichtlich bereits - ich ignorierte mal die Frage in meinem Kopf, ob er ihn im Laden aufgeschnappt oder einfach von Xeno gesagt bekommen hatte -, und meinen Vornamen hatte ich ihm ja auch bereits genannt. Trotzdem wiederholte ich ihn. "Denora" Einen kurzen Moment zögerte ich, dann fügte ich hinzu: "Nora ... für Freunde." Mich interessierte doch sehr, ob er darauf zurück greifen und sich damit selbst als Freund bezeichnen würde. 
"Ich konnte mich tatsächlich noch an Ihren Vornamen erinnern", erwiderte ich schmunzelnd und setzte mich in Bewegung, in der Erwartung dass er mir folgen würde. Ich hatte heute zwar keinen Unterricht mehr, aber ich wollte nicht die ganze Zeit vor dem Klassenzimmer stehen bleiben. "Und das Professor Lovegood seine Bücher normalerweise alleine holen kann ist mir bewusst, deswegen überrascht es mich ja umso mehr, dass er Sie geschickt hat." Ich musterte ihn von oben bis unten und hob eine Augenbraue. "Besonders nach unserer zufälligen Begegnung" Mein Tonfall ließ keinen Zweifel daran, dass ich es nicht wirklich für einen Zufall hielt. Allerdings ging ich jetzt irgendwie nicht mehr davon aus, dass er mich ausspionierte. Wir waren bereits alleine, wenn er also ein Anliegen hatte, hätte er schon längst damit heraus platzen können. 
Ich schüttelte leicht mit dem Kopf. "In dem Laden ist es immer fürchterlich stickig, da halte ich mich generell nicht gerne auf.", erwiderte ich dann als Antwort, warum ich aus Borgin und Burkes quasi geflohen war. Er musste ja nicht wissen, dass mich sein plötzliches Auftauchen ... hm, ein bisschen aus der Fassung gebracht hatte. "Und ich habe nur den Boten gespielt, ich habe nicht wirklich etwas damit zu tun", fügte ich dann noch hinzu, als wollte ich nicht dass er schlecht von mir dachte. Warum auch immer ...

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