Zukunftsplay » 11

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Merle
Administrator

24, Weiblich

Admin Main Character Hogwarts [ehem.] Hufflepuff Jahrgang 7 Halbblut Gut Demiguise Covenant Duellierclub Schülerzeitung Treiber Veelagene Dramaqueen Frei

Beiträge: 208

Re: Zukunftsplay » 11

von Merle am 05.02.2018 00:02

Wie immer freute ich mich wahnsinnig Cas wiederzusehen. Es war schon eine Weile her, seit wir das letzte mal so richtig Zeit miteinander verbracht hatten. Dieses ewige nicht- sehen würde ich nicht mehr zulassen - dafür fehlte er mir viel zu schnell einfach viel zu sehr.
Beschwingt hüpfte ich die Gänge zu dem Klassenzimmer, in dem wir uns trafen, entlang. Wir nutzten diese immer, wenn kein Unterricht mehr stattfand um zu üben. Heute standen mal wieder ein paar Duellierzauber auf dem Plan. Cas war unglaublich gut in eben diesen, während ich eher mittelmäßig war.
Ich bog um die Ecke und betrat den Raum. Cas saß bereits auf einem Tisch und richtete den Raum für uns her. Das Licht der eher schwächlichen Wintersonne kämpfte sich durchs Fenster und strahlte ihn an. Das Licht schien sich in seinen Haaren zu spiegeln - sie glänzten wunderschön.
Ich seufzte, da ein Blick auf die Uhr mir verriet, dass ich schon wieder zu spät gekommen war. Aber er kannte das ja schon von mir. Generell kannte er mich sehr gut. Castor gehörte zu den wenigen Menschen, denen ich alles anvertraute. Jedes Problem, jeden Streit mit Tea oder Freunden. Selbst über meine Vergangenheit wusste er Bescheid und damit gehörte er zu einem von drei Außenstehenden, denen ich davon erzählt hatte.
Mein Herz, das automatisch schneller geschlagen hatte, als ich ihn dort hatte sitzen sehen – ich hatte eindeutig zu gutaussehende Freunde – setzte nun, da er die Augen auf mich richtete, ein oder zwei Schläge aus um dann nach kurzem Stottern in doppelter Geschwindigkeit weiterzupumpen. Ich hatte mir schon vor einiger Zeit eingestanden, dass ich mich unwiderruflich in ihn verliebt hatte. Wie hätte ich es auch nicht tun können? Er war perfekt für mich. Aber er war schon seit der ersten Klasse mein bester Freund und diese Freundschaft wollte und würde ich niemals aufs Spiel setzten. Auch wenn es jedes Mal unangenehm war, ihn mit jemand anderem zu sehen und zu wissen, dass es ihm andersrum nicht genauso ging.
Ich lächelte und ging auf ihn zu. „Hey. Bereit fertiggemacht zu werden?" fragte ich neckend. Wir wussten beide, dass ich nicht auch nur den Hauch einer Chance hatte, gegen ihn zu gewinnen.

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Castor

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Ravenclaw Jahrgang 7 Halbblut Neutral Demiguise Covenant Duellierclub Astronomieclub Treiber Rebell Frei

Beiträge: 110

Re: Zukunftsplay » 11

von Castor am 04.02.2018 20:39

  
Castor & Merle
ein leeres Klassenzimmer, ein paar Wochen in der Zukunft
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Merle hatte ich schon seit einer ganzen Weile nicht mehr gesehen. Gut, immer mal hin und wieder auf dem Gang und beim Essen, aber eben nicht richtig gesehen. Mit ihr Zeit zu verbringen war mir wichtig, und das war in den letzten Wochen eben viel zu kurz gekommen. Warum das so war konnte ich nicht einmal sagen, aber ich wollte schleunigst etwas daran ändern. 
Wir waren in einem der Klassenzimmer verabredet, die des Öfteren Nachmittags leer standen. Fand hier eigentlich überhaupt mal Unterricht statt? Es schien zumindest nicht so zu sein. Nicht, dass es mich störte. Merle und ich wollten ein paar Duellierzauber üben - das hatten wir über die Jahre immer mal wieder gemacht, und ich hatte daran wirklich Freude. Duellierzauber lagen mir ziemlich gut, und auch wenn ich eigentlcih keine Person war, die viel prahlte, war ich doch ziemlich stolz darauf. Aber Merle verstand mich da schon. Das tat sie immer.
Da ich vor ihr hier war, suchte ich mit meinen Augen nach einem Plätzchen, auf dem ich es mir bequem machen könnte. Die Stühle ignorierte ich und setzte mich lieber direkt auf einen der Tische. Dann zog ich meinen Zauberstab und begann mit einem Zauberspruch die restlichen Tische und Stühle zur Seite zu schieben, damit Merle und ich genug Platz zum Üben hatten.

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Don't carry the world upon your shoulders, for well you know that it's a fool
who plays it cool by making his world a little colder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.02.2018 20:41.

Freya

23, Weiblich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 6 Reinblut Naiv Demiguise Covenant Duellierclub Animagus Mauerblümchen Frei Mauerblümchen

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Re: Zukunftsplay » 11

von Freya am 18.01.2018 16:08

Freya erhob sich, um den nächsten Stapel Zeitungen gegen einen neuen einzutauschen. Es war schon der gefühlt hundertste! Sie hatte viele interessante Dinge aus der Geschichte erfahren- Dinge, die den Unterricht in Geschichte der Zauberei bestimmt deutlich aufpeppen würden, aber nichts über sich selbst. Oder eher nichts über ihre Eltern. Sie sortierte alles wieder feinsäuberlich ein und griff sich die nächsten 5 Zeitungen. Sie musste ins Krankenhaus einbrechen, wenn sie wirklich etwas herausfinden wollte, das war ihr mittlerweile klar geworden.
Sie überlegte gerade, die Zeitungen wieder zurück zu legen und diesen doch sehr kriminellen Plan in die Tat umzusetzten, als eine Stimme ganz nah hinter ihr sie so sehr erschreckte, dass sie alles fallen ließ. Freya drehte sich um und hatte vor den Übeltäter ganz vernichtend vollzumeckern, doch die Worte blieben dem Mädchen im Hals stecken, als sie Ethan erkannte. Statt ihn auszuschimpfen, beantwortete sie etwas nervös seine Frage:" Slytherin...ja. Woher weißt du das? Und wieso Hufflepuff oder Gryffindor?" verwundert sah sie den Jungen vor sich an.
"Ähm...meiner Familie wäre alles andere auch lieber gewesen." Freya zuckte mit den Schultern. "Tja, sorry. Kann man sich ja nicht aussuchen. Zumindest nicht wirklich." Mit zitternder Hand strich sie sich eine Haarsträhne hinters Ohr- die sofort wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückrutschte- und sah schüchtern zu Boden. Also kannte er Hogwarts und seine Häuser schon mal... Vielleicht war sie ihm doch schon mal in Hogwarts begegnet? Vorsichtig sah sie wieder auf und betrachtete ihn. "Und du? Hogwarts? Oder warst du woanders?" Um von ihrer Nervosität abzulenken, kniete das Mädchen sich hin und begann, die Zeitungen vom Boden aufzusammeln.


(Story verlegt- Thread FREI)


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I don't really know where the world is, but I miss it now. I'm out on the edge and I'm screaming my name like a fool at the top of my lungs. Sometimes when I close my eyes I pretend I'm all right but it's never enough.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.02.2018 17:58.

Ethan
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 11

von Ethan am 18.01.2018 15:45

Ethan ließ sich auf dem ungemütlichen dunklen Stuhl nieder, gegenüber von Mr Millers. Er schüttelte dem Mann, der ungefähr 50 sein musste die Hand. Er sprach mit ihm über dies und das. Doch interessant war etwas anderes. Ethan sah auf seine Uhr. Kurzerhand beschloss er so zu tun als ob er noch einen wichtigen Termin hatte. “Endschuldigen sie Sir, aber ich sollte jetzt los! Ich muss noch wo hin!”, mit diesen Worten stand der ehemalige Slytherin auf, schüttelte dem Herren ihm gegenüber noch einmal die Hand und verließ dann das geräumige Büro.

Er lief die Treppen hinunter und erblickte die vielen Bücherregale der Bibliothek. Doch er ignorierte diese und wollte gerade Wegs auf die Tür zu laufen, als er einen Mantel auf einem Stuhl hängen sah. War das nicht der des Mädchens von vorhin? Ja! Ohne Frage.

Er sah sich kurz suchend nach ihr um und erblickte die blonde dann in einer der Reihen von Bücherregalen.

Er musterte sie kurz als ihm etwas auffiel. Der Pullover. Genau so einen hatte der dunkelhaarige auch. Er lief in ihre Richtung und blieb knapp einen Meter hinter ihr stehen. Vielleicht war es ein Irrtum und der Pullover sah nur so aus, aber ein Versuch war es wert.

“Slytherin also?”, er zog eine Augenbraue hoch. “Ich hätte dich eher in Hufflepuff oder Gryffindor oder so gesteckt!”.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.01.2018 15:46.

Freya

23, Weiblich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 6 Reinblut Naiv Demiguise Covenant Duellierclub Animagus Mauerblümchen Frei Mauerblümchen

Beiträge: 101

Re: Zukunftsplay » 11

von Freya am 03.01.2018 21:42

Nachdem Ethan sich versichert hatte, dass Freya stand, hastete er los in Richtung Bibliothek.
Freya sah ihm weiterhin nach. Bewundernd stellte sie fest, dass es ihm nicht mal ansatzweise schwer zu fallen schien, über den rutschigen Weg zu laufen. In kürzester Zeit erreichte er die Bibliothek.
Er griff nach der Tür und drehte sich überraschender weise noch einmal zu dem Mädchen herum und grinste. Etwas überrumpelt erwiderte sie es. Und dann war Ethan in der Bibliothek verschwunden.
Freya lächelte und drehte sich auf den Boden starrend um. Sie ging ein paar Schritte in die andere Richtung, dann fiel ihr wieder ein, dass sie ja auch zur Bibliothek  musste! Über sich selbst den Kopf schüttelnd lief sie zurück.
Als sie die Tür öffnete, schlug ihr die Wärme entgegen und noch bevor sie richtig drinnen war, hatte sie ihren dicken Wintermantel ausgezogen. Freya stopfte ihre Handschuhe in die Manteltaschen und verfrachtete ihren Mantel auf den erstbesten Stuhl, dicht gefolgt von ihrem cremefarbenden Kaschmirschal. An ihrem Slytherinpullover herumzupfend, steuerte sie auf die Abteilung für Zeitungen zu. Sie trug den Pullover nicht, weil sie so stolz darauf war, Slytherin zu sein. sondern einfach, weil er unglaublich warm war und ihr viel zu schnell eiskalt wurde. Inständig hoffend, sie würde irgendetwas finden, das ihr half, bog sie in den Gang mit den Zeitungen der letzten 20 Jahre.


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Ethan
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 11

von Ethan am 03.01.2018 20:40

„Gerne“, er nickte der blonden knapp zu. Jetzt wo er sie näher betrachten konnte fiel ihm etwas auf. Sie musste auf Hogwarts gewesen sein! Das war die einzige Möglichkeit woher er sie hätte kennen können.
„Ethan!“, sein kurzes aber bedeutendes Lächeln verschwand direkt wieder, als er seinen Blick auf die Uhr wandern lies! Noch genau 4 Minuten blieben ihm, um zu einem der Freunde seines Vaters zu gelangen. Er hatte ein Büro in der Bibliothek und befasste sich mit Aktien und Börsen Angelegenheiten und würde dem ehemaligen Slytherin mit geschäftlichen Dingen helfen. Ethan hatte zwar nicht sonderlich Lust auf Mister Millers, doch war er ein einflussreicher Mann, der ihm von Nutzen sein könnte. Und so sah Ethan nochmal zu dem Mädchen namens Freya.
Sie deutete auf ein weißes Gebäude in der Nähe. Beeilte sich der dunkelhaarige, würde er das Gedväude sicherlich noch rechtzeitig erreichen.
„Dankeschön“, der Junge zog schnell noch die Mundwinkel ein Stückchen in die Höhe und ging dann an dem Mädchen vorbei.
Schnellen Schrittes hastete er auf das weiße Haus zu. Mit ein wenig Glück würde er es noch schnellstens erreichen.
Er drückte die Türklinke herunter und öffnete die Tür. Doch bevor er eintrat blickte er noch einmal zu dem Mädchen. Er grinste in ihre Richtung. Sie sah ihn an und erwiderte sein Grinsen mit ein wenig Verwunderung. Auch Ethan konnte nicht glauben was er soeben getan hatte. Es war ihm äußerst unangenehm und er verschwand so schnell es nur ging in der Bibliothek.

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Freya

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Re: Zukunftsplay » 11

von Freya am 03.01.2018 18:00

Verzweifelt versuchte Freya, das Gleichgewicht wiederzuerlangen. Sie wollte nicht vor ihm hinfallen! Es gab wahrscheinlich nichts peinlicheres. Wie sehr sie sich irrte. Denn als er sie dann auch noch auffing, konnte sie spüren, wie ihre Wangen sich rot färbten und sie wünschte sich nichts sehnlicher, als einfach im Erdboden versinken zu können.
Er half ihr wieder in den aufrechten Stand und lächelte. Es beruhigte das Mädchen seltsamer weise und sie musste feststellen, dass ihm dieses Lächeln unglaublich gut aussehen ließ- also noch besser als sowieso schon. Über ihre eigenen Gedanken noch mehr errötend, lächelte sie vorsichtig zurück. "Dankeschön. Ich bin übrigens Freya." erwiderte sie schüchtern.
Dann fiel ihr wieder ein, wie eilig er es gehabt hatte und das sie gerade seine Zeit verschwendete. "Entschuldige bitte, ich weiß, dass du es sehr eilig hast. Siehst du das Gebäude da drüben?" Sie zeigte auf ein großes, weißes Haus ein Stückchen die Straße herunter. "Das ist die Bibliothek."
Wenigstens konnte Freya ihn jetzt ansehen und ganz in Ruhe darüber nachdenken, woher sie ihn kannte. Zumindest solange er noch hier stand und sich den Weg zeigen ließ. Wo nur hatte das Mädchen ihn schon mal gesehen? Vielleicht wirklich in Hogwarts. Es gab so einige Schüler, die sie noch nicht gesehen hatte oder dieses Jahr zum ersten Mal wirklich wahrgenommen hatte. Sie hatte einen richtigen Tunnelblick, wenn sie durch das Schloss lief. Lieber nicht auffallen war schon immer Freyas Motto gewesen. Auch wenn sich das in letzter Zeit ein bisschen verändert hatte...
Die Farbe war gerade wieder aus ihrem Gesicht gewichen, aber als sie nun bemerkte, dass sie ihn anstarrte, kehrte diese ganz schnell wieder zurück.


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Ethan
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 11

von Ethan am 02.01.2018 18:20

Ethan folgte dem Mädchen. Sie kam ihm unnatürlich bekannt vor, und er würde den Verdacht nicht los, sie schon einmal gesehen zu haben. Doch war das nur so ein Gefühl, oder hatte er recht? Ethan verdrängte diesen Gedanken sofort. Wo hätte er sie denn schon mal gesehen haben? Im Zaubereiministerium? Wohl kaum! Das wäre dem Dunkelhaarigen aufgefallen! Hogwarts? Nein, ausgeschlossen! So jemand auf Hogwarts? Auf keinen Fall! Doch egal wie sich Ethan auch anstrengte, sie nicht in seinen Gedanken herum tanzen zu lassen, es klappte nicht.
Der 17 Jährige sah sich um. Wie ihn diese Weihnachtsstimmung ankotzte. Weihnachten war doch bereits vorüber! Was sollte dieser ganze kitschige Schmuck dann noch? Der Junge hasste Weihnachten so ziemlich. Und sah man sich sein Weihnachten dieses Jahres an, könnte man wahrscheinlich gut verstehen, warum man Ethan niemals in die Kategorie „Weihnachts Fanatiker“ stecken durfte. Doch er wischte den Gedanken an das Fest der Liebe, mit einem Frisur richten aus dem Sinn. Seine Konzentration war wieder voll und ganz auf die Straße, seinen Termin und das Mädchen vor ihm gerichtet.
Er lief still hinter ihr her und blickte ab und zu mal auf den Festtags Schmuck an den Straßen Laternen. Plötzlich geriet das Mädchen ins Straucheln. Sollte er helfen? Oder nicht? Er schaltete seinen Verstand, der ihm deutlich sagte sie fallen zu lassen, komplett aus und ging das Mädchen mit den hellen Haaren.
Ein kleines „Hab dich“ entfuhr ihm. Etwas wofür er sich später noch innerlich bestrafen würde. Er half ihr, sich hinzustellen und lächelte sie knapp an. Was war das denn?

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Freya

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Re: Zukunftsplay » 11

von Freya am 11.12.2017 01:17

Wow. Okay. Freya war sich ziemlich sicher noch nie in ihrem Leben einem so arroganten, unhöflichen Menschen begegnet zu sein. Er war doch in sie hineingelaufen!
Freya schüttlte den Kopf und sah zu ihm auf, als er doch tatsächlich nach dem Weg fragte.
Sie sah ihm an, dass ihm ganz und gar nicht wohl dabei war und das ungeduldige tippeln verriet, wie wenig Zeit er zu haben schien.
Freya seufzte, strich sich eine widerspenstige Strähne aus dem Gesicht und beschloss dann, freundlich zu sein und ihm zu helfen.
Sie setzte ein Lächeln auf und sah den Jungen vor sich an. "Da wollte ich auch gerade hin. Du kannst mir einfach folgen." Ohne auf eine Antwort zu warten, lief sie an ihm vorbei in Richtung der Bibliothek.
Auf dem Weg über, durch Schnee ziemlich rutiges, Kopfsteinpflaster- ein paar mal fiel sie sogar fast hin- dachte sie über den Jungen nach. Ob er ihr wohl folgte? Sie wollte sich nicht umdrehen, dass sähe total bescheuert aus. Er müsste ein bisschen älter sein als sie. Aber nur zwei oder drei Jahre. Ob er wohl auch auf Hogwarts war oder noch ist? Hatte sie ihn vielleicht schon mal gesehen? Unauffällig versuchte das Mädchen sich umzudrehen und zu ihm zu spähen, scheiterte aber kläglich, da sie dadurch eine zugefrorene Pfütze übersah und wieder einmal strauchelte.


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.12.2017 01:20.

Ethan
Gelöschter Benutzer

Re: Zukunftsplay » 11

von Ethan am 10.12.2017 20:10

„Ja, danke! Mir geht es auch gut!“, zischte er noch kurz, als er keine jeglichen Rückfragen, nach seinem Wohlergehen vernahm. Der dunkelhaarige empfand dies als sehr unhöflich, da er es nicht anders gewöhnt war von jedem gut behandelt zu werden. Und das könnte man ja wohl kaum als gute Behandlung deuten. Jedenfalls sah Ethan dies so.
Ethan sah noch einmal zu ihr runter. Sie kam ihm bekannt vor. Doch woher er sie anscheinend kannte, war ihm ein Rätsel. Seit er nicht mehr in Hogwarts war, hatte der braunhaarige kaum wirkliche neue Kontakte geknüpft. Doch unter den wenigen war dieses Mädchen bestimmt nicht. Das hätte Ethab erkannt.
„Du weißt nicht ganz zufällig wo hier die Bibliothek ist?“, es war Ethan ausgesprochen unangenehm, nach dem Weg zu fragen, wo er doch nun einen wichtigen Termin hatte. Doch leider hatte er sich verlaufen.
Ethab tippte leicht mit dem Fuß auf den Biden und sah ungeduldig zu seiner Uhr, als er ein wenig nervös auf eine Antwort wartete. Könnte sie sich nicht auch einfach ein wenig beeilen?

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