Vergangenheitsplay » 12
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Re: Vergangenheitsplay » 12
from Annika on 04/11/2019 01:39 PMGespielt skeptisch musterte ich ihn. „Jaja“, murmelte ich nicht gerade überzeugt. Seine nächste Aussage, er hätte Aggressionsprobleme, überzeugte mich da eher mehr. „Oh ja“, bellte ich und verdrehte dabei die Augen. „Und wie arbeitest du dran?“, fragte ich interessiert. „Vielleicht solltest du mal boxen gehen“, schlug ich vor. Ja, es war ein Muggelsport, aber ich hatte schon oft gehört, dass es dabei helfen würde.
Kurz hob ich meinen Kopf, dann schweifte mein Blick jedoch wieder auf meine Nägel ab. Trotzdem sah ich aus dem Augenwinkel, dass er mir die Zunge herausstreckte. „Ich weiß“, neckte ich ihn und musste schmunzeln. „Streckst du mir deine Zunge heraus, weil du möchtest, dass ich sie dir abschneide?“, fragte ich und deutete auf meinen Zauberstab.
Enttäuscht schüttelte ich meinen Kopf. „Wer hat die Entscheidung denn getroffen? Dumbledore?“, in meinem Kopf stellte ich schon einen Masterplan zusammen, wie ich ihn manipulieren könnte. „Geht es irgendeinem Dad denn um etwas anderes als den Ruf? In unseren Kreisen zumindest?“, schnaubte ich leise. Mir fiel kein Vater ein, der tatsächlich ein guter war. Ich kannte nur Arschloch Väter. „Aber selbst ihm sollte es eigentlich bewusst sein, dass diese Entscheidung alles andere als gerecht ist. Die Argumente, die sie bringen, sind schwach. Das hat doch gar nichts mit Quidditch zutun“, regte ich mich lauthals auf und fuchtelte dabei mit meiner einen freien Hand, in der ich meine Kippe hielt, herum.
Ich kannte Rays Familie sehr gut, sowie er auch meine gut kannte. Unsere Eltern waren selbst zu Schulzeiten Freunde gewesen. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass die ganzen Freundschaften zwischen unseren Familien gefaked waren. Nur unsere war echt.
„Ich werde es versuchen“, versicherte ich ihm. Meine Nägel waren nun fertig, ich machte es mir nun wieder gemütlich auf der Couch. Meiner Meinung nach war sie garnicht so gemütlich, das schwarze Leder war dazu auch noch kalt. „Ich frag sie heute, versprochen“, tatsächlich war ich ziemlich gut darin, solche Andeutungen zu machen, ohne es dabei so rüber kommen zu lassen, als würde ich sie verkuppeln wollen. Ich war nunmal lustig und manipulativ. Gelassen rauchte ich meine Zigarette weiter, während ich mir seine Frage anhörte. Ich folgte seinem Blick auf die Uhr. „In 2 Stunden“, verkündete ich nickend. Wieder zog ich an meiner Zigarette. „Aber du kannst bleiben. Wenn du noch ein paar Jungs rufen willst“, belanglos zuckte ich mit den Schultern. Dann hätten meine Mädels halt Pech gehabt, sie hätten eh nach einer weile Lust auf männlichen Besuch gehabt. „Dann muss ich mich aber noch hübsch machen“, lächelnd zwinkerte ich ihm zu.
Als ich sah wie Ray sich den Joint anzündete, drückte ich meine Zigarette ebenfalls aus. Einen Moment lang beobachtete ich ihn nur. „Darf ich mitrauchen?“, fragte ich und deutete mit dem Kinn auf seinem Joint.

why men great 'til they gotta be great? i just took a dna test, turns out i'm 100% that bitch, even when i'm crying crazy. yeah, i got boy problems, that's the human in me. bling bling, then i solve 'em, that's the goddess in me. you coulda had a bad bitch, non-committal. help you with your career, just a little, you're 'posed to hold me down, but you're holding me back. and that's the sound of me not calling you back... why men great 'til they gotta be great? don't text me, tell it straight to my face. best friend sat me down in the salon chair. shampoo press, get you out of my hair. fresh photos with the bomb lighting, new man on the minnesota vikings. truth hurts, needed something more exciting, bom bom bi dom bi dum bum bay. you tried to break my heart? oh, that breaks my heart, that you thought you ever had it, no, you ain't from the start. hey, i'm glad you're back with your bitch, i mean who would wanna hide this? i will never, ever, ever, ever, ever be your side chick. i put the sing in single. ain't worried 'bout a ring on my finger, so you can tell your friend, "shoot your shot" when you see 'em... it's okay, he already in my dm's.
Re: Vergangenheitsplay » 12
from Ray on 04/10/2019 09:54 PM„Ich? Depressiv?“ Ich lachte auf und schüttelte grinsend den Kopf. „Ich bin eine Frohnatur, kennst mich doch“, grinste ich. „Eine Frohnatur mit Aggressionsproblem vielleicht, aber ich schwöre dir, ich arbeite daran.“ Ich machte eine Geste mit den Händen, um das zu unterstreichen. Ja, dass ich meine Gefühle nicht gut unter Kontrolle hatte war kein Geheimnis, aber den meisten Leuten war glaube ich gar nicht bewusst, wie oft ich mich trotzdem zurückhielt. Ich war impulsiv, aber ich hatte inzwischen die meisten meiner Gefühle gut im Griff. Nur mit Wut konnte ich noch nicht so gut umgehen, wobei das auch schon besser geworden war. Ich beobachtete, wie Annika einen Nagellack herbeizauberte und anfing, sich magisch die Nägel zu lackieren - oder lackieren zu lassen. „Ich muss sagen“, nickte ich und setzte einen sarkastischen Unterton auf. „Ich fühle mich auch ziemlich toll dabei und erzähle jedem, dass wir befreundet sind.“ Dann streckte ich ihr die Zunge raus und faltete die Hände wieder hinter dem Kopf, als ich ihr erzählte was passiert war. Ihr entgeisterter Blick gab mir immerhin den Zuspruch, dass ich in der Angelegenheit nicht den falschen Eindruck hatte, sondern die Entscheidung der Lehrer wirklich bescheuert war. „Doch, die meinen es vollkommen ernst“, murmelte ich zwischen zusammengekniffenen Zähnen. „Dad hat bereits alles versucht, aber dieses Mal gibt’s keine Alternative.“ Ich schnaubte abfällig. „Und sogar mein Alter findet eigentlich, dass ich es verdient hätte. Er hat nur versucht dagegen anzugehen, weil er die Schande nicht erträgt, dass seinem Sohn sowas passiert ist.“ Ich schüttelte entnervt den Kopf. Es ging ihm nur um unseren Stand in der Gesellschaft. Er hatte vor ein paar Jahren die „Pureblood-Directory“ herausgebracht und da konnte man sowas wie mich natürlich auf keinen Fall mit unserem Namen in Verbindung bringen. Ich zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, irgendein Spinner von der Ersatzbank.“ Ich wollte gar nicht wissen, wen sie jetzt rekrutieren mussten, um wenigstens den Hauch einer Chance gegen die anderen Häuser zu haben. Ich lächelte mild. „Du kannst es versuchen.“ Es klang zwar nicht wirklich hoffnungsvoll, aber ich war dankbar über jeden kleinen Strohhalm, an den ich mich klammern konnte. Ich lachte und pustete dabei den Rauch aus. „Bitte, frag sie! Nur einmal! Dann muss ich mir das nicht mehr anhören!“ Natürlich hatte Beth jemand anderes verdient. Einen Gentleman, der sie auf den Händen trug. Aber Jarik lag mir damit schon seit Wochen in den Ohren, aber wollte sie nicht ansprechen, weshalb ich froh darüber wäre, wenn sie nur ein einziges Mal mit ihm ausging. Und wenn sie ihm dann einen Korb verpasste, auch gut! Dann war das Thema wenigstens durch. Ich nahm einen letzten langen Zug meiner Zigarette und drückte sie dann aus. „Wann wollten deine Mädels denn kommen?“, fragte ich und warf einen Blick auf die große Standuhr. Vielleicht sollte ich jetzt lieber gehen, ich hatte sie hier so überrumpelt und wollte sie nicht weiter mit meinem Gejammer nerven. Ich griff mir den Joint und klemmte ihn mir in den Mundwinkel. Noch immer liegend, zündete ich ihn mir an und schloss die Augen bei dem ersten Zug.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Vergangenheitsplay » 12
from Annika on 04/10/2019 06:47 PMAuf seinen Kommentar hin, manchmal sei er auch ein Hurensohn, zuckte ich vielsagend mit den Schultern. Das wollte ich nun wirklich nicht kommentieren, auch wenn er wusste, dass ich ihn für keinen hielt. Erstaunt hob ich meine Augenbrauen, dabei war mein Blick etwas abwertend. "Sag mal, bist du depressiv?", zog ich ihn höhnisch grinsend auf. Daran war natürlich nichts witzig, ich wusste selbst, wie es sich anfühlte, in einem tiefen Loch zu stecken. Aber ich war mir sicher, bei Ray war das nicht so schlimm.
Sein Lächeln erwiderte ich sofort. Es freute mich, dass ich es geschafft hatte, wenigstens ein bisschen mit ihm zu witzeln. Und ihm vielleicht bessere Laune zu machen. Wiedermal verwendete ich den Zauberspruch, diesmal hielt ich eine Flasche vollem schwarzen Nagellack in der Hand. Ich setzte mich auf, legte meine linke Hand auf den Couch Tisch, und verzauberte den Nagellack so, dass er meine Nägel lackierte, ohne dass ich einen Finger rühren musste.
"Solltest du auch", antwortete ich, als er sagte, er würde sich geehrt fühlen. "Du hast schon Glück, mich als Freundin zu haben", säuselte ich sarkastisch und wendete meinen Blick von meinen Nägeln ab, damit ich Ray ein selbstverliebtes Grinsen schenken konnte. Während er sagte, sein Problem wäre eine dumme Sache, zündete ich mir mit meiner freien Hand meine Zigarette an. Dabei zog ich zweifelnd meine Augenbrauen zusammen. Wenn es eine dumme Sache wäre, würde Ray nicht so ein Drama draus machen.
Als er mir dann verkündete, er wäre vom Quidditch suspendiert, fiel mir fast meine Zigarette aus dem Mund, die zwischen meinen Lippen hing. "Bitte was?", fragte ich, nachdem ich einen ersten Zug genommen hatte und den Rauch auspustete. "Wieso das denn? Was hast du angestellt?", hackte ich sofort nach. Dann erklärte er, warum er aus dem Team geflogen war. Ein saures Schnauben verließ meinen Mund. "Das kann doch nicht deren Ernst sein", murmelte ich vor mich hin und schaute kurz auf meine Nägel.
Meine Hand nahm ich nun vom Tisch, um mit ihr meine Zigarette zu halten, dafür legte ich meine Rechte nun wieder hin, um sie lackieren zu lassen. "Ja", stimmte ich ihm gedankenverloren zu. Mein Haus würde sicher nicht in so einem Licht stehen! Nicht unter meiner Führung. "Und wer springt jetzt für dich ein?", fragte ich interessiert und zog an meiner Zigarette. "Wenn du willst", kurz ließ ich den Rauch aus meinem Mund an die Decke steigen. "Versuche ich das zu klären", bot ich ihm schulterzuckend an.
Höhnisch lachte ich auf, als er Jarik und Beth erwähnte. "Hoffentlich nicht", murmelte ich leise. Erst vor kurzem hatte ich mit Jarik geschlafen, aber wir hatten ausgemacht, dass er es ihm erzählen wird. Mittlerweile wusste ich garnicht, ob er es wusste oder nicht, aber irgendwas sagte mir, dass er es nicht wusste. "Aber ich kann sie fragen, wenn du willst", bot ich an. "Auch wenn sie was besseres verdient hat".

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Re: Vergangenheitsplay » 12
from Ray on 04/10/2019 06:15 PMStirnrunzelnd hielt ich inne uns sah sie an. Wieso kicherte sie denn jetzt bitte? Als sie sich erklärte, musste ich allerdings auch ein wenig schmunzeln. „Manchmal bin ich ja auch einer“, gab ich zu und lächelte schelmisch. Ich hatte wirklich schon genug Dinge getan, um mir diesen Titel zu verdienen und ich war eigentlich nicht besonders stolz darauf. Aber ändern würde ich mich auch nicht, also musste ich es wohl mit Humor nehmen. Ich atmete lautstark aus, während ich es mir auf der Couch bequem machte. „Alle anderen“, schnaubte ich unzufrieden und verschränkte die Hände hinter dem Kopf. „Meine Eltern, die Schule, die Lehrer...“ Und ich. Aber ich würde mir so lange das Gegenteil einreden, bis ich es selbst glaubte. Diese Bastarde von Lehrerschaft hatten mal wieder maßlos überreagiert. Ein Exempel statuieren?! Ich meine mal ganz im Ernst, es würde viel mehr sitzen mal einen Vollidioten wie Macmillan zu bestrafen. Der Streber fühlte sich insgeheim sehr wohl in seiner Opferrolle und hatte es sich zur Aufgabe gemacht, alles und jeden um sich herum wegen Kleinigkeiten zu verpetzen. Aber den Lehrern kroch er ständig in den Arsch und dachte, dass seine guten Noten ihn vor allem schützen. So einen sollte man bestrafen, nicht mich. Nur weil ich ein paar Leuten meine Meinung etwas deutlicher gesagt hatte, anstatt sie zu verpfeifen. „Gut“, sagte ich immer noch düster dreinblickend, aber zwinkerte ihr dann mit einem schiefen lächeln zu. Ich wusste ihre Unterstützung zu schätzen. Auf meine Frage hin, schoss sie mir ohne lang zu überlegen die Antwort entgegen. „Ahh, verstehe“, gab ich grinsend zurück. „Ich fühle mich sehr geehrt, danke.“ Wenn sie eh erstmal nur einen Mädelsabend geplant hatte, hatte es immerhin einen Grund, wieso sie mir nichts erzählt hatte. „Ach, es ist nur so eine dumme Sache“, erklärte ich und nahm dann dankend eine Zigarette von ihr entgegen. „Die haben mich vom Quidditch suspendiert.“ Ich hatte mich doch dazu entschieden, einfach frei heraus zu sagen was Sache war. Vor ihr konnte ich eh nicht viel verbergen und ich war eh nicht der Typ, der ständig um den heißen Brei herumredete. Ich steckte mir die Kippe an und nahm einen tiefen Zug. „Sie meinen, ich würde ein schlechtes Licht auf die Spieler werfen, wenn man mir alles durchgehen ließe.“ Ich verzog abfällig und mit großem Unverständnis das Gesicht. „Das ist völlig absurd, wenn Slytherin jetzt verliert, wirft das wohl kaum ein besseres Licht auf das Team, oder?!“ Ich konnte diese Theorie wirklich nicht einsehen. Jetzt gab es für mich außerdem noch weniger Grund, mich überhaupt noch bei irgendetwas zurückzuhalten. Ich verspürte solche Wut in mir, dass ich jetzt schon wusste, dass ich ab der ersten Schulwoche nur noch auf Ärger aus sein würde. Als ich mich kurz zur Seite lehnte, um in den Aschenbecher auf dem kleinen Tisch zwischen uns abzuaschen, entging mir nicht ein sekundenschneller Blick auf Annies Beine, denn der Bademantel war ziemlich weit hochgerutscht. Ich ließ es mir nicht anmerken und lehnte mich wieder zurück und sah an die Decke, während ich mir die Zigarette zwischen die Lippen klemmte. Ich musste mich zusammenreißen, das hier war Annika. Meine beste Freundin seit Jahren. Und so würde das auch bleiben. „Meinst du eigentlich, Beth würde mal mit Jarik ausgehen?“,wechselte ich dann das Thema und sah zur Seite, um Annie anzusehen. „Er liegt mir damit ständig in den Ohren und ich kann mir das nicht länger anhören.“ Meine Zigarette neigte sich bereits dem Ende zu und nach all dem Ärger war mir gerade fast nach etwas anderem. Glücklicherweise hatte ich noch in meiner Hosentasche was dabei, das ich total vergessen hatte. Ich tastete kurz danach und zog den fertigen Joint dann aus der Hosentasche und atmete erleichtert auf, als ich sah, dass er noch unversehrt war, obwohl ich mich darauf gesetzt hatte. Ich warf ihn neben mich auf den Tisch für später.
I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left
now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Vergangenheitsplay » 12
from Annika on 04/10/2019 05:00 PMVerständnisvoll nickte ich ihm kurz zu, als er sagte, er hätte einfach rausgehen müssen. Das Gefühl kannte ich zugut, wie viele Kinder aus Reinblutfamilien. Als er jemanden aus seiner Familie als Hurensohn bezeichnete, ging ich davon aus, er würde von seinem Vater sprechen. Dem Vollidioten würde ich durchaus zutrauen, dass er seinen Sohn schlägt. Ihm würde ich eigentlich alles zutrauen. Als er dann aber über seinen Bruder sprach, konnte ich mir ein kleines, unangebrachtes Kichern nicht verkneifen.
Auf seinen Blick hin verstummte ich aber wieder schnell. "Sorry, es ist nur so... Du hast dich gerade selber als Hurensohn beleidigt", erklärte ich schulterzuckend. Klar, heutzutage war die Beleidung eigentlich garnicht so gemeint, wie man sie sagte, es beleidigte eigentlich nicht die Mutter. Aber trotzdem musste ich anfangen zu kichern, aufgrund meines etwas dunkleren Humor. "Wenn dein Bruder nicht das Problem ist, was ist es dann?", fragte ich verwirrt.
Irgendwie war ich etwas enttäuscht, als er nichts haben wollte. Wirklich gerne hätte ich mich um ihn gekümmert, und irgendetwas getan, damit es ihm besser geht. Als er sagte, er wünschte sich eine neue Familie, lachte ich kurz auf. "Wenn ich herausgefunden habe, wie ich mir selbst eine neue Familie verschaffen kann, geb ich dir Bescheid", versicherte ich ihm schmunzelnd.
"Ja", antwortete ich wie aus der Pistole geschossen auf seine Frage, ob ich Besuch erwartete. "Heute Abend kommen die Mädels vorbei", antwortete ich gleichgültig. "Wenn wir Jungs einladen bist du natürlich herzlich willkommen", bot ich ihm lächelnd an. "Nun spann mich aber nicht auf die Folter, na los, erzähl mir, was passiert ist", bettelte ich. Aus meiner Bademanteltasche zog ich meinen Zauberstab hinaus, den ich dann auf den Flur richtete, wo meine Zigaretten lagen. "Accio", murmelte ich. Als ich meine Schachtel in der Hand hielt, bat ich Ray eine an.

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Re: Vergangenheitsplay » 12
from Ray on 04/08/2019 10:51 PMEs dauerte ein paar Minuten bis sich die massive Tür öffnete und Annika im Türrahmen erschien. Mein Kopf, in dem es eben noch gebrodelt hatte musste zweimal hinsehen, um zu begreifen, dass sie gerade ungeschminkt, mit nassen Haaren und im Bademantel vor mir stand. Sie hatte offensichtlich noch nicht mit Besuch gerechnet. Ich musste sagen, dass sie fantastisch aussah. Ich hatte sie schon öfters ohne Schminke gesehen, aber jetzt gerade fiel mir auf, dass sie sogar noch schöner war als sonst. Vielleicht, weil sie gerade überhaupt nicht versuchte schön auszusehen. Ich riss mich zusammen, um sie nicht zu lange anzustarren und festzustellen, dass meine beste Freundin über die Ferien sogar noch heißer geworden war, als sie es ohnehin immer gewesen war. „Ich musste kurz da raus“, murmelte ich als Erklärung und schob mich an ihr vorbei. Mein Anblick war offenbar hingegen nicht ganz so berauschend. Ich hatte das blaue Auge schon fast wieder vergessen, als sie mich mit großen Augen ansah. Ich winkte ab. „Der größte Hurensohn von allen“, erklärte ich. „Mein Bruder“, fügte ich hinzu aber grinste dann. „Aber der ist nicht das Problem.“ Wir gingen gemeinsam ins Wohnzimmer und ich ließ mich auf die nächstbeste schwarze Couch fallen. Ich mochte Yaxley Manor irgendwie. Es wirkte zwar kalt und irgendwie anonym, aber es war eine willkommene Abwechslung zu dem barocken Müll und den tausenden Portraits unserer Ahnen, die jedes Fleckchen Wand von Nott Manor „zierten“. Bei uns hatte sich seit dem 15. Jahrhundert vermutlich so gut nichts verändert. Ich schüttelte den Kopf und lächelte. „Nein, alles gut“, lehnte ich ab. „Eine neue Familie wäre nicht schlecht. Und vielleicht ein Zeitumkehrer.“ Annie ließ sich auf die Couch meiner gegenüber fallen und betrachtete mich. Ich nahm kurz die Cap ab, die ich mir vorhin aufgesetzt hatte und fuhr mir kurz durch die Haare, bevor ich sie mit dem Schirm nach hinten wieder aufsetzte. Ich trug sie eigentlich nur, weil ich wusste, dass mein Vater es hasste. Ginge es nach ihm würde ich vermutlich ausschließlich im Smoking durch die Weltgeschichte geistern. Mein Blick fiel auf eine Anrichte im Wohnzimmer, auf der ein Haufen Flaschen standen. „Bekommst du noch Besuch?“, fragte ich stirnrunzelnd und sah meine beste Freundin an. Sie hatte erzählt, dass sie auf jeden Fall noch eine ihrer legendären Partys schmeißen würde, solange sie noch sturmfrei hatte, aber ich hatte angenommen, dass sie das erst in ein paar Tagen am Wochenende in Angriff nehmen wollte.
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Re: Vergangenheitsplay » 12
from Annika on 04/08/2019 12:54 PMLaut sang ich zu einem Lied mit, während ich mir meine nassen Haare bürstete. Tatsächlich hatte ich Sturmfrei, und das hieß natürlich, dass ich eine Party schmeißen würde. Generell waren meine Partys immer die besten, ich hatte ja auch genügend Platz für eine gewisse Anzahl von Auserwählten Reinblütern. Natürlich nur die beliebtesten, attraktivsten und reichsten durften mit mir feiern. Doch heute hatte ich erstmal nur Beth und Colleen eingeladen, wahrscheinlich würden noch Prudence und Mae dazustoßen, wir würden dann schauen, ob wir noch männlichen Besuch dabei haben wollten.
Es war nun schon ein ganzes Jahr her, dass mein Bruder gestorben war. Und nach und nach wurden meine Eltern immer merkwürdiger und gruseliger. Es war nun auch schon ein halbes Jahr her, dass Domenico und ich Schluss gemacht hatten. Durch den Tod meines Bruder hatte ich mich einfach verändert. Dazu bin ich den Todessern beigetreten, was ihm natürlich garnicht gefiel. Auch wenn ich mich gegen die Beziehung entschieden hatte, hatte ich ein paar Wochen lang Liebeskummer. Allgemein ging es mir nicht besonders gut, jedoch ließ ich das niemanden merken. Wie auch immer, langsam aber sicher schien sich alles zu bessern. Schließlich war ich nun auch Vertrauensschülerin.
Gerade als ich meinen Föhn verzaubern wollte, damit er in der Luft schwebt und meine Haare von selbst trocknet, klopfte jemand an der Tür. Wir hatten einen gewissen Zauber auf die Tür gesprochen, damit wir oben, wo unsere vielen Schlafzimmer waren, es auch hören würden. Unsere Mansion war so groß, dass man nichtmals im Wohnzimmer das Klopfen hören würde, wenn alles leise wäre. Schnell fiel mein Blick auf die große Uhr über meiner Zimmertür. Es war doch viel zu früh für Beth und Colleen. Mit einem genervten Schnauben betrachte ich mich kurz in dem gigantischen Schminkspiegel, vor dem ich saß. Nur in Unterwäsche, mit nassen Haaren und ungeschminkt saß ich auf meinem Stuhl, vor meinem weißen Schminktisch. Wer zur Hölle war das wohl?
Schnell stand ich auf und ging zu meinem Kleiderschrank, aus dem ich mir meinen hellrosa Bademantel nahm und ihn kurzerhand überwarf. Schnell steckte ich meinen Zauberstab noch in eine Tasche vom besagtem Bademantel. Man weiß ja nie. Als ich endlich unten angekommen war, riss ich ziemlich genervt die schwere, schwarze Haustüre auf. Vor mir stand Ray, mein bester Freund. „Ray?“, fragte ich verwirrt und schüttelte meinen Kopf. „Was machst du hier?“, besorgt musterte ich ihn und machte die Tür weiter auf, damit er reinkommen könnte. Als er an mir vorbei hinein ging, entdeckte ich sein blaues Auge. „Oh mein Gott Ray... Dein Auge“, geschockt fiel mir meine Kinnlade hinunter. „Welcher Hurensohn war das?“, fragte ich wütend, meine Hände ballte ich zu Fäusten. Wer sich mit meinem besten Freund anlegte, hatte es auch mit mir zu tun. Und ich hatte viel schlimmere Methoden als körperliche Gewalt. Nach ihm zog ich die schwere Tür wieder ins Schloss.
„Brauchst du irgendwas? Was zu trinken? Was zu essen? Ein Kühlpack für dein Auge?“, bot ich ihm an, während wir ins Wohnzimmer gingen. Die Möbel waren überall schwarz und kalt, es hingen keinerlei Gemälde an den Wänden, generell besaßen wir nicht viel Deko. Mein Zimmer hingegen war weiß hochglanz mit rosa und schwarzen Details, auch hingen viele Bilder von meinen Freunden an den Wänden. Als ich mich auf die große Couch fallen ließ, betrachtete ich nochmals sein Auge. Sah schon irgendwie heiß aus.

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Re: Vergangenheitsplay » 12
from Ray on 04/07/2019 10:37 PMDa der letzte Post ja schon eine Weile her ist, klaue ich ihn mir jetzt mal 
A N N I K A & R A Y
about a year ago...
Wütend zog ich die Tür hinter mir zu und stapfte die lange Auffahrt von Nott Manor herunter. Heute Morgen hatte ich einen Brief aus Hogwarts bekommen, indem nicht nur meine Bücherlisten für das bald beginnende Schuljahr gesteckt hatten. Nein, dieses Mal war noch ein weiteres Schreiben darin gewesen. Ich musste mich vor dem Schul- und Professorenrat von Hogwarts verantworten, weil ich innerhalb von einer Woche drei Mitschüler in den Krankenflügel geschickt hatte. Sie alle miteinander hatten es verdient. Jackson und McLaggen hatten mich einfach nur mit ihrem Dauergrinsen provoziert und Macmillan hatte an irgendeinen Mitschüler Gras vertickt. Und dass mir dabei jemand in die Quere kam, musste eben bestraft werden. Solche Zwischenfälle waren schon öfter vorgekommen, aber ich hatte immer angenommen, ich sei unantastbar. Bisher war das auch so gewesen, aber vielleicht hatte ich dieses Mal den Bogen überspannt. Und jetzt stand wirklich die Möglichkeit im Raum, dass ich für mein gesamtes Abschlussjahr vom Quidditch suspendiert werden könnte. Mein Vater war ausgerastet, als er vorhin nach Hause gekommen war. Zwar stammte das leicht blaue Auge, das mein Gesicht gerade zierte nicht von ihm, sondern von einer belangslosen Prügelei unter Brüdern mit Ragnar zuvor, aber es hätte genauso gut von ihm sein können. Um einer weiteren Konfrontation aus dem Weg zu gehen, musste ich hier einfach raus. Und wenn es nur für ein paar Stunden war. Und es gab nur einen Ort, an dem ich jetzt gerade sein wollte und konnte. Meine beste Freundin Annika hatte die ganze Woche sturmfrei und ich wusste, dass ich nur bei ihr den ganzen Ärger zuhause erstmal vergessen konnte. Sie war die Einzige, die mich verstand und so hinnahm, wie ich eben war. „Du“, fuhr ich einen unserer Hauselfen an, der gerade die Hecke neben dem Schmiedeeisernen Tor stutzte und fast von der Leiter fiel, als ich ihn anblaffte. „Yaxley Manor“, befahl ich und machte eine ungeduldige Geste, damit er endlich von der Leiter kam. Zwar hatte ich kürzlich meine Apparierprüfung hinter mir und war bereits 17, aber Yaxley Manor war relativ weit von hier und ich hatte noch nicht genug Erfahrung sammeln können, um nicht Gefahr zu laufen auf diese Entfernung zu zersplintern. Also musste ich mit dem Elfen Seit-an-seit-apparieren. Wenig später stieg ich die Treppenstufen zur Haustür der Yaxley hinauf und klopfte mit dem massiven Türklopfer gegen die Tür.
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And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.
Re: Vergangenheitsplay » 12
from Caroline on 01/09/2019 09:21 PMLeicht nickte ich ihr zustimmend, als sie meinte, es wäre ziemlich traurig, dass ich mit Katzen nicht gut konnte. Auch ich empfand so. Jedoch lächelte ich gleich wieder, als die Französin direkt darauf meinte, dass ihre Katze mich sicher mögen würde. "Damit wäre sie die Einzige", lachte ich leicht und fuhr mir durch meine Haare. Es überraschte mich sofort, als sie sich so über mein Kompliment freute. Auch mich freute es, dass ich sie durch so ein einfaches Kompliment glücklicher gemacht hatte. Es stimmte schließlich wirklich, ihre Aussprache war sehr gut. Klar, sie hatte einen starken Französischen Akkzent, doch ich bezweifelte, dass der so einfach wegzubekommen war. Außerdem fand ich ihn sehr schön, Französisch war ja auch eine sehr elegante und feine Sprache. Eine Sprache, die ich nur zugerne beherrschen würde.
"Ach Quatsch, dass muss dir nicht leid tun", winkte ich mit einer Handbewegung ab. "Ja, die Besten sogar!", antwortete ich grinsend auf ihre Frage, ob ich hier viele Freunde gefunden hatte. Tatsächlich hatte ich jede Menge Freunde, ich war hier nie alleine. Außer natürlich wenn ich meine Ruhe zum Fotographieren wollte, wie heute eigentlich. Aber für neue Begegnungen war ich immer zu haben, weshalb ich eine neue Bekanntschaft auch gerne mal der Ruhe vorzog. Meine Freunde waren auch ehrliche Freunde, auf die ich mich zu hundert Prozent verlassen könnte - Keiner von ihnen war Fake... Naja, dass nahm ich zumindenst an. Noch immer dachte ich an den leicht verunsichernden Gedanken, als die Franzosin sich neben mich setzte. Interessiert hörte ich ihr zu. Sie sprach ruhig und elegant, ich hatte das Gefühl, dass aus ihrem hübschen Mund wertvolle Wörter herauskamen, weshalb ich das Bedürfniss hatte, ganz genau zuzuhören. Ich nickte nur leicht, als sie mir zustimmte und lächelte daraufhin kurz.
"Oh", lachte ich leise und schüttelte meine Wellen. "Das wäre wirklich schön, ich bezweifel jedoch, dass das irgendwann mal passieren wird", raunte ich ehrlich, zuckte mit den Schultern und sah ihr dann in die Augen. Vielleicht kam das ein Wenig unhöflich herüber, ich konnte ihr jedoch diese Warheit nicht verschweigen... Denn auch wenn sie nicht wusste, dass es eine Lüge wäre, wüsste ich es - Und wenn ich eins nicht konnte (und auch nicht wollte), dann war es lügen.
"Ja", stimmte ich ihr zu, als sie meinte, es würde so viele schöne Mädchen geben. "Ich für meinen Teil, finde jedes Mädchen schön", säuselte ich lächelnd. "Denn es ist das", kitschig deutete ich mit meinem Zeigefinger auf mein Herz. "Was ware Schönheit ausmacht", mit einem Ruck stand ich auf. "Aber abgesehen von dem Ganzen Wahre-Schönheit-kommt-von-Innen-Zeugs... Dein Gesicht ist außergewöhnlich", gab ich immer noch lächelnd zu, nahm meine Kamera in beide Hände und kniete mich dann vor ihr. "Wenn du nichts dagegen hast, würde ich einfach loslegen", sagte ich dann aber doch, bevor ich das erste Foto schoss.

you can pretend you don't miss me. you can pretend you don't care. all you wanna do is kiss me, oh what a shame i'm not there. you can pretend you don't miss me. you can pretend you don't care. all you wanna do is kiss me, oh what a shame i'm not there. what is it you want? you can lie but i know that you're not fine every time you talk. you talk 'bout me but you swear i'm not on your mind. you can pretend you don't miss me. you can pretend you don't care. all you wanna do is kiss me, oh what a shame i'm not there. everybody knows, you and i are suicidal stolen art. pretty moments sews.
stitches into all your bitches broken hearts
Re: Vergangenheitsplay » 12
from Chloe on 12/19/2018 10:12 PM"Das ist ziemlisch traurig. Aber mein kleiner Schatz würde disch sicher mögen. Sie kratzt auch nischt. Zumindest hat sie es bis jetzt noch nischt getan." Dann wurde sie etwas rot, doch auch ein Lächeln zierte ihr hübsches Gesicht. "Merci! Freut misch, das isch besser geworden bin." Sie freute sich wirklich über das Kompliment, denn sie war durchaus auch nach Hogwarts gekommen um ihr Englisch zu verbessern.
Das Mädchen kam ihr mittlerweile sehr symphatisch vor, auch wenn sie eine Kröte fotografiert hatte. Aufmerksam hörte sie dem Mädcchen zud und nickte ab und an um ihr zu zeigen, dass ei aufpasste. "Das tut mir wirklisch leid für disch. Aber 'ier 'ast du sicherlisch Frede gefunden, n'est-ca pas?" (nicht wahr).
Nun entschied sich Chloe, dass sie sich auch setzen konnte, da sie nicht vor hatte so schnell zu gehen. Sie setzte sich also vor den Baum und lehnte sich lässig daran. Kurz strich sie ihren Rock glatt. "Isch glaube, dass man auch in unserer Welt arbeiten muss um was zu ereischen. Aber du 'ast sischer recht, wenn es darum geht, dass Kinder gemein sein können." Sie selbst war immer recht beliebt gewesen, aber sie hatte nie andere drangsaliert.
"Vielleischt kannst du es irgendwann mal sehen? Das wäre wirklisch schön", sagte die Französin. Sofort fand Chloe sie etwas sympathischer als zuvor, da auch Chloe Beauxbatons wirklich mochte. "Isch denke schon. Beispielsweise in Paris. Da wohnen viele Fotografen, denke isch. Non, non! Wirklisch nischt. Ich finde misch nischt 'ässlich. Doch es gibt so schnöne Mädchen." Sie grinste etwas verlegen. "Das würdest du tun? Das klingt spaßig. Wo fangen wir an?" Sofort war sie Feuer und Flamme.

Il n'y a qu'un bonheur dans la vie, c'est d'aimer et d'être aimé.

La vie est une fleur dont l'amour est le miel.


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