Springbrunnen

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Noel
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Re: Springbrunnen

from Noel on 01/28/2019 06:58 PM

Sie nickte leicht, als ich sagte, mir ginge es auch gut. Wie oder warum sollte es mir denn auch nicht gut gehen? Schließlich war Caroline hier bei mir und wir hatten wirklich ein Date zusammen, was mich wirklich sehr glücklich machte, auch wenn ich natürlich trotzdem nervös und aufgeregt war. Sie war wirklich höflich, woraufhin ich einfach nickte und lächelte. Tatsächlich hatte sie meine Zeichnung auch immer noch in der Hand. Es war wahrscheinlich ein Scherz gewesen, aber sie grinste und war bestimmt gespannt wie ich reagieren würde. "Ja, das bist du.", antwortete ich ehrlich, lächelte und sah etwas verlegen zu Boden. "Es freut mich, wenn es dir so gut gefällt.", meinte ich lächelnd, während sie immer noch auf die Zeichnung sah. "Ja, natürlich darfst du die behalten. Ich habe es ja schließlich für dich gemacht.", antwortete ich ihr und grinste etwas. 
Es stimmte doch und wenn ich ihr so irgendwie helfen konnte und sie überzeugen konnte war das doch gut und anscheinend hatte ich sie ja auch überzeugt. "Sehr gut.", meinte ich daraufhin dann lachend. "Nein! Natürlich nicht! Aber es macht mich einfach total glücklich, dass du gekommen bist, sowas für mich machst und einfach hier bei mir bist und dich wirklich für mich interessierst.", verteidigte ich mich sofort. Sie grinste leicht verlegen. Hatte sie das etwa extra gemacht? Wahrscheinlich. Fand sie es etwa süß, wenn ich nervös war oder wurde oder warum wollte sie mich sonst nervös machen? "Ich weiß. Das habe ich dir auch nicht zugetraut. Ja, das haben wir. Ich kann es immer noch nicht glauben.", meinte ich und lächelte sichtlich verlegen. 
Sie sah sich um, drehte sich wieder zu mir um. nahm meine Hand und zog mich einfach mit zum Springbrunnen, was mich zum grinsen brachte. Der Springbrunnen war ein wirklich gutes und schönes Motiv und ich beobachtete sie dabei, wie sie fleißig fotografierte. "Gerne. Danach kann ich dann ja auch Bilder von dir machen.", meinte ich und stellte mich dann vor den Springbrunnen. 

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Caroline

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Re: Springbrunnen

from Caroline on 01/27/2019 03:10 PM

Leicht nickte ich, als er sagte, ihm würde es auch gut gehen. "Das freut mich", raunte ich höflich und verschränkte dabei meine Arme vor der Brust, seine Zeichnung hatte ich immernoch in der Hand. "Also bin ich etwas... besonderes?", scherzte ich, als er sagte, er hätte noch nie für Jemanden etwas gezeichnet. Zwar war es ein Witz, aber ich war gespannt darauf, wie er reagieren würde. Deshalb konnte ich ein Grinsen auch nicht unterlassen. "Das sieht wirklich schön aus", flüsterte ich nochmals, meine Augen immernoch auf die Zeichnung gerichtet. "Darf ich die... Darf ich das behalten?", fragte ich ihn nun und schaute ihm wieder in die Augen.
Gespannt hörte ich ihm zu, wie er sich dafür rechtfertigte. Er machte mir so echt ein besseres Gewissen. "Überzeugt", kicherte ich dann, als er ausgesprochen hatte. Dann behauptete er, dass größte Geschenk, welches ich ihm machen konnte, war hier aufzukreuzen. "Natürlich, denkst du etwa ich hätte dich versetzt?!", fragte ich entsetzt. "Ich breche keine Versprechen. Und keine Verabredungen. Schließlich haben wir ja ein Date", grinste ich leicht verlegen. Zugegeben, ich hatte nurnochmal erwähnt, dass dies ein Date wäre, um ihn einwenig nervös zu machen.
"Okay", stimmte ich mit ein und drehte ihm dann den Rücken zu. Langsam sah ich mich und suchte ein schönes Motiv. Wir standen nicht weit vom Springbrunnen weg. Als ich mich wieder zu dem Hufflepuff umdrehte, nahm ich seine Hand und zog ihn dann mit zum Springbrunnen. "Okay...", murmelte ich wieder nachdenklich. Schließlich stellte ich meinen Rucksack neben den Brunnen und nahm meine Kamera, die wie immer um meinem Hals lag, in meine Hände und fotograpgierte den Springbrunnen. Nach ein Paar Schüssen hatte ich ein richtig schönes dabei. "Soll ich Bilder von dir machen?", schlug ich freundlich vor.

   
      

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Noel
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Re: Springbrunnen

from Noel on 01/24/2019 07:09 PM

Ich hatte weder oft die Regeln gebrochen, noch gelogen, aber ich würde für Caroline lügen und mir irgendwas ausdenken. Irgendwas würde mir dann schon einfallen, es musste dann eben nur schnell gehen. Vielleicht hatten wir ja auch einen Vorteil, weil wir noch nie die Regeln gebrochen hatten und außerdem machten andere Schüler das ja auch, die auch nie erwischt worden waren und immer noch in Hogwarts waren. Ja, ich konnte schon wütend werden, auch wenn das nicht oft der Fall war. Meistens vermied ich Streit und ignorierte oder mied die Menschen dann einfach. 
Es war tatsächlich ziemlich ruhig. Wer dachte, man wäre jetzt nicht mehr so aufgeregt, der irrte sich gewaltig. Es war tatsächlich sogar fast noch schlimmer, da man nichts falsch machen wollte, aber doch leider so viel falsch machen konnte. Mein Herz würde sich an diesem Tag wahrscheinlich gar nicht mehr beruhigen und einkriegen. "Das ist schön. Ja, mir natürlich auch.", antwortete ich ihr lächelnd und sah ebenfalls in ihre Augen. Sie strich sich nervös eine Haarsträhne hinters Ohr, als ich sagte, das ich ein Geschenk für sie hatte. Deswegen musste sie sich auch überhaupt nicht schlecht fühlen, nur weil sie jetzt vielleicht nichts für mich hatte. Irgendwie wusste sie anscheinend nicht so wirklich wie sie damit umgehen sollte. 
"Danke. Ich habe noch nicht so oft Personen gezeichnet und schon gar nicht für jemand anderen.", murmelte ich etwas verlegen. Ich zeichnete nicht oft ein Mädchen und mich selber zeichnete ich eigentlich auch nicht so oft. Sie war überrascht und es war ja auch schon etwas besonderes. Ich fand auch wir wären ein sehr hübsches Paar. "Ich weiß, aber ich wollte es machen. Ich habe es freiwillig und sehr gerne gemacht. Es war eine Herausforderung, hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Und warum soll ich mein Talent nicht nutzen, um dich glücklich zu machen?", fragte ich sie grinsend. Zum Glück hatte ich nichts vergessen und auch wirklich alles dabei, da ich ja so chaotisch war, hätte es auch gut passieren können, dass ich irgendwas vergessen hätte. "Das größte Geschenk was du machen konntest ist, dass du jetzt tatsächlich hier bist. Es geht mir nicht um Geschenke. Das ist also nicht schlimm und macht wirklich nichts.", meinte ich noch und lächelte. "Gut. Dann lese ich es dir nachher vor. Ich hoffe es gefällt dir auch.", sagte ich lächelnd. Ich hatte einfach meine Gefühle ausgedrückt und ich hoffte wirklich, dass es nicht vielleicht doch zu romantisch oder kitschig oder so für sie war. 

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Caroline

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Re: Springbrunnen

from Caroline on 01/22/2019 10:37 PM

Ein Gryffindor aus meinem Jahrgang hatte mir einen Geheimgang aus Hogwarts gezeigt. Jedoch hatte er nicht erwähnt, dass der Gang eng und voller Spinnen war. Mit meinem Zauberstab bewaffnet stieg ich also in den Gang, flüsterte "Lumos", und kämpfte mich durch die Spinnenweben. Meine Gedanken waren bei dem Gryffindor, er hatte mich gefragt, was ich denn machen wollte. Naja, ich lügte sogut wie nie und ich habe ihm alles über Noel und mir erzählt... Ich hoffte wirklich, dass er es nicht weitererzählen würde. Nicht, weil ich mich schämte, sondern weil ich nicht wollte, dass Noel sauer auf mich war. Konnte Noel eigentlich sauer werden?
Endlich hatte ich das andere Ende des Tunnels erreicht, ich musste eine Klappe über mir öffnen und über eine Leiter hochklettern. Angekommen war ich nun in einer verlassenen Ecke von Hogsmaede, meine Lieblingsstadt, abgesehen von Oxford, wo ich her kam. Früher wollte ich immer an der Oxford Universität studieren, doch dann kam mir das Fotographieren in die Quere. Und natürlich der magische Part von mir.
Ich zupfte kurz meine Kleidung zurecht und wischte den Staub von meinem Mantel, während ich in eine Seitengasse trat, die mich direkt zu dem Springbrunnen brachte. Es waren zwar ein paar Leute hier, insgesamt war es aber ziemlich ruhig. Was würde wohl passieren, wenn Dumbledore uns erwischen würde? Ich dürfte bloß nicht meinen Mund aufmachen, ich hoffte sehr darauf, dass Noel lügen konnte. Obwohl uns eine Lüge wohl sowieso nicht vom Schulverweis verschonen würde. Auch mein Herz setzte erst einen Takt aus, und schlug dafür dann doppelt so schnell, als ich Noel sah. "Mir gehts gut, danke. Und dir?", fragte ich ihn als ich angekommen war und ihm in seine schönen Augen sah. Nervös strich ich mir eine Haarsträhne hinters Ohr, als er sagte, er hatte ein Geschenk für mich. Ein Geschenk? Für mich? Das war wirklich aufmerksam, jedoch fühlte ich mich nun schlecht. Schließlich hatte ich für ihn nichts besorgt. Er hat uns beide gezeichnet? Es war schon irgendwie niedlich, ich wusste nicht wirklich, wie ich damit umgehen sollte.
Meine Augen weiteten sich, als ich das Bild entgegen nahm. "Wow, Noel... Du hast wirklich Talent!", raunte ich überrascht und schenkte ihm ein flüchtiges Lächeln, bevor ich wieder auf die Zeichnung sah. Wir wären ein ausgesprochen hübsches Paar, zumindenst nach seiner Zeichnung her. Er hatte auch noch etwas für mich geschrieben? "Oh, wow, Noel...", mit schlechtem Gewissen sah ich wieder zu ihm hoch. "Das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Ich...", kurz machte ich eine Pause und sah beschämt auf den Boden. "Wirklich nicht. Schließlich bin ich mit leeren Händen gekommen". In seinen Augen sah ich pure Hoffnung, er hatte sich da wirklich viel Mühe dabei gegeben. "Aber natürlich will ich es hören", stimmte ich dann zu und lächelte ihn an.

   
      

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Noel
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Re: Springbrunnen

from Noel on 01/21/2019 04:23 PM

Ich war nervös, aufgeregt und etwas unsicher wegen dem Date mit Caroline, auch weil da noch der Ball war und ich sie fragen wollte ob sie nicht vielleicht mit mir zusammen auf den Ball gehen wollte. Schließlich wollte ich nicht alleine hingehen. Hoffentlich lief das Date gut und hoffentlich war das jetzt keine so schlechte Idee gewesen. Tatsächlich hatte ich sogar für Caroline und das Date die Regeln gebrochen. Ich hatte nämlich heimlich einen Geheimgang benutzt, um mich aus Hogwarts zu schleichen und tatsächlich hatte ich es geschafft nicht erwischt zu werden. "Geschafft!", murmelte ich, als ich in Hogsmeade und beim Springbrunnen angekommen war. 
Diesmal hatte auch ich meine Kamera dabei. Hier konnten wir bestimmt tolle Bilder zusammen machen, uns unterhalten und natürlich ganz viel Spaß zusammen haben. Vielleicht würden wir uns ja auch nochmal küssen. Ich strich mir nochmal nervös durch die Haare, schaute ob ich auch wirklich alles hatte und auch pünktlich war, was ich aber zum Glück war und sah mich nach Caroline um. Als ich sie endlich sah fing mein Herz gleich wieder an schneller zu schlagen. Dann ging ich zu ihr. "Hey Caroline. Geht's dir gut?", begrüßte ich sie lächelnd. Sie war wirklich gekommen und ich hatte mich so gefreut und es gar nicht mehr abwarten können und jetzt war es endlich soweit. "Ich habe auch was für dich. Ein kleines Geschenk. Ich habe nämlich uns beide gezeichnet. Ich hoffe es gefällt dir. Hier.", sagte ich und gab ihr die Zeichnung. "Ich habe auch noch was für dich geschrieben, aber das lese ich dir dann später vor, wenn du möchtest.", fügte ich noch lächelnd hinzu. Ich hatte es tatsächlich rechtzeitig fertig bekommen und ich hatte mir auch sehr viel Mühe extra für Caroline gegeben, aber es hatte natürlich auch Spaß gemacht. Dann wartete ich etwas nervös und unsicher auf ihre Reaktion. 

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Adam
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Re: Springbrunnen

from Adam on 12/07/2018 07:10 PM

Adam musterte sie aufmerksam als sie zuerst das Päckchen aufmachte und anschließend den Irish Coffee probierte. Das Lächeln auf Adams Lippen wurde immer breiter als er Auroras Reaktionen beobachtete, als sie zuerst das kleine Päckchen öffnete. Sie freute sich ehrlich und bereits das ließ sein Herz ein klein wenig höher schlagen. Als sie dann auch noch ihre Hand auf seine legte, begann sein Herz regelrecht zu rasen und er wurde etwas rot im Gesicht, woraufhin auch seine Haare etwas die Farbe änderten. Er wusste, dass das alles rein freundschaftlich gemeint war aber dennoch spürte ein wenig das Knistern, welches zwischen ihnen in der Luft lag. Verlegen lächelte er deshalb und war froh, dass Aurora zügig das kleine Präsent zur Seite legte und sich dem Irishcoffee widmete. Wie auch beim Öffnen der Schokoladenschachtel verfolgte er gespannt ihren Blick und ihre Gesichtszüge. Sie nippte kurz daran und schien es nicht allzu schlecht zu finden. „Das musst du auch nicht, ich freue mich allein schon, weil du es probiert hast" schmunzelte er lächelnd und nahm das Glas zu sich. Anschließend nahm er sein Krug gefüllt mit Butterbier und stieß mit ihr an. Immernoch war er unglaublich nervös, auch wenn es dafür eigentlich kein Grund für ihn gab. Sie war vergeben und er hatte es mit seinen eigenen Augen gesehen aber die Signale, die sie ihm gab zeigten eigentlich eindeutig genug, dass auch sie ein gewisses Interesse hegte. Er versuchte es zu ignorieren und widmete sich deshalb wieder seinem Butterbier.
Eine Weile saßen sie so gemeinsam im drei Besen und unterhielten sich angeregt über Hogwarts, ihre Vergangenheit, Eurielle und was es sonst noch so gab wenn man sich kennen lernte. Es war eine angenehme Atmosphäre und ab und an erwischte er sich wie er mit ihr flirtete. Eigentlich war sie in festen Händen aber auch von ihr spürte er immer wieder Schwingungen die ihn weiterhin auf sie hoffen ließen. Meistens ignorierte er diese Gefühle und Gedanken, da er sich versuchte einzureden, sich zu irren. Ihre Augen hatten ihn die ganze Zeit über fasziniert und auch ihr Lächeln war ansteckend gewesen.
Nach einiger Zeit, hatten sie ihr Gläser geleert und draußen wurde es bereits dunkel. Adam bestand darauf die Rechnung zu übernehmen und zahlte. Anschließend verließen sie gemeinsam die drei Besen. Aurora verabschiedete sich mit einer, natürlich rein freundschaftlichen Umarmung. Adam jedoch konnte es sich nicht nehmen lassen, ihre einen flüchtigen Kuss auf die Wange zu hauchen, ehe auch er sich verabschiedete. Er sah ich eine Weile nach bis er Aurora aus den Augen verloren hatte. Dieser Nachmittag war so plötzlich gewesen, dass Adam sich entschloss, sich trotz des Schnees zu Fuß auf den Weg nach Hogwarts zu machen. Er musste sich über einiges klar werden, vor allem über seine Gefühle zu ihr. Ebenfalls spielte er die Bilder von der jungen Aurora immer wieder vor seinem geistigen Auge ab. Er hoffte, sie bald wieder zusehen und nahm sich vor sie mit einem Kaffee im Krankenflügel in der nächsten Woche zu besuchen.

(Thread frei)

Reply Edited on 12/07/2018 07:25 PM.

Aurora

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Re: Springbrunnen

from Aurora on 12/07/2018 05:39 PM

Aurora musste eigentlich nichts weiter tun als zu warten. Henry winkte den Wirt zu den beiden und bestellte dann für sie. Außer einem Butterbier bestellte er noch einen Irish Coffee. Der Wirt wusste zunächst nicht was es war, doch Henry konnte ihn recht gut aufklären. Aurora war recht neugierig wie Irish Coffee schmeckte, selbst hatte sie ihn noch nie probiert. Er hingegen hatte ja gesagt, dass er das Getränk gerne mochte. 
Nachdem der Wirt gegangen war, bekam Aurora wieder die volle Aufmerksamkeit des Professors. Obwohl sie es nie zugegeben hatte, knisterte es zwischen den beiden. Es war seltsam vertraut mit ihm. Obwohl sie ihn noch nicht lange kannte, so hatte sie das Gefühl ihn länger zu kennen. Immer wieder zermaterte sie sich das Gehirn, aber ihr viel keiner aus ihrem Jahrgang ein, der Henry hieß und Ähnlichkeit mit dem Professor hatte - außer Adam - doch er hieß ja nicht Henry. Sie wusste aber, dass der Vater von Adam Henry heißt. Immerhin hatten Eurielle und Aurora bis vor kurzem Kontakt zu Eurielles Großeltern. Doch Henrys Schwester musste wieder mit der Sucherei anfangen - Eurielle wühlte das auf. Sie schlief dann schlechter und sie schlafwandelte eh schon. Aurora hatte dann den Kontakt abgebrochen. Zur Zeit schien Eurielle auch ihre Großeltern und ihre Tante wenig zu vermissen. Lag wohl an Hogwarts. "Ja das stimmt und ich fand es auch unangebracht, dass Eurielle in Hogwarts aufwuchs. Deswegen habe ich mich dafür entschieden. Nun möchte ich - wie du schon gesagt hast - mehr als nur ein muffiges Zimmer im Schloss." Sie zuckte mit ihren Schultern und war dankbar, dass Henry sie wieder aus ihren Gedanken geholt hatte. "Das kann sich aber noch ändern. Viele Professoren lehren ja Jahrzehnte in Hogwarts. Vielleicht du auch." Sie wusste, dass er als Lehrer beliebt und durchaus begabt war. Zumindest hörte sie das manchmal von den Schülern. Er schien seine Sache gut zu machen. Warum sollte er dann auch nicht länger bleiben?
Noch bevor sie etwas weiteres hätte sagen können, kam der Wirt an den Tisch. Er stellte beide Butterbiere und den Kaffee ab. Aurora musterte ihn erst kritisch. Eigentlich hatte sie erwartetet, dass das Getränk nur für Henry war, doch er schien sie auffordern zu wollen es mal zu probieren. Wieso nicht? Ein Vesuch schadet ja schließlich Niemanden. Gerade wollte sie zur Tasse greifen, da holte er eine Pappschachte heraus. Überrascht nahm sie die kleine Schachtel, welche vor ihr auf dem Tisch stand, in die Hände. "Einfach so?" Sie musste unweigerlich lächeln. Neugierig öffnete sie die Schachtel und fand eine Schokoladeneule vor. "Oh nein wie süß!" Der Duft von Minze stieg ihr in die Nase und ihr Lächeln wurde noch breiter. "Danke sehr!" Sie machte den Deckel wieder zu und drückte einmal kurz Henrys Hand, welche auf dem Tisch lag. "Das ist wirklich das erste Geschenk von einem Professor!" Sie freute sich wirklich über die Kleinigkeit. 
Dann fiel ihr Blick auf den Kaffee. "Na dann wollen wir mal!" Sie nahm die Tasse in die Hand und probierte einen Schluck. Zunächst schmeckte sie nur die Sahne, ehe der Kaffee in ihrem Mund gelangte. Es schmeckte recht herb, aber nicht so schlecht. Als sie den Kaffee absetzte, leckte sie die Sahne von den Lippen. "Nicht schlecht. Ich fürchte aber, dass es nicht zu meinem Lieblingsgetränk wird."

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Adam
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Re: Springbrunnen

from Adam on 12/06/2018 11:00 AM

Auch wenn die Verletzung nicht besonders schlimm war und er es vielleicht übertrieben hatte mit meiner Fürsorge wollte er, dass es Aurora gut ging. Sie war ihm in der kurzen Zeit wirklich ans Herz gewachsen und es würde ihm das Herz brechen wenn ihr etwas geschehen würde. In den letzten Jahren hatte er niemanden getroffen, dem er sich so nah fühlte und das nichtmal auf romantische Art. Sie war eine Vertraute geworden und ein Ort an dem sich Adam wohlfühlte. Sie hatte schließlich immer ein offenes Ohr für ihn und verzieh ihm auch seine teilweise leicht depressiven Stimmungsschwankungen. Umso mehr war es ihm wichtig, sich jetzt um sie zu kümmern und ihr zu zeigen, dass es nicht immer nur um ihn gehen sollte. Ihr Lächeln verzauberte ihn und er musste sich konzentrieren dabei noch zuzuhören. "Das mit dem Butterbier klingt nach einer hervoragenden Idee" antwortete er lächelnd. Als der Wirt an ihren Tisch kam bestellte Adam gleich zwei Butterbier und fragte auch noch nach einem irish Coffee. Er musste es dem Wirt kurz erklären aber dieser hatte kein Problem damit für ihn eine Ausnahme zu machen und das Getränk zuzubereiten. Anschließend wandte er sich wieder an Aurora. Das sie nicht in Hogwarts wohnte war zwar etwas schade aber verständlich. Andererseits war es auch nicht schlimm, wenn er sie sehen wollte wusste er ja wo er sie während ihrer Schicht finden würde. Wenn ihm danach war könnte er sie ja im Krankenflügel besuchen und sonst würde ihn der Gedanke daran ihr irgendwo im Schloss über den Weg zu laufen sicher zu sehr ablenken. "Ich versteh das wirklich, dass du lieber außerhalb von Hogwarts wohnst. Sein eigenes Zuhause zu haben, in welchem auch Eurielle zu Hause ist und dort aufgewachsen ist, ist sicher etwas anderes als in den dunklen Gemäuern von Hogwarts ein Zimmer zu haben. Es ist eine Unterkunft und ich fühle mich dort wirklich wohl aber es ist nicht mein Zuhause. Zumindest noch nicht" antwortete er und grinste. Vielleicht würde er sich irgendwann wirklich so wohl fühlen dass er es als Zuhause bezeichnen könnte. 
Der Wirt war relativ schnell beim Ausführen der Bestellung und brachte zügig die drei Getränke an ihren Tisch. "Also erst mal, das ist jetzt irish Coffee. Ein gesüßter Kaffee mit Whisky und einer Haube aus leicht geschlagener aber noch flüssiger Sahne" erklärte er grinsend. "Wenn du es nicht magst ist es auch in Ordnung. Ich könnte mich jedenfalls regelrecht reinlegen" fügte er weiterhin grinsend hinzu. "Ach und da ist noch was" begann er und kramte in seiner Tasche nach seinen Einkäufen. Er zog eine kleine braune Pappschachtel heraus und stellte sie vor sie hin. "Du hast vorhin gemeint, dass du nie von einem Professor Schokolade geschenkt wurde. Ich dachte das könnte ich ja mal ändern". Adam lächelte im ganzen Gesicht und hoffte nur sie würde es nicht falsch verstehen. "Es ist nur ein kleines Dankeschön, für dein offenes Ohr für mich ständig und dass du meine komischen Stimmungen aushälst" erklärte er. Es sollte eine rein freundschaftlicher Geste sein, da sie bereits vergeben war und Adam Aurora nicht in Schwierigkeiten bringen wollte. Im Honigtopf hatte er eine kleine Eule aus Schokolade mit Minzfüllung entdeckt zwischen den vielen anderen Figuren mit allerlei seltsamen Geschmacksrichtungen. Er hoffte wirklich, dass Aurora über diese Aufmerksamkeit freuen würde.

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Aurora

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Re: Springbrunnen

from Aurora on 12/05/2018 09:33 PM

"Ja geht schon", murmelte sie, auch wenn ihr Bein schmerzte. Sie sah das Blut, konnte aber durchaus schon beurteilen, dass es keine schlimme Wunde war. "Da waren ein paar Zweitklässler die mich umgestoßen haben... Also es lag nicht daran, dass ich tollpatschig wäre." Sie wollte nicht als Tollpatsch gelten, denn sie war das nicht und sie mochte eine solche Charaktereigenschaft auch nicht wirklich. 
Obwohl eigentlich sie die Heilerin war, kümmerte sich Henry darum und irgendwie ließ sie es zu. Irgendwie gefiel es ihr, dass sie so umsorgt wurde. Wann passierte das schon mal? Sie war Mutter und kümmerte sich eher um Wunden, auch bei ihren Schülern. Man erwartete von ihr, dass sie stark war und das war sie auch, aber es war auch mal nett eben nicht die starke Frau mimen zu müssen. Tatsächlich hob er sie dann hoch, als wäre sie leicht wie eine Feder. Etwas unangenehm waren die Blicke der Schüler schon, doch eigentlich kümmerte es sie gar nicht. "Danke", hauchte sie und blickte dem Professor direkt in die Augen. Seine Augen waren ihr vertraut. Das lag sicher daran, dass sie schon etwas Zeit mit ihm verbracht hatte. 
"Halb so wild und ich glaube mein Bein ist nicht wirklich schlimm verletzt", meinte sie und winkte dabei kurz ab. Sie ließ sich dennoch zu einem ruhigen Platz bringen und dann von Henry heilen, obwohl sie das natürlich selbst geschafft hätte. Aber sie wollte dem Mann nun nicht in die Quere kommen, außerdem tat es wahrscheinlich seinem Ego gut. Nicht, dass sie das interessieren wurde. "Vielen Dank. Wieder wie neu", sagte sie mit einem Lächeln auf den Lippen.
"Na wenn wir schonmal hier sind und ich ja wieder bestens hergestellt bin, könnten wir ja jetzt unser Butterbier trinken, außer du möchtest wieder nach Hogwarts. Ich wohne übrigens auch nicht in Hogwarts. Nach meiner Schicht verlasse ich Hogwarts. Damals habe ich das wegen Eurielle natürlich getan. Sie konnte ja schlecht in Hogwarts leben und nun möchte ich es weiterhin."

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Adam
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Re: Springbrunnen

from Adam on 12/03/2018 11:18 PM

Adam hatte gerade gezahlt und seine Einkäufe in seine typisch Professoren hellbraune Ledertasche gepackt als er erst eine Unruhe und dann ein scheppern hinter sich hörte. Sofort drehte sich um und sah wie ein Aufsteller umgefallen war und Aurora mehr oder weniger darin lag. Sie verzog schmerzhaft ihr Gesicht und Henry erschrak regelrecht. Im nächsten Augenblick war er bereits bei ihr und schickte die Schüler und Passanten weg die zu starren begannen. Er kniete sich neben sie und nahm ihre Hand. "Alles in Ordnung? Was ist passiert? Geht es dir gut?" sprudelte es schnell aus ihm heraus und er sah sie besorgt an. 
In diesem Moment war er ganz dankbar immer wieder zu trainieren und relativ sportlich zu sein. "Du hast dich wohl verletzt. Lass mich das mal sehen" murmelte er leise und lächelte dann trotzdem um sie zu beruhigen. Er hob sie hoch, sodass das Metall sich aus ihrem Bein löste. Die Wunde war nicht groß aber dennoch blutete etwas. Er legte ein Stofftaschentuch darauf und wickelte anschließend seinen Schal darum. Er wollte sie erst aus dieser Situation bringen bevor er sich darum kümmerte. Wie konnte das nur passieren, gerade noch schien alles so schön und einfach und nun das. Ihn schien das Pech wirklich zu verfolgen. "Ich kümmere mich gleich darum aber jetzt bring ich dich erst mal hier raus" erklärte er ihr immernoch lächelnd obwohl es eher ein besorgtes Lächeln war. Langsam hob er sie nun hoch und trug sie auf seinen Armen aus der Menge und aus dem Laden. Sie wog fast nichts und er hatte keine Mühe dabei sie die Straße entlang immer noch zu tragen. "Das mit dem Honigtopf müssen wir wohl verschieben aber erst mal schauen wir, dass wir dich wieder hinbekommen" sagte er und sah sie lächelnd an. Normalerweise hätte er zu einer Frau die er mochte und die dazu noch vergeben war nicht so schnell so viel Körperkontakt aber es war notwendig und er dachte nicht daran es zu genießen. Als sie in den drei Besen ankamen wurden sie nur kurz beäugt aber die meisten schauten schnell weg und Adam konnte Aurora in einer ruhigen Ecke absetzten. Er zog seinen Zauberstab raus und sagte "Episkey" während er über die Wunde fuhr die sich direkt schloss. Dann steckte er seinen Zauberstab wieder weg und sagte "Ich hoffe dir geht es jetzt besser. Kann ich irgendwas für dich tun. Brauchst du etwas oder möchtest du irgendwo hin? Ich kann dich auch nach Hause bringen" sagte er schnell und unsicher auch wenn er hoffte, dass sie nicht direkt gehen wollte.

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