Sofa
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Selina
Gelöschter Benutzer
Re: Sofa
von Selina am 04.11.2017 18:06Wow, er war ja mehr als nur aufgedreht, so kannte ich ihn gar nicht. Wo war denn seine ruhige, entspannte, zurückhaltende Art auf einmal hin? Auf seine Frage mit dem Raum schüttelte ich nur den Kopf, vor seinem Brief hatte ich davon noch nie etwas gehört. Der Name Jace sagte mir auch kaum etwas. „Vom Namen her kenne ich ihn, mehr nicht.", meinte ich dann. „Jetzt mal langsam, wir können uns den Raum gerne ansehen, aber kannst du vorher etwas runter kommen?", fragte ich etwas überfordert. Zwar hatte ich mit aufgedrehten Menschen keinerlei Probleme, doch Collin überforderte mich gerade doch dezent. Normalerweise war er ja nicht die Art von Mensch, der so unruhig war, sonst war er immer ruhig, manchmal vielleicht etwas nervös, aber als aufgedreht hätte ich ihn nie beschrieben. Seit der Party weiß ich auch, dass er sehr...impulsiv sein kann. Je mehr ich mit ihm machte, desto mehr kam es mir inzwischen so vor als würde ich ihn kaum kennen. Wir waren zwar auch schon vor unserer Beziehung gut befreundet, aber da gab er sich eher als der ruhige, gechillte Typ. Oh, Hirn, wo führt das jetzt bitte hin?
Collin
Gelöschter Benutzer
Re: Sofa
von Collin am 04.11.2017 19:33Ich konnet Selina gut verstehen, dass sie mich bat, ruhiger zu werden. Dass ich so aufgeregt war, kam sehr selten vor. Ich war nicht der Typ, der oft aufgeregt durch die Gegend lief. Im Grunde war ich sehr ruhig und ausgeglichen. Deswegen fiel es mir nicht schwer, ihre Bitte nachzukommen. "Entschuldige.", meinte ich lächelnd. Ich nahm ihre Hand in die meine. Mit meiner freien Hand strich ich über die Ihre. "Auf der Feier habe ich mich schon irgendwie wie ein Idiot benommen. Deswegen habe ich mir eine Art Entschuldigung überlegt."
In meinem Kopf hatte ich bisher nur einen groben Plan geschmiedet. Da ich nicht wusste, wie genau sie darauf reagieren würde, konnte ich nicht alles so genau planen.
Ich wollte mit ihr zum Raum der Wünsche gehen. Was dort dann passierte, wollte ich nicht planen.
Selina
Gelöschter Benutzer
Re: Sofa
von Selina am 04.11.2017 19:50„Schon okay, ich kenne dich nur so nicht.", meinte ich und lächelte ihn ebenfalls an, als er sich bei mir entschuldigte. Dann folgte von ihm auch schon die Erklärung, was er eigentlich in dem Raum wollte, irgendwie ja schon süß von ihm. „Ja hast du, aber so schlimm war das Ganze dann doch nicht. Aber dass du dir Gedanken darüber machst, ist richtig süß.", meinte ich und küsste ihn. So schlimm war das auf der Party nicht, da es am Ende ja für alle gut ausging. Vor allem für Jeff und Cara, die beiden waren ja jetzt durch seinen...Ausbruch...ein Paar. Etwas blöd bin ich mir schon vorgekommen, ja, aber sowas kommt vor. Trotzdem war ich gespannt was er sich alles einfallen hat lassen und was das für ein Raum war, deshalb würde ich auf keinen Fall von Vorneherein nein sagen. „Also, dann zeig mir doch mal deine Entschuldigung.", forderte ich ihn grinsend auf und streckte ihm die Zunge raus.
Collin
Gelöschter Benutzer
Re: Sofa
von Collin am 04.11.2017 20:09"Ich bin recht selten so hibbelig." Ich grinste sie an. Als Kind war ich oft so aufgedreht, wenn ich etwas neues ausprobieren durfte. Von Jahr zu Jahr nahm es immer mehr ab und ich wurde recht schnell sehr ruhig. Mich konnte man nicht so schnell aus der Ruhe bringen.
Aber jetzt konnte ich wieder etwas neues ausprobieren und da war ich schon etwas aufgeregt. Nicht, dass ich bei allem neuen aufgeregt war. Gerade, weil Selina mit mir mitkommen würde, war ich es.
Ich erwiderte ihre Kuss. "Trotzdem bin ich mir ziemlich dämlich vorgekommen." Zum Ende hin war sie doch recht gut gewesen. Aber dass ich Jeff gleich so angefahren hatte, war einfach keine gute Idee gewesen. Dazu hatte ich keinerlei Rechte. Geschehen war geschehen und ich konnte mich nur für mein Veralten ihn gegenüber entschuldigen.
Ich stand auf und zog Selina mit auf die Füße. "Mit größtem Vergnügen." Ich deutete eine Verbeugung an und streckte ihr ebenfalls die Zunge kurz raus.
Selina
Gelöschter Benutzer
Re: Sofa
von Selina am 04.11.2017 21:51„Gut so.", meinte ich und lachte, als er meinte er sei sich dämlich vorgekommen. Wenigstens war er kein Sturkopf der am Ende auch noch denkt er hätte alles richtig gemacht. Solche Leute konnte ich nicht ab, Leute die sich so toll vorkommen und meinten sie könnten nichts falsch machen, mit denen konnte man einfach nicht reden.
Er zog mich mit sich hoch, so ruckartig, dass ich fast hingeflogen wäre. Zum Glück fand ich aber noch genug Halt, dass ich dann doch normal stehen bleiben konnte. „Woah, langsam.", meinte ich und sah wie er nur die Zunge rausgestreckt hatte und eine Verbeugung andeutete.
„Na dann, ich folge dir einfach.", meinte ich mit einem leichten Schulterzucken und hakte mich bei ihm ein.
---------------> geht im Raum der Wünsche weiter 
Kinsley
Gelöschter Benutzer
Re: Sofa
von Kinsley am 11.02.2018 00:05Es war schon spät und der Gemeinschaftsraum nicht mehr so gefüllt, wie am Tage. Trotzdessen dass Kinsley eigentlich schon längst hätte schlafen wollen, saß sie noch auf dem Sofa im Gemeinschaftsraum und blätterte müde und ein wenig niedergeschlagen in einem Buch für Heilungszauber herum, das sie in der Bibliothek gefunden hatte. Manchmal tat sie sich mit den einfachsten Zaubern viel zu schwer oder aber sie dachte viel zu kompliziert, wenn sie gerade emotional war. So wie in diesem Moment, als sie im Zimmer einen Zauber für Zauberkunst geübt hatte und es plötzlich einen leisen Knall gab und ihr Teddy ein Auge verloren hatte. Der Knopf, der als Auge diente, kullerte auf den Boden, war jedoch in einzelne Teile zersprungen. Kinsley hatte diese müheselig vom Boden aufgehoben und dann war sie in Panik verfallen. Einen Knopf hätte sie ohne Probleme wieder an den Teddy nähen können, aber einen kaputten Knopf? Sie müsste ihn erst kleben, aber er war wirklich sehr zerstört und Kleber hatte sie auch nicht. Also war sie noch in letzter Sekunde in die Bibliothek gehechtet, bevor diese schloss und hatte das Buch über Heilzauber mitgenommen. Vielleicht half ja einer dafür auch, um das Auge des Teddys zu reparieren.
"Gebrochene Nase...", murmelte sie leise vor sich hin und blätterte wieder eine Seite in dem Buch um. "Gebrochener Zeh..." Kinsley seufzte vehement. Das war doch zum verrückt werden! Gab es hier keine Seite, die erklärte, wie man ein herausgefallenes, zersprungenes Auge wieder heile bekam? Man konnte doch sonst alles mit der Magie machen...
"Schnittwunden..." Wieder blätterte sie weiter. "Magen verdorben." Sie blickte auf den kaputten Teddy, den sie neben sich auf das Sofa gelegt hatte und dann zu ihrer Hand, die fest die kaputten Teile des Knopfes hielt. Wie sie das nur wieder hinbekommen hatte, wusste sie auch nicht, aber es frustrierte sie. Der Teddy war ihr wichtig... Auch wenn sie 16 war und ohne ein Kuscheltier schlafen sollen könnte, so lag Pillow jede Nacht neben ihr und sie gab auf ihn fast so gut acht, wie auf ihre Schwester Madelyn.
Re: Sofa
von Emrys am 11.02.2018 13:37Die Dachshöhle war schon deutlich geleert, als Emrys hereingeklettert kam und die kleinen Törtchen in sein Zimmer auf Zehenspitzen und so leise, wie der Schweigefuchs im Unterricht es eigentlich immer hervorrufen wollte, warf, in dem die einen oder anderen schon ganz brav schliefen. Das fleißige und immer liebe Haus musste doch morgen in aller Frühe schon wach und voller Energie sein! Voll das Klischee. Voll Spielfilmreif. Er schloss leise die Tür und rieb sich einmal Stirn in Augen. Müde war er noch nicht wirklich und sich im Bett hin und her zu wälzen kam ihm nun auch nicht so spannend vor.
Doch neben ihm, der sich davon gestohlen hatte, um natürlich sehr bedeutsame und wichtige Dinge zu erledigen, waren vereinzelt noch besonders fleißige Dachse aktiv und im Gemeinschaftsraum tätig. Die kuschelnden Liebesdachse im Sessel rechts ignorierte er mal lieber – bald war ja eh Valentinstag. Da musste man ja nicht den weihnachtlichen Grinch auspacken oder mit Humor die Szene zerstören.
Nein, dafür wurde eine andere Person auserwählt, seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es nun wirklich schon recht spät war, aber das Buch wurde dennoch stetig weitergeblättert, sodass der Waliser sich entschied, sich anzunähern. Überraschend leise fand er seinen Weg zu ihr und erhaschte einen Blick auf die Innenseiten und die geschriebenen Worte. Heilzauber. Praktisch. Klug. Langweilig. „Yo...willste auf Abenteuerreise oder Mr. Plüsch? Oder wofür is' der dicke Heilungszauberschinken?", fragte er von hinten gegen ihr Ohr geflüstert, nachdem er seine Hände etwas seitlich von ihrem Kopf auf die Lehne hinter ihr abgestellt hatte und sich ein wenig nach vorne gebeugt hatte. Einen Moment später hob er auch schon eine Hand und klaute ihr das Buch und hielt es sich selbst hoch, als er sich umdrehte und mit dem Gesäß gegen das Sofa stieß und einen Fuß dagegen abstellte.
Seine Augen huschten kurz über die Seiten, die sie gerade aufgeblättert hatte. „Schnittwunden?", las der Hufflepuff laut und schlug dann das Buch zu, nur um dieses sachte auf ihren Kopf zu tippen, aber natürlich ohne Verletzungsgefahr. „Sicher, dass nicht nen Mann an deiner Seite zu deinem Schutz besser wäre?" Mit einem Blick auf den doch zum Teil in Mitleidenschaft gezogenen Teddy war das doch eigentlich verständlich.


Achtung: Schöne und schlechte vollständige Signaturen brauchen ihre Zeit. Tick Tack. Diese ist noch in einer nicht näher definierten Phase der Herstellung.
Kinsley
Gelöschter Benutzer
Re: Sofa
von Kinsley am 14.02.2018 15:27Ich war so fixierst auf das Buch und das hin und her Blättern der Seiten war das Einzige, das ich richtig wahr nahm, dass ich gar nicht bemerkte, dass Emrys sich mir näherte. Ich schrak zusammen, als seine Stimme plötzlich an meinem Ohr erklang und drehte mich zu ihm um, als er mir das Buch wegnahm. "Du hast mich erschreckt!", sagte ich überflüssigerweise, schüttelte allerdings leicht den Kopf. "Ich will nur meinen Teddy wieder heilen aber es gibt wohl keine Heilungszauber für Kuscheltiere.", seufzte ich. Dann öffnete ich meine Hand, in der ich den kaputten Knopf vom Teddy hielt. "Pillow hat sein Auge verloren. Oder eher... Ich hab ihm sein Auge versehentlich aus dem Kopf gesprengt." Wäre mir der Teddy nicht so heilig, hätte ich vermutlich über meine eigene Dummheit gelacht. Aber den Teddy hatte ich schon seit meiner Geburt und war das einzige, was mich immer an meine Mum erinnerte und sofern ich nicht gerade im Heim war, war er auch das einzige, was mich immer an Madelyn erinnerte. Sie war noch klein, gerade mal 8 Jahre alt. So alt, wie ich damals gewesen war, als wir ins Heim kamen. Mittlerweile konnte sie mir auch Briefe schreiben, auch wenn sie nicht allzu lang waren, aber in meinen ersten Jahren in Hogwarts hatte ich kaum etwas von ihr gehört.
Kurz schmunzelte ich. "Ich glaube Pillow bräuchte eher einen Mann zu seinem Schutz vor mir.", meinte ich mit einem halben Grinsen. "Außerdem sind diese Heilzauber bestimmt noch mal nützlich. Wer weiß, vielleicht schneide ich mich ja morgen früh beim Essen versehentlich mit einem Messer, dann weiß ich zumindest, was gegen Schnittwunden hilft." Wobei ich das bis dahin vermutlich schon wieder vergessen hatte.
Re: Sofa
von Emrys am 07.03.2018 21:51Naja...aus gutem Grund. Er bezweifelte, dass jemand den Begriff "heilen" bei Teddys wirklich benutzte, immerhin waren es Gegenstände, die irgendwann einfach uncool wurden und der Vergangenheit angehörten. Dementsprechend freute sich der Müll darüber oder eine ambitionierte Oma setzte sich irgendwann damit irgendwohin und nähte das tolle Teil wieder zusammen. Seine eigenen Großeltern fielen gewiss nicht recht in diese Kategorie, aber man sollte ja nicht jeden über einen Kamm scheren.
Emrys fuhr sich mit einer Hand durch die Haare und atmete etwas langgezogen die Luft aus. Uff. Was sagte man jetzt dazu. Die Bemerkung über das Wegsprengen überraschte ihn schon etwas, weshalb er eine Augenbraue hochzog und nunmehr etwas interessierte sich auf das Sofa lehnte, ein Bein hinter das andere klemmte und über ihre Schulter starrte. "Bisse 'ne tickende Zeitbombe? Interessant", gab er ihr zu verstehen und grinste ein wenig.
Doch diesen Gesichtsausdruck suchte man wenig später schon wieder bei ihm vergebens, denn den Gedanken an diese Sätze wurde er dennoch nicht los. Vielleicht hatte er ja doch dieses Hufflepuff-Gen irgendwo im Innersten, das ihn zur Fürsorge aufrief und nicht nur zur Neckerei. Die Augenbrauen schoben sich deshalb etwas zusammen: "Ne ernsthaft. Wie machste das? Müssen wir hier alles evakuieren?", fragte er skeptisch aber auch mit dem Schalk im Nacken und stupste sie leicht mit Zeige- und Mittelfinger an der Wange an.
"Pillow braucht auf jeden Fall mal Nadel und Faden. Ich würd' mir damit nur das Auge ausstechen, aber als Gentleman würd' ich's natürlich mal tryen, wenn du Bock hast", schlug er ihr vor und klaute sich den etwas demolierten Teddy einfach mal, nur um sich etwas seitlich neben ihr auf das Sofa zu pflanzen. Er überschlug ein Bein ziemlich locker und legte die Finger einer Hand an den Knöchel, als er den Teddy nach links und rechts schob. Eigentlich müsste sie aus dem Alter raus sein...dementsprechend lag irgendeine Geschichte hier verborgen. Weird. Aber er hatte Anstand genug, sie nicht direkt danach zu fragen.


Achtung: Schöne und schlechte vollständige Signaturen brauchen ihre Zeit. Tick Tack. Diese ist noch in einer nicht näher definierten Phase der Herstellung.
Re: Sofa
von Kate am 01.09.2018 22:01So, jetzt war der erste Schultag meines letzten Jahres auf Hogwarts also fast vorbei. Was wohl dieses Jahr noch alles geschehen würde? Ich konnte es zugleich nicht abwarten, aber irgendwie wollte ich auch nicht daran denken, dass dieses Jahr in naher Zukunft schon vorbei sein würde. Und dann schon ein neuer Abschnitt meines Lebens beginnen würde. Aber daran sollte ich an meinem ersten Tag hier wohl wirklich nicht denken.
Ich ließ mich auf eines der Sofas vor dem Kamin in unserem Gemeinschaftsraum fallen. Ich liebte es hier einfach. Hier war alles so vertraut und gemütlich. Man fühlte sich einfach gleich willkommen.
Ich ließ meinen Blick schweifen und entdeckte ein mir nur allzu bekanntes Gesicht. "Hey Noel!", rief ich und winkte ihn zu mir. Obwohl er 2 Jahre jünger war, verstand ich mich mit ihm trotzdem prächtig. Da ich ihm ab und zu Nachhilfe gab, weil seine Eltern Muggel waren, hatten wir sogar relativ viel miteinander zu tun.
Ich lächelte ihn an, während ich darauf wartete, dass er sich zu mir setzte.


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