Fensterbank

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Remus
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Re: Fensterbank

von Remus am 24.12.2017 23:30

Ich biss mir für einen Moment auf die Unterlippe und nickte dann. "Ja..." ich räusperte mich. "Hoffen wir nicht auf eine Grippe..." murmelte ich und sog scharf die Luft ein. Ich wusste ja ziemlich genau, dass es keine Grippe war. Ich wusste auch, dass es mir bald wieder sehr gut gehen würde. Es war nichts was sich gerade erst entwickelte. Eher zurückbildete. Ich zupfte an einem Wollfaden, der sich aus meinem Pullover gelöst hatte und warf Dorcas einen kurzen Blick zu.
"Ging mir irgendwie genau so." sagte ich und grinste kurz. "Außer mitten in der Nacht ist man hier ja nie alleine." fügte ich hinzu und seufzte leise. Das war auf die Dauer schon Nervenaufreibend. Also wenn man nirgendwo seine Ruhe hatte. Da nutzte man solche Momente gerne mal aus. Und wenn dann doch nichts half, suchte man sich einfach eine Ecke auf dem weitläufigen Gelände. Nur war es schon ein wenig zu kalt um sich auf längere Zeit draußen aufzuhalten.
"Gar nicht? Ich würde ja jetzt sagen, du solltest dieses Event nicht verpassen, aber ich gehe selbst auch nicht hin." ich musste leise lachen, auch wenn es ziemlich traurig klang. Ich hatte nur einfach wirklich keine Lust dazu. Meine Gefühle waren ziemlich durchgemischt und in diesem Zustand wollte ich nicht anderen Menschen beim Tanzen zusehen. Vor allem wollte ich nicht Teddy dabei zu sehen. Ich würde an dem Abend einfach wieder die Ruhe hier genießen und vielleicht die Hausaufgaben für die Ferien erledigen, dann hatte ich das auch getan. "Aber ich würde dich trotzdem dazu ermutigen. Sonst wirst du auch noch zum Eigenbrödler..." schmunzelte ich.

   
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Jace
Gelöschter Benutzer

Re: Fensterbank

von Jace am 03.02.2018 13:25

Den Keks stopfte ich mir in den Mund während ich Alenas Hand nahm und sie einfach zur Fensterbank führte. Sie würde mich gerade eh nicht verstehen weil ich den Mund voll hatte. Und alles vollspucken wollte ich auch nicht.
Ich kaute genüsslich um den kurzen Moment, in dem ich ihre Hand hielt, auszukosten. Als ich geschluckt hatte, ließ ich ihre Hand los. Ich setzte mich auf die Fensterbank und klopfte auf den freien Platz. "Setz dich einfach.", forderte ich sie auf und grinste. Lily hatte gerade so viel mit den ganzen anderen Leute zu tun, dass es nicht auffallen würde, wenn ich mich zusammen mit Alena ein wenig zurück zog.
Ich war eigentlich eher der Typ, der alles direkt frei heraus sagte. Aber ich wusste, dass es in manchen Situationen besser wäre, einfach mal etwas Zurückhaltung zu zeigen. Mir fiel es nicht immer leicht, mich zurück zu halten da ich immer einen Drang verspürte, fast jedem hier einfach meine Meinung zu sagen oder sonst irgendetwas. Wenn ich anderen meine Meinung sagte, kam es drauf an, ob ich sie mochte oder nicht. Wenn ich die Leute nicht mochte, konnte ich ziemlich ungehalten werden....damit hatte ich mir schon den einen oder anderen Feind gemacht...

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Alena

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Re: Fensterbank

von Alena am 03.02.2018 22:08

Im ersten Moment blinzelte ich etwas überrascht als Jace einfach so meine Hand nahm und mich zur Fensterbank führte, auch wenn es eigentlich nur logisch war denn mit dem Keks im Mund hätte ich ihn sicherlich nicht verstanden. Wie hätte er mir sonst begreiflich machen sollen wo er sich hinsetzen wollte? Andererseits hätte er auch einfach warten können bis er den Keks zerkaut hatte und es mir dann sagen können.. Also hatte das vielleicht etwas zu bedeuten? Ach das war ja lächerlich und ich sollte mir da nicht so viele Gedanken machen. Und den anderen Leuten im Gemeinschaftsraum war es mit Sicherheit egal, da ja eigentlich alle wegen Lily gekommen waren. Und es wäre mir ja auch nicht peinlich wenn es doch irgendwer gesehen hatte, ich mochte Jace und sowas passierte hier - oder zumindest in ganz Hogwarts - sicherlich öfter. Es war eigentlich sogar richtig schade das er meine Hand so schnell wieder los ließ. Aber ich würde ihn jetzt sicherlich nicht fragen ob er meine Hand vielleicht nicht noch ein wenig länger in seiner halten wollte - das wäre lächerlich!
Ich setze mich also einfach wie aufgefordert auf den freien Platz neben den Blondschopf und schmunzelte sogar ein ganz kleines bisschen. Ich war ursprünglich ja nur gekommen um Lily zu gratulieren aber es sprach ja nichts dagegen sich ein wenig mit Jace zu unterhalten zumal Lily ohnehin noch beschäftigt war. Da würde sie mir das sicherlich nicht übel nehmen, oder? Allerdings kam ich nicht umhin zu bemerken das er heute oder zumindest gerade ungewöhnlich zurückhaltend war, was mich kurz nachdenklich die Stirn runzeln ließ - aber ich sagte nichts dazu. Stattdessen setze ich mich etwas gemütlicher hin indem ich mich etwas zurück lehnte und die Beine übereinander schlug. Ich trug ein etwas mehr als knielanges Kleid, also war das schon okay da würde man nichts sehen. Nach einer Weile wurde mir das Schweigen dann aber doch irgendwie unangenehm und ich beschloss das ich doch wieder etwas sagen sollte - allerdings war es eine gute Frage was ich denn eigentlich sagen sollte. Nach kurzer Überlegung wand ich mich dem Blondschopf zu und fragte weil ich einfach neugierig war: "Was schenkst du Lily eigentlich?

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Jace
Gelöschter Benutzer

Re: Fensterbank

von Jace am 04.02.2018 18:46

Bei Alnena hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich nicht so recht wusste, was ich sagen sollte. Was eigentlich lächerlich war da ich immer wusste, was ich sagen konnte und was nicht.
Sie setzte sich mir gegenüber hin und erst jetzt fiel mir auf, dass sie ein Kleid an hatte. Es stand ihr ziemlich gut.
Ihr Stirnrunzeln wusste ich nicht so ganz zu deuten. Mensch, wenn irgendwelche Gefühle mit im Spiel waren, kam ich mir immer so vor, als wenn ich ein Kleinkind wäre. Ich wusste nicht so recht, was ich mit mir oder ihr anfangen sollte.
Oder wie ein Teenager. Ein ziemlich junger, der zum ersten Mal jemanden sagte, dass man jemanden unheimlich toll fand.
Kurz überlegte ich, was ich nun sagen konnte. Aber es wäre wohl einfach besser, wenn ich einfach ich selber sein würde. Mich jetzt großartig zu verstellen war keine gute Idee. Ich wollte, dass ich ihr so gefiel, wie ich war. Nicht, wie jemand anderes sein würde.
Ihre Frage riss mich aus meinen Gedanken heraus. Ich schaute sie wieder an und nahm wieder ihre Hand. Es hatte sich vorhin so gut angefült und ich wollte dieses Gefühl wieder haben. "Ach, ich habe ihr einfach nur die Möglickeit gegeben, dass ich für sie mal etwas kochen kann. Oder backen, je nachdem worauf sie gerade Lust hat. Was hast du ihr denn geschenkt?" Mit meiner freien Hand strich ich über ihre. Ich beugte mich leicht nach vorne und zog sanft an ihrer Hand. Ich wollte, dass sie mir näher kam.

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Alena

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Re: Fensterbank

von Alena am 04.02.2018 20:14

Es war ungewöhnlich das Jace so lange schwieg und anscheinend keine Ahnung hatte was er sagen sollte denn eigentlich wusste Jace immer was er sagen sollte, man erlebte ihn nicht wirklich oft sprachlos oder einfach nur schweigend. Es war beinahe eine absurde Situation in der wir uns augenblicklich befanden. Ich wusste nicht Recht wie ich die ganze Situation bewerten sollte und das war eigentlich ziemlich selten aber was ich daran ändern könnte wusste ich auch nicht also blieb mir wohl nichts anderes übrig als einfach das Beste aus der ganzen Situation zu machen und mich einfach natürlich zu verhalten. Nur weil er sich irgendwie anders verhielt musste ich das ja nicht auch Tun und so versuchte ich zumindest ein Gespräch anzufangen auch wenn ich ihn mit meiner Frage wohl aus irgendwelchen Gedanken gerissen hatte. Natürlich wüsste ich nun zu gerne aus welchen Gedanken ich ihn geholt hatte ganz nach dem Motto "Ein Penny für deine Gedanken" aber das würde kaum funktionieren, also wartete ich stattdessen einfach Mal seine Antworten auf meine Frage ab. Bevor er jedoch antwortete sah er mich erst wieder an und ergriff dann erneut meine Hand was absolut okay war, wenn auch noch immer etwas ungewohnt.
Jedenfalls hörte ich ihm zu und lächelte sanft, sein Geschenk war wie ich fand einfach süß denn ich wusste ja das backen und kochen zu seinen Leidenschaften gehörten. Ich hatte auch schon das ein oder andere Gebäckstück von ihm kosten dürfen und war förmlich dahingeschmolzen. Aber darum ging es gerade nicht also konzentrierte ich mich wieder auf das Gespräch und Jace Augen. Wobei letztere mich dann doch kurz aus dem Konzept brachten. Also blickte ich auf meine Hand in seiner und entgegnete: "Ich habe ihr ein Oberteil designt und ein kleines Porträt gezeichnet also nichts besonderes." Ich blickte etwas überrascht auf als der Blondschopf sanft an meiner Hand zog, da ich das aber einmal so interpretierte das ich näher kommen sollte, rückte ich einfach mal etwas näher an ihn heran und lächelte sanft.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.02.2018 20:14.

Jace
Gelöschter Benutzer

Re: Fensterbank

von Jace am 04.02.2018 20:39

Wie erhofft kam Alena mir etwas näher. Nicht nahe genug für meinen Geschmack. Ich wollte sie ganz nahe bei mir haben. So nahe es hier auf der Fensterbank funktionierte. Es wäre ziemlich umständlich, sie in die Position zu bekommen, in der ich uns gerne sehen würde.
Und tatsächlich tat ich mich etwas schwer dabei, ihr zu deuten, wie ich gerne zusammen mit ihr sitzen wollte. Ich hatte den Wunsch in mir, ihr einfach näher zu kommen. Ich lehnte mich wieder an die Wand, stellte ein Bein auf und ließ das andere einfach runter baumeln. Ob sie genug Platz gleich finden würde, müssten wir testen. Zur Not mussten wir wieder den Platz wechseln. "Komm doch näher.", forderte ich sie grinsend auf.
Ihre Antwort auf meine Frage hatte ich natürlich nicht vergessen. Ich wollte aber zuerst ein wenig mehr Nähe zu ihr aufbauen können.
"Hmm. Dein Geschenk klingt aber auch sehr gut." Das eine oder andere Mal hatte ich auch schon für Alena etwas kochen oder backen können. Das machte ich echt gerne für meine Freunde. Es war einer von wenigen Methoden, wo ich mal richtig abschalten konnte. Dabei konnte ich richtig aufblühen und eine Ruhe in mir finden, die ich normalerweise nicht in mir fand. Ich war immer etwas aufgedreht, manchmal zu sehr und ich ging den einen oder anderen damit ziemlich auf die Nerven. Aber das waren doch recht wenige Leute. Mit sehr vielen verstand ich mich einfach sehr gut.

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Alena

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Re: Fensterbank

von Alena am 04.02.2018 21:48

Es gab noch immer einen gewissen Abstand zwischen Jace und mir aber ich hatte keine Ahnung wie ich ihm auf dieser Fensterbank noch näher kommen sollte. Und vor allem brauchte ich keine Zuschauer wenn ich einem Jungen näher kam, da stand ich nun wirklich nicht drauf - nicht das ich generell mit sehr vielen Jungs zusammen war oder ihnen sehr nahe kam ich war ja kein Flittchen oder so. Okay warum dachte ich ausgerechnet jetzt an sowas? Meine eigenen Gedanken brachten mich zum erröten und ließen mich für einen Moment ziemlich unbehaglich mit einer Haarsträhne spielen ließ. Zudem hatte ich keine wirkliche Ahnung wie genau sich Jace denn vorstellte wie sie neben ihm sitzen sollte und wie nahe sie ihm dabei kommen sollte. Seine Aufforderung lautete jedenfalls "Komm doch näher". Aber ich hatte noch immer keine Ahnung wie nah "näher" denn nun genau sein sollte. Ich musterte seine veränderte Sitzposition interessiert und fragte mich wie genau ich mich denn nun hinsetzen sollte. Ich verkniff mir ein leises Seufzen und atmete einmal tief durch, ehe ich einfach so nahe wie irgendwie möglich an ihn heran rückte und mir eine bequeme Sitzposition suchte. Ich strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und fragte flüsternd: "Ist das jetzt nah genug?"
Ich runzelte erneut leicht die Stirn und schüttelte leicht den Kopf. "Das hoffe ich aber es ist wirklich nichts besonderes. Ich habe einfach nur das gemacht was ich gut kann und was früher schon funktioniert hat um Menschen die ich gerne habe eine Freude zu machen." Ich liebte es außerdem einfach Dinge zu designen oder zu zeichnen. Beim Zeichnen konnte ich meinen Gedanken einfach freien Lauf lassen und etwas Frieden finden. Meine Familie war weit weg und ich vermisste sie schrecklich aber daran wollte ich jetzt nicht denken, das sollte ein schöner Abend werden. Und bisher war er doch ganz vielversprechend.

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Jace
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Re: Fensterbank

von Jace am 05.02.2018 09:05

Jetzt, woch ich mal wirklich die tolle Stärke Wortgewandtheit gebrauchen konnte, fehlte sie mir. Das war mal mal großartig! Anstatt ihr zu sagen, wie ich sie gerne bei mir sitzen haben wollte, sagte ich ich nur, dass sie näher kommen sollte. Wie sollte sie denn da wissen, was ich wollte?
Innerlich verdrehte ich die Augen und rammte mir den Kopf gegen eine Wand. Gut, dass ich das nur in meinen Gedanken tat und nicht einfach weg lief.
Kurz schien sie zu erröten. "An was denkst du?", wollte ich wissen und beugte mich leicht zu ihr. Schließlich kam sie mir doch noch näher. Aber ob sie sich so wohl fühlte, bezweifelte ich. War ichihr dann doch zu aufdringlich?
Trotzdem ließ ich ihre Hand nicht los. Ich schaute zu ihrer Hand runter und nickte kurz. Mit meiner anderen Hand strich ich über die Linien in ihrer Innenhand. Ihre Haut war richtig weich. Viel weicher als meine.
"Wir geben den Leuten gerne das, was wir besonders gut können.", stimmte ich ihr zu. "Wir wollen nicht umsonst unsere Freunde bei uns halten. Und was wäre da besser als ihnen etwas zu geben, was wir besonders können?" Es war für mich ziemlich klar, dass viele einfach nur das gaben, was sie besonders gut konnten. Nur wenige gaben den Leuten das, wsa sie wirklich gebrauchen oder haben wollten.
Oft konnte man in den Geschenken das sehen, was man eigentlich selber haben wollte.
In mir kam wieder diese typische Unruhe auf und ich positionierte mich wieder etwas anders. Nun baumelten beide Beine einfach hinunter. Bewegung war immer gut.

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Alena

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Re: Fensterbank

von Alena am 05.02.2018 19:46

Keine Ahnung wie ich diese Situation einordnen sollte, warum sprach Jace so wenig? Und als er es doch tat und dann nur um mir zu sagen das ich näher kommen sollte - was ziemlich unpräzise war. Ich kam ihm dann doch ein ganzes Stück näher, auch wenn da noch immer ein wenig Abstand war aber ich wollte mitten im Gemeinschaftsraum sicherlich nicht auf dem Schoß des Blondschopfes sitzen. Zwar erschien mir diese Möglichkeit für einen Moment verlockend aber ich war dann doch ein wenig zu Schüchtern dafür. In der Öffentlichkeit sowieso und Lily´s Geburtstagsfeier war wohl kaum der richtige Ort dafür. Soviel zu der Sache mit dem Flittchen - nein Schluss jetzt! Ich war kein Flittchen nur weil ich jemanden mochte und mich ihm nah war. Als mich der Blondschopf dann aber auch noch fragte an was ich denke stieg langsam Panik in mir auf und ich errötete noch ein wenig mehr. "Ich ähm also.." Verdammt was sagte ich denn jetzt? "Ich habe daran gedacht was das hier für dich zu bedeuten hat?" Okay das stimmte nun nicht ganz aber es wäre dann doch interessant für mich zu wissen was er sich hiervon versprach. Dann wusste ich wenigstens woran ich war und wäre nicht mehr so unsicher.
Geschenke waren oftmals durchdacht oder sollten es zumindest sein denn meist schenkten alle und wirklich ALLE etwas von dem sie wussten das sie besonders geschickt bei der Herstellung waren und kümmerten sich nicht darum was der Beschenkte vielleicht gut gebrauchen könnte. Aber so war das in der heutigen Gesellschaft nun einmal und was ich am besten konnte würde potenziell eben am Besten ankommen und ich wollte nur das Beste für meine Freunde!

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Jace
Gelöschter Benutzer

Re: Fensterbank

von Jace am 05.02.2018 20:31

Ihre Röte konnte durch zwei Umstände erklärt werden: Entweder war ihr das richtig unangenehm, dass wir nun so nahe beieinander saßen oder aber in ihrem Kopf spielte sich etwas ab, was sich nicht erklären ließ. Beziehungsweise etwas, was sie als unangenehm empfinden könnte.
Aber wenn ihr das wirklich unangenehm sein sollte, wäre sie meiner Aufforerung nicht gefolgt und wäre dann nicht näher gekommen. Vielleicht gefiel ihr doch diese Nähe zwischen uns.
Ihre Frage überraschte mich dann doch ein wenig. Sie war so direkt. Aber das mochte ich: Direkte Menschen die nicht um den heißen Brei drum herum redeten und die Kirche im Dorf ließen.
Das war etwas, was ich wirklich zu schätzen wusste, da ich selber so gestrickt war. Und genauso direkt würde ich auf ihre Frage antworten. Ich ließ ihre Hand los und schaute ihr direkt ins Gesicht. Mit einer Hand strich ich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. "Das würde ich gerne heraus finden.", sagte ich recht leise. Es war noch kein Flüstern, dennoch waren die Worte gerde nur für sie bestimmt.
Ich wollte nicht, dass die anderen so ein Gespräch mitbekamen. Hier konnte so vieles schief gehen und der Moment sollte nur uns gehören. So lange wir ihn denn zulassen konnten. "Es ist ziemlich aufregend, dir so nahe zu sein. Und im Moment kann ich davon nicht genug bekommen." Es waren recht direkte Worte. Ich hoffte, dass sie dazu etwas sagen würde und nicht noch roter würde...

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