Verlassener Korridor

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Jeremie

32, male

Hogwarts Nicholas Flamel University [ehem.] Gryffindor Abgeschlossen Reinblut Gut Wildhüter Fan Werwolf Zauberstablose Magie Witzbold Frei

Posts: 115

Re: Verlassener Korridor

from Jeremie on 01/29/2018 08:19 PM

Ich schmunzelte etwas, das versuchen so viele Schüler udn Schülerinnen. Stark bleiben, keine Schwäche zeigen. Natürlich, es warne gefährliche Zeiten momentan, doch das hieß nicht, man dürfte sich nicht ab und zu mal fallen lassen. Und ich war jemand, den man vertrauen konnte.
"Ich mach mir aber Sorgen, ich kümmere mich nicht nur um verletzte Einhörner, Thompson. ", ich überlegte kurz, dann setzte ich mich in ihre Nähe auf das Fensterbrett, in gewisser Distanz. Ich unterrichte keinen der Schüler, ich war nur der Wildhüter, den Part des Lehrers habe ich meinem alten Freund Xenophillius Lovegood überlassen, da ich doch zu viel zu tun hatte. Ich kümmerte mich eher um die verletzten tiere im Verbotenen Wald. Es gibt den ein oder anderen Werwolf hie rin der Nähe. Das war dann meine Aufgabe, zumindest machte ich sie mir zur Aufgabe.
Doch ich kannte so einige Schüler dennoch, ich war ein vertrauensvoller Bursche, auch wnen man das meiner Statur erstnicht ansah.
"Ich werde hier einfach sitzen, ich hab Zeit und wenn Sie reden wollen, was Ihnen Leiden zufügt, so sagen Sie es mir. Ich werde Ihnen zuhören. Aber ich kann nicht gehen und Sie hie rzurück lassen...hat Ihnen einer wehgetan? Oder einfach schlecht drauf?", ich sah sie aufmunternd an.


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Bella
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Re: Verlassener Korridor

from Bella on 01/29/2018 06:36 PM

Ich hatte gedacht, dass ich hier in diesem verlassenen Korridor alleine sein würde.
Aber da täuschte ich mich wohl. Der Wildhüter kam gerade und er fragte mich direkt, wie es mir ging.
Mir konnte man es anscheind sofort ansehen, wenn es mir nicht gut ging. Vielleicht würde ich in naher Zukunft einfach daran arbeiten. Ich wollte eigentich eine starke junge Frau sein, die anderen zeigte, was man alles schaffen konnte, wenn man es nur wollte. "Ehm..hallo.", begrüßte ich ihn und nahm die Hand von meinem Bauch weg.
Ich war froh, dass mir bisher noch nicht die Tränen gekommen waren und ich sie somit nicht wegwischen musste. Oder unterdrücken oder zurück halten. Denn daran war ich auch nicht sonderlic gut.
Wenn es ersteinmal kam, dann richtig.
"Ach, es geht schon." Ich winkte einmal ab. "Damit werde ich zurecht kommen. Machen Sie sich um mich keine Sorgen.", meinte ich und versuchte, ihn einmal anzulächeln.

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Jeremie

32, male

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Re: Verlassener Korridor

from Jeremie on 01/28/2018 10:06 PM

Es war gerade mal etwas Zeit um sich etwas zu essen aus der Großen Halle zu holen, da lief ich durch einen verlassenen Korridor , um nicht von Schülern aufgehalten zu werden.
Ich war da eigentlich nicht so, aber heute war irgendwie viel los, ein Schüler hatte sich in Xenos Unterricht verletzt und ich musste mich erstmal um das Magische Wesen kümmern,w elches ganz aufgeregt von der ganzen Situation war. Danach gab es noch eine Pauke von einigen Kolleg/innen,w eil Xeno und ich mal wieder es zu weit getrieben haben mit dem Knallrümpfigen Krötern.
Nun gut, das war einfach Stress genug gewesen.
Doch als ich durch den verlassen Korrdor im Zweiten Stock lief, bemerkte ich nur aus den Augenwinkeln wie eine Schülerin dort saß; ganz alleine.
Mein großes Herz schlug Alarm, meine Schiortte wurdne langsamer und ich zögerte.
Natürlich, ichg hatte Hunger udn nicht viel Zeit, doch da kontne ich nicht wegschauen. Niemand saß ohne Grund alleine in so einem Korrdor.
"Hey... Miss Thompson? Sind Sie das? Alles in ordnung mit Ihnen?". Es war eine Ravenclaw Schülerin aus dem 7. Jahrgang, welche dort leicht kauerte und sich über ihrne Bauch strich: "Geht es Ihnen nicht gut Miss Thompson?".


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Bella
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Re: Verlassener Korridor

from Bella on 01/28/2018 09:56 PM

Es kam nicht oft vor, dass ich mich von den ganzen Massen zurück zog und einfach für mich allein sein wollte. Ich hasse es sogar, komplett alleine zu sein. Es machte mir sogar bis zu einem gewissen Maße Angst.
Ich bevorzugte es einfach, unter Menschen zu sein.
Aber heute schien ich mit dem falschen Fuße aufgestanden zu sein. Schon heute Morgen hatte ich ein ganz mieses Gefühl gehabt, und ich schien nichts dagegen unternehmen zu können.
Meine Laune wollte sich patu nicht bessern. Vielleicht würde ich bald meine Tage bekommen? Da fuhr meine Laune manchmal auch Achterbahn. Am liebsten wäre es mir, wenn ich sie nicht hätte. Sie waren manchmal so lästig....
Um niemanden auf den Schlips zu treten, hatte ich mich heute dazu entschlossen, mich so weit es ging zurück zuziehen.
Immer wieder kreisten meine Gedanken um das, was ich vor circa einem Jahr erlebt hatte. Ich hätte es besser wissen müssen. Ich hätte wissen müssen, worauf ich mich damals eingelassen hatte. Aber ich hatte all meine sorgen und Bedenken über Board geworfen und nicht auf mein Bauchgefühl gehört. Und schon war ein ziemlich gravierender Fehler passiert.
Mit meiner Hand fuhr ich über meinen Bauch während ich den verlassenden Korridor betrat und einmal seufzte. Ich lehnte mich gegen die Wand und versuchte einmal tief durchzuatmen. Ich wollte jetzt keine Panikattacke bekommen. Deswegen ruhig durchatmen.

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Jeff
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Re: Verlassener Korridor

from Jeff on 11/08/2017 11:26 PM

Seit der Party war ich der glücklichste Junge hier im Schloss. Cara war nun meine Freundin, das war einfach zu schön um wahr zu sein und doch war es wahr. Ich liebte es jede Sekunde mit ihr zusammen zu sein. Ich konnte nicht genug von ihr bekommen, auch wenn sie immer wieder meinte sie wäre anstrengend, ich fand das überhaupt nicht.
Sie brachte mich wenigstens dazu etwas zu machen, anstatt immer nur faul rumzusitzen und zu essen. Leider war ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen einmal mit ihr über unsere Beziehung zu reden, da hatte ich noch einige offene Fragen, nicht wirklich schlimmes einfach nur Sachen auf die ich neugierig war.
Doch jetzt wollte ich zuerst einmal Klavier spielen. So lange hatte ich dieses Hobby von mir nicht mehr ausführen können, einfach weil ich Angst hatte das Amanda wieder auftauchen würde. Zwar liebte ich das Klavierspiele nun dich konnte e fabelhaft, doch nur wenn ich alleine war, wenn sie wieder auftauchen würde. Würde das Klavier wieder von alleine falsche Töne spielen warum auch immer.
Im fünften Stock jedoch wurde ich dann enttäuscht. Das Musikzimmer war geräumt worden. So wie es da drin aussah hatten Erstklässler hier Experimente ausprobiert und waren dran gescheitert. Wie konnte man sowas nur Instrumenten antun? Doch vom Klavier und einigen anderen Instrumenten war nichts zu sehen, nur Zerstörte lagen herum. Hätten sie sie wo anders hingebracht?
Ein wenig durchforstete ich das Schloss auf der Suche nach meinem Klavier. Im verlassenen Korridor des zweiten Stocks wurde ich dann fündig. Simon war schon vorgegangen und hatte sich aufs Klavier hingelegt und wartete auf mich.
Doch bevor ich das Zimmer betreten konnte, spürte ich plötzlich ein Gewicht auf meinen Rücken. Aus Reflex griff ich sofort nach hinten und stütze das Gewicht ab. Was sich als gute Idee herausstellte. Cara hatte sich an mich ran geschlichen und ihre geraunten Wörter ließen mir einen Schauer über den Rücken laufen. Behutsam setzte ich sie ab und drehet mich lächelt zu ihr um. „Du liebst es mich zu erschrecken stimmt's? Irgendwann fall ich wegen dir noch tot um und dann? Dann kann ich dich nicht mehr küssen der andere Sachen mit dir machen", schmollte ich leicht. Doch bevor sie antworten konnte zog ich sie in einen Kuss.

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Cara
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Re: Verlassener Korridor

from Cara on 11/08/2017 11:09 PM

Nun nach der Halloweenparty hatte sich nicht viel geändert, bis auf die Tatsache, dass ich nun einen Freund hatte. Einen ziemlich tollen, niedlichen und verpeilten Freund. Okay, um ehrlich zu sein war eigentlich nichts beim alten geblieben. Es standen viele kleine Änderungen statt, gegen die ich jedoch nichts einzuwenden hatte. Gefühlt war ich das erste Mal seit Jahren wieder richtig glücklich. Jeff, war so eine Art Ruhepol, auch wenn ich manchmal noch immer das Gefühl hatte, dass ich ziemlich anstrengend sein musste. Ich. Mit meinen Launen. Manchmal tat er mir schon leid, aber so lockte ich ihn ab und zu aus seiner Wohlfühlzone heraus. Und das musste ja auch sein. Immerhin hatte ich ihn nicht in eine Rauferei verwickelt.
Apropos, Jeff. Ich hatte ihn den ganzen Tag über kein einziges Mal gesehen. Kaum ist mir dieser Gedanke in den Kopf gekrochen, so hatte ich mich auch gleicht auf die Suche gemacht meinen Freund zu finden. Ich stellte regelrecht das halbe Schloss auf den Kopf, denn er war nirgends aufzufinden. Himmel wo versteckte er sich?
Irgendwann im zweiten Stock fand ich ihn, in einem verlassenen Korridor. Mutterseelenallein. Die perfekte Beute. Der perfekte Moment...
Langsam schlich ich mich an ihn heran. Und bevor er wirklich reagieren konnte, war ich auf seinen Rücken gesprungen und hatte mich an ihn geklammert, wie ein überdimensionaler, lebendiger Rucksack.
„Hallo Hübscher." Raunte ich ihm leise ins Ohr und grinste.

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Peter
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Re: Verlassener Korridor

from Peter on 06/23/2017 10:40 AM

Ich winkte abwesend ab. "Vergiss es", sagte ich. Auch wenn ich sicher war, dass es mich nicht so schnell loslassen würde. Dazu hatte sie eine viel zu empfindliche Stelle getroffen.
"Deal", gab ich zurück und grinste zurück. Bei einer Sluggy-Aktion war ich immer dabei. Ich konnte den Alten einfach nicht ausstehen. Der nahm mich einfach nicht so ernst, wie ich es gerne hätte. Eigentlich nahm er mich gar nicht ernst und das mochte ich absolut nicht.
"Tja, dann... Danke", sagte ich noch einmal. "Ja, man sieht sich. Und nein, du gibst mir nichts aus, das gehört sich für eine Lady nicht. Wenn, lade ich dich ein. So viel Gentleman bin ich auch noch." Und ein paar Marnieren hatte meine Mama mir auch beigebracht, auch wenn sie sonst ziemlich versagt hatte. "Bis dann", rief ich ihr noch nach, während ich meine Tasche nahm und mich auch wieder auf den Weg machte. Wohin wusste ich selbst noch nicht.


Thread frei

Reply Edited on 06/23/2017 10:40 AM.

Alex
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Re: Verlassener Korridor

from Alex on 06/17/2017 02:22 PM

Da war es. Der Ausdruck in seinem Gesicht. Sie hatte ihn an einer empfindlichen Stelle getroffen. Etwas, was ihr oft passierte.
Sie hatte das Talent, Menschen genau da zu treffen wo es wirklcih weh tat. Hatte sie wohl von ihrer Mutter, die Heilerin war und sich auf die Psyche spezialisiert hatte. Etwas, was auch Alex sehr interessierte. Daher viel es ihr auch leicht, Menschen und Situationen einzuschätzen. Nur leider fehlte ihr das Feingefühl ihrer Mutter. Ihr wären solche Missgeschicke nie passiert.
"Es tut mir wirklich leid, Peter. Es war Dumm  von mir, das gesagt zu haben." entschuldigte sie sich noch einmal und biss sich auf die Unterlippe. Schon begann das schlechte Gewissen an ihr zu nagen
"Dann steht es fest. Zu meinem nächsten Ich-Mache-Sluggy-Fertig-Streich bist du mein Homie. Den machen wir sowas von fertig, den alten Tattergreis" lachte sie und konnte es schon gar nicht mehr abwarten, sich für die ganzen mießen Noten der letzten Tage zu rächen.
"Und ja, es war als ein Kompliment gedacht, Peter." sagte sie, als sie die leichte Unsicherheit in seinen Augen erkannte. Bekam er wirklich so selten Komplimente? Das konnte sie sich fast nicht vostellen. Und wiedereinmal wurde ihr bewusst, wie wenig sie von diesem Jungen wusste.
Aber ich muss leider jetzt schon wieder los." sagte sie bekümmert.
"Weißt ja, Nachhilfe. Aber ich würde mich freuen, wenn wir uns mal treffen können. Ich gebe dir dann auch was aus....Irgendwie bin ich dir ja was schuldig." Noch immmer hatte sie wegen ihre unbedachten Worte ein schlechtes Gewissen
Dennoch musste sie jetzt los. Da half auch das schlechte Gewissen nichts.
"Na dann, Peter. Wir sehen uns, ja?" sagte sie und grinste ihn noch einmal an bevor sie sich auf machte, sich ihrem Schicksal zu ergeben.

-Alex out-
(Danke für das Play. Ich hoffe, wir schreiben uns bald wieder. Hat Spaß gemacht)

Reply Edited on 06/19/2017 08:58 PM.

Peter
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Re: Verlassener Korridor

from Peter on 06/17/2017 02:02 PM

Sie schien über meine Frage nachzudenken. Ehrlich gesagt war ich schon überrascht, dass sie ehrlich zu antworten schien. Die meisten hätten vermutlich gelogen, weil es meistens einfacher war, zu lügen. Es war auch meistens einfacher, sich selbst anzulügen.
"Das freut mich", sagte ich und meinte es auch so. Ich war nur nicht besonders gut mit Worten. War ich noch nie gewesen. Also lächelte ich einfach leicht. Anscheinend fiel es manchen Leuten einfach leichter, das Leben gut zu finden, als anderen. Beneidenswert, aber was sollte man denn machen? Nein, ich würde jetzt nicht über mein Leben nachdenken. Ich nahm es einfach, wie es kam, ohne es wirklich zu hinterfragen. Warum sollte ich auch?
"Mache ich doch gar nicht", beschwerte ich mich. Machte ich das wirklich? Nein, das war absoluter Blödsinn, oder? Warum machte ich mir darüber jetzt überhaupt Gedanken, das war die eigentliche Frage.
Bumm. Das hatte gesessen. Mein Gesicht wurde ausdruckslos und ich presste die Lippen zusammen. Wieso fragte sie so etwas? Wieso sagte sie so etwas? Schlimmer war eigentlich vor allem, dass es stimmte. Wer war ich schon. Ich wusste es doch selbst nicht. Auf der einen Seite war ich Peter, der Rumtreiber. Auf der anderen Seite war ich der Sohn, der enorm unter Druck stand und irgendwo war ich wohl einfach nur ein kleiner, verängstigter Junge, der ab und zu Stimmen in seinem Kopf hörte. Ich sagte einfach nichts.
"Das ist auch etwas wert", sagte ich. Die meisten hätten sich wohl verdrückt, wenn sie die Gelegenheit hätten. Ich auch, das gab ich gerne zu.
"Ähm danke?!", sagte ich, nicht sicher, ob das jetzt ein Kompliment war, oder nicht. "Und gerne, immer zu deinen Diensten." Ich deutete eine sarkastische Verbeugung an.

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Alex
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Re: Verlassener Korridor

from Alex on 06/17/2017 01:33 PM

Dieser Junge hatte definitv Probleme mit seinem Selbstwertgefühl. Und das obwohl er es nicht müsste. Er sah - soweit Alex das beurteilen konnte - recht gut aus. War nicht gerade der dümmste auf Gottes schöner Erde und im Grunde war er ja ein wirklich netter Kerl. Aber Alex verstand auch, dass sie jetzt sagen konnte was sie wollte. Sie würde bei ihm auf taube Ohren stoßen. Peters Selbstbewusstsein aufzubauen war Aufgabe von jemanden, dem er blind vertraute. Die Rumtreiber also, klar gesprochen
Über seine Frage intess, ob sie zufrieden war musste sie jedoch erst einmal nachdenken.
"Ja...." sagte sie schließlich langsam und lächelte ihn an.
"Ja, ich würde schon sagen, dass ich zufrieden bin. Natürlich ist mein Leben nicht Perfekt...wessen Leben ist das schon. Aber unterm Strich und alles berücksichtigend: Ja. ich bin sehr zufrieden." Und das war nicht nur so ne hohle Farce. Sie wusste genau, dass sie zu denen gehörte, die auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden waren. Und auch wenn es nicht immer nach Plan verlief, so war ihr Leben eigentlich etwas, wofür viele andere sie wahrscheinlich ein wenig beneideten.
Immerhin, sie hatte einen wunderbaren Vater, ein schönes Zuhause, gute Freunde und bekam sehr viel Liebe. Mehr als andere von sich behaupten konnten. Es wäre undankbar, nicht zufrieden zu sein. Und Alex war kein Undankbarer Mensch
"Was die Macht angeht meinte ich es im Grunde so, dass du anscheinend sehr viel Zeit und Energie darauf verwendest um dazu zu gehören. Es ist dir wichtig, was man über dich denkt. Und das wiederum gibt den Menschen eine gewisse Macht über dich. Denn du lässt dich von sie lenken....Übertragen gesprochen." versuchte sie es zu erklären. Allerdings klang es ihn ihrem Kopf besser.
"Und ich finde es schade. Weil, wenn du immer die Erwartungen anderer erfüllen willst, wann kommst du dann dazu, einfach nur du selbst zu sein? Weißt du überhaupt, wer du in Wahrheit bist?" Oh Scheiße
Jetzt hatte sie es schon wieder getan. Sie hatte gesprochen bevor sie richtig nachgedacht hatte und Peter damit wahrscheinlich sehr verletzt. Und das wollte sie nun wirklich nicht machen.
"Tut mir leid. Das war Dumm von mir. Vergiss es am besten wieder!" entschuldigte sie sich da auch schon sofort wieder. Auch wenn sie wirklich es so sah hatte sie kein Recht, Peter damit zu behelligen
Allerdings brachte sein Angebot sie wieder zum Lachen. Er war schon ein wirklich sprunghafter Kerl
"Danke. Aber ich fechte meine Kriege selber aus." erwiederte sie mit einem Augezwinkern.
"Aber gut zu wissen. Ich werde garantiert eines Tages auf das Angebot zurück kommen. Wenn ich mal wieder schnell abtauchen muss oder so." Lachend schüttelte sie den Kopf
"Du bist schon ein Orginal."

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