Zukunftsplay » 1

Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  15  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


Isis

24, Weiblich

Main Character Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Reinblut Geheim Demiguise Covenant Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Legilimentik Okklumentik Just Me Frei

Beiträge: 68

Re: Zukunftsplay » 1

von Isis am 21.07.2018 23:47

Ich versuchte aufzustehen, aber irgendwas drückte mich zurück. - Was auch gut war, denn mir war seltsam schwarz vor den Augen geworden. Als sich der Boden wieder unter meinen Füßen, und nicht irgendwo schräg rechts neben mir, befand, hatte ich für einen kurzen Moment wieder in der Realität zu sein. Es war schrecklich kalt. Mit meinen Füßen beginnend überzog sich mein Körper mit Gänsehaut und eine bissige Kälte schnitt in jede Faser meines Körpers. Doch eine Wärme, ausgehend von meinen Schultern, kämpfte hitzig gegen den Frost an, bevor es mein Herz erreichen konnte. Ich blickte verwundert hoch und versank, weit überm Nicht-Schwimmer-Becken hinaus, in ein unendliches Grün. 
So erschrocken über die plötzliche Nähe, seinen intensiven Geruch in meiner Nase und das unheimlich flatterhafte Gefühl, was sich in meinem Magen bebildte hatte rutschte ich halb springend, halb rutschend auf dem Sessel nach hinten, wobei ich ihn fast umstieß. Nun, da ich ein bisschen Abstand zwischen mir und Jaxon gebracht hatte, nahm ich für das gefühlt erste Mal, seitdem er mir von der Entführung erzählt hatte, meine Umgebung klar und geordent war. Jaxon hockte nur wenige Dezimeter vor mir entfernt auf dem Boden und sein Gesicht war zu einer, mir unklaren, Mimik verzogen.
Ich schluckte den komischen Geschmack, der sich in meinem Mund gebildtet hatte runter und guckte in gerade ins Gesicht. "Ob ich einen Plan habe?" Ein schiefes, sehr sarkastisches Grinsen verog meine Mundwinkel. "Außer die Uhr zurück drehen und meine Freunde retten?", schnaupte ich, "Lernen wie man sie retten kann!" Mit diesen Worten stemmpte ich mich hoch und ging in die Mitte des Raums. Mir war bewusst, das ich jetzt keine Informationen über Freya oder den anderen bekommen würde. Das einzige wofür ich jetzt, in diesem Augenblick beginnend, sorgen konnte, ist, dass ich das nächste mal meine Familie beschützen kann. Noch einmal wischte ich mir über das Gesicht und drehte mich dann zu diesem sonderbaren Slytherin um, der mir gleichzeitig so viel gibt, wie er mir nimmt.

isisbrave.gifisisstrong.gifIsisbroken.gif

Screenshot_12.png

Antworten

Jaxon

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 7 Halbblut Geheim Zauberschachclub Slug-Club Veelagene Wortlose Magie Eisprinz Frei

Beiträge: 61

Re: Zukunftsplay » 1

von Jaxon am 13.07.2018 15:17

Isis schien durchzudrehen. Und ich wusste nicht, was ich tun sollte.
„Sie lebt und wird durchkommen." mehr wusste ich nicht und da ich ihr keine Lügen auftischen wollte, sagte ich auch nicht mehr. Ich könnte sagen, dass es Freya blendend und sehr gut ging. Die Versuchung, genau dies zu tun war recht groß und wenn es nur war, um sie zu beruhigen. Aber wie bereits erwähnt würde ich sie nicht belügen, auch wenn es genau das war, was ihr vielleicht helfen würde. Zumindest kurzzeitig.
Stattdessen fixiere ich ihren Kopf indem ich die Hände zu beiden Seiten an diesen lege, als sie panisch umherzublicken beginnt.
Was sollte sie tun? Ja, was? Genaugenommen konnte sie gar nichts mehr tun außer abzuwarten.... „Im Moment solltest du einfach hier bleiben und warten. Warten, bis es ihr körperlich wieder tadellos geht. Und dann solltest du für sie da sein.... Es ist vielleicht nicht das Beste, dir das jetzt zu sagen, aber wenn ich es richtig verstanden habe, hat sie einiges abbekommen und wird dich dann hier brauchen. Und wenn du jetzt losstürmst und eine Strafarbeit bekommst, kannst du nicht für sie da sein, wenn sie dich braucht. Verstanden?" frage ich und versuche sie mit meinem Blick zu fixieren.
Sie wirkte kurz etwas geistesabwesend – vielleicht sammelte sie sich gerade? Ich fragte mich, wohin ihre Gedanken wohl gewandert waren. Sie schien fast schon gefangen zu sein. Doch dann blinzelte sie und sah mich wieder an. Sie straffte die Schultern und ihr Blick wurde fester. Und trotzdem waren dort noch ihre Tränen, dir mir warm über die Finger liefen. Ich strich sie vorsichtig mit den Daumen fort.
Sie nickte ganz leicht, was jedoch eher auf ihre Gedanken bezogen zu sein schien. Ich runzelte die Stirn. Ich wagte es kaum, mich zu bewegen. Ich wollte sie nicht verschrecken, da sie nahezu benommen wirkte. Das war auch der Grund, weswegen ich meine Hände nicht von ihren Wangen löste. Zumindest redete ich mir das ein.
Sie versuchte nun auch sich selbst übers Gesicht zu streichen, schien dabei nicht einmal zu bemerken, dass sie eher über meine Hände strich, als über ihre eigene Haut. Wo waren ihre Gedanken nur? Eigentlich sollte mir das klar sein. Bei ihren Freunden.
Erneut wurde ihr Blick wieder etwas klarer. „Bleib ruhig. Überstürze jetzt nichts. Erstmal beruhigst du dich. Atme ein und aus und dann können wir uns etwas überlegen. Aber erst, wenn du wieder ruhig und klar denken kannst." sagte ich beschwörerisch nickend und sah ihr dabei fest in die Augen. „Oder hast du schon einen Plan?" fragte ich, während ich nun eine Hand von ihrer Wange nahm und sie auf ihre Schulter legte, um sie auf dem Sofa zu halten. Ein Teil von mir hatte Angst, sie würde umkippen, sobald sie aufsprang. Es stand außer Frage, dass ich sie auffangen würde und da sie mit anderen Dingen beschäftigt war, würde es ihr vielleicht nicht mal ganz so peinlich sein, auch wenn ich den roten Schimmer auf ihren Wangen mochte... Aber es würde ihr trotzdem wohl nicht so gut tun.


Screenshot_19.png
 signa.gif  signa2.gif
Screenshot_23.png

Antworten

Isis

24, Weiblich

Main Character Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Reinblut Geheim Demiguise Covenant Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Legilimentik Okklumentik Just Me Frei

Beiträge: 68

Re: Zukunftsplay » 1

von Isis am 08.07.2018 12:15

Ich verstand nur weniger als die Hälfte, von dem was er sagte, denn ein dupfes Dröhnen pochte laut in meinen Ohren. "Ja, ja, ich wusste, das Freya adoptiert wurde", stammelt ich. Mein Magen stülpte sich stechend um und mir wurde speiübel. "Wie geht es ihr? Wo ist sie?" Wenn sie wirklich die Informationen verraten hat... Die Arme! Und vorallem, ich hätte da sein sollen. Müssen! Dann hätte ich vielleicht noch was verhindern können. Bastet? Wo war Bastet an diesem Tag?!! Erleichtert erinnerte ich mich, dass sie an diesem Tag wie ich von der Bibliothek verschluckt gewesen war. Aber ich, ich hätte da sein sollen. Hätte ich Matt vielleicht retten können? Er tot?". Mir wurde schwarz vor den Augen und das nächste was ich merke war, dass ich auf einem Sessel saß und Jaxon stützend vor mir kniete. Ich war ihm im diesem Moment mehr als dankbar. "Was soll ich denn jetzt machen?", schluchzte ich. "Was kann ich denn jetzt machen?!" Ich versuchte aufzustehen, aber um mich herum began sich sofort alles zu drehen und ich saß wieder schneller auf dem Kissen, als die Krisselpünktchen vor meinen Augen wieder verschwanden. Meine Gedanken wanderten zu dem Moment zurück, als ich Matt das erste mal traf. Wir waren jetzt nicht vielleicht die aller, aller besten Freunde gewesen aber wir hatten uns mindestens 1x in der Woche getroffen, um zusammen zu lernen bzw. besser gesagt, ich mir anhörte wie leicht doch alles sei, dass man das alles ja eigentlich nicht lernen müsste, was aber ungemein hilft und die besten Tipps und Tricks bei jenem und diesem Zauber.
Ich hatte mal wieder einer dieser mitternächtlichen Hungerattaken, zugegeben ich hatte auch das Abendessen verpasst, und ich schlich in die Küche, in der Hoffnung, dass noch ein paar Hauselfen wach waren und mir noch was zu essen machen würden. Als ich in die Küche kam, fand ich nicht nur noch ein geschäftiges Gewusel der kleinen Wesen, sondern auch mittendrin einen braunhaarigen Jungen der backte. Der Anblick war so komisch, dass ich in schallendes Gelächter ausgebrochen war. Seit dem waren wir befreundet. Wir verquatschten uns noch bis in die frühen Morgenstunden und mit einem gehörigen Zuckerschock beschlossen wir uns 1x in der Woche irgendwo zu treffen und er mir Nahrung und Denkhilfen geben würde, denn er fand es höchst armselig, dass ich das Abendbrot verpasst hatte, weil ich bei einem Thema nicht weitergekommen war. Ich grinste unter Tränen und wischte sie mir energisch weg. Ich atmete zweimal zitternd aus und versuchte mich zu sammeln. Jaxon meinte, dass es Freya gut ging. Das war ja schon mal was. Aber "Oh mein Gott!", wie ging es denn jetzt Amelia? Ich straffte meine Schultern. Ich würde keinem eine Hilfe sein, wenn ich mich hängen ließe. Und davon würde Matthew auch nicht mehr lebendig werden. Neue Tränen stahlen sich aus meinen Augenwinkeln und kullerten heiß mein Gesicht runter. Ich starte eine ToDo-Liste in meinem Kopf. Sowas beruhigte mich immer. 1. Freya. 2. ... Freya und drittens... Ich überlegte scharf. Immer noch Freya. Sie war nicht nur einer meiner besten Freunde, sondern auch eine Schwester. Ich strich nochmal über mein Gesicht und fokussierte dann meinen Blick auf Jaxon. Mir war gar nicht bewusst gewesen, wie nah er mir war. "Ok. Wir müssen mehr über Freya rausfinden", sagte ich bestimmt. Vielleicht gab es noch ein Portrait, was sein zweites in Sankt Mungos hatte und nicht nur das im Schulleiterbüro. Ich versuchte wieder aufzustehen. Ich muss jetzt was machen, sonst würde ich durchdrehen.

isisbrave.gifisisstrong.gifIsisbroken.gif

Screenshot_12.png

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.07.2018 12:24.

Jaxon

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 7 Halbblut Geheim Zauberschachclub Slug-Club Veelagene Wortlose Magie Eisprinz Frei

Beiträge: 61

Re: Zukunftsplay » 1

von Jaxon am 04.07.2018 15:07

Und schon wieder schien sie unglaublich weit weg zu sein. Zumindest gedanklich. Wurde etwa alles, was ich sagte, zu Tode analysiert? Langsam gewann ich wirklich den Eindruck. „Was? Wer ist das denn?... Es geht um irgendwelche Zauberer, die ganz bestimmte Todesser aufspüren müssen und so. Einiges ist sogar mit Wahrheit gemischt. Natürlich ganz schön aufgeputscht, aber egal. Sie dürfen natürlich nicht alles so genau beschreiben, da auch verbotene Flüche und Tränke auftauchen und man soll ja nicht alles nachmachen können. Das würde die Welt noch ein Stückchen gefährlicher machen." Ich dachte wieder an das Buch, dass ich als letztes gelesen hatte. Sollte ich ihr davon erzählen? Wieso nicht. „In den letzten Buch, das ich gelesen habe, wurde ein altes schwarzmagisches Buch erwähnt. Es beherbergt alle möglichen Flüche seit der Antike. Mit Anleitung. Das Original wird unglaublich stark bewacht, aber es gibt 7 sehr alte und fast ebenso wertvolle Abschriften, die sich teilweise in Privatbesitz befinden. Ziemlich gefährlich, wenn du mich fragst. Die Flüche da drin sollen die grausamsten und schrecklichsten sein, die die magische Welt zu bieten hat." Mir lief ein eiskalter Schauer den Rücken herunter. Ich schüttelte mich. Erstaunt stellte ich fest, dass ih noch nie so viel am Stück gesprochen hatte. Aber dieses Buch hatte mich wirklich beschäftigt. Natürlich durfte man so etwas nicht vernichten, das wäre verantwortungslos. Aber war es nicht mindestens so verantwortungslos, es in den Händen von potenziellen Todessern zu lassen?
„Und was liest du dann in den Sommerferien so? Bücher über Einhörner?" feixte ich und grinste nur noch breiter, als sich ihr Gesicht noch eine Nuance dunkler färbte.Es sah nicht mal schlecht aus.
Als ich die Entführung erwähnte, entgleisten ihr die Gesichtszüge. Sie hatte es nicht gewusst. Das wurde mir plötzlich klar. „Ich weiß nicht so viel...." gestand ich und hatte sofort Angst, sie zu enttäuschen. Auch wenn dieses Gefühl ziemlich neu war. Ich wollte sonst nie jemandem gefallen.
„Ich weiß eigentlich nur, was ich dir schon gesagt habe.... Todesser haben Schüler der sogenannten DC entführt und.... befragt." berichtete ich. „Achja, und wenn man den Gerüchten glauben darf, hat die Kleine – Freya – den Todessern sogar die Informationen geliefert, die nötig war, um die Schüler zu entführen. Einige geben ihr die Schuld. Ihre Schwester hat sogar die Schule gewechselt... Hat du gewusst, dass Freya adoptiert ist? Ich meinte, war?" ich legte den Kopf schief und sah sie fragend an. Da es nicht so wirkte, als stünde sie sehr sicher auf ihren Beinen, legte ich meinen Arm um ihre Taille und führte sie zur nächsten Sitzgelegenheit. Ich drückte sie sanft nach unten und blickte sie aufmerksam und vorsichtig an. Hoffentlich würde sie jetzt nicht zusammenklappen.
„Alles wird gut. Sie wird es schaffen. Sie kommt bald wieder. Den anderen geht es auch so weit gut. Der Großteil ist im Krankenflügel hier gelandet. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, wer alles verletzt wurde...." erklärte ich leise weiter, hoffend, sie würde das alles verkraften. Ich hatte mich vor ihr hingekniet, eine Hand auf ihrem Knie, um sie zum Sitzen zu zwingen und die andere strich über ihren Arm. All das tat ich wie automatisch und ich war mir ziemlich sicher, dass ich das bei niemand anderem getan hätte. Egal, wie sehr ich Isis beeinflussen konnte, sie konnte mich auch stärker beeinflussen, als sie vielleicht dachte. Stärker, als mir lieb war...


Screenshot_19.png
 signa.gif  signa2.gif
Screenshot_23.png

Antworten

Isis

24, Weiblich

Main Character Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Reinblut Geheim Demiguise Covenant Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Legilimentik Okklumentik Just Me Frei

Beiträge: 68

Re: Zukunftsplay » 1

von Isis am 19.06.2018 21:43

"Krimis und Thriller, interessant...", dachte ich und irgendetwas im meinem Hinterkopf klingelte. Waren das nicht Muggelbücher? Warum laß er Muggelbücher? Wir hatten Muggelliteratur auf jeden Fall in Muggelkunde. Da war ich mir total sicher, aber wer waren nochmal die großen Krimiautoren, die wir besprochen hatten? Ich hätte echt mal besser bei Professor Merit aufpassen sollen aber ich war wahrscheinlich wieder mal kurz vorm Tiefschlaf gewesen oder hatte den nächsten Streich geplant, den ich mit Merle spielen könnte. Mich traf das schlechte Gewissen hart. Am Ende ist Muggelkunde doch wichitg und wenn es allein dafür war, um einen Jungen zu beeindrucken, bei dem ich mir nicht mal sicher war, warum bzw. ob ich ihn überhaupt gefallen wollte. Das schlechte Gewissen nagte wohl meine Blockade weg, den plötzlich fielen mir wieder die beiden ein, von denen wir sogar Geschichten gelesen haben und die nicht magischen Methoden, wie sie ihre Fälle lösten, analysieren sollten. Gähn! "Also so Bücher von Sherlock Holmes und Agatha Cristie?", fragte ich ihn dann, bemüht darauf so zu tun, als hätte ich das sofort gewusst. "Und nein", ich wurde rot, "also schon irgendwie, aber nur weil es so viel zu lesen ist, sodass ich gar keine andere Zeit habe, etwas anderes zu lesen. Aber in den Sommerferien lese ich auch andere Sachen", fügte ich schnell hinzu, als sich seine Augenbrauen belustigt nach oben zogen. Ich wurde noch roter und musste schließlich weggucken, als er anfing zu lachen und das aussprach, was ich schon vermutet hatte, dass ich das Mädchen mit dem Patronus sei. "Ruhig Blut Isis.  Er ist nur ein Kumpel", wiederholte ich mehrmals im Kopf, aber mein Herz schien da ganz anderer Meinung zu sein. Als er dann aber noch meinte, dass es ihm Leid täte, dass er seine Veela noch nicht "trainiert" hatte, da ich bisher die einzige sei, die so doll... auf ihn reagierte, nominierte sich meine persönliche Peinlichkeitsliste, die in den letzten Tagen zu meinem unwohl, gerade zu gigantisch gewachsen ist, und somit sehr an Wert gestiegen ist, für die "most-akward-moments-of-the-century-and-following-list-of-the-most-embarassing-situations-in-a-lifetime". Und ich musste zugeben, dass ich wahrscheinlich sehr, sehr gute Chancen hatte, unter die Top 3 zu landen. Zum Glück schob er es auf seine Veela-Gene und vermutete vermutlich nur, dass ich einfach total sensibel bin für sowas, dass ich aber die ganze Zeit Okklumentik anwand, er also nicht mal eine klitze kleine Chance hatte, mit meinem Kopf zu spielen, bewusst oder unbewusst, war im wahrscheinlich so wenig bewusst, wie mir die Tatsache, wie ich mit der neuen Erkenntnis umzugehen hatte. Den sein Herz konnte man anscheinend nicht so einfach beschützen.
Sein nächster Satz, der mit Schmetterlinge im ganzen Körper bescherrte, und leider ein sehr dämliches Grinsen, wurde vernichtet vom eiskalten Wasser, das mir plötzlich übergeschüttet wurde. Ich merkte wie mein Mund staubtrocken wurde, mein Blut aus meinem Gesicht in die Beine schoss und mein sowieso schon strapaziertes Herz aussezte. Am Anfang prasselten die Wörter nur so auf mich ein aber manche blieben hängen und wirbelten wie Tornados im meinem sonst vollkommen leeren, schwarzem Hirn hin und her: Entführung, Freya, schwer erwischt, tod, Matthew t..tto..tttood?!! "Wa..., was?!" Ich starrte Jaxon entgeistert hat. "Was has du gerade gesagt?" Ich musste es einfach nochmal hören, um es glaube zu können. Ich fühlte mich eigenartig losgelöst von meinem Körper und hatte das Gefühl über meinem Körper zu schweben, eher als Boden unter meinem Füßen zu haben. "Erzähl mir alles! Was weißt du?! Bitte!!", stammelte ich. In diesem Moment merkt ich, wie ich in meinem Körper zurückkehrte und sich unter mir einen großes schwarzes Loch ausbreitete. Wie hatte das passieren können?! Hatte ich schon wieder versagt und eine Person, die mir nahe war, im Stich gelassen?

isisbrave.gifisisstrong.gifIsisbroken.gif

Screenshot_12.png

Antworten

Jaxon

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 7 Halbblut Geheim Zauberschachclub Slug-Club Veelagene Wortlose Magie Eisprinz Frei

Beiträge: 61

Re: Zukunftsplay » 1

von Jaxon am 10.06.2018 09:56

Über die Frage mit dem Lieblingsbuch musste ich wirklich lange nachdenken. „Nicht direkt." antwortete ich schließlich. „Ich lese gerne Kriminalromane und Thriller. Also eher nichts für kleine Mädchen." erklärte ich. Es war mir herzlich egal, was sie von Muggelbüchern hielt, wenn sie denn überhaupt verstand, dass das welche waren. „Und du so? Oder ließt du nur Schulbücher?" ich zog die Augenbrauen hoch und betrachtete sie mit fragender Mine.
Als ich von dem Patronus – Mädchen sprach, sah sie kurz entsetzt aus, was mich wiederum schmunzeln ließ. „Du weißt schon, dass die Rede von dir war oder?" fragte ich lachend.
Erneut bildeten sich diese nachdenklichen Fältchen auf ihrer Stirn. Woran sie wohl wieder dachte? Manchmal würde ich gerne in ihren Kopf sehen können, auch wenn dieses Bedürfnis neu war und ich es nur bei ihre verspürte, war es mir seltsam bekannt. Immerhin tauchte es immer wieder auf, sobald Isis um mich herum auftauchte. Ich konnte ihren Gedanken meistens nur sehr schwer folgen und durchschauen konnte ich sie auch eher selten. Normalerweise war das kein Problem für mich, aber ihre Gefühle schienen zu heftig zu wechseln, um sie nachvollziehen zu können. Sie war... besonders. Und so sehr ich es mir auch wünschte, dass meinte ich nicht im negativen Sinne.
Als ich sie so betrachtete, bemerkte ich eine erneute Veränderung. Als sie sich zu mir drehte, sah sie zuerst noch entschlossen und konzentriert aus und im nächsten Moment wurde ihr Blick wieder leicht glasig. Entschuldigend sah ich sie an. „Tut mir leid. Ich wollte dieses Veela – Ding noch nie im Leben kontrollieren und habe deswegen auch keine Übung darin. Du bist allerdings auch die erste, die so heftig reagiert." ich zuckte mit den Schultern. Was faselte ich hier eigentlich? Ich war nicht der Typ, der sich um andere kümmerte. Es sollte mir egal sein, wie heftig sie reagierte und dass ihr das Probleme bereitete. Merlin, was war nur los mit mir? Ich visualisierte diese Veela – Anziehungskraft, stellte sie mir wie einen Teppich aus Gummi vor, der sich vor mir ausstreckte und versuchte ihn so gut es ging in mich zu ziehen, außer Reichweite des Mädchens vor mir. Fast sofort fing sie wieder an zu reden. Doppelter Schutz? Glücklicherweise erklärte sie ihren Gedankensprung, dem ich sonst unmöglich hätte folgen können. Ich schüttelte den Kopf und machte einen Schritt auf ihn zu. „Also... mein Plan ist es, dir das ganze schnell beizubringen. Desto schneller du es kannst, desto besser. Nicht, weil ich dich loswerden will, sondern eher, weil du Schutzlos durchs Leben spazierst und das bei allem, was gerade so passiert. Ich meine, die Entführung... das war schon ziemlich krass. Durftest du eigentlich zu Freya? Ich hab gehört, es war ziemlich schwer zu den Freunden zu kommen, die es so schwer erwischt hat, dass sie ins Krankenhaus kamen." ich stand nun direkt vor ihr. „Kanntest du das Mädchen und den Jungen, die gestorben sind? Quinn war glaube ich sogar Gryffindor, aber ich weiß nicht, ob du sie gut kanntest, schließlich war sie zwei Jahre älter. Und der Junge auch. Matthew glaube ich hieß er. Seine Zwillingsschwester ist in meinem Haus... Er war Ravenclaw soviel ich weiß." Eigentlich interessierte mich so etwas nicht, aber Ida redete halt viel und das hatten nun wirklich die meisten mitbekommen. Aufmerksam betrachtete ich Isis, die nun aber ganz und gar nicht so aussah, als hätte sie etwas von der Entführung mitbekommen....


Screenshot_19.png
 signa.gif  signa2.gif
Screenshot_23.png

Antworten

Isis

24, Weiblich

Main Character Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Reinblut Geheim Demiguise Covenant Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Legilimentik Okklumentik Just Me Frei

Beiträge: 68

Re: Zukunftsplay » 1

von Isis am 03.06.2018 08:28

Ich verkniff mir den Kommentar, dass Schach ja auch nicht gerade "nicht-schulisch" war und knüpfte dann an das Thema, von dem ich was was verstand. "Du liest?", meine eher nüchtern beabsichtigte Frage klang seltsam überrascht, als ausgesprochen. "Also, ich meine - Was liest du denn so? Hast du ein Lieblingsbuch?" Als Jaxon plötzlich zu lachen anfing und über ein Mädchen sprach, dem er half einen Patronus zu zaubern, setzte mein Herz kurz aus, geriet aus dem Takt und es öffnete sich ein großes schwarzes Loch in meinem Kopf, was jegliche Formen von save, glorious und queen aus meinen grauen Zellen sog. Übrig blieb: The itsy-bitsy spider, Climbed up, the water spout, Down came the rain, And washed the spider out, Out came the sun, And dried up all... Konzentration Isis!", ermahnte ich mich selbst. Du hattest noch mindestens eine Stunde vor dir.
Warte mal hat er gerade was von ... Freya gesprochen? Sie hatte mir mal etwas ähnliches erzählt und meinte, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie jemals gut in Zauberschach sein sollte, der der fliegenden Pinguine entspräche. Wie verschiedene, unabhängige Puzzleteile vielen alle Teile ineinander. Oh mein Gott! Die beiden kannten sich. Beim Frühstück saßen sie gar nicht zufällig nebeneinander. Wahrscheinlich war er der einzige "Freund", den sie neben mir hatte. Mhhh... Das könnte zwei Dinge bedeuten. Entweder, dass ich genauso eingebildet und arrogant und - seltsam bin wie Jason, und Freya so Leute einfach anzieht, oder das Jason eigentlich wirklich total nett ist. Also wie ich...
Über meine moralische Debate bekam ich kaum mit, wie es in dem Raum aussah, geschweige denn, wie Jason plötzlich in der Mitte des runden Raums zu stehen kam.
Erst als er mich direkt ansprach, verschlug es mir regelrecht dem Atem. Bei Merlin! Wie kann denn jemand einfach nur soo gut aussehen? Seine grünen Augen glitzerten wie Saphire. In meinem Hinterkopf wurde die Musik voll aufgedreht: "The big humongous spider, climid up the water spout, down came the rain and washed the spider out..." Zu dem stellte ich mir vor, wie alle meine Gedanken auf eine kleinen, sehr flauschigen Wolke platz nahmen und mit ihr vorbeizogen, sodass in meinem Kopf, für wenigstens ein paar Sekunden Stille herrschte. Mal abgesehen von Itsy-bitsy spider, dessen Ohrwurm ich wohl nie mehr loswerden würde. Als ich aber meine Sachen in eine kleine Nische neben der Tür abstellte, kam mir ein Gedanke. Warum fällt mir es eigentlich immer so auf, wie gut er aussieht, riecht... Also ok, einem kann sowas schon auffallen aber warum reagiere ich so darauf. Ich habe schon viele hübsche Menschen gesehen, bei denen ich keinen Sabberanfall bekommen hatte. Außerdem schien nur ich auf ihn so reagieren. Ganz schön peinlich aber ok. Vielleicht würde es ja zudem noch helfen ihn einfach aus Freyas Perspektive zu betrachten. Als Freund. Und das wäre wahrscheinlich auch kaum so nervig wie ständige Ohrwürmer. Mit neuem Mut drehte ich mich um und ... scheiterte. Dann wird es eben ein sehr gut aussehender, hammermäßig heißer Kumpel. Hat er sich eben gerade mit Absicht die Haare weggestrichen? Plötzlich war ich wieder in der Bibliothek und erinnerte mich wie weich doch seine Haare gewesen waren. Ich gab mir selbst eine gehörige Ohrfeige im Kopf. Vergessen und ignorieren! Mit wackeligen Bein lief ich dann auf meinen neuen, DNA-gesegneten, Freund zu. "Ja, ihm und noch mal auf deine Frage. Ich habe gerne doppelten Schutz. Also von Gott und von Merlin. Doppelt hält doch immer besser, oder nicht?" Ich grinste. "Also wie ist dein Plan?"

isisbrave.gifisisstrong.gifIsisbroken.gif

Screenshot_12.png

Antworten

Jaxon

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 7 Halbblut Geheim Zauberschachclub Slug-Club Veelagene Wortlose Magie Eisprinz Frei

Beiträge: 61

Re: Zukunftsplay » 1

von Jaxon am 31.05.2018 17:19

„Merlin oder Gott. Was denn nun, kannst du dich mal entscheiden?" lachte ich. Ihr nächster Kommentar sorgte nur dafür, dass ich noch mehr lachen musste. Lauter laufen? Wirklich? Plötzlich wirkte sie unheimlich konzentriert und als sie dann anfing, grundlos vor sich hinzu grinsen, begann ich tatsächlich an ihrem geistigen Zustand zu zweifeln – insofern ich das nicht bereits getan hatte. Dann begann sie stotternd auf meine Frage zu antworten, auch wenn sie wohl etwas Zeit brauchte, um etwas zu finden, denn ihr Grinsen verschwand wieder und der konzentrierte Ausdruck kehrte zurück. Kleine Fältchen bildeten sich auf ihrer Stirn, als sie krampfhaft etwas zu finden versuchte, was nichts mit Schule zu tun hatte. Traurig. Naja okay, meine Hobbys beschränkten sich im Grunde auch aufs Lesen und den verzweifelten Versuch, Freya Schach beizubringen. Sie war aber immer noch wahnsinnig mies in diesem Spiel. Und ich denke nicht, dass sich das ändern würde. Aber sonst bekam ich niemanden mehr dazu, mit mir eine Runde zu spielen. Oder eher sehr selten.
Bevor sie ihre Antwort vervollständigte, erhob sie sich, jedoch nicht ohne erst zur Seite zu greifen und ein Lesezeichen zwischen die Seiten zu legen. Und was für eins! Erneut entkam mir ein Lachen, denn das rosa - funkelnde Ding sah eher aus, als würde es einer dreijährigen gehören!
Bei der Abkürzung DC stockt ich kurz. Ich hatte schon davon gehört, mich aber nicht weiter damit beschäftigt. Aber wenn Isis da mitmachte sollte ich viel- was? Nein. Wieso sollte die Tatsache, dass irgendein Mädchen Mitglied dieser Organisation war mein Interesse wecken? Das war dämlich und unbegründet und doch... Ich schüttelte den Kopf. „Meines Erachtens klingt das alles trotzdem sehr unterrichtsbezogen." ich zuckte mit den Schultern. Ihre Beschreibung ihrer Art des Adrenalinkicks, ließ mich mit hochgezogenen Augenbrauen zu ihr heruntersehen. Das ganze wollte nicht so wirklich zu ihr passen. Aber es war eigentlich ganz gut für sie. Man sollte nicht nur für die Schule leben.
„Zauberschach. Lesen. Die Gänge dieses Schlosses erkunden – am liebsten Nachts." antwortete ich und zuckte mit den Schultern. „Und neuerdings helfe ich wohl auch Mädchen beim lernen. Die eine kriegt keinen Patronus hin – vielleicht kennst du sie ja." Ich lachte. „Und die andere verunstaltet das Schachspiel." ich schüttelte den Kopf.
Ohne wirklich auf meine Umgebung zu achten und etwas unbeeindruckt, ging ich durch die Tür. Der Raum unterschied sich dieses Mal deutlich von dem vor ein paar Nächten. Er wirkte größer und leerer, da die Tische und Sessel fehlten. Aber so war er idealer um etwas zu üben, vor allem Zauber. Ich lief weiter in die Mitte des Raumes und drehte mich dann zu Isis herum. „Bereit?" ich sah sie fragend an und streckte die Arme in ihre Richtung aus um ihr zu signalisieren, dass sie herkommen sollte. „Am besten du legst deine Sachen einfach in die Ecke." schlug ich vor und strich mir die Haare aus dem Gesicht.


Screenshot_19.png
 signa.gif  signa2.gif
Screenshot_23.png

Antworten

Isis

24, Weiblich

Main Character Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Reinblut Geheim Demiguise Covenant Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Legilimentik Okklumentik Just Me Frei

Beiträge: 68

Re: Zukunftsplay » 1

von Isis am 21.05.2018 22:32

"Oh Gott, bei Merlin!" Ich fuhr erschrocken zusammen. "Kannst du nicht irgendwie lauter laufen, oder so. Du hast mich zu tode erschreckt!!" Ich strich meine Haare aus dem Gesicht und sah dann hoch. Sein Blick oder bessere gesagt, sein Grinsen, durchfuhr mich wie ein glühendes Schwert. "Isis, Plan!", rief ich mir ins Gedächnis und begann lauthals in meinem Kopf die Nationalhymne zu grölen. "God save our gracious Queen, Long live our noble Queen, God save the Queen! Send her victorious, Happy and ..." Ähh, hatte er mich was gefragt? Ich hatte nur das letzte Wort aufgegriffen, da ich gedanklich tief luftgeholt hatte. "Ganz toll also dieser Tipp mit der mentalen Ablenkung von Merle", dachte ich grimmig und musste gleichzeitig aber auch breit Grinsen, als ich an gestern Nachmittag dachte, wo wir beide schreiend und lachend, "God save the Queen" singend, über die Wiesen von Hogwarts gerannte sind unter dem Vorwand, heimische Heilkräuter zu identifizieren und zu sammeln. "Ähh, also, ich mache auch andere Sachen gerne", stotterte ich und hoffte, dass es auf seine Frage passen würde. Kann man "nichtstun, obwohl man eigentlich wirklich lernen müsste", als Hobby zählen? Mir machte es auf jeden Fall viel Spaß, bis, naja eine Woche vor der Prüfung, und das ist dann das was ich in meiner Freizeit tuhe. Aber kann ich ihm das erzählen? Das nichtstun mein Hobby ist, oder würde er mich dann für, keine Ahnung, irgendwas komisches halten? Merles Stimme antwortete mir in meinem Kopf:" Dir kann doch eigentlich egal sein, was er von dir hält. Außer du willst vielleicht was von ihm, aber das willst du doch auch nicht, oder?" Ja, dass ist die Frage... Will ich was von ihm, oder ist das ganze einfach nur seinen Veela-Genen zu verdanken, mit denen er ja auch anscheinend kein Problem hat, sie bewusst einzusetzten. Also nein. Soll er doch denken, was er möchte. Solang er genug Geduld hat, mir den Patronuszauber beizubringen, ist alles gut. Ich rappelte mich von dem harten und kalten Steinboden hoch, schlug mein Buch zu, nicht ohne vorher, die Seite mit einem Glitzerlesezeichen zu markieren und fügte hinzu:" Also, ich bin noch im DC, Duellier-AG und in der AG für Pflege magischer Geschöpfe. Das macht mir alles großen Spaß aber mein allerliebstes Hobby ist noch sozusagen der Moment, wenn man eigentlich lernen sollte, aber die Motivation sich im verbotenem Wld versteckt hat und man dann einfach nur halbhysterisch, weil die Prüfung immer näher rückt, mit Freuden abhängt. Dann passieren immer die lustigsten Sachen", schloss ich leicht glucksend. "Das ist dann meine Art von Adrenalin-Kick," jetzt musste ich schon etwas lauter lachen, weil ich wieder an eine Situation mit Merle denken musste. Ich riss mich aber schnell wieder zusammen und fragte ihn:" Und du? Was sind deine Hobbys? Oh, guck mal! Die Tür ist da." In meinem Hinterkopf sang immer noch eine leise Stimme:" ... glorious, Long to reign over us; God save the Queen! ... " Das schien doch bisher ganz gut zu wirken, stelte ich zufrieden fest.

isisbrave.gifisisstrong.gifIsisbroken.gif

Screenshot_12.png

Antworten

Jaxon

25, Männlich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 7 Halbblut Geheim Zauberschachclub Slug-Club Veelagene Wortlose Magie Eisprinz Frei

Beiträge: 61

Re: Zukunftsplay » 1

von Jaxon am 20.05.2018 22:47

Am Freitag hatte ich noch bis spät in die Nacht gelesen. Und als ich das letzte mal auf die Uhr gesehen hatte, war es fast vier Uhr morgens gewesen. Aufgeschreckt hatte mich eine kleine schwarze Katze, die versucht hatte möglichst unauffällig in den Schlafsaal zu gelangen. Natürlich hatte ich Freya erkannt, aber da wir nie miteinander redeten und uns am besten stillschweigend verstanden, hatte ich gar nicht erst gefragt, wo sie so lange noch gewesen war. Mir war schon des öfteren aufgefallen, dass sie nicht beim Essen anzutreffen war und nächtelang verschwunden blieb und erst in den frühen Morgenstunden zurückkehrte. Im Grunde wäre es mir nicht aufgefallen, säße ich nicht immer noch bis zu eben diesem Zeitpunkt hier und durchforstete die verschiedensten Bücher.
Wegen des langen Wachbleibens, verschlief ich den halben Samstag und entspannte mich den gesamten Abend, indem ich mit einem Mitschüler Schach spielte. Für meine Verhältnisse früh verschwand ich an diesem Abend ins Bett und am nächsten Tag machte ich mich so schnell wie möglich auf den Weg nach draußen, wo ich meine Zeit mit einem guten Buch und Literweise Kaffee verbrachte. Glücklicherweise hatte ich all meine Hausaufgaben schon erledigt und lernen musste ich im Normalfall nicht, weswegen ich alle Zeit der Welt hatte.
Immer noch mit dem Buch unter dem Arm und einer Thermoskanne Kaffee in der Hand, machte ich mich gegen fünf auf den Weg zum Raum der Wünsche.
Ich hatte mir schon gedacht, dass Isis eine von der überpünktlichen Sorte war und so überraschte es mich ganz und gar nicht, sie bereits vor dem Raum sitzen zu sehen. Kopfschüttelnd schlich ich zu ihr und sah über ihre Schulter in das Buch, dass sie auf ihrem Schoß platziert hatte.
„Hast du neben Lernen und Schule eigentlich noch andere Hobbys?" fragte ich frech und schüttelte dann den Kopf über das Mädchen, bevor ich mich auf machte, um den Raum zu konstruieren, den wir benötigen würden.


Screenshot_19.png
 signa.gif  signa2.gif
Screenshot_23.png

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  15  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum