Zukunftsplay » 4
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Re: Zukunftsplay » 4
von Annika am 30.04.2019 10:31Auf ihre Frage hin verdrehte ich genervt die Augen. Das zwischen mir und Ray hätte man nie als Paradies bezeichnen können, wir waren ja schließlich nicht verliebt ineinander. Generell nervte mich ihr Unterton auch. Ja, sie war sauer auf mich, ich hatte es begriffen. Aber musste sie diese Karte wirklich dann ausspielen, wenn ich bereit dazu war, ihr meine Gefühle anzuvertrauen? Sowas tat ich normalerweise nicht, und wenn doch, war ich total unsicher.
Doch dann wurde ihr Blick weicher, es sah so aus, als würde sie Mitgefühl zeigen. Ihre Frage verwunderte mich, schließlich ging sie sofort davon aus, dass er was getan hätte. "Nichts wirklich...", begann ich, während ich an die Decke starrte, als würde ich dort meine Antworten finden. "Er sagte, er wollte nicht, dass ich was mit einem Anderem habe. Kann ich ja auch verstehen, aber für mich klingt das nach einer Beziehung... Oder nicht?", fragte ich unsicher, nun schaute ich wieder zu ihr.
"Keine Ahnung, so sehr ich mir auch wünschte...", ich stockte, als ich realisierte, dass ich da über ihren Bruder redete. "Ich glaube einfach nicht, dass er eine ernsthafte Beziehung führen kann. Er würde mir sicher fremdgehen oder so...", nachdenklich schaute ich auf meine Nägel.
"Und dann ist da noch Aaron", wieder sah ich sie an, nun aber vielmehr ängstlich. Ängstlich vor ihrer Reaktion. "Er ist so ein Gentleman und mag mich wirklich. Nicht wegen meinem Aussehen, oder wegen dem Sex", murmelte ich schulterzuckend. "Und ich mag ihn auch. Da sind keine Spielchen zwischen uns, nichts. Nur Gefühle", gab ich zu und biss mir unsicher auf die Unterlippe.

why men great 'til they gotta be great? i just took a dna test, turns out i'm 100% that bitch, even when i'm crying crazy. yeah, i got boy problems, that's the human in me. bling bling, then i solve 'em, that's the goddess in me. you coulda had a bad bitch, non-committal. help you with your career, just a little, you're 'posed to hold me down, but you're holding me back. and that's the sound of me not calling you back... why men great 'til they gotta be great? don't text me, tell it straight to my face. best friend sat me down in the salon chair. shampoo press, get you out of my hair. fresh photos with the bomb lighting, new man on the minnesota vikings. truth hurts, needed something more exciting, bom bom bi dom bi dum bum bay. you tried to break my heart? oh, that breaks my heart, that you thought you ever had it, no, you ain't from the start. hey, i'm glad you're back with your bitch, i mean who would wanna hide this? i will never, ever, ever, ever, ever be your side chick. i put the sing in single. ain't worried 'bout a ring on my finger, so you can tell your friend, "shoot your shot" when you see 'em... it's okay, he already in my dm's.
Re: Zukunftsplay » 4
von Vitani am 28.04.2019 23:12Oh je, da steckte eindeutig mehr dahinter. Ich hatte meine Frage eigentlich nur gemeint, um sie ein wenig zu triezen. Das war meine Art ihr mal wieder unter die Nase zu reiben, dass ich ihr Verhältnis zu meinem Bruder doch sehr bescheiden fand. Doch ich hatte nicht damit gerechnet, dass ihre Antwort so ausfallen würde. Mein erst noch fast fieses, provokantes Lächeln wich einem Stirnrunzeln. „Ärger im Paradies? Wie kommt es denn dazu?“ Wieder dieser bissige Unterton, doch als ich ihren Blick sah, wurde ich weicher. Annika sah tatsächlich ziemlich traurig aus. Und das war ein wirklich seltener Anblick. Sie zeigte ihre Gefühle nur selten und gerade so verletzlich hatte ich sie eigentlich nur gesehen, als ihr Bruder damals starb. Natürlich war das ein völlig anderes Paar Schuh, aber wenn sie so aussah, musste gestern echt etwas Ernstes vorgefallen sein. Und irgendwie vermisste ich meine Freundin und engste Lästerschwester. Wir teilten immer unsere Geheimnisse...oder hatten sie geteilt. Und so sehr mir mein kleiner Egotrip die letzten Wochen auch irgendwie mal gefallen hatte, war ich doch ziemlich einsam ohne meine bessere Hälfte. „Was hat er getan?“ Ich ließ in meiner Stimme keinen Zweifel daran, dass ich annahm, dass er Schuld sein musste. Ich kannte meinen Bruder. Wir waren nur knappe 1,5 Jahre auseinander und waren schon als kleine Kinder unzertrennlich gewesen. Und ich konnte guten und reinen Gewissens sagen, dass er ein Arsch sein konnte. Ich sah Anni das erste Mal seit Wochen wieder richtig in die Augen. Und das ohne irgendein zorniges Funkeln darin, dass meinen Unmut widerspiegelte.
Ready or not, here I come, you can't hide
Gonna find you and take it slowly.
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Gonna find you and make you want me.
Re: Zukunftsplay » 4
von Annika am 28.04.2019 10:13Neugierig hob ich die Augenbrauen in die Höhe, als sie sagte, ihre Nacht wäre zu wild gewesen. Ich kannte Vitani ziemlich gut, bestimmt war sie mit irgendeinem heißen Siebtklässler im Bett gelandet. Normalerweise würde ich sie nun nach jedem Detail fragen - Oder eher, sie würde alles von sich aus ezählen. Aber da war diese komische Spannung zwischen uns, seit sie wusste, dass ich es mit Ray trieb. Irgendwas sagte mir, ich sollte mich lieber zurückhalten, und nicht nachfragen.
Doch als sie dann hinzufügte, dass ihre Nacht auch verdammt gut gewesen war, musste ich breit grinsen. Vitani war einfach ein Partygirl, genauso wie ich. Meistens verloren wir dabei die Kontrolle, und landeten mit irgendeinem Fremden im Bett. Da waren wir uns ziemlich gleich, auch die Auslöser ähnelten sich bei uns. Generell waren sich unsere Eltern sehr ähnlich, sie waren ja auch sehr eng miteinander befreundet.
Als sie sich dann zu mir rüber rollte, vergas ich kurz das komische Knistern zwischen uns. Es fühlte sich einfach wie vorher an. Auf ihre Frage hin schaute ich kurz nachdenklich an die Decke. Wie sollte ich den Tag gestern am besten beschreiben? Doch ich kam garnicht dazu, vorher sprach sie schon weiter, und dann auch noch über Ray. Das vertraute Gefühl verflog wieder, sie brachte mich in die Realtät zurück. Mein Lächeln verschwand auf der Stelle. Normalerweise hätte ich sie darüber belehrt, dass man in so einem Ton nicht mit mir sprechen sollte, aber sie hatte jedes Recht, sauer auf mich zu sein.
Würde mein Bruder noch leben, und Vitani hätte mit ihm geschlafen, wäre ich auch sauer gewesen. Kurz zuckte ich mit den Schultern, bevor ich anfing, zu reden. "Ich weiß auch nicht. Wir haben uns gestritten. Ich glaub, wir sind nichtmals mehr Freunde", diese Worte laut auszusprechen machte mich auf einen Schlag extrem traurig. "Ich kann verstehen, wenn du nicht mit mir darüber reden willst. Ist schließlich dein Bruder", murmelte ich leise.

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Re: Zukunftsplay » 4
von Vitani am 28.04.2019 02:12Nachdem sie mich kurz gemustert hatte, fragte sie mich nach meiner Nacht. Ich brauchte nicht an mir selbst herunterzusehen, geschweige denn einen Spiegel, um zu wissen, wie ich aussehen musste. Ich wollte es lieber gar nicht so genau wissen. „Zu wild“, murmelte ich und rieb mir die nun doch ein wenig schmerzende Stirn. Langsam kehrten mehr und mehr bruchstückhafte Erinnerungen an gestern Nacht zurück und ich musste ein wenig lächeln. „Aber auch verdammt gut.“ Ja, die Jungs hatten gewusst, was sie taten. Sicherlich gab es einen Haufen Mädchen, die bei solchen Erinnerungen Scham in sich aufkeimen ließen oder sich irgendwie dreckig fühlten. Tatsache war, dass ich den Abend gestern genossen hatte und es mir irgendwie einen Kick gegeben hatte. Als wäre ich in dem Moment so lebendig gewesen, wie lange nicht zuvor. Aber das verstanden sicherlich nur wenige. Ich rollte mich auf die Seite und stützte den Kopf auf eine Hand, um meiner Freundin schließlich doch in die Augen zu sehen. Sie sah frisch geduscht aus und was auch immer sie letzte Nacht getrieben hatte, man sah es ihr nicht mehr an. „Und bei dir?“, fragte ich schließlich und musterte sie ebenfalls. Bildete ich es mir ein, oder sah sie irgendwie fertig aus? „Na, konnte er gestern nicht, oder was ist da los?“ Ich hatte es nicht so giftig klingen lassen wollen, aber irgendwie konnte ich mir diese Stichelei nicht verkneifen. Sie kam einfach aus mir heraus. Normalerweise würde ich meinen Freundinnen gegenüber nie so keifend auftreten, aber ich hatte ihr Verhältnis zu Ray einfach gefressen. Und Anni sah irgendwie frustriert aus, weshalb ich gleich drauf schloss, dass mein Bruder gestern wohl nicht gerade der Hammer gewesen sein musste. Oder noch schlimmer, vielleicht hatte er auch zu viel gesoffen und war mit irgendeiner anderen verschwunden.
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Re: Zukunftsplay » 4
von Annika am 27.04.2019 12:45Das erste, was ich bemerkte, als ich aufwachte, war mein dröhnender Kopf. "Hey Schlafmütze, kommst du mit frühstücken?", fragte mich Beth und warf mich mit einem Kissen ab. Genervt packte ich mir das Kissen und hielt es vor meine Brust. Mein Blick schweifte durch den Raum, einige meiner Freundinnen standen angezogen in der Tür und schienen auf mich zu warten. "Nein, geht schonmal ohne mich", murmelte ich und hielt mir nun das Kissen vors Gesicht, um dem grellem Licht zu entkommen.
Schmerzhaft errinerte ich mich daran, was gestern, beziehungsweise heute morgen alles passiert war. Wir hatten eine Party gefeiert, ich hatte einwenig zu viel getrunken und dabei sogar Stacy so verzaubert, dass sie keinerlei Knochen mehr besaß. Hoffentlich hatte Rays Hauself das wieder hinbekommen. Danach waren wir auf den Astronomieturm gegangen, um einen zu rauchen. Kein Wunder, warum mein Kopf so dröhnte, das war keine gute Kombination, vorallem nicht für mich.
Nun entschloss ich mich dazu, aus meinem Bett aufzustehen und mich frisch zu machen, als nach und nach mehr Errinerungsstücke auf mich zuflogen: Ray und ich hatten uns ziemlich gestritten. Und gingen nun getrennte Wege. Dann war das doch kein schlimmer Traum gewesen. Das war die Realität. Im Badezimmer angekommen fand ich mein Spiegelbild ziemlich abstoßend. Warum war ich auch auf dieses Freundschaft Plus Ding eingegangen? Mir hätte doch bewusst sein müssen, dass das Folgen mit sich trägt.
Um wieder klare Gedanken fassen zu können, nahm ich eiskalte Dusche. Immer wieder kreuzte Ray meine Gedanken. Warum war ich nur so dumm? Wir hätten einfach beste Freunde bleiben sollen. Auch wenn ich irgendwie was für ihn empfand, das zwischen uns hätte doch eh nie funktioniert. Und jetzt hatte ich meinen besten Freund verloren. Zum Überfluss war Vitani auch noch nicht gut auf mich zu sprechen. Kein Wunder - Ich vögelte ihren Bruder. Als ich aus der Dusche kam cremte ich mein Gesicht mit einer Tagescreme ein, zog mir einen schwarzen Bademantel über und zauberte meine Haare trocken.
Wieder im Schlafsaal angekommen war ich mich auf mein Bett, nur um depressiv an die Decke zu starren. Schnell setzte ich mich auf, als Vitani den Raum betrat. Sie schien mich anfangs nicht zu bemerken, und als sie es tat, schien sie nicht begeistert zu sein. "Hey", bedrückt presste ich meine Lippen aufeinander. "Wilde Nacht?", fragte ich sie, nachdem ich sie von oben bis unten gemustert hatte. Irgendwie vermisste ich sie, in letzter Zeit schien sie mir ziemlich aus dem Weg zu gehen.

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Re: Zukunftsplay » 4
von Vitani am 26.04.2019 23:08Annika & Vitani
~playing on broken strings~



(ich fand die alle zu cool, um mich für eins zu entscheiden
)
Als ich die Augen aufschlug, war es bereits nachmittags. Ich hatte zu meiner Überraschung kaum Kopfschmerzen, nur ein leichtes Ziehen hinter der Stirn erinnerte mich daran, dass ich gestern Abend doch reichlich viel von dem Zwergen-Tequila getrunken hatte. Wo bin ich hier eigentlich?, schoss es mir durch den Kopf und ich ließ den Blick durch den schummrigen Raum wandern. Mein Schlafsaal war das jedenfalls nicht. Und was war das dort hinten an der Wand? Ich kniff die AUgen kurz zusammen und riss sie dann weit auf, als es mir wieder einfiel. Das Durmstrang Wappen. Mein Blick fegte zu einem Stuhl, der in einer Ecke stand. Ein dunkelroter Umhang mit Fellbesatz hing darüber. Ich kniff die Augen zu, bevor ich sie langsam öffnete und zaghaft den Blick nach unten wandern ließ. Verdammt!, fluchte ich innerlich, als ich die beiden Typen sah, die rechts und links von mir lagen und wie Babys schliefen. Einer von ihnen schnarchte in diesem Moment grunzend auf, wie um mir zu bestätigen, dass ich nicht träumte. Denn offensichtlich hatte ich die ganze letzte Nacht wirklich nicht geträumt. Nach einem verhängnisvollen Heuler meiner Mom, den sie mir gestern morgen noch geschickt hatte, hatte ich abends noch einen draufsetzen wollen, um mir selbst zu beweisen, wie gerne ich gegen mein Elternhaus rebellierte. Ich hatte eine Menge getrunken und war anschließend nicht mit nur einem der Gastschüler aus Durmstrang, sondern offensichtlich gleich zwei von denen verschwunden. Immerhin verriet mir der Blick nach rechts und links, dass ich auch betrunken noch einen Sinn für gutes Aussehen und breite Schultern hatte. Doch jetzt war es allerhöchste Zeit hier schleunigst zu verschwinden. Ich warf mir schnell das Kleid von gestern über und schnappte mir meine Schuhe und schlich leise aus dem Zimmer. Wenig später war ich in den Kerkern angekommen und durchquerte den Slytheringemeinschaftsraum. Hier und da lagen noch ein paar Alkoholleichen herum, andere saßen bereits zusammen und erzählten sich gegenseitig von ihren gestrigen Erlebnissen. Ein paar Treppenstufen später stieß ich die Tür zu meinem Schlafsaal auf und stellte erleichtert fest, dass alle Betten gemacht waren. Die anderen waren also draußen, oder beim Essen oder sonstwo, also musste ich keine Fragen beantworten. Ich pfefferte meine Schuhe neben mein Bett und ließ mich dann mit einem Seufzer auf eben dieses fallen. Erst dann bemerkte ich im Augenwinkel einen Schatten und sah in die Richtung. "Oh...hey", sagte ich und konnte mich nicht dazu durchringen, allzu viel Begeisterung mitklingen zu lassen. Auf dem Bett neben mir saß Annika, eigentlich eine meiner besten Freundinnen und ich hatte immer angenommen, wir vertrauten einander. Aber seit sie neuerdings lieber meinen Bruder vögelte und mir davor immer gesagt hatte, wie wichtig er ihr als Freund war und dass sie ja nie etwas mit ihm anfangen würde, hatte sich unsere Freundschaft ein wenig unterkühlt. Ich hatte sie immer gemocht, weil sie so ziemlich meine einzige Freundin, wenn nicht sogar eines der wenigen Mädchen in Hogwarts überhaupt, das nicht mit meinem Bruder geschlafen hatte. Doch leider musste ich vor ein paar Wochen anderes erfahren. Ich war auf ihn genauso sauer wie auf sie und eigentlich hatte ich es ihnen beide nicht übelnehmen können. Aber ich hatte es trotzdem ziemlich bescheiden gefunden, als ich zwischen den Zeilen schließlich davon erfahren hatte. Ich hatte deshalb nie aufgehört, Annis Freundin zu sein, aber ich war ich häufiger aus dem Weg gegangen und hatte sie vor allem in Begleitung von Ray tendenziell gemieden.
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Re: Zukunftsplay » 4
von Aurora am 18.01.2019 21:41Irgendwann hörte Aurora auf zu sprechen. Sie wollte ihren jüngeren Bruder nicht stören und er schien gerade im Schreibfluss zu sein. Hier und da nippte sie an ihrem Kaffee. Die Minuten zogen sich ein wenig, doch Aurora war ein recht geduldiger Mensch, zumindest in Situationen wie diese hier. Mittlerweile hatte sie auch ihre Scone verputzt. Fast genau zur selben Zeit hörte Leo auf zu schreiben.
Sie betrachtete ihren Bruder, als er zum Fenster ging. Die Heilerin drehte sich zu ihm, stand dann auf und legte den Arm um seine Hüfte. "Ich bin mir da ziemlich sicher. Ich glaube sie mag dich und sie wird deine Beweggründe verstehen." Sie versuchte ihrem Bruder Mut zu machen. "Außerdem wird sie das Beste für das Kind wollen, schon alleine deswegen wird sie sich wieder mit dir versöhnen wollen." Sie lächelte, als er meinte, dass sie schmeckten. "Freut mich. Du in Hogwarts hat ein neuer Professor angefangen." Sie sah ihren Bruder an. Mittlerweile hatte sie immer mehr das Gefühl den Mann zu kennen. "Wir waren Kaffee trinken - kurz vor Weihnachten und nun ja. Ich weiß gar nicht warum ich damit jetzt anfange. Ich habe ja Zachary... aber was mich so beschäftigt ist, dass er Adam so ähnlich ist - in vielen Dingen."
Wahrscheinlich hätte sie niht damit anfangen sollen. Sie biss sich nun auf die Lippen.


A strong woman builds her own world.
She is one who is wise enough to know that it will attract the man she will gladly share it with.
Re: Zukunftsplay » 4
von Leo am 14.01.2019 11:39„Das weiß ich doch, Schwesterherz" murmelte Leo und rollte mit den Augen. Er zog das Papier und den Federkiel zu sich her. Während seine Schwester auf ihn einredete, drehten sich seine Gedanken nur an den letzten Gesichtsausdruck, den er von Joyce gesehen hatte. Er legte die Spitze der Feder auf das Pergament und begann zu schreiben. Die Feder kratzte auf dem Pergament, weshalb Leo noch umso mehr Gänsehaut bekam. Die Wörter sprudelten nur so aus ihm heraus als er erst einmal zu schreiben begonnen hatte. Nach kurzer Zeit musste er das Pergament sogar umdrehen, da er keinen Platz hatte. Er schrieb alle seine Gedanken auf, die er hatte und alles was ihm durch den Kopf schwirrte. Vielleicht war es etwas durcheinander aber das war ihm egal. Es zeigte schließlich nur umso mehr wie es ihm ging. Aurora beachtete er gar nicht mehr. Erst als er fertig war und mit „Ich liebe dich, dein Leo" unterschrieben hatte, schob er ihr den Brief hin. Sein Kaffee war mittlerweile kalt geworden, weshalb er sich einen der Scones nahm und damit in der Hand durch das Zimmer tigerte. „Denkst du, sie wird mir irgendwann verzeihen" fragte er sie, als er vor dem Fenster stand und in die Dunkelheit hinaus starrte. "Ach und deine Scones sind echt super" murmelte er mit vollem Mund, als er sich gerade den letzten Rest in den Mund gesteckt hatte.

Re: Zukunftsplay » 4
von Aurora am 13.01.2019 18:59Aurora war sich ziemlich sicher, dass sie ihm verzeihen würde, schon alleine deswegen, weil seine Freundin garantiert das Kind nicht alleine großziehen wollte. Doch es war dennoch an Leo das nun wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Sie setzte sich wieder ihm gegenüber und schob ihm das Papier sowie Tinte und Feder hin. "Ich helfe dir. Aber der meiste Teil muss von dir kommen. Sie merkt sicher, wenn der Brief nicht wirklich von dir ist und das wäre nicht sehr aufrichtig." Sie lächelte ihren Bruder aufmunternd an. Sicherlich würden sie das hinbekommen. "Also ich an deiner Stelle würde auf jeden Fall um eine Verabredung bitten, aber vielleicht auch schon angeben wie du dich jetzt fühlst oder gefühlt hast. Und schreib in jedem Fall, dass es dir sehr leid tut! Ach ja und wenn du sie triffst nimm Blumen oder so mit!" Irgendwie war es auch niedlich ihrem kleinen Bruder dabei zu helfen. "Wie nennst du Joyce denn? Damit würde ich anfangen oder willst du liebe Joyce schreiben?"
Sie nahm nochmal einen Schluck Kaffee und zupfte dann etwas von einem Scones ab. Kurze Zeit später wanderte das Teiggebäck in ihren Mund.


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Re: Zukunftsplay » 4
von Leo am 30.12.2018 16:09Es tat Leo gut, dass Aurora nun nicht mehr so böse war wie kurz zuvor noch. Ihre Reaktion machte ihm auf der einen Seite Mut aber auf der anderen zeigte es ihm umso mehr, wie er sich hätte verhalten sollen. Er hätte sich wahrscheinlich ebenso freuen sollen wie sie in diesem Moment. Er lehnte sich an seine Schwester als ein paar Tränen über seine Wange kullerten. Er hatte die Bilder von Eurielle als kleines Kind vor sich, wie sie gelacht und gestrahlt hat und auf einmal löste sich der Knoten. Als er sich vorstellte wie es sein würde. Dass dieses kleine Wesen, dass ihm so oft das Herz immer wieder geöffnet hatte nun sein eigenes Kind sein konnte, ließ er die Freude zu. Er begann zu lächeln obwohl seine Freude einen bitteren Beigeschmack hatte. Aurora wusste einfach immer, wie sie ihm helfen konnte. Er war sich sicher, dass es die beste Idee gewesen war sie in diesem Moment aufzusuchen. Auch wenn er gestern Zoe geschrieben hatte, hätte sie ihn jetzt nicht so verstehen können wie Aurora. Er strich sich mit dem Handrücken die Tränen aus den Augen als sie sich vor ihn gekniet hatte.
„Ich liebe sie mehr als alles andere. Noch nie hab ich jemand so geliebt wie sie. Ich würde am liebsten bei ihr sein, ihre Hand halten, sie in den Arm nehmen...". Er hob den Blick und sah sie an. „Danke, dass du für mich da bist. Ich wüsste nicht, wie ich es ohne dich schaffen soll. Ich bin so ein Idiot gewesen" murmelte er und nahm dankend das Taschentuch heraus um seine Nase zu putzen und seine Augen zu trocknen. Er atmete ein paar Mal tief durch und versuchte sich zusammen zu reißen. „Weißt du eigentlich freu ich mich nämlich wirklich auf das Kind und auf meine eigene kleine Familie" sagte er mit einem breiten Lächeln als er ihr nachsah wie sie das Schreibzeug holte. Ein paar letzte Tränen kullerten immer noch auch wenn er sich nicht sicher war ob es mittlerweile nicht sogar Freudentränen waren.
„Ich hoffe wirklich, dass sie mir verzeihen kann. Aber ich glaube bei dem Brief musst du mir helfen. Ich will nicht schon wieder was falsch machen und sie damit komplett verlieren". Leicht geknickt nahm er das Schreibzeug entgegen und legte es vor sich auf den Tisch ab, bevor er einen großen Schluck seines Kaffees nahm. Das er jetzt lieber was stärkeres als Kaffee gebrauchen könnte, verschwieg er sicherheitshalber.



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