Zukunftsplay » 7

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Sadie

28, female

Hogwarts Nicholas Flamel University [ehem.] Slytherin Abgeschlossen Reinblut Böse Todesser Legilimentik Okklumentik Daddy's Little Princess Frei

Posts: 54

Re: Zukunftsplay » 7

from Sadie on 03/20/2019 08:55 PM

"Danke", flötete ich grinsend, das Kleid schwärmend an meine Brust drückend. Wenn ich es nur halb so gut füllte wie die Geberin, konnte ich mich glücklich schätzen.
Ich musterte die Slytherin, die sich in die Kissen neben mir fallen ließ, und war froh, dass ich mir nicht mal im Ansatz vorstellen konnte, wie sie sich gerade fühlte. Als sie mir die Haarfarbe von Ragnars vermeintlicher Affäre nannte, schnaubte ich kurz verächtlich, um Nyx in ihrer Annahme zu bestätigen. Ich kannte nur wenig Blondinen, die ich wirklich mochte und das dem in Ausnahmen doch so war lag meines Erachtens hauptsächlich an Kim. "Was sollte sie sonst hier suchen...", murmelte ich, an der Quaste eines dunkelgrünen Satinkissens nestelnd, von dem ich mir ziemlich sicher war, dass es aus unserem Laden stammte. Normalerweise war es doch eher umgekehrt und die britischen Mädels suchten in den Staaten eben jenes Glück. Immerhin nannte man Amerika doch nicht umsonst das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. "Oder sie wurde von den MACUSA auf uns angesetzt!", mit 'Uns' meinte ich jene, zu deren Gleichen ich mich aufgrund der noch recht frischen Tätowierung auf meinem linken Unterarm auch zählen durfte. Ich war eigentlich nicht unbedingt die Verschwörungstheoretikerin, aber die Zeit welche ich mit der Dunkelhaarigen verbrachte, war eben nunmal nicht spurlos an mir vorbei gegangen. 
Das Funkeln aus ihren eisblauen Augen ließ mich die Hände ergeben in die Höhe heben. Wenn ich eins in den letzten Jahren über die hübsche Hexe vor mir gelernt hatte, dann das es schlauer war sich nicht mit ihr anzulegen. Was ich aber ebenso wusste war, welche Wirkung mein Welpenblick auf andere hatte. So auch auf mein Gegenüber. Glück für mich. "Oh", das überraschte mich tatsächlich. Vor allem aber ihr Vertrauen in mich, denn das war kein Thema welches sie normalerweise zur Debatte stellte. "Wann ist es soweit?", fragte ich behutsam und automatisch etwas leiser. Mir war klar, wie sehr sie an ihrer Freiheit hing und ich konnte es total verstehen. Jede Frau, die ein bisschen was auf ihre Unabhängigkeit und die aufstrebende Emanzipation gab, könnte das wohl. "Kann ich dir irgendwas Gutes tun? So in Richtung Schaufel, Müllsack, Fluchtfahrzeug? Die Adresse von einem möglichen Racheobjekt? Eine Sabotage für diesen Tag planen?", versuchte ich sie aufzuheitern, wenn auch ziemlich lahm und mit dem Hintergrundwissen, dass es wohl nichts gab, dass irgendwie helfen konnte. Ich wusste, dass sie sich auch teilweise selbst die Schuld dafür gab, was ich nicht ganz verstand. Wenn jemanden keine Schuld traf, dann die Zwei die es letztlich ausbaden mussten. 
Ihre nächste Neuigkeit veranlasste, dass ich mich heftig an meinem Wein verschluckte und diesen fast auf ihre Bettdecke spuckte. Von einem Hustenkrampf geschüttelt, stellte ich das halbvolle Glas zurück auf den Nachttisch. "Edward?", hustete ich das Gesicht verziehend, mir eine vom Husten kommende Träne aus dem Augenwinkel wischend. Als ich an den rothaarigen Spross mit Hang zur unreinen Haut der Fawleys dachte, überlief es mich eiskalt. "Sie wird doch wohl nicht... oder glaubst du... ich meine, echt?", stammelte ich, bemüht mein Kinn nicht zu offensichtlich zucken zu lassen. Es machte mir Angst, das mir wohl ein ähnliches Schicksal blühte wie Nyx, doch das war etwas, dass ich ungern zugab. Und wenn dem schon so war, dann sollte Mum sie bitte nicht auf dem Abstellgleis suchen. 


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I'm jealous, I'm overzealous.
When I'm down, I get real down, when I'm high, I don't come down.
I get angry, baby, believe me.
I could love you just like that & I could leave you just this fast.
But you don't judge me,
'cause if you did, baby, I would judge you too.
'Cause I got issues, but you got 'em too.
So give 'em all to me & I'll give mine to you.

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Nyx

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Re: Zukunftsplay » 7

from Nyx on 03/17/2019 10:58 PM

„Sicher“, ich nickte, als Sadie mich fragte, ob sie sich das schwarze Kleid für heute Abend leihen könnte. „Es gehört dir.“ Ich trug nur selten zweimal das gleiche Kleid und Sadie würde ohnehin ganz hinreißend darin aussehen. „Genau!“ Sie hatte mein Problem gerade auf den Punkt getroffen und ich verdrehte die Augen, als ich an meinen treulosen Verlobten und seine kleine Blondine dachte. Auf gar keinen Fall würde ich mir die Blöße geben und ihn darauf ansprechen, auch wenn es mich bereits unter den Fingernägeln juckte. Es durfte dieses Mal nicht anders sein. Egal wie sehr ich ihn manchmal verabscheute, er gehörte mir. „Hast du sie schon gesehen?“, fragte Sadis und ich schnaubte abfällig, als ich mich aufs Bett neben sie fallen ließ. „Die Schlampe ist blond.“ Das sagte meiner Meinung nach schon alles und das war auch das Einzige was mir aufgefallen war, als ich sie von Weitem in der Eingangshalle des Ministeriums meinte gesehen zu haben. „Und mit Sicherheit hat sie einen Daddy-Komplex oder Golddigger Träume.“ Ich hasste sie jetzt schon. Auch wenn noch nichtmal feststand, ob sie für Ragnar nur eine seiner vielen Eintagsfliegen war, ich würde sie im Auge behalten. Ich funkelte Sadie an, als sie mich fragte, wieso ich ihn nicht einfach heiratete und damit für immer meinen alleinigen Anspruch auf ihn erhob. Doch lange konnte ich ihr mit ihren hübschen, beneidenswert großen Rehaugen nicht böse sein. Ich schnaubte resigniert und hob die Schultern. „Wir haben jetzt einen Termin“, gab ich kleinlaut zu und merkte erst jetzt, wie sehr mich diese Tatsache innerlich anspannte. Mir blieb noch knapp ein Jahr, dann würde ich ihn heiraten und damit endgültig meine Freiheit aufgeben. Bisher wussten es nur unsere Eltern, nichtmal meine Brüder hatten davon erfahren. Ich konnte selbst mit dieser Tatsache nur schwer umgehen, denn es fühlte sich an, wie die größte Niederlage meines Lebens. Ich hatte es so lange heraus gezögert, aber das hatte jetzt ein Ende. Ich gab niemals auf, ich tat alles, um meine persönlichen Ziele zu erreichen und war schon über so viele Leichen daüfr gegangen, dass ich aufgehlrt hatte sie zu zählen. Aber in dem einem Punkt, der mich selbst betraf, hatte ich versagt. Es ging mir nichtmal um Ragnar. Ich wusste, dass er das Beste war, das mir passieren konnte, aber ich konnte mit der Tatsache nicht umgehen, dass über meinen Kopf hinweg die Entscheidung damals getroffen worden war. Und das würde ich ihm nie verzeihen. „Oh, ich habe gehört, deine Mutter hatte kürzlich Besuch von Mr und Mrs Fawley“, erinnerte ich mich und stützte mein Kinn auf meine gefalteten Hände.

It's dangerous o fall in love, but I wanna burn with you tonight
Hurt me, there's two of us, we're certain with desire
The pleasure's pain and fire. Burn me.

Don't you come, don't you come a little closer, so come on now, strike the match now
We're a perfect match, perfect somehow, we were meant for one another, come a little closer
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And we will fly, like smoke darkenin' the sky
But it's a bad bet, certain death, but I want what I want and I gotta get it
When the fire dies, darkened skies, hot ash, dead match, only smoke is left
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Flame you came to me
Fire meet gasoline
I'm burning alive
I can barely breathe
When you're here loving me
Fire meet gasoline

Burn with me tonight.


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Sadie

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Re: Zukunftsplay » 7

from Sadie on 03/17/2019 08:13 PM

Hin und wieder sah ich aus meiner Perspektive ein paar Kleider durch die Luft segeln, eines landete genau zu meinen Füßen, weswegen ich mich aufsetzte und nach dem Stück Stoff griff. Ich entfaltete das schwarze Kleid vor meinen Augen. Keine Ahnung, was sie damit für ein Problem hatte, es sah fantastisch aus. "Kann ich mir das für heute Abend leihen?", fragte ich grinsend nach und hob es so an, dass sie es im Spiegel sehen konnte. Zwar war die Hexe um einige Zentimeter größer als ich, aber das Kleid war kurz, also würde es bei mir nur etwas länger ausfallen. An ihrem 'gut' hatte ich schon gehört, dass irgendwas eben nicht so ganz stimmte. Ich erwiderte den Blick, den sie mir über die reflektierende Spiegeloberfläche zuwarf. Schweigend beobachtete ich sie, wie sie das nächste Kleid über einen Stuhl warf und sich zu mir auf das Bett setzte. Während mir wieder der Gedanke kam, dass ich die morbide Beziehung der Beiden nie verstehen würde. Einerseits hatte keiner der Zwei bisher mit Bettgeschichten hinterm Berg gehalten und sie waren einander wie Katz' und Maus, andererseits schien es Nyx gerade ernsthaft zu stören, dass aus einer der besagten Storys offensichtlich mehr gekeimt war. Was meiner Meinung nach zwangsläufig immer die Gefahr bei diesen offenen Konzepten war. Und das der blonde Nott sie mit eben jener Sache ganz offensichtlich doch provozierte, behielt ich geflissentlich für mich. Auch das waren Pfeiler einer Freundschaft, man musste ehrlich sein, aber man musste auch definitiv wissen, wann es besser war die Klappe zu halten. Ich nickte mit geschürften Lippen verständnisvoll. "Verständlich", äußerte ich mich endlich zu dem Thema, "Und würdest du ihn darauf ansprechen, würde er merken, dass es dich nervt- und das wäre auch contra produktiv, denn damit hätte er gewonnen!". Sofern es in diesem Spiel einen Gewinner gab. Gedankenverloren nestelte ich am Etikett des Kleides herum, welches ich noch nicht wieder aus den Händen gelegt hatte. Mich würde diese Situation wahnsinnig machen. Natürlich, ich hatte auch gelernt zu teilen, immerhin hatte ich auch Geschwister, aber da ging es um Lappalien, wie Spielsachen und Schokolade- wobei es auch da schon kritisch wurde-, aber meinen Mann zu teilen, war ein absolutes No-Go. "Hast du sie schon gesehen?", wollte ich neugierig, dennoch mit gewisser Vorsicht, wissen, den Blick aus den eisblauen Augen wieder suchend. Eine weitere Frage schwirrte noch in meinem Kopf rum, von der ich allerdings noch nicht wusste, ob es klug war sie ihr zu stellen. Ich räusperte mich vernehmlich, hielt dann aber doch inne. "Wieso heiratest du ihn nicht endlich?", schoss es dann doch aus mir heraus, "Ich meine, das Ganze ist doch eh mehr oder weniger besiegelt, also warum warten?". Es war nicht unüblich, dass in unseren Kreisen Ehen arrangiert wurden, ebenso dass, die Betroffenen nicht immer glücklich damit waren. Als ich jünger war hatte ich insgeheim immer gehofft, dass Nyx einem meiner Brüder versprochen würde. Nur wäre sie mit dieser Wahl nicht zwangsläufig zufriedener gewesen. Ich wusste, dass meine Mutter mir auch nicht mehr ewig zugucken würde und ja, der Gedanke war beängstigend.
Meine Schultern fanden unbeeindruckt den Weg nach oben, während ich mich zur Seite lehnte um mein Rotweinglas vom Nachtschränkchen zu holen. "Wahrscheinlich weißt du doch sowieso schon wieder mehr als ich", grinste ich, das Glas zu meinen Lippen führend. "Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Mum was im Schilde führt. Aber ich kann mich natürlich auch irren und sie ist einfach nur so berechnend wie sonst und ich einfach ein bisschen paranoid!".


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Nyx

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Re: Zukunftsplay » 7

from Nyx on 03/17/2019 05:56 PM

Ich warf das nächste Kleid über das bereits volle Sofa hinter mir. Wieso um alles in der Welt hatte ich bloß nie etwas zum Anziehen? Der nächste Griff landete wieder auf dem Sofa. Das nächste verfehlte es und landete dahinter. Auf meinem Bett lag Sadie, wir kannten uns schon lange, doch vor allem in der Uni hatten wir uns näher angefreundet. Sie war in meinem letzten Jahr dort Anwärterin bei der Schwesternschaft gewesen, bei der ich Präsidentin gewesen war und inzwischen war sie selbst Präsidentin, wenn ich mich nicht irrte. Ich hatte Sadie von Anfang an gemocht. Das kam selten vor, denn generell kam ich besser mit Männern klar, als mit anderen Frauen, was mich jedoch nie sonderlich gestört hatte. Doch in Sadie sah ich manchmal mich selbst wieder und so hatte ich sie schnell unter meine Fittiche genommen. Auch als sie sich den Todessern angeschlossen hatte, hatte ich ihr dabei geholfen, in den neuen Strukturen und Abläufen dort Fuß zu fassen. Und inzwischen war sie schon lange nicht mehr nur mein Schützling, sondern sie war meine Freundin geworden. Und sie zählte zu den wenigen Menschen, denen ich mich hin und wieder anvertraute. „Gut“, antwortete ich über die Schulter, während ich ein Kleid vor mir in die Höhe hielt und betrachtete. „Allerdings“, lenkte ich dann ein und kam aus meinem Schrank heraus und hielt mir das Kleid vor dem Spiegel an, der neben dem Bett stand. „Heißt es, sie hätten Ragnar eine kleine blonde Yankee-Assistentin zur Seite gestellt.“ Ich sah weg von meinem Spiegelbild und warf Sadis einen vielsagenden Blick zu. Dann warf ich das Kleid über die nächstbeste Stuhllehne und setzte mich neben sie aufs Bett. „Normalerweise ist mir das herzlich egal, wie du weißt“, erklärte ich und warf mir die Haare über die Schulter. „Wenn er daran Spaß hat, soll er doch seine kleinen Sekretärinnen oder was da sonst noch herumläuft vögeln, ich bin die Letzte, die ihn davon abhält.“ Ich kniff die Augen zusammen und schüttelte den Kopf. „Aber normalerweise macht er daraus kein Geheimnis, er denkt, er könne mich damit provozieren.“ Ich machte einen unzufriedenen Schmollmund. „Aber von der hat er mir noch kein einziges Wort erzählt. Fast so, als wolle er irgendetwas verbergen, oder als wäre sie etwas Besonderes und das“, ich runzelte genervt die Stirn. „Das ist etwas, das mich tatsächlich stört.“ Ragnar und ich hatten die Fronten zwischen uns unausgesprochen klar definiert: Affären ja, Gefühle nein. Man konnte mit anderen seinen Spaß haben, aber sobald sich irgendetwas mehr daraus entwickelte, musste es sofort beendet werden. Ich war nicht naiv, ich wusste, dass Ragnar am Endd immer wieder zur mir zurückkam. Genauso wie ich wusste, dass ich ihn brauchte. Aber das Gefühl, dass das nun doch gefährdet sein könnte, gefiel mir ganz und gar nicht. Aber das konnte ich nach Außen hin natürlich niemals zugeben. „Und bei dir?“, wechselte ich dann das Thema und lächelte wieder. „Irgendwelche Vorkomnisse von denen ich noch nichts weiß?“

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Sadie

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Re: Zukunftsplay » 7

from Sadie on 03/17/2019 01:03 PM

Nyx & Sadie
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Kommendes Wochenden | Lestrange Manor
_________________________________________________________________________________

Die Klausuren waren alle geschrieben und das Semester zu Ende. Es war keine Seltenheit, dass ich in den Ferien im Laden zur Hand ging. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Mum mich auch bewusst für die Wochenenden da verplante, damit ich meine Zeit nicht ausschließlich auf irgendwelchen Partys verbrachte. Dort hatte sie immerhin keinen Einfluss darauf, wen ich kennenlernte und wenn man nach ihr ging, dann müsste ich meine biologische Uhr schon mindestens genauso laut ticken hören wie sie. Dabei tickte bei mir noch gar nichts. So überhaupt nicht. Bedachte man allerdings, dass die meisten reinblütigen Mädchen in meinem Alter schon einem ehrwürdigen, selbstredend ebenfalls reinblütigen, Jungen versprochen waren, dann verstand ich allerdings den Druck, den sie als meine Mutter verspürte. Bisher hatte ich wohl immer das Glück gehabt, dass mein Vater was mich betraf doch um einiges wählerischer und milder gestimmt war. Mit Cliff und Henry ging er deutlich strenger ins Gericht, ich war eben sein kleines Mädchen und für das, war das Beste nicht gut genug. Doch lang würde er sich gegen Mum wohl nicht mehr behaupten können und dann würde ich mich mit ihrer Wahl zufrieden geben müssen, wenn ich es bis dahin nicht selbst auf die Reihe gekriegt hätte. Im besten Fall würde es mich so glücklich treffen wie Nyx, die ihre Lage natürlich etwas anders beurteilte, als ich als Außenstehende. Aber sie hätte es wohl deutlich schlechter haben können, Ragnar war gutaussehend und kam aus entsprechendem Hause. Wie genau sich die Beziehung zwischen den Zwei allerdings verhielt, vermochte ich nicht zu sagen. 
Ich mochte die Slytherin, mehr noch, ich sah schon seit Jahren zu ihr auf. Was vorallem meine Mutter entsprechend förderte und die Dunkelhaarige in jedem zweiten Satz als Paradebeispiel anpries. An die mit Stuck verzierte Zimmerdecke starrend, lag ich auf dem Bett der Lestrange, in Gedanken bereits bei der Party, auf die ich am Abend noch mit Kim gehen wollte. Morgen war glücklicherweise Sonntag und der Laden blieb geschlossen, weswegen meinen Plänen auch nichts im Weg stand. Das ich gerade in Nyxs Zimmer lag, war wohl Mums letztes verzweifeltes Aufbäumen, jemand würde mir wohl vor den Abendstunden noch Vernunft einreden. Das Nyx gerade das nicht tat, war wohl ein unausgesprochenes Geheimnis zwischen uns und noch ein Grund mehr, dass ich sie so mochte. "Wie läuft's auf der Arbeit?", fragte ich etwas lauter, weiterhin den Schnörkeleien an der Decke mit den Augen folgend, da die hübsche Dunkelhaarige, gerade in Mitten ihres großen Kleiderschrankes stand. 


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Leo

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Re: Zukunftsplay » 7

from Leo on 01/17/2019 10:36 AM

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Joyce
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Re: Zukunftsplay » 7

from Joyce on 01/14/2019 05:52 PM

Ich versuchte ja wirklich immer stark zu sein oder zumindest wirkte ich auf andere immer so, vielleicht weil ich nicht gerne über meine Schwächen redete, aber bei Leo musste ich nicht stark sein und ich konnte mich auch nicht mehr zurückhalten, weshalb ich auch ein paar Freudentränen weinte. Ich war einfach so glücklich und Leo wischte mir ganz zärtlich die Tränen wieder von der Wange. Natürlich wäre es mir in diesem Moment lieber gewesen, wenn der Arzt nicht dabei gewesen wäre, aber wir durften ja jetzt auch wieder gehen. Dann wünschte er uns noch viel Glück und lächelte. Dann kam auch nochmal eine Schwester und wischte dieses komische Zeug wieder von meinem Bauch. Leo half mir hoch und nahm mich in den Arm, ich kuschelte mich ein bisschen bei ihm an. "Ich habe sowas noch nie gemacht und ich kenne mich auch nicht besonders gut damit aus, aber das wird bestimmt lustig. Sie kann das gerne organisieren. Schließlich hat sie ja schon eine Tochter.", flüsterte ich lächelnd. Dann konnten und würden bestimmt ganz viele Leute von Leo und mir kommen. Leo half mir wirklich überall, er war eben ein richtiger Gentleman. Er ließ auch meine Hand nicht los, höchstens um seinen Arm um mich zu legen. "Soweit ist es noch nicht. Hm, bleib einfach bei mir und lasse mich nicht mehr los.", antwortete ich flüsternd. Natürlich hätte ich das Kind auch alleine großziehen können, aber das wollte ich nicht und so hätte ich mir das natürlich auch nicht vorgestellt. Aber das musste ich ja auch nicht und wir waren eine kleine glückliche Familie. "Du mich auch. Ich habe es doch schon längst vergessen. Vergessen und vergeben. Schon okay. Alles ist gut.", flüsterte ich sanft. Ich erwiderte den Kuss, schmiegte mich ganz eng an Leo, strich durch seine Haare und wir standen einfach eng umschlungen mitten im Schnee, da es tatsächlich wieder angefangen hatte zu schneien. Und es war einfach wunderschön! 

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Leo

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Re: Zukunftsplay » 7

from Leo on 01/14/2019 11:02 AM

Auch Joyce konnte sich wie es schien nicht mehr länger zurückhalten und weinte ein paar Freudentränen. Ich wischte sie ihr von der Wange und mein Magen zog sich zusammen, sie so glücklich zu sehen. Dann mischte sich der Arzt wieder ein. „Also ich kann sie beruhigen. Bei ihnen als auch ihrem Kind ist alles in Ordnung. Sie sollten sich wie gesagt schonen aber sonst spricht nichts dagegen, dass sie nach Hause gehen können. Ich wünsche ihnen Dreien viel Glück". Dann stand er auf, gab jedem von uns die Hand, lächelte und verließ den Raum. Die Schwester kam und wischte Joyce den seltsamen Schleim vom Bauch und dann konnten wir gehen. Ich half Joyce hoch und nahm sie noch einmal in den Arm. „Und ich muss dich schon mal vorwarnen. Aurora will sicherlich eine Baby-Party schmeißen. Sie redet schon von nichts anderem mehr" flüsterte ich grinsend. Ich half Joyce noch in ihre Winterjacke und verließ mit ihr anschließend das St.Mungos. Auf dem ganzen Weg nach draußen ließ ich ihre Hand keine Sekunde los, außer um meinen Arm um sie zu legen. „Also wie sieht es aus. Was kann ich dir jetzt Gutes tun Mum?" fragte ich grinsend, blieb stehen und drehte sie zu mir um. „Du machst mich einfach so verdammt glücklich. Vergess einfach, was ich damals gesagt und gemacht hab. Eigentlich hätte ich so reagieren müssen" murmelte ich noch. Dann zog ich sie nochmal an mich und küsste sie. In diesem Moment setzte wieder etwas Schnee ein und die zarten Flöckchen umhüllten uns, wie wir eng ineinander verschlungen da standen.

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Joyce
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Re: Zukunftsplay » 7

from Joyce on 01/11/2019 03:39 PM

Leo sah mich tatsächlich für einen kurzen Moment verunsichert an, was er doch gar nicht sein musste. "Ja, ich weiß, aber ich würde dich auch nicht zwingen, wenn du aus irgendeinem Grund nicht mitkommen würdest. So habe ich das doch gar nicht gemeint.", flüsterte ich sanft und erwiderte seinen Kuss. Leo nahm meine Hand und wir folgten der Schwester. Natürlich bemerkte ich, dass Leo schwitzte und ziemlich nervös war, schließlich hielt ich seine Hand und ich ließ sie auch nicht los, da es mich auch nicht störte. Er war wirklich süß, wenn er so nervös war und seine freie Hand ständig an seiner Hose abwischte. Ich setzte mich hin, während Leo immer noch meine Hand hielt, was mir aber auch Sicherheit gab. So konnten wir uns gegenseitig Sicherheit geben. Der Arzt war natürlich etwas älter, lächelte und war auch sehr freundlich. "Ja, das ist unser erster gemeinsamer Termin. Und er wird ein wundervoller Vater werden. Ich könnte mir keinen besseren Mann und Vater wünschen.", meinte ich lächelnd. Wir hatten zwar noch nicht geheiratet, aber ich hätte nichts dagegen. "Ja, das ist richtig.", bestätigte ich wahrscheinlich unnötigerweise. "Okay, danke. Leo wird schon sowieso dafür sorgen. Er will nicht, dass irgendwas passiert und er würde uns immer beschützen.", meinte ich lächelnd und sah kurz zu Leo. "Oh ja. Das ist eine gute Idee.", meinte ich begeistert und lächelte. Jetzt wurde es erst so richtig spannend und aufregend. "Das ist ja spannend.", murmelte ich beeindruckt und er erklärte auch wirklich alles ziemlich gut. Es fühlte sich ein bisschen komisch und merkwürdig an, aber es tat überhaupt nicht weh oder so. Ich konnte auch nicht wirklich viel erkennen und schon gar keine Arme und Beine, aber ich glaubte ihm ebenfalls und er hatte bestimmt Recht, schließlich kannte er sich aus und wusste was er da tat. "Das ist unser Baby. Unser Kind. Unglaublich, oder?", flüsterte ich, als Leo schon wieder eine Träne die Wange langsam runter kullerte, aber auch mir ging es nicht anders und ich weinte ebenfalls etwas vor Glück. Leo strich glücklich über mein Haar. "Ich liebe euch natürlich auch.", flüsterte ich und lächelte überglücklich. 

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Leo

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Re: Zukunftsplay » 7

from Leo on 01/10/2019 02:29 PM

Ich sah Joyce für einen Moment verunsichert an. „Ich hab gesagt, ich lass dich nicht wieder allein und wir stehen das zusammen durch" murmelte ich und küsste sie nochmal. Dann nahm ich ihre Hand und wir folgten der Schwester. Meine Hände schwitzten immer mehr und ich wischte zumindest die freie immer öfter an meiner Hose ab. Während dessen folgten wir der Schwester, bis sie uns in ein Behandlungsraum gebracht hatte. Der Arzt wartete bereits auf uns und Joyce sollte sich setzten. Ich konnte nicht anders als die ganze Zeit ihre Hand zu halten. Er war einige Jahre älter als ich, hatte eine dicke Nickelbrille, auf seiner großen Nase und wurde am Stirnansatz bereits etwas kahl. Er begrüßte uns freundlich und lächelte durchweg. „Ah, guten Tag. Ich nehme mal an, sie sind der Vater?" fragte er mich und ich nickte nur stumm. „Ist das ihr erster gemeinsamer Termin?" fragte er und begann zu grinsen. „Keine Sorge, ihre Frau ist bei uns in guten Händen. Und gleich werden sie merken, dass es gar keinen Grund gibt nervös zu sein" fügte er noch hinzu und zwinkerte. Gleich darauf wand er sich an Joyce, „Also sie sind gestürzt und haben sich den Kopf gestoßen und sie sind im ersten Trimester? Dann wollen wir mal sehen" ließ er aus dem Anamnesepapier vor und sah sie dann an. Er hatte Gummihandschuhe an und tastete ihren Kopf ab. Anschließend leuchtete er ihr in die Augen und murmelte unverständliches vor sich hin. „Okay, also es scheint mit ihnen soweit alles in Ordnung zu sein, es ist vielleicht eine kleine Gehirnerschütterung, das sollte aber nicht weiter schlimm sein. Sie sollten sich in dieser Hinsicht nur etwas schonen in den nächsten Tagen". Bei diesen Worten sah er mich an, so als ob ich dafür sorgen sollte. Ich nickte wieder stumm und hielt immer noch seine Hand, was ihn zu amüsieren schien. „Dann wollen wir mal schauen, wie es dem Nachwuchs geht" schlug er dann vor und half Joyce sich auf die Liege zu legen. Ich wich dabei keine Sekunde von seiner Seite. „Wir haben da ein neues Muggelgerät, damit können wir mehr oder weniger in ihren Bauch schauen und sehen ob alles in Ordnung ist" erklärte er und ließ auch im weiteren keine Erklärung zu den einzelnen Schritten aus. Er schob Joyce Shirt hoch, an der Stelle, an der vorhin noch meine Hand gelegen hatte. Dort klatschte er eine durchsichtige, glibbrige Flüssigkeit drauf, die er dann mit einem Gerät verschmierte, das an einen Bildschirm angeschlossen war. „Da haben wirs ja. Das Geschlecht können wir noch nicht sehen aber hier können sie bereits die Beine, die Arme und den Kopf erkennen". Ich weiß nicht, was er da erkennen wollte, da es für mich nur ein heller Fleck war aber ich glaubte es ihm. Es war unglaublich das zu sehen und mein Herz schlug mal wieder schneller. Dieser Tag machte mich wirklich fertig, denn bereits die nächste Freudenträne stahl sich bei diesem Anblick auf meine Wange. Ich strich Joyce glücklich über ihr Haar und küsste dann ihre Stirn. „Ich liebe euch" flüsterte ich und auch der Arzt konnte sich ein schmunzeln bei unserem Anblick nicht verkneifen.

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