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Alice
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Alice am 30.12.2018 23:12Ganz so cool wie Alice zuvor gedacht hatte, war der Huffelpuff wohl doch nicht. Es waren Kleinigkeiten, die ihn letztlich verrieten und jemandem, der ihn nur oberflächlich kannte, wohl auch nicht aufgefallen wären. Etwa die kaum sichtbaren Denkfalten auf seiner Stirn. Er hatte nie wirklich mit ihrer selten auftretenden Unsicherheit umgehen können- fast so als sei diese ansteckend-, so wie gerade in diesem Moment. Aber vielleicht, nur vielleicht, war auch er noch nicht wirklich über die Sache zwischen ihnen hinweg. Doch was brachte Alice schon dieses Wunschdenken, sie würde weiter auf der Stelle treten und dem gutaussehenden Hüter noch in einem Jahr hinter her trauern.
Seine Reaktion, als sie seiner Idee nach einem Neustart zustimmte, ließ sie ehrlich lächeln. Das nervöse Herzflattern war wohl eine Nebenwirkung mit der sie- zumindest in der ersten Zeit- klar kommen würden müsste. Niemand hatte gesagt, dass das Ganze einfach würde. Nicht umsonst bekamen es Paare nach der Trennung selten hin, im Anschluss an eine Beziehung nochmal Freunde zu werden. Aber sie waren nie eines dieser langweiligen Paare gewesen, im Gegenteil. Sie hatten sich liebend gerne über genau diese amüsiert, wie Liebesbekundungen und Streitereien zu einem öffentlichen Event gemacht wurden. Möglicherweise hatte es daran gelegen, dass sie zwar ein ‚Wir' gewesen waren, aber ein ‚Wir' in dem die Individuen erhalten blieben. Sie hatten nicht 24/7 aufeinander glucken, sich nicht in jedem zweiten Satz ihre Liebe zueinander bekunden müssen, um zu wissen, dass dem so war. Sicher, sie hatten sich auch lauthals und leidenschaftlich gestritten, aber es war eine Sache zwischen ihnen gewesen und kein Streit dauerte länger als ein Tag. Bis es eben zu diesem alles entscheidendem Finale gekommen war, geprägt von andauernden Streitereien und gegenseitigen Vorwürfen, bis hin zum erlösenden Gnadenstoß.
Die Art des Dunkelblonden hatte ihr immer geholfen, wenn sie zu verkopft an eine Sache rangegangen war, ihren Standpunkt aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Und gerade jetzt, als er selbst seine Anteile an ihrer Trennung suchte, wurde ihr klar, dass dieses Gespräch wohl bitter nötig gewesen war. Natürlich hatte sie viel darüber geredet, ausschließlich mit Lexie selbstverständlich, aber eben immer nur ihre Sicht erzählen können. Dementsprechend subjektiv war die Analyse immer verlaufen. Emrys hatte den Besen aus der Hand gelegt, was die Gryffindor ehrlich zu schätzen wusste- immerhin liebte er das Teil- und war um eine entspannte Sitzhaltung bemüht. Sie hingegen hielt ihre Bücher immer noch fest vor der Brust, fast wie eine Art Panzer und saß auf ihren Schienbeinen. Verkrampfter konnte sie sich wohl auch nicht mehr geben. Dabei dürfte diese Haltung wohl auch dem Hüter neu sein, denn wenn sie eins nie gewesen war dann verkrampft. Der erste Schritt war doch bereits getan, sie musste es ihnen doch nicht noch schwerer machen. Mit der nächsten milden Brise legte Alice die Bücher aus den Armen, neben sich auf den kühlen Steinboden und setzte sich in den Schneidersitz.
Sein Grinsen spiegelnd zuckte sie nur betont unschuldig die Schultern, über ihren Spruch, der sicher von einem großen Anteil Wahrheit gefärbt gewesen war, „That's the point!". Ein ehrliches Lachen entwich der Kehle des brünetten Mädchens, wie dem Hufflepuff schon so viele dieser Art zu Schulden gewesen waren. Sie legte den Kopf schräg, die Haare die ihr dabei ins Gesicht fielen über die Schulter werfend, und musterte ihren Exfreund einen langen Moment grinsend, als würde sie ernsthaft nachdenken. „Ich denke, der Irokese hätte dich nicht ernsthaft entstellt, nur das grün hätte sich vielleicht etwas mit dem gelb der Uniform gebissen", erwiderte sie schlussendlich und konnte zu ihrer eigenen Überraschung eben jenen Schalk in ihren Augen blitzen spüren, wie er zuvor in den blauen ihres Gegenübers zu sehen gewesen war. Auf den Teil mit der Zukunft konnte sie allerdings nicht eingehen, alleine der Gedanke erstickte das spitzbübische Blitzen in ihren Augen und stach unangenehm in ihrer Brust. Anders als andere Mädchen ihres Alters, hatte Alice sich nie über einen Freund definiert oder auf eine frühe Ehe spekuliert, dafür war sie wohl zu emanzipiert erzogen. Aber eine Zukunft mit Emrys hatte sie sich im Laufe ihrer Beziehung doch das ein oder andere Mal ausgemalt. Nicht in diesem klassischen ‚Hochzeit, Eigenheim, zwei Kinder, Golden Retriever und Minivan'- Szenario, doch weiter als das Ende der Schulzeit waren ihre Fantasien immerhin gegangen. Ihre Eltern hatten ihn gemocht, er war mit ihren Freundinnen hingekommen und umgekehrt hatte sich das selbe Bild ergeben. Sie hatten es wohl ganz schön verbockt und das war ein Gefühl, mit dem die Hexe erstmal klar kommen musste.
In Gedanken, weiterhin um ein Grinsen bemüht, hatte sie begonnen an den Schnürsenkeln ihrer dunkelroten Converse rum zu nesteln, seinem Blick dennoch weiterhin standhaltend. Die Mundwinkel der Hexe zuckten bei seiner nächsten Frage, während ihre Augenbrauen sich wie von selbst hoben. Ihre Fähigkeiten auf dem Besen waren wohl mit keinem Wort besser zu beschreiben als mit miserabel, dabei lag es keinesfalls an Höhenangst, sondern eher am Gleichgewichtssinn, der mit steigender Höhe bei Alice wohl auszufallen schien. Was wohl auch der Grund war, weswegen sie nur in Begleitung des Hüters den Besen in die Hand genommen hatte. „Klar. Ich schaff es mittlerweile auf eine Höhe von mindestens zwei Meter, ganz ohne den Eindruck zu erwecken als sei ich besoffen und ohne zu fallen- du wärest stolz auf mich!", gab sie daher zurück, die Ironie in ihrem Satz war unüberhörbar, „Ich schätze, ich bin und bleibe trotzdem Bodenakrobatin!". Aber der Satz klang doch wohl besser als die Wahrheit, in der sie zugegeben hätte, die Zeit ihrer Trennung zum Entwerfen von Plänen, wie sie von jeglichem Standpunkt im Schloss aus ungesehen am Hufflepuff Gemeinschaftsraum vorbei kam, genutzt hatte- nur um ihm nicht über den Weg zu laufen. Und das lag keineswegs daran, dass sie ihn hasste. Eher das schmerzhafte Gegenteil war noch der Fall. „Und du? Was hast du getrieben? Konntest du dich mittlerweile festlegen, ob du eher der Vanille- oder Schokotyp bist?", ein Grinsen umspielte ihre Lippen, sich an die etlichen Eisorgien erinnernd, welche die Kasse bei Fortescue ordentlich hatten klingeln lassen.
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Emrys am 29.12.2018 22:01Ok, gar nicht weird. Läuft bei dir, Emrys. Vielleicht war es dezent waghalsig gewesen, das Wort zu ergreifen, nachdem sie vorher durch ihre Wortwahl und Reaktion deutlich gemacht hatte, dass weiterhin ein komisches Gefühl zwischen ihnen stand. Er rechnete es ihr hoch an, den Moment aber auch bem Schopfe zu packen und nicht das Weite zu suchen, sondern einfach zu versuchen, ob sie seine Nähe irgendwie akzeptieren konnte. Dass er dann sozusagen mit der Tür ins Haus fiel und einen Neustart in den Raum stellte, war vielleicht nicht ganz so elegant gewesen. Beinahe so, als hätte dieser auffrischende Wind noch etwas mehr Kraft gewonnen und mit einer tosenden Böe das begonnene Kartenhaus umgestürzt. Er war nie der Vorsichtigste gewesen, hatte sich nie um jegliche Regel gesorgt – was hatten sie nicht alles zusammen gemacht, was nicht so ganz legal war - , hatte den Moment stets genossen und getan, was er für richtig für sich und andere hielt. Doch nun wurde ihm dies vielleicht zum Verhängnis, oder? Dass er mal selbst seinen Strick aufhängen würde, hätte er nicht gedacht. Doch drückte dies nicht auch in etwa aus, dass diese ganze Lovestory-Angelegenheit für ihn doch nicht so passé war, wie es leichter wäre?
Ihr Blick wanderte gen Boden und weckte in dem Hufflepuff ein etwas komisches Gefühlt. Beinahe so etwas wie Scham, wie Reue, weil er das Thema überhaupt erst aufgeworfen und bei ihr diese Reaktion hervorgerufen hatte. Es war nicht fernliegend, dass sie doch noch nicht so weit war, diesen Schritt zu gehen, auch wenn er es für die richtige Sache hielt. Dazu kam, dass sein aufmerksamer Blick, ja dass seine unnachgiebigen, blauen Augen sie vermutlich noch einmal zusätzlich unter Druck setzten, was auch für dieses Abwenden des Blickes hatte sorgen können. Ekelhaft von ihm. Die Mischung aus diesem bitteren Gefühl und diesem unschönen Selbstbild sorgten dafür, dass der Hufflepuff dann auch kurz blinzelte, den Kopf abwandte und den Blick in der Gegend rumschweifen ließ, um sie nicht in die Bedrängnis zu führen, unser seinem forschen Blick eine Entscheidung zu treffen. Doch als sich ihre Augen wieder anhoben, konnte er doch nicht anders, als den Kopf wieder in ihre Richtung zu lenken und die Verbindung der Blicke zu ermöglichen. Ihre dann doch recht beherzte und sichere Reaktion überraschte ihn dann dennoch etwas, weshalb er das Blinzeln erneut einsetzte, ehe ein schiefes Grinsen seinen Mundwinkel erreichte und er den Kopf etwas schiefer legte. Dieser Umhang negativer Gefühle von eben wurde ihm glatt abgenommen und machte nun Platz für Erleichterung und etwas Wohliges. Yo, das würde ja fast kitschig. Eine kluge Reaktion gab es nun jedoch nicht, eher ein ehrliches „Nice!", das er mit einem Zwinkern versetzte. Dass sie nun die Nähe suchte – oder zumindest einen adäquaten Abstand wählte, der nicht die Frage aufwarf, ob er stank oder zwischen ihnen das Kriegsfeld aufgebaut wurde – war schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Dass Alice dann auch noch die Schuldfrage zu klären versuchte, setzte dem Ganzen natürlich noch die Krone auf.
Emrys legte den Besen zur Seite und stellte ein Bein auf, ehe er einen Ellenbogen auf das Knie abstellte und sein Kinn auf die Finger bettete und mit den Schultern zuckte und versuchte, es etwas lockerer zu nehmen, wobei die leicht zusammengeschobenen Augenbrauen zeigten, dass diese Lässigkeit nicht vollkommen on point war – naja, zumindest zu 80 %...vielleicht auch 75 %. „Manch einer würde sagen, dass Mutationen voll krass sind...fast schon spannend...aber ja, bei uns wohl eher nich'...aber ich muss zugeben, dass ich auch nicht der größte Gentleman war..." Glaubte er zumindest. Wenn er ehrlich war, war diese ganze Beziehungssache am Ende arg aus dem Ruder gelaufen, beinahe eskaliert, sodass er auch nicht mehr genau sagen konnte, was alles in diesen unschönen Ende reingespielt hatte. Aber einer Person die volle Schuld zu geben, war weder cool noch richtig. Meist waren beide schuld und er hätte auch mal mehr die Klappe aufreißen können, ja mehr kämpfen können, oder? „Ach, that's the point?", fragte er direkt heraus und zeigte ein deutliches Grinsen, beinahe etwas schalkhaft. „Für dich hätt' ich mir auch einen Irokesen stehen und einen grünen Bart wachsen lassen. Dann hätten wir wohl eine Zukunft ala ‚Schöne und das Biest' gehabt'." Er hielt es für besser, den Moment etwas aufzulockern und ihre Verlegenheit damit etwas zu verdeckten, damit sie sich nicht schlecht fühlte oder gar merkte, wo das Gespräch hin verlief. Er musste jedoch zugeben, dass dieser Hauch von Ehrlichkeit, der damals schon ihre rasante und doch irgendwo entspannte, lustige, sexy Beziehung geprägt hatte, ihm guttat. Sein Besen war zumindest aktuell wieder voll abgeschrieben und Alice hoch im Kurs. Aber natürlich nur freundschaftlich, nicht wahr? Alles andere würde ihr ja noch mehr Röte ins Gesicht treiben. „Und, hast du unsere Trennungszeit zur Verbesserung deiner Quidditch-Skills genutzt?"


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Alice
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Alice am 29.12.2018 14:03Der durch den Raum fegende Spätsommerwind blies mir einzelne Strähnen ins Gesicht, die ich mit der freien Hand bestimmt zurück hinter's Ohr schob, bevor ich mich wieder an den Büchern, welche ich vor dem Oberkörper umklammerte, festhielt. „Ja scheint so", erwiderte ich, mit einem leichten Zucken meiner Mundwinkel. Es waren die ersten normalen Worte die seit Wochen zwischen uns getauscht wurden, nicht zuletzt weil ich ständig wenn ich ihn gesehen hatte die Flucht ergriffen oder den Duellier-Club geschwänzt hatte. Und zu behaupten, dass ich mich nach alle dem hier, alleine mit ihm in diesem Raum, gerade Wohl in meiner Haut fühlte wäre die Übertreibung des Jahrhunderts gewesen. Aber einfach auf dem Absatz kehrt zu machen wäre ziemlich low gewesen. Kindisch, schwachsinnig, völlig unangebracht. Nicht zuletzt weil wir erst kürzlich nicht nah genug sein konnten. Wir waren abends unerlaubter Weise nach Hogsmeade getürmt, weil wir keine Lust auf das Abendessen mit den Anderen im Schloss hatten, waren nachts erst zurück gekommen, er hatte die Nerven dabei verloren meinem nicht vorhandenem Talent auf dem Besen auf die Sprünge zu helfen und ich hatte mit experimentierfreudigen Eiszusammenstellungen sinnfreie Konversationen über Geschmacksnerven angeregt, die hauptsächlich die Lachmuskeln gefordert hatten. Heute war es für mich selbst nicht mehr wirklich nachzuvollziehen wie aus den unbeschwerten Rumgeplänkel, Vorwürfe und Unterstellungen geworden waren- hauptsächlich von mir ausgehend. Meine Eifersucht hatte ich immer als Ansporn erlebt, mich mehr anzustrengen, mehr zu geben. In diesem Fall hatte sie allerdings nichts gefördert, mich nicht zum Besser werden angespornt. Mir das selbst einzugestehen war schon eine Herausforderung, es vor Emrys zugeben konnte ich nicht. Jedenfalls noch nicht. Es war als würde mein Stolz mir den Hals zudrücken, jedes Mal wenn ich versuchte es in Worte zu fassen. Wir hatten nicht darüber geredet, wie eine eigentlich schöne Zeit ein so ätzendes Ende hatte finden können. Darauf hatte ich bisher auch eigentlich getrost verzichten können. Eben aus jenen Gründen.
Noch einmal unentschlossen von einem Bein auf das andere das Gewicht verlagernd, hielt ich seinem Blick weiter stand, dem Bedürfnis betreten unter mich zu schauen trotzend. Gerne hätte ich was gesagt, irgendwas das der Situation die Schwere nahm. Was mir selbst das Gefühl erdrückt zu werden nehmen würde. Aber da war nichts, als wäre mein ganzes Denken von dieser unangenehmen Stille beherrscht. Noch peinlicher konnte das anhaltende Schweigen doch kaum werden. Ich sog scharf Luft ein, ganz so als wollte ich was sagen, da tat Emrys mir glücklicherweise den Gefallen und ergriff das Wort. Den Mund wieder zu klappend, wie ein Karpfen an Land, sah ich ihn für einen langen Moment unergründlich an. Musterte die mir so vertrauten Gesichtszüge, auf der Suche nach Zweifel oder Zwiespalt darin. Aber ich fand nichts dergleichen. Er meinte es ernst. Erleichtert ließ ich die Schultern sinken, ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich sie vor Anspannung ganz verkrampft hatte. "Ja... es ist komisch", nickte ich und konnte dieses Mal nicht umhin doch kurz verlegen den Blick gen Boden zu richten, besann mich aber schnell wieder eines besseren und schaute wieder in die blauen Augen, die mich immer noch aufmerksam beobachteten. "Bitte. Wir sollten es auf jedenfall versuchen!". Ein klassischer Neustart nach dem let's just be friends- Prinzip würde wohl nicht so einfach, dazu kannten wir einander einfach zu gut. Aber wir könnten einen Haken hinter das Drama setzen. Er war mir schließlich immer noch wichtig- wahrscheinlich sogar mehr als es ihm bewusst war. Alleine aus dem Grund sollte ich es wenigstens hinkriegen wieder normal mit ihm umzugehen. "Du hast recht", seufzte ich, ging ein paar Schritte auf ihn zu und ließ mich, einen gewissen Abstand wahrend, auf den kühlen Steinboden gegenüber von ihm sinken. "Tut mir leid, dass ich zu diesem hysterischen, eifersüchtigen... Misststück mutiert bin!". Warum die Dinge nicht beim Namen nennen? Lexie wäre stolz auf mich, wir hatten das Ende dieser Beziehung immer und immer wieder analysiert- und bei keinem Ergebnis konnte ich mich als unschuldig betiteln. "Du hättest es mir sicher einfacher gemacht, würdest du nicht so verdammt gut aussehen!", ein Grinsen unterstrich meinen schwachen Versuch diesem Gespräch einen Hauch Leichtigkeit zu geben und beflügelte die dezent gewollte Ironie zu dem bewussten Necken. "Spaß bei Seite... kommt jedenfalls nicht mehr vor!", verlegen fuhr ich mir durch die Haare, froh dass es endlich gesagt war.
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Emrys am 29.12.2018 13:37Kennst du diesen Moment, wo alles perfekt verläuft? Wo das wohlige und angenehme Gefühl der Herzlichkeit dich innerlich berührt? Wo alles so leicht zu gehen schien, wie ein Messer, dass durch weiche Butter gezogen wird? Kennst du diese Momente, die man einfach umarmen will? Also das hier war keiner davon. Betretenheit, Scham, Irritation. Ein Öffnen der Tür und all dies war hereingespült worden. Ob er jedoch Oberwasser behielt und das eher von ihr ausging, konnte der Hufflepuff aber auch nicht genau sagen. An sich musste er zugeben, dass dieses etwas unschöne Ende einer eigentlich ziemlich geilen Beziehung noch immer etwas unklar für den Hüter war. Natürlich hatte er sich die Beweggründe gemerkt, doch alles war relativ schnell den Bach runtergegangen. Und so schnell es damals verlaufen war, so langanhaltend war auch das Hochwasser der Betretenheit und der Unfähigkeit, miteinander normal umzugehen. Zumindest ging es dem Waliser so, der zwar grundsätzlich eine lässige Art an den Tag legte, jedoch gerade seine Schwierigkeit hatte, mit ihrer Unsicherheit umzugehen. Es lag somit gewiss nicht an ihr selbst, sondern vielmehr daran, dass ihre immer noch vorhandene Unsicherheit ihn etwas überforderte.
Emrys wandte den Blick zumindest nicht ab, als eine weitere Windböe leicht durch den Raum tanzte und vermutlich lebendiger war, als das stocksteife Anstarren, ehe mal Worte ausgetauscht wurden. Es begann recht simpel mit einer Begrüßung. Nice, das konnte er auch noch. „Heeeey", äußerte er selbst nur etwas langgezogen und versuchte dabei nicht, seine Augenbrauen etwas argwöhnisch nach oben zu ziehen, um ihre unsichere Stimme zu kommentieren. Er war lässig, er war entspannt, alles lief gut. No panic. Kein Grund dazu.
Er musste sich nur einmal selbst glauben. Alice stand weiterhin in etwa so dort, als wäre sie bestellt worden, jedoch habe man vergessen sie abzuholen. Ein Gentleman wäre vielleicht aufgestanden, doch Emrys lümmelte weiter auf dem Boden herum und tippelte mit den Fingern leicht auf dem Besenstiel herum, während sie ihre Erklärung suchte. Klar, er hatte nun nicht gedacht, dass sie ihn stalken würde oder dass sie extra hier aufgetaucht war. So arrogant war er bestimmt nicht, aber dass sie nicht gleich rückwärts rauslief und die Flucht ergriff, war eine Entwicklung, oder?
Er hatte zumindest noch nie gehört, dass das Schloss voll sei. Eigentlich hielt er den Steinkäfig immer für eine Festung, in dessen dunkle Ecken sich eigentlich niemand verziehen wollte. Aber das musste er ja nun nicht zur Sprache bringen. Er zuckte deshalb mit den Schultern. „Ja...Hogwarts hat's wohl verpeilt, die ‚Besetzt'-Schilder zu organisieren...voll mies!", betonte er ungehemmt und zwanglos. „Ich bin jetzt nich' der Herr dieses Raumes, also tu dir keinen Zwang an." Er verkniff sich einen Spruch, der in die Richtung ‚Aber glotz mir nich' auf meinen Hintern' ging, denn das wäre wohl noch zu früh. Doch auf der anderen Seite wusste der Hufflepuff nicht, wann es denn endlich wieder soweit war, normal miteinander umzugehen. Er klaute nun bestimmt keine Rosen und andere Blumen für sie aus den Gewächshäusern, aber zumindest sich einen Raum zu teilen, musste doch drin sein, oder? Emrys dachte kurz darüber nach, dass betretenes Schweigen vielleicht nicht ganz so geil war, wenn sie nur wenige Meter voneinander entfernt waren. Eigentlich war er doch der Typ, der den Moment retten musste, oder? Das Gentleman-Gen war an ihm wohl doch nicht in Gänze verloren gegangen. Mit dem Handrücken rieb er sich deshalb kurz am Mundwinkel, ehe er den Besen ablegte und sich nun voll zu ihr drehte. „Findest du's nicht auch komisch, wie wir miteinander umgehen...Neustart?" Hey, ich bin Anei...nein, vergessen wir das. Das war komischer.


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Alice
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Alice am 29.12.2018 13:11Dieser Schüleraustausch war an sich eine spannende Sache. An sich. Es streunerten derzeit wirklich viele interessante Persönlichkeiten durch die alten Korridore und zu hören wie es in anderen Zauberschulen so abging waren eben mal ganz andere Storys als die, welche man sonst so auf den Fluren aufschnappte. Der Nachteil war nur, dass man nirgendwo mehr seine Ruhe hatte. Dabei musste ich wirklich dringend was in Arithmantik nacharbeiten, am besten schon gestern. Denn irgendwie wollte ich mich kein weiteres Jahr mit einem 'Annehmbar' zufrieden geben- dem einzigen auf meinem Zeugnis. Auf UTZ Niveau würde ich es wohl aber auch nicht bringen, dazu klang mir zu vieles davon wie die Durchsagen in der Tube- ich verstand nur Bahnhof. Flora hatte mir schon angeboten zusammen zu lernen, aber dafür musste ich erst mal aufholen. Außerdem glich meine Konzentrationsspanne aktuell wohl der einer Sardelle im Wassertank, die Runde um Runde drehte und sich nie erinnerte dort schon geschwommen zu sein.
Das Wetter hätte es theoretisch erlaubt, mich irgendwo draußen hin zu lümmeln, aber unter jedem Baum saß wer oder der Lärm vom Quidditchfeld wurde vom lauen Wind über die Wiesen getragen. Semi gute Idee. In der Bibliothek sah es ähnlich aus. Menschen, zwischen jedem Regal, an jeder Tischgruppe. Ich pilgerte also wie eine Aussetzige durch das Schloss, auf der Suche nach Ruhe. Die Stufen unter mir knackten verräterisch, als wollten sie mich ankündigen, auch wenn ich nicht glaubte hier wen zu treffen. Die schwere Holztür, die normalerweise klemmte jetzt aber in einer flüssigen Bewegung aufschwang, mit Druck meiner Schulter aufschiebend, stolperte ich ungeschickt über meine eigenen Füße in den runden Raum, der widererwarten nicht leer war. Innerlich verfluchte ich mir bereits alle Knochen, warum bei Merlin traf ich ausgerechnet auf ihn? In diesem Schloss waren fast mehr Menschen als Betten, also warum?
Einen Momemt zu lange sah ich ihn einfach nur an, in meinen Kopf nichts als gähnende Leere. "Hey", meinte ich nach gefühlten Ewigkeiten und klang dabei unsicherer als ich es wollte, was mich ärgerte. "Ich wusste nicht, dass der Raum schon besetzt ist!". Geistreich. Nein wirklich! Wir waren noch nicht wirklich lange getrennt und bisher hatte ich versucht Zusammentreffen wie dieses so gut es ging zu vermeiden. Er hingegen schien mit der ganzen Sache viel cooler. War er immer. Jedenfalls machte es den Anschein. Früher hatte ich genau dieses Auftreten unglaublich faszinierend gefunden. Jetzt trieb es mich fast in den Wahnsinn. Wahrscheinlich, weil sich zwischen uns Grundlegendes geändert hatte, ich aber immer noch das gleiche Mädchen war. Und das fand seine Lässigkeit auch immer noch anziehend. Irgendwie. Vielleicht war ich aber auch einfach nur neidisch, weil ich hier stand wie ein kleines Schulmädchen, so gar nicht cool, unsicher ob ich gehen oder bleiben sollte. "Ähm", fand ich meine Sprache wieder, "Stört's dich wenn ich mich da hinten hin setzte? Das Schloss ist so voll!". Ein Seufzen, als hätte ich zu lange die Luft angehalten und das viel deutlicher zu hören war als beabsichtigt, folgte, während ich eine unwirsche Geste in die andere Ecke des Raums machte, wo ich mich hinsetzen wollte. Warum taten sich diese verdammten Löcher im Boden auch nie auf, wenn man sie mal brauchte?
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Emrys am 29.12.2018 12:26Ein zugiger Windhauch trieb die Wolken am Himmel vor sich hin, die in einem eiligen Tempo für den Wechsel von Sonnenschein und dichter Wolkendecke. Wechselhaft. Ja, so konnte man es ziemlich gut zusammenfassen. Wechselhaft war, cool, wechselhaft war spannend, wechselhaft war nicht recht vorhersehbar. Emrys selbst war nicht so der Typ für Beständigkeit. Klar, sie gab einem das Gefühl von Sicherheit, doch der Hauch und die Gier nach etwas Nervenkitzel durfte bei dem einen oder anderen Dachs nicht fehlen.
Doch was machte jemand, der die Wechselhaftigkeit interessant fand, ganz allein und verlassen in einem etwas weniger bekannten Zimmer in den Türmen des Schlosses? Der Wind trat wie eingeladen durch die offenen Fenster und durch die eine oder andere Ritze, die sich mit der Zeit eingeschlichen hatte und fegte über den Schweif des Besens, den Emrys gerade polierte. Kein unbedingt spannender Job, aber hey: Als Hüter hatte er eben eine Verantwortung, die innerlich schon etwas auf ihm lastete, was er offen jedoch nicht zugab. Das würde seinem etwas waghalsigen und lockeren Image ja mal voll entgegenlaufen. Doch diese kleine Privatsphäre, die Zeit mit seinem Besen und das aufgeschlagene Buch, in dem nun ein neuer Prospekt über die neusten Besenmodelle versteckt war – das hatte er bestimmt nicht mit in den Unterricht geschmuggelt. Niemals – war für ihn viel wert. Während er die ihm vertrauten Bewegungen und Bearbeitungen an seinem Besen vornahm, hatten sich seine Augenbrauen etwas zusammengeschoben. Die nachdenkliche Falte zwischen ihnen unterstrich den aufmerksamen Blick, während der Hufflepuff sich überlegte, ob er nicht doch vom Kometen Abstand nehmen sollte und dem Zunderfauch eine Chance zu geben hatte. Kurzerhand kratzte er sich am Hinterkopf und gab ein „Ahhh" von sich. Wenn alle Entscheidungen doch so leicht zu fällen wären, wie es morgens beim Frühstück bei der Auswahl zwischen Bohnen oder Toast war. Oder zwischen Lakritzzauberstäben und Blutlollies. Doch hier lagen echte Finanzen auf dem Tisch, die ein kleines Loch in seinen Geldbeutel und den seines Dads reißen sollte. Emrys seuffzte noch einmal und schlug dabei ganz zufällig auf sein etwas älteres Model von einem Besen. Das Geräusch ließ ihn aufschrecken. Wie behindert verhielt er sich denn gerade?
Doch statt länger darüber nachzudenken, wandte sich der Blick gen Fenster zu den Ländereien. Die Wolkendecke durchbrach und gab ein Licht frei. Ob wohl heute der Tag für Offenbarungen war. Just in diesem Moment schien ein weiteres Geräusch seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – joah mit dem Aufmerksamkeitsdezfizit konnte er wohl seine Zaubertränke-Note rechtfertigen. Konnte ja nicht jeder ein lahmer Streber sein. Irgendetwas auf den Stufen. Naja, wer Bock hatte hier seinen Nachmittag zu fristen, sollte ruhig hervorkommen. Und wenn es Fresh Dumbledore war.


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Re: Vergangenheitsplay » 10
von Eurielle am 02.12.2018 16:32Sicher war es wichtig, dass er erstmal mit ihrer Mutter sprach. Das verstand die junge Schülerin auch. Und dennoch wollte sie so schnell es ging alles erlernen. Sie hätte auch am liebsten alle Clubs besucht, leider aber gab es dort ein Aufnahmestopp und eine Begrenzung. Immerhin konnte man sich nicht aufteilen um die ganzen Clubs mitzumachen. Eurielle nickte daher einfach nur und würde sich wohl geduldgen müssen. Das wollte sie eigentlich nicht. "Dann bis bald.", verabschiedete sie sich und versuchte beim Rausgehen nicht in einen der Schüler, der ihr entgegen kam, hineinzulaufen. Eigentlich war Eurielle sich sicher, dass ihre Mutter nichts gegen etwas extra Unterricht hatte. Es war ja keine Strafe oder, weil Eurielle zu schlecht im Unterricht war. Aber so ganz sicher konnte sie sich nicht sein. Da hoffte sie, dass der Professor überzeugend bei ihrer Mutter war. Motiviert suchte sie dann das Klassenzimmer für die nächste Unterrichtsstunde auf.
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Adam
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Re: Vergangenheitsplay » 10
von Adam am 30.11.2018 22:56Es gab in der Tat einige Verwandlungszauber, die die Schüler in Hogwarts nicht lernten. Entweder waren sie zu gefährlich, wie beispielsweise die Verwandlung in einen Animagus oder aber sie wurden vom Ministerium nicht als relevant für die Schüler eingestuft. Darunter würde es sicher den Ein- oder Anderen Zauber geben, den man Eurielle beibringen könnte. „Ich schätze mal, wir könnten anfangen sobald ich mit ihrer Mutter gesprochen habe" schlug Adam vor und verstaute die Unterrichtsmaterialien in einer Kiste welche er in einen Schrank stellte und gleich eine andere für die nächste Klasse heraus zog. Anschließend kam er damit wieder zurück zu seinem Pult und stellte die Kiste ab. „Ich finde es schön, dass sie so schnell anfangen wollen aber ich würde sie trotzdem erst mal die ersten Veranstaltungen abzuwarten. Sie sollten sicher gehen, dass sie das normale Pensum dennoch schaffen werden. Hier eilt es ja nicht. Sagen sie mir einfach bescheid, sobald sie sich entschieden haben" sagte er noch. Die ersten Schüler der neuen Klasse kamen bereits in den Raum und bezogen ihre Plätze. „Sie wissen ja wo sie mich finden, ansonsten sehen wir uns in der nächsten Stunde Miss Newton. Bis dahin wünsche ich ihnen viel Spaß in ihrer ersten Woche" verabschiedete er sich ohne, dass dabei sein Lächeln verschwand.
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Eurielle am 30.11.2018 11:25Eurielle hatte nichts zu befürchten und immerhin ging es um eine positive Sache also warum sollte der Professor nicht gleich mit ihrer Mutter persönlich reden. Sie arbeitete hier, also war das einfacherer als bei den anderen Schülerin, deren Eltern extra hier her kommen mussten. Die junge Schülerin freute sich, dass ihr Professor so viel daran lag, sie zu fördern. Dabei kannten sie sich doch erst wenige Stunden. Aber gut. Besser so, als wenn sie unentdeckt geblieben wäre. "Klingt gut.", meinte sie. Leider konnte er ihr nicht seine Fähigkeit des Metamorphmagus lehren. Schade. Was sie schon immer erlernen wollte war ein Animagus. Aber davon hatte sie bisher noch nichts bei dem Professor gesehen. Vielleicht kannte er aber jemanden, der Eurielle einen Animagus lehren konnte. Nun aber musste sie erst mal ihr erstese Schuljahr hier gut überstehen. "Meine Mom hat mir noch ans Herz gelegt, ich soll mich zusammen reißen und nicht immer so vorschnell handeln.", sagte sie und schüttelte darüber den Kopf. Immerhin hat sie genau das weiter gebracht. Sie musste sich nur ab jetzt etwas zügeln, was das vorlaute Verhalten im Unterricht anging. "Ich nehme gerne alle Bücher, die mein Wissen erweitern können..", teilte sie dann mit,"ich habe die meisten Bücher teils schon zwei Mal durch. Damit ich auch nicht überlesen habe. Neues Wissen ist immer gut, nicht wahr? Mom ist der Meinung, ich wäre oft zu neugierig. Aber ich will doch nur alles mögliche wissen." Es war schön, dass der Professor ihr so vertraute und ihr Potential erkannte. "Wann fangen wir an?", fragte sie und sah ihn abwartend an.

Adam
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Adam am 30.11.2018 10:34Adam war schon damit zufrieden, dass sie wieder lächelte. Sie musste ihn nicht gleich nett finden auch wenn er das wirklich gerne hörte aber sie sollte nur nicht schlechter von ihm denken. Er musste noch mehr lächeln als sie das sagte. Er wusste selbst nicht genau, weshalb er so viel auf diese eine Erstklässlerin gab oder was sie von ihm dachte. Er wusste, dass er sich hier auf einem dünnen grad befand wenn er sie unbegründet bevorzugen würde. Umso mehr war es wichtig, dass er mit ihrer Mutter reden würde. Es war zwar seltsam, dass sie nicht von ihren Eltern, sondern nur von ihrer Mutter sprach aber das könnte alles Mögliche bedeuten. „Sie würden zum Beispiel Zugriff auf meine private Bibliothek haben und je nachdem könnten ich ihnen nach dem Unterricht neue Zauber beibringen, die das können ihrer Mitschüler überschreiten würden" erklärte er genauer. „Wie gesagt, es liegt ganz bei ihnen. Lassen sie es sich durch den Kopf gehen. Ich biete es ihnen an und sie können entscheiden ob oder wie sehr sie es annehmen wollen". Er stand nun auf und ging um seinen Pult herum und begann nebenher alles aufzuräumen, da auch bei ihm die nächste Klasse gleich kommen würde. „Wenn sie das möchten kann ich natürlich nach ihrer Antwort auch mit ihrer Mutter persönlich sprechen. Ich wollte mich sowieso noch beim Rest des Kollegiums vorstellen. Leider habe ich es bisher noch nicht geschafft". Irgendwie fand er es seltsam, dass ich direkt mit ihrer Mutter sprechen sollte. Normalerweise versuchten es Schüler schließlich zu vermeiden, dass Lehrer auf ihre Eltern trafen.
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