Vergangenheitsplay » 5
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Re: Vergangenheitsplay » 5
von Ariella am 11.06.2018 18:44

Re: Vergangenheitsplay » 5
von Chandler am 08.06.2018 20:19Mit bedachten Schritten ging ich auf das blonde Mädchen zu, stellte mich vor ihr und schenkte ihr erneut ein freundliches Lächeln.
Es wurde langsam etwas wärmer, die Uniformen sind wirklich zu warm an manchen Tagen, das Licht war hell, ich setzte sogar meine Mütze ab und packte sie in meine Tasche.
"Ja, klar gerne", meinte ich dann und setzte mich ihr gegenüber in den Schneidersitz, sah etwas über das Feld.
Wir schwiegen kurz etwas, denn auch sie ging ihren Gedanken nach.
ich war nicht sauer auf sie, ich freute mich doch für jeden der es geschafft hat.
Hätte ich es getan? Ja manchmal tue ich es und dann werde ich als grob bezeichnet- aber damit muss ich zurecht kommen. Manhcmal war mir einfach nicht nach reden oder etwas unternhemen. Ich mochte spontane Dinge eh nicht, ich ging meistens nach einem Tagesablauf.

>>Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. <<
A. Einstein.
Re: Vergangenheitsplay » 5
von Ariella am 07.06.2018 15:14Der Blondingen tat Chandler auch leid. Er war durchaus nicht schlecht gewesen, aber richtig durchsetzen hatte er sich nicht können und die anderen hatten es schon. Sie waren einfach besser gewesen. Vielleicht brauchte der Jüngere einfach noch ein Jahr mehr Zeit oder etwas mehr Training? Anscheinend interessierte er sich immer noch für Quidditch, denn das Ravenclaw-Mädchen hatte nicht die Vermutung, dass er erst gerade hierhergekommen war. Sicherlich hatte er sich auch das Training angesehen.
Recht gut gelaunt - zumindest spielte er es vor - kam er hinunter zu Ravenclaw, welche immer noch in Gras saß. Ariella verfolgte ihn mit dem Blick bis er vor ihr stand. "Danke. Für das erste Training war das gar nicht so schlecht. Willst du dich zu mir setzen", fragte sie dann.
Auf jeden Fall wollte sie gleich noch trainieren. Als Kapitänin wollte sie die Beste sein, auch wenn sie eher das Fliegen üben konnte, denn alleine den Schnatz zu suchen war etwas mehr als langweilig und auch mühselig. Außerdem versperrte kein anderer Spiele ihr die Sicht und so war es meist ein leichtes den Schnatz zu finden.
Sie war wohl etwas in ihren Gedanken verloren gewesen, aber recht schnell schüttelte sie sie wieder ab und richtete ihre Aufmerksamkeit zu Chandler. "Wie geht es dir heute?" Das gestrige Auswahlspiel sprach sie nicht an und auch entschuldigte sie sich nicht. Natürlich tat es ihr leid, aber es war ihre Aufgabe und sicherlich würde Chandler sich durch eine Entschuldigung nicht besser fühlen. Zumindest glaubte sie das.


Re: Vergangenheitsplay » 5
von Chandler am 06.06.2018 19:34Es wäre schön gewesen- das Spiel meine ich; abe rich konnte es nicht wirklich genießen.
"Hey. Gut gespielt", versucht eich so gut gelaunt wi emöglich zu sagen.

>>Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. <<
A. Einstein.
Re: Vergangenheitsplay » 5
von Ariella am 06.06.2018 19:16

Re: Vergangenheitsplay » 5
von Paisley am 09.03.2018 15:01Ich lächelte, als Tawny meiner Idee beachtung schenkte und sie sogar als sinnvoll erachtete. Um uns umzuziehen hätten wir allerdings noch einmal nach Hause gemusst und dafür hatten wir es alle denke ich zu eilig. Nicht, dass wir Zeitdruck hatten...Aber zumindest mich riss die Idee einfach mit und ich konnte es kaum abwarten ein kleines, freundliches Wesen in den Händen halten zu können. "Oder...wir bleiben einfach so.." sagte ich letztendlich schulterzuckend. Meine Fingerspitzen wanderten unwillkürlich zu meinem Zauberstab, den ich aus Gewohnheit immer bei mir hatte. Benutzt hatte ich ihn außerhalb von Hogwarts noch nicht, aber ich wäre dafür bereit, wenn ich es müsste.
Ich überlegte gerade, ob ich etwas über Schlösserknacken wusste, da meldete sich Lester zu Wort. Zumindest war das mein erster Instinkt, doch ich runzelte augenblicklich die Stirn. Oft kann ich erkennen, wann welche Persönlichkeit in den Vordergrund gerutscht ist, so auch jetzt. Eigentlich war das ja jetzt nur noch eine Frage der Zeit gewesen, wann Dan zum Vorschein kam. "Durch ein Fenster?" fragte ich und sah kritisch zu dem Zooladen. Einerseits klang das schon plausibel. Dennoch graute es mir jetzt schon davor durch ein einges Fenster zu klettern. Und wo bekamen wir ein Brecheisen her? Das war schon alles ziemlich schwammig...
"Gut, lass uns das mit dem Fenster erst einmal probieren." sagte ich erst einmal und blickte mich dann nach einem Brecheisen um. Da es langsam begann zu dämmern, wurde diese Suche ein wenig schwieriger. Warum bereiteten wir uns eigentlich nie richtig vor?


Re: Vergangenheitsplay » 5
von Lester am 08.03.2018 02:50Eigentlich interessierte es Lester nicht, was seine Freunde neben ihm quatschten. Haymitch versuchte die ganze Zeit an die Oberfläche zu dringen, um irgendwelchen Klatsch loszuwerden und Dan war nur daran interessiert, wie sie in den Laden kommen könnten.
Er hasste es, seine Zeit mit anderen menschen totzuschlagen. Auch wenn er Diese hier minimal weniger verabscheute, als das restliche Gesindel, das über den Planeten kroch. Und Tiere waren da keinen Deut besser. Sie vegetierten nur vor sich hin und produzierten unnötigen Dreck.
Schließlich drängte Dan dann aber doch hervor und übernahm die Führung.
Lesters Augen weiteten sich minimal, bevor er verschwand und endgültig zu Dan wurde.
"Hey ihr Vollidioten!" meldete er sich zu Wort "wenn wir in die Zoohandlung wollen, sollten wir am besten ein Fenster aufbrechen. Ich hab letztes Mal eins gesehen, als wir daran vorbei gelaufen sind. Es sollte nicht allzu schwer sein, wenn wir ein Brecheisen oder irgendwas vergleichbares finden..."
Tawny
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 5
von Tawny am 08.03.2018 02:30Ich hasste es hier. Dass ich in allen anderen Ferien in Hogwarts bleiben konnte, war ein Segen für mich. Ich mochte die Muggel nicht, zu denen man mich gesteckt hatte. Ich mochte diese Menschen noch weniger, als die ganzen anderen, von denen ich umgeben war. Warum man in den Sommerferien aus Hogwarts gehen musste, das verstand ich nicht. Warum konnte man nicht einfach dort bleiben oder in Hogsmeade unterkommen, wenn das Schloss schon gesperrt war? Warum musste man zwangsweise zu seiner Familie zurück. Wobei das hier ja nicht einmal meine richtige Familie war. Sie besaßen keinerlei Magie oder hatten irgendeine Verbindung zur Zaubererwelt. Sie waren schlicht und einfach langweilig.
Dass es den anderen genauso ging, war nur ein schwacher Trost à la 'geteiltes Leid ist halbes Leid'. Als wir dann schließlich auf die Idee kamen, uns ein paar Zimmergenossen für die Zeit hier in diesem trostlosen Zuhause zu suchen, war meine Stimmung ein wenig besser. Ich würde mir eine Katze holen oder vielleicht einen Kanarienvogel und dann hätte ich hier zumindest mehr Gesellschaft.
"Schwarz anziehen?", wiederholte ich Paisleys Frage. War eigentlich keine so schlechte Idee. Es wurde langsam dunkel und im Dunkeln verschmolz man mit schwarzen Klamotten mehr mit der Dunkelheit, als mit dem weißen Kleid, das Paisley trug. "Gar keine schlechte Idee.", meinte ich also. "Vielleicht sollte ich mir auch noch eine Mütze aufsetzen.", überlegte ich laut. Meine Haare waren fast weiß und lang und würden Paisleys hellem Kleid gut Konkurrenz machen im Hervorstechen. "Kennt sich von euch jemand aus mit dem Türschlösserknacken? Ich meine, ich hab schon mal was darüber gelesen, aber ich habs noch nie ausprobiert." Zauberstab nutzen ging ja leider nicht. Wir waren Minderjährig und hatten immer noch die Spur auf uns. Da könnten wir auch gleich schreiend durch die Straßen rennen und brüllen, dass wir magische Fähigkeiten hatten. Das hätte genausolche Konsequenzen für uns.
Re: Vergangenheitsplay » 5
von Paisley am 08.03.2018 02:05
Lester & Tawny & Paisley - letzten Sommer
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Obwohl die Regeln unserer 'neuen Familie' milder waren als bei unserer richtigen Familie, glich sie kein bisschen dem Traum eines vertrauten und sicherem zu Hause, welchen ich Jahre lang gehegt hatte. Hogwarts fehlte mir in den Sommermonaten wirklich sehr. Wie so oft wünschte ich mich jetzt auf die Schlossgründe von Hogwarts. Ich wollte so gerne an dem dunklen See in der Sonne sitzen und vielleicht ein paar Blumenketten mit Tawny knüpfen. Aber die Realität sah wieder mal anders aus.
Tawny, Lester und ich haben uns jetzt getroffen und keiner von uns war froh über diese Situation. Nach einer Weile kamen wir darauf, dass das leben in unseren neuen Familien um einiges leichter wäre, wenn wir Gesellschaft hätten. Schon, ich hatte natürlich Percy, weshalb ich nicht ganz alleine war. Dennoch gefiel uns der Gedanke ein Haustier an unserer Seite zu haben. Ein treuer kleiner Freund. Kurzerhand kam die Idee auf, einfach welche zu besorgen. Die Erlaubnis würden wir eh niemals von unseren Eltern bekommen. Wir mussten eben vorsichtig sein, wenn wir sie besorgten und wie wir sie unterbrachten. Aber dieses Risiko ging ich gerne ein.
"Sollten wir...Sollten wir uns vielleicht schwarz anziehen oder so?" ich blickte die anderen beiden fragend an und sah an mir herunter. Ich trug ein weißes Sommerkleid. Meine blonden Haare fingen das Licht der untergehenden Sonne wie einen heiligen Schein ein. Vielleicht war das ja auch eine ganz gute Taktik? Aber ich würde mich verkleidet vermutlich sicherer fühlen. Würden wir erkannt werden, würden wir sicher bestraft werden. Darauf war ich nun wirklich nicht besonders wild...


Re: Vergangenheitsplay » 5
von Castor am 01.03.2018 18:46Ich konnte nicht sehen, wie Merle sich bei meiner lautstarken Aktion kurz umdrehte, aber ich sah sehr wohl, wie sie aufsprang und aus der Halle flüchtete, als ich auf sie zusteuerte. Das durfte doch wirklich nicht wahr sein. Gut, ich hatte sie verletzt, aber sie könnte mich doch wenigstens den ersten Schritt machen lassen, oder? Sie könnte mir ja auch nicht auf Dauer aus dem Weg gehen, immerhin gab es noch mehr als ein Jahr für uns hier in der Schüler, wo wir unter anderem auch nebeneinander im Unterricht sitzen würden. Ich war ja ein bisschen gespannt, wie sie mir da aus dem Weg gehen wollte.
Jetzt setzte ich aber alles daran, sie nicht aus den Augen zu verlieren, während ich ihr hinterhersprintete. Merle wusste genauso gut wie ich, dass ich sie schnell einholen würde, deshalb ging ich davon aus, dass sie ein paar ihrer Abkürzungen benutzen würde. Die meisten kannte ich, aber es gab bestimmt trotzdem noch einige, die sie mir bisher nicht gezeigt hatte. Also fixierte ich meinen Blick auf ihre blonden Locken und versuchte, sie bloß nicht aus den Augen zu verlieren. Als ich sie beinahe eingeholt hatte und schon mit der Hand ihren Arm streifte, änderte plötzlich die Treppe ihre Richtung und trug Merle von mir weg.
Ich konnte grade noch ein frustriertes Stöhnen unterdrücken. Diese Treppen taten mir nie einen Gefallen, aber das taten sie für Merle nun mal eigentlich auch nicht. Dieses ganze Schloss schien etwas dagegen zu haben, dass ich ihr endlich reinen Wein einschenkte.
Merle sah nur für den Bruchteil einer Sekunde zurück, rannte dann aber sofort weiter. Ich fühlte mich mittlerweile wie ein Schwerverbrecher, der sein Opfer verfolgte. So wie Merle vor mir weglief wirkte es, als ob ich ihr etwas Schlimmes antun wollte. Dabei wollte ich mich doch eigentlich nur entschuldigen ... aber vielleicht stand das für sie ja auf derselben Stufe? Sie wusste ja auch nicht, dass ich mir mittlerweile Gedanken über meine Gefühle für sie gemacht hatte.
Lange stand ich nicht auf der Treppe rum. Als Merle weiterlief, sprintete ich eine andere Treppe hinauf, die mit einem kleinen Umweg in die gleiche Richtung führen würde. Allerdings hatte sie jetzt wieder einen gewaltigen Vorsprung, und ich konnte sie schon nicht mehr sehen, als ich in dem Gang angekommen war, in dem sie zuvor verschwunden war. Ziellos rannte ich einfach weiter und weiter, bis ich neben ein paar Rüstungen zum Stehen kam. Es hatte ja doch keinen Zweck mehr, weiter nach ihr zu suchen. Ich kannte sie und wusste, dass sie nicht aufzufinden war, wenn sie das nicht wollte. Ich würde das ganze Schloss auf den Kopf stellen müssen, und selbst dann würde ich sie wahrscheinlich trotzdem nicht finden. Frustriert trat ich gegen eine der alten Ritterrüstungen, die sich grade zufällig neben mir befand. Sie klirrte laut, allerdings würde das Geräusch von dem wütenden Laut übertönt, den ich ausstieß. Wieso konnte sie mir denn nicht einfach eine Chance geben, alles wieder richtig zu rücken? Da wollte ich schon auf sie zugehen und sie ließ mich einfach nicht!
Mein Fuß schmerzte von dem Tritt gegen die Rüstung. Ich sollte mir dieses Verhalten definitiv abgewöhnen, bevor ich noch weiteres Schuleigentum oder irgendwelche meiner Knochen verletzte ... Ich schloss die Augen und fuhr mir durch die Haare. Auf einmal fühlte ich mich unglaublich müde, obwohl es noch nicht einmal Nachmittag war. Allerdings war es kein Ich-habe-zu-wenig-geschlafen-Müde. Ich fühlte mich körperlich total ausgelaugt, und das lag garantiert nicht an dem kurzen Sprint vorhin. Der Streit mit Merle zerrte an meinen Kräften, und die Tatsache dass sie sogar vor mir weg lief verletzte mich.
Ich machte mich auf den Weg zum Ravenclaw-Gemeinschaftsraum, um mich da möglichst von allen abzuschotten. Hoffentlich kam Matt nicht wieder auf die Idee, mich auf irgendein Abenteuer mitzunehmen. Er meinte es zwar nur gut, aber ich war jetzt definitiv nicht in der Stimmung, heute überhaupt noch irgendwen zu sehen ...

Don't carry the world upon your shoulders, for well you know that it's a fool
who plays it cool by making his world a little colder


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