Vergangenheitsplay » 2
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Saya
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Saya am 11.03.2018 21:43Ich musterte den Wirt, der mich erwartungsvoll ansah. Ein älterer Mann mit grauem Bart und kleinen verkniffenen Augen. Das verhältnismäßig winzige Glas leerte ich in einem Zug und legte ihm daraufhin einige Münzen hin. "Noch einen. Und den würde ich dann gerne ohne Aufsicht genießen.", fügte ich gut hörbar hinzu. Der Wirt nickte knapp, nahm das Geld und schenkte nach. Da ich mich seiner Aufmerksamkeit nun entzogen hatte, konnte ich mir die anderen Gestalten um mich herum genauer anschauen. Außer den alten Männern am Tisch, einer runzligen Hexe und einem Vermummten, war da noch jemand in meinem Alter. Das vermutete ich zumindest. Der Kerl wirkte ziemlich rau und man würde sicher nicht auf die Idee kommen, ihn nach der Uhrzeit zu fragen. Zumindest nicht wenn man eine Wahl hatte. Ich hatte ihm nur einen flüchtigen Blick geschenkt und widmete mich meinem Glas.
Auch als er mich ansprach, schaute ich ihn nicht an. Die Worte, die er benutzte wollten nicht so wirklich zu seiner brummigen Stimme passen. Ein Anzeichen dafür, dass er wahrscheinlich nicht ganz so derb war, wie es den Anschein machte. Vor ihm stand ein Glas mit bernsteinfarbener Flüssigkeit.
Eine hübsche Frau wie ich... Das war sozusagen mein Stichwort. Wenn er mich für schön hielt, wollte ich ihn keines Falls enttäuschen und nicht gleich demonstrieren, dass mein Aussehen nicht das geringste mit meiner Persönlichkeit gemeinsam hatte. Meiner Antwort schickte ich ein Seufzen vor. "Das ist eine gute Frage, die ich noch nicht beantworten kann. Ich bin auf der Suche nach.. Ja. Das ist das Problem. Ich weiß erst wonach, wenn ich es gefunden habe." Das war nichtmal gelogen. Zumindest nicht im engeren Sinne. "Was trinken Sie da?", fragte ich und schaute zu seinem Glas. Es war wesentlich größer als meins. Merkwürdig. Wahrscheinlich hatte der Wirt mir nicht zugetraut ein solches Glas zu leeren.
"Verraten Sie mir, warum Sie hier sind? Die nette Gesellschaft, ist es sicher nicht.", stellte ich ironisch fest.
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Jeremie am 11.03.2018 19:29Ich trieb mich selten in den zwielichtigen Gegenden herum, in diesen Straßen voller Schatten , voller dunkler Magie, voller Wahnsinnigen, dunkler Gestalten; und doch stand ich vor dem Eberkopf. Eine Bar der seltsamen Wesen der magischen Welt. Hier hörte man sinnloses Gemurmel, man sah Zauberer, welche mit der Wand sprachen; so einiges andere war hier seltsam und gruselig. Mein Freund Xeno war dagegen ein stinknormaler Typ.
Doch ich hasbe ein paar Informationen erhalten, dass hier ein gewisser Jemand ist, welcher mit seltenen, giftigen Pflanzen "dealte" und Seltene Tierwesen verkaufte.
Im eigenen Auftrag; und mit der Erlaubnis des DIrektors von Hogwarts habe ich mich auf den Weg hie rher gemacht, um diese Wuelle auszusmachen.
Ich war kein bekannter Zauberer, ein einfacher Wildhüter, ein Gentlemen mit einem Gesicht wie jedermann anderes.
Als ich in den Eberkopf eintrat spürte ich missmutige und nicht besonders vertrauensvolle Blicke auf mich gerichtet. Ich setze mich also an die Bar, vorerst, und holte wie jeder andere etwas zu trinken.
"Met", meinte ich , bevor der Wirt auch nur fragen konnte und kurz darauf stand ein großer Krug vor mir, den ich in meine starke Hand nahm und zum Trinken ansetze, als ich geradewegs gerade aus jemand Erkannte. War das mein Informant bzw. mein "Dealer?".
Ich war etwas unsicher, erstmal hier einleben und so tun, als gehörte man dazu war mein Plan.
Ne3ben mir saß eine junge, attraktive Frau, die irgendwie gar nicht so verrückt aussah wie die anderen Wesne hier.
"Was hat eine schöne Frau wie Sie hier an diesem hässlichen Ort gebracht?", iuch fragte so locker wie möglich, wie ein kleiner Grieskram. Meine freundliche ASrt war versteckt, unterdrückt. Erst recht sah ich nun wie ein brummiger, gefährlicher bär aus; keiner zum Knuddeln, einer zum Fürchten.


Saya
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Saya am 08.03.2018 22:02[Jeremie & Saya]
Mit einem leisen 'plopp', apparierte ich in einer kleinen Gasse. Ich rümpfte die Nase. Mein ausgeprägter Geruchssinn war manchmal etwas lästig. Normalerweise störte mich der schwere Geruch von Alkohol und Zigarettenrauch nicht. Zu dieser Zeit war es anders. Er blockierte das frühzeitige Wahrnehmen von Gefahren. Überschüssiges Testosteron, Blut oder ähnliches hätte ich ansonsten 50 Meter gegen den Wind gerochen. 'Augen auf' war also das Motto, denn in diesem fremden Land wollte ich nicht aus versehen in eine Schlägerei geraten, oder über eine Leiche stolpern.
Als ich vor zwei Tagen hier angekommen war, hatte ich mir ein Zimmer über einem Pub gemietet.
Im 'Tropfenden Kessel' ging es
einigermaßen gesittet zu. Zu meiner Enttäuschung traf man dort seltener zwielichtige Gestalten an, als auf den ersten Blick zu erwarten gewesen war. Allerdings war es ein leichtes dem Wirt zu entlocken, wo ich stattdessen suchen musste. Er war natürlich davon ausgegangen, dass er mir Tipps gab, von wo ich mich besser fern halten sollte.
Als erstes hatte er vom 'Eberkopf' berichtet. Also wollte ich auch meinen ersten Versuch dort starten.
Meine Strategie? Werwölfe waren, wahrscheinlich Typ bedingt, eher nicht in der mittelklasse der Gesellschaft zu finden. Zumindest dort wo ich her kam, trieben sie sich eher an Orten herum, wo sich sonst selten jemand hin verlief, der nicht selber Dreck am Stecken hatte. Also würde ich die nächsten Wochen wohl damit verbringen, die Wodkaqualität der umliegenden Spelunken zu testen.
Im Inneren des 'Eberkopf' war es eher ruhig. An einem Tisch saß eine Gruppe mit älteren Männern, die in ein leises Gespräch vertieft waren. An der Theke hielten sich teils vermummte Gestalten auf. Ich ging bedacht langsam auf einen Hocker am Tresen zu und schaute mich um. Einen Artgenossen würde ich natürlich nicht sofort erkennen. Aber ich hatte Zeit mitgebracht, Menschen beobachten und verstehen gehörte zu meinen größten Talenten. Es gab das ein oder andere Merkmal, dass solche wie mich an ihres Gleichen verriet. "Wodka. Doppelt", verlangte ich möglichst leise. Der Wirt setzte mir geräuschvoll ein ziemlich kleines Glas vor .
Luna
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Luna am 09.02.2018 21:44Die Weihnachtsferien waren vorbei und das hieß für Luna, sie konnte wieder zurück nach Hogwarts und weg von den Geflogenheiten ihrer Familie. Sie mochte ihre Familie ja... Irgendwie. Aber sie hatte das Gefühl sich vor ihnen so viel mehr verstellen zu müssen. In Hogwarts waren so viele Schüler, dass sie gar nicht weiter groß auffiel.
Schnee fiel draußen auf die riesige Wiese vor dem Schloss und Luna würde jetzt zu gern durch das Dorf Hogsmeade wandern, welches ihrer Meinung nach im Schnee bezaubernd aussah, aber bis zum nächsten Hogsmeadewochenende war der Schnee vermutlich wieder weg. Sie wusste nicht einmal, wann das nächste Wochenende in Hogsmeade überhaupt anstand.
An zu warmen Sommertagen, war es von Vorteil eine Slytherin zu sein. Dann konnte man in den Kerkern herum lungern, in denen es weitaus kühler war, als im Rest des Schlosses. Aber im Winter, wenn es ohnehin schon kalt draußen war, half auch das warme Kaminfeuer im Slytheringemeinschaftsraum nicht viel. Luna frohr ohnehin schon sehr schnell. Vielleicht war es auch nur Einbildung, dass die Kerkerwände und das matte Grün und Grau im Gemeinschaftsraum alles zusätzlich noch kühler erscheinen ließen. Aber sie hielt sich an kalten Tagen meist in anderen Teilen des Schlosses auf, der Bibliothek zum Beispiel. Diese steuerte Luna zumindest jetzt an. Bis zum Abendessen hatte sie noch mindestens eine Stunde Zeit, auch wenn ihr Magen jetzt schon vor Hunger knurrte. Luna war nicht sonderbar fleißig. Zumindest nicht, was die Schule betraf. Sie las gern, um sich die Zeit zu vertreiben, doch war sie selten in der Bibliothek, um wirklich zu lernen oder sich ihren Hausaufgaben zu widmen.
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Ilian am 05.02.2018 16:34Der Kuss war für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei. Ich sah Ida einen langen Moment einfach nur an, während ich sie immer noch leicht fest hielt. Ob hier außer uns noch jemand im Gemeinschaftsraum war wusste ich gar nicht, aber es mir eigentlich auch ziemlich egal. Auf der Party hatten auch schon Leute gesehen, wir wir uns küsten, da machte es jetzt auch keinen Unterschied mehr.
Aber dieser Moment war nur zwischen uns. Ich hatte nur Augen für Ida und schaute ihr hinterher, als sie in Richtung der Treppen ging. Als sie sich noch einmal umdrehte murmelte ich: "Gute Nacht, Ida." Meine Stimme war belegt und meine Arme baumelten an meinen Seiten herunter, als wären sie ohne Ida völlig nutzlos.
Was hatte sie da gesagt, mit den Sternschnuppen? Ich sollte sie bei Gelegenheit mal danach fragen. Vielleicht hatte es ja damit zu tun, was sie sich von der Sternschnuppe gewünscht hatte. Wenn das wahr geworden war - was auch immer es war -, dann war es wohl mein Glück, dass ich mich nicht zurück nach Bulgarien gewünscht hatte. Heute Abend war tatsächlich das erste Mal, dass ich wirklich hier sein wollte.
Ich wartete noch ein paar Sekunden, dann ging ich die Treppe zum Jungenschlafsaal hoch. Gut, ein Gespräch war das nicht grade gewesen, aber Handlungen sprachen in dieser Hinsicht wohl mehr als Worte, oder? Von meiner Seite aus wäre für heute Abend wohl alles gesagt. Trotzdem wüsste ich gerne, was jetzt in Idas Kopf vorging. Bei Gelegenheit sollte ich sie wohl noch einmal darauf ansprechen ...

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Re: Vergangenheitsplay » 2
von Ida am 05.02.2018 14:55Ich würde mich gerne vergewissern, dass sich dieses Mal niemand anderes mit im Raum befand, aber ich wollte nicht wegsehen. Ilians Blick hatte mich in den Bann gezogen und den wollte ich nicht brechen. Ich stellte mir das Szenario vor, was er mir beschrieb und schüttelte bei dem Gedanken den Kopf. "Damit hätten sie dann ein paar Flüche riskiert..." erwiderte ich leise, weil mir nichts besseres einfiel. Ich hing immer noch bei der Information, dass er es wohl nicht gewesen wäre, der den Kuss beendet hätte. Ich wusste nicht, weshalb ich diese Bestätigung brauchte, aber es war so. Der Kuss kam von meiner Seite, wenn auch nur aus reinem Impuls, aber deshalb wusste ich nicht, was für eine Bedeutung er für Ilian hatte.
Wobei ich das bei mir auch nicht wusste.
Es war ein wenig wie in Zeitlupe, als sich Ilian mir entgegen beugte und dann Inne hielt. Ich hielt instinktiv den Atem an und merkte wie mein Herz einen Takt schneller schlug. Mir blieb aber keine Zeit um darum nachzudenken, warum er zögerte, denn dann überbrückte er auch diese paar Millimeter und eine Hitzewelle durchströmte meinen Körper. Ich erwiderte den Kuss augenblicklich und lehnte mich Ilian entgegen. Ich würde das liebend gerne die ganze Nacht lang fortführen, aber ich merkte wie meine Beine sich langsam in Wackelpudding verwandelten und begannen nachzugeben. Das führte allerdings nur dazu, dass ich noch mehr in Ilians Arme sank. Meine Arme hatte ich schon längst wieder um ihn geschlungen, das war irgendwie von selbst geschehen. Ich löste den Kuss und öffnete langsam die Augen. Ich fand nicht sofort Worte und es dauerte wieder einen langen Moment bis welche über meine Lippen kamen. "Vielleicht gehen Wünsche an Sternschnuppen doch in Erfüllung..." sagte ich leise und wohl ohne einen Zusammenhang für Ilian und löste mich dann von ihm. Ich zwang mich selbst ein paar Schritte auf die Schlafsaaltreppe zuzugehen und weg von Ilian. Ich brauchte dringend eine Nacht zum schlafen. Ich war mir sicher ich würde noch Sachen tun, die ich bereuen könnte und das wollte ich nicht. Mit diesem Ende von dem Abend konnte ich mehr als leben. Vermutlich würde ich sogar mit einem Lächeln auf den Lippen einschlafen. "Gute Nacht, Ilian." sagte ich noch mit einem Blick zurück und verschwand dann nach oben, bevor mein Körper wirklich noch nachgab.


Re: Vergangenheitsplay » 2
von Ilian am 05.02.2018 02:08Mein Blick flog zu Idas Füßen, die sich hell vom dunklen Teppich abhebten. Matt musste vergessen haben, ihr ihre Schuhe wiederzugeben. Ein kleiner Teil fragte sich, ob er jetzt wohl irgendwo mit den Schuhen in der Hand stand und eben das realisierte, aber der größere Teil konzentrierte sich jetzt eher darauf wie nahe ich Ida jetzt wieder war.
Uns trennten nur ein paar Zentimeter. Es wäre ein leichtes mich ein Stück nach vorne zu beugen und sie zu küssen. Ich presste meine Lippen zusammen, bevor sie sich wieder zu einem leichten Grinsen verzogen.
Wenn Matt nicht dazu gekommen wäre, hätte uns bestimmt irgendjemand auf der Party unterbrochen. Oder auch nicht, aber wir hätten trotzdem irgendwann aus dem Pool steigen müssen. Ich erwiderte ihren Blick, allerdings flackerten meine Augen einen Moment lang hinab zu ihren Lippen. Dann sah ich ihr wieder in die Augen. "Dann hätten wir vermutlich solange damit weiter gemacht, bis die ersten Betrunkenen in den Pool gestürtzt und uns nass gemacht hätten.", sagte ich leise und verzog meine Lippen zu einem Lächeln. Vor dem Abend hier hätte ich sie jetzt geküsst, einfach so, ohne Nachzudenken. Aber das hier war Ida, und der Abend hatte irgendetwas in mir gedreht. Als hätte sich ein Schalter umgelegt. Und dazu kam dann noch das Gespräch mit ihrem Bruder. Ich hatte ihm versprochen, sie nicht zu verletzen.
Ich sah Ida noch einmal prüfend in die Augen, dann beugte ich mich leicht vor. Kurz bevor meine Lippen ihre berührten zögerte ich - lange genug, damit sie sich zurückziehen konnte, falls sie das wollte -, dann küsste ich sie. Ida zu küssen hatte sich im Pool schon gut angefühlt, und jetzt war es nicht anders. Ich hatte Matt versprochen, sie nicht zu verletzten, und das würde ich auch nicht. Ich wusste zur Abwechslung mal genau, was ich wollte.

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Re: Vergangenheitsplay » 2
von Ida am 05.02.2018 00:45Immer noch Barfuß stand ich im Raum, der zum Glück teilweise mit Teppich ausgelegt war. Ich kam nicht umhin ein paar Grundlagen-Übungen vom Ballett mit meinen Füßen zu machen. Normale Schuhe engten mich seltsamerweise ein, was blödsinn war, denn eigentlich waren es ja die Ballettschuhe die meine Füße manchmal zum bluten brachten.
Die Tür fiel zu und Matt war weg. Wir würden noch Zeit haben um alleine über das hier sprechen zu können, dachte ich noch, dann waren die Gedanken an Matti auch schon wieder wie weggeflogen.
Ich strich mir sachte über mein Kleid, welches mittlerweile ziemlich zerknittert war. Unwillkürlich erwiderte ich Ilians Lächeln, was wirklich leicht ging mit dem Wolkengefühl in meinem Kopf. Ich biss mir kurz auf die Unterlippe und konnte nicht verhindern, dass sich meine Mundwinkel noch ein wenig mehr nach oben bewegten bei Ilians Worten. Ich war kurz davor eine sarkastische Antwort zu geben, doch das ließ ich sein.
"Also..." begann ich ebenfalls und trat einen kleinen Schritt auf ihn zu. "Ich frage mich was passiert wäre, wenn er nicht dazugekommen wäre..." antwortete ich ehrlich. Ich sah Ilian ebenfalls in die Augen und suchte darin nach einer möglichen Antwort. Er schien ganz verändert zu sein, seit unserem ersten Wortwechsel am frühen Abend. Mag sein, dass ich nicht viel über ihn wusste, aber irgendetwas zog mich an ihn an.


Re: Vergangenheitsplay » 2
von Ilian am 04.02.2018 23:26Ich ließ mich überrascht von Matt in eine Umarmung ziehen und lauschte seinen Worten, die er mir zuflüsterte. Anscheinend war nicht nur mir klar, dass ich noch mit Ida sprechen sollte. Und wenn es auch ihrem Zwilling klar war, dann doch Ida mit Sicherheit auch, oder? Hoffentlich würde sie nicht sofort in ihrem Schlafsaal verschwinden. Obwohl es auch nicht so toll wäre, wenn sie einschlief, während ich mit ihr sprach. Gut, das würde ich nicht persönlich nehmen, da Matt mich ja quasi vorgewarnt hatte - aber toll wäre es trotzdem nicht. Besonders, weil ich sie nicht einmal in den Schlafsaal bringen könnte, ohne dass die Treppe zu eben diesem sich in eine Rutsche verwandelte.
"Gute Nacht", sagte ich zu Matt und grinste, dann folgte ich Ida durch den Eingang in den Gemeinschaftsraum. Vielleicht war ich doch schon etwas müder als ich dachte, denn ich stolperte noch einen Schritt weiter, bis ich merkte dass Ida schon stehen geblieben war. Ich erwiderte ihr Lächeln leicht und fuhr mir mit der Hand leicht durch die Haare.
Dann sah ich sie einen langen Moment lang an, bevor ich leise sagte: "Sieht ganz so aus, oder?", bevor ich noch einen Schritt auf sie zuging und den Kopf ein bisschen schief legte. "Also ...", begann ich leise und sah ihr in die Augen. "Bevor dein Bruder dazu kam ... haben wir uns geküsst.", bemerkte ich und hob eine Augenbraue.

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Re: Vergangenheitsplay » 2
von Matthew am 04.02.2018 18:22Beiden waren anscheinend sehr müde, auch wenn Ida es trotzdem noch schaffte, sich zu beschweren. Ich grinste und zerwuschelte ihre Haare, was durch das Chaos auf ihrem Kopf nicht weiter auffiel.
Ich nickte Ilian zu. Cool, dann würde ich bald wohl Alkohol aus seiner Heimat trinken dürfen. Die Küche war nicht weit von hier...ich könnte einfach ein paar Kekse backen und sie nach Hause senden. Wir waren ja schon Weihnachten nicht da gewesen... Da fiel mir etwas ein. "Ida...Mom droht dir einen Heuler zu senden, wenn du dich nicht mal meldest und ein Lebenszeichen von dir gibst." ich musste etwas lauter reden, da sie schon auf dem Weg in ihren Gemeinschaftsraum war.
"Achso und wenn du mal Zeit hast, müsste ich auch nochmal mit dir reden...es betrifft jemand bestimmtes..." Wie neuerdings immer wenn ich an Lia dachte, schien mein Herz etwas schneller zu schlagen. Es war nicht unangenehm, aber fremd und seltsam. Auch meine Ohren begannen wieder leicht zu glühen. "Gute Nacht!" rief ich dann schnell, ignorierte Ilians Hand und zog ihn in eine brüderliche Umarmung, um ihm leise und noch etwas zu sagen. "Rede am besten mit ihr. Noch heute abend. So viel Zeit muss sein. Und wenn sie einschläft, nimm es nicht persönlich." Ich klopfte ihm leicht auf die Schulter, hob schnell noch einmal meine Hand um meiner Schwester zu winken und machte mich dann, Ilian viel Glück wünschen auf den Weg in die Küche. Ich musste morgen unbedingt beide ausquetschen und mit Ida über das Date mit Lia sprechen...

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