Vergangenheitsplay » 2
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Lily
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lily am 02.07.2017 00:47Was dachte sich der Typ nur! Mir hier Befehle geben zu wollen. Ich hatte nicht um seine Hilfe gebeten also soll er sich nicht so aufspielen. Am liebsten hätte ich ihn zusammengestaucht, doch ein weiter Schwall an Übelkeit verhinderte dies. Sprechen wäre ganz schlecht! Trotzdem presste ich, leicht zusammenhanglose Wörter, hervor "Nein! Zaubertrank... Kerker... Klassenzimmer..." Wenigstens klang meine Stimme noch fest und nicht so schwach wie ich mich fühlte.
Würde ich nicht darauf erwidern würde er noch denken ich gab nach, aber nicht mit mir! Entweder er half mir in die Kerker oder er konnte dorthin gehen wo der Pfeffer wächst. Irgendwie würde ich es schon schaffen runter zu kommen und wenn ich dorthin robben müsste. Vielleicht traf ich auch auf irgendwelche anderen Schüler, vielleicht sogar auf einen Freund. Auch wenn es schon spät war und kaum noch Schüler unterwegs waren. Hoffen konnte ich doch noch.
Nach ein paar schleppenden Schritten musste ich mich jedoch wieder hinsetzen, der Schwindel wurde eindeutig zu viel. Wieso musste gehen auch so anstrengend und kräfteraubend sein? Und wieso musste ich so dumm sein und mit meiner verletzten Hand etwas angreifen, wieso hatte ich es nicht gleich geheilt. Ohh ich war so dumm.
Seufzend lies ich mein Gesicht in meine Hände fallen. Es soll aufhören sich zu drehen! Das Ganze wird eine Herausforderung werden, meine Hoffnung war ja einen fertigen Trank im Vorratsschrank zu finden auch wenn es sehr gering war, dass sich genau dieser dort befinden würde. Einen zu brauen würde schon schwerer werden, da man die Zutaten genau schneiden musste. Aber was blieb mir anderes übrig? Nur noch kurz ausrasten dann würde ich mich weiter auf den Weg machen
Lucas
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lucas am 03.07.2017 10:25Was hatte ich mir nur gedacht, natürlich war die werte Madam zu stur um in den Krankenflügel zu gehen, oder sich überhaupt helfen zu lassen, aber alleine würde sie nicht weit kommen, das war kein Geheimnis. Ihr sture Art und die Weise wie sie mir, obwohl es ihr wirklich schlecht ging, die Stirn bot amüsierte mich. Das hatte ich ihr gar nicht zugetraut, nachgeben wollte ich zwar nicht gerade, aber wenn ich es nicht tun würde, stünden wir mit Sicherheit in einer Woche immer noch hier.
Als Evans sich dann wieder in Bewegung setzte, beobachtete ich sie interessiert, wie lange würde sie es wohl dieses Mal schaffen sich ohne meiner Hilfe auf den Beinen zu halten, nicht lange wie ich vermutete. Diese Vermutung wurde auch prompt bestätigt, als ich kopfschüttelnd und die Augenbrauen hochziehend beobachten musste, wie sie ein weiteres Mal die steinerne Wand hinabrutschte.
Ich wusste nicht weshalb, aber ihre Sture und unnachgiebige Art, selbst in den für sie ungünstigsten Situationen den eigenen Willen zu bekommen, brachte mich zum Grinsen, weshalb ich wahrscheinlich auch den Entschluss fasste sie in die Kerker, wie von ihr gewünscht, zu bringen. Ich musste nur darauf achten, dass wir von niemanden gesehen wurden, das würde zu ansträngenden Vermutungen und Unterstellungen führen, welche mir auf die Nerven gehen würden.
Kurzerhand packte ich sie ein weiteres Mal an einem Oberarm und zog sie zu mir hoch, sie wog wirklich nichts, und hielt sie aufrecht. Dieser Sturkopf würde in ihrem Zustand, wahrscheinlich auch alleine versuchen in die Kerker zu kommen. Meine rechte Hand legte ich um ihre Taille um sie zu stabilisieren, doch hatte ich auch meinen Zauberstab in dieser. Ein Slytherin der eine Gryiffindor so berührte, wurde sicherlich schnell ein Ziel von Flüchen, Risiko wollte ich wegen ihr auch nicht eingehen, auch sie könnte angegriffen werden, zwar nur von meinen Hauskammeraden, aber trotzdem, wenn nötig würde ich sie verteidigen, es wäre nicht fair jemanden anzugreifen der gerade geschwächt und kampfunfähig war. Außerdem befand sie sich in meiner Obhut seit ich sie angesprochen hatte und da würde ich nichts passieren. Meine linke Hand ließ ich um ihren linken Oberarm geschlossen und führte das Mädchen an meiner rechten Seite, während ich sprach. "Bevor du mich jetzt umbringst, ich bringe dich nur, wie gewünscht, in das Zaubertränke Klassenzimmer. Also zuck jetzt nicht aus!" Ich sprach immer noch genervt, obwohl ich mittlerweile von ihrem Starrkopf recht amüsiert war, hatte ich mir doch nicht vorstellen können, dass dieses Mädchen einmal nicht das tat, was man von ihr erwartete.
Lily
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lily am 03.07.2017 15:57Währenddessen ich auf den Boden hockte und meinen Schwindel unter Kontrolle bringen wollte, hoffte ich das der Slytherin es endlich eingesehen hatte und mich allein ließ. Doch plötzlich wurde ich wieder am Oberarm hochgezogen und an meiner Taille gehalten, wäre ich nicht so schlecht beieinander hätte ich ihm verflucht und weiß Merlin was gemacht. So machte ich nur meine Augen auf und blitze ihm wütend an, meinem Schwindel und die Übelkeit ignorierte ich komplett.
"Lass mich sofort los! Ich schaff das alleine! Außerdem, warum willst du mir überhaupt helfen, was hast du davon?", fauchet ich ihn an und versuchte seine Hände abzuschütteln. Was jedoch sofort nach hinten losging, den durch die Bewegung wurde der Schwindel sofort noch größer. Was mich dazu brachte mich doch auf ihn zu stützen. Na toll gleich kommt ein dummes Kommentar! Wieso musste ich auch so blöd sein, anscheinend war das ganze hier jetzt sowas wie Karma...
Trotzdem verstand ich ihn nicht, normalerweise wollten Slytherins nicht mit Gryffindors zu tun haben und noch weniger mit jemanden wie mir, der in ihren Augen unwürdig ist. Zwar wusste ich das nicht alle Slytherins so waren, aber sie meisten waren ebenso, deshalb verwundert mich sein verhalten umso mehr.
Wenigstens hatte er es aber eingesehen und wollte mich nicht mehr in den Krankenflügel bringen. "Gut", gab ich trocken aber auch gepresst zurück. Obwohl ich niemanden gleich umbringen würde, wenn würde ich ihn nur etwas Ekelhaftes anhexen. "Trotzdem kann ich alleine gehen! Du kannst deine Hand da.", ich zeigte auf seine Hand die auf meiner Taille lag "Wegnehmen!" Diese Blöße wollte ich mir dann doch nicht geben! Dann würde er noch denken ich sei ein schwaches Mädchen, die alleine nichts auf die Reihe bekommt.
Den nächsten Übelkeitsschwall mehr schlecht als recht herunterschluckend, versuchte ich nicht gleich wieder umzufallen. Der Trank wird mehr als eine Herausforderung werden...
Lucas
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lucas am 03.07.2017 16:26Sie fauchte mich an, was hatte ich auch anderes erwartet, ich quittierte es nur mit nach oben gezogenen Augenbrauen und einem Grinsen, typisch stures kleines Gryiffindormädchen. Konnte sie nicht einfach dankbar sein, dass ich sie nicht verfluchte oder sie gar liegen ließ bis andere vorbeikamen um ihr wer weiß was zu tun. Wenn ich sie jetzt loslassen würde, so wie sie es verlangte, würde sie stürzen, wenn sie stürzen würde, würde sie sich mit Sicherheit mehr verletzen, dann müsste sie in den Krankenflügel. Ich war mir sicher, dass sie normalerweise diejenige war, die alle in den Krankenflügel schleppte, selbst wegen einer Kleinigkeit war, aber nun, wo sie selbst dorthin sollte, wehrte sie sich mit Händen und Füßen dagegen.
Ich ließ sie machen, hielt sie aber trotz ihrer Aufforderung noch fest, was sich als gute Entscheidung herausstellte, denn nach nur wenigen Versuchen sich zu befreien, stützte sie sich schon wieder auf mich. War der Kleinen anscheinend doch schwindlig geworden. Irgendwie hatte sie ja etwas, mit ihrer Sturheit und ihrer Sicherheit mir überlegen zu sein, sie zeigte keine Angst obwohl sie mir schutzlos ausgeliefert war, ich bewunderte dieses verhalten, nicht dass ich ihr etwas tun wollte, nein, ich würde sie eher beschützen, weshalb, wusste ich nur nicht.
Ihr gepresstes Gut lies mich kurz breit grinsen, sie war es anscheinend gewohnt immer ihren Willen zu bekommen, wie sie das schaffte und überhaupt bei mir, war mir ein Rätsel, doch das war jetzt Nebensache, denn sie redete schon weiter. Skeptisch betrachtete ich sie, während sie ausführte, dass sie selbst gehen konnte, glauben tat ich ihr das nicht, was ich ihr auch sagte. "Meine Liebe, du bist mir in den 10 Minuten die ich hier bin, schon drei Mal zusammengebrochen, ich glaube dir, dass du unter normalen Umstände sehr gut laufen kannst, doch gehe ich das Risiko nicht ein, dass du mir auf der Treppe zusammenklappst. Verstanden?! Also entweder so oder ich trag dich!" Meine Stimme sollte entnervt klingen tat sie aber nicht im Laufe meines Gesprochenem immer weniger bis sie bei dem letzten Satz amüsiert klang. Der letzte Satz war auch als Scherz gedacht, so kannte ich mich nicht, seit wann machte ich denn Witze?
Ihre Antwort wartete ich nicht ab sondern begann sie mit meiner rechten Hand vorwärts zu schieben um sie in Bewegung zu bringen, hier versauern wollte ich dann doch nicht. Außerdem sollte mich niemand aus meinem Haus so mit einer muggelgeborenen Gryiffindorhexe sehen, das wäre mein Todesurteil.
Lily
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lily am 05.07.2017 00:56Machte er sich nun also doch über mich witzig, als ob ich mich von ihn tragen lassen würde. Aber leider musste ich ihm bei einen Punkt Recht geben, die Treppen würde ich nicht schaffen, am Ende würde ich noch die Große Treppe herunterfallen... "Gut, dann hilf mir. Bild dir aber ja nichts drauf ein. Und wehe du trägst mich!", fauchte ich ihn an. Er sollte j nicht denken das ich gerne nachgab, oder Angst vor ihn hatte. Nein er sollte mir einfach nur helfen in die Kerker zu kommen und dann kann er verschwinden! Den trank schaff ich schon alleine.
So schleppte ich mich mehr als recht mit seiner Hilfe die Stufen des Schlosses hinunter. Zweimal mussten mir anhalten da ich mich sonst übergeben hätte, was wie ich denke wohl keiner von uns beiden gern gehabt hätte. Um mich abzulenken ging ich in meinem Kopf die ganze Zeit das Rezept des Gegengifts durch. Es lenkte mich ab und so waren der Schwindel und die Übelkeit erträglicher, nur die Frage war wie und ob ich die Zutaten wirklich so zerschneiden konnte wie man es brauchte.
Wieso musste ich auch so blöd sein.
Irgendwann wurde mir das Denken dann doch zu schwer da sie sich immer mehr im Kreis drehten und ich fragte einfach so vor mich hin "Warum hilfst du mir? Was hat ein Slytherin wie du, davon?", er hatte mir die Frage früher nicht beantwortet. Ich konnte es nicht verstehen, er schein mich nicht gerade zu mögen, noch dazu war er ein Slytherin. Zwar gab es auch von anderen Häusern unfreundliche Mitschüler, doch Slytherin stach schon heraus. Aber die Frage blieb die Gleiche. Ich meine er hätte mich auch einfach ignorieren können wie sicher es viele getan hätten, die mich nicht mochten.
Irgendwann, nach Ewigkeiten, kamen wir vor der Tür des Tränke-Klassenzimmern an. Endlich... Jetzt nur irgendwie den Trank brauen und danach geht es mir wieder gut den ich konnte das Ganze hier vergessen. Ich drehte mich zu ihm um, musste mich jedoch sofort wieder an der Wand abstützen, eindeutig zu schnelle Bewegung. Gepresste sagte ich "Danke, jetzt kannst du ja gegen, den Trank schaff ich allein." Nur kurz verschnaufen, der Weg war schwerer als gedacht. Ich öffnete die Tür und wollte mich eigentlich auf einen der Stühle setzen, jedoch überkam mich mal wieder ein Schwall an Übelkeit den ich jedoch nicht zurück halten konnte. In letzter Sekunde und mit meiner restlichen Kraft stürzte ich mich zum Waschbecken und übergab mich.
Na toll, mir blieb aber auch gar nichts erspart. Ich hoffe er war einfach in sein Gemeinschaftsraum verschwunden... Das würde mir sonst noch den Letzen Rest an Würde nehmen.
Lucas
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lucas am 05.07.2017 20:03Ihre gefauchte Antwort lies mich fast auflachen, sie hatte etwas an sich, was mich faszinierte. Wie gnädig war sie doch, dass ich ihr helfen durfte, anscheinend war es eine Ehre das tun zu dürfen. Kopfschüttelnd transportierte ich dieses störrische Mädchen, mit ein paar Stopps, weil ihr übel wurde, in den Kerker.
Doch die Stille, die sich gebildet hatte, wurde je von ihrer Frage durchbrochen, eigentlich war es eine gute Frage, eine die sich sicherlich jeder gesunde Schüler in diesem Fall stellen würde. Haben tat ich nichts davon, dass ich ihr half, naja doch, kein schlechtes Gewissen, aber das würde ich ihr nicht auf die Nase binden, also antwortete ich ihr einfach nur auf die erste Frage in einem blasierten Ton. "Weil ich es unverantwortlich finde eine Vertrauensschülerin, die sich in meinem Haus nicht gerade Freund macht, alleine und verletzt ohne Schutz auf dem Gang sitzen lassen." Nein ich wollte wirklich nicht, dass ihr etwas zustieß, eigentlich war sie sehr interessant, ihre Art zumindest, was ich bis jetzt mitbekommen hatte.
Schweigen breitete sich wieder zwischen uns aus, bis wir endlich vor dem Klassenzimmer standen. Dieser kleine Sturkopf wollte doch tatsächlich, dass ich ging und den Trank alleine brauen. Kopfschüttelnd wollte ich ihr antworten, als sie schon zum Waschbecken hastete und sich übergab. Mit zwei Schritten war ich bei ihr und hielt ihr sofort die Haare hoch. Ich wusste nicht, weshalb ich das tat, doch wollte ich ihr helfen und sie nicht so alleine zurücklassen.
Als sie sich endlich beruhigt hatte, drückte ich ihr ein Glas mit Wasser in die Hand und verfrachtete sie auf einen der Stühle, die Türe zum Klassenzimmer schloss ich, um uns vor neugierigen blicken zu schützen und sprach. "Brauen wirst du sicherlich nicht, also sag mir, was ich tun soll und ich mach es für dich." Wenn sie jetzt zum Diskutieren anfangen würde, wüsste ich nicht ob ich sie nicht wirklich anbrüllen würde. Sie war stur, ja, das war süß, ja, aber ich wollte nicht, dass sie sich noch beim Brauen verletzte.
Lily
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lily am 05.07.2017 21:08Seine arrogante Antwort ließ mich mit den Augen rollen, was sich mal wieder als ein Fehler herausstellte. Als er mir dann die Haare hielt als ich über den Waschbecken stand, verwunderte mich dann doch sehr, zwar war es mir erst danach bewusst geworden als er mich schon auf den Stuhl verfrachtet hatte und mir ein Glas Wasser in die Hand gedrückt hatte, aber sowas hätte ich jetzt wirklich nicht erwartet.
Wie ich meine derzeitige Verfassung hasste! Zum Glück hatte mich sonst, außer der Slytherin hier, niemand gesehen. Die würden ja sonst noch etwas von mir denken, zum Beispiel das ich zu viel getrunken hätte oder sonst was. Nicht auszudenken was das für ein Bild abgegeben hätte. Ich herumtorkelnd in den Armen eines Slytherin Jungens.
Seine Sagen wir es mal Angebot ließ mich eine Augenbraue heben, ein gutes hatte das Übergeben gerade gehabt, die Übelkeit hatte nachgelassen und das sitzen milderte den Schwindel. Wenigstens etwas Positives hatte diese sehr peinliche Aktion gebracht. "Wie heißt du eigentlich? Wenn du mir schon helfen willst, will ich wenigstens deinen Namen wissen.", fragte ich ihn. Dass er die Arbeit machen wollte war schon und gut, doch wusste ich nicht wie gut er in Tränke war, noch eine Vergiftung würde mein Körper nicht vertragen, dann landete ich noch in St. Mungos. Das dann zu erklären wäre sehr schwer.
"Ich lasse dich nur Brauen wenn du mir sagst wie gut du in diesen Gebiet bist.", leicht schwankend stand ich auf und ging seinen Protest ignorierend zu den Schränken im hinteren Bereich des Klassenzimmers und holte ein Buch heraus und schlug es auf der richtigen Seite auf. Damit setzte ich mich wieder auf den Stuhl, gleich viel besser. Die Zutaten ließ ich mir alle per Accio herberufen. Nur die Instrumente traute ich mich dann doch nicht. Ein Messer auf einen zufliegen zu lassen mit meinen derzeitigen Reflexen war nur mehr als gefährlich. "Na dann, hol mal einen Kessel, einen Mörser und ein scharfes Silbermesser.", forderte ich ihn auf. Kurz hatten wir einen kleines Blickduell, bis ich dann doch ein "Bitte.", hinzufügte. Das konnte doch noch wirklich spaßig werden.
Lucas
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lucas am 05.07.2017 21:43Ich fuhr zusammen, ich hatte ihr noch nicht einmal meinen Namen genannt, meine Mutter würde mich rügen "Lucas, mein Name ist Lucas, und du?" auch ich wollte ihren Vornamen wissen alle sprachen von ihr nur mit ihrem Nachnamen, was ich etwas unpersönlich fand, für die Tatsache, dass ich gerade noch ihre Haare gehalten hatte.
Ihre wohl angemessene Frage beantwortete ich ihr ohne Umschweife. "Komisch das es dir nicht aufgefallen war, aber gutes Mittelmaß" Es war wohl in Ordnung, dass sie fragte wenn ich ihr einen Trank brauen sollte, dass sie aufstand wollte ich dann doch nicht. "'Bleib sitzen verdammte" Wollte ich sie davon abhalten, doch funktionierte das nicht, was hatte dieses störrische Mädchen nur an sich, dass ich sie auch noch anziehend fand, wenn sie alle Einwände von mir ignorierte.
Sie war wirklich viel zu stur wie sie das Buch holte, sie hätte auch mir sagen können, dass ich es holte, aber nein. Kopfschüttelnd betrachtete ich sie während sie die richtige Seite aufschlug, so ein Starrkopf.
Als sie dann begann die Zutaten aufzurufen, hob ich verblüfft die Augenbrauen, dass sie das in ihren Zustand noch schaffte, verwunderte mich wirklich. Ich rief, wie sie verlangte, aber erst nach einem 'Bitte' und natürlich nach einem Blickduell, einen Kessel, einen Mörser und ein scharfes Silbermesser herbei und sprach dabei "Wie mi Lady es verlangt" Und verbeugte mich kurz vor ihr um sie ein wenig zu provozieren.
Lily
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lily am 05.07.2017 22:21Sein zusammenzucken verstand ich nicht doch ich fragte ich nicht nach. "Schön dich kennenzulernen Lucas. Ich bin Lily.", sagte ich ein wenig mit einen leichten Lächeln. Jetzt wo ich nicht mehr so verschwommen sah und sich auch nicht alles zu sehr drehte, konnte ich ihn das erste Mal so richtig mustern. Eins musste man ihn lassen gut aussehen tat er. Halt was dachte ich da! Er war immer noch ein Slytherin!
Schnell lenkte ich mich mit den Trank ab. Hoffentlich reichten seine Tränke Kenntnisse aus, um diesen Trank zu brauen, der leichteste war er nicht. "Na ob das dann was wird?", fraget ich ihn leicht provozierend. Danach stöhne ich jedoch auf, nun fing auch noch mein Kopf an zu schmerzen. "Am besten fangen wir schnell an.", presste ich hervor und hielt mir dabei die rechte Schläfe. Lucas hatte zum Glück schon die von mir gewünschten und wichtigsten Utensilien herbeifliegen lassen. Sein Kommentar lies mich belustigt aufschnauben "Herzlichen Dank, mein Helferlein.", zog ich ihn scherzend auf, es lenkte wenigstens etwas von meinen Zustand ab. plus ich war gespannt wie er darauf reagierte.
Trotzdem las ich schnell die ersten Angaben zum Trank durch. Je schneller wir den trank hatten, desto früher würde es mir wieder besser gehen. Nebenbei drückte ich Lucas schon eine Knolle in die Hand "Das muss in schön gleichmäßige Würfel geschnitten werden.", murmelte ich dabei vor mich hin. Legte das Buch dann weg und füllte den Kessel mit einen Aguamenti auf und stellte ihn auf die Flamme um das Wasser zum Köcheln zu bringen.
Dann hieß es wartet außer „Würdest du mir auch ein Messer besorgen", ich musste schlucken, wieder kam die Übelkeit zurück. Diesmal gepaart mit den Kopfschmerzen waren sie noch unerträglicher als zuvor. Trotzdem fuhr ich leicht gepresst fort "Dann könnte ich auch was nützliches machen, außer dumm herum zu sitzen und dir dabei zuzusehen wie du versucht eine Knolle richtig zu schneiden." Konnte ich mir diese Spitze nicht verkneifen und lächelte ihn trotz allem zuckersüß an.
Lucas
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 2
von Lucas am 06.07.2017 11:14Das sich ihre Laune so stark gebessert hatte, dass sie mich anlächelte, freute mich sehr. Lily hieß sie also, schöner Name, passte zu ihr. Auch ich lächelte zurück, war es doch angenehm einmal die Maske abzulegen, anstatt sie immer zwanghaft tragen zu müssen.
Ihre provuzierende Frage nahm ich mit einem lächeln. "Wenn Madam mir die richtigen Gnweisungen gibt." Dabei zog ich belustigt meine Augenbrauen nach oben, was hatte dieser Sturschedel nur ansich? Als sie jedoch gepresst fortfuhr machte ich mir gleich wieder Sorgen, was hatte sie sich nur getan?
Ihre Antwort wärend meiner verbäugung lies meine Augen kurz aufleuchten. "Jetzt bin ich schon zum Helferlein aufgestiegen?" Gab ich meine belustigte Antwort? Dass sie mir die Knolle einfach nur unter die Nase hielt und mir gleich Anweisungen gab, fand ich amysant, war sie doch sehr effizient damit. Als ich schon anfing ihren Anweisungen folge zu leisten zückte sie schon wieder den Zauberstab, doch unterdrückte ich den Wunsch zu protestieren, würde es doch nichts bringen, ich schüttelte nur den Kopf.
Ihre Frage nach einem Messer verneinte ich jedoch sofort und als ich mitbekam, dass ihr anscheinend wieder schlecht wurde, war meine Entscheidung gefestigt, ihre Spitze dabei wollte ich jedoch nicht so stehen lassen. "Wenn du mich weiter so ablenkst wird es wohl auch bei dem Versuch bleiben." Lachte ich auf.
Jetzt interessierte mich doch was sie getan hatte, dass ich ihr nun einen Trank brauen musste. "Warum braucht die Jungfrau in Nöten denn überhaupt diesen Trank?" Konnte ich mir das Spötteln nicht verkneifen.
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