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Re: Vergangenheitsplay » 1
from Ida on 02/07/2018 02:21 AMOh, das fand ich noch viel cooler. Mein wirklich eigener, personalisierter Flachmann. Was unsere Moms dazu sagen würden, konnte ich mir gerade ansatzweise vorstellen. Aber sie vertrauten mir soweit ich wusste. EIgentlich bleib ihnen ja auch keine wirklich Wahl. Ich tat eh was ich wollte. "Danke Matti, wirklich, ich liebe es." ich lächelte ihn warm an und umklammerte meinen neuen Flachmann. Dann mussteich jedoch wieder lachen. "Ja, verdammt, ich wünsche mir auch immer, dass ich hässlich wäre." ich verdrehte die Augen. "Wirklich Matt, ich weiß was ich tue und so hübsch bin ich nun auch nicht." ich seufzte. Gegen Veelagene kam ich nunmal nicht an...
Widerwillig registrierte ich Matts Frage zum Winterball. Ich winkte schnell ab. "Der abend war schnell zu Ende, erzähl mir lieber von die und Amelia! Ich konnte kaum schlafen ohne auf dem neuesten Stand zu sein!" sagte ich und zog Matti zu mir auf die Couch. "Jetzt erzähl. Sie sah umwerfend aus, nicht?" ich wackelte mit den Augenbrauen. Sie war unglaublich schön. Diese Art von Schönheit würde ich niemals haben. Es war einfach ihre Ausstrahlung die einen verzauberte. Es war schon ein bisschen magisch...


Re: Vergangenheitsplay » 4
from Ida on 02/07/2018 02:13 AMDie Sache mit Isaac war die: ich wusste nie ob ich seine Hartnäckigkeit bewundern sollte oder ob ich genervt war. Irgendwie beides zugleich. Das Schlimmste daran war, dass ich ihn was das Körperliche betraf wirklich sehr anziehend fand. Ich hatte keinen konkreten Typ was Männer anging, aber Isaac würde dem nahekommen wenn ich einen hätte.
Es war ein interessantes Spiel zwischen uns entstanden von dem ich weder die Spielregeln noch das Ende erahnen konnte. Das Ziel war offenbar ich, zumindest was Isaac anging. Aber ich fragte mich was danach kommen würde. Ich würde es gerne herausfinden. Nur stürzte ich mich nicht wie sonst immer Hals über Kopf in irgendwas hinein. Denn mein Part dieses Spieles hatte auch etwas reizvolles. Ich wurde immer kreativer was Ablehnungen anging.
Mir glitt bei Isaacs Worten unwillkürlich ein Lächeln über die Lippen. Ja, das fand ich allerdings auch. Er hatte einen wirklich guten Moment abgepasst. Ich war bester Laune und fühlte mich leider zu allem Fähig in diesem Moment...
"Ach ja? Und wie lange wartest du schon hier?" fragte ich aus reinem Interesse und warf ihm einen Seitenblick zu. Natürlich konnte er auch gerade erst gekommen sein, aber das wäre wirklich gutes Timing. Unwahrscheinlich gut.
Ich lief unbeirrt weiter. Aber bei Isaacs nächsten Worten wanderten meine Augenbrauen ungläubig nach oben. "Entschuldige Mister, ich habe noch so etwas wie Prinzipien und Stolz. Den Tag wo ich in deinem Bett landen werde, werden wir wohl niemals erleben..." sagte ich überzeugt und bemerkte im nächsten Moment wie wundervoll mein Haar bei jedem Schritt hin und her schwang. "Es geht dicht zwar nichts an aber ich werden mir jetzt auf dem Dach den Sonnenuntergang ansehen." ich sah noch einmal zu Isaac. Mir lag eine Einladung an ihn auf der Zunge, mich doch zu begleiten, aber irgendwas sagte mir, dass er das vermutlich sowieso tun würde.


Re: Bibliothek ll
from Ida on 02/07/2018 12:03 AMIch wusste, dass ich nie wieder in die Bibliothek kommen konnte, ohne zu erröten bei dem Gedanken an die Küsse zwischen Ilian und mir. Es fühlte sich an als würde ich heiße Schokolade trinken. Mein Inneres fühlte sich warm an und außerdem fühlte ich mich rundum wohl und irgendwie geborgen. Ich konnte mir gerade nichts schöneres vorstellen als hier auf Ilians Schoß zu sitzen und ihn zu küssen.
Ich lächelte auf seine Antwort hin. Wir hatten bisher nur geklärt, dass uns der Kuss nicht nichts bedeutet hatte. Aber nicht, was er denn jetzt wirklich bedeutete. Genossen wir das einfach nur und schwiegen? Würde sich das noch wiederholen?
Aber ehe ich die Frage stellen oder weiter darüber nachdenken konnte, stellte Ilian eine ganz andere Frage. Ich errötete noch mehr und blickte nach unten. Ich schüttelte den Kopf und sah dann wieder zu Ilian. "Ich hatte getrunken, das kannst du nicht ernst nehmen!" sagte ich und lachte peinlich berührt. "Bitte zwing mich nicht das zu verraten." fügte ich hinzu und vergrub mein Gesicht an seiner Schulter.
Er würde das sofort falsch auffassen und viel zu viel da hineininterpretieren! Und das wollte ich jetzt ganz und gar nicht. Ich war sonst ein offenes Buch, aber das hier würde ich nur sehr ungern tun. Außerdem ging der Wunsch doch nicht in Erfüllung wenn man den Wunsch verriet, oder?


Re: Vergangenheitsplay » 1
from Ida on 02/06/2018 11:14 PMAhhh es war bestimmt gar nicht so spannend wie es mir vorkam aber ich liebte es Geschenke zu machen, vor allem bei Matt. Bisher hatte ich ihn immer überraschen und erfreuen können. Ich liebte das und ich liebte sein Gesicht wenn er erkennt was das eigentlich war, was er da in der Hand hielt.
Und er enttäuschte mich nicht. Er sagte schon 'Danke' als er noch gar nicht wirklich wusste was das Beste an der Schürze war. Denn das kam ein paar Sekunden später. Ich musst unwillkürlich mit ihm mitlachen. "Versprichs mir! Auch bei Dates!" ich grinste breit. Ich würde gerne den Gesichtsausdruck von seinen Begelitungen sehen. Vielleicht ja Amelia?
"Schön, dass es dir gefällt." ich knuddelte ihn zurück und lächelte breit. Und dann war ich an der Reihe.
Ich mochte Geschenke bekommen fast noch lieber als welche zu machen.
Ich schnappte mir Mattis Geschenk und riss es freudig auf, immer noch genau so wie früher als Kind. Zum Vorschein kam ein Flachmann. Ich grinste. Ja, das war ein Geschenk nach meinem Geschmack. Ich sah die Gravur erst ein wenig später. Mein Lächeln wurde ein bisschen intensiver. "Oh Matti...Irgendwie ist die Kombination mit diesem Zitat und dem Flachmann ein wenig...verrückt. Aber ich liebe es." ich gluckste und fiel ihm wieder um den Hals. "Hab dich lieb!" sagte ich und drückte ihn nochmal ganz eng an mich.


Re: Vergangenheitsplay » 1
from Ida on 02/06/2018 05:07 PMIrgenwie tat es mir ja leid. Meine Mitmenschen leideten öfter unter mir, was ich merkte. Ich hatte das Gefühl, dass Mattis Trommelfell mal wegen mir platzen würde, aber manchmal konnte ich mich einfach nicht beherrschen. Vor allem an Geburtstagen und Weihnachten.
Mit einem Grinsen im Gesicht löste ich mich von Matti und hielt ihm mein Geschenk für ihn vor die Nase. Ich wolte schon seit Wochen seine Reaktion auf die Schürze sehen! Also beantwortete ich seine Fragen sehr schnell und knapp. "Ja, sehr gut geschlafen und vom Ball erzähl ich dir schon noch aber erstmal hier, öffne es!" sagte ich strikt und wedelte mit dem Geschenk vor seiner Nase herum.
Als er es endlich in die Hand nahm, ließ ich mich auf einen der weichen Sessel nieder und beobachtete meinen Zwillingsbruder gespannt. Nachher würden wir schon noch über den Ball reden können. Ich wollte schließlich auch bisschen was erfahren. Sein Ball wäre auch viel interessanter als meiner. Amelia hatte ich noch nicht gesehen, sonst hätte ich sie sicher schon mit Fragen bombadiert. Natürlich sehr subtil. So subtil wie ich eben konnte.


Re: Bibliothek ll
from Ida on 02/06/2018 04:30 PMMir gefiel seine Antwort auf meine Frage sehr. Ich erwiderte sein Grinsen und lehnte mich ihm schon entegen, als er Anstalten machte mich zu küssen. Mir kam der Kuss noch sehr viel intensiver vor als letztes Mal und vielleicht ein wenig sehnsüchtig. Zumindest von meiner Seite aus. Das hier war alles gewesen woran ich die letzten Tage hatte denken müssen und es war kein bisschen enttäuschend. Manchmal war es ja so, dass man sich etwas schönes vorstellte und wenn es sich erfüllte reichte es kein bisschen an die Illusion heran. Aber hier war das nicht so.
Die Küsse wurden immer länger und intensiver und ich kostete jede Berhrung aus. Es war nicht so hektisch wie die letzten Male als ich jemanden geküsst hatte. Ich hatte das Gefühl ich hätte jede Zeit der Welt und ich war mir sicher es gab niemanden der stören würde.
Für einen Moment kam mir wieder in den Sinn, dass wir uns kaum kannten. Ich wusste er hatte eine Schwester, aber wie war ihr Name? Oder Ilians Nachname? Hatte er ein Haustier? Ein Lieblingsbuch? Ich hatte das Bedürfnis ihn danach zu fragen und zwar sofort. Aber ich unterdrückte das Verlangen. Ich hätte schon noch Zeit genug dafür.
Meine Fingerspitzen strichen über die Stelle seines Gesichts wo seine Grübchen auftauchen mussten wenn er Lächelte. Es war schon komisch, dass ich mich ihm näher fühlte als mancher meiner Freunde. Ich hoffte das dies nicht nur eine Illusion sein würde...
Nach einer gefühlten Ewigkeit löste ich mich ein Stück von Ilian. Längst war mir nicht mehr kalt und ich vermutete sogar, dass meine Wangen glühten. Ich lächelte. "Ich denke du bist der Typ dafür..." sagte ich dann einfach weil mir nichts besseres einfallen wollte und ich fürchtete noch etwas ganz dummes zu sagen.


Re: Vergangenheitsplay » 4
from Ida on 02/06/2018 02:29 AMIch hatte mal wieder einen wirklich guten Tag! Als ich aufgewacht war, schien die Sonne durchs Fenster und ließ mich unwillkürlich lächeln. Dazu sahen meine Haare heute einfach umwerfend aus. Es war einfach die perfekte Mischung aus Wellen und Glanz, die man kaum erzwingen konnte. Zum Frühstück gab es mal keinen Kürbissaft sondern Pfrisichnektar, was den Morgen perfekt abrundete. Am Nachmittag gab die Sonne immer noch ihr Bestes, weshalb ich beschloss mich für den Sonnenuntergang aufs Dach zu verkrümeln und den Anblick zu genießen. Ich bezeichnete es als mein letztes Date mit der Sonne, da ich nicht wusste, wann sie das nächste Mal wieder so schneien würde. Ich zog ein samtenes Kleid an, welches in einer Art Türkis/Grün schimmerte. Damit mir nicht kalt werden würde, hatte ich eine dicke Decke dabei, sowie eine Thermoflasche mit improvisierten Punsch. Also einem Großanteil Feuerwhiskey. Denn was half besser gegen Kälte?
Ich verließ meinen Gemeinschaftsraum mit einem klaren Ziel und wäre beinahe an Isaac vorbeigerauscht ohne ihn zu bemerken. Beziehungsweise wäre ich wohl an ziemlich vielen Schülern einfach vorbeigelaufen, aber Isaac hatte einfach etwas an sich, was einen Anzog. Zumindest was die Blicke anging. Ich lief langsamer, blieb jedoch nicht stehen. Den Sonnenuntergang wollte ich auf keinen Fall verpassen. "Lungerst du jetzt schon hier unten in de Kerkern herum um mir nachzustellen?" fragte ich klar und legte einen Hauch Verachtung in meine Stimme. Schon, ein wenig schmeichelte es schon, dass Isaac offensichtlich nicht locker ließ. Doch ich fühlte mich mehr und mehr wie eine Trophäe. Was würde er machen, wenn ich irgendwann nachgeben würde?


Re: Bibliothek ll
from Ida on 02/06/2018 02:10 AMIch legte meine Hände gefaltet in meinen Schoß und versuchte die Sachen ein wenig objektiver zu sehen und es nicht zu nah an mich heranzulassen. Das war wirklich nicht leicht. Aus mir strömten sämtliche Emotionen nämlich einfach heraus. Man konnte es auch gut mit einem Vulkan vergleichen...
Ich sah Ilian die ganze Zeit lang an, während er offenbar nach Worten suchte. Ich stellte mir vor, wie er mir jetzt schonend beibringen wollte, dass es für ihn schon keinerlei Bedeutung hatte und er das öfter tat. Tatsächlich rechnete nicht in keiner Hinsicht mit dem, was er dann sagte. Ich schluckte und suchte in seinem Gesicht nach irgendwas das mir verriet, ob er wirklich die Wahrheit sagte. Aber er wirkte wirklich aufrichtig. Ich nickte langsam und lächelte dann kurz.
"Gut, das reicht mir fürs erste auch schon am Gespräch," sagte ich zufrieden, setzte mich dann einfach auf Ilians Schoß, wobei das Buch mit einem dumpfen Geräusch auf den Boden fiel und legte meine Hände in seinen Nacken. Ein kleines Lächeln lag mir immer noch auf den Lippen. "Und gehörst du zu den Typen die Mädchen ohne Alkoholeinfluss in einer Bibliothek küssen?" ich legte meinen Kopf schief und verspürte ein kurzes, aber deutliches Kribbeln in der Magengegend. Ich wollte ihn schon seit etlichen Tagen wieder küssen. Ich wollte sehen, ob es sich immer noch so wahnsinnig umwerfend anfühlte oder ob meine Erinnerungen sich einfach etwas dazu gedacht hatten. Oder ob der Alkohol das beschönigt hatte...Fakt war, dass Ilian wirklich unglaublich heiß war. Und das war nicht nur auf sein Aussehen bezogen. Nach den Stunden in der Bibliothek war mir merklich kühl geworden, was ich aber erst jetzt realisierte als ich Ilians Wärme spürte.


Re: Bibliothek ll
from Ida on 02/05/2018 06:50 PMIlian setzte sich zu mir und ich rutschte ein wenig nervös herum. Was wollte ich sagen? Ich wusste es nicht. Das konnte alles sehr falsch rüberkommen. Außerdem wusste ich immer noch nicht was Matt Ilian alles erzählt hatte. Ich errötete unwillkürlich ein wenig, als mir der Abend wieder in den Sinn kam.
"Mmh..." machte ich leise und zögerlich. "Ich bin nicht so eine die einfach so andere Leute küsst. Auch wenn man das vielleicht denken könnte..." stellte ich kurz fest und machte dann wieder eine Pause. Schon, ich hatte nicht weninge Menschen geküsst, aber auch eben nicht so viele.
Ich zupfte an meinem Rock der Schuluniform und sah von meinen Schuhen abwechselnd zu Ilian.
"Und wie ist das bei dir so?.." fragte ich nach und suchte nun seinen Blick. Auch wenn ich dabei riskierte wieder in seinen Augen zu versinken. Das hörte sich schon in meinen Augen so dämlich an. Doch ich wusste nicht, wie man es anders beschreiben konnte...


Re: Bibliothek ll
from Ida on 02/05/2018 05:41 PMIch war kurz davor das Lernen aufzugeben, denn die Wörter ergaben kaum noch einen richtigen Sinn. Ich las einen Absatz und wusste zwei Sekunden danach nicht mehr was der Inhalt war. Und dann hörte ich ncht weit von mir entfernt ein Räuspern. Mein Kopf schnellte hoch und suchte nach der Geräuschquelle. Mein Blick fiel auf Ilian, der viel zu lässig an einem Bücherregal gelehnt dastand und mich ansah. Ich strich mir die Haare zurück, welche mir ins Gesicht gefallen waren.
"Hey..." sagte ich, beziehungsweise wollte ich sagen, aber es kam nur als ein Hauch aus meinem Mund. Ich hatte shcon lange nicht mehr gesprochen, weswegen meine Stimme sich eher kläglich in der Stille anhörte.
Mir wurde bewusst, dass wir das erste Mal seit dem Kuss wieder alleine waren. Ich würde es nicht zugeben, aber ich hatte mir ein paar Szenarien ausgemalt während den Unterrichtsstunden. In nicht wenigen davon warf ich mich dabei einfach in seine Arme und küsste ihn wieder. Aber das stellte sich irgendwie als schwieriger heraus als ich gedacht hatte. Nicht, dass ich nicht das Verlangen verspürte. Aber ich hatte mir eigentlich vorgenommen zu reden. Denn wir sollten irgendwie reden. Auch wenn das irgendwie blöd klang und ich wusste auch nicht worüber wir reden sollten bzw welche Worte ich benutzen sollte.
Ich richtete mich auf und ließ meine Beine vom Tisch fallen, sodass sie beinahe den Boden berührten. Ein kurzes Lächeln huschte über meine Lippen. "Alsoo..." begann ich langsam, wusste aber nicht so recht wie ich enden sollte. In meinem Kopf hörte sich alles irgendwie blöd an. Ilian, wir haben uns zwei Mal geküsst. Es war sehr schön, aber ich bin mir nicht sicher wohin das führt...



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