Vergangenheitsplay » 4
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Ragnar
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Re: Vergangenheitsplay » 4
from Ragnar on 10/23/2017 10:49 PMIch beobachtete Kate, wie sie aufstand und sich ihren Umhang anzog. Dann stand auch ich auf und zog mir meinen ebenfalls an. Der Sommer war viel zu schnell vorbei gegangen und ich hoffte, dass die nächsten Ferien genauso toll wäre, wie der Sommer. Ich liebte die Winterferien. Es war so schön kalt, es lag Schnee und ich konnte mich vielleicht etwas heimisch fühlen.
Ich nickte ihr nur zustimmend zu. Privatsphäre war im Schloss Mangelware.
Ich folgte Kate nach draußen und lachte kurz. "Sollte es nicht." Meine Gedanken gingen mit mir durch als ich Kate nach draußen gehen sah. Ja, ich hatte gerade wenig Geduld...
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Thread frei
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Rose
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Re: Vergangenheitsplay » 4
from Rose on 12/29/2017 03:53 PMÜbermüdet und im Schneidersitz thronte ich auf einer Bank in meinem Abteil und schreckte so ziemlich alles und jeden ab, der an der Türe vorbei ging. Somit hatte ich es geschafft schon die ersten zehn Minuten allein zu sitzen. Und wie eigentlich jeder wusste, hatte man es nach 15 Minuten hinter sich gebracht. Niemand mehr würde dann das Abteil betreten, außer vielleicht ein Lehrer oder die Frau die Klopfte um zu Fragen ob man etwas süßes wollte.
Mein Tag oder besser gesagt die letzte Woche waren nicht wirklich gut verlaufen. Es war stressig ohne ende gewesen und ich hatte quasi nur noch gelernt, geschlafen und jeden freien Moment beim Sporttreiben oder rauchen verbracht. Es war eine reinste Farce gewesen und ich war mir nicht einmal sicher ob ich mich nun auf die Ferien Freuen oder das kalte kotzen bekommen sollte. Irgendetwas dazwischen wahrscheinlich dann ich hatte keine Lust auf das Familien Teffen und des Streit den dieses mit sich bringen würde. Doch ich freute mich darauf nichts mehr mit der Schule am Hut haben zu müssen oder zumindest ein Wenig abschalten zu können, denn zwischen der Fünften und siebten Klasse, war die Sechste, quasi ein Vorbereitungsjahr. Keine Ausschlaggebenden Prüfungen erwarteten mich und ich konnte mir alle Fächer aussuchen. Somit waren die Ferien nicht mit einem ausgeprägten Lehrplan gefüllt sondern relativ offen für alles.
Auf dem Gand wurden Schritte lauter und ich sah genervt auf. Mit meinem vernichtenden Blick, wurden der Horde, weihnachts-verrückter Hufflepuff zweitklässler, war sofort bewusst, das neben mir kein Raum für sie war. Ein Stück entspannter lehnte ich mich zurück und sah mit einem Gewinnerlächeln auf meine Armband Uhr. Ich hatte es offiziell geschafft, die fünfzehnte Minute war vergangen und das einzige was nun noch kommen könnte, wäre eine Person die mich explizit suchte, doch dann müsste ich mich nicht nur mit einem Unnötigen Informationsschwall am Rande berieseln lassen sondern noch dazu eine Unterhaltung führen. Noch genervter stöhnte ich auf und betete dass, mir das nicht passieren würde, doch da hörte ich schon die Abteil Tür und verdrehte die Augen. Doch war ja nicht aller Tage Abend, es musste ja nicht so kommen. Wer sagte denn, dass mich jemand suchte, mit Sicherheit nicht. Wer sollte ausgerechnet mich suchen.
Die Abteiltür wurde aufgezogen und ich fixierte die Person die es betrat an. Als ich ihn erkannte hellte meine Laune sich jedoch, tatsächlich ein klein Wenig auf. Solang es nur Kyle war, war alles in Ordnung. Ich hoffte nur, das es ein wortkarger Tag seinerseits war und er deswegen hier war, weil ich genauso wenig in der Laune war mich zu unterhalten. Nur konnte er das nicht wissen, weil ich in der Regen wirklich nicht auf den Mund gefallen war. Naja, vielleicht war ihm einfach nur sein Bruder auf den Geist gegangen. Wer wusste das schon so genau.
Kyle
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Re: Vergangenheitsplay » 4
from Kyle on 12/29/2017 05:17 PMGenervt ging ich durch die einzelnen Abteile auf der Suche nach einem ruhigen Platz. Meine Laune war nicht gerade die Beste und ich hatte wirklich keinen Bock auf dauerhaft quatschende Gesellschaft. Daher kam für mich ein Platz bei meinem Bruder auch nicht in Frage. Er befand sich gern in Gesellschaft und das brauchte ich überhaupt nicht.
Also durchforstete ich den Zug von vorne bis hinten bis ich in einem der hinteren Abteile endlich mehr oder weniger fündig wurde. Rose hatte es irgendwie geschafft, sich ein Abteil für sich zu sichern. Und von allen Optionen war sie wohl mit Abstand die Beste. Daher gab ich auch meine Suche auf. Ein leeres würde ich eh nicht finden. Dafür war ich von Anfang an zu spät dran gewesen.
Ich betrat also ihr Abteil, nickte ihr kurz zu und setzte mich dann auf dem Platz ihr gegenüber. Schweigend sah ich aus dem Fenster und ließ meine Gedanken kreisen während der Zug sich endlich in Bewegung setzte. Eigentlich hatte ich gar keine Lust nach Hause zu fahren. Dieser ganze Humbug rund um Weihnachten nervte mich extrem. Auch wenn ich meine Familie wirklich liebte zog ich es doch im Normalfall vor, meine Ruhe zu haben. Vor allem jetzt, wo ich endlich diesen albernen Weihnachtsball hinter mir hatte. Mal ehrlich, ich war wirklich nicht das was man einen Einzelgänger oder so nennen konnte, aber solchen Kram konnte ich wirklich nichts abgewinnen. Anders als meine Geschwister.
"Siehst ziemlich fertig aus." Durchbrach ich nach einigen Minuten das Schweigen und musterte sie kurz ehe ich ein dickes, altes Buch aus meiner Tasche holte. Ganz deutlich konnte ich den Geruch von Rauch wahrnehmen, sagte aber nichts. Immerhin war ich selbst Gelegenheitsraucher. Auch wenn mein Konsum sich recht niedrig hielt. Eigentlich rauchte ich nur, wenn ich wirklich angepisst war. Dann durfte man mich auch nicht wirklich anquatschen, wenn man nicht unbedingt meine Faust in der Visage haben wollte.
"Hast wohl nicht viel geschlafen? Hält dich die Schule auf Trab oder hast du andere Probleme? " ich war wirklich besorgt um sie. Vor allem da ich wusste, wie gerne und wild sie feierte. Und ich machte keinen Hel daraus wie wenig ich davon hielt. Immerhin war sie meine kleine Schwester! Und selbst als ihr Bruder erkannte ich, wie Hübsch sie war. Und Jungs waren Schweine, alle miteinander! Abgesehen davon tat das viele Feiern, der Alkohol und das Rauchen nicht gut. Wenn sie Pech hatte, könnte sie sich damit noch alles verbauen. Was schade wäre, denn sie hatte so einiges drauf
Rose
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Re: Vergangenheitsplay » 4
from Rose on 12/29/2017 06:04 PMErleichter und Alibimäßig überflog ich wieder die Zeilen des Buches in meinem Schoß, denn selbst mit ihm wollte ich mich heute nicht wirklich unterhalten, doch was machte das schon groß. Ich nickte ihm ebenfalls kurz zu, dann beachtete ich ihn nur noch kaum. Doch nach einigen Minuten durchbrach er das Schweigen und ich sah ruhig und langsam wieder auf. Ich hob eine Braue und biss mir auf die Unterlippe. Meine Augenringe, mahlten sich sogar auf meiner Haut deutlich ab und ich beschloss es mit einem lockeren Spruch abzutun und antwortete ihm mit. „Fertig sehe ich am Morgen nach Silvester, wenn ich meinen Walk of Shame nach hause hinlege aus, das hier ist noch gar nichts." ich grinste angedeutet und versuchte es abzutun, dass ich seit Tagen kein Auge mehr ordentlich zu gekriegt hatte, aber wenigstens sahen auch meine Noten dementsprechend aus. Nur diese zwei Ausfragen in Arithmantik nicht, und das obwohl ich in der Regel eine der besten in dem Fach war. Ich konnte es nicht fassen, das ich ein M und ein A bekommen hatte war für mich absolut nicht annehmbar, auch wenn das A eben das bedeutete. Jeder andere aus meinem Kurs hätte sich über das A gefreut, dann das was Arithmantik für uns war, waren für Muggel Fächer wie Mathematik oder Physik, doch ich könnte Gift und Galle spucken, denn es senkte meinen Schnitt.
Ich war zu abgelenkt von dem woran ich dachte, als das ich ihm die volle Aufmerksamkeit hätte schenken können, doch zu meinem Glück begann er erst zu sprechen, als ich mich wieder Zwang, Konzentration aufzubringen.
Ich betrachtete ihn und überlegte was ich darauf antworten sollte, meine Probleme hielten sich abgesehen von der Schule sehr in grenzen, sie kamen und gingen und ich schaffte es immer wieder mich dazu zu bringen nicht weiter daran zu denken. „Schule." antwortete ich knapp und legte mein Buch beiseite. „Seit diesem M in Arithmantik, hab ich mich in allen Fächern doppelt so viel reingehängt, da kam der Schlaf halt ein Wenig zu kurz und wie wir alle wissen, wird einem der ganze Stoff und mindestens drei Tests nochmal vor Weihnachten rein gedrückt." ich zuckte mit den Schultern und ließ meine Finger knacken. Das ich mehr als nur Schiss hatte, meine, mittlerweile unsere, Familie zu sehen, hatte ich nicht vor zuzugeben. Und das meine Sorge berechtigt war, brauchte ich im Augenblick auch gar nicht zu wissen.
Mein Koffein und Nikotin, Konsum gingen ihn nichts an, deswegen sprach er es wahrscheinlich auch nicht an, denn ich wusste selbst, dass ich nicht gerade lecker roch. Und als er mich gefragt hatte ob ich andere Probleme als die Schule hätte, traf er direkt einen Nerv. Es war ein ewiges Streit Thema zwischen uns, dass ich keine Feier ausließ. Ich zerstörte ihm sozusagen sein ganzes, süße kleine Schwester Bild, das er von mir hatte. Manchmal fragte ich mich ob ich die Opferrolle mit jeder Faser meines Körpers ausstrahlte oder ob er sich einfach dazu berufen fühlte das mit nichts passieren durfte. Vielleicht lag es aber auch nur in der Natur eines großen Bruders sich so zu verhalten. Ich biss mir auf die Zunge, wegen des Schlafmangels schnippisch zu reagieren und beschloss lieb zu bleiben. „Bei dir zur zeit alles gut?" Es interessierte mich ehrlich, denn das Abschlussjahr, war sicher hart.
Re: Vergangenheitsplay » 4
from Isaac on 02/05/2018 07:34 PMIsaac & Ida, Winterball
One way or another, I'm gonna win you, I'm gonna get you

Pfeifend richtete ich vor dem Spiegel des Ravenclaw Gemeinschaftsraum meine Fliege & strich noch einmal mein Hemd glatt, schließlich musste ich heute Eindruck bei einem Mädchen schinden, das ich doch tatsächlich davon überzeugen konnte mit mir auf den Ball zu gehen. Ok, wirklich viel Überzeugungskraft hatte mich das nicht gekostet, trotzdem war Ida die Sorte von Frau, bei der man(n) sich etwas mehr ins Zeug legen musste & eine maßlose Enttäuschung stand heute definitiv nicht auf dem Programm! Nachdem ich mein Aussehen, wie so oft, als tadelos beurteilte, warf ich mir mein Jackett über die Schulter & machte mich auf den Weg in Richtung Slytherin Gemeinschaftsraum.
Das ich dort mal vor dem Portrait auf ein Mädchen warten würde, hätte ich niemals gedacht, da ich die Schlangen eher mied, als mit diesen mein Bett zu teilen. Jedoch gab es auch hier eine berühmte Ausnahme, die, die Regel bestätigte & diese würde hoffentlich nicht all zu lange auf sich warten lassen. Meine Wartezeit verstrich ich mir damit, anderen Mädels, die gerade den Gemeinschaftsraum verließen, nachzuschauen & musste dabei resigniert feststellen, dass das unattraktivste Haus doch wahrhaftig die schönsten Mädchen aufwies. Umso mehr Glück hatte ich, dass ich gleich die schönste von allen auf den Ball begleiten durfte, was sicher einige Herzen brechen ließ, sicher nicht nur weibliche, da ich mir vorstellen konnte, dass Ida auch bei den Jungs ziemlich beliebt war. Wer konnte es ihnen auch verübeln? Man fand selten eine gut aussehende Frau, die auch noch was im Oberstübchen hatte & genau wusste, welcher Regler man betätigen musste, damit ein Typ wie ich ihr hechelnd hinterher lief.
Das ich mal Ausnahmsweise jemand nachlaufen musste, störte mich wenig, denn wie bereits bekannt war, liebte ich Herrausforderungen & die verkörpte Ida regelrecht. Ich hatte schon aufgehört die Körbe, die ich von ihr erhielt, zu zählen, umso mehr pushte es mein Ego gerade sie als meine Begleitung zu wissen. Mit etwas klopfendem Herzen & einer Spur Nervosität fixierte ich nun das Gemälde, darauf wartend, dass Ida mich gleich hier aus den Socken warf, weil sie ein umwerfendes Kleid trug. Nicht das sie auch schon in der Schuluniform nicht unwiderstehlich war, aber wenn ich was noch mehr mochte als Röcke, dann waren es Kleider.
This Is How to Be A Heartbreaker

Rule number one, is that you gotta have fun, but when you're done, you gotta be the first to run. Rule number two, just don't get attached to somebody you could lose. Rule number three, wear your heart on your cheek, but never on your sleeve, unless you wanna taste defeat. Rule number four, gotta be looking pure. Kiss her goodbye at the door, and leave her wanting more.
Re: Vergangenheitsplay » 4
from Ida on 02/06/2018 02:29 AMIch hatte mal wieder einen wirklich guten Tag! Als ich aufgewacht war, schien die Sonne durchs Fenster und ließ mich unwillkürlich lächeln. Dazu sahen meine Haare heute einfach umwerfend aus. Es war einfach die perfekte Mischung aus Wellen und Glanz, die man kaum erzwingen konnte. Zum Frühstück gab es mal keinen Kürbissaft sondern Pfrisichnektar, was den Morgen perfekt abrundete. Am Nachmittag gab die Sonne immer noch ihr Bestes, weshalb ich beschloss mich für den Sonnenuntergang aufs Dach zu verkrümeln und den Anblick zu genießen. Ich bezeichnete es als mein letztes Date mit der Sonne, da ich nicht wusste, wann sie das nächste Mal wieder so schneien würde. Ich zog ein samtenes Kleid an, welches in einer Art Türkis/Grün schimmerte. Damit mir nicht kalt werden würde, hatte ich eine dicke Decke dabei, sowie eine Thermoflasche mit improvisierten Punsch. Also einem Großanteil Feuerwhiskey. Denn was half besser gegen Kälte?
Ich verließ meinen Gemeinschaftsraum mit einem klaren Ziel und wäre beinahe an Isaac vorbeigerauscht ohne ihn zu bemerken. Beziehungsweise wäre ich wohl an ziemlich vielen Schülern einfach vorbeigelaufen, aber Isaac hatte einfach etwas an sich, was einen Anzog. Zumindest was die Blicke anging. Ich lief langsamer, blieb jedoch nicht stehen. Den Sonnenuntergang wollte ich auf keinen Fall verpassen. "Lungerst du jetzt schon hier unten in de Kerkern herum um mir nachzustellen?" fragte ich klar und legte einen Hauch Verachtung in meine Stimme. Schon, ein wenig schmeichelte es schon, dass Isaac offensichtlich nicht locker ließ. Doch ich fühlte mich mehr und mehr wie eine Trophäe. Was würde er machen, wenn ich irgendwann nachgeben würde?


Re: Vergangenheitsplay » 4
from Isaac on 02/06/2018 07:32 PMLangsam aber sicher riss mir der Geduldsfaden & ich war kurz davor einfach einen Schuh hinzulegen, mir ein anderes Mädchen zu schnappen, um mit diesem einen schönen Abend zu verbringen. Denn mit jedem weiterem Mal öffenen des Eingang zum Gemeinschaftsraum, ohne Ida unter den Schülerinnen zu erkennen, war meine Enttäuschung so groß, dass mich doch fast schon der Mut verlies. Ach was redete ich da. Ich würde wahrscheinlich so lange dastehen, bis ich meine Schuhe durchlatschte, denn ich wollte nicht schon wieder einen Korb kassieren.
Alle zwei Sekunden sah ich auf die Uhr, eigentlich musste es gleich so weit sein, laut einer vertraulichen Quelle sah sich Ida gerne den Sonnenuntergang an, wenn man ihn denn genießen konnte & heute war definitiv so ein Tag. Endlich, als ich schon im Begriff war ein Erstklässler zu bestechen, damit er mein Mädchen hier antanzen ließ, schritt sie geradewegs aus dem Gemeinschaftsraum & an mir vorbei?! Was bei Merlin?!
Ungläubig & mit offenem Mund sah ich ihr nach & eventuell auch auf ihren Hintern, aber das war eine andere Geschichte. Merlin, sie sah verboten gut in diesem Kleid aus. Mein Mund war schon für protestende Worte geöffnet, als Ida mir auch schon ihre Aufmerksamkeit schenkte, mehr oder weniger, denn sie blieb nicht mal stehen, als sie mit mir sprach. ,,Hey, warte mal,'' rief ich ihr nach & nahm mit Leichtigkeit ihren Vorsprung ein, sodass wir nebeneinander herliefen.
,,Wo denkst du hin? Ich stelle dir doch nicht nach, ich wollte mich lediglich über dein Wohlbefinden erkundigen, aber so wie du heute wieder ausiehst, muss es dir blendend gehen!'' Erst jetzt fiel mir die Decke auf, die sie festumklammert vor sich hertrug & mich verwirrt dreinblicken ließ. Allerdings blieb dieser Status nicht lange bestehen, da ich mich wieder selbst an meine Quelle & deren Information erinnerte. Ich konnte jedoch schlecht vom Stapel lassen, dass ich genau wusste, wohin sie ihr hübsches Popöchen schwang, weshalb ich erstmal den ahnungslosen miemte. ,,Was hast du denn mit der Decke vor? Keine Sorge, ich halte dich Nachts warm, da ist eine zweite Decke völlig überflüssig.'' Mit diesem Spruch lehnte ich mich sicher wieder weit aus dem Fenster, aber ich wollte ihr unmissverständlich klar machen, dass ich bei Merlin noch mal auf sie stand!
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Re: Vergangenheitsplay » 4
from Ida on 02/07/2018 02:13 AMDie Sache mit Isaac war die: ich wusste nie ob ich seine Hartnäckigkeit bewundern sollte oder ob ich genervt war. Irgendwie beides zugleich. Das Schlimmste daran war, dass ich ihn was das Körperliche betraf wirklich sehr anziehend fand. Ich hatte keinen konkreten Typ was Männer anging, aber Isaac würde dem nahekommen wenn ich einen hätte.
Es war ein interessantes Spiel zwischen uns entstanden von dem ich weder die Spielregeln noch das Ende erahnen konnte. Das Ziel war offenbar ich, zumindest was Isaac anging. Aber ich fragte mich was danach kommen würde. Ich würde es gerne herausfinden. Nur stürzte ich mich nicht wie sonst immer Hals über Kopf in irgendwas hinein. Denn mein Part dieses Spieles hatte auch etwas reizvolles. Ich wurde immer kreativer was Ablehnungen anging.
Mir glitt bei Isaacs Worten unwillkürlich ein Lächeln über die Lippen. Ja, das fand ich allerdings auch. Er hatte einen wirklich guten Moment abgepasst. Ich war bester Laune und fühlte mich leider zu allem Fähig in diesem Moment...
"Ach ja? Und wie lange wartest du schon hier?" fragte ich aus reinem Interesse und warf ihm einen Seitenblick zu. Natürlich konnte er auch gerade erst gekommen sein, aber das wäre wirklich gutes Timing. Unwahrscheinlich gut.
Ich lief unbeirrt weiter. Aber bei Isaacs nächsten Worten wanderten meine Augenbrauen ungläubig nach oben. "Entschuldige Mister, ich habe noch so etwas wie Prinzipien und Stolz. Den Tag wo ich in deinem Bett landen werde, werden wir wohl niemals erleben..." sagte ich überzeugt und bemerkte im nächsten Moment wie wundervoll mein Haar bei jedem Schritt hin und her schwang. "Es geht dicht zwar nichts an aber ich werden mir jetzt auf dem Dach den Sonnenuntergang ansehen." ich sah noch einmal zu Isaac. Mir lag eine Einladung an ihn auf der Zunge, mich doch zu begleiten, aber irgendwas sagte mir, dass er das vermutlich sowieso tun würde.


Re: Vergangenheitsplay » 4
from Isaac on 02/07/2018 06:46 PMIda hatte einen echt flotten Schritt auf Lager, weshalb es mir echt schwer fiel mit ihr mitzuhalten, generell fiel mir das schwer, denn immer wenn ich dachte, ich hätte einen Treffer erzielt, kassierte ich schon im nächsten Atemzug den gewohnten Korb. Nicht mal eine kleine Reaktion auf mein Kompliment gönnte sie mir, aber gut, härtere Geschütze auffahren konnte ich auch. Also tat ich so, als müsste ich mich ausgiebig strecken, dabei legte ich, gaaaanz zufällig, meinen Arm um ihre Schulter & drückte sie so etwas näher in meine Richtung. Manche Mädchen musste man eben einen Schubs in die richtige Richtung geben, außerdem war es echt auf Dauer anstrengend mit ihr einen Marathon durch das Schloss abzuhalten.
,,Lass mich überlegen,'' setzte ich an, ehe ich in eine kleine Kunstpause verfiel & wenige Sekunden später wieder fortfuhr. ,,So ca. 30 Minuten, ja, das könnte hinkommen. Du hast wirklich lange auf dich warten lassen. Ich wollte schon jemand zu dir reinschicken.'' Ob mir mein Nachgerenne peinlich war? Ganz & gar nicht! Ida sollte schon wissen, was ich so alles für sie tat, obwohl eine Wartezeit von 30 Minuten nicht gerade einer Heldentat glich, aber es war ja schon mal ein Anfang. Und welcher Frau gefiel es denn bitteschön nicht, wenn ein Mann wie ich ihr nachrannte & sogar gewillt war auf sie zu warten?
Mein Ego, welches in ihrer Nähe sowieso schon so klein war, wie ein Wichtel, bekam heute eine harte tracht Prügel, was mich sicher schwer verletzt & die weiße Fahne hätte schwingen lassen, wäre ich dieses Verhalten nicht schon gewohnt von ihr. Trotzdem ließ ich mich nicht entmutigen & kartzte mein Selbstwertgefühl wieder vom Boden auf, mit dem ich gleich einen Konter startete. ,,Wenn dir dein Stolz & deine Prinzipien so wichtig sind, dann können wir auch in dein Bett, ich bin da wirklich flexibel.'' Mit einem unwiderstehlichen Zahnpastalächeln sah ich sie von der Seite aus an. Merlin, wie mir in solchen Momenten immer wieder bewusst wurde, wieso ich dieser, zum niederknienden hübschen Frau, nachrannte. Diese Augen, oberhalb wie unterhalb, es sollte eine neue Schulregel geben, welche hübschen Mädchen verbat so freizügig rumzulaufen.
,,Sicher, dass die Decke ausreicht? Meines Wissens nach, soll es auf dem Dach wirklich kalt sein, umso mehr Glück hast du, dass ich zufälligerweise nichts mehr vorhabe & ich dich natürlich liebend gerne begleite!'' Selbstverständlich wartete ich nicht auf sowas wie eine Einladung von ihr, da würde ich sicher morgen noch hier stehen & insgeheim wollte sie mich doch eh da oben auf dem Dach wissen, mit ihr, alleine & dem Sonnenuntergang, welcher das ganze nicht noch romantischer hätte gestalten können.
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Re: Vergangenheitsplay » 4
from Ida on 02/11/2018 09:37 PMIch blickte auf mein Handgelenk, stellte jedoch fest, dass ich meine Uhr nicht trug. Ich hatte sie vorhin abgelegt, da ich die Abdrücke hasste die diese Uhr hinterließ. Natürlich konnte ich sie lockerer schnallen, doch dann nervte mich das hin und her rutschen. Ich kaschierte meinen Blick auf die nicht vorhandene Uhr und tat so als würde ich mich an meinem Handgelenk kratzen. "Eine halbe Stunde ist aber nicht besonders lang..." erwiderte ich sachlich. Ich fragte mich, ob er wirklich jemanden hineingeschickt hätte um mich nach draußen zu zitieren, aber das konnte ich mir glatt vorstellen. Wie ich das fand, wusste ich gerade nicht so recht.
Wieder wusste ich nicht ob ich Lächeln wollte oder die Augen verdrehen. Letztendlich kam eine Mischung aus beidem zustande. "Wenn du so flexibel bist, lad dich doch ins Bett von einer anderen Schönheit ein." antwortete ich schließlich. Es gab doch sicher ein paar Hübsche Mädchen mit Veelagenen die sich zierten. Warum Isaac gerade bei mir so hartnäckig war, konnte ich nicht unbedingt nachvollziehen.
"Oh und du gibst mir dann wie der Gentlemen der du definitiv nicht bist deine Jacke, damit ich nicht friere?" fragte ich ein wenig abfällig. Ich machte so etwas öfter, das würde schon gehen. Falls es dann doch kalt werden würde, konnte ich mir außerdem eine wärmende Feuerkugel heraufbeschwören. Ich brauchte seine Jacke nicht. Ich warf Isaac erneut einen Blick zu und fragte mich warum er nicht verschwand und sein Glück bei einer anderen versuchte.


Reply
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