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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Isaac am 19.11.2018 18:56Ich erlebte ein Déjà-vu der Extraklasse, als Regina schon wieder mit ihren messerscharfen Worten auf mich einstach. Was bei Merlin machte ich bei diesem Mädchen so falsch? Ich konnte nichts dafür, das sie sich etwas auf mein Verhalten ihr gegenüber einbildete & aus was auch immer ihre Hoffnung schöpfte. Meines erachtens stellte ich von Anfang an klar, dass ich nur mit ihr in die Kiste wollte, ohne irgendwelche möglischen Folgen oder sontiges in die Richtung, also was war ihr Problem?
Ok, unerwiderte Gefühle konnten echt Horror sein, hatte ich mir mal erzählen lassen, aber deswegen gleich so ein Drama veranstalten?
Die Mühe ihr darauf zu antworten oder ihr ins Wort zu fallen, ersparte ich mir, da sie sowieso gleich wieder einen Schuh hinlegte, wie damals am See.
In gewisserweise hatte sie recht & traf es auf den Punkt, ich war mir selbst der Nächste, hatte sowas wie Nächstenliebe noch nie in Erfahrung gebracht. Demnach ließ mich ihr Gefühlsausbruch sichtlich kalt. Sie war nicht das erste Mädchen, das mir Beleidigungen an den Kopf warf & womöglich auch nicht das letzte.
Das Einzige, auf was ich total abging, war, dass sie mich immer wieder wie ein Vollidioten im Regen stehend zurückließ, ohne auch ein Hauch einer Chance sich zu verteidigen.
Nun gut, sollte sie jetzt eben ihren Tobsuchtanfall an jemand anderem auslassen, lieber andere, als an mir. Ich für meinen Teil war fertig mit ihr, auch wenn es jammerschade war, das ich wohl so nie in den Genuss einer gemeinsamen Nacht mit ihr, kam. Andere Väter hatten auch schöne Töchter, die nur auf mich warteten. Schulterzuckend ging ich dann ebenfalls in Schloss, nachdem ich noch einmal einen Blick über meine Schulter wagte, um die Stelle anzusehen, an der Regina eben noch stand, ehe ich tonlos seuftze.
-Beendet-
This Is How to Be A Heartbreaker

Rule number one, is that you gotta have fun, but when you're done, you gotta be the first to run. Rule number two, just don't get attached to somebody you could lose. Rule number three, wear your heart on your cheek, but never on your sleeve, unless you wanna taste defeat. Rule number four, gotta be looking pure. Kiss her goodbye at the door, and leave her wanting more.
Re: Vergangenheitsplay » 9
von Isaac am 19.11.2018 17:51Da wurde aber schnell die Katze aus dem Sack geholt, weshalb ich nur ein leises Fauchen vernehmen ließ & mit meiner Hand Bewegungen einer Katzenpfote nachmimte. ,,Was sind wir denn auf einmal so bissig? Hast du etwa Angst, das deine Klinge sich bei mir abstumpfen könnte, Kätzchen? Keine Sorge, ich weiß wie man Dinge immer wieder scharf macht.'' Ich zwinkerte Regina provokant zu & konnte es kaum abwarten sie wieder aus der Reserve zu locken. Keine Ahnung wieso, aber ich fand langsam Gefallen daran sie auf 180 zu bringen. Vielleicht erhoffte ich mir auch dadurch leidenschaftlicheren Sex, bei dem sie mir mal wirklich ihre Krallen zeigen konnte.
Was ich mir aber nicht erhoffte, war ihre seltsame Antwort, auf mein, nennen wir es mal, Geständnis, was mich nur noch mehr irritierte. Ein Dankeschön? Das wars? Was bei Merlin sollte das denn bedeuten? Nicht mal einen bissigen Kommentar, nichts, nada niente.
Musste ich mir tatsächlich wieder selbst was daraus zusammen reimen? ,,Danke? Mehr hast du dazu nicht zu sagen? Hast du dir etwa was anderes erhofft?'' Gedanklich ging ich noch mal mein Gesagtes durch. Ich gab zu das ich auf sie stand, also auf ihren Körper &...Mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Sie meinte wohl das wirkliche aufeinander stehen, auweia, das war wohl unser beider Pech. Sobald Gefühle ins Spiel kamen war ich raus, aber meinte sie am See nicht, dass sie niemals nie auf mich in irgendeiner Form stehen könnte? Ich empfand fast schon ein wenig Mitleid. ,,Regina, erhoffst du dir etwa was anderes,'' fragte ich sie noch einmal mit Nachdruck.
Auf ihre restlichen Worte legte ich nicht weiter wert, waren die sowieso teils gelogen & doch drückten sie eventuell mehr aus, als ihr lieb war. Natürlich gab sie mir immer weiter einen Korb, so rannte ich ihr bis zum Sankt Nimmerleinstag nach & gab ihr anscheint das Gefühl, welches sie sich von mir wünschte. Das ernsthafte Interesse. Merlin, normal war ich es gewohnt, das man nach einer Nacht sich in mich verliebte & nicht davor, jetzt konnte ich mir die restlichen 50% nun wirklich in die Haare schmieren.
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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Isaac am 18.11.2018 20:22,,Aber Regina, das ist doch genau das, worauf ich hinaus will. Wie gerne würde ich mich an deiner scharfen Klinge schneiden, also, wann holst du diese denn raus?'' Diese Vorlage konnte ich mir nicht entgehen lassen & lenkte auch unser Gespräch endlich auf das Thema, welches wir in letzter Zeit schon viel zu oft stießen. Das ich meist die Schuld daran trug, konnte man getrost unter den Teppich kehren. Ich war nicht daran interessiert sie näher kennen zu lernen, zu wissen, was ihre Hobbys waren & welche Farbe sie bei ihren Kleidchen bevorzugte, denn ich hatte nur eins im Sinn. Natürlich hörte sich das nicht nach einer richtigen Freundschaft an, so, wie ich unsere Beziehung gerade versuchte darzustellen, aber ich war durchaus gewillt, sollte sie sich mal in Nöten befinden, meinen Kopf für sie hinzuhalten.
Da wir gerade von hinhalten sprachen. Regina hatte ein Talent dafür. So saßen wir immer noch angezogen nebeneinander auf einer Bank, mitten auf den Ländereien von Hogwarts, obwohl wir uns schon in meinen oder wahlweise ihre Laken wälzen konnten. Viel zu gerne hätte ich diese typische Frageaktion übersprungen, da es, seien wir mal ehrlich, doch immer die selbe Leier war & mir auf Dauer immer was passendes dazu auszudenken, langweilte einfach nur noch. Ich konnte mir ein Augenverdrehen gerade noch so verkneifen, als sie dann endlich ihre 0815 Fragen stellte. Das sie aber davon ausging, das ich sie dafür auslachen würde, überraschte mich durchaus.
,,Wow, die Masche ist selbst mir neu. Man munkelt das ich auf dich stehen könnte?'' Jetzt konnte ich allerdings ein leies Lachen nicht mehr zurückhalten. ,,Ich glaube dieses Gerücht ist nicht all zu abwegig, hast du es dir quasi selbst beantwortet. Ich laufe dir nach, bis ich endlich das habe, was ich will. Also kann man durchaus denken, dass ich auf dich stehe.''
Ich machte natürlich keinen Hehl draus, wenn ich auf jemanden stand, warum auch? Regina hatte keinen Freund oder sonstiges in die Richtung, demnach konnte ich es guten Gewissens an die große Glocke hängen. Damit keine weiteren Fragen aufkamen, machte ich mich auch gleich an das Beantworten der anderen Frage. Zur Vedeutlichungen ließ ich meinen Blick über ihren Körper wandern & blieb letztendlich bei ihren Augen hängen. Wie neugierig sie mich gerade ansah, sie konnte schon süß sein, wenn sie wollte.
,,Ganz einfach, weil du mich nicht an dich ranlässt, obwohl wir beide wissen, dass du es nur zu gerne würdest. Dein Stolz verbietet es dir & nach der Nummer am See, an dem du mir versucht hast die Leviten zu lesen, schrumpft meine Chance dich doch noch rumzubekommen um etwa 50%. Was willst du von mir hören? Das du unfassbar gut aussiehst, dein Körper einen Kerl wie mich in die Knie zwingt & dein Lächeln dich unwiderstehlich wirken lässt? Bitte. Ich steh auf jeden Centimeter deines Körpers & würde diesen liebendgerne mal unter mir wissen, von mir auch aus über mir, wenn dir das besser gefällt.'' Ich nahm wahrlich kein Blatt vor den Mund & so etwas wie Zurückhaltung gab es bei mir nicht, zudem war das Kind dafür schon in den Brunnen gefallen. Gefühlstechnisch war von meiner Seite aus so gut wie nichts & bestimmt wollte sie das aus mir rauskitzeln, aber pfiffig wie ich war, brachte ich das gar nicht erst zur Sprache, da ich mir sonst womöglich die restlichen 50% dadurch verspielte. ,,Jetzt beantworte mir aber mal eine Frage, wieso lässt du mich dir so lange nachlaufen? Was ist so verwerflich an einer Nacht mit mir, ohne weitere Verpflichtungen? Ja, ja, ich weiß, ich hab schon mit mehreren Mädchen hier geschlafen, ja und? Was ist daran verwerflich, ich bin jung, seh gut aus, Single & hab kein einziges Mädchen dazu gezwungen, die sind alle, ausnahmslos freiwillig nackt in mein Bett gesprungen.''
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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Isaac am 17.11.2018 16:27Irritiert, da ich eher mit einem fiesen Konter oder einer erneuten Belehrung gerechnet hätte, sah ich Regina an. Ihren aufgelegten Gesichtsausdruck konnte ich nicht wirklich deuten. War da etwa sowas wie ein Hauch von Traurigkeit zu sehen, was für mich überhaupt keinen Sinn ergab, immerhin gab es dafür nicht wirklich einen Grund. Frauen eben, komplizierte Wesen, wer wusste schon was in diesen hübschen Köpfchen alles vor sich ging, ich jedenfalls nicht. Ich wusste nur was unter den Kleider vor sich ging & das reichte mir vollkommen aus. Zum Glück fand Regina recht schnell wieder zu ihrem alten Ich zurück, was mich beinahe verräterisch erleichtert seufzen ließ, stattdessen grinste ich sie nur unverblühmt an. Wieso versuchte sie sich immer vor mir zu beweisen oder ergab sich dem Drang sich vor mir rechtfertigen zu müssen? Die Antwort lag klar auf der Hand, sie wollte mir gefallen, so wie jedes andere Mädchen dieser Schule auch schon. Der Arsch in mir genoss natürlich die Anstrengungen meiner holden Königin, die ich gerne mal mein Schwert schwingen sehen würde, aber dazu kamen wir später. Viel lieber schenkte ich nun ihren verzweifelten Aktionen sich als jemand besseren hinzustellen, nur, um bei mir Eindruck zu schinden, meine Aufmerksamkeit.
,,Wo denkst du hin, liebe Regina? Aber natürlich würde ich dir das zutrauen! Wenn deine Klinge dann mindeste so scharf wäre wie deine Kommentare, dann sollte sich jeder Gegener vor dir in Acht nehmen! Also ich würde mich nicht mit dir anlegen wollen, so viel ist sicher. Du würdest mich sicher vierteilen, ach was red ich da, bis zur Unkenntlichkeit zerstückeln!'' Das ich sie hier auf den Arm nahm, wollte ich ihr nicht gleich unter diese Nase binden & verpackte das Ganze geschickt in Komplimenten ,,Du wärst nicht nur die schönste Königin Hogwarts, du wärst auch die mit Abstand stärkste Königin die Hogwarts je zu Gesicht bekam, die für Freunde, Familie & das Volk ehrenhaft auf dem Schlatfeld kämpfte. Während der König, ich in diesem Fall, faul den Thron warm hält & genüsslich Trauben isst.''
Ich biss mir auf die Zunge, um mein verräterisches Grinsen, welches hart an der Oberfläche kratzte, nicht diese druchbrechen zu lassen. Natürlich zweifelte ich Reginas Stärke nicht an, aber sie hatte wahrlich einen Hang zur Übertreibung, wenn nicht sogar Selbstüberschätzung.
Mein Augenmerk haftete weiterhin auf ihr, als die Königin sich dazu herabließ sich neben den faulen König niederzulassen, dabei hatte ich, dank meiner Größe, einen perfekten Ausblick auf ihren Ausschnitt. Fast überhörte ich ihre, interessant gestellte Frage, bei meiner Beschäftigung sie mit einem Blick auszuziehen, von der ich nun ablassen musste, da sie in mir die Neugier weckte. ,,Also als Freunde würde ich uns schon betiteln, für Bekannte hängen wir in letzter Zeit zu viel ab & werfen uns auch zu vertraute Beleidigungen an den Kopf, aber gut, lass deiner Neugier freien lauf.'' Was für eine großartige Frage sollte schon kommen...Sicher wieder die selbe Leier, wieso machst du sowas, wird es nicht langweilig, bla bla. Demnach versuchte ich nicht ganz zu desinteressiert rüber zu kommen.
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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Isaac am 25.09.2018 19:08(Hör auf meine Sprüche einzubauen! 
)
,,Es ist durchaus Schade, du verpasst so viel & musst dich wie immer mit zweitklassigem zufrieden geben, dabei könntest du es doch so einfach haben, Gina.'' Immer diese sinnlosen Spielchen die die Frauen auf ganz Hogwarts versuchten mit mir abzuziehen. Diese unnahbare Mauerblümchen mimen & dann schneller den Rock verlieren, als das ich bis drei zählen konnte. Typisch. Aber gut, dann tat ich eben das, was ich in dem Fall immer tat, mitspielen & am Ende als Sieger vom Feld gehen.
Umso mehr Regina versuchte klugzuscheißern, umso mehr gestaltete sich das Thema schlagartig uninteressant. Was interessierte mich was Könige machten, wen sie wegschickten & was weiß ich nicht noch alles. Ich wollte der Königin lediglich an ihre Wäsche, nicht mehr & nicht weniger.
Augenverdrehend wand ich mich von ihr ab. ,,Aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hab ich gar keine Lust mehr dein König zu sein. Du bist mir als Königin viel zu anstrengend & mimst ebenfalls das perfekte Bild. Nur Anforderungen, Befehle & Wünsche, alles heiße Luft. Wieso muss der König denn immer kämpfen? Ihr wollt doch alle so stark sein, dann auf, schwing dein Schwert Regina die Erste.''
Langsam ging ich in Richtung Holzbank, wo ich mich letztendlich niederließ & die Arme vor meiner Brust verschränkte, den Blick aber weiterhin auf Regina gerichtet. Ein Jammer das sie, so wie 80% der Schülerinnen so eine harte Nuss war & ein noch größerer Jammer war, dass ich sie unbedingt knacken wollte. Was in Merlins Namen war so schwer sich selbst einen Ruck zu geben, um auf der Welle des Glücks mitzureiten? Ach ja, ich vergaß beinahe ihre kleine Rede, die sie neulich am See runterratterte. Ich hielt mich für den König der Schule, ich verkörperte so ziemlich alles was sie nicht mochte & ich dachte nur mit meiner Männlichkeit..sie war wirklich eine schlechte Lügnerin. In meinen Augen verkörperte ich eben genau das, was sie mochte oder wieso gab sie sich weiterhin mit mir ab? Sicher nicht aus Höflichkeit, so war Regina ganz sicher nicht. Kurz & knapp, sie stand auf mich, obwohl ich jetzt eher bevozugte das sie auf mir lag. Aber mein Gedankengang & meine Feststellung behielt ich für mich, da ich, die sowieso schon tempramentvolle Stute hier nicht ausrasten lassen wollte.
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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Isaac am 13.09.2018 18:57Skeptisch hob ich meine Augenbraue. Ich wusste nicht, was ich von dieser Aussage halten sollte, einerseits widerte diese mich in einer Art an, auf der anderen Seite, hieß dies, das sie eine Frau war, die offenbar schon geübt in einigen Sachen war. Naja, obwohl, auf eine Nacht mit mir konnte man nicht hintrainieren, so viel war sicher. ,,Interessant, Regina. Ich wusste gar nicht, dass du Zuhause öfters mal Tag der offenen Tür hast, schade, dass ich an solchen Tagen nie die Zeit für einen kleinen Besuch habe.'' Prompt erinnerte ich mich an unsere kleine Konversation am See, in der sie mich für mein Verhalten an den Pranger stellte, aber wiederum selbst nicht besser war. Hach, diese Ironie, sie trug doch immer mal wieder zu meinem Amüsement bei & gab verlieh mir gleich wieder das berühmte Ass im Ärmel, das ich bei der nächst besten Gelgenheit gleich ausspielen würde.
Ich sah die Sache ein kleines bisschen anders, schluckte aber einigen Aussagen runter, da ich sie nicht gleich wieder verärgern wollte & dachte mir einfach meinen Teil, weshalb ich dieses Thema einfach unter den Tisch fallen ließ. Sollte sie in ihrer eigenen Traumwelt leben diesbezüglich. Es hieß nicht immer, dass, wenn man zuerst irgendwo ankam auch gleich die ersehnte Hilfe war. Nicht zu denken, was passiert wäre, wenn die Erwachsenen nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen wären. Vermutlich würden wir um mehrere Schüler trauern, als nur um Quinn.
,, Nenn mir eine Königin, die ohne einen König auskam, nur eine & dann können wir weiter darüber diskutieren. Aussagen wie, ich wäre die Erste, zählen nicht. Aber klar doch, zu was ist der König denn sonst da, wenn nicht um seine Königin zu beschützen?'' Ich machte eine Handbewegung, die meine nächste Aussage unterstreichen sollte.,,Wer sonst könnte diesem Amt denn gerechet werden, außer ich?''
Ein breites Grinsen umspielte meine Lippen. Ihre Idee war selbstverständlich auch verlockend, nur hatte auch ein Mann wie ich gewisse Prinzipien & die waren, Finger weg von vergebenen Frauen. ,,Pardon, aber ich bin durchaus mehr wert, als die männliche Mätresse der Königin zu sein!''
Natürlich wollte sie jetzt wissen, was ich so hörte oder sah, doch wie hieß es so schön, ein Gentleman genoss & schwieg, demnach schüttelte ich nur, charmant lächelnd, mit dem Kopf.
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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Isaac am 09.09.2018 14:51Selbstverständlich wurde ich bei dem Wort ''Bett'' hellhörig & befand somit den Rest des Satzes als unwichtig, weshalb ich erstmal nur darauf einstieg. ,,Dein Bett ist bequem? Das halte ich für ein Gerücht, welches ich erstmal bestätigen muss, also wann hast du mal Zeit in den Ferien?'' Breit grinsend & mit hochgezogenen Augenbrauen sah ich sie an, schon damit rechnend, wieder mal auf Granit bei ihr zu beißen.
Es gab Dinge, mit denen ich mich weniger gerne befasste & zu einem der Dinge zählte ich trauer oder sonstige neativen Gefühle. Meist fühlte ich mich nicht in der Lage die starke Schulter zu mimen oder hatte letztendlich keine Lust darauf, nur bei Regina, naja, da konnte ich ja mal eine Ausnahme machen, immerhin ließ sie mein Getatsche zu, wenn nicht sogar genoss sie diese.
,,Das frag ich mich jedes Jahr, dann denk ich aber, dass ich sicher nicht ewig mit Jogginghosen, Kesselkuchen & Butterbier auf dem Sofa meiner Eltern gammeln kann & beschließe dann doch nochmal den Abschluss zu machen. Aber weißt du Regina, was können wir daran ändern? Wir sind keine voll ausgebildeten Auroren oder Lehrer oder in welchen Händen auch immer unser Schicksal liegt. Das Einzige was wir können, ist das Beste draus zu machen oder uns selbst zu diesen Helden ausbilden lassen.'' Ich spielte schon öfter mit dem Gedanken meine Karriere auf die Aurorenausbildung auszulegen, allerdings liebte ich mein Leben & in Gefahr wollte ich mich auch nicht wissen, weshalb ich eher ein Auge auf einen typischen Bürojob warf, quasi im Hintergrund arbeiten, ohne den Arsch aufgerissen zu bekommen. Das wäre aber auch ein Verlust!
,,Wie konnte ich auch nur für eine Sekunde glauben, dass du eine Thronpupsende Königin bist, nein, nein, du schwingst lieber selbst das Schwert auf dem Schlachtfeld, aber weißt du, auch ein starker König, an deiner Seite, kann ganz schön nützlich sein.'' Sicherlich sah ich mich nicht in der Position als Leibwächter oder Hofnarr, pftz, mir stand so ein Krönchen sicher auch gut
.
Kopfschüttelnd unterbrach ich Regina in ihrer Rechthaberei. ,,Es war pure Absicht, dass wir beide uns am gleichen Ort aufhalten, nennen wir es eine Fügung unseres Schicksals. Ach, weißt du, ich hab da so meine Augen & Ohren.'' Mir entging keine ach so kleine pikante Story in Hogwarts, schließlich wollte ich immer up to Date sein & ich konnte mich nicht an kein Getuschel über Reginas neuen Lover erinnern, demnach war ihr Herzchen also doch einsam, vorerst.
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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Isaac am 03.09.2018 15:56Ich rechnete eigentlich mit einer Abfuhr oder einer Fortsetzung des Dramas, dessen Premiere ja neulich erst am See statt gefunden hatte, doch nichts dergleichen traf ein, was mich etwas skeptisch wirken ließ. Vielleicht war unsere Zicke hier ja zur Vernunft bekommen, vielleicht war der rote Ritter für ihren Anfalls zuständig, wer wusste dies schon, also beließ ich es einfach dabei & genoss viel lieber das unsagbare Glück, das mir Merlin in die Wiege legte.
,,Findest du es nicht auch merkwürdig, dass wir kurz vor den Ferien nochmal alles von dieser Schule & deren Umgebung in uns aufsaugen müssen, obwohl wir während der Schulzeit uns nicht sehnlicheres wünschen, als nach Hause zu kommen, zu unserer Familie, wo keine ekelhaften Hausaufgaben oder Prüfungen auf uns warten? Also ich für meinen Teil schon. Ich kann es kaum abwarten von hier zu verschwinden, aber klopft der Abschied an der Tür, naja, dann würde ich mir doch noch gerne ein zwei Jahre mehr hier wünschen.''
Nun gut, der Wunsch hat sich in Anbetracht dessen, was vor kurzem erst geschehen war, deutlich geschmälert. Hogwarts war wohl doch nicht der sicherste Fleck in der Magiewelt & Dumbelore doch kein so verlässlicher Schulleiter, wie sich viele Elternteile erhofft hatten. Ich dachte schon, das meine Eltern mich auch von der Schule nahmen & sonst wohin steckten, schließlich war ich ihr Lebenssinn & ohne den, konnte man bekanntlich nicht leben. Aber ich dachte nicht allzu viel darüber nach, versicherte ihnen lediglich in einem täglich von mir verfassten Brief über mein Wohlergehen, sodass deren Sorge, hoffentlich, sich in Grenzen hielt. So kurz vor dem Abschluss wollte ich sicher nicht Tschaui sagen, obwohl Frankreich sicher auch zahlreiche Schönheiten zu bieten hatte.
,,Ich verstehe,'' meinte ich & nickte anschließend, ehe ich fortfuhr-,,aber das ist doch genau das, was sie wollen, meinst du nicht auch? Abgeschreckt & völlig verängstigt, mit geducktem Kopf weitermachen. Also mir machen sie keine Angst, ich verspüre nur Abneigung & Ekel gegenüber solchen Monstern. Es muss wirklich traurig sein so viel Hass in sich zu tragen & diesen dann an anderen auszulassen. Arme Quinn, das hatte sie nicht verdient.'' Nachdenklich sah ich Regina an. Ihr ging das ganze wohl wirklich sehr nahe, weshalb ich einfach einen Arm um sie legte. Vermutlich kam dies jetzt so rüber, als würde ich die Situation ausnutzen, aber in dem Moment wollte ich ihr einfach nur ein Freund sein. ,,Wir passen gegenseitig auf uns auf, außerdem würde ich jedem Typen oder Schlampe, die dir nur versucht ein Haar zu krümmen, sämtliche Knochen brechen. Die Schönheitskönigin von Hogwarts muss schließlich beschützt werden!'' Breit grinsend zwinkerte ich ihr zu, um das ernste Gespräch wenigstens etwas aufzulockern, denn ich wollte den tollen Tag hier nicht mit Trübsal blasen verschwenden & Regina sicher auch nicht, die hatte sicher was anderes im Sinn außer Trübsal
.
,,Auf der Jagd, wie sich das anhört. Nein, meine Beute kommt zu mir, wie du bereits bemerkt hast oder ist dein Frauenherz nicht mehr einsam?'' Ein Spruch in die Richtung, musste ja von ihr kommen, aber ich ließ mich davon nicht weiter provozieren & versuchte, wie so oft, den Spieß einfach wieder umzudrehen, was nachher sicher wieder in irgendeinem sinnlosen Streit oder, ich bevorzuge zweitens, einer leidenschaftlichen Nacht zu zweit, endete.
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Re: Vergangenheitsplay » 9
von Isaac am 01.09.2018 17:41Hach, es gab einfach nichts, was ein langer Spaziergang über diese herrlichen Länderin von Hogwarts nicht wieder gerade biegen konnte. Jeglicher Schulstress, die Panik, die einem nun im kommenden letzten Schuljahr im Nacken saß, vergessen. Während ich so darüber nachdachte, dass ich wohl nächstes Jahr das letzte Mal in dem hässlichen Zug nach Hogwarts sitzen würde, wurde ich schon ein bisschen sentimental.
Die Zeit, in der ich sorglos das machen konnte, was ich wollte, würde dann wohl vorüber sein. Keine Partys & langen Nächte mehr oder das Schlimmste von allem, Mädchen glücklich machen.
Sicher, das Berufsleben schränkte nicht gleich alles ein, aber wo fand man schon so viele willige Frauen auf einem Haufen, wenn nicht in einem Internat für Hexen & Zauberer? Außerdem wollte ich mich, kaum zu glauben, tatsächlich auf meine bevorstehende Karriere im Ministerium fokussieren, die sicher einiges von mir abverlangte.
Doch bevor ich hier noch in Selbstmitleid verfloss, genoss ich lieber noch die letzten Tage von meinem 6.Schuljahr & hielt auch gleich Ausschau nach einem kleinen Zeitvertreib.
Merlin war wohl ein Fan von mir oder es war einfach Bestimmung, das mir gerade Regina im Sichtfeld rumsprang. Breit grinsend beobachtete ich meine lieblings Rothaarige & musste währenddessen festellen, dass auch sie in ihren Gedanken versunken war. Also perfekt, um das arme Mädchen ein bisschen abzulenken, schließlich sah sie einfach danach aus, sie schrie förmlich nach einem Ritter in schimmernder Rüstung, der ihr etwas Freude & Spaß vermittelte.
,,Hey,'' sagte ich, als ich einfach dreist neben ihr auftauchte & mich bei ihr einharkte. ,,Was machst du denn alleine hier? Auch die letzten Tage vor den Ferien genießen?'' Von einem typisch provokanten Anmachspruch sah ich erstmal ab, Zeit dafür würde sich später noch genug dafür finden..außerdem erinnerte ich mich nur zu gut an ihre letzten Worte. Sie musste wirklich wahnsinnig in mich verknallt sein, anders konnte ich mir diesen Aggroanfall nicht erklären.
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Re: Vergangenheitsplay » 20
von Isaac am 09.07.2018 19:09Bei Merlins Bart, heute wurde ich doch wirklich vom Glück geküsst & durfte mal zu Abwechslung gerettet werden & zwar von einem langweiligen Hogsmeade Tag, der sich, wie sich herausstelte, wäre mir die blonde Schönheit hier nicht über den Weg gelaufen, genau so wie alle anderen Wochenende geendet. Alleine, mit einem Buch vor dem prasselnden Kaminfeuer oder irgendwelchen Weibern, die mir ständig in den Ohren lagen. Nun musste ich mich wirklich ins Zeug legen, nicht, dass ich Belle beweisen wollte, dass ich nur ein Schürzenjäger war, sonder DER Schürzenjäger
, nein, ich musste ihr ja irgendwie meinen Dank erweisen.
,,Moment mal, bezeichnest du dich gerade als Langweilerin? Wenn ja, nehm ich meine Beine wieder in die Hand & Laufe jemand anderem nach
, denn ich bin, wie du bereits so schön erwähnt hast, auch ziemlich wählerisch.'' Wieder unterzog ich Belle einer typischen Isaacmusterung, ehe sich abermals ein zufriedenes Grinsen auf meinen Lippen ausbreitete. ,,Aber ich kann dich beruhigen, Schatzi, du übertriffst all meine Wunschvorstellungen.''
Süßholzraspeln konnte ich, nur war ich mit solch plumpen Sprüchen auch erfolgreich? Abwartend sah ich sie an & konnte irgendwie erahnen, dass ich es bei Belle nicht so leicht haben würde..wieso auch, schließlich liebte ein Mann wie ich die Herrausforderung, vielleicht lief ich deswegen am Liebsten den Mädels nach, die mir einen Korb nach dem anderen vor den Latz knallten. Trotzdem hatten diese, erst traurige Geschichten, meist ein Happy End, in dem ich dies bekam was ich wollte, ohne Ausnahme & bei dieser Erfolgsquote sollte es auch bleiben!
,,Du bist noch nicht in den Genuss gekommen mit mir zu reisen? Das muss ich jetzt aber ändern & keine Sorge, dein Mantel & du werden heil ankommen, versprochen.'' Ohne ein Wort der Vorwarnung disapperierte ich mit ihr an Ort & Stelle, mir war völlig egal, ob jemand unser Verschwinden mitbekam, mussten wir ja erstmal wieder gefunden werden.
Mit einem leisen Plopp, kamen wir in einer schmalen Seitengasse, wo uns kein Muggel hätte je entdecken können, zum Stehen. Der Apperiervorgang lief wie aus dem Lehrbuch ab & ließ keinen Platz für Verbesserungsvorschläge. ,,Alles in Ordnung, hab ich zu viel versprochen?'' Fragend & mit einem Hauch von Besorgnis, sah ich Belle an, denn ich wusste leider nicht, ob ich sie gerade entjungfert hatte, natürlich nur auf das Apperieren bezogen. Das dies einem auf dem Magen schlagen konnte, war kein Geheimnis, doch nach einem taxierenden Blick von mir, konnte ich keine grünliche Färbung um ihre Nase feststellen.
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