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Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 31.10.2018 12:53Meine Weg führte mich geradwegs runter zum Verließ, wo unser Gemeinschaftraum sich befand. Ich nannte unser Passwort und trat sekundenspäter in den spärlich beleuchteten Rau, indem wie immer der Kamin brannte. Sofort drehten sich ein paar Köpfe zu mir um und vereinzelt wurde mir zugelächelt oder mich fragend angesehen, aber ihc ignorierte jeden einezlnen Blick und drückte sofort die Tür zu meinem Schlafsaal auf, der allerdings schon belegt war. Jason und Gorden saßen jeweils auf ihren Betten und schienen sich unterhalten zu haben, aber ihr Gespräch endete abrupt, als sie sahen, dass sie nicht mehr alleine waren.
Gorden warf mir einen wütenden Blick zu, erhob sich dann ohne ein Wort und rammte mich mit der Schulter zur Seite, als er den Schlafsaal verließ. Ich verdrehte nur genervt die Augen. Erst ein Dementorenagriff und jetzt auch noch das. Das war wirklich der beschissenste Tag aller Zeiten.
Ich ließ mich auf mein Bett fallen und beobachtete, wie auch Jason sich erhob und in Richtung Tür ging um seinem Kumpel zu folgen. Ich schnappte seinen Blick auf, während er schon die Klinke in der Hand fiel und erkannte darin etwas, wie eine stumme Entschuldigung. Ich nickte nur leicht und er grinste mir wieder zu, nur um dann endlich durch die Tür zu treten. Bevor diese allerdings ins Schloss fallen konnte, steckte er doch noch mal seinen Kopf hindurch. "Du musst mir aber später alles über diesen dementorenangriff erzählen! Waren das echt fünfzig Stück?", fragte er noch, aber ich winkte nur ab und bedeutete ihm somit jetzt zu gehen. Glücklicherweise hatte er dagegen nichts einzuwenden und schloß die Tür, sodass ich mich endlich auf mein Bett zurückfallen lassen konnte. Ich war einfach wahnsinnig müde und das Bett so weich, das mir nach ein paar Minuten die Augen zufielen. Allerdings konnte ich meine Ruhe nicht annähernd genießen, da schon einige Augenblicke später die Tür wieder aufgerissen wurde. Ich setzte mich wieder kerzengerade in meinem Bett auf und starrte zum Eingang, wo nun Liam mit einem breiten Grinsen stand. "Ich habe dir was mitgebracht!", verkündete er gut gelaunt und durchquerte mit wenigen Schritten das Zimmer um sich zu mir aufs Bett zu setzen. Dabei ignorierte er gekonnt meinen fragenden Blick, genauso wie meine verschränkten Arme, die eindeutig drauf hinwiesen, dass ich in Ruhe gelassen werden wollte.
"Was soll das, Liam?", fragte ich mit hochgezogenen Augenbrauen bei dem Anblick meines Kumpels, der nun in seiner Hosentasche herumkramte. Erneut kam bei mir der Gedanke auf, Liam könnte beim Kampf etwas gegen den Kopf bekommen haben, so untypisch benahm er sich. Für gewöhnlich war Liam der Stille der Gruppe, der sich im Hintergurnd hielt und er war nebenbei auch überhaupt kein Hohlkopf, ganz anders als Jason und Gorden. Jetzt aber schien er irgendwie ziemlich aufgeregt, was mich ein wenig nervte. Ich hatte gerade diese Ruhe immer sehr an ihm geschätzt.
Mit einem triumphalen "Ha!" zog Liam nun ein ziemlich kleines Stück Zeitung aus seiner Hosentasche und präsentierte es mir, als würde ich gerade auf ein teures Stück Kunst blicken und nicht etwa auf einen Schnipsel des Tagespropheten. "Was soll das sein?", fragte ich und ich konnte mir gerade noch einen sarkastischen Kommentar verkneifen. Liam allerdings ließ sich davon nicht beirren und blickte mich weiterhin gut gelaunt an. "Das mein lieber ist die Zeiutng, die Alexander so interessiert hat! Ich habe sie ihm geklaut", antwortete Liam mit kenntlichem Stolz in seiner Stimme, der mich dazu brachte zu grinsen. Das war wirklich etwas worüber man sich freuen konnte und ich musste zugeben, dass das genial von ihm gewesen war. Ich hatte unbedingt wissen wollen, was es so interessantes in der Zeitung gegeben hatte, aber als ich aus der großen Halle getreten war, war der Junge mit den Zeitungen schon wieder verschwunden.
Mit neuer guter Laune, zückte ich meinen Zauberstab und vergrößerte die Zeitung wieder, sodass ich sie in meiner Hand halten konnte. Die Titelseite schmückte ein Artikel über den Zaubereiminister und dessen neue Gesetzesvorschläge mit passenden Bild dazu, aber das interessierte mich eher weniger. "Ich glaube die Seite hat er sich angeguckt", meinte Liam auf einmal und deutte auf Seite 3, die mehrere Anzeigen für Flourish and Blotts beinhaltete, genauso wie zwei Artikel. Einer handelte von einer sogenannten Mrs. Bicket, deren Familie sie dem Ministerium übergeben hatte nachdem sie herausgefunden hatte, dass sie Muggelfeindliche Paroen in London herumgeschrien hatte, der Andere war dann schon etwas interessanter.
"Olliver Sullivans (20) tot am Flussufer gefunden" lautete die Überschrift neben der ein Bild prangte auf dem ein haufen Männer um den zugedeckten Leichnahm eines jungen Mannes standen. Ich überflog den Artikel und stellte fest, dass der Tote Ex-Auror gewesen war, nachdem das Zaubergamott unter Rechtspruch meines Vaters ihn herausgeworfen hatte. Ich las den Artikel zweimal, fand aber ansonsten nichts interessantes mehr in dem Artikel, zumindest nichts, was mri erklären würde weshalb dieser Artikel so wichtig sein sollte.
"Und?", riss mich Liams Stimme aus den Gedanken. Er war mittlerweile aufgestanden und hatte sich eine Schachtel Bertie Botts Bohnen geholt, die er sihc nu wieder an meinem Bettende in den Mund steckte, nur um sie direkt wieder angeekelt herauszuziehen. "Urgh, Leber!", meinte er nur und packte das engekaute Bonbon in ein Stück Pergament. Danach widmete er sich wieder mir. "Nichts besonderes. Nur irgendso ein Ex- Auror wurde ermordet. Olliver Sutterland... oder so."
"Olliver Sullivans?", unterbrach mich Liam mit großen Augen und ich nickte etwas perplex, da ihc mit so einer Reaktion nicht gerechnet hatte. Liam blickte mich an, als wäre ich der Indiot und schlug mir dann leicht gegen den Arm. "Olliver Sullivas, man! Der war nur ein paar Jahrgänge über uns. So ein ziemlich muskulöser Junge und ein Ass im Quidditch noch dazu. An den musst du dich erinnern, schließlich konntest du damals nicht oft genug erwähnen für was für einen Schwachkopf du ihn doch hälst."
Ich nickte, da es mir tatsächlich weider einfiel. Vor meinen Augen tauchte ein Gesicht auf und ich erinnerte mich wirklich wieder daran, dass ich ihn nicht besonders gut hatte leiden können. Schon damals war ich teil der Schulmannschaft gewesen und nur allzu oft hatte er uns das Spiel versaut, da er wirklich ein begnadeter Quidditchspieler gewesen war.
"Und jetzt ist er tot. Einfach umgebracht", murmelte Liam weiter und blickte mich für eine Sekunde so an, als wolle er etwas sagen, ließ es dann aber sein und erhob sich von meinem Bett um sich wieder auf seins fallen zu lassen ,wo er ein paar Hausaufgabe herauszog. Ein Schweigen entstand zwischen uns in dem meine Augen immer schwerer wurden und ich letztendlich einschlief.
Allerdings konnte ich auch in meinen Träumen keine Ruhe finden. Anfangs war da nru die svhwarze Leere in der ich herumschwebte und abschalten konnte, aber es veränderte sich. Es wurde kälter, bedrückender, gefährlicher. Und mit einem Mal war ich umgeben von Dementoren. Schon wieder umkreisten sie mich, nur das ich dieses Mal alleine und hilflos war. Ich wollte schreien, aber es kam kein Ton heraus, stattdessen musste ich mit schreckensgeweiteten Augen dabei zusehen, wie einer der Dementoren hervortrat und sihc wieder in diese furchtbare Frau verwandelte. Und erneut war ich gezwungen in die Finsternis ihres Geischtes zu blciken, während meine Eingeweide zu erfrieren drohten. Ich hatte das Gefühl keine Luft zu bekommen, während ihr Atem auf meiner Haut klirrende Kälte hinterließ. Dann öffnete sie ihren Mund und aus der Dunkelheit drang ein Wort zu mir, oder besser gesagt mein Name, gehaucht mit den Eiswolken aus ihrem Mund. Dann wachte ich vollkommend verwirrt auf.
Die Dunkelheit, die mich daraufhin wieder umfing, machte es nicht besser, genauso wenig wie zu wissen, dass es nur ein Traum gewesen war. Trotzdem blieben die Erinnerungen an diese unheimliche Begegnung in meinem Kopf und sorgten dafür, dass ich eine Gänsehaut bekam. Fest stand nur, dass ich hier nicht bleiben konnte. Nicht in der Dunkelheit.
Ich erhob mich von meinem Bett und konnte, da ich ja zum Glück in meinen Klamotten eingeschlafen war, direkt zur Tür schleichen. Ein wenig im Schloß spazieren zu gehen, würde mir bestimmt helfen und wenn nicht, dann musste ich eben noch etwas zeichnen. Das half immer. Ich war schon fast an der Tür angekommen als auf einmal Liams schläfrige Stimme die Stille zerriss. "Darren? Wo willst du hin?"
Ich konnte seine Shiluette in seinem Bett ausmachen und wandte mich mit dem Geischt zu ihm. "Eine Runde drehen. Schlaf ruhig weiter", flüsterte ich und sah, dass Liam meinen Worten folge leistete und sich in seine Kissen zurück sinken ließ, sodass ich ungestört den Raum verlassen konnte. Im Gemeinschaftsraum saßen noch einige Schüler, die mich nun musterten, also konnte es noch nicht so spät sein. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es kurz vor zehn war, somit also fast schon Nachtruhe. Trotzdem schlüpfte ich hinaus auf den leeern Flur, in dem mich Stille in Empfang nahm.
Ganz so, als wolle ich meinen Gedanken entfliehen, lief ich schnellen Schrittes einfach in irgendeine Richtung und probierte nur das Bild dieser grausigen Frau aus dem Kopf zu bekommen, worüber ich ziemlich die Orientierung verlor. Keine zehn Minuten später fand ich mich in einem Teil Hogwarts, den ich erst ein oder zwei mal beteten hatte und das in den ersten Jahren. Auch hier brannten nur Fackeln, die spärrlich den dunklen Gang beleuchteten und lange Schatten warfen. Ziemlich unheimlich eigentlich, wenn man mal genauer darüber nachdachte. Ich probierte aber genau dies nicht zu tun und ließ mcih stattdessen lieber an der Wand nieder, wo ich mein Zeichenbuch hervor nahm und nach kurzem Überlegen anfing zu zeichnen. Ich hatte dabei nie ein Konzeot sondern guckte normalerweise immer erst nachher, was ich zu Papier gebracht hatte. Nach nur drei Minuten hatte ich die Umrisse des heutigen Kampfes aufgezeichnet. IHn so auf Papier zu sehen war eindeutig weniger unheimlich, als ihn erlebt zu haben, es wirkte fast schon ruhig. Aber villeicht lag es auch einfach nur daran, dass es hier so ruhig war. Man hörte nichts außer dem leisen Plätschern von Wasser. Wahrscheinlich war ich in der Nähe von irgendeinem Badezimmer oder ähnlichen.
Die Ruhe tat gut und ich merkte, wie ich mich ein wenig entspannte. Ich brauchte mir keine Sorgen mehr zu machen, cih war hier sicher. Mit einem Mal sprang ich allerdings auf, mein Zeichenbuch fiel von meinem Schoß, aber ich lies es unbeachtet liegen. Ich hatte Schritte gehört und ohne es zu wollen, bohrte sich das Gesicht der Frau in mein Gehirn und ich griff automatisch nach meinem Zauberstab, während Angst meinen Rücken hinaufkroch. Als die Schritte näher kamen drehte ich mich in deren Richtung und hielt meinen Zauberstab in die Richtung, bereit mich zu verteidigen. Allerdings stand vor mir keine Gesichtslose Frau, sonder Alexander, der mich ein wenig verwirrt musterte. Ich ließ meinen Zauberstab wieder sinken und atmete tief und erleichtert aus. Mein Herz pochte immer noch wie wild, in der Erwartung, dass die Frau auftauchen könnte, aber ich spürrte, wie ich mich leicht beruhigte. "Ach du bists", presste ich hervor, während ich mir durch mein Haar fuhr um meine Finger zu beschäftigen, damit sie nicht mehr so zitterten. Aus irgendwelchen Gründen machte mir diese Frau echt Angst.

We messed around until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.
Re: Charakter löschen! / Gelöschte Charaktere
von Darren am 30.10.2018 17:03Ich würde gerne Luke löschen, da ich irgendwie doch nicht in den Charakter hineinfinde :(Und da ich noch mehr Charas erstellen möchte muss es dann leider sein...
Er hat sich dazu entschieden bei seiner Grandma zu bleiben, der einzigen Verwandten, die er noch hat. Sie ist krank und er möchte sihc die letzten Jahre noch um sie kümmern und bei ihr sein.
~ done by Merle

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Re: Wünsche
von Darren am 30.10.2018 16:56Ich werde wohl auch eine Erwachsene erstellen und demnächst dann auch noch einen männlichen Charakter für die Familie :) (Vielleicht den Vater oder so )

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Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 30.10.2018 16:53Erneut spielte ich mit dem Gedanken einfach wieder zu verschwinden, als Alexander auf einmal ankündigte, dass er jemanden mitgebracht hatte. Und mit jemanden meinte er Liam. Ich warf meinem Freund einen Blick zu, den er allerdings nicht erwiderte, so dass ich ihn nur blöd von der Seite anstarrte. Ich erkannte das sein Arm an der Stelle, wo ich ihn getroffen hatte, verbunden war und ich hoffte nur, dass es das damit war und er nicht noch mehr Probleme damit haben würde. Dann hätte ich nämlich ziemliche Gewissensbisse. Diese Gewissensbisse wurden direkt ein bisschen weniger, als Alexander wegen Liam näher zu mir rutschen musste und wir nun fast Schulter an Schulter saßen. Ich verkniff mir ein Augenrollen und blickte lieber wieder zu Mr. Cooper, der sich jetzt mit Liam unterhielt, welcher sich brav vorstellte. Erzogen war der Junge wirklich gut.
Das war bei seinen Eltern aber auch kaum verwunderlich. Liams Vater war ein ziemlich grobschlächtiger Mann, der nie sein Gehirn sondern immer eher seine Muskeln benutzte und somit ziemlich angsteinflößend und überzeugend sein konnte. Er ließ Liam nichts durchgehen. Seine Mutter war da etwas netter und zu Liams Glück hatte er nicht nur das Aussehen, sondern auch die Intelligenz von ihr geerbt.
Die Frage von Alexanders Vater machte mich wieder hellhörig, auch wenn mir darauf nicht wirklich eine Antwort einfiel. Wahrscheinlich würde ich nur im Gemeinschaftsraum rumhängen und mich mit meiner Gruppe auseinandersetzen. Anscheinend war die Frage sowieso nur an seine Kinder gerichtet, da sich Andrew nun direkt dazu äußerte. Als aber Alexander seine Hausaufgaben als seine... Freundind enttarnte, wurde der Junge ziemlich verlegen und starrte seinen Bruder nur etwas blöd an. Mir wurde in diesem Moment wieder einmal bewusst, wie gut ich es doch als Einzelkind hatte. Ich sah, dass ich nicht der Einzige war, der die Situation unterhaltsam fand. Liam musste tatsächlich grinsen, was mich dazu brachte die Augenbrauen hochzuziehen. Wenn ich mir Liam da so ansah, sah es fast so aus, als wäre er gerne hier, als schien er Spaß zu haben. Ich probierte mir Liam für ein paar Sekunden mit Gryffindor Garnitur vorzustellen, aber die Idee war so lachhaft, dass ich nur den Kopf schüttelte um den Gedanken loszuwerden. Liam war schließlich ein Reinblut und benahm sich auch so, er hatte mit Gryffindor nichts am Hut.
Allerdings war er jetzt wieder Mittelpunkt des Gespräches, da Andrew ihn nach seinen Plänen gefragt hatte. Liams Blick wandte sich mri zu, als wollte er fragen, was wir heute noch so vorhatten, aber mir war es eigentlich egal. Ich wollte nur meine Ruhe haben, weshalb ich nur mit den Schultern zuckte und Liam erwähnte, dass er noch in den Krankenflügel musste. Ich schluckte leicht, da mir erneut bewusst wurde, dass das meine Schuld gewesen war. Und wenn das schlecht ausgegangen wäre, dann hätte es sein können, dass Liam jetzt... tot wäre.
Auch ALexanders Vater schien an dem Verband interessiert zu sein, aber Liam log zu meinem Glück und behauptete ein Dementor habe ihn gebissen. Ich blickte bei seiner Lüge auf den Boden und probierte mich nicht so mies zu fühlen, wie ich es gerade tat. ich hatte ihn verletzt und trotzdem log er bereitwillig für mich. Er war wriklich ein guter Freund. Nur ich war ein Idiot.
Glücklicherweise schluckte der Rest die Lüge und ich konnte wieder aufatmen, als sich die Gruppe zu Alexander wandte, der anscheinend noch schwimmen gehen wollte. Ich konnte zwar nicht verstehen, wieso man nach so einem Tag noch Sport machen wollte, aber konnte mir ja auch egal sein.
Als sich Mr. Cooper zu mir wandte fürchtete ich schon nun der Mittelpunkt des Gesprächs zu werden, aber er ließ es dabei und erinnerte mich nur daran meine Mutter zu grüßen. Erneut nickte ich brav und verabschiedete den mann danach mit einem leisen "Auf Wiedersehen", auch wenn ich auf so eins verzichten konnte. Aber endlich war er verschwunden und ich konnte endlich von diesem Tisch aufstehen. Etwas zu hastig erhob ich mihc von der Bank und wollte schon wortlos verschwinden, als ich in Liam hineinstolperte, der mich direkt mal am Arm festhielt. Ich blickte ihn verständnislos an, aber er winkte mit einem Kopfschütteln ab und bedeutete mir, ein paar Schritte zur Seite zu gehen, wo er meinen Arm losließ.
"Hast du jetzt heute Abend was vor?", frage er unverwandt und erneut konnte ihc nur die Stirn runzeln. Was war ihm das denn so wichtig? Ich zuckte nur mit den Schultern und gab ein "Ja eigentlich schon" von mir woraufhin Liam zufrieden nickte. Und sich dann, ohne Vorwarnung zu Alexander umdrehte und diesen nach den Öffnungszeiten des Bades fragte. Erneut warf ich meinem Kumpel einen fragenden Blick zu, da ich langsam ein wenig an seinem Verstand zweifelte. Hatte er sich bei dem Kampf vorhin irgendwie den Kopf angestoßen? Alexander beantwortete ihm zwar die Frage, stellte aber ebenso die Frage, die auch durch meinen Kopf schwirrte: Wiseo?
Bei Liams Antwort hätte ich beinahe angefangen zu lachen. War das sein ernst? das hatten wir aber nicht so abgesprochen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich schwimmen nicht besonders leiden konnte und Liams Arm immer noch verbunden war. Das schloß es schon mal aus. Und Liam wusste das ganz genau. Irgendwas plante er also. Nun erwartete er von mir auch noch Zuspruch, aber ich zog nur meine Augenbrauen hoch und war mir sicher, dass man mir ansah, dass ich überfordert war. Als Liam mir noch so einen bedeutungsvollen Blick zuwarf, nachdem Alexander mehr oder weniger deutlich gemacht hatte, dass er auf unsere Anwesenheit verzichten konnte, war es mir zu viel. Das war doch alles Irsinn.
Dementsprechend packte ih nun Liam am Handgelenk und presste noch ein schnelles "Entschuldige uns kurz" zwischen meinen Zähnen hervor, bevor ich Liam noch ein paar Schritte mit mir zog. Dort drehte ich mich nun meinem Kumpel zu und fauchte ihn kurzerhand an: "Was zur Hölle treibst du denn da?"
Liam grinste nur leicht und schlug mir dann mit seiner gesunden Hand gegen den Oberarm. "Man, das wirst du schon noch sehen!", gab er mir eine ziemlich vage Antwort, für die ich ihn am liebsten erwürgt hätte. Wwas musste der sich denn jetzt so kryptisch ausdrücken? Das war ja jetzt wirlich das Allerletzte.
"Fein!", schnaubte ihc dann allerdings, als Liam einfach keine Anstalten machte mir noch etwas zu erzählen. Sollte er doch sein geheimnis für sich behalten, mir sollte es recht sein. "Ich gehe aber bestimmt nicht schwimmen!", stellte ich klar und wirbelte damit auf dem Absatz herum um mich endlich auf den Weg zum Schlafsaal zu machen. Wenn Liam unbedingt schwimmen gehen wollte und das auch noch mit Alexander, dann sollte er das doch machen. Aber er hatte sich geschnitten, wenn er glaubte, dass ich bei so einem Mist mitmachte. Bevor ich allerdings die Halle verließ, lief ich schnell noch einmal zu Alexander herüber. Nicht, weil cih unbedingt nochmal mit ihm reden wollte, sonder weil ich etwas klarstellen wollte.
"Keine Sorge, wir werden nicht schwimmen gehen, kannst also ungestört doch gehen", sagte ich mit verschränkten Armen, dann drehte ich mich um und beschloss nun wirklich zu gehen. Das war eindeutig zu viel von ALexander für einen einzigen Tag gewesen. Darauf konnte ich in Zukunft verzichten.

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Re: Wünsche
von Darren am 29.10.2018 16:34Ich wäre auf jeden Fall auch dabei, kann nur leider mit keinem kreativen Nachnahmen dienen. Darin bin ich nicht sehr gut XD

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Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 29.10.2018 16:33Ich hatte das Gefühl, dass ich Mr. Cooper anblickte, als hätte ich einen Gesit gesehen, aber seine Frage warf mich ein bisschen aus der Bahn. Wer fragte denn so etwas persönliches, wenn man sich kaum kannte? Ich hatte gehofft mit etwas Geplänkel davonzukommen, aber das schien nichts zu werden. Glücklicherweise schienen auch Alexander und sein Bruder das Ganze als unangenehm zu empfinden, weshalb sie ihren Vater direkt mal darauf hinwiesen. Diesem schien das Ganze aber überhaut nicht peinlich zu sein, stattdessen schaffte er es noch mich im selben Satz als den Freund seines Sohnes zu schimpfen. Ich hätte fast gelacht bei dieser absurden Vorstellung. Ich und Alexander als Freunde? Niemals!
Wir hatten zusammen gekämpft, aber ich fand ihn dswegen nicht weniger zum kotzen! Der konnte mich doch wirklich mal kreuzweise. Ich war ziemlich erleichtert, als Alexander ankündigte, dass er mal kurz mit seinem Vater reden müsste, da ich darin meine Chance witterte endlich zu verschwinden. Allerdings stürzte sich sein Bruder direkt mit Fragen auf mich, sobald die Beiden auch nur fünf Meter vom Tisch entfernt waren.
"Ich habe gehört, du hast dich mit deiner Gruppe verkracht. Heißt das jetzt, dass du alleine unterwegs bist?", fragte er und musterte mich interessiert. Ich seufzte nur leise, da ich es kaum glauben konnte, dass jemand tatsächlich genauso nervig sein konnte, wie Alexander. Musste wohl in der Familie liegen.
"Nein, natürlich nicht, die stehen immer noch hinter mir", antwortete ich desinteressiert udn begann mich in der großen Halle nach bekannten Gesichtern umzublicken. Ich war mir in dieser Sekunde nicht siher, ob ich es besser gefunden hätte, welche zu sehen, oder aber auch niemandem zu begegnen. Schließlich saß ich immer noch am Gryffindor Tisch, bei den Erzfeinden von uns Slytherins. Ich war mir ziemlich sicher, dass meine freundlichen Reinblüter Kollegen eine Menge darüber zu reden hätten.
Mein Blick fiel auf Alexander und seinen Vater, die sich in einer Ecke des Saales unterhielten und die eine Zeitung in der Hand hielten. Alexander schien nicht besonders zufrieden zu sein, mit was auch immer sein Vater ihn konfrontierte. Ich hätte nur allzugerne gehört, worüber sie redeten, nicht, weil er mich interessierte oder so, sondern weil ich das Gefühl hatte, dass es wichtig war. Irgendwelche Infos, die mir fehlten wurden da besprochen.
Ich wandte mich zurück zu Alexanders Bruder, dessen Name mir einfach nicht einfallen wollte und beobachtete inige Momente, wie er probierte so viele Weintrauben, wie möglich auf seine gabel zu stecken. Ich musste zugeben, dass er seinem älteren Bruder ziemlich ähnlich sah, nur dass Alexander größer und erwachsener war. Und ein wenig muskulöser.
Ansonsten hatten sie ähnliche Gesichtszüge, auch wenn das für mich vielleicht ein bisschen schwierig zu beurteilen war, da ich bis jetzt immer nur Alexanders wütenden Gesichtsausdruck zu sehen bekommen hatte.
"Was macht dein Vater von Beruf her?", platzte ich dann plötzlich, einem Impuls folgend, heraus. Mein Gegenüber blickte verwirrt von seiner Gabel auf und schien einige Sekunden über die Antwort nachzudenken, dann räusperte er sich und ließ die Gabel sinken. "Unser Vater ist Auror", antwortete er und ich hatte direkt das Gefühl, dass das ein wenig oberflächlich war.
Aber die ANtwort machte Sinn und ich spürte dieses Gefühl, wenn man etwas verstanden hatte. Daher kannten sich also unserer Väter. Sie warn so etwas, wie Bekannte aus dem Ministerium und Gegenspieler. Auch, wenn Alexanders Vater das nicht wissen konnte. Aber als Auror konnte er meinem Vater, einem Todesser, sehr wohl Probleme machen und ich ging einfach mal davon aus, dass mein Vater auch ihm das Leben schwer machte, Schließlich konnte mein Vater niemanden gebrauchen , der schnüfflete und es hatte sich ziemlihc so angehört. als würde Mr. Cooper das momentan im Minesterium machen.
Ich warf noch einen Blick herüber zu dem Mann, der sich jetzt schon wieder uns näherte, aber jetzt nahm ihc ihn irgendwie anders wahr. Vermutlich war diese freundliche Masche nur seine Tarnung mir und meiner Familie gegenüber. Als Auror musste ihm das leicht fallen. Und selbst, wenn er keinen Schimmer haben sollte ud wirklich einfach nur nett war, dann musste ich mich jetzt trotzdem zurückhalten. Nicht, dass ich ihm auf die Nase binden wollte, dass ihm ein fast Todesser gegenüber saß, aber trotzdem.
Ich hatte für ein paar Sekunden auch freie Sicht auf Alexander, der nun ungläubig auf die Zeitung in seine Hände blickte und ich meinte für eine Sekunde so etwas, wie Schmerzen in seinen Augen zu sehen. ABer ich konnte mich auch geirrt haben, denn sofort schoben sich ein paar Schüler in mein Blickfeld und ich konnte nicht mehr erkennen, was er tat.
Trotzdem war ihc mir jetzt erst recht sicher, dass diese Zeitung etwas sehr interessantes beinhaltete. Auf dem Rückweg musste ich mir auch so ein Exemplar kaufen und nachher mal darin lesen.
Schließlich woltle ich wissen, was die Beiden da so wichtiges zu besprechen hatten. Vielleicht hatte es ja auch etwas mit diesem verrückten Gespräch zwischen den Beiden Männern zu tun, von dem wir alle Zeuge gewesen waren. Alexanders Vater unterbrach meine Gedanken, indem er sich wieder hinsetzte und mir direkt noch ein Lächeln schenkte.
"Ich hoffe Andy hat dich solange unterhalten", grinste er und strubbelte seinem jüngeren Sohn über dessen Haare, was dieser nur mit einem peinlich berührten Lächeln quittierte. Andy, das war also sein Name. Ich nickte nur, auch wenn das ja nicht wirklich die Wahrheit war, aber man musste das ja nicht unnötig kompliziert machen.
"Wie geht es denn eigentlich Eleonore?", fragte er plötzlich und ich sah ein wenig verwirrt auf bei dem Namen meiner Mutter. Das er meinen Vater gekannt hatte fand ich schon verrückt genug, aber anscheinend schien ihm meine komplette Familie ein Begriff zu sein. Bei meinem offensichtlich veriwirrten Blick lachte er auf und fügte eine Erklärung hinzu.
"Sie war nur einen Jahrgang unter mir hier in Hogwarts"
Ich nickte erneut nur und probierte diese Informationen in meinem Kopf zu etwas zusammenzufügen, was Sinn machte, aber ich scheiterte. Das hier war mir alles viel zu verwirrend.
"Sie hat viel zu tun, aber ansonsten geht es ihr gut", antwortete ich knapp und blcikte mich noch einmal unauffällig nach Alexander um, aber noch immer sah ich ihn nicht. War der Idiot etwa einfach abgehauen und hatte mich jetzt hier mit seiner Familie sitzen gelassen? Nicht, dass ich etwas dagegen hatte, dass er weg war. Aber trotzdem machte mich dieser Gedanke wütend. Wenn sein Vater uns schon in solche unangenehmen Situationen brachte, dann sollte er die gefälligst auch ausbaden. Gleiches Recht für alle.
"Das klingt nach ihr. Sie hat sich immer zu viel aufgehalst", plauderte er munter weiter und ich blickte ihn schon wieder verwirrt an. Erneut hörte es sich an, als hätte er eine Ahnung von meinen Eltern, aber ich konnte mir eigentlich kaum vorstellen, dass meine Mutter sich mit ihm abgegeben hätte. Sie war zwar an sich nicht so streng, was den ganzen Reinblutwahnsinn anging, aber auch sie war so aufgewachsen. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass sie mit jemandem, wie den Coopers etwas zu tun gehabt hatte. Allerdings war sie vielleicht nicht immer so gewesen, so wie jetzt. Nicht so verstockt, was alle diese Regeln anging. Schließlich hatte sie, als ich jünger gewesen war mir auch einiges durchgehen lassen.
Ich erinnerte mich noch genau daran, wie wir im Sommer sogar ein einziges Mal in ein Muggelfreibad gegangen waren, weil ihc sie den ganzen Tag bekniet hatte mal schwimmen gehen zu dürfen. Mein Vater war arbeiten gewesen, weshalb sie zugestimmt hatte, aber ich hatte versprechen müssen es ihm nie zu sagen. Sogar als sechsjähriger hatte ich verstanden, dass es ihr ernst war. Mittlerweile, hatte ich nicht mehr das Bedürfnis mit Muggeln schwimmen zu gehen und ich war mir sogar ziemlich sicher, dass meine Mutter es niemals erlauben würde
Ich wurde etwas unsanft aus meinen Gedanken gerissen, als sich jemand neben mich auf die Bank fallen ließ. Anscheinend war Alexander also doch nicht abgehauen. Nur schien mit ihm etwas nicht in Ordnung zu sein, Ich konnte es nicht so recht einordnen, aber den Blick, den er seinem Vater zuwarf hatte auf jeden eine tiefere Bedeutung. Irgendwas ging hiervor, was ich nicht verstand. Sein Vater blcikte ihn für ein paar Sekunden mit einem ebenso verheißungsvollen Blick an und wandte sich dann wieder an mich. "Grüß sie doch auf jeden Fall mal", sagte er nun wieder mit derselben guten Laune, wie vorher nur das es mir dieses mal nicht ganz so überzeugend rüberkam.
Ich nickte und beschloß augenblicklich ihr niemals etwas von der Unterhaltung zu erzählen.

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Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 27.10.2018 13:30Ich hatte mit einer Auseinandersetzung gerechnet, zumindest mit einer kleinen Streiterei, was aber ttasächlich passierte war noch viel... verstörender. Als Alexanders Vater meinen mit dem Vornamen ansprach und ihn auch noch Kumpel nannte, hatte ich damit gerechnet, dass mein Dad direkt seinen Zauberstab zücken und hier einiges klar stellen würde, aber stattdessen ließ er es sogar zu, dass der Andere ihm einen Klaps auf die Schulter gab. Das ganze wirkte so unwirklich, dass ich die Augen aufriss und meinen Vater verwirrt anstarrte, aber dieser nahm mich scheinbar gar nicht mehr war.
Anscheinend war auch Alexander genauso verwirrt, denn er wandte seinen fragenden Blick zu mir und ich konnte nicht anders, als meine Schultern verwirrt zu heben. Für mich ergab das alles hier genauso wenig Sinn.
Scheinbar warteten wir alle hier auf eine Explosion oder ähnliches, zumindest lag so etwas in der Luft. Ich meinte so etwas, wie Verachtung in den Augen meines Vaters zu sehen, doch in der nächsten Sekunde war es wieder verschwunden und er nannte Alexanders Vater doch tatsächlich Jonas. Meine Welt stadn für ein paar Sekunden Kopf.
Als er dann allerdings noch Alexanders Vater den oberen Kopf seines Hemdes zu knöpfte, fiel mir im wahrsten Sinne des Wortes der Kiefer herunter. Ich wusste, dass mein Vtaer ein penibelchen war, spürte ich es doch oft geug, aber diese Geste schien mir einfach unangebracht. Das machte man doch nicht bei Wildfremden. Außer natürlich sie waren keine Wildfremden und ich wusste eifach ein paar Dinge nicht. Ich musterte die beiden Männer noch immer mit Verwunderung und musste zugeben, dass sie wahrscheinlich gleichalt waren. Kannten sie sich vielleicht noch aus Hogwarts?
Ich suchte nach dem Blick irgendjemandem in diesem Raum udn traf auf Alexanders. Ihm stand die Verwirrung genauso ins Gesicht geschrieben und würde es hier gerade nicht um meinen Vater gehen, hätte ich wahrscheinlich angefangen zu lachen. So aber biss ich mir nur auf die Unterlippe und versuchte den Blick meines Vaters aufzuschnappen.
Das Gespräch lief weiter, aber ich hörte nicht direkt zu. In meinem Kopf waren viel zu viele Fragen, die beantwortet werden wollten und mich ablenkten. Das hier alles war so surreal.
Erst als ich bemerkte, dass Alexanders Vater mich anblickte erwachte ich aus meinen Gedanken und fragte mich automatsch, was ich verpasst hatte. Irgendwas, mit Leben retten? Scheinbar empfand es Alexanders Vater als nötig mir zu sagen, dass ich Alexander geholfen hatte. Ich erwiderte das Zwinkern seines Vaters mit einem leicht verwirrten Lächeln und blickte dann meinen Vater an, der das ganze als Selbstverständlichkeit anstempelte. In diesem Moment war ich froh, dass mein Vater nicht wusste, dass ich in Wirklichkeit mehr als nur einmal darüber nachgedacht hatte einfach wegzurennen. Sonst würde ich jetzt ganz schön blöd darstehen.
Dann nahm das Gespräch eine merkwürdige Wendung. Auf einmal war da wieder mein Vater, so wie ich ihn kannte. Kühl, berechnend und vorsichtig. Die Art von Alexanders Vater änderte sich auch, nur ein wenig, aber ich erkannte es trotzdem. Irgendwas war da im Gange und scheinbar schon länger. Alexanders Vater warf meinem vor etwas zu verstecken und ich blickte ihn nun auch an. Was könnte mein Vater denn verstecken? Das er ein Todesser war? Das war das Einzige, was mir einfiel. Mein Vater stritt natürlich alles ab, aber ich sah in seinen Augen, dass da etwas war. Irgendwas, was ihn beunruhigte und das beunruhigte mich. Nun schien er auch wieder klarstellen zu müssen, dass er es nur bis zu einem bestimmten Grad duldete, wenn Leute ihm wiedersprachen und ich wurde stutzig bei seineer Aussage über härtere Maßnahen. Alexander scheinbar auch, denn er wiederholte es stupide. Während ihn anscheinend die Maßnahme interessierte, war mri klar geworden, dass das bedeutete, dass Alexanders und mein Vater wohl mehr miteinander zu tun hatten, als ich geahnt hatte. Scheinbar waren sie schon öfter aneinander geraten. Ich hätte eigentlich gedacht, dass mein Vater so etwas zuhaus eerwähnen würde, aber am Esstisch war immer nur die Rede von anderen Ministeriumsangestellten gewesen, die meinen Vater gestört hatten. Nie hatte er ein Wort über einen Cooper verloren.
Die Situation war mittlerweile ganz schön angespannt und nun wurden unsere Väter auch noch persönlich, als es zum Thema Fälle kam. Auch hiermit konnte ich nichts anfangen, Klar, mein Vater arbeitete im Zaubergamott und war dort einer der Richter, somit hatte er mit gewissen Fällen zu tun, aber was hatte Alexanders Vater damit zu tun? Ich fand darauf keine Antwort. Allerdings beendete Alexander das Gespräch, worüber ich mehr als glücklich war. Mich hatte das Ganze nur verwirrt.
Ich nickte Alexanders Vater nur zu, als dieser sich noch einmal an mich wandte und sah ihnen dann hinterher, wie sie in richtung große Halle verschwanden. Kaum waren sie außer Sichtweise, drehte ich mich zu meinem Vater und blcikte ihn verwirrt an.
"Was war das denn?", platzte es aus mir etwas zu forsch heraus, weshalb mein Vater nur die Stirn runzelte und seinen Mantel gerade rückte. Er wollte wieder gehen, ging es mri auf, aber das würde ich nciht zulassen, nicht solange ich noch so viele Fragen hatte.
"Was genau meinst du?", fragte mich mein Vater nur desinteressiert und mache bereits ein paar Schritte auf die Tür zu, sodass ich ihm schnellen Schrittes folgen musste. Ja, was genau wollte ich denn wissen? Da waren momentan ein wenig zu viele Fragen.
"Welche Fälle hat er gemeint?", fragte ich dann einfach das erste, was mir in den Sinn kam. Mein Vater blickte mich nur streng an und erwiderte ein kaltes: "Das geht dich nichts an, Darren!". Enttäuscht blieb ich mitten im Raum stehen. Mein Vater leif einfach weiter. Für ihn schien das Gesrpäch beendet zu sein. Frustriert biss ich mir auf die Unterlippe und beobachtete, wie mein Vater die Tür nach draußen passierte. Er drehte sich noch einmal um und musterte mich mit einem etwas freundlicheren Blick an. "Bis zu den Winterferien, Darren.", sagte er und ich nickte brav, so wie er es von mir erwartete. Auch, wenn ich mir innerlich wünschte, dass er noch bleiben und mir das Alles erklären würde. Mein Kopf schien zu explodieren und um erhlich zu sein hatte ich Angst. Der ganze Tag war anstrengend gewesen und ich hätte in der Sekunde alles für eine Umarmung gegeben. Eine, wie die die ich damals bekommen hatte, wenn mein Vater und ich zu Quidditchspielen gegangen waren und unser Team gewonnen hatte. das war aber nun mindestens acht Jahre her. "Oh und das worüber ich geschrieben habe könnte schon diese Winterferien wahr werden!", fügte mein Vater noch hinzu udn ich sah den Stolz in seinen Augen noch bevor ich richtig realisiert hatte, was er meinte. dann ging es mir auf und mein Magen schien sich zum zehnten Mal an diesem ag zusammen zu ziehen, mein Vater redete davon mich zum Todesser zu machen. Unter Mühe erwiderte ich sein Lächeln, während sich in meinem inneren ein Sturm braute. Ich wollte das alles nicht, zumindest nicht so schnell. Was brachte mir das ein Mitglied des Vereins zu werden? Außer dem guten Willen meiner Familie. Ich schüttelte leicht den Kopf um all die Gedanken zu vertreiben, so wie ich es immer tat.
Mein Vater war mittlerweile verschwunden und ich war ein wenig unschlüßig, was ich tun sollte. Ich konnte einfach in unseren Gemeinschaftsraum hinab gehen, aber irgendwie wollte ich noch nicht alleine sein. Ich hatte ein wenig Angst, dass dann das Gesicht der Frau, oder mehr die Schwärze, da wo ihr Gesicht sein sollte, vor meinen Augen auftauchen würde und das wollte ich verhindern. Dementsprechend beschloß ich auch noch kurz in die großen Halle zu gehen, um nach meinen Freunden zu schauen. Sobald ich die Halle betrat drehten sich einige Köpfe zu mir um und ein Murmeln entstand in den ersten Reihen. Anscheinend wusste jetzt ganz Hogwarts, was passiert war. In einigen Metern Entfernung sah ich Alexanders Familie sitzen, die sich unterhielt, weshalb ich hoffte, dass sie mich nicht sehen würden, aber Alexanders Bruder blickte mich augenblicklich an und lenkte somit auch die Aufmerksamkeit seines Vaters auf mich. Dieser winkte mir augenblicklich zu und bedeutete mir mit einer Geste zu ihnen zu kommen, an den Gryffindor Tisch. Ich hätte am leibsten laut geflucht, verkniff es mir aber und ging nach kurzem zögern dann doch in seine Richtung. Alles andere kam mir unhöflich vor. Außerdem konnte ich vielleicht so etwas über den Mann herausfinden, den mein Vater anscheinend so gut kannte.
Kaum war cih neben der Gruppe stehen geblieben, deutete Mr. Cooper auch schon auf einen leeren Platz neben Alexander. "Warum setzt du dich nicht zu uns und isst etwas, Darren?", fragte er mit freundlicher Stimme und ich schluckte leicht. Eigentlich war das so ziemlich das Letzte, was ich momentan wollte. "Ich möchte nicht stören", antwortet ich deshalb mit einer Miene aus Eis, von dem man nichts ablesen konnte. Alexandes Vater lachte allerdings nur und behauptete, dass dem nicht so wäre. Ich biss mir auf die Unterlippe und verfluchte die Freundlichkeit dieses Mannes in Gedanken. Warum musste diese Familie bloß so nervig sein? Nach einem tiefen Atemzug ließ ich mich wirklich auf die Bank nieder, so weit von Alexander entfernt, wie möglich und blickte in die Runde. ich wusste wirklich nicht, was das hier gerade sollte? Warum hatte Alexander seinem Vater nicht einfach erzählt, dass wir uns hassten, dann hätte man sich diese Peinlichkeit sparen können. Mr. Cooper hielt mir eine Schale mti Weintrauben hin, aber ich schüttlete nur leicht den Kopf. Ich wollte nichts essen. Ich wollte nur weg und dann niemals wieder mit den Coopers reden. "Ist dein Vater schon weg, Darren?", riss mich die Stimme von Mr. Cooper aus meinen feindlichen Gedanken, sodass ich ihm ins Gesicht blickte, indem sich ein Lächeln zeigte. Da war nichts von dem Unmut oder der leichten ironie, die ich immer im Blick meines Vaters las, Cooper war scheinbar einfach ein aufrichtiger Mensch. Man, dass war doch echt zum kotzen.
"Er musste wieder arbeiten", antwortete ich mit gefühlskalter Stimme und warf nebenbei einen unauffälligen Seitenblick zu Alexander um zu sehen, was er wohl dachte. Allerdings begegneten sich unsere Blicke, sodass ich schnell wieder seinen Vater anblickte. Der nickte nun bedächtig. "Das klingt nach ihm", antwortete er und warf sich eine Weintraube in den Mund.
Wieder fragte ich mich, woher er denn meinen Vater so gut kannte. das her wäre eine gute Möglichkeit zu fragen, aber andereseits müsste ich dann noch länger hier sitzen und die Idee gefiel mir gar nicht.

We messed around until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 25.10.2018 21:21Auf dem Krankenbett hielt es mich einfach keine Sekunde, weshalb ich meine Beine über die Kante schwang und, trotz des missbilligendem Blickes von Mrs. Pomfrey, mich etwas wackelig auf den Beinen zu dem Bett zu begeben, in dem sie Liam abgelegt hatten. Madame Pomfrey hatte ihn anscheinend als den am ärgsten getroffenen ausfindig gemacht, da sie jeden der Professoren von seinem Bett verscheucht hatte und nun um ihn herumwuselte und ihm irgendwelche Gebräue in den Hals steckte.
Liam sah furchtbar aus und ich schaffte es nicht seinem Blick stand zu halten. Mit seiner viel zu fahlen Haut und den blauen Lippen sah er aus, wie eine Leiche und wenn ich einen Blick auf seinen Arm richtete, in dem sich die Dunkelheit bereits eusgebreitet hatte, dann würde er das auch bald sein. Und das wäre meine Schuld!
Ich musste Madam Pomfrey dringend sagen, um was es sich dabei handelte, aber sie fegte mich nur aus dem Weg und wies mich mit klarer Stimme an mich wieder in mein Bett zu legen. Danach zog sie den Vorhang zu Liams Bett zu und ließ mich einfach dort stehen, wo ihc noch ein paar Sekunden einfach nur auf das Muster des Vorhangs starrte, bevor mich jemand am Arm packte und somit dafür sorgte, dass ich mich umdrehen musste. Direkt vor mir stand meine Hauslehrerin, die mich kurz musterte und dann, aus mir unerfindlichen Gründen, anfing zu nicken.
"Darren, was ist da draußen geschehen?", fragte sie mit eindringlicher STimme, während sich ihre Augen in meine bohrten. Ich kante diesen Blick, sie verhörte mich. Nervös biss ich mir wieder auf die Unterlippe, aber diesmal fing es sofort an zu bluten, sodass ich es wieder ließ.
"Ich weiß es nicht, es ging alles ziemlich schnell.", gab ich eine vage Antwort, da ich keine Ahnung hatte, was ich erzählen sollte. Etwa, dass eine vermummte Frau, die meinen Namen und anscheinend meine Zukunft gekannt hatte, aus der Schar der Dementoren hervorgetreten war und diesen dann befohlen hatten, Liam zu töten? Das klang verrückt.
"Da waren auf einmal Dementoren und wir haben nur versucht uns zu verteidigen", fügte ich noch hinzu, worauf sie nur mit einem kopfnicken antwortete, aber ich sah an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie beunruhigt war und ich machte ihr da keine Vorwürfe. Ich war auch beunruhigt. Was machten diese Scheusaale hier in Hogwarts? Ein paar Sekunden war es still, dann widmete sich unsere Hauslehrerin wieder mit festem Blick mir zu.
"Wer hat Liam das angetan? War da noch jemand, Darren?", fragte sie und ich wusste, dass ihr klar war, was Liam da getroffen hatte. Einereits war ich dankbar, dass sie es wusste, schließlich konnten sie ihm dann helfen. Andererseits wusste meine Hauslehrerin auch, dass kein Dementor so einen Spruch abfeuern konnte und das war ein Problem. Denn ich durfte diesen Spruch auch nicht kennen, er war schwarzmagisch und somit verboten. Ich schluckte leicht und blickte eine Sekunde zur Seite.
"Da war tatsächlich noch jemand, aber ich habe ihn nicht erkannt und er ist auch wieder vreschwunden", log ich meiner Lehrerin direkt ins Gesicht, während ich gleichzeitig den Atem anhielt. Sie musste mir einfach glauben. Auf jeden Fall ließ sie meinen Arm wieder los und blickte gedankenverloren zum anderen Ende des Raumes. Dann klopfte sie mir noch einmal auf die Schulter und verließ in einigen Schritten den Krankenflügel um Gott weiß was zu machen. Vermutlich waren alle im Schloss in Aufruhr.
Etwas unsicher blieb ich im Raum stehen, aber mir Stand nciht der Sinn danach einfach im Krankenflügel zu bleiben. Mir ging es schließlich gut, ich wollte einfach nur in meinen Schlafsaal und mich ausruhen. Dementsprechend verließ ich ebenfalls den Krankenflügel, wo ich direkt in eine Traube aus Schülern hineinlief, die mich alle gespannt musterten. Zu meiner Freude wagte es allerdings niemand von ihnen mich anzusprechen.
Allerdings bahnte sich eine Gestalt zu mir durch, die ich nur allzugut kannte. "Darren, Darren!", brüllte Jason durch die Menge und kam mit hochrotem Kopf vor mir zu stehen. Er blickte mich an und ließ dann dramatisch die Luft aus seinen aufgeblasenen Backen. "Alter, wir dachten du wärst tot! Die haben nur gesagt, dass da Dementoren wären, mindestens dreißig oder so und das du und Liam und noch zwei andere gegen sie gekämpft hätten."
In Jasons Stimme schwang so etwas, wie Begeisterung mit, die ihc nicht teilte. Ich war froh noch am Leben zu sein und konnte noch immer nur hoffen, dass Liam durchkam und ich nicht in Schwirigkeiten geraten würde. Dementsprechend schüttelte ich nur den Kopf und ließ meinen Blick über die Menge streifen, die mich noch immer neugierig beäugelte, jetzt aber einem Mann und einem Jungen Platz machten und sie in den Krankenflügel ließen. Interessiert folgte ich den Beiden mit dem Blick, bis sie im Krankenflügel verschwunden waren. Ich kannte sie Beide nicht, war mir aber sicher den Jungen schon mal gesehen zu haben. Zumindest kam er mir bekannt vor.
"Mensch, wo ist denn eigentlich Liam?", fragte Jason nun und seine Stimme riss mich zurück in die Realität. Liam war schließlich noch immer da drinnen und wurde vermutlich behandelt. Ich fand ich war es ihm mindestens schuldig nochmal nach ihm zu sehen. "Sorry, ich muss da nochmal rein", entschuldigte ich mich bei Jason, der mich nur mit großen Augen anblickte, aber passieren ließ. Im Krankenflügel hatten sich die zwei Neuankömmlinge um ein Bett versammelt, indem jemand lag, den ich als Alexander erkannte. Er hatte eine große Schramme in seinem Gesicht, aber ansonsten schien es ihm gut zu gehen. Er war ns Gesrpäch vertieft, weswegen er mich nicht bemerkte, was mir aber nur recht war. Ich war zwar ganz froh, dass er nicht draufgegangen war, nicht, dass mir das großartig was ausgemacht hätte, aber ich hatte trotzdem keine Lust mit hm über das zu plaudern, was passiert war. Und somit setze ich mich einfach nur neben Liams Bett, in dem dieser momentan schlief und blickte auf die Dinge, die neben seinem Bett standen. Beim Anblick der Medizin wurde mir ganz schlecht. Die nächsten fünfzehn Minuten saß cih einfach nur so da und lauschte dem Gemurmel der Stimmen in dem Saal, dann hörte ich, wie die Tür zum Krankenflügel aufgestoßen wurde. Ich linste hinter dem Vorhang und zuckte zusammen. Denn da mitten im Raum stand mein Vater und blickte sich um. Sein Blick traf mich und schien mich zu durchbohren. Ich fühle mich unangenehm an die Ängste erinnert, die mich vorhin noch gepackt hielten. Jetzt sein Gesicht zu sehen sorgte dafür, dass mir wieder unwohl wurde. Ich stand trotzdem auf und bewegte mich langsam auf meinen Vater zu, ganz so wie jemand, der seinem Henker entgegen ging.
"Darren!", schallte seine imposante Stimme durch den großen Raum und ich hatte das dringende Bedürfnis noch aufrechter zu gehen und meinen Gang noch strammer zu machen, so wei es von mir zuhause erwartet wurde.
"Hallo, Vater!", antwortete ich etwas kleinlaut, während och vor ihm stehen blieb. Er nahm mich an den Schultern und blickte mich an, als suche er nach Kratzern und Verletzungen. Da ich allerdings nur ein paar Schrammen im Gesicht aufwies, ließ er mich wieder los und richtete seine Krawatte. Er war anscheinend direkt vom Minesterium hierhin gekommen, immerhin trug er noch seinen Arbeitsumhang. Als hohes Tier im Minesterium musste er immer so geschniegelt aussehen.
"Deine Mutter ist ganz krank vor Sorge", berichtete er mir, aer er schien schon weieder das Interesse an mir verloren zu haben. Stattdessen richtete er nur meine Krawatte, damit ich auch bloß sein perfektes Abbild war. Ich hätte am liebsten geseufzt.
Nicht, dass ich nicht froh war ihn zu sehen, aber ich wünschte mir einfach er würde nicht immer so... so besorgt um meinen Ruf sein, sondern mehr um mich. Und nebenbei wäre es auch noch nett, wenn er das alles nciht mitten im Krankenflügel besprechen würde, wo es alle hören konnten.
"Tut mir leid, Dad!", antwortete ich knapp und versuchte unauffällig den Saum meines Umhangs wieder richtig hochzurollen, damit er das nciht auch noch an mir kritisieren konnte. Mein Vater lachte auf meine Antwort nur bitter und ich zuckte bei dem geräusch leicht zusammen. Das Lachen meines Vaters war nie freundlich, sondern immer mehr berechnend und kalt, aber das war ich gewohnt. Ich hatte es mir von ihim abgeguckt.
"Oh bitte, Darren. Dich trifft keine Schuld. Das ist alles diese verdammte Schule. Ich werde auf jeden Fall mit dem Schullehrer reden", sagte er mit fester STimme und ich zweifelte nicht eine Sekunde daran, dass er das tatsächlich machen würde. ER hatte es schon immer geliebt über diese Schule und den, seiner Meinung nach, unprofessionellen Leiter herzuziehen. Ich war da nciht ganz seiner Meinung, sagte aber einfach nichts. Ich kontne ihn eh nicht davon abhalten.
Mit einem Mal schien meinem Vater aufzufallen, dass wir nicht alleine waren, weshalb er sich nun zu Alexander und seiner Familie umdrehte. Ich hätte am liebsten geschrien! Warum war das denn jetzt schon wieder nötig?
"Cooper, was machen Sie denn hier? Jagen Sie mal wieder Hirngespinste?", richtete sich mein Vater an den Mann neben Alexander. Ich blickte meinen Vater erstaunt an, schließlich schien er den anderen Mann zu kennen... und nicht sonderlich zu mögen, wenn ich mir seinen Ton so anhörte. Der andere Mann schien meinen Vater auch zu erkennen und mir wurde auf einmal klar, was das hier werden würde. Eine Art Familienkampf. Welche Familie war besser, welche erfolgreicher? So etwas liebte mein Vater. Sich beweisen udn auf anderen herumtreten. Ich schluckte nur unauffällig.
Ich hatte keine Lust darauf, ich wollte momentan nur schlafen.

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Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 24.10.2018 18:39Kaum waren die Flammen aus meinem Stab geschoßen, entwich den Kreaturen wieder eines dieser furchtbaren Kreischen, die sich in mein innerstes zu bohren schienen, wo sie ncihts als finstere Leere hinerließen. Aber immerhin bedeutet das, dass sie mich bemerkt hatten und tatsächlich ließen zwei von ihnen von Liam ab und schwebten auf mich zu. Aber sechs waren immer noch viel zu viele für Liam ganz alleine. Er warf mir einen Blick zu und ich las in seinen Augen, dass er es für auswegslos hielt. Er schüttelte nur leicht den Kopf, während sich einer der Dementoren ihm gefährlich näherte und ihm so nah flog, dass er einen Teil seiner Seele im vorbeifliegen aufschnappte. Liam schrie vor Schmerz auf und ich blickte eine Sekunde lang dem blauen Rauch hinterher, der glücklicherweise seinen Weg zurück in Liams Mund fand.
Diese Sekunde reichten meinen beiden Angreifern um mir gefährlich nahe zu kommen und ihren Mantel um Hoffnungslosigkeit immer enger um mich zu legen. Ich spürte, wie eine Welle von Angst und Niedergeschlagenheit über mich hinwegrollte und mich quasi unter sich begrab. Das hier war alles aussichtslos, eine verlorene Schlacht.
Irgendwo in den hinteren Ecken meines Bewusstseins schrie mich etwas an, mich zu verteidigen, aber wie sollte ich das tun? Mutlos ließ ich meinen Zauberstab sinken, während ich spürte, wie alles schlechte, was ich je erlebt hatte in mein Bewusstsein schwebte und sich dort einnistete. Jede Angst, die ich hatte lief vor meinen Augen ab und mit einem Mal war ich nicht mehr auf diesem Hügel, sondern gefangen in meiner eigenen Angst.
Und um mich herum schwebten keine Dementoren mehr, sondern da stand nun indessen meine Familie und blickte mich missbilligend an. Der Blick meines Vaters war eiskalt und in de Augen meiner Mutter erkannte ich Tränen. Meine Onkel und Tanten, auch sie blickten mich an, als wäre ich etwas verabscheunswürdiges. Ich blickte mich um und schüttelte hektisch meinen Kopf. "Nein, nein", flüsterte ich, mein Gesicht kalkweiß.
Das war nicht real! Aber es war deswegen nicht weniger beängstigend ihre Gesichter zu sehen, diese Gesichter, die mich verachteten obwohl ich mein ganzes Leben nichts anderes gemacht hatte, als ein guter Sohn zu sein, genau das was sie von mir erwartet hatten. Was konnte sie so verärgert haben? Was hatte ich falsch gemacht?
"Du bist nicht mehr mein Sohn Darren, so etwas widerwertiges, wie dich, haben wir nicht hervorgebracht!"
Die Stimme meines Vaters trafen mich, wie Ohrfeigen und ich blcikte in sein gefühlskaltes Gesicht, indem ich ablesen konnte, dass er wusste, wie ich war. Er wusste davon, dass etwas mit mir nicht normal war. Ich musste meinen Blick von ihm abwenden, weil sich der Hass in seinem Blick in meine Brust brannte und mir schwindelig davon wurde. Ich blickte zu meiner Mutter, in der Hoffnung, dass sie gnädiger war dass sie mitleid mit mir hatte, aber sie schien es nicht ertragen zu können, mir in die Augen zu gucken. Ich war eine viel zu große Enttäuschung für sie und für meinen Vater. Ich wich von der Norm ab. Ich mochte auch Jungs. Alles in meiner Brust zog sich zusammen und ich hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Die Gesichter meiner Verwandten schienen an mir vorbeizusausen und in einem Wirbel von Spott zu verschwinden. Dann begannen sie synchron und ziemlich laut immer und immer wieder dasselbe Wort zu wiederholen, den Hass noch immer in ihren Gesichtern. "Enttäuschung!", riefen sie mir mit verzerrten, aber lauten Stimmen zu.
Ich schrie auf und presste mir meine Hände gegen die Ohren. Sie sollten aufhören! Ich wollte das nicht mehr hören. Meine Beine begannen zu zittern, meine Ohren taten weh von dem Geschrei der Anderen und ich ließ mich auf den Boden fallen, wo ich mich zusammenkauerte und versuchte die Stimmen nicht mehr zu hören. Das hier war nicht real! Es war nur eine meiner Ängste.
Und trotzdem sollten sie mich in Ruhe lassen! Ich wollte, dass sie verschwanden. In meinem Kopf formte sich urplötzlich ein Zauberspruch, den ich in einem derschwarzmagischen Bücher gelesen hatte, die wir zuhause hatten. Er war gefährlich, aber sehr wirksam und ich hinterfragte es nciht wirklich. Ich wollte nur, dass diese Gesichter verschwanden und die STimmen verstummten.
"Tenebere mortis", hörte ich meine eigene Stimme, die nicht wirklich nach mir klang, sondern viel höherer war.
Die Dunkelheit, die aus meinem Zauberstab zu explodieren schien, durchbohrte die Gestalten meiner Familie und auf einmal lag ich einfach auf dem Boden, die Dementoren auf Abstand, da mein Zauber sie getroffen und zurückgedrängt hatte.
Ich atmete schwer, da der Zauberspruch wahnsinnig anstrengend gewesen war und probierte, ob ich es schaffte wieder aufzustehen. Tatsächlich funktionierte es und ihc hievte mich wieder hoch. Liam neben mir blickte mich verängstigt und besorgt an. Seine Haut war fahl und seine Lippen blass. Seine eine Hand hatte er immer noch erhoben um seinen, mittlerweile sehr schwachen Patronus, aufrecht zu erhalten, mit der anderen Hand hielt er sich seinen Arm.
Mit nur einem Blick sah ich, dass er blutete und mir wurd mit Schrecken bewusst, dass auch ihn mein Fluch getroffen haben musste. Ich konnte nur hoffen, dass er nur noch die Ausläufe des Spruches abbekommen hatte, denn der Spruch war gefährlich, sogar sehr. "Darren, pass auf!", hört ich Liam und ich sprang einen Schritt zur Seite, womit ich gerade so einem Dementor entging. Erschöpft hob ich meinen Arm und versuchte meinen Patronus heraufzubeschwören, aber es kam nichts als silberner Rauch aus der Spitze meines Stabes. Verdammt!
Noch bevor ich irgendwas anders tun konnte, als mich zu sorgen, erstrahlten in der Luft vor den Dementoren Lichtkugeln, die so hell waren, dass ich den Blick abweden musste und somit sah, dass Alexander es anscheinend wieder zu uns geschafft hatte und jetzt diesen Spruch gezaubert hatte. Leider schien auch dieser Spruch sehr schwierig zu sein, denn keine zwei Sekunden später war er schon wieder aus meinem Vlickfeld verschwunden und ich wandte den Blick wieder zu den Dementoren, von denen grade zwei kreischend in Richtung Himmel verschwanden. Die anderen schienen von der Lichtkugel, die sie getroffen hatten geschwächt, aber nicht minder motiviert den Auftrag ihrer Herrin durchzuführen. Ich schluckte, als sie sich uns wieder nähern. Mit einem Schritt stand ich neben Liam, dem die Anstrengung ins Gesicht geschrieben stand. Er öffnete den Mund, aber es kam nichts heraus. Er war scheinbar zu müde um etwas zu sagen. In dieser Sekunde erlosch auch sein Patronus komplett und wir waren schutzlos und damit verloren. Ich blickte zu Liam und sah, dass auch ihm das aufging. Seine Augen weiteten sich udn er schluckte leicht. Das war es dann wohl. Ich wollte noch irgendwas sagen, aber mir fiel nichts ein. Und dann sah ich es, als ich schräg an Liam vorbei blickte. Da waren Leute, die den Berg hinauf auf uns zu eilten. Noch im Lauf erzeugten sie ihre Patroni und ich konnte dabei zusehen, wie sie die Dementoren in die Flucht schlugen.
Ich holte tief Luft und merkte erst jetzt, dass ich diese bis dahin angehalten hatte, genauso, wie ich anscheinend alle meine Muskeln auf einmal angespannt hatte. Nun war ich nur noch müde und erschöpft. Liam neben mir schien es ähnlich zu gehen, er ließ sich einfach auf den Boden sinken und atmete schwer. Ich drehte mich nach unseren anderen Mitstreitern um, aber konnte sie nicht entdecken. Vermutlich waren Ben und Alexander von der Traube Menschen umschloßen, die sich da versammelt hatte.
"Darren, was war das für ein Spruch?", holte mich Liams kratzige STimme aus meinen Gedanken und ich blickte wieder hinab zu meinem Kumpel und nun auf seinen Arm. Ich schluckte laut. Die Wunde von eben war weg, aber unter seiner Haut schimmerte etwas dunkles hervor, ein anzeichen dafür, dass ich auch ihn getroffen hatte.Unddas war schlecht. Denn der Spruch war dazu angelegt zu töten. Langsam aber stetig.
"Es tut mir leid, ich...", begann ich, aber ich wurde von der Stimme unserer Hauslehrerin unterbrochen, die sich neben Liam kniete und mit einem Blick die Situation zu erfassen schien.
"Bei Merlins Bart!", entfuhr es ihr und ohne auf mich zu achten, hob sie Liam hoch und lief mit ihr ins Schloß, ganz do als würde er nichts wiegen. Keine zwanzig Sekunden später kam auch jemand auf mich zu, aber ich versichterte dem Professor, dass ich laufen konnte, langsam, aber ich konnte es.
"Folgen Sie mir in den Krankenflügel, Mr. Madison. Dort werden sie sich wohl oder übel auch mit dem Schulleiter unterhalten müssen.", erklärte mir der Professor und ihc nickte nur, während sich meine Gedanken überschlugen. WUsste unsere Hauslehrerin um welchen Zauber es sihc handelte oder konnte sie Liam vielleicht gar nicht helfen? Ich biss mir auf die Unterlippe, bis ich Blut schmeckte, dann betrat ich endlich das Schloss und einen Moment später den Krankenflügel, vor dem sich schon eine schaar neugieriger Schüler versammelt hatte. Scheinbar schien sich die Neuigkeit schnell herumgesprochen zu haben. Ich ließ mich einfach auf das nächste leere Bett fallen, wo ich die Augen schloss und direkt wieder aufriss, da vor meinen geschlossenen Lidern Dementoren vorbeiflogen und die Gesichter meiner Familie auftauchten.

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Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 23.10.2018 22:18Beim Anblick der schwarzen Wand wurde mir mit einem Mal ganz schlecht. Ich wusste nicht, ob vor Kälte, der Negativität, die mich auf einmal einnahm oder aus Angst, die mir den Rücken hinaufkroch. Der Zauberstab in meiner Hand zittere etwas und ich biss mir auf die Unterlippe um mich zusammen zu reißen. Ich durfte jetzt nicht die Nerven verlieren, denn dann wären wir alle tot. Denn es waren einfach zu viele von diesen abscheulichen Wesen, als das wir es mit einem Mann weniger schaffen konnten.
Und dann sprach Liam die Frage aus, die mich ebenfalls beschäftigte: Was wollten die Viecher hier. Ich wollte schon mit den Schultern zucken, aber mir ging auf, dass er gar nicht mich fragte, sondern Alexander. Ich drehte mich ebenfalls zu dem Jungen, der nun neben mir stand, aber auch er schien sich darauf keinen Reim machen zu können. Wir waren scheinbar alle ratlos. Auf Bens Frage konnte ich nur die Schultern zucken. "Ich weiß es nicht, aber das alles ist komisch. Die dürfen doch außerhalb von Azkaban nirgendwo hin", antwortete ich, während mein Atem sich in kleine Nebelwolken verwandelte, denen ich ein paar Sekunden hinterher blickte, bevor ich mich wieder der näherkommenden Bedrohung zuwandte.
Je näher die Gesichtslosen Wesen kamen, desto dringender wurde in mir das Bedürfnis mich umzudrehen und einfach wegzulaufen und mich zu verstecken. Das hier war nicht eines der Duelle, die ich so liebte, das hier war wirklich verdammt gefährlich.
Wie aufs Stichwort rutschten wir alle ein Stück näher, sodass Alexander und ich Schulter an Schulter standen. Normalerweise hätte mich das gestört, aber nun war alles andere zweitrangig, da hatte Alexander recht, weshalb ich auf seine Aussage nur nickte und meinen Zauberstab etwas fester umklammerte, da meine Hand aufgrund der Kälte und der Nervosität zitterte. Innerlich probierte ich mich auf den bevorstehenden Kampf vorzubereiten und mir Sprüche ins Gedächtnis zu rufen, von denen ich gelesen hatte. Mir fielen Bücher aus unserer Privatbibliothek zuhause ein, Titel über Titel rasten durch meinen Kopf, aber nicht einer der darin beschriebenen Sprüche wollte mir einfallen. Vertieft in meine Gedanken merkte ich als letzter, dass etwas sich verändert hatte. Die Dementoren waren zum stehen gekommen und hingen nun wartend in der Luft, sowie schwarze Geister. Verwirrt warf ich einen Blick zu den Anderen, aber in ihren Gesichtern sah ich dieselbe Unverständnis, die ich fühlte.
Wieder war es Liam, der die Frage äußerte, die wir wohl alle hatten und wieder konnte niemand von uns antworten. Wir waren genauso ratlos, wie er. In der Sekunde passierte etwas, was ich noch nie gesehen und auch für unmöglich gehalten hatte. Einer der Dementoren schien eine Art Verwandlung durchzumachen. Es war als würden ihm Beine wachsen und er immer menschlicher werden. Verwundert riss ich die Augen auf und blickte auf die, nun menschenähnliche Gestalt, die nun nach vorne trat und Liams Frage beantwortete. Die Stimme, die eindeutig einer Frau gehörte, bohrte sich automatisch in mein Gedächtnis. Ich wusste auch nicht wieso, aber ich hatte das Gefühl, dass ich in meinem Leben noch nie etwas so grausames, wie die Stimme dieser maskierten Frau gehört zu haben. Automatisch bekam ich eine Gänsehaut.
Wer war diese Frau eigentlich und was wollte sie? Wie war das alles hier überhaupt möglich? Mir wurde von all den Fragen in meinem Kopf ganz übel. Diese ganze Situation war falsch! Das sollte gar nicht möglich sein. Hogwarts war ein sicherer Ort, keiner an dem man um sein Leben fürchten musste. Und genau das würde hier passieren. Die Frau hatte uns nicht gedroht, aber ich wusste, dass sie gefährlich war und das wir gegen sie keine Chance hatten. Sie war viel zu mächtig.
Auf einmal streckte sie ihre Hand aus und zeigte mit ihrem Finger direkt auf mich. Meine Muskeln spannten sich an und ich blickte dahin, wo eigentlich ihr Gesicht sein müsste, wo aber nur Finsternis war. Finsternis, die die Frau umhüllen zu schien.
Ich zuckte bei ihren Worten zusammen. Woher wusste sie, wer ich war und was sollte das bedeuten? Was wusste sie? Ich nahm einen tiefen Atemzug und versuchte mein schnell schlagendes Herz zu beruhigen. Das konnte einfach alles nicht real sein! Sie konnte nicht wissen, dass ich ein Madison war!
Alexanders Flüstern riss mich aus meinen Gedanken, aber ich wagte es nicht meinen Blick von der Frau zu nehmen, sodass ich nur leicht meinen Kopf schüttelte. Ich hatte auch keine Ahnung, was das bedeuten konnte. Ja, ein Madison zu sein konnte wirklich hart sein und um ehrlich zu sein hasste ich es jetzt schon manchmal, aber was meinte sie genau?
Die Frau schien Alexanders Flüstern gehört zu haben, denn sie wandte nun endlich ihr "Gesicht" von mir ab und blickte zu Alexander. Noch immer schien ihre Stimme, wie Eis zu sein und ich hatte das Gefühl, dass die Temperatur unabhängig von den Dementoren, die tatsächlich auf sie hörten, noch weiter absackte. Meine Finger pochten bereits vor Kälte und mit einem Blick zu Liam stellte ich fest, dass es ihm scheinbar genauso ging.
Ich fuhr wieder zu der Frau herum, als sie erklärte, dass Alexander wohl Teil der Geschichte sein würde. Automatisch bildete sich die Frage in meinem Kopf, von welcher Geschichte sie redete. Meiner? Ich blickte verwirrt zu Alexander herüber, der scheinbar auch nichts mit all dem Anfangen konnte.
"Was soll das alles?", fragte ich nun an die Frau gerichtet, die scheinbar die Personifikation der Kälte war. Ihr Blick schien mich zu durchbohren, ganz so als würde sich Eis um mein Herz bilden. Erschrocken schnappte ich nach Luft und tat einen Schritt rückwärts. Mit einem Mal wollte ich gar keine Antwort mehr haben. Der Mut, den ich aufgebaut hatte um die Frage zu stellen, war wie weggewischt von einem einzelnen Blick und ich stellte nicht eine Sekunde lang in Frage, dass sie wirklich am längeren Hebel saß. Wir waren nichts im Vergleich zu ihr.
Mit starrem Blick folgte ich ihrem eleganten, aber leichenblassen Finger, der nun zwischen uns herumwanderte. Jedes Mal, wenn er auf mich zeigte, zog sich in mir alles zusammen. Ich wusste nicht, was das alles bedeutete, aber ich wollte nicht derjenige sein, auf den sie zeigte. Zu meinem Glück hielt sie nicht bei mir, aber bei Liam. Ich wandte mich zu Liam, dem ins Gesicht geschrieben war, dass er angespannt war. Für ein paar Sekunden stand die Frau einfach dort und zeigte auf Liam, dann sprach sie ihr Urteil.
"Tötet ihn!", hallte ihre Stimme durch die kalte Luft und Liams Gesichtszüge entglitten ihm. Nackte Angst spiegelte sich in seinen braunen Augen wieder und auch ich hatte das Gefühl, dass sich mein ganzer Magen zusammenzog, während meine Gedanken verrücktspielten. Sie wollte ihn wirklich töten! Das ergab in meinem Gehirn einfach keinen Sinn.
Doch noch im selben Moment löste sich die Frau einfach in Luft auf und die Hölle schien los zu brechen. Die Dementoren, die bis gerade unter dem Bann der Frau gestanden hatten, näherten sich nun in vollem Tempo unserer kleinen Gruppe, bereit Liam zu töten und jeden, der sich ihnen in den Weg stellen würde. Und in der Sekunde wurde es mir bewusst: wir waren alle verdammt. Das hier konnten wir unmöglich überleben. Panik schien die Kontrolle über mich zu übernehmen und jede Faser meines Körpers verlangte nach Flucht. Aber das durfte ich nicht! Das wäre Liams Ende und ich würde ganz bestimmt nicht zulassen, dass mein einziger richtiger Freund starb. Mein Atem verlangsamte sich wieder und ich merkte, dass ich entschlossener meinen Zauberstab hielt. Mein Körper war auf einmal komplett fokussiert und ich wusste genau, was ich zu tun hatte.
Mit einer Kopfbewegung machte ich Liam klar, dass er sich hinter mich stellen sollte um mir den Rücken zu decken und die Dementoren, die sich nun verteilten, anzugreifen. Mir schien diese Strategie sinnvoll, aber sobald wir alle unsere Patroni beschworen hatten wurde mir klar, dass Strategie hier kaum etwas helfen wurde. Es war viel zu Chaotisch und es waren viel zu viele Feinde. Mein Wolf griff einen der vier Dementoren an, die sich auf mich stürzen wollten, während ich Flammen aus meinem Zauberstab auf die anderen schoss, die daraufhin die unheimlichsten Geräusche von sich gaben, die ich je gehört hatte.
Selbst mit Patronus war die Aura der Dementoren so furchtbar, dass automatisch alle Hoffnung aus mir entwich und in meinen Gedanken sich die furchtbarsten Szenarien verfestigten.
Ich sah mich um und konnte erkennen, dass Liam schwer zu kämpfen hatte mit seinen und in seinem Gesicht sah ich genau das, was ich empfand: Verzweiflung. Ben auf der anderen Seite probierte genau, wie ich seine Gegner mit Flammen zu bekämpfen, aber auch er hatte schwer damit zu kämpfen, sie drängten ihn ziemlich von der Gruppe weg und ich wusste, dass das gefährlich war. "Ben, pass auf!", schrie ich ihm deshalb zu und mit einem Nicken bestätigte er mir, dass er verstanden hatte.
Ich blickte mich nach Alexander um, konnte ihn aber nirgends entdecken. Verdammt, wo war er bloß.
Angst machte sich in mir breit. Hatten sie schon einen von uns bekommen? Dieser Gedanke brannte, wie Säure in meinem Magen. Egal, wie sehr ich den Jungen verabscheute, ich wollte nicht, dass irgendwer hier starb! Ich musste ihn finden!
Auch, wenn es die Hälfte meiner Kraft brauchte und auch mein Patronus zu flackern begann konzentrierte ich mich für einige Sekunden nur auf diesen einen Spruch, dann ließ ich die Wand aus Flammen auf meine Gegner zufliegen. Ich wusste, dass ich kaum Zeit hatte, weshalb ich nicht mal blieb um zu schauen, ob es überhaupt geklappt hatte. Stattdessen rannte ich nur in die eine Richtung, in der Alexander sich vorhin aufgehalten hatte, bevor er aus meinem Blickfeld verschwunden war
"Alexander!", schrie ich so laut ich konnte, auch wenn meine Stimme leicht zitterte und meine Worte noch immer in kleinen weißen Wölkchen in Richtung Himmel aufstiegen. Ich rannte einfach weiter, ohne eine Antwort zu erhalten und blieb dann ganz plötzlich stehen, denn ich hatte den Gryffindor gefunden.
Er lag am Hang des Hügels, während sich einer der Dementoren über ihm befand und ihn zu Boden drückte. Aus Alexanders Mund strömte eine leicht bläuliche Substanz, die zu den Lippen des Dementors schwebte und ich wusste sofort, was das war: Alexanders Seele. Noch während ich auf die Szene hinzu rannte, schrie ich ein entschlossenes "Expecto Patronum" und mein Patronus raste, mir voraus, den Hügel herunter, wo er den Dementor, der Alexander zu Boden drückte, mit sich riss. Als ich bei dem anderen Jungen ankam, widmete sich mein Wolf bereits dem anderen Monster, welches sich mit schrillen Geräuschen gegen das silbrige Tier wehrte. Ich blickte Alexander an, der immer noch am Boden lag und mir fiel auf, dass ein Rinnsal Blut seine Wange herunterlief. Ansonsten schien es ihm ganz gut zu gehen, nur das er natürlich etwas mitgenommen von dem Dementor war. Ohne weiter darüber nachzudenken, hielt ich ihm meine Hand entgegen um zog ihn wieder auf die Füße, nur um mich dann direkt wieder dem Dementor zu widmen, der noch immer gegen meinen Patronus ankämpfte. Mit einem Schwung meines Stabes, ließ ich meinen Wolf einen erneuten Angriff starten.
"Alles in Ordnung bei dir?", fragte ich an Alexander gewandt, den Blick aber immer noch auf das Scheusaal vor uns gerichtet, welches scheinbar an Kraft verlor. Ich merkte, wie so etwas wie Hoffnung wieder in mich zurückströmte und ich das Gefühl hatte, dass wir vielleicht doch eine Chance hatten. Aber noch bevor der Dementor sich geschwächt von uns abwenden konnte, vernahm ich etwas, was mir das Blut in den Andern gefrieren ließ: einen lauten Schrei, der eindeutig von Liam stammte. Erschrocken blickte ich in die Richtung aus der ich gerade erst gekommen war und erst jetzt wurde mir bewusst, dass die Dementoren, die mich bekämpft hatten, mir nicht gefolgt waren, was bedeuten musste, dass ich Liam und Ben da oben mit vier weiteren Gegnern zurückgelassen hatte.
"Fuck!", flüsterte ich und die Worte hingen als Nebel vor meinem Gesicht. Das waren viel zu viele Dementoren, als das die zwei es mit ihnen aufnehmen konnten. Ich warf einen kurzen Blick zu Alexander, dann sprintete ich zurück den Berg hinauf. Äste von einem Baum peitschten mir ins Gesicht, aber es war mir egal, ich rannte einfach weiter.
Als ich näher kam, bot sihc mir ein grausames Schauspiel. Es war genau das passiert, vor dem ich Ben gewarnt hatte. Die Dementoren hatten ihn auf den Rand des verbotenen Waldes gedrängt, sodass er nun nur hilflos dabei zusehen konnte, wie die acht anderen Dementoren Liam umkreisten. Scheinbar war es wirklich ihr Hauptziel ihn zu töten.
Liams silberner Falke peitschte zwischen den Dementoren durch, aber sie waren einfach zu viele. Ich konnte erkennen, wie der Glanz des silbernen Vogels nachließ und Liam verzweifelt nach hinten wich. Liam hatte keine Chance!
Der Gedanke traf mich so schlagartig, dass ich verzweifelt nach Luft schnappte. Liam würde sterben und es wäre meine Schuld, weil ich ihn im Stich gelassen hatte!
Ohne mich nach Alexander umzudrehen, rannte ich auf meinen Freund zu und feuerte ihnen ein Meer aus Flammen entgegen um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Das war vermutlich Selbstmord, aber es war mir egal.

We messed around until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.


![[ehem.] Slytherin](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/e87c12c7744df3d23b520d143dffb70e.png)












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