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Re: Zukunftsplay » 5
from Hazel on 12/12/2017 10:40 PMIch war schon wieder innerlich am Brodeln, was ich gar nicht mehr wirklich zu unterdrücken versuchte. Ich würde jetzt einfach schön heiß Duschen und dann versuchen mich zu entspannen. Ganz easy. Ich würde mir selbst meine Aufzeichnungen ansehen und mich auf den Test morgen vorbereiten. Vielleicht würde ich noch ein wenig Muskeltraining machen. Quidditch zählte für mich immer noch weit mehr als die Schule. Es war etwas, was mich bisher immer noch sehr glücklich machte. Ob James Kapitän war oder nicht. Sobald ich in der Luft war, war sowieso alles vergessen. Vielleicht könnte ich statt dem kleinen Training auch einfach ein paar Runden fliegen...
Ich war so abgelenkt, dass ich nicht damit rechnete, noch etwas von James zu hören. Skeptisch drehte ich mich um und guckte um die Ecke. Ehrlich gesagt...Ehrlich gesagt fühlte ich mich schon ein wenig besser damit. Und gleichzeitig schlecht, weil ich so empfand. Ich biss mir fest auf meine Unterlippe und versuchte meinen emotionalen Kampf für mich zu behalten.
"Hm..." machte ich unschlüssig, und trat langsam ganz um die Ecke hervor.
"Also...eh...Deswegen bist du so gereizt?" fragte ich, obwohl die Frage sicher überflüssig war. Es war offensichtlich so. Ich lehnte mich an die kalte Steinmauer und sah James mit geneigtem Kopf an. "Ich weiß, ich wiederhole mich irgendwie... Aber wenn es dir wichtig ist, dann solltest du wirklich dran bleiben. Du solltest lieber zu ihr gehen und das klären. Und nicht mit mir hier lernen.." riet ich ihm, auch wenn es mir mehr als schwer fiel. Ich wollte nicht zu so einer Person werden, die anderen nichts gönnte oder etwas ausreden wollte...


Re: Geheimgang
from Hazel on 12/12/2017 09:53 PMIch hob die Schultern an. "Ja, irgendwie hast du ja recht. Doch man hat eben sofort diesen Stempel aufgedruckt. Es beeinflusst meine Entscheidungen schon arg. Was würde Godric Gryffindor in meiner Situationtun? Sicher nicht aufgeben. So etwas in der Art. Manchmal ist es gar nicht so schlecht, manchmal wahnsinnig." ich seufzte und lief den Gang weiter entlang.
Kurz dachte ich wieder über ihre Worte nach. "Schon, aber immerhin das könntest du ändern. Jetzt bist du auch nicht alleine zum Beispiel. James und seine Freunde... das ist komplett überbewertet. Sie sind auch nur Menschen. Nicht einmal besonders Gute. Aber du bist es. Denk nicht zu viel über alles nach.." riet ich ihr und lächelte kurz. Das sagte ich mir auch immer wieder. Und es half tatsächlich.
"Und keiner kann sich in eine Katze verwandeln, so wie du. Naja ausgenommen McGonagall, aber die ist ja sowieso ein Talent in allem." ich verdrhete kurz die Augen und grinste. "Man kann es so oder so wenden. Das was du kannst ist viel Besonderer." sagte ich und nickte entschieden. "Wenn du magst nehme ich dich auf einen Flug mit. Ich verspreche dir, du wirst nicht fallen." sagte ich und stupste sie an.
Ich öffnete gerade den Mund um Freya eine wage Antwort zu geben. Ich wusste nicht wo wir sind. Doch dann wurde ich abgelenkt. Als wir um die Ecke des Tunnels traten, schien da plötzlich Licht und ein angenehmer Geruch schlug mir entgegen. Eigentlich konnte man alles im Gegensatz zu dem modrigen Geruch als anegnehm bezeichnen, doch das roch wirklich gut. Ich zog die Augenbrauen zusammen und sah mich verwirrt um. Erst dann erkannte ich unsere Kräuterkunde Professorin Van De Ferres. "Professor?" fragt ich überrascht, dann ein wenig misstrauisch. Ich wollte nicht noch mehr Ärger bekommen als so schon. Hielten die Lehrer jetzt schon in den Geheimgängen direkt wache?


Re: Zukunftsplay » 5
from Hazel on 12/12/2017 09:35 PMIch verengte bei James Antwort prüfend die Augen. Ich glaubte ihm kein Wort. Aber das war jetzt wohl auch nicht mehr relevant. Ich presste die Lippen aufeinander und versuchte nicht allzu missmutig auszusehen. Ich setzte mich auf und nahm meine Aufzeichnungen wieder dicht an mich.
"Dann gibt es jetzt keinen Grund warum ich noch hier sein sollte..." sagte ich schlicht. Es war sowieso dämlich gewesen ihm helfen zu wollen. Ich stand auf und rückte meine Uniform zurecht. "Du solltest nicht allzu schnell aufgeben, James. Manchmal fliegt einem nicht alles zu. Manchmal muss man eben etwas dafür tun."
Setzte ich hinzu und zögerte noch einen kleinen Moment.
"Ich werde dir jetzt jedenfalls nicht gut zureden und dir sagen 'Doch James, du kannst das, denn du kannst alles was du willst' oder 'alles wird gut'. Dann musst du einer deiner anderen Freunde suchen oder am besten gleich Gwenog." sagte ich und zum Ende hin leider etwas bitter, was ich eigentlich vermeiden wollte. Ich hatte es mittlerweile so akzeptiert. So lange es beide eben glücklich machte. Zumindest redete ich mir das jeden Tag ein.
"Es tut mir übrigens leid wegen dem Klatscher neulich den du abbekommen hattest. Es war gar nicht sooo aus versehen wie ich gesagt hatte." sagte ich dann unvermittelt. Es hatte irgendwie gut getan, doch seitdem schleppte ich dieses schlechte Gewissen mit mir herum. Dann drehte ich mich langsam herum und ging hinüber zu den Treppen des Mädchenschlafsaals.


Re: Zukunftsplay » 5
from Hazel on 12/05/2017 11:44 PMIch war tatsächlich mehr als überrascht, als James einwilligte Schulaufgaben zu erledigen. Deshalb sah ich auch erst einmal verblüfft zu, wie James meine Unterlagen nahm und darin herumblätterte. Ich beugte mich näher zu ihm und klärte ihn erst einmal über Randbemerkungen auf. Dann merkte ich für jede Seite noch einmal extra Eselsbrücken an um es für ihn verständlicher zu machen. Für mich ergab das meiste so erst einen Sinn, weil ich mir vieles erst einmal vor Augen halten musste, mit Beispielen und Bezug zu Erfahrungen oder so.
Als wir das meiste grob besprochen hatten, legte ich demonstrativ die Blätter zur Seite. "Ganz wichtig sind übrigens Pausen zum entspannen." grinste ich kurz und streckte mich ausgiebig. Ich rieb meinen Nacken, der mittlerweile ziemlich wehtat. "Also...keine Ahnung, mach was dich entspannt..." sagte ich leise und legte mich dann flach auf den Boden, auf welchem wir immer noch lagen. Ein paar Momente starrte ich an die Decke, dann blickte ich zu James hinüber. "Hat es überhaupt einen Sinn dir zu helfen oder hast du mittendrin abgeschalten?" fragte ich dann ein wenig misstrauisch. Ganz verschwendete Zeit wäre es ja nun auch nicht, da ich davon auch profitierte wenn ich alles wiederholte. Aber für ihn wäre es schon eine Verschwendung.


Re: Zukunftsplay » 6
from Hazel on 12/04/2017 04:08 PMIch lehnte mich vorsichtig an Ryker. Es widerstrebte mir sehr und die ganze Situation war mir sehr unangenehm. Ein kleiner Teil in mir hatte wirklich gedacht, dass das funktionieren würde. Ich wünschte mir so sehr meinen vorherigen Zustand zurück. Es war mir immer noch ein Rätsel, dass ich davon früher nichts davon mitbekommen hatte. Ich war eben relativ schnell aus der Puste und ab und an hatte ich mal Schwindelanfälle bekommen, aber ich glaubte das sei vollkommen normal gewesen. Und durch den ganzen Stress und die viele Aufregung kam es eben immer häufiger dazu. Es kam mir vor, als hätte jemand mein Leben verflucht.
Ich hob meinen Kopf und sah Ryker an. Ich würde ihm gernesagen, dass ich generell immer sehr blass war. In meiner Muggelgrundschule war es daher immer sehr einfach gewesen mich krank zu stellen. Ich erwiderte aber nichts darauf. Ich war zu beschäftigt damit meinen Atem ruhig zu halten. Umkippen würde ich nicht, da war ich mir sicher. Das war bisher nur ein einziges Mal geschehen und das hatte sich ganz anders angefühlt. Jetzt gerade fühlte es sich einfach nur so an, als ob sich ein fetter Troll auf meine Brust setzen würde.
"Soll das eine Drohung sein oder was?" murmelte ich leise, als Ryker das mit Madam Pomfrey sagte. Ich schloss für einen ganz kurzen Moment die Augen und nickte auf seine Frage hin. "Hm-mh..." machte ich zustimmend und setzte mich langsam in Bewegung. Ryker an meiner Seite zu haben gab mir eine gewisse Sicherheit. Ein paar Schritte weiter, ließ ich mich auf die Bank sinken. Ich zog meine Beine an und vergrub mein Gesicht an meinen Knien. Es hatte einen ähnlichen Effekt wie bei Panikattacken in eine Papiertüte zu atmen. Ganz allmählich beruhigte sich mein Körper wieder und nahm relati normale Verhältnisse an. Ich hob den Kopf ein wenig an und sah zu Ryker. "Danke..." sagte ich im Flüsterton und ein wenig heiser.


Re: Geheimgang
from Hazel on 12/03/2017 08:24 PM"Ist das denn schon einmal passiert???" brachte ich hervor und musste laut lachen. Die Vorstellung war echt gut. Ich würde mich vermutlich zu Tode erschrecken, würde mir das passieren. Aber nun wäre ich ja vorbereitet, falls Freya sich irgendwann auf meinem Schoß wiederfinden würde.
Ich lauschte schweigend ihrem Redefluss und ließ mir ihre Gedanken durch den Kopf gehen. Dann nickte ich. "Das klingt ehrlich gut... Das mit den Häusern kann ich nachvollziehen. Man wird als 11 Jährige in eine Kategorie eingeteilt. Ich meine, wie viele Gryffindors tun absolut hirnrissige Dinge weil sie den Druck verspürten mutig zu sein? Ich mag mein Haus, aber teilweise empfinde ich es als Last..." ich seufzte und verstand Freya in diesem Moment sehr gut.
"Was meinst du, hält dich davon ab das zu machen was du willst?" fragte ich dann leise und dachte selbst über diese Frage nach.
Ich hob leicht die Schultern. "Naja, jeder hat seine Stärken und Schwächen. Du kannst nicht fliegen, aber du kannst dich in eine Katze verwandeln! Das ist doch der hammer, nicht?" ich lächelte kurz.
"Ja...hm...Ist blöd gelaufen..." sagte ich dann nur leise. Ich wollte nicht schon wieder darüber nachgrübeln. Jetzt war einfach jemand ganz anderes Ziel seiner Begierde gewesen und ich war weggelegt worden. So hatte es sich zumindest angefühlt. So fühlte es sich eigentlich auch immer noch an...
"Lass uns nicht darüber reden in Ordnung? Vielleicht ein anderes Mal." sagte ich seufzend und zog Freya mit mir in den Geheimgang. Ich wusste nicht wohin er uns führen würde. Aber wir gingen um etliche Ecken. "Ich würde es gerne wissen.." ich schmunzelte kurz.


Re: Zukunftsplay » 5
from Hazel on 12/03/2017 07:43 PMIch hob leicht die Schultern. "Ich war in letzter Zeit auch nicht die fröhlichste Gesellschaft..." seufzte ich und deutete dann enthusiastisch mit dem Finger auf James, als sich seine Mundwinkel ganz wenig anhoben. "Aber das könnte man schon als Indiz dafür sehen, dass meine Anwesenheit nicht ganz nutzlos ist..." ich grinste für einen kurzen Moment, dann widmete ich mich wieder dem Glätten meines Rockes. Diese Angewohnheit nervte mich selbst. Eigentlich mochte ich die Schuluniform nicht einmal.
Bei James nächsten Worten, verschloss sich meine Miene wieder. "Dann rede eben nicht und verwüste weiter den Raum! Deine Hausafgaben werde ich jedenfalls nicht machen. Das bringt dir nämlich gar nichts. Ich kann mit dir den Unterrichtsstoff noch einmal durchgehen, falls dir das helfen sollte. Aber deine Aufgaben werde ich dir nicht abnehmen, James." sagte ich fest und zwirbelte einen losen Faden so energisch um meinen Finger, dass mir das Blut abgeschnürt wurde. Ich schüttelte meine Hände aus und erhob mich dann von dem Boden. Wortlos, ging ich zum anderen Ende des Raumes und holte meine Mitschriften, an denen ich heute Nachmittag noch gefeilt hatte. Ich hatte in diesen paar Monaten meine schulischen Leistungen fast um das doppelte gesteigert. Ich hatte Stunden in der Bibliothek verbracht, da man dort in Ruhe und stille für sich sein konnte und das hatte ich gebraucht. Und irgendwann hatte ich daran Gefallen gefunden mich in Schulaufgaben zu vertiefen. Es war eine willkommene Ablenkung.
Ich setzte mich jetzt neben James. "Du hast die Wahl. Wir machen Hausaufgaben...-" ich wedelte mit dem kleinen Pergamentstapel vor seinem Gesicht herum. "-...Oder du erzählst mir was Sache ist." sagte ich schlicht. Sonst hatte ich hier nichts zu suchen.


Re: Zukunftsplay » 5
from Hazel on 12/02/2017 02:33 AMAls James sagte, ich solle weggehen, war ich schon drauf und drann kommentarlos aufzustehen und zu gehen. Bei seinen nächsten Worten ließ ich mich wieder auf den Boden sinken. Fast kam es mir vor wie ein zusätzliches Training und falls er sich schon wieder umentscheiden sollte, würde ich misstrauisch werden. Aber er tat es nicht.
Ich kreuzte die Beine und glättete meinen Rock. Irgendwie war es mehr und mehr ein Tick von mir geworden. Ich wusste nicht weshalb, aber es half mir glaube ich meine Atmung besser zu kontrollieren.
"Du warst doch nie wirklich eine angenehme Gesellschaft..." sagte ich nur und blieb wo ich war. Ganz kurz umspielte ein Lächeln meine Lippen. Naja, das war immer so im Wechsel gewesen. Wie es eben gekommen war. Eigentlich war das mit James so wie mit einer Achterbahnfahrt. Ich fragte mich, ob das jemals ein Ende haben würde.
Ich zuckte leicht mit den Schultern. "Sag mir jetzt bloß nicht, dass du die Wette gegen ihn verloren hast und deshalb so drauf bist. Lenk nicht ab." sagte ich und verzog leicht die Lippen.
Ich sah James verstohlen an. Ich wusste ehrlich gesagt gerade nicht was ich empfinden sollte. Ich wollte auch nicht zu viel darüber nachdenken. Es ging hier nicht um uns beide.
"Wir können natürlich auch einfach schweigen..." sagte ich und hob ein wenig hilflos die Schultern an. Meine Finger spielten unablässig mit der Kohle in meiner Hand. Ich brauchte irgendeine Beschäftigung. Sonst würde ich noch wahnsinnig werden. Ich hatte mir tausende Gespräche zwischen uns ausgemalt, an dem ich ihn Schlimmes an den Kopf geworfen hatte. Doch in diesem Moment verspürte ich eher das Verlangen James eine heiße Schokolade zu bringen und zu sagen, dass schon alles wieder gut werden würde.


Re: Zukunftsplay » 5
from Hazel on 12/02/2017 02:00 AMIch hätte schon mit einer Antwort in der Richtung rechnen müssen, doch er stieß mich dennoch damit vor den Kopf. Mein Mund öffnete sich leicht, denn ich wollte im ersten Moment etwas erwidern. Aber was sollte ich schon groß sagen? Wenn er nihct mit mir reden wollte, war es eben so. Ich konnte es ihm nicht verübeln. Ich hatte nicht den blassesten Schimmer was in ihm vorging. Bestimmt genau so wenig wie er bei mir, in den letzten Monaten. Naja...irgendeine Ahnung musste er ja schon gehabt haben.
Er redete vor sich hin und ich versuchte keine Miene zu verziehen. Ich hatte es mittlerweile aufgeben zu malen. Mein Block lehnte an meiner Brust und ich starrte angestrengt ins Feuer. Aber nur wenige Sekunden später erhob sich James Stimme so plötzlich, dass ich zusammenzuckte. Mit offenem Mund starrte ich ihn an. Ich verspürte für einen ganz kurzen Moment so etwas wie Schuld. Doch dann wurde ich auch selbst ein wenig wütend. Erneut öffnete ich den Mund um etwas zu erwidern, doch James verließ den Gemeinschaftsraum.
Und ich saß da wie bestellt und nicht abgeholt. Meine Hände zitterten leicht, aber ich unterdrückte das Bedürfnis ihm nachzurennen und die Meinung zu sagen. Stattdessen krallte ich die Fingernägel in meine Handflächen und stand langsam auf. Ich nahm meinen Block, die Kohle und drehte mich zu den Treppen herum, als James Stimme wieder ertönte. Langsam drehte ich mich zu der Quelle herum und da war er wieder. An der Tür, auf dem Boden. Ein paar Sekunden rang ich mit mir. Ich könnte seinem Wunsch folgen und einfach verschwinden. Zumindest glaubte ich herauszuhören, dass es sein Wunsch war. Er hatte mich noch nicht bemerkt. Doch dann entschloss ich mich zu einem zweiten Versuch. Vermutlich mein Letzter.
Ganz langsam und leichtfüßig ging ich auf Socken über den Teppichboden. Ich strich mir meine Haare aus dem Gesicht und ließ mich dann gegenüber von James an der Wand heruntersinken.
Ganz vorsichtig berührte ich seinen Fuß mit meinem und wartete darauf, dass er mich ansah. "Wenn du sagts ich soll gehen, gehe ich sofort. Aber wenn du doch reden willst, dann bleibe ich." sagte ich leise, im Vergleich zu seiner vorherigen Lautstärke. "Aber brüll nicht mehr so. Sonst fehlt dir die Stimme für das Training und du kannst du Mannschaft nicht anschreien." riet ich ihm, mit einem ganz kurzen Lächeln. Ich versuchte ganz locker zu sein, mich der Situation anzufreunden. Ich hoffte, ich wirkte nicht zu verkrampft. Aber viel mehr wollte ich jetzt wissen was James so aufregen konnte. Ich würde beinahe auf Snape tippen. Aber ihn würde er wohl nicht als Hochnäsige Zicke bezeichnen. Naja oder James wurde endlich mal kreativ...


Re: Zukunftsplay » 5
from Hazel on 12/02/2017 01:15 AMIch hatte die Ruhe genossen. Das merkte ich genau in diesem Moment als die Stille durchbrochen wurde. Mein Blick fuhr hoch und traf auf James, was automatisch einen kleinen Tumult in mir auslöste. Ich wollte wie gewohnt meinen Blick abwenden, doch aufgrund seiner Stimmung konnte ich es nicht. Er schien ziemlich aufgebracht zu sein und nicht wie sonst ein Grinsen auf den Lippen zu haben. Schweigend beobachtete ich, wie er einen Schokofrosch köpfte. Zu spät bemerkte ich seinen Blick auf mir, weshalb ich nicht schnell genug wegsehen konnte.
Ich blinzelte irritiert als er mir auch noch zuwinkte.
Was hatte das jetzt wieder zu bedeuten? Ich schluckte die Frage herunter und versuchte mich wieder meinem Bild zu widmen. Doch James Wut lag beinahe greifbar in der Luft und zerstörte die gemütliche Atmosphäre des Raumes. Ich versuchte es weiter und zeichnete akribisch Striche auf mein Blatt, bis ich Andrews Nase komplett verhauen hatte.
Frustriert zerknüllte ich es und warf es neben mir ins Feuer, sodass Funken stoben.
Ich nahm mir ein neues Blatt und starrte angestrengt auf meine Finger,die die Kohle hielten. Meine Fingerspitzen waren geschwärzt und sicher hatte ich auch schwarze Flecken in meinem Gesicht. Ich hatte jetzt nicht mit Gesellschaft gerechnet. Ich atmete tief durch und strich meinen Schuluniformrock glatt.
Ich könnte jetzt aufstehen und einfach so gehen. So wie ich es sonst tat. Es war ganz einfach gewesen. Doch die einfache Tour war für Loser.
Ich presste die Lippen kurz zusammen und blickte dann hoch zu James. "Wenn du nicht bald aufhörst Funken in den Kamin zu schießen, fackelst du noch den Gemeinschaftsraum ab." merkte ich kurz an und räusperte mich kurz. Ich hatte schon wieder viel zu lange nicht geredet. "Falls das dein Plan ist, würde ich lieber davon in Kenntniss gesetzt werden und von dem Feuer verschont bleiben..." fügte ich hinzu und lachte ein wneig unbehaglich. "Falls nicht... Von der Seele rede hilft in den meisten Fällen..." sagte ich noch und biss mir kurz auf die Unterlippe. Das könnte auch nach hinten losgehen. Der ganze Moment war gerade sehr heikel. Ausgenommen vom Quidditchtraining hatten wir schon Ewigkeiten kein Wort mehr gewechselt.



![[ehem.] Gryffindor](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/900d3e460df6b9ab0e93c1d69a9848d5.png)









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