Zukunftsplay » 6
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Runa
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Ryker
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Re: Zukunftsplay » 6
from Ryker on 11/27/2017 09:37 PMWider Willen schien ich sie leider tatsächlich ein wenig erschreckt zu haben, was ich sofort mich einem verzeihenden Blick wieder geradebiegen wollte. „Tut mir leid. Ich habe dich gerufen, aber du hast nicht gehört und-", setzte ich gerade zur Erklärung an, doch da hatte sie meine Hand schon schwächlich von ihrer Schulter zu schieben versucht und lief nur weiter, anstatt für einen kurzen Moment stehen zu bleiben, was mir gerade eigentlich am liebsten gewesen wäre – und sie vermutlich gerade auch nötig haben dürfte; ihrer angestrengten Mimik und dem tiefen Schnaufen nach zu urteilen schien sie entweder zu schnell gelaufen zu sein oder schon ein ganzen Stück hinter sich gelegt zu haben, doch ganz gleich was von den beiden zutraf oder ob gar beide Möglichkeiten zutrafen: sie schien ihr Limit gerade sichtlich zu erreichen, trotz ihres Herzfehlers, von welchem ich inzwischen schon Bescheid wusste. Eigentlich wirkte sie bisher immer sehr vernünftig, was diesen anging und schien diesen jedenfalls nicht völlig zu unterschätzen, doch jetzt gerade war sie ganz anders als sonst. Obwohl sie sichtlich die Zähne zusammenbiss, lief sie einfach weiter und dachte scheinbar gar nicht mal daran stehen zu bleiben oder eine Pause einzulegen.
Verwirrt bemusterte ich sie, während ich mit ihr Schritt hielt und versuchte mir irgendeine Erklärung zusammenzubasteln, was sie nur gerade dazu trieb sich völlig zu überanstrengen – zumindest sah es in meinen Augen ganz danach aus und als recht aktiver Sportler merkt man schnell, wie viel Anstrengung es jemanden tatsächlich kostet – und ertappte mich, wie ich mich fast schon hilfesuchend auf dem menschenleeren Schulgelände umsah, als würde ich nach irgendeinen Verantwortlichen für Hazels momentanes Verhalten suchen.
„Wie, das Training reicht nicht? W-warte... sag mal, wie lange läufst du denn eigentlich schon?", fragte ich sie überrumpelt und warf während dem laufen kurz einen Blick über die Schulter in Richtung Quidditchplatz, sah jedoch von hier aus niemanden mehr in der Luft schweben. Erwartungsvoll wandte ich meinen Blick wieder zu ihr, als sich bei ihren darauffolgenden Worten aber dann langsam wirklich die Sorgen in mir auftaten. „Natürlich kannst du gerade nicht reden, du bekommst ja kaum noch richtig Luft!", entgegnete ich ihr kopfschüttelnd und konnte den besorgten Unterton nun auch nicht mehr verstecken; irgendetwas stimmte mir ihr doch nicht. Egal, ob es vielleicht ein Streit gewesen sein mochte oder irgendein anderen Problem, aber einfach so würde sie sich doch trotz ihres empfindlichen Herzens nicht so rücksichtlos selbstüberanstrengen! „Ist irgendetwas passiert, Hazel?" Nun schien auch ich langsam meine Grenze zu erreichen, spürte ich schließlich wie mir nun langsam wirklich die Puste ausging und die Muskeln anfingen zu schmerzen. Die kalte Luft brannte nun in meinen Lungen und nun würde auch ich bald meine Pause brauchen, ehe ich vor Erschöpfung noch umfallen würde.
Re: Zukunftsplay » 6
from Hazel on 11/27/2017 10:36 PMEr hatte mich gerufen? Ich runzelte verwirrt die Stirn und fragte mich instinktivob ich mittlerweile nicht nur Schäden am Herzen hatte sondern auch noch im Kopf. Vielleicht war mittlerweile auch einfach etwas bei mir durchgebrannt. Ich machte eine Kopfbewegung, als würde ich eine Fliege verscheuchen wollen und schluckte das schlechte Gewissen herunter, welches sich gerade bemerkbar machte weil ich ihn angefahren hatte. Aber ich wollte gerade für mich sein. Und Ryker sah sowieso so aus als könnte er eine Pause gebrauchen.
Ziemlich stur und beinahe unbeirrt lief ich weiter. Auf seine Fragen zuckte ich nur lasch mit den Schultern. "Weiß nicht..." sagte ich leise und versuchte mich daran zu erinnern. Aber ich hatte keine Uhr dabei um mir sicher sein zu können. Ich hätte erst eben anfangen können mit laufen oder schon ewig unterwegs sein. Ich holte tief Luft und setzte meinen Weg fort.
Bei Rykers nächsten Worten, verdrehte ich schwach die Augen. "Bekomm ich wohl... Vielleicht bist du es der eine Pause braucht.." murrte ich und merkte wie irrational handelte und mich benahm.
Mein Körper fühlte sich komisch an. Ich spürte, dass meine Beine noch viel weiter laufen konnten, ich spürte die Energie irgendwo in mir. Doch meine Kehle schien sich immer weiter zuzuschnüren und ich blinzelte heftig um noch irgendwas zwischen den schwarzen Punkten erkennen zu können, welche jetzt in meinem Sichtfeld aufgetaucht waren. Ich schnappte nach Luft und blieb schlagartig stehen. Meine Hände zitterten ganz leicht als ich mich vorsorglich an Rykers Arm festhielt. "Alles gut..." sagte ich schnell, eigentlich um ihn zu beruhigen, aber irgendwie auch um mich selbst zu beruhigen. "Nur ganz kurz...Dann gehts weiter."


Ryker
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Re: Zukunftsplay » 6
from Ryker on 12/03/2017 08:48 PMEinige Momente lang joggte ich schweigend neben ihr her, Warf ab und an meinen blick zur Seite um sicher zu gehen, dass sie noch Farbe im Gesicht hatte, und grübelte erstmal über ihr momentanes Verhalten und was dieses veranlasst haben könnte. Nur ein „schlecht gelaufenens" Quidditchtraining könnte es nicht sein, da müsste sich schon mehr in einem aufgestaut haben und Hazel schien mir nicht die Art Person, die mit Kritik so derart schlecht umgehen konnte, dass sie gleich Dampf ablassen müsste. Ich machte mir einfach gerade durchaus Sorgen um sie, natürlich in erster Linie wegen ihrem Herzfehler, aber auch weil sie offenbar gerade mit einigen dingen nicht ganz klarzukommen schien.
Irgendwann brachte sie lediglich ein leises Murmeln von sich, welches ich gerade noch identifizieren und verstehen konnte und sah über ihren Kommentar einfach hinweg, denn ganz so Unrecht hatte sie dabei nun auch wieder nicht. Nicht, dass es mich aber innerlich nicht auch den Kopf schütteln ließ. Man, diese Sturheit und Bissigkeit hatte ich bis jetzt auch noch nicht von ihr erlebt.
Gerade als ich gerade aus in der Ferne eine Sitzbank entdeckte, auf welcher ich sie irgendwie hinsteuern konnte, bemerkte ich aus dem Augenwinkel wie Hazel plötzlich ohne Vorwarnung zum Stehen kam. Meine Reaktion ließ zwei, drei Schritte auf sich warten bis ich schließlich sofort zurücklief und mich stützend neben sie stellte. Doch ein Blick in ihr Gesicht reichte mir um zu erkennen, dass sie nun ihre Grenze erreicht hatte. „Du bist gerade ziemlich blass im Gesicht...", teilte ich ihr verunsichert mit und bemusterte sie weiterhin prüfend. „Nicht, dass du mir hier jeden Moment umkippst!" Ihre Worte, von wegen es sei alles gut und es könnte jeden Moment wieder weitergehend, winkte ich mit einem lautlosen Lachen ab; offenbar war es genau jetzt an der Zeit, sie von ihrem ‚Wahn' aufwachen zu lassen.
So, dass sie sich noch immer an einem meiner Arme stützen konnte legte ich beide Hände vorsichtig an ihre Schultern und suchte eindringlich ihren Blick. „Sei nicht albern, Hazel. Wenn du auch nur noch zehn weitere Schritte machst, befindest du dich in weniger als fünf Minuten oben bei Madam Pomfrey!" Ich hoffte wirklich es damit bereits geschafft zu haben sie umzustimmen, hoffte, dass bei ihr nun nicht mehrere Maßnahmen notwendig wären, um sie zur Vernunft zu bringen. Noch einmal drehte ich mich um zu jener Bank, die ich ein Stück weiter von uns zuvor entdeckt hatte... „Hm... Siehst du... diese Bank da vorne? Denkst du... denkt du schaffst es noch bis dahin? Im Normaltempo, versteht sich..." Nochmals bemusterte ich prüfend ihr Gesicht, vergaß dabei komplett, dass auch ich total aus der Puste war.
Re: Zukunftsplay » 6
from Hazel on 12/04/2017 04:08 PMIch lehnte mich vorsichtig an Ryker. Es widerstrebte mir sehr und die ganze Situation war mir sehr unangenehm. Ein kleiner Teil in mir hatte wirklich gedacht, dass das funktionieren würde. Ich wünschte mir so sehr meinen vorherigen Zustand zurück. Es war mir immer noch ein Rätsel, dass ich davon früher nichts davon mitbekommen hatte. Ich war eben relativ schnell aus der Puste und ab und an hatte ich mal Schwindelanfälle bekommen, aber ich glaubte das sei vollkommen normal gewesen. Und durch den ganzen Stress und die viele Aufregung kam es eben immer häufiger dazu. Es kam mir vor, als hätte jemand mein Leben verflucht.
Ich hob meinen Kopf und sah Ryker an. Ich würde ihm gernesagen, dass ich generell immer sehr blass war. In meiner Muggelgrundschule war es daher immer sehr einfach gewesen mich krank zu stellen. Ich erwiderte aber nichts darauf. Ich war zu beschäftigt damit meinen Atem ruhig zu halten. Umkippen würde ich nicht, da war ich mir sicher. Das war bisher nur ein einziges Mal geschehen und das hatte sich ganz anders angefühlt. Jetzt gerade fühlte es sich einfach nur so an, als ob sich ein fetter Troll auf meine Brust setzen würde.
"Soll das eine Drohung sein oder was?" murmelte ich leise, als Ryker das mit Madam Pomfrey sagte. Ich schloss für einen ganz kurzen Moment die Augen und nickte auf seine Frage hin. "Hm-mh..." machte ich zustimmend und setzte mich langsam in Bewegung. Ryker an meiner Seite zu haben gab mir eine gewisse Sicherheit. Ein paar Schritte weiter, ließ ich mich auf die Bank sinken. Ich zog meine Beine an und vergrub mein Gesicht an meinen Knien. Es hatte einen ähnlichen Effekt wie bei Panikattacken in eine Papiertüte zu atmen. Ganz allmählich beruhigte sich mein Körper wieder und nahm relati normale Verhältnisse an. Ich hob den Kopf ein wenig an und sah zu Ryker. "Danke..." sagte ich im Flüsterton und ein wenig heiser.


Ryker
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Re: Zukunftsplay » 6
from Ryker on 12/16/2017 07:01 PMBei ihrer Frage, ob ich ihr drohen würde, konnte ich mir ein leises Lachen nicht verkneifen, welches jedoch mit einem erschöpften Seufzen aufkam. „Als ob ich das tun würde, Hazel... aber irgendwie musste ich dich ja dazu bringen, endlich stehen zu bleiben." Da ich sie noch nie in solch einem Zustand erlebt hatte wollte ich auch nicht das geringste Risiko eingehen – sicher war nunmal sicher.
Nur wenige Momente später saßen wir auf jener Bank; Hazel hatte sich dort zusammengekauert und auch ich hatte mich neben sie niedergelassen, mich dabei etwas nach vorne gebeugt um die Unterarme auf die Oberschenkel zu stützen. „Geht es wieder?", fragte ich zwischendurch nach, um auch sicherzugehen, dass sich ihr Zustand nicht gar vermittelte – doch offenbar schien ihr das Zusammenkauern zu helfen und auch ich erholte und beruhigte mich vom meinem Lauf und dem kleinen Schrecken durch Hazel. Mein Blick war dabei überwiegend auf sie gerichtet, aufmerksam und doch nicht zu penetrant.
Als diese schließlich ein hauchendes „Danke" von sich gab nickte ich mit erleichtertem Grinsen auf. „Immer doch", entgegnete ich ihr und ließ noch einige Augenblicke vergehen, ehe ich fortfuhr. „Ich wusste ehrlich gesagt nicht so ganz, wie ich reagieren sollte. Ich habe dich noch nie so... dickköpfig erlebt." Lange suchte ich nach dem passenden Adjektiv und war mich nicht sicher, ob dieses ihr voriges Verhalten gut beschrieb, doch wie nannte man es sonst, wenn sich jemand etwas nichts sagen ließ und dabei gerade nicht gerade das klügste veranstaltete? Schließlich wollte ich sie auch nicht verärgern – ich meinte es sogar eher verbunden mit Humor. Jetzt, wo ich so darüber nachdachte, fiel mir auf, dass auch ich öfters in solch einer ähnlichen Situation gewesen war: meistens aus Wut oder Frust über irgendetwas oder irgendjemanden hatte ich mich Hals über Kopf in die anstrengendsten Trainingseinheiten gestürzt und mich verbissen durchgekämpft bis ich ab und zu entweder auf den Boden liegend landete oder mich anderweitig irgendwie verletzte, wobei letzteres eher der Fall gewesen war. Also bedeutete dies im Endeffekt, dass Hazel wahrscheinlich auch vorhin irgendetwas erlebt hatte, dass sie wohl hart getroffen hatte – oder vielleicht auch mehrere Dinge, die sich aufgestaut hatten. Zu gerne wollte ich sie fragen und ihr die Möglichkeit geben, durch Worte Dampf abzulassen, doch erschien mir das noch etwas zu früh und ich wollte sie nicht gleich bedrängen, nachdem sie sich gerade wieder einigermaßen beruhigt hatte. „Brauchst du vielleicht Wasser oder irgendeinen kleinen Snack? Ich hätte hier noch... ähm... zischende Wissbies.... Und Gummischnecken..." Mit der rechten Hand kramte ich eine Weile in meiner Hosentasche, erwischte die handvoll Süßigkeiten, die ich immer und vor allem beim Training dabei hatte: hauptsächlich um notfalls den Blutzuckerspiegel wieder etwas anzuheben, doch auch für die ein oder andere unerwartet auftretende Begierde nach etwas Süßem – oder, wie in diesem Fall, um sie jemand anderem anzubieten. Zunächst zählte ich die paar Süßigkeiten in meiner Hand still mit dem Daumen ab, ehe ich Hazel in die Augen blickte und sie verschmitzt angrinste und mit erwartungsvoll angehobenen Augenbrauen ansah, fast schon so, als würde ich charmant darauf bestehen, dass sie sich ruhig daran bedienen sollte.
Re: Zukunftsplay » 6
from Hazel on 12/25/2017 01:04 AMIch vergrub mein Gesicht noch für ein paar weitere Sekunden in meinem Schoß, dann hob ich meinen Kopf so weit an, dass ich Ryker ansehen konnte. Ich hatte das Gefühl innerlich zu zittern. Ich war so aufgewühlt und jedes Organ schien mir irgendwie anders zeigen zu wollen, dass ich eine komplette Versagerin war. Und das war ich wirklich. Ich bekam wirklich gar nichts mehr auf die Reihe, seitdem mein Leben so aus den Fugen geraten war. Naja, bis auf meine schulischen Leistungen. Die hatten sich seltsamerweise gesteigert. Hatte Aber wenn ich wählen könnte, würde ich meine Situation von vor einem Jahr wirklich vorziehen. Denn seitdem war ja alles schräg und schwierig geworden. Ich wurde einfach immer tiefer in diesen Strudel reingezogen und das herauskommen war schwierig. Ich hatte jeglichen Halt verloren, erst recht als Gabriella beschlossen hatte wegzugehen. Ich wollte sie nicht aufhalten, auch wen ich sie wirklich gebraucht hätte. Aber sie hatte ein besseres Leben verdient als dieses hier, auch wenn ich von diesem hier ein Teil war.
Rykers Frage brachte schließlich alles zum überlaufen. Ich merkte kaum, wie meine Augen in Tränen schwammen, doch als ich es realisierte wischte ich mir beschämt über die Augen. "Glaub schon..?" antwortete ich schließlich mit erstickter Stimme und irgendwie hoch am Ende, als ob es als Frage gemeint wäre.
"Oh...oh also ich bin schon ziemlich dickköpfig." ich lachte leise. Also ab und an zumindest und dann richtig. Eine Eigenschaft die sowohl negative als auch positive Aspekte mit sich brachte. In diesem Fall war es wohl ganz klar negativ. Ich steigerte mich schon schnell in Sachen rein...
Leicht irritiert beobachtete ich wie Ryker Süßigkeiten herausholte. "Oh...Nein, ich mag nichts..." sagte ich leise und wagte ein kurzes lächeln. "Aber danke." fügte ich höflich hinzu. Mir war gerade wirklich nicht nach essen zumute. Schon bei dem Gedanken daran wurde mir irgendwie übel. Ich hasste meinen Körper.


Ryker
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Re: Zukunftsplay » 6
from Ryker on 01/15/2018 10:10 PMEine Weile lang saßen die beiden redend auf der Bank, wobei sich Ryker als offenes Ohr für Hazel bereiterklärte und bei ihrer Seite blieb, bis sie sich schließlich einigermaßen gut erholt und beruhigt hatte. Als sich dann die frühere Dämmerung ankündigte, gingen sie gemeinsam zurück ins Schloss.
---- frei -------
Kinsley
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Re: Zukunftsplay » 6
from Kinsley on 02/10/2018 05:18 PMEs war einer dieser Tage im Februar, in dem die Sonne draußen schien und man sich schon fast im Shirt und kurzer Hose raus wagte, aber sich die Temperaturen doch anders verhielten, als man es erwarten würde und man sich sogar mit dicker Winterjacke noch den Hintern abfror.
Kinsley war auf die Sonne rein gefallen und hatte ihre Winterjacke im Schrank hängen lassen, dafür aber die Frühlingsjacke raus geholt. Dies hatte zur Folge, dass sie nach 10 Minuten über das Schlossgelände laufen vor Kälte rot verfärbte Hände hatte, die mit Sicherheit selbst so kalt waren, dass sie Wasser damit gefrieren konnte!
Sie lief wieder ins Schloss zurück und beschloss, dass das genug eiskalte Frischluft für heute war. Sie lief einen Schritt schneller wieder Richtung Schloss, während sie ihre Hände in ihren Jackentaschen vergrub, damit diese wenigstens etwas Wärme bekamen. Nur leider übersah sie eine Baumwurzel, die aus der Erde ragte, stolperte promt darüber und legte sich der Länge nach auf den Boden. Da sie ihre Hände in den Jackentaschen hatte, hatte sie eine hübsche Gesichtslandung hingelegt.
"Verdammter Mist...", fluchte sie leise und rappelte sich wieder auf. Sie versuchte ihre Hose sauber zu klopfen, die an einer Stelle aufgerissen war und sie spürte einen stechenden Schmerz am Kinn. Vermutlich hatte sie es sich bei dem Sturz aufgeschürft und vermutlich hatte sie auch Dreck im Gesicht. Zumindest wenn ihr Gesicht Ähnlichkeiten mit ihrem Knie hatte, das ebenfalls zu bluten angefangen hatte.
"Nein... Verdammt, verdammt, verdammt...", schimpfte sie weiter vor sich hin. Kinsley besaß keinen riesigen Kleiderschrank voll Anziehsachen. Im Heim hatten sie einfach nicht so viel und das hier war ihre Lieblingshose. Sie war die neueste, die sie hatte und sie hatte sie zu ihrem letzten Geburtstag bekommen und nun hatte sie sie wegen einer blöden Wurzel kaputt gemacht.
Re: Zukunftsplay » 6
from Finley on 02/10/2018 05:32 PMDer Winter war noch im vollen Gange, obwohl sie Sonne von der Erde schien, war es nicht annähernd warm - die Sonne hatte einfach noch keine Kraft. Mit den Händen in der Umhang lief der junge Ravenclaw über das Gelände. Der Schnee war geschmolzen und Grün war sichtbar, sogar ein paar Schneeglöckchen blühten schonmal. Sein Atem verriet allerdings, dass es längst kein Frühling war, denn es bildeten sich vor seinem Mund Dampf.
Vor ihm lief ein Mädchen, er glaubte, dass es Kinsley war. Gerade als er sie rufen wollte fiel sie hin und da sie ihre Hände nicht frei hatte, fiel sie einfach auf das Gesicht. "Oh je", konnte er nur leise sagen und begann schneller zu gehen. Jetzt erkannte er auch, dass es wirklich Kinsley war. "Hey", sagte er, doch sie rappelte sich wieder auf, unterstützend hielt er sie an den Schultern fest. Dann ging er um sie herum, um ihr Gesicht zu begutachten. Sie blutete am Kinn und ein wenig aus der Nase, aber sie schien überwiegend auf das Kinn gefallen zu sein. "Das tut bestimmt weh! Was machst du auch für Sachen! Jedes Kind weiß doch, dass man nicht mit den Händen in den Taschen laufen soll. Hast du keine Handschuhe?" Er sah sich ihr Knie an. "Ich glaube wir sollten zum Krankenflügel. Wenigstens um die Wunden zu reinigen und mit einem Spruch können die Heiler auch deine Wunden versorgen." Obwohl Finley schon über Heilzauber gelesen hatte, traute er sich nicht diese anzuwenden. "Kannst du laufen?"

Don't be afraid now, beautiful girl. Show me your courage, And then show the world, Spinning, soaring
So fast and so high, Pretend that this road, Is as vast as the sky, Pretend you are brave, And then brave you will be
I'm right here beside you
Come flying with me
Reply
![[ehem.] Gryffindor](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/900d3e460df6b9ab0e93c1d69a9848d5.png)










![[ehem.] Ravenclaw](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/8059db243fb1068b97082fb6dd7272e8.png)








