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Re: Rabastan & Sadie | Sooner or later I'll make you say 'I do'.
from Sadie on 04/10/2019 09:53 AMIch nickte verständig. „Ragnar?", fragte ich dennoch rhetorisch nach, ob ich den Grund für Nyxs Abwesenheit richtig verstanden hatte, während meine Mundwinkel unwillkürlich zuckten. Die Beiden blieben eine Klasse für sich, sie konnten nicht mit aber auch absolut nicht ohne einander, was besonders der Hexe schwer fiel einzugestehen. Heute war wohl einer dieser Tage an denen es wohl nicht ohne den Anderen ging. Verständlich, mir wären auf Anhieb auch mindestens zwanzig andere Dinge eingefallen, die ich gerade lieber täte, als mir hier die Beine in den Bauch zu stehen. Wobei das Vergnügen, welchem meine Freundin sicherlich gerade nachging, wohl die Liste anführte.
Mir entging nicht, dass auch Mr. Lestrange sen. seinen jüngsten Sohn genau im Blick behielt, was mich auf seltsame Weise eine Verbundenheit zu Rab spüren ließ. Wenn man ihn sich so betrachtete fiel es schwer zu glauben, dass er ebenfalls nur als Schachfigur im Spiel seiner Familie agierte, eben genau wie ich. Es war wie ein verdammtes Hamsterrad. Wirklich unbeteiligt hoben meine Schultern sich knapp an. „Ich hab viel Zeit mit deiner Schwester verbracht!", kommentierte ich meinen kleinen Schuss in Richtung der Damen, von denen ich meinen gelangweilten Blick gerade wieder abwandte, um ihn mit herausfordernd gehobener Braue und einem eben solchen Grinsen wieder meinem Gegenüber zu schenken. Die Tatsache, dass ich in den letzten Jahren genug von Nyx gelernt und abgeguckt hatte konnte für ihn beides bedeuten- Fluch und Segen. Unnötig das weiter auszuführen, ich war mir sicher, dass ihm das ebenso bewusst war wie mir.
Es überraschte mich ehrlich, dass er die Chance nicht gleich beim Schopfe packte, sich elegant aus der Affäre zu ziehen und mich unter irgendeinem Vorwand alleine nach draußen gehen ließ. Stattdessen hielt er mir gentlemanlike die Tür auf und ließ mich vor ihm ins Freie treten. Dankend nahm ich mir eine Zigarette, nicht ganz mit dem Inhalt den ich mir erhofft hatte aber immerhin, schob sie mir zwischen die Lippen und wartete geduldig, bis er mir sie ansteckte, bevor ich weiter zum gemauerten Rand der Terrasse schritt. „Ich weiß", seufzte ich und blies dabei den zuvor tief inhalierten weißen Rauch in die milde Abendluft, ohne meinen Blick aus dem Immergrün des Gartens abzuwenden. Wir redeten das erste Mal darüber- über uns. Jedenfalls das erste Mal alleine. Und ich war dankbar für seine unverblümte Ehrlichkeit. „Es sei denn bei unseren Geschwistern kündigt sich Nachwuchs an, dann wären wir wohl vorerst abgemeldet!" grübelte ich, ehe ich ein ungläubiges Schnauben vernehmen ließ, das symbolisierte, wie wenig ich meinen eigenen Worten glaubte. Den Gefallen würde unser keiner der Vier tun, zumal es bei Henry auch eher ein Skandal als eine freudige Nachricht wäre, schließlich genoss er noch seine Narrenfreiheit als Junggeselle. Er hatte Recht, ein Nachname war in unseren Kreisen nicht ausschließlich mit der eigenen Identität verbunden, es ging um so viel mehr- angefangen bei den gesellschaftlichen Verpflichtungen und Erwartungen, aufgehört bei den ständig wachsamen Argusaugen, die jeden Schritt auf diesem Weg beobachteten und aus jedem Meilenstein ein high Society Spektakel machten. Es dauerte einen Moment bis ich ihn wieder ansehen konnte, da mir die Grübelei im Gesicht anzusehen war und so gut ich meine Gedanken auch zu kontrollieren und schützen wusste, meine Emotionen machten sich viel zu oft selbstständig, was ich schlicht und ergreifend als Schwäche anerkennen musste. Und diese teilte ich nicht gerne. Mit der zurück gewonnen Kontrolle über meine eigene Mimik drehte ich mich ihm letztlich wieder zu. Genussvoll an der Zigarette ziehend musterte ich seine Züge genau, versuchte sein Mienenspiel in Verbindung mit meinen Worten zu bringen. Und wieder musste ich mir im Stillen eingestehen, dass er recht hatte. Schließlich war klar, dass wir so oder so miteinander leben mussten, Fakt war aber auch, dass ich diesen mitleidigen Blick, den er mir schenkte, nicht auf Dauer ertragen würde. „Du hast recht", stimmte ich daher laut zu, drückte die Zigarette auf dem Mäuerchen aus und stieß mich elegant von diesem ab, um die wenigen Schritte auf den dunkelhaarigen Slytherin zuzugehen. Unmittelbar vor ihm blieb ich stehen und sah mit abermals schräg gelegtem Kopf zu ihm hoch- ich ging ihm gerade mal bis zu den Schultern und das auch nur Dank der Absätze-, während meine linke Hand das Revers seines Jacketts unnötiger Weise glatt zog und nachfuhr. „Es liegt an uns", griff ich meine vorherige Zustimmung nochmal auf, „Wir können weiter machen wie bisher, gezwungenermaßen miteinander reden ohne wirklich was zu sagen oder wir finden gemeinsam ein Arrangement mit dem wir Beide dauerhaft leben können. In beiden Optionen könntest du aufhören mich anzusehen wie ein kleines, verletztes Mädchen, dann könnte ich aufhören mich wie eins zu verhalten. Ich denke davon würden wir Beide profitieren!". Meine Stimme hatte ich bewusst gedämpft, was wie gewollt vertrauter und deutlich lasziver klang, fast so als wollte ich ihm ein persönliches, schlüpfriges Geheimnis erzählen, während ich ihn schmunzelnd fixierte und zwischen seinen schönen blauen Augen hin und her sah. Ich nutzte den Moment, in dem er vollends konzentriert schien, ihm ohne den Blickkontakt zu unterbrechen mit der rechten Hand sein Whiskey Glas aus der Hand zu nehmen und langsam an meine Lippen zu führen, um es in eben jenem gedrosselten Tempo auszutrinken. Den Blickkontakt dabei aufrecht erhaltend, verzogen meine Lippen sich zu einem süffisanten Grinsen. Die Geste rückte den funkelnden Ring an meiner Hand, der mir symbolisch für diesen Pakt angesteckt worden war, gekonnt in Szene. Entweder wir würden eine Art Komplizen, Geschäftspartner wenn man so wollte, oder aber des Anderen schlimmster Alptraum. Es war noch alles offen.

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Re: Zukunftsplay » 7
from Sadie on 04/07/2019 05:14 PMMit den Gedanken noch beim vergeudeten Erbgut von Travers jr. folgte mein Blick dem der Hexe neben mir, auf deren neuste Beute, in der ich mich kurz verlor. Das Faible für goldene Heels war schon fast Nyxs Markenzeichen. Wo genau sie die Schuhe immer so her kriegte, blieb dabei ein Geheimnis, sicher waren nicht alle legal erworben. Besonders nicht die, welche Materialien, die seit langer Zeit schon auf dem Index standen, verarbeitet hatten, wie etwa Drachenleder vom Aussterben bedrohter Arten. Wohl einer der Vorteile wenn man den magischen Untergrund regierte, es gab nichts, was es mit ausreichend Geld nicht zu kriegen gab. Fast ein wenig neidisch war ich dementsprechend immer, wenn sie ein neues Paar eintrug, welches ich mir nicht einfach nach kaufen konnte. Denn auch wenn es bei den Kleidern außer in der Länge oft keinen Unterschied tat, meine Füße waren ein gutes Stück kleiner als ihre- eben meiner reduzierten Größe angepasst. Ich nickte zustimmend, meinen Blick endlich von den leuchtend roten Ledersohlen abwendend und den meiner Freundin wieder erwidernd. Sowohl Ragnar als auch Ray strotzten nur so vor Selbstbewusstsein. Wir waren wohl alle in gewisser Weise relativ begnadete Schauspieler, aber in der Hinsicht war nichts zur Schau gestellt, diese absolut von sich selbst überzeugte Einstellung entsprach den Tatsachen. Es war einer der Gründe, weswegen ich damals mit Ray im Bett gelandet war, dieses Auftreten hatte einfach etwas unglaublich Anziehendes. Und anders als Travers konnte Ray sich darauf auch was einbilden, er hatte jedenfalls nicht übertrieben. "Das stimmt", bekräftigte ich die Aussage der Dunkelhaarigen, "Andererseits hat er es auch wirklich nicht nötig zu prahlen, ich glaube es gibt nicht viele Mädchen, die er nicht kriegt, wenn er sie haben will und das ist alles andere als ein Geheimnis!". Daher hatte ich wohl auch so ein Drama drum gemacht, ich wollte nicht zwingend zu diesen offensichtlichen Weibern zählen. "Ich danke dir", zwar trat ein Grinsen auf meine Züge, aber wir wussten Beide, dass meine Worte aufrichtig gemeint waren. So lange Nyx noch einen Einfluss auf meine wirklich einfach strukturierte Mutter hatte, brauchte ich noch keine konkreten Vorbereitungen für einen möglichst spektakulären Freitod zu treffen. Es war irgendwie interessant zu sehen, welche Dynamik sich in den letzten Jahren zwischen uns eingespielt hatte. Das war damals sicher nicht beabsichtigt gewesen, als meine Mutter uns in der Hoffnung, ich möge mir ein bisschen was von Nyx abgucken, zusammegsteckt hatte. Ich zählte Nyx mittlerweile zu einer der wichtigsten Personen in meinem Umfeld, eine meiner engsten Vertrauten. Und auch wenn wir mittlerweile Freundinnen waren, ganz hatte sie nie damit aufgehört, mich zu beschützen- sofern dies eben möglich war.
"Ja es scheint so", ich blickte am dunkelroten Nagellack meines kleinen Fingers, "Cliff ist, wie du weißt, nicht unbedingt der gesprächige Typ, wer weiß schon so genau was bei den Beiden hinter verschlossenen Türen abgeht! Vielleicht haben sie auch einfach ein wirklich gutes Arrangement für sich getroffen, haben Liebhaber, schlafen bereits in getrennten Schlafzimmern und führen die mustergültige Ehe nur für den schönen Schein! Wundern würde es mich nicht unbedingt!". Mein ältester Bruder war ein Buch mit sieben Siegeln, jedenfalls war er mir immer so vorgekommen. Wir hatten uns immer gut verstanden, aber ich hatte mit ihm nie so ein vertrautes Verhältnis wie zu Henry gehabt. "Aber solange er glücklich ist, wonach es tatsächlich aussieht, soll er es halten wie er will und bloß aufpassen, dass Mum ihm nicht auf die Schliche kommt!". Würde sie nicht, Cliff war ihr auserkorener Liebling, das Musterkind, nie würde sie ihn in Frage stellen. Ich musterte Nyx genau, suchte in ihrem Blick nach einem Anzeichen dafür, dass sie es nicht ernst meinte. Allerdings war ihre Miene wie so oft nicht zu durchschauen, was mich nachdenklich die Lippen schürzen ließ. Ich hatte noch nie in den Gedanken meiner engsten Freunden gelesen, gleichwohl wie reizvoll es mir manchmal vorgekommen war. Dennoch hatte ich es immer als Grenze anerkannt, die für die Kinder von fanatischen Reinblütern irgendwie wichtiger schienen als für andere, schließlich hatten wir kaum Privatsphäre oder Entscheidungsfreiräume die als solche von unseren Familien respektiert wurden. Ich hatte allerdings keine Zeit meine Gedanken weiter zu knüpfen, da hatte ihr nächster Kommentar mich wieder völlig in Beschlag genommen. "Kannst du mir auch nur einen Vorteil nennen, den dieses ganze Heiratsdrama mit sich bringt?", seufzte ich und leerte das gerade erst gefüllte Rotweinglas in einem, ehe ich wieder nach schenkte, "Und jetzt sag nicht sowas wie, dass es an der Feier leckere Torte und unmengen an Drinks gibt!". Ich musste leicht lachen, wenn auch ein wenig Hysterie dieses färbte. Der Alkohol wirkte in Kombination mit der betäubenden Wirkung der Alaunen schneller als gewöhnlich. Ich ließ mich tiefer in die Kissen in meinem Rücken sinken, den dünnen Rand des bauchigen Glases mit meinem Zeigefinger nachfahrend. "Was hältst du von Amerika?", philsophierte ich grübelnd, eindeutig schon unter dem Einfluss einer erhöhten Promillezahl, "Wenn die Yankee-Tussen mittlerweile schon hier her kommen um sich unsere Männer zu krallen, müssten doch von deren noch genügend solo sein. Wir könnten uns da ein komplett neues Imperium aufbauen, wir sind klug und verstehen Beide was von Geschäften, daran würde es nicht scheitern. Du würdest deiner eigenen Hochzeit entkommen und ich meiner übergeschnappten Mutter mit ihrer Vorstellung meiner Verlobung mit irgendeinem Troll. Gib mir zwei Tage und ich hab uns neue Ausweisdokumente besorgt!". Hörte sich für mich nach einem großartigen Plan an, die ganzen Harken daran ließ ich in meinem benebelten Kopf gerne mal außer Acht.

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Re: Rabastan & Sadie | Sooner or later I'll make you say 'I do'.
from Sadie on 04/04/2019 05:40 PMMit leicht geneigtem Kopf sah ich ihn einen Moment schweigend an. Er war sicher nicht aus freien Stücken rüber gekommen. Mich selbst ermahnend, mich nicht unverzüglich nach Nyx umzusehen, die ich für diesen Sinneswandel verantwortlich machte, hielt ich dem Blick meines Gegenübers stand. Der Gedanke, das er wohl gegenwärtig das zu bemitleidende, kleine Mädchen in mir sah und sich nur deswegen bemühte, ließ mich nicht los- vielmehr verschmolz es mit der nicht gerade wertschätzenden Sicht meiner selbst, den meine Mutter in den letzten Wochen in meinen Kopf impliziert hatte. Sicherlich war es nicht ihre Absicht gewesen, zweifelte ich schließlich nicht daran, dass sie nur mein Bestes wollte. Ging es allerdings um meine Person, hatte mein Vater immer schon mehr Fingerspitzengefühl bewiesen. Und auch wenn ich mich darüber ärgerte, dass ich unnötigerweise wohl zu einem Wohltätigkeitsprojekt geworden war, sollte ich den Versuch dennoch zu schätzen wissen, immerhin versuchte er es. Meinen Kopf wieder aufrichtend, setzte ich ebenfalls ein halbherziges Lächeln auf, welches mindestens so überzeugend war wie das seine. „Nur die Behandlung von Drachenpocken würde ich dem hier vorziehen", säuselte ich ironisch auf seinen Kommentar, erneut an dem Weinglas nippend, das sich schon wieder viel zu schnell in Wohlgefallen auflöste. „Wo ist deine Schwester?", kam es mir dann doch über die Lippen, schaffte es allerdings, dass es weniger scharf klang, während ich mich mit mäßigem Interesse im Saal umsah. Ich könnte dringend eine von ihren Alaunen-Zigaretten gebrauchen, um den Abend zu überstehen.
Alles wirkte irgendwie krampfhaft und furchtbar steif zwischen uns. Es war nicht so, als seien Rabastan und ich zuvor über die Maßen befreundet gewesen, aber wir hatten uns gut verstanden und konnten, sofern meine Schwärmerei es zuließ, normal miteinander reden. Mit einer Entscheidung, in die wir nicht mal wirklich einbezogen wurden, war das alles dahin. Meine Mutter und die Damen, die sie gerne als ihre Freundinnen bezeichnete- meiner Meinung nach diesen Titel allerdings nicht verdienten-, machten sich nicht mal mehr die Mühe unauffällig zu tun und starrten ganz ungeniert zu uns rüber, seit der attraktive Lestrange Sohn neben mir stand. Der Blick meiner Mutter verriet dabei nichts als Stolz und einen Hauch Selbstgefälligkeit, während der ein oder anderer ihrer Anhängsel wohl als neidvoll zu bezeichnen war. Zu verübeln war ihnen das sicher nicht, Rab war verdammt gutaussehend und die meisten Ehen der Damen mittleren Alters, die ihn fast schon anstößig musterten, wohl nicht mehr sehr befriedigend. Genauso wie mein Verlobter Widerwillen, war auch ich Opfer von starrenden Augenpaaren, nur waren diese eher abschätzig. Selbst einen kurzen, unbeeindruckten Seitenblick riskierend, entwich mir ein leises Seufzen. Ich fühlte mich sowieso schon total fehl am Platz, der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu sein machte es nicht besser, was ich allerdings sicher nicht laut zugeben würde. Generell störte es mich auch nicht, wenn alle Augen auf mir Lagen, nur waren die mir normalerweise wohlgesonnener. „Wie Dotty Parkinson es wohl finden würde, zu hören dass ihre Tochter was mit einem Halbblut laufen hat?", fragte ich gerade laut genug, dass Rab mich hören konnte und warf besagter rundlicher Frau, die links neben meiner Mutter stand ein übertrieben zuckersüßes Lächeln zu, was sie ertappt den Blick abwenden ließ, „Es wäre eine erfrischende Abwechslung!". Jedenfalls würde es für anderen Gesprächsstoff sorgen und den Fokus von uns lenken. Mein kleiner Angriff auf Mrs. Parkinson hielt die Geier leider nicht mal eine Minute zurück, da schien unsere Verlobung wieder das Gesprächsthema Nummer eins. Ich liebte meine Mutter, ohne jede Frage, aber sie war doch eine sehr einfach gestrickte Frau, was Nyx und ich auch schon oft als Anstoß für Späßchen auf ihre Kosten verwendet hatten. Nur war mir das Lachen derzeit etwas vergangen. Hoffentlich hielt Rabastan mich nicht für genauso simpel, schoss es mir durch den Sinn, was mich allerdings im nächsten Augenblick schon kaum merklich verärgert den Kopf schütteln ließ. Was spielte es schon für eine Rolle, er könnte es eh nicht ändern, er würde damit leben müssen.
Das Auflachen von Mrs. Malfoy, im Kreise um meine Mutter, riss mich wieder aus meinen Gedanken. Die Luft hier drin und die Blicke waren wie Gift für das Karussell in meinem Kopf, was meine Entscheidung schnell fallen ließ. „Begleitest du mich nach draußen?", fragte ich den deutlich Größeren, das enge, bodenlange schwarze Kleid bereits raffend und einen Schritt in Richtung Terrassentür setzend. Noch vor etwa vier Wochen hätte ich die Frage gar nicht erst gestellt, ich hätte Rab an der Hand gepackt und einfach in meinem typischen Selbstbewusstsein mit nach draußen gezogen. Aber es war viel passiert und so wie es sich einfach derzeit verhielt, wusste ich nicht so recht wo und wie wir zueinander standen. Und ich wollte mich nicht in die Riege derer Reihen, die etwas gegen seinen Willen entschieden. Schließlich hatte ich doch immer recht offensichtlich für ihn geschwärmt, aber das hatte nie auf Gegenseitigkeit beruht. Was auch lange Zeit okay gewesen war, jetzt machte es mir allerdings irgendwie Angst. Wahrscheinlich würde ich enden, wie eine von den Damen die sich um meine Mutter scharrten und es nötig hatten, junge Männer anzugaffen, die rein alterstechnisch ihre Söhne sein könnten. Auf der Terrasse trat ich an die Balustrade und schaute in den weitläufigen, parkähnlichen und schwach beleuchteten Garten. „Wird Zeit, dass sie die nächsten unglücklichen Seelen verhökern und sich an deren Story ergötzen", seufzte ich, mein Weinglas in einem Zug leerend- ich hätte mit ein neues mitnehmen sollen- und dieses auf dem Geländer abstellend, ehe ich mich an dieses gelehnt zu meinem Zukünftigen umdrehte. „Ich weiß, es tut nichts zur Sache, aber ich hatte nichts damit zu tun", setzte ich selbstbewusst an, das Kinn dabei wie in einem Automatismus trotzig vorschiebend. Warum auch immer, aber es war mir wichtig, dass er das wusste. Vielleicht weil es mir leid tat, nicht nur für mich.

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Rabastan & Sadie | Sooner or later I'll make you say 'I do'.
from Sadie on 04/02/2019 06:40 PM


Samstag, 07. Mai 1977
Mit einem Blick absoluten Desinteresses, besah ich mir die anwesenden Gäste, die Arme dabei leicht vor meinem Oberkörper verschränkt. Mein ganzes Auftreten signalisierte wohl meine heutige Abwehrhaltung. Ich hatte keine große Lust gehabt, meine Familie auf diese Party, Gala- was auch immer- zu begleiten, aber mein Veto wurde wie so oft in den letzten Wochen geflissentlich ignoriert. Dementsprechend musste meine Mutter nun wohl auch mit meiner Haltung heute Abend leben, die sie mit tadelnden und äußerst dezendetn Gesten in meine Richtung bedachte, seit wir dieses verboten pompöse Haus betreten hatten. Dieses Mal war es wohl an mir, diese ganz gekonnt zu missachten. Immerhin stand ich nicht Mitten auf dem Parkett, wo bereits die Ersten tanzten, sondern im hinteren Teil des großen Raumes, Nahe an der Terrassentür- dem schnellstmöglichen Fluchtweg. Warum genau sie so einen Stress machte, wusste ich selbst nicht genau. Sie hatte doch was sie wollte. Ich war verlobt. Kein Grund mehr mich der Gesellschaft vorzuführen, wie einen überteuerten Mantel aus der aktuellen Frühjahrskollektion. Oder war genau das doch der Grund? Wäre mein Verlobter Edward Fawley, hätte sie meine nörgelnde Wenigkeit heute Abend wahrscheinlich einfach in meinem Bett sitzen lassen, wie ich es gewollt hatte, und hätte sich die Mühen jeglicher Diskussionen gespart. Aber dem war nicht so. Wenigstens in der Hinsicht sollte ich meiner Mutter daher wohl dankbar sein, für den einen Moment in dem sie sowas wie Gnade hatte walten lassen. Dabei war sie wohl die mit den wenigstens Anteilen an meiner aktuellen Situation, gleichwohl sie sich das gerne auf die eigene Fahne schreiben würde. Das ich dem pockenübersähten Rotschopf entkommen und stattdessen einem der letzten begehrten und attraktiven Jungesellen unserer Kreise versprochen war, verdankte ich einzig und alleine dessen Zwillingsschwester. Nyx. Es war nicht so, dass ich die hübsche Hexe jemals unterschätzt hätte, dennoch war die Wendung in meinem Stück mehr als überraschend für mich gekommen.
Das Gespräch, welches wir noch Ende März in ihrem Schlafzimmer geführt und mich beim Gedanken an eine Ehe mit Fawley bereits suizidale Pläne hatte schmieden lassen, war kaum in meinen Ohren verklungen, da stand ich auch schon vor vollendeten Tatsachen im Büro meines Vaters, im Beisein von Mr. Lestrange sen. und den Zwillingen. Es war ein Sonntagmorgen gewesen und meine hysterische Mum hatte mich, die ich von der durchzechten Partynacht einen Abend zuvor völlig verkatert war, aus dem Bett gezerrt. Mein lädiertes Gesicht und die zerzausten Haare hatte sie mit zwei gekonnten Zaubern in Ordnung gebracht, mich in ein Kleid gezwängt und ohne ein Wort der Vorwarnung in das überfüllte Arbeitszimmer und einen Blick in meine Zukunft geschoben. Rabastan Lestrange. Merlin, was war ich in meiner Schulzeit in ihn verschossen gewesen und auch heute, ließ er mich alles andere als kalt. Was seine Schwester ganz genau wusste und mich mit diesem Schachzug wohl davor gerettet hatte, irgendwann den Abschaum zu heiraten, mit dem meine Mutter sich für ihre, in ihren Augen, schwer zu vermittelnde Tochter letztlich zufrieden gegeben hätte. Dennoch hatte sich die Szene in dem nach Teakholz riechenden Zimmer falsch angefühlt. Es war der Moment gewesen in dem ich vollends realisiert hatte, wieso Nyx sich mit ihrer Verlobung so quälte. Der Moment als mir klar wurde, keine freie Wahl zu haben. Ich hatte meinen Vater oft dabei beobachtet, wie er verhandelt und Geschäfte abgeschlossen hatte, ich hatte nur nie damit gerechnet, selbst mal zu einem zu werden. Entmenschlicht, wie eine der Raritäten welche er tagtäglich über die Ladentheke reichte. Und egal wie erleichtert mich die Wahl meines Zukünftigen auch für den Bruchteil einer Sekunde machte, wurde mir wohl in der nächsten bewusst, dass auch Rab nicht wirklich ein Wahlrecht gehabt hatte. Der Ausdruck in seinem markanten Gesicht, hatte mich jedefalls genau darauf schließen lassen. Und mit diesem Ausdruck würde ich wohl fortan leben müssen. Zufriedenheit sah definitiv anders aus.
"Na Schwesterherz, vermisst du jemanden?", Henry riss mich mit seinem typischen, unverwüstlichen Grinsen und einem wirklich dämlichen Kommentar aus meinen Gedanken und zog meinen Blick, welcher sich wie so oft in den letzten Wochen in dem filigranen Diamantring an meiner rechten Hand verloren hatte, auf sich. Hätte er mir nicht im selben Atemzug ein Glas mit süßlichem Rotwein entgegengestreckt, wäre die Szene sicher unschön geworden. "Noch lachst du", säuselte ich süffisant, "Aber was glaubst du wie lange Gras dir Mum noch gibt, jetzt wo sie mich endlich unter hat?". Mit einem kühlen Lächeln führte ich das Glas an meine Lippen, während auf dem Gesicht meines Bruders kurz Panik aufwallte. Als Henry zum Konter ansetzte, trat jemand in unser Sichtfeld, der ihn sogleich verstummen ließ. Er nickte Rab kurz zu, meinte dann, dass er uns alleine lasse, ehe er sich davon machte. Ich hatte den Dunkelhaarigen seit dem verhängnisvollen Vormittag im Arbeitszimmer meines Vaters nicht mehr gesehen und hätte ich meiner eigenen Unsicherheit in diesem Moment nachgegeben, hätte ich meinen Bruder zurück gerufen, nur um nicht mit Rabastan alleine sein zu müssen. Von dieser inneren Unruhe war mir allerdings nichts anzumerken, lediglich die sich schwach färbenden Wangen könnten darüber Aufschluss geben, doch ich hoffte inständig, dass sich das in den diffusen Lichtverhältnissen des Salons verlor.

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Re: Zukunftsplay » 7
from Sadie on 03/31/2019 12:11 PMDen Rauch noch einen Moment in der Lunge behaltend, begann ich zu nicken. „Schade eigentlich, rein optisch hätte er so viel Potential", gab ich mit vom Rauch ganz dumpfer Stimme zurück, der sich ohne dass ich ihn in einem ausstieß langsam einen Weg aus meinen Mundwinkeln heraus suchte. Meine Beine hatte ich in den Schneidersitz gezogen, während ich ebenfalls den Rauchschwaden der Dunkelhaarigen zuschaute, wie sie in Richtung Decke verpufften. Ich nahm noch einen letzten Zug, ehe ich ihr die Zigarette zurück gab und ihre nächsten Worte mich zum Lachen brachten, sodass ich dieses Mal keine Zeit hatte, den Rauch noch einen Moment genüsslich zurück zu halten. Zurückversetzt in die Erinnerung, welches Drama Nyx damals, kaum nach Bekanntgabe der Verlobung, mit ihrem kleinen Schachzug ausgelöst hatte. Manchmal war nicht ganz klar, wen sie mit ihren kleinen Komplotten letztlich mehr schadete und ob nicht auch ein gehöriger Teil Masochismus dabei mitspielte. Und trotzdem hatte ich nie abstreiten können, dass dies mit ein Grund dafür war, weswegen ich sie bewunderte. Sie wirkte unverwundbar, jedenfalls für alle die sie nicht kannten- was wohl auf einen Großteil der Leute mit denen sie sich umgab zutraf. „Wie gesagt, ich hatte keinen Grund mich zu beschweren. Jedenfalls war er nicht nur auf sein eigenes Vergnügen bedacht gewesen!", säuselte ich süffisant grinsend, „Ganz so explizit hab ich ihm das allerdings nicht gesagt!". Nein, hatte ich nicht. Meine Kommentare hatten sich eher auf Floskeln wie ‚okay' und ‚ganz gut' belaufen, bis hin zu dem obligatorischen ‚Wenn du es einem erzählst sind deine Tage gezählt'. Natürlich hatte Ray sich nicht daran gehalten, ebenso wenig wie ich meinen Worten hatte Taten folgen lassen. Aber das war uns Beiden wohl von Anfang an klar gewesen, ebenso wie die Tatsache, dass ich mit meinen tief gestapelten Worten über seine Leistung schlichtweg geblufft hatte. „Aber ich denke sein Ego kann das ab!", witzelte ich meine Freundin einen vielsagenden Blick zuwerfend. Denn abgesehen davon, dass Ray mir wahrscheinlich eh kein Wort abgekauft hatte, waren die Nott-Brüder nicht zwingend dafür bekannt, ein geringes Selbstbewusstsein zu haben. „Sollte meine Mutter weiter in Kategorien suchen, in denen sich Abschaum wie Fawley tummelt, darfst du ihr gerne den Vorschlag unterbreiten!", schloss ich das Thema mit einem gespielten Augenverdrehen und einem überbreiten Grinsen ab. Es gab sicher schlimmere Optionen als den jüngeren Nott.
Ich musterte die Todesserin neben mir, während sie einen schwachen Moment lang über meinen Bruder ins Schwärmen geriet. Die Wetten hatten damals hochgestanden, als ich eingeschult worden war, dass die Beiden irgendwann heiraten würden. Da wusste allerdings auch niemand wirklich, dass der Plan, der Cliff vorbestimmt war, zu dem Zeitpunkt schon in der Endphase war. Er hatte Elladora Borgin geheiratet, wie es zwischen den Vätern ausgemacht gewesen war, als die Nachkommen noch in Kinderschuhen gesteckt hatten. Rückblickend betrachtet war es ein logischer und nachvollziehbarer Gedanke von zwei jahrelangen Geschäftspartnern. Mr. Borgin hatte mit Elladora nur eine Tochter aus seiner ehelichen Verbindung nachzuweisen, meinem Vater wurde als erstes Kind ein Sohn geboren, eine Heirat der Erben und der Laden für magische Artefakte und Antiquitäten in der Nocturngasse würde überdauern und in Familienbesitz bleiben- zu gleichen Anteilen Borgin als auch Burke. Kaum hatten Clifford und Dora ihre Abschlüsse in den Taschen gehabt, gaben sie einander das Ja-Wort und seither warteten meine Eltern jeden Tag auf die Nachricht, dass sie Großeltern würden. „Das stimmt", erwiderte ich Nyx ehrlich, „Wobei er Henry und mir damit eine Gnadenfrist verschafft hat!". Außerdem machten mein Bruder und seine Frau einen ausgeglichenen und völlig zufriedenen Eindruck, ganz gleich, dass Elladora nicht unbedingt mit besonderer Schönheit gesegnet war. Sie wirkten verliebt. Was in mir oft die Frage aufrief, ob man sich wirklich aufrichtig in seinen Partner verlieben konnte, wenn es einem denn nur lange genug von außen eingeredet wurde oder ob man irgendwann einfach nur der gesellschaftlichen Erwartung unterlag. Ersteres wäre wünschenswerter, nicht zuletzt auch für meine dunkelhaarige Freundin und ihre Zukunft. Ein leicht hysterisches Geräusch, was eigentlich ein Lachen hatte werden sollen, verließ meine Lippen, als Nyx ihren Zwillingsbruder ansprach. Ich hatte lange für Rab geschwärmt und auch jetzt, würde ich mich nicht als genesen abstempeln. „Das wäre natürlich eine Option allerhöchster Güterklasse", nickte ich ironisch grinsend, es bereits als absolute Utopie abtuend, „Mach deinem Bruder doch mal den Vorschlag. Ich bin mir sicher er wird begeistert sein, ein Mädchen heiraten zu müssen, dass er immer noch als das junge, unreife Handpüppchen seiner Schwester sieht!". Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn das eintreffen würde. Auch wenn ich mich dann mehr als glücklich schätzen könnte. Rab sah gut aus, hatte Manieren und einen überaus guten Stand und Ansehen in unserer Gesellschaft. Nicht mal meine Mutter schien an solch ein Wunder zu glauben, wenn sie schon aus Sorge um mein Dasein als alte, ledige Fregatte bei den Fawleys nachhorchte. Balsam für das eigene Selbstwertgefühl. „Sieh mir bitte nach, wenn ich noch nicht meinen Namen mit eurem Familiennamen als Unterschrift übe", lachte ich, an mein pubertierendes Ich zurückdenkend- welches das durchaus eine Weile auf altem Schmierpergament getan hatte- während ich nach der Weinflasche neben dem Bett suchte, um mein Glas wieder aufzufüllen.

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Re: Zukunftsplay » 7
from Sadie on 03/28/2019 12:51 PMMit einem selbstgefälligen Nicken, errwiderte ich ihr Grinsen. "Du weißt ja, eine Hand wäscht die andere!", gurrte ich. Zwar waren wir lange nicht mehr auf dem Stand, dass wir einander Gefälligkeiten schuldig waren, aber immerhin war es eines der Prinzipien, welche in der reinblütigen Erziehung mit Einsaugen der Muttermilch gelehrt wurden. Umso besonderer waren Freundschaften, wie ich sie zu Nyx oder Kimberly pflegte. Ich wusste, dass die Beiden mir auch Gefallen erwiesen, ohne dass sie dafür eine Gegenleistung erwarteten. Ebenso funktionierte es umgekehrt. Aber damit waren wir schon fast Exoten in unseren Kreisen. Ich hätte ihr dies auch so sagen können- froh darüber zu sein, dass sie meine Freundin war, aber das war nicht unsere Art. Ich war mir davon abgesehen sicher, dass sie es auch ohne dass ich es sagte wusste. Es wurde still in dem geräumigen Schlafzimmer, jede von uns hing gerade ihren eigenen Gedanken nach. Nachdem Nyx einen tiefen Zug von ihrer Zigarette genommen hatte, schnappte ich ihr den Glimmstengel zwischen den Lippen heraus und nahm selbst einen Zug. Irgendwie musste ich ja die Informationen verarbeiten, die mich gerade ins Grübeln gebracht hatten. Mir war ziemlich klar, dass auch die Hexe neben mir gerade mit ihrem Schicksal haderte. Manchmal fragte ich mich, ob mein Leben einfacher verlaufen würde, wenn ich nicht in eine der fanatischsten Reinblutfamilien der Geschichte geboren worden wäre. "Sag mir nur, was ich alles da haben soll", murmelte ich immer noch leicht abwesend. Ich würde vor der Hochzeit noch eine Großbestellung auf dem Campus beim Dealer meines Vertrauens starten, sollte der was nicht haben, wusste ich auch genau, wen ich aus unserem Kundenstamm im Laden anhauen musste.
Nyx lenkte mein Kopfkino wieder auf das Thema, welches ich versucht hatte von mir fort zu schieben. Meine Schultern hoben sich kurz an, meine eigene Unsicherheit symbolisierend. Die Meisten der Aufgezählten kannte ich ebenfalls, nicht zuletzt, weil ich in der Vergangenheit schonmal meinen Spaß mit dem ein oder anderen gehabt hatte. "Das stimmt, ist er!", stimmte ich meiner Freundin zu, ihr die Zigarette mit dem berauschenden Inhalt zurückgebend, "Aber wenn er in den letzten Jahren nicht ein bisschen geübt hat, werden meine Nächte sehr ernüchternd!". Travers jr. war wirklich super heiß, was wohl auch der ausschlaggebende Grund gewesen war, weswegen ich vor etwas mehr als einem halben Jahr nach einer Party mal mit ihm nach Hause geganggen war. Leider konnte er meinen Erwartungen, welche durch die nette Verpackung nur verstärkt worden waren, alles andere als gerecht werden. Es war ein kurzes Vergnügen, bei dem nur er auf seine Kosten gekommen war. Fairerweise könnte ich es noch auf den Alkohol schieben, welcher zuvor in rauen Mengen geflossen war. Aber irgendwas sagte mir, dass er auch ohne nicht unbedingt der Bringer war. Wieder zuckte ich unbeteiligt die Schultern. Mir war es nicht wichtig, ob mein Zukünftiger zu den unantastbaren 28 gehörte. Ich hatte immerhin noch zwei Brüder die unsere Blutlinie fortführen konnten. Aber meinen Eltern lag da sicher mehr dran, wobei Mum wohl hauptsächlich froh darüber wäre, mich endlich in einer reinblütigen Beziehung unter der Haube zu haben. Mit einem süffisanten Grinsen bedachte ich meine Freundin. "Da wüsste ich wenigstens, was auf mich zukommt und wäre morgens zufrieden", witzelte ich. Die Sache mit Ray und mir lag schon eine Weile zurück und war meinerseits auch mehr das Ergebnis eines Vollrausches gewesen. Dennoch musste ich mir selbst eingestehen, dass er gewusst hatte was er da tat und es wirklich gut gewesen war. Was ich vor ihm selbstverständlich unter der größten Folter niemals zugegeben hätte. Außerdem hätte ich dann die selbe Situation wie meine Freundin, einen Typen an meiner Seite der es mit der Treue nicht so genau nahm. Und auch wenn es naiv und altmodisch klang, war es mir dennoch irgendwie wichtig, dass man sich treu blieb. Ob es sich letztlich so umsetzen ließ, stand und fiel wohl mit dem Zukünftigen. Ein Edward Fwaley würde mich wohl auch nicht zu lebenslanger Treue bewegen können. "Du hättest einfach Cliff heiraten sollen und wir wären längst Schwägerinnen!", stieß ich sie neckend an. Mein ältester Bruder hatte immerhin lange Vergnügen an der hübschen Slytherin gehegt.

I'm jealous, I'm overzealous.
When I'm down, I get real down, when I'm high, I don't come down.
I get angry, baby, believe me.
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But you don't judge me,
'cause if you did, baby, I would judge you too.
'Cause I got issues, but you got 'em too.
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Re: Zukunftsplay » 7
from Sadie on 03/24/2019 09:46 PM"Wahrscheinlich", nickte ich zustimmend und ein kleiner, kaum bedeutender Teil in mir, empfand in diesem Moment so etwas wie Mitleid. Ich kannte die Frau nicht, zwar erweckte sie alleine von den Erzählungen her keine großen Sympathien, aber dennoch. Alleine in einem fremden Land, der Blick daher sowieso von dieser überwältigenden Fremde getrügt und dementsprechend anfällig für jegliche Nettigkeiten. Und Liebeskummer war auch so schon echt ätzend, aber wenn man nicht mal auf seine Freunde zurück greifen konnte... fiese Sache. Ich wollte jedenfalls nicht mit der Blondine tauschen. Das wiederum würde ich Nyx so natürlich nicht sagen. Meine Aufgabe als Freundin war in diesem Szenario der Dunkelhaarigen in ihrer Abneigung bei zu pflichten, immerhin war die Amerikanerin hinter ihrem Verlobten her.
Der Gedanke daran, dass die Blonde eventuell aber ganz andere Hintergründe haben könnte, sich an Ragnar ranzumachen und sie nicht das Opfer war sondern möglicherweise bereits die Oberhand hatte, beunruhigte mich seit er meine Lippen verlassen hatte. Es war eine simple Rechnung, die niemand besser zu nutzen wusste als das menschliche Naturell- natürlich würde das MACUSA keine alte Vettel als Spitzel an die Front schicken. Sex war nicht umsonst das älteste Gewerbe der Welt und jeder wusste, welche geflüsterten Worte in zärtlich vertrauter Zweisamkeit getauscht wurden. Nicht selten kamen da auch wohlbehütete Geheimnisse zum Vorschein, von denen man sich geschworen hatte sie mit ins Grab zu nehmen. "Gut", murmelte ich, die Lippen kurz darauf angespannt aufeinander pressend. Vielleicht sollte sie über ihren eigenen Schatten springen und Ragnar doch noch ins Gewissen reden, falls dem dafür gerade die nötige Weitsicht fehlte. Dennoch haderte ich mit mir, ihr meinen Vorschlag zu unterbreiten. Keine gute Idee.
"Bitte", säuselte ich gefährlich lächelnd, "Als hätten wir im Laden nicht ein oder zwei hochdosierte, geschmacksneutrale Mittelchen welche die ganze Hochzeitgesellschaft zu Nichte machen könnten! Wir träufeln ein paar Tropfen auf die Hochzeitstorte, weil von der erfahrungsgemäß alle essen, und dein Problem hat sich von selbst erübrigt!". Immer noch grinsend, schwenkte ich das Glas in meiner Hand, welches die dunkelrote Flüssigkeit darin schwappend in Bewegung brachte. Natürlich verließen diese Inhalte die Ladentheke nicht auf offiziellen- geschweige denn legalem- Wege. Es waren die Dinge, die nach Ladenschluss in dunklen, uneinsichtigen Hinterhöfen gehandelt wurden. Meist auch gegen andere Gefälligkeiten. Ich nickte, als sie mir meine Aufgabe für den Tag nannte, was überflüssig war, das war selbstverständlich. "Call me in", versicherte ich, mich an meiner eigenen Schwäche festhaltend und wie auf Kommando an meinem Glas nippend. Die meisten von uns hatten sich ein Laster zugelegt, nachdem sie suchteten. Die Gründe dafür waren vielfältig und doch glichen sie sich in jeder unserer Biografien.
Gekonnt wie immer hielt die hübsche Slytherin an ihrer Miene fest, die es einem unmöglich machte sie zu durchschauen, wenn man sie nicht kannte. Mir konnte man meine Emoitionen oft viel zu leicht vom Gesicht lesen. Wie auch gerade jetzt, wo ich das Gefühl hatte, gleich einen hyterischen Heulkrampf zu kriegen. Ungläubig schüttelte ich unentwegt den Kopf, nicht in der Lage mich entsprechend zu artikulieren. Ihr Lächeln kam gerade richtig, denn ich spürte schon, dass meine Augen sich mit Tränen füllten, beim Gedanken daran Mrs. Edward Fawle, zu werden. Der Typ war das letzte. "Danke", murmelte ich, den Rest meines Weines in einem Zug austrinkend. Wenn jemand diese Wahl in gewisser Weise noch beeinflussen konnte, dann Nyx. Zur Not würde ich aber auch Konsequenzen für mich ziehen und zwar spätestens dann, wenn wir uns weiter in der Sparte mit Prachtexemplaren wie Fawley bewegten. Gedanklich ging ich bereits die noch nicht versprochenen Reinblüter durch, bei dem ich nicht das kalte Kotzen bekommen würde. Aber die Guten waren fast alle schon vergeben.

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Re: Zukunftsplay » 7
from Sadie on 03/20/2019 08:55 PM"Danke", flötete ich grinsend, das Kleid schwärmend an meine Brust drückend. Wenn ich es nur halb so gut füllte wie die Geberin, konnte ich mich glücklich schätzen.
Ich musterte die Slytherin, die sich in die Kissen neben mir fallen ließ, und war froh, dass ich mir nicht mal im Ansatz vorstellen konnte, wie sie sich gerade fühlte. Als sie mir die Haarfarbe von Ragnars vermeintlicher Affäre nannte, schnaubte ich kurz verächtlich, um Nyx in ihrer Annahme zu bestätigen. Ich kannte nur wenig Blondinen, die ich wirklich mochte und das dem in Ausnahmen doch so war lag meines Erachtens hauptsächlich an Kim. "Was sollte sie sonst hier suchen...", murmelte ich, an der Quaste eines dunkelgrünen Satinkissens nestelnd, von dem ich mir ziemlich sicher war, dass es aus unserem Laden stammte. Normalerweise war es doch eher umgekehrt und die britischen Mädels suchten in den Staaten eben jenes Glück. Immerhin nannte man Amerika doch nicht umsonst das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. "Oder sie wurde von den MACUSA auf uns angesetzt!", mit 'Uns' meinte ich jene, zu deren Gleichen ich mich aufgrund der noch recht frischen Tätowierung auf meinem linken Unterarm auch zählen durfte. Ich war eigentlich nicht unbedingt die Verschwörungstheoretikerin, aber die Zeit welche ich mit der Dunkelhaarigen verbrachte, war eben nunmal nicht spurlos an mir vorbei gegangen.
Das Funkeln aus ihren eisblauen Augen ließ mich die Hände ergeben in die Höhe heben. Wenn ich eins in den letzten Jahren über die hübsche Hexe vor mir gelernt hatte, dann das es schlauer war sich nicht mit ihr anzulegen. Was ich aber ebenso wusste war, welche Wirkung mein Welpenblick auf andere hatte. So auch auf mein Gegenüber. Glück für mich. "Oh", das überraschte mich tatsächlich. Vor allem aber ihr Vertrauen in mich, denn das war kein Thema welches sie normalerweise zur Debatte stellte. "Wann ist es soweit?", fragte ich behutsam und automatisch etwas leiser. Mir war klar, wie sehr sie an ihrer Freiheit hing und ich konnte es total verstehen. Jede Frau, die ein bisschen was auf ihre Unabhängigkeit und die aufstrebende Emanzipation gab, könnte das wohl. "Kann ich dir irgendwas Gutes tun? So in Richtung Schaufel, Müllsack, Fluchtfahrzeug? Die Adresse von einem möglichen Racheobjekt? Eine Sabotage für diesen Tag planen?", versuchte ich sie aufzuheitern, wenn auch ziemlich lahm und mit dem Hintergrundwissen, dass es wohl nichts gab, dass irgendwie helfen konnte. Ich wusste, dass sie sich auch teilweise selbst die Schuld dafür gab, was ich nicht ganz verstand. Wenn jemanden keine Schuld traf, dann die Zwei die es letztlich ausbaden mussten.
Ihre nächste Neuigkeit veranlasste, dass ich mich heftig an meinem Wein verschluckte und diesen fast auf ihre Bettdecke spuckte. Von einem Hustenkrampf geschüttelt, stellte ich das halbvolle Glas zurück auf den Nachttisch. "Edward?", hustete ich das Gesicht verziehend, mir eine vom Husten kommende Träne aus dem Augenwinkel wischend. Als ich an den rothaarigen Spross mit Hang zur unreinen Haut der Fawleys dachte, überlief es mich eiskalt. "Sie wird doch wohl nicht... oder glaubst du... ich meine, echt?", stammelte ich, bemüht mein Kinn nicht zu offensichtlich zucken zu lassen. Es machte mir Angst, das mir wohl ein ähnliches Schicksal blühte wie Nyx, doch das war etwas, dass ich ungern zugab. Und wenn dem schon so war, dann sollte Mum sie bitte nicht auf dem Abstellgleis suchen.

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Re: Zukunftsplay » 7
from Sadie on 03/17/2019 08:13 PMHin und wieder sah ich aus meiner Perspektive ein paar Kleider durch die Luft segeln, eines landete genau zu meinen Füßen, weswegen ich mich aufsetzte und nach dem Stück Stoff griff. Ich entfaltete das schwarze Kleid vor meinen Augen. Keine Ahnung, was sie damit für ein Problem hatte, es sah fantastisch aus. "Kann ich mir das für heute Abend leihen?", fragte ich grinsend nach und hob es so an, dass sie es im Spiegel sehen konnte. Zwar war die Hexe um einige Zentimeter größer als ich, aber das Kleid war kurz, also würde es bei mir nur etwas länger ausfallen. An ihrem 'gut' hatte ich schon gehört, dass irgendwas eben nicht so ganz stimmte. Ich erwiderte den Blick, den sie mir über die reflektierende Spiegeloberfläche zuwarf. Schweigend beobachtete ich sie, wie sie das nächste Kleid über einen Stuhl warf und sich zu mir auf das Bett setzte. Während mir wieder der Gedanke kam, dass ich die morbide Beziehung der Beiden nie verstehen würde. Einerseits hatte keiner der Zwei bisher mit Bettgeschichten hinterm Berg gehalten und sie waren einander wie Katz' und Maus, andererseits schien es Nyx gerade ernsthaft zu stören, dass aus einer der besagten Storys offensichtlich mehr gekeimt war. Was meiner Meinung nach zwangsläufig immer die Gefahr bei diesen offenen Konzepten war. Und das der blonde Nott sie mit eben jener Sache ganz offensichtlich doch provozierte, behielt ich geflissentlich für mich. Auch das waren Pfeiler einer Freundschaft, man musste ehrlich sein, aber man musste auch definitiv wissen, wann es besser war die Klappe zu halten. Ich nickte mit geschürften Lippen verständnisvoll. "Verständlich", äußerte ich mich endlich zu dem Thema, "Und würdest du ihn darauf ansprechen, würde er merken, dass es dich nervt- und das wäre auch contra produktiv, denn damit hätte er gewonnen!". Sofern es in diesem Spiel einen Gewinner gab. Gedankenverloren nestelte ich am Etikett des Kleides herum, welches ich noch nicht wieder aus den Händen gelegt hatte. Mich würde diese Situation wahnsinnig machen. Natürlich, ich hatte auch gelernt zu teilen, immerhin hatte ich auch Geschwister, aber da ging es um Lappalien, wie Spielsachen und Schokolade- wobei es auch da schon kritisch wurde-, aber meinen Mann zu teilen, war ein absolutes No-Go. "Hast du sie schon gesehen?", wollte ich neugierig, dennoch mit gewisser Vorsicht, wissen, den Blick aus den eisblauen Augen wieder suchend. Eine weitere Frage schwirrte noch in meinem Kopf rum, von der ich allerdings noch nicht wusste, ob es klug war sie ihr zu stellen. Ich räusperte mich vernehmlich, hielt dann aber doch inne. "Wieso heiratest du ihn nicht endlich?", schoss es dann doch aus mir heraus, "Ich meine, das Ganze ist doch eh mehr oder weniger besiegelt, also warum warten?". Es war nicht unüblich, dass in unseren Kreisen Ehen arrangiert wurden, ebenso dass, die Betroffenen nicht immer glücklich damit waren. Als ich jünger war hatte ich insgeheim immer gehofft, dass Nyx einem meiner Brüder versprochen würde. Nur wäre sie mit dieser Wahl nicht zwangsläufig zufriedener gewesen. Ich wusste, dass meine Mutter mir auch nicht mehr ewig zugucken würde und ja, der Gedanke war beängstigend.
Meine Schultern fanden unbeeindruckt den Weg nach oben, während ich mich zur Seite lehnte um mein Rotweinglas vom Nachtschränkchen zu holen. "Wahrscheinlich weißt du doch sowieso schon wieder mehr als ich", grinste ich, das Glas zu meinen Lippen führend. "Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Mum was im Schilde führt. Aber ich kann mich natürlich auch irren und sie ist einfach nur so berechnend wie sonst und ich einfach ein bisschen paranoid!".

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Re: Zukunftsplay » 7
from Sadie on 03/17/2019 01:03 PM

Kommendes Wochenden | Lestrange Manor
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Die Klausuren waren alle geschrieben und das Semester zu Ende. Es war keine Seltenheit, dass ich in den Ferien im Laden zur Hand ging. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Mum mich auch bewusst für die Wochenenden da verplante, damit ich meine Zeit nicht ausschließlich auf irgendwelchen Partys verbrachte. Dort hatte sie immerhin keinen Einfluss darauf, wen ich kennenlernte und wenn man nach ihr ging, dann müsste ich meine biologische Uhr schon mindestens genauso laut ticken hören wie sie. Dabei tickte bei mir noch gar nichts. So überhaupt nicht. Bedachte man allerdings, dass die meisten reinblütigen Mädchen in meinem Alter schon einem ehrwürdigen, selbstredend ebenfalls reinblütigen, Jungen versprochen waren, dann verstand ich allerdings den Druck, den sie als meine Mutter verspürte. Bisher hatte ich wohl immer das Glück gehabt, dass mein Vater was mich betraf doch um einiges wählerischer und milder gestimmt war. Mit Cliff und Henry ging er deutlich strenger ins Gericht, ich war eben sein kleines Mädchen und für das, war das Beste nicht gut genug. Doch lang würde er sich gegen Mum wohl nicht mehr behaupten können und dann würde ich mich mit ihrer Wahl zufrieden geben müssen, wenn ich es bis dahin nicht selbst auf die Reihe gekriegt hätte. Im besten Fall würde es mich so glücklich treffen wie Nyx, die ihre Lage natürlich etwas anders beurteilte, als ich als Außenstehende. Aber sie hätte es wohl deutlich schlechter haben können, Ragnar war gutaussehend und kam aus entsprechendem Hause. Wie genau sich die Beziehung zwischen den Zwei allerdings verhielt, vermochte ich nicht zu sagen.
Ich mochte die Slytherin, mehr noch, ich sah schon seit Jahren zu ihr auf. Was vorallem meine Mutter entsprechend förderte und die Dunkelhaarige in jedem zweiten Satz als Paradebeispiel anpries. An die mit Stuck verzierte Zimmerdecke starrend, lag ich auf dem Bett der Lestrange, in Gedanken bereits bei der Party, auf die ich am Abend noch mit Kim gehen wollte. Morgen war glücklicherweise Sonntag und der Laden blieb geschlossen, weswegen meinen Plänen auch nichts im Weg stand. Das ich gerade in Nyxs Zimmer lag, war wohl Mums letztes verzweifeltes Aufbäumen, jemand würde mir wohl vor den Abendstunden noch Vernunft einreden. Das Nyx gerade das nicht tat, war wohl ein unausgesprochenes Geheimnis zwischen uns und noch ein Grund mehr, dass ich sie so mochte. "Wie läuft's auf der Arbeit?", fragte ich etwas lauter, weiterhin den Schnörkeleien an der Decke mit den Augen folgend, da die hübsche Dunkelhaarige, gerade in Mitten ihres großen Kleiderschrankes stand.

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![[ehem.] Slytherin](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/e87c12c7744df3d23b520d143dffb70e.png)









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