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Darren

24, Männlich

Main Character Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 6 Reinblut Unentschlossen Slug-Club Duellierclub Zauberkunstclub Kapitän Jäger Eisprinz Frei Abwesend

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Re: Salon der Madisons

von Darren am 25.01.2019 19:38

Ich war froh zu hören, dass ich nicht der Einzige war, der so empfand und zu wissen, dass sogar Reagan auch ab und zu gerne Mal auf dieses Theater verzichten würde, war beruhigend. Sie war so ziemlich die bestangepasste von uns allen und sie hatte ihre Rolle schon immer am besten gespielt, ich fühlte mich manchmal neben ihr so, als würde ich nciht genug Energie in all das hier stecken. Da tat es einfach mal gut zu hören, dass sie auch ihre Schwierigkeiten damit hatte.
Die Worte, die sie danach sagte, ließen mcih allerdings fast aufseufzen, einfach weil sie so wahr waren. Es brachte nichts zu rebellieren, wir würden nur alles verlieren. Ich liebte meine Eltern, egal wie streng sie ab und zu sein konnten und ich wollte nicht, dass sie sich von mir abwandten. Und das würde zwangsläufig passieren, wenn ich ehrlich mit ihnen wäre.
Sie wussten von so vielem nicht, von den Dingen von denen niemand wirklich etwas wusste, und sie durften es auch nie erfahren. Ich konnte den Status eines Madisons einfach nicht verlieren, dass wäre schmerzhaft. Egal, wie sehr ich die Etickette verachtete.
Ihr Dank riss mich wieder aus meinen Gedanken und ich schenkte ihr ein ehrliches Lachen. Es machte mir überhaupt ncihts, ihr in solchen Situationen zu helfen, im Gegenteil.
"Das habe ich doch gerne gemacht", flüsterte ich und blickte sie für eine Sekunde an. Dann wandte ich meinen Blck wieder in die Menge und hielt nach weiteren bekannten Gesichtern ausschau. Ich war wirklich froh, dass Reagan und ich schon so lange miteinander tanzten und wir uns deshalb auf den Anderen verlassen konnten. Sonst würde das hier gerade auf keinen Fall so glatt laufen.
Ich nickte und probierte mir das in Gedanken einfach immer wieder vorzusagen. Ich musste nicht mehr lange durchhalten und dann konnten wir uns mit einer Flasche Feuerwhiskey in mein Zimmer oder das Poolhaus zurückziehen. Ich war noch nicht mal so ein riesen Fan von Alkohol, aber an manchen Tagen tat er doch gut. Dann wollte ich einfach auch nicht mehr an all den Mist denken, der vor sich ging.
Es mochten vielleicht zehn Minuten vergangen sein, in denen Reagan und ich nur getanzt hatten, als mein Vater den anderen Männern im Raum bedeutete ihm zu folgen. Ich wusste, was nun folgen würde, sie würden in den Keller heruntergehen und irgendeine Alkohol Verkostung und anderen Unsinn machen. Wir waren endlich an dem Punkt angekommen, an dem sich das ganze etwas lockerte.
"Scheint so, als hätten wir das Schlimmste hinter uns.", murmelte ich in Richtung Reagan, "Wollen wir dann so langsam unauffällig verschwinden?" 

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until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.

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Darren

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Re: ♔ Zusage

von Darren am 25.01.2019 18:58

Ich erscheine auf dem Ball.
Single [ ]
In Begleitung [ x ]
Meine Begleitung ist: Reagan Aubigny

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.01.2019 16:11.

Darren

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Re: Salon der Madisons

von Darren am 11.01.2019 14:33

Reagan begann sich mit meinem Vater zu unterhalten und ich bemerkte, dass er sehr geschmeichelt von ihrem Kompliment war. Auch, wenn das eher das Steckenpferd meiner Mum war, so hörte es mein Vater trotzdem gerne, wenn man ihm meldete, dass das Fest gut geplant war. Ich nickte, als Reagans Vater fragte, ob wir uns denn amüsierten.
Ich amüsierte mich zwar nicht so recht, oder zumindest würde ich mich woanders mehr amüsieren, aber da das nicht die Antwort war, die angemessen war, schwieg ich. Außerdem war es ja schon gar nicht mehr so schlimm, seitdem Reagan hier war. Ansonsten hätte ich nämlich mich den ganzen Abend extrem langweilen müssen.
Ich bemerkte, dass Reagan bei den Worten ihres Vaters errötete und hatte das Bedürfnis ihr etwas aus der Patsche zu helfen.
"Ich glaube ich nehme ihre Tochter gerade ein wenig in Anspruch, Sir", antwortete ich mit einem humorvollen Unterton. Reagans Vater stieg in mein leichtes Lachen ein und auch die anderen Männer lachten leicht. Ich wusste nicht, ob das nur Höflichkeit war, aber es interessierte mich auch nicht direkt.
"Nun dann wünsche ich euch beiden auch weiterhin Spaß!", antwortete mir ihr Vater und nickte uns zu. Ich bedankte mich und griff nach Reagans Hand, um sie mit mir in Richtung der Tanzfläche zu ziehen. Dort angekommen stellte ich mich zum Tanzen auf und nahm die Position ein. Als Mann führte ich natürlich bei diesen Standardtänzen, denn was anderes konnte man zu dieser Musik hier eh nicht tanzen. 
"Ich wünschte echt, es würde nicht immer so stark auf diese Ettikette geachtet werden", seufzte ich, so leise, dass nur Reagan es hören konnte. Sollte eines der Paare, die neben uns tanzten, diese Worte mitbekommen, dann könnte mein Ruf wirklich schaden nehmen und das wollte ich wirklich nicht. So ungern ich es nämlich mochte, so wichtig war es doch, die selbe Meinung, wie jeder andere zu haben. Manchmal hatte ihc wirklich das Gefühl, dass wir Reinblüter noch im Mittelalter lebten, wo verschiedene Meinungen noch verboten waren. Immerhin tanzten wir hier auch immer noch Standardtänze und trugen nur festliche Kleidung. Ich sehnte mich in dieser Sekunde nach meinen gemütlichen Klamotten und vor allem nach meinem Bett. Ein bisschen Ausruhen wäre genau das Richtige nun. Und gegen eine Zigarette hätte ich auch nichts einzuwenden, aber ich würde wirklich Probleme bekommen, sollte das jemand mitbekommen.

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Re: Rojanna & Darren "Captum"

von Darren am 07.01.2019 18:19

Ich hörte ihren Worten zu und wünschte mir bloß, dass ihc auch daran glauben könnte. Aber sie prallten einfach an mir ab, so als wäre ich unfähig etwas anzunehmen, dass mich aus diesem Albtraum wecken würde. Ich wusste, dass ihc ihr damit geholfen hatte und ich wusste, dass der Mann ein furchtbarer Mensch gewesen war, aber das half nicht. Noch immer hörte ich anklagende Stimmen, die mich als Mörder schimpften. Und je öfter ich sie hörte, desto mehr klangen sie wie Menschen, die ich kannte und desto mehr glaubte ich ihnen. Ich war ein Mörder.
Ihre Berührungen waren warm, aber ihc fühle mich kalt, so kalt, als würde die Sonne nie wieder auf mich scheinen. Und das machte mir Angst. Aber scheinbar hatte sie ja auch Angst. Dann durfte ich meine eigentlich nicht zeigen. Ich musste stark sein und ihr zeigen, dass ich sie beschützen würde. Auch, wenn sich alles in mir danach sehnte auch in den Arm genommen zu werden. Ich wolle von jemandem gehalten werden, der mir zuflüsterte, dass alles gut werden würde.
Ich nickte leicht, als sie sagte ich solle schlafen. Ich wusste genau, dass ich das nicht konnte und um ehrlich zu sein, wollte ihc das auch nicht. Ich hatte Angst vor meinen Träumen. 
Das Bett war weich, aber ich nahm es kaum war, ich spürte nur diese Kälte in mir und all die Angst. Und ich wollte, dass es aufhörte. Ich kriegte keinen Ton heraus, als sie mich fragte, ob sie sich an meinen Arm schmiegen durfte aber glücklicherweise tat sie es trotzdem. Jemanden im Arm zu halten tat irgendwie gut, es nahm etwas von dieser beinahe undurchdringlichen Schwärze in mir drin. Ich sprüte, wie sich ihre Finger mit meinen verhakten und schaute zu ihr herüber. Ein leichtes Lächeln umspielte meine Lippen bei ihren Worten. Ich schaute ihr zur Antwort einfach in die Augen und hoffte, dass sie darin lesen konnte, was ich einfach nicht in Worte fassen konnte. Das ich es gerne gemacht hatte und jederzeit wieder tun würde.
Irgendwann fielen ihre Augen zu und ich schaute ihr beim schlafen zu. Nun sah sie friedlich aus, so als wäre nichts passiert. Vorsichtig nahm ich meine andere Hand und streichelte leicht über ihre Wange. Ich konnte mir gar nciht vorstellen, was sie durchgemacht hatte in all den Jahren.
Irgendwann, es mochte eine Stunde vergangen sein, schlief ich auch ein, aber mein Schlaf hielt nicht lange. Roja weckte mich mit einem Schwall von Ideen, die mich wieder in die Gegenwart zurückholten. Wir steckten immer noch in der Patsche. Und das war untertrieben.
"Ganz ruhig, Roja", forderte ich das Mädchen auf und setzte mich selber wieder aufrecht aufs Bett. Ich spürte, dass ich wirklich müde war , aber mein Verstand arbeitete schon wieder.
"Das bringt doch alles ncihts, glaube mir", murmelte ich und beobachtete sie. Es tat mir leid, dass ich sie nun so belastete. Das wollte ich wirklich nicht.

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Re: Rojanna & Darren "Captum"

von Darren am 07.01.2019 16:59

Jetzt, wo ich saß und sich mein Körper langsam wieder entspannte, kamen aber auch all die Gefühle hoch, die ich bis gerade eben unterdrückt hatte, weil sie mich sonst behindert hätten. Schuld klebte nun an mir, wie Blut an meinen Händen. Ich merkte, wie sich etwas schweres um mein Herz schloß und sich zudrückte, bis ich das Gefühl hatte, mein Herz würde einfach zerspringen. Tränen begannen in meinen Augen zu brennen, aber ich blinzelte sie weg und vergrub einfach mein Gesicht in meinen Händen. Ich war jetzt offiziell ein Mörder!
Mörder... Das Wort klebte in meinem Gehirn fest und breitete sich dort aus, sodass ich an nichts anderes mehr denken konnte. Ich war des Mordes schuldig und hatte es nie gewollt. Ich hatte nie den Todessern beitreten wollen, weil ich niemals jemanden töten müssen wollte. Und jetzt hatte ich trotzdem das Blut eines Mannes an meinen Händen. Er mochte vielleicht kein netter Mensch gewesen sein, aber er hatte es auch nicht verdient zu sterben.
Ich blickte wieder auf und in Rojas Gesicht, als sie meine Hand drückte. Ich erwiderte den leichten Druck und nahm einen tiefen Atemzug. Ich hatte das für sie getan, um sie zu beschützen und deswegen durfte ich mich jetzt nicht so fertig machen. Wer wusste schon, was der Mann ihr sonst angetan hätte.
Als Roja sprach, sah ich ihr an, dass sie wirklich dankbar war. Und irgendwie half mir das, ich fühlte mich nicht mehr ganz so schuldig. "Du schuldest mir gar nichts", murmelte ich und blcikte sie an. Noch immer sah sie müde und fertig aus. Vielleicht sollte sie sich mal ausruhen und ich könnte solange etwas austüfteln um uns da beide rauszukriegen.
"Bist du müde?", fragte ich sie dementsprechend, "Du kannst dich ruhig ausruhen"
Ich lächelte sie leicht an und legte meine Hand kurz auf ihre Schulter. "Ich pass auch dabei auf", fügte ich noch hinzu, auch wenn ihc nicht ganz wusste, wieso.
(Ich habe das mal ein wenig kürzer gefasst. Dann kannst du auch mal bestimmen, was als nächstes passiert :) Sonst habe ich immer das Gefühl, dass ich dir immer nur was vorschreibe XD )

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Re: Rojanna & Darren "Captum"

von Darren am 06.01.2019 16:01

Wir standen in dieser Seitengasse und ich hatte für einge Sekunden das Gefühl, dass sich nichts bewegte, dass die Zeit einfach angehalten hatte. Aber das hatte sie nicht und die Realität kam so rasch zurück, dass mir fast schlecht wurde.
Ich sah auf, als ich Rojas Hände auf meiner Brust spürte und konnte in ihren Augen leichte Tränen entdecken. Als sie mich dann in den Arm nahm, legte ich auch meine Hände auf ihren Rücken. Ich spürte, wie sich ihr Körper unregelmäßig hob und senkte, was mir verriet, dass sie weinte. Ich wollte irgendwas dagegen tun, aber ich wusste nicht, was. Momentan wusste ich eigentlich gar nichts.
Ich hatte jemanden getötet, das drang zu meinem Gehirn durch. Aber das merkwürdigste an dieser Information war, dass sie nihts in mir auslöste. Ich hatte mit Schuldgefühlen oder sogar auch Tränen gerechnet, aber da war nichts, gar nichts. Mein Körper und mein Gehrin fühlten sich vollkommen taub an und das war irgendwie noch beunruhigender, als wenn auch ihc in Tränen ausgebrochen wäre.
Rojas Worte weckten mich aus meinen Gedanken und ich blickte sie ebenfalls an. Tränen liefen noch immer ihre Wangen herab und sie sah bemittleidenswert aus. "Du kannst jetzt nicht gehen, Roja!", stellte ich emotionslos fest. Sie hatte ja keinen Platz zu dem sie konnte. "Wo willst du denn bitte hin?", fragte ich nun, eine Spur sanfter. Ich folgte mit meinem Blick einer Träne, die ihre Wange hinunter lief und auf ihrer Wange leicht glitzerte. Mit einer sanften Bewegung, wischte ihc sie weg und schaute meine Freundin eindringich an. "Wir Beide werden jetzt zum nächsten Hotel gehen und einchecken", erklärte ich ihr und deutete in Richtung der Gasse. "Hierentlang", murmelte ich, während ich neben Roja die Straße entlang lief.
Ich fragte mich, ob sie wohl fror, schließlich war es draußen schon verdammt kalt und sie war nicht dafür gekleidet. Ich hoffte, dass man uns im Hotel etwas zum Anziehen bringen konnte. Es war nur ein kurzer Weg bis zu einem der Hotels, die ich so gut kannte, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es Ewigkeiten dauerte. Ewigkeiten in denen das Gesicht des nun toten Mannes vor meinen Augen aufblitzte und mich verurteilte. Ich wusste, dass ich wirklich in Schwierigkeiten steckte. Wenn sie das zu mir zurückverfolgen könnten, dann würde ich vors Zaubergamott treten müssen, indem mein Vater einer der wichtigsten Anwälte war. Und dann würde er mich nach Askaban stecken. Ich merkte, wie meine Hände vor Panik anfingen, zu schwitzen.
Endlich betraten wir die Lobby des noblen Hotels. Dieses Jahr waren wir in einem anderen abgestiegen, aber man kannte uns hier immer noch. Als wir vor den Thresen traten, verzog sich das Gesicht des Mannes hinter dem Thresen zu einem Lächeln.
"Ah, der junge Mr. Madison", lächelte er und dann wanderte sein Blick zu Roja. "Und Begleitung"
Seine Nase zuckte ein wenig, als er das sagte, aber ich versuchte erst gar nicht irgendwas zu erklären. Roja und ich brauchten einfach nur ein Zimmer und das schnell.
Glücklicherweise brauchte ich nicht lange mit dem Mann verhandeln, er kannte schließlich meinen Vater und unsere Machtposition. Und somit waren ich und Roja nach nur fünf Minuten in einem der wirklich luxoriösen Zimmer. Erschöpft ließ ich mich aufs Bett sinken und starrte an die Wand. Wie hatte mein Leben innerhalb weniger Minuten so einen Tourn nehmen können?
"Ist alles okay bei dir?", fragte ich an Rpja gewandt. Sie sah noch immer blass aus.

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Re: Salon der Madisons

von Darren am 06.01.2019 15:38

Sobald wir unten ankamen, ließ ich meinen Blick durch die Menge streifen. Es waren eine ganze Menge Zauberer und Hexen gekommen und alle aus angesehenen Reinblutfamilien. Ich sah meine Eltern, wie sie sich unterhielten und auch einige meiner anderen Verwandten konnte ich erspähen. Nur meine Cousins waren, wie vom Erdboden verschluckt. Das war aber vermutlich auch besser so. Denn, wenn die sich noch einen Fehltritt erlaubten dann konnte es wirklich sein, dass es Tote gab.
Auf ihre Frage hin, zuckte ich leicht mit den Schultern. Ich war bei weitem nicht der Entscheiungsfreudigste Mensch und auf Partys, wie dieser gefielen mir meist alle Optionen nicht.
"Ich glaube etwas tanzen wäre eigentlich eine gute Idee", antwortete ich ihr dann, da diese Art Beschäftigung auf Feiern, wie dieser, immer gern gesehen waren. Glücklicherweise war ich auch ein wirklich passabler Tänzer. Das verdankte ich meine Mutter, die mir beigebracht hatte, wie man alle klassischen Standardtänze meisterte.
Bevor wir allerdings dazu kamen, probierten wir noch einige der Snacks, die für alle zur Verfügung standen. Meine Mutter hatte sich dabei mal wieder selbst übertroffen. Jedes Jahr probierte sie bessere Häppchen zu organisieren, um es für alle interessant zu halten. Als ich mir gerade eines der, von Reagan beworbenen, Lachshäppchen in den Mund steckte, fiel mir auf, wie viele junge Männer im Saal mich argwöhnisch musterten. Waren das etwa alle Reagans anwerber?
"Du scheinst ja wirklich heiß begehrt zu sein!", flüsterte ich ihr zu, sodass niemand sonst uns hören konnte. Ich fand es nicht verwunderlich, schließlich war Reagan sehr hübsch und darüberhinaus noch wahnsinnig klug. Kein Wunder also, dass sich alle diese Idioten um sie rissen.
Als Reagan mich darauf aufmerksam machte, dass ich vermutlich noch mit meinem Vater reden musste, entfuhr mir ein leichtes Seufzen. Sie hatte leider recht. Am heutigen Abend war ich meinem Vater aus dem Weg gegangen, einfach weil in letzter Zeit viel in der Familie vorgegangen war und ich nicht involviert werden wollte. Trotzdem würde ihc es irgendwann machen müssen.
"Dann lass uns das eben hinter uns bringen", stimmte ich ihr zu und machte mich mit ihr an meiner Seite auf den Weg zu unseren Vätern und meinem Onkel. Wir stellten uns höflich zu ihnen, ohne das Gesrpäch, welches die Männer gerade führten, zu unterbrechen. Es war nichts wichtiges gewesen, nur eine Konversation über die Politik im Zaubereiministerium. Über dieses Thema redete mein Vater sowieso am liebsten, schließlich war er dort ein ziemlich hohes Tier.
"Guten Abend Darren. Schön dich zu sehen, Reagan", begrüßte mein Vater uns mit dieser typischen Kälte in seiner Stimme. Augenblicklich lastete sein Blick schwer auf mir und ich wandte mich von ihm ab, um lieber Reagans Vater zu begrüßen. Der sah mich wenigstens nicht so an, als hätte ich irgendwas extrem falsch gemacht.

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Salon der Madisons

von Darren am 05.01.2019 17:02

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Re: Darrens Zimmer

von Darren am 05.01.2019 16:49

Ich lachte leicht bei ihrem Kommentar. Ich hatte mir ja schon gedacht, dass sie nicht wegen mir hier oben war. Trotzdem hatte sie schon recht, dass wäre schmeichelhaft gewesen. Ich war ja eigentlich niemand, dem Aufmerksamkeit und Bewunderung so wahnsinnig wichtig war, im Gegensatz zu den meisten Männern. Ich kannte das von meinem Cousin Flynch, der es immer liebte zu flirten. Ich war nicht so. Ich flirtete durchaus zurück, aber von selbst eher selten.
Ich wurde allerdings wieder etwas ernster, als sie das mit dem heiraten ansprachen. Sie tat mir was das anging wirklich leid. Leider war das immer noch gang und gebe in den meisten Reinblüterfamilien. Auch meine tat das. Bis jetzt hatte man mit mir zum Glück noch nicht darüber geredet.
"Gott, die wollen dich echt mit jemandem aus meinem Verwandtenkreis verkuppeln?", fragte ich mit gehobenen Augenbrauen, "Renn! Renn, solange du noch kannst!"
Das letzte hatte ich scherzhaft gemeint, aber vielleicht sollte sie das doch ernst nehmen. Meine Familie war einfach viel zu kompliziert.
"Keine Ahnung, aber meine Familie findet die Idee auch ganz toll!", antwortete ich ihr und verdrehte die Augen.
"Wenn meine Mum mir jemals eine Frau vorstellt, flippe ich aus!", scherzte ich und schüttelte den Kopf. Ich wollte ungern jemanden heiraten, den ich nicht mochte. Und akzeptieren würde ich das auf jeden Fall nicht.
Zumindest nahm ich mir das vor. Meinem Vater etwas abschlagen war nicht wirklich das Einfachste.
Ich seufzte leicht, als sie vorschlug nach unten zu gehen, stimmte allerdings zu. Es war bestimmt nicht so schlimm ein bisschen mit ihr zu tanzen und sie so vor Idioten zu retten, Außerdem würde mich meine Familie dann auch in Ruhe lassen. Dementsprechend nahm ich ihre Hand an und stand auf. Als sie dann mein Outfit zurecht rückte musste ich grinsen. Sie war wirklich sehr gut erzogen, ich war mir sicher, dass alle Männer froh sein würden, sie zur Frau zu bekommen. Trotzdem wünschte ich ihr natürlich, dass sie sich ihren Mann selbst aussuchen durfte.
Ich lächelte erneut bei ihrem Kompliment. Nicht, dass mich irgendwelche Mädchen da unten wirklich interessierten, aber ein Kompliment von ihr war mir auch so viel wert.
"Du siehst aber auch sehr gut aus. Kein Wunder, dass du dich vor potenziellen Ehemännern nicht verstecken kannst", antwortete ich grinsend und hielt ihr meinen Arm hin, damit sie sich einhaken konnte.
Als sie das getan hatte, verließen wir beide mein Zimmer und schritten zusammen die Treppe herunter. Ich war mir sicher, dass wir beide dabei ziemlich gut aussahen.
Zusammen betraten wir den Salon und somit das Herz des Festes.


Fortsetzung: Salon der Madisons

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2019 17:02.

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Re: Rojanna & Darren "Captum"

von Darren am 05.01.2019 16:32

Ich war beruhigt, dass sie nickte. Das bedeutete, dass es ihr nicht so schlecht gehen konnte, Trotzdem sah sie aus, als würde sie frieren. Verständlich, sie trug ja kaum etwas. Ich biss mir kurz auf die Unterlippe, dann beschloß ich etwas. 
"Warte mal kurz", murmelte ich und begann meine Jacke und dann meinen Pulli auszuziehen. Darunter trug ich zwar ncihts mehr, aber das war nicht so schlimm. Ich konnte ja einfach meine Jacke zu machen.
"Zieh den an", schlug ich ihr vor und hielt ihr den Pulli entgegen. Als sie ihn nahm und anzog, blickte ich etwas verlegen zur Seite und konzentrierte mich einfach darauf meine Jacke wieder zuzumachen, Ich wollte sie auf keinen Fall anstarren. Das hatten heute schon viel zu viele Menschen getan. Mein Blick wanderte zu dem Mann, den ich ausser Gefecht gesetzt hate.
Sein Kopf stand in einem ungesunden Winkel ab und meine Augen weiteten sich. Je länger ich ihn anstarrte, desto falscher wirkte das Bild. Konnte es sein, dass er...?
Nein, darüber wollte ich jetzt wirklich nicht nachdenken.
Stattdessen wandte ich mich wieder zu Roja. Bei ihrer Frage biss ich mir auf die Unterlippe. Ich wollte sie dringend hier rausbekommen, aber ich wusste nicht wie und auch nicht wohin. Da draußen warteten schließlich meine Eltern auf mich und cih konnte mir vorstellen, dass sie nicht begeistert davon wären.
"Ich werde es probieren!", antwortete ich ihr ehrlich, während ich probierte einen Plan zu erschließen. Vielleicht konnte ich sie ja in ein Hotel bringen. Aber ganz bestimmt nicht in diesen Klamotten, die würen uns nie reinlassen.
"Erstmal müssen wir hier weg", sagte ich mehr zu mir selbst, als zu ihr. Trotzdem erfasste ich vorsichtig ihre Hand. Ich blickte sie an um mich zu vergewissern, ob das okay für sie war, aber ich hatte das Gefühl, dass es einfacher so war. Sie schien müde und durcheinander zu sein und ich wollte sie ja nicht auf dem Weg verlieren.
So leise, wie ich konnte bewegte ich mich auf den Ausweg zu und zog Roja dabei hinter mir her. Ich merkte, dass es ihr nicht besonders gutging, aber wie sollte es auch. Das hier musste die Hölle sein.
Gerade, als wir das Zelt verlassen hatten, hörte ich einen Schrei aus dem Zelt hinter mir.
"Mord! Mord!", brüllte jemand in voller Lautstärke und ich bekam eine Gänsehaut. Ich hatte also wirklich jemanden umgebracht. Das hatte ich nicht gewollt. Aber es war ja Selbstverteidigung gewesen, irgendwie.
Ich durfte jetzt nciht darüber nachdenken und vor allem nicht stehen bleiben, denn die ersten Menschen strömten auf das Zelt zu.
"Hier lang", flüsterte ich und zog Roja mit mir in eine Seitengasse, wo ich mich erstmal gegen die Wand lehnte und nach Luft schnappte. Ich hatte das Gefühl einen Marathon gelaufen zu sein.

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