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Re: Klassenzimmer für Arithmantik
von Nate am 08.03.2018 20:54Ich verdrehte grinsend die Augen. Sie spielte also gerne. Gut, das konnte ich auch. "Bis Sie sich entschieden haben bleibt es also bei Miss Greengrass? Oder Misses?" Das sie noch nicht verheiratet war, wusste ich ja eigentlich, aber ich wollte mich ja nicht gleich verraten, weswegen ich vorerst den Unwissenden mimte. Ich bezweifelte zwar, dass sie jetzt vor mir über ihre Verlobung sprechen würde, aber einen Versuch war es ja wert.
Als sie sich auf meinen eigenen Namen bezog, schmunzelte ich. "Aber er ist häufiger als Denora. Würde ich meinen." erwiderte ich nachdenklich. Ich hatte meinen Namen schon öfter gehört, während mir der Name Denora noch nie untergekommen war. Erst auf diesem Dokument, das mir meine Familie eines Tages unter die Nase gehalten hatte. Von ihr bereits unterzeichnet. Vermutlich hatte sie dieses Dokument nicht einmal gelesen. Es hatte auch nicht viele Angaben über mich gegeben. Mister N. Tribe war dort vermerkt gewesen. Nicht mehr und nicht weniger. Das waren nicht sonderlich viele Angaben und es könnte immer noch fast jeder sein.
Ganz in meine Gedanken darüber vertieft, ob sie es wohl gelesen hatte, folgte ich ihr weiterhin.
"Ich lauere auch niemanden..." auf wollte ich gerade sagen, allerdings hatte ich gerade vor ihrem Klassenzimmer gewartet, bis sie herauskam und das konnte man schon als auflauern auffassen. "Okay. Das eben war das erste Mal, dass ich dir aufgelauert habe, aber auch nur, weil ich neugierig auf die geheimnisvolle Frau war, der ich nun in so kurzer Zeit schon öfter über den Weg gelaufen bin, als meiner Verwandtschaft innerhalb eines Jahres." korrigierte ich dann. Ich warf ihr einen Seitenblick zu, der ihr bedeuten sollte, dass es so etwas wie Schicksal wohl nicht gab. Zumindest glaubte ich nicht wirklich daran. Das wir uns in der Winkelgasse getroffen hatten, war wirklich ein Zufall gewesen, aber nach Hogwarts war ich ja nur wegen ihr gekommen und hier mussten wir uns ja früher oder später über den Weg laufen. Ich war sehr froh, dass das 'früher' eingetroffen war. Sobald ich sie gut genug kannte, konnte ich diesen Kindergarten hier auch wieder verlassen.
"Genau. Deswegen spielen Sie auch Postbote in einer gewissen Gasse." ich zog die Augebrauen hoch und legte den Kopf leicht schräg. "Aber keine Sorge, bei mir ist ihr Geheimnis sicher." versprach ich mit einem Grinsen. Schade, dass ich meine eigenen Gedanken nur vor dem Eindringen anderer schützen konnte und nicht in den Kopf anderer sehen konnte. Ich wüsste jetzt nur zu gerne, was sie dachte. Ob sie wohl ahnte, wer ich war?
Ich sah zu ihr und bemerkte, dass sie Gänsehaut hatte. "Ist dir kalt?" fragte ich mit gerunzelter Stirn und strich kurz über ihren Arm. Er war warm, also schien sie nicht zu frieren. "Oder mache ich dir etwa Angst?" ich lachte leise in mich hinein. Es war mir egal, dass ich einfach vom 'Sie' zum 'Du' gewechselt hatte. Neugierig sah ich sie an.

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Re: Klassenzimmer für Arithmantik
von Nate am 20.02.2018 18:49Ich nahm vorsichtig ihre Tasche entgegen, hängte sie mir um und nickte ihr zu.
Das mit meinen Nachnamen überging ich einfach. Ich wusste nicht, ob sie wusste mit welcher Familie ihre Verlobung geschlossen wurde und ich fand es besser, wenn wenigstens sie mich größtenteils unvoreingenommen kennenlernen könnte.
Als sie mir ihren Namen nannte, lächelte ich nickend. Sie konnte ja nicht wissen, dass ich diesen bereits kannte. Nora.... hm.... „Sind wir denn Freunde?“ fragte ich und lächelte. „Oder bestehst du auf Denora? Ein ziemlich seltener Name oder?“ fragte ich.
Als sie plötzlich loslief, genoss ich noch kurz ihre Rückansicht und folgte ihr dann schnell. Wo sie hin wollte, wusste ich nicht, aber ich würde schon auch wieder zurückfinden. Vielleicht lief sie ja sogar zu ihrem Zimmer, dann allerdings musste ich mir den Weg gut merken. Nicht, um sie zu stalken, sondern um im schlimmsten Fall Bescheid zu wissen. Ich wusste eben immer gerne, wo die Menschen waren, auf die ich achten musste. Das war auch der Grund, weshalb mein erster Handlungsakt hier war, nun doch mal den Gemeinschaftsraum der Gryffindors zu finden. Dort trieb sich schließlich mein Patenkind recht häufig rum. Glaubte ich zumindest.
„Er musste eine Arbeit beaufsichtigen und da ich gerade nur daneben stand, hat er mich eben gebeten es für ihn zu besorgen und da ich nett bin...“ ich grinste sie an.
Sie ließ mich recht eindeutig wissen, dass sie unsere Begegnungen keineswegs für einen Zufall hielt und ich schmunzelte. „Erstaunlicherweise, scheint es uns bestimmt zu sein, uns immer mal wieder über den Weg zu laufen. Das ist auch der Grund, warum ich zurückgekommen bin. Einmal ist Zufall, aber dass ich Sie gleich zwei mal in so kurzer Zeit antreffe ist schon ungewöhnlich. Vor allem, da unser Treffen nie geplant war. Es sei denn, sie haben mir in der Nokturngasse aufgelauert.“ Ich zog eine Augenbraue hoch und sah sie prüfend an. Natürlich glaubte ich das nicht, aber so wie du mir, so ich dir....
Ich nickte verstehend. „Niemand ist wirklich gern dort. Einige dieser Objekte sind.... unberechenbar und der Laden an sich ist jetzt auch nicht der angenehmste.“
Ich lachte. „Töte nicht den Boten was?“ Ich lachte. Dann trat ich näher und flüsterte leise „Aber deine Familie steckt tief drin, Denora Greengrass.“ in ihr Ohr. Es war lustig, dass sie nicht wusste, wer ich war, ich könnte genauso gut ein Auror sein, der ihr auf die Schliche gekommen war. Um sie zu beruhigen setzte ich noch ein „Ich verurteile nichts, was sie oder ihre Familie tun. Dazu habe ich kein Recht.“ Ich lächelte sie nochmals beruhigend an.

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Re: Klassenzimmer für Arithmantik
von Nate am 18.02.2018 23:19Ich überlegte kurz, ob ich wohl in den Raum gehen sollte, da schon längere Zeit kein Schüler mehr herausgekommen war, Miss Greengrass sich jedoch noch nicht blicken gelassen hatte. Gerade, als ich mich dazu entschlossen hatte, wirklich einfach wieder in den Raum zu gehen- vielleicht blieb sie ja auch einfach drinnen?- öffnete sich die Tür und die junge Frau trat heraus. Sie war wohl gerade im Begriff die Tür zu verschließen, als sie mich bemerkte. Ich sah sehr wohl, wie sie kurz erschrack und beinahe alles fallen ließ, aber sie fing sich doch recht schnell wieder und spielte dann die Unnahbare. 'Wenn sie wüsste...' dachte ich und musste erneut grinsen. "Nein. Nein, das hat er nicht. Und ich bin eigentlich auch nicht sein Laufjunge. Wenn er keine Kinder zu beaufsichtigen hat, holt er seine Materialien wohl alleine. Er ist schon groß, wissen Sie?" das letzte setzte ich in einer witzelnden Stimmlage hinzu. Ich sah mich kurz in dem ausgestorbenen Gang um. "Ich fand es nur recht amüsant, Ihnen hier erneut zu begegnen. Nach unserer ersten Begegnung sind Sie doch recht schnell verschwunden und ich habe mich gefragt, ob das wohl an mir gelegen hat und was sie überhaupt in diese Gegend getrieben hat?" Ich stieß mich von der Wand ab und lächelte. "Kann ich helfen?" fragte ich dann, mit Blick auf die Tasche. Ich wollte es mir ja nicht gleich mit ihr verscherzen, also war das wohl das mindeste, was ich tun konnte. "Übrigens, falls es Ihnen entfallen sein sollte, mein Name ist Nathaniel. Die meisten nutzen aber eher Nate." Ich lächelte freundlich. Ich musste ihr ja nicht auf die Nase binden, dass ich nicht nur ihren Nachnamen kannte, sondern auch den Rest ihrer Geschichte. Ich wusste allerdings nicht, inwiefern sie über mich bescheid wusste. Wenn ich es richtig verstanden habe, hatte sie sich nicht weiter erkundigt, sondern die Verlobung einfach akzeptiert. Ich war jedoch einfach zu neugierig und zum Glück hatte sie mich bis jetzt noch nicht enttäuscht.

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Re: Klassenzimmer für Arithmantik
von Nate am 17.02.2018 12:51Grinsend beobachtete ich, wie sie durch den Raum stolzierte um mir das Buch zu geben. Dieses war mir mittlerweile eigentlich ziemlich egal, denn nun wusste ich, wo ich die junge Frau vor mir finden könnte, wenn ich sie suchte. Ich versuchte diese Bestimmtheit mit der sie die Schüler behandelte zu ignorieren, da ich eben diese mehr als ein bisschen anziehend fand. Sie schien zu wissen, was sie wollte und wie sie das auch bekam und das schätze ich sehr.
Ich nahm das Buch entgegen und nickte bei ihren Worten, wobei ich ein leichtes Grinsen nicht unterdrücken konnte. Sie drehte sich herum und durch den Schwung folg mir ihre Mähne fast ins Gesicht. Fast. Auch diese kleine Bewegung faszinierte mich und ich sah ihr nach, bis sie vorne angelangt war. "Aufwiedersehen. Mal schauen, wo wir uns das nächste mal zufällig begenen. Und ich richte es ihm aus." Mehr sagte ich lieber nicht, da Schüler anwesend waren. Aber ich war mir ziemlich sicher, dass sie wusste, dass ich speziell unsere erste Begegnung bei Borgin & Burkes meinte. Ich grinste ein letztes Mal in ihre Richtung, drehte mich dann um und verließ das Klassenzimmer, nicht ohne beim Türschließen nochmals zu ihr zu sehen.
Ich ging zurück zu dem Professor, der sein Buch glücklicherweise genau in ihrem Klassenzimmer verschlampt hatte, drückte es ihm in die Hand und als er meinte, er würde den Unterricht ein paar Minuten früher- und zwar jetzt- beenden, kehrte ich wieder zu Miss Greengrass' Raum zurück. Ich lehnte mich neben der Tür an die Wand und wartete. Ich wusste nicht genaiu, was ich wollte und ich würde bestimmt nicht sofort damit herausplatzen, wer ich wirklich war, aber ich wollte wenigstens mal mit ihr geredet haben. In dem Geschäft beim letzten Mal, war sie so schnell verschwunden und eben waren einfach zu viele neugierige Ohren anwesend.
Ich fand sie trotz der eher kurzweiligen Begegnungen sehr faszinierend und fragte mich, warum meine Eltern nicht sonderlich begeistert von dem Plan gewesen waren, dass ich sie vorher kennenlernte. Ich hatte gedacht, sie wäre nicht so schön anzusehen willenslos oder einfach nur dämlich und sie hatten Sorge, dass ich mich weigern könnte sie zu heiraten. Eine Wahl hatte ich ja eigentlich nicht, aber es gab da gewisse Auswege, die meine Familie mir wohl zutraute. Aber sie war ausgesprochen hübsch und wirkte auch nicht gerade dumm. Eher im Gegenteil. Und sehr willensstark war sie auch noch und das gefiel mir wirklich sehr. Ein Grinsen schlich sich auf mein Gesicht, während ich an die kühle Wand gelehnt abwartete, dass sie herauskam.

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Re: Klassenzimmer für Arithmantik
von Nate am 15.02.2018 23:43Die Person, wegen der ich hier war, hatte ich noch nicht getroffen. Zumindest nicht hier, sondern in der Nokturngasse. Und statt mehr über sie herauszufinden, spielte ich nun Laufburschen für einen Professor.
Zuerst hatte ich absichtlich getrödelt, da der Umgang mit zu vielen Schülern auf einmal nicht so mein Ding war. Nie im Leben würde ich Lehrer werden! Alle schnatterten sie durcheiander und ob die dabei wirklich etwas lernten... Ich erinnerte mich komischerweise gar nicht mehr an meine Schulzeit. Diese lag ja nun auch schon 8 Jahre zurück. Und genau diesen Erinnerungsproblemen hatte ich es nun zu verdanken, dass ich nun verzweifelt das Klassenzimmer für Arithmantik suchte. Ich sollte ein Buch holen, das besagter Professor dort wohl liegen gelassen hatte, als er seinen Unterricht dort abgehalten hatte. Es hatte wohl einen Unfall mit irgendwelchen Tierwesen in seinem Klassenzimmer gegeben. Wieso um alles in der Welt man dieses Fach in einem Klassenzimmer, also einem abgeschlossenen Raum, abhielt, war mir sowieso schleierhaft.
Mittlerweile wusste ich nicht mal mehr, welches Stockwerk ich gerade durchstreifte, aber es könnte sehr wohl der vierte Stock sein. Genervt zückte ich meinen Zauberstab und befahl ihm stumm, mir den Weg zu deuten. Ich war gar nicht so falsch gewesen, denn nur einige Schritte weiter, war ich angekommen. Ein genervtes "Endlich!" murmelnd, stieß ich die Tür auf und war schon die ersten drei Schritte in den Raum stolziert, bevor mir auffiel, dass das Klassenzimmer voll belegt war und anscheinend Unterricht stattfand. Sämtliche Augen richteten sich auf mich und meine Laune sank ins unermesslich Tiefe. "'Tschuldigung. Professor Lovegood sagte nicht, dass hier aktuell Unterricht stattfindet. Er hat ein Buch vergessen, welches ich ihm holen sollte." erklärte ich und blickte auf. Überrascht zog ich die Augenbrauen nach oben. "Miss Greengrass." stellte ich fest und schmunzelte. Das war nun doch eine positive Überraschung. Vielleicht sollte ich doch öfter auf Botengänge gehen.

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Re: Borgin & Burke's
von Nate am 10.02.2018 02:06Sie versuchte sie wirklich größer zu machen, bevor sie antwortete. Niedlich. Doch als sie mir ihren Namen nannte, erstarrte ich. Das hier war Denora Greengrass? So schnell wie möglich versuchte ich mir ihr Gesicht einzuprägen um sie dann im Schloss leichter erkennen zu können. Sie hatte weder diesen ausdruckslosen, unheimlichen Gesichtsausdruck, den die gesamte Familie Greengrass normalerweise an den Tag legte, noch diese zornigen Augen. Aber den Stolz und die Gesichtszüge erkannte ich wieder. Dieser Zufall war gigantisch. Kopfschüttelnd sah ich ihr dabei zu, wie sie den Laden wieder verließ. Unglaublich.
Ich schnappte mir das Packet, ließ ein paar Münzen auf den Thresen fallen und machte mich dann ganz gemütlich auf den Weg nach draußen. Ich hatte kurz nachdem sie zur Tür herausgetreten war das leise Plopp einer disapperierenden Person vernommen. Ich hatte schon bemerkt, dass sie sich hier nicht sonderlich wohl gefühlt hatte. Das tat ich auch nie. Die Gegend hier war...unangenehm. Anders konnte man es nicht ausdrücken. Da zog ich sogar die überfüllte Schule mit den ganzen nervigen Kindern dem hier vor und das sollte schon etwas heißen. Ich hatte nichts gegen Kinder, aber so viel auf einmal waren dann doch nichts für mich.
Ich trat auf die letzte quietschende Stufe und verließ endlich diesen grausigen Laden. Ich atmete tief ein und war erleichtert statt dieser muffigen, abgestandenen Luft aus dem Laden ansatzweise vernünftige Luft atmen zu können.
Die Straße war bis auf den ein oder anderen verunzelten Zauberer vollkommen ausgestorben. Ich sah mich noch ein letztes Mal um, bevor ich zu meinem Partner verschwand um ihm das Drachenei zu geben. Danach würde ich für einige Zeit in meine Schule zurückkehren. Seltsam. Und dort würde ich dann meine Verlobte kennenlernen. Doch noch für ein paar Stunden schob ich Denora Greengrass aus meinen Gedanken und widmete mich meiner Aufgabe.
Thread frei

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Re: Borgin & Burke's
von Nate am 10.02.2018Borgin & Burke's war zu unserem geheimen Umschlagplatz geworden.
Eine Familie lieferte es ab und die andere holte es und brachte es, wohin auch immer es sollte. Das Packet heute sollte ich mitnehmen nach Rumänien. Wir experimentierten gerade mit neuen Drachenkreuzungen und der Inhalt dieses Päckchens war für den Erfolg unserer Sache von großer Bedeutung.
Allerdings würde ich erst in ein paar Monaten wieder zurückkehren, weshalb mein Partner eigentlich heute hier sein sollte um die Ware abzuholen. Aber der wurde heute spontan anders eingeplant, weswegen ich nun an seiner Stelle durch die Nokturngasse stapfte. Er schuldete mir etwas. Vor allem, da ich es geschafft hatte, mich in Hogwarts einzuschleichen. Ich würde einem Lehrer dort einige Zeit als 'Drachenexperte' in dem 'Fach Pflege magischer Geschöpfe' zur Seite stehen. Ich hatte es angeboten unter dem Vorwand, dass ich jungen Leuten den Beruf näherbringen müsse. Schwachsinn. Aber der Vorwand reichte um hineinzukommen. Mein eigentliches Ziel war es, meine Verlobte kennenzulernen. Ich kannte ihren Namen, mehr nicht. Und auch wenn es sie nicht im geringsten zu interessieren schien, wer ich war, so wollte ich doch wenigstens ein bisschen etwas über den Menschen wissen, den meine Familie für mich ausgesucht hatte. Aber statt diese Fremde auszukundschaften, war ich nun bei Borgin & Burgs um eine Lieferung abzuholen und verschwendete damit kostbare Zeit.
Als ich eintart, bimmelte die Glocke über mir unangenehm laut und zeriss die angespannte Stille des Ladenraumes, welchen ich gerade betrat. An der Theke stand eine Frau mit dem Rücken zu mir. Sie übergab gerade ein Packet, das verdächtig nach jenem aussah, welches ich heute holen sollte. Ich lief los, stellte mich hinter die junge Frau und sah den Verkäufer fragend an. Er nickte, verschwand kurz und kam dann mit einem etwas größeren Packet wieder. Also war es doch nicht das gewesen, was ich gebraucht hatte. "Nathaniel. Im Auftrag von Mr. Kingsman." sagte ich auf den fragenden Blick hin. Merlin, ich hasste dieses stickige, staubige kleine Kabuff, das de r Besitzer Laden schimpfte. Ich nahm das Packet entgegen und wandte mich dann der Frau zu. Erfreut stellte ich fest, dass sie hübsch war. Und das nicht nur verglichen zu den Gestalten, die sich hier herumtrieben. Ich grinste leicht "Und sie sind?"

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![[ehem.] Ravenclaw](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/8059db243fb1068b97082fb6dd7272e8.png)










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