Zukunftsplay » 1

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Isis

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Main Character Hogwarts [ehem.] Gryffindor Jahrgang 6 Reinblut Geheim Demiguise Covenant Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Legilimentik Okklumentik Just Me Frei

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Re: Zukunftsplay » 1

from Isis on 05/19/2018 03:58 PM

Der Samstag verging wie im Flug, und als ich am Sonntag um 16.45Uhr durch das Portrait kletterte, hätte ich schwören können, gerade erst aufgestanden zu sein. In den letzten Stunden, hatte ich mich sehr bemüht, ihm aus dem Weg zu gehen oder notfalls zu verstecken, aber jetzt lief ich ich ihm direkt in die Arme. 
Das flaue Gefühl in meinem Magen, welches mich schon den ganzen Tag begleitet hatte, verstärkte sich mit jedem Schritt. Ich war mal wieder hundmüde, da ich viel zu aufgeregt gewesen war um zu schlafen aber dafür hatte ich endlich ein Plan. Das ich nicht schon viel früher darauf gekommen war, ärgerte mich aber das war ja in diesem Moment auch nicht mehr zu ändern. Außerdem hatte ich mit Merle gesprochen, meine Gefühle für ihn geklärt und strukturiert. Ich war also vorbereitet, hatte einen Plan, hatte mich mental aufgeräumt und meinen Ergeiz angeregt, der zwar etwas unfreiwillig in Form eines Briefes meiner Mutter kam, aber gut. Ich konnte das schaffen. Ich konnte mich zwar immer noch selbst ohrfeigen ihm versprochen zu haben, seine "Veela-Fähigkeiten" an mir zu üben, aber vielleicht wird das ja auch eine gute Übung für mich und ich konnte der Vergangenheits-Isis, daraus wirklich keinen Strick drausdrehen zugestimmt zu haben. Außerdem, wer sagt denn, dass er es wirklich machen wird. Vielleicht kommt er heute nicht mal. Ich hatte beschlossen, das was in der Bibliothek passiert war einfach zu vergessen und zu ignorieren. Wahrscheinlich war ich einfach am falschen Ort, um die falsche Zeit gewesen und ich hatte ihn ja schon ganz schön provoziert. Also, einfach ignorieren. 
Es war 10 für 17Uhr als ich ankam und es war noch weit und breit nichts von ihm zu sehen. Ich musste wirklich durch das Schloss gerannt sein. Das Kribbeln in meinem Magen begann sich über meinen ganzen Körper auszubreiten und mir wurde übel. Jetzt konnte ich noch weglaufen und mich einfach für die nächsten 1,5 Jahre von ihm fernhalten. Doch im gleichen Augenblick fiel mir wieder der Brief meiner Mutter ein. "Plan! Halte dich einfach an deinen Plan. Du schaffst das", versuchte ich mich selbst zu beruhigen, wanderte kurz vor dem Wndteppich hinundher bis ich mich schließlich entschloss, die übrige Zeit zu nutzen und noch mal kurz in mein Zaubertränkebuch zu gucken.
 

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Jaxon

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Re: Zukunftsplay » 1

from Jaxon on 05/19/2018 01:18 PM

Wie paralysiert starrte sie mich an. Eine sehr interessante Entwicklung. Ich beobachtete, wie sie tiefer als unbedingt notwendig Luft holte. Ich hatte das wirklich noch nie bewusst ausprobiert. Natürlich wusste ich von einigen Mitschülerinnen, die diese Methodik bewusst einsetzten um die erwünschten Noten zu erlangen, aber ich hatte das noch nie getan.
Doch als sie plötzlich die Hände hob, erstarrte ich zur Salzsäule. Was in Dreiteufelsnamen tat sie denn da? Bewirkten diese Fähigkeiten wirklich so etwas? Eigentlich sollten die Menschen doch nur durchdrehen und einem beweisen wollen, wie toll sie doch waren? Vielleicht war das aber auch wie bei Alkohol und es wirkte von Mensch zu Mensch anders? Wie dem auch sei, diese Reaktion kam relativ unerwartet. Und ihre Nähe, die mir plötzlich mehr als bewusst wurde, brachte mich aus dem Konzept. Das letzte mal, dass mir jemand so nah gekommen war, war meine Ex - Freundin gewesen. Bei dem Gedanken an Neyla verspannte ich mich noch etwas mehr. Sie war eine der wenigen Personen gewesen, die ich wirklich gemocht hatte, aber dieses Ganze Blutstatus – Gehabe hatte uns auseinandergebracht.
Ich stellte meinen Blick wieder scharf und betrachtete Isis weiterhin, immer noch unfähig mich zu bewegen, der Schock saß einfach noch zu tief.
Ich wusste nicht, ob ich es kontrollieren konnte, aber ich versuchte, diese komische Fähigkeit, die mit meinen Veelagenen zusammenhing, zurückzuziehen, aber ob es funktionierte, wusste ich nicht. Als sie plötzlich über mein Gesicht fuhr, war ich mir ziemlich sicher, dass ich das nicht unter Kontrolle hatte. Oh oh. Aber wäre es ihr nicht wieder peinlich, wenn ich jetzt einfach gehen würde? Aber was wäre, wenn ich sie aufhalten müsste, bevor sie einen... nun ja in ihren Augen, einen Fehler beging? Wäre ihr das nicht noch unangenehmer? Die Sache war auch die, dass ein Teil von mir ja wollte, das sie weitermachte. Er war nicht unbedingt groß oder sonderlich stark, aber er war eben da.... Und das reichte anscheinend, um mich um ihr Wohlbefinden zu sorgen. Sehr lästig. Es war so viel einfacher, sich nicht um Menschen zu kümmern, wenn sie einem egal waren.
Verzweifelt versuchte ich , diese Fähigkeit wegzuziehen, damit sie klar denken und selbst entscheiden konnte. Und dann spürte ich ihre Lippen an meinen und die Überraschung darüber, überwältigte mich und der Schock fuhr mir durch den Körper. Was tat ich hier eigentlich? Ich wollte sie zu nichts zwingen! Das war ziemlich unfair und das mich das kümmerte war verwirrend.
Erst als ich nach hinten stolperte und ihr nachsah, wie sie ging, wurde mir langsam klar, was sie gesagt hatte. Also hatte es vielleicht doch funktioniert und ich hatte Kontrolle über mein Wesen? Das würde ich bald wissen, immerhin hatte sie zugestimmt, mir zu helfen. Ich grinste und begann, die Bücher aufzuheben, die sie vergessen hatte beziehungsweise, die ich sie hatte vergessen lassen.
Ich war mir noch nicht sicher, ob es gut oder schlecht war, dass dieses kleine Mädchen solch einen Einfluss auf mich hatte. Nicht einmal Neyla hatte das gehabt und sie hatte ich mindestens hundert mal solange gekannt.
Ich stellte kopfschüttelnd das letzte Buch zurück – es hatte eine kleine Ecke, die ich mit einem einfachen Zauber wieder verschwinden ließ und sah dann abermals zu der Stelle, an der Isis verschwunden war. Dieses Mädchen... ich schüttelte zum wiederholten Male den Kopf, schnappte mir meine Sachen und lief zurück zu meinem Gemeinschaftsraum. Ich bemerkte nichts und niemanden, ich wusste nicht mal, wie spät es war oder ob noch jemand anzutreffen war – wie gesagt, selbst wenn hätte ich es nicht bemerkt, denn gedanklich war ich bei dem Mädchen, das mir wohl ein Rätsel bleiben würde. Sie widersprach diesem typischen Mädchenbild so sehr. Sie war keines dieser nervigen, kindischen, kichernden Wesen, die sich nur in Rudeln bewegten und nichts alleine konnten. Es war sehr unterhaltend, dass sie eine gewisse Schlagfertigkeit an den Tag legen konnte, dass sie frech war und sich nicht schämte etwas zu essen, nur weil es kurz den Boden berührt hatte.
Grinsend ließ ich mich in einen Sessel vor dem Kamin fallen, schnappte mir ein Buch und studierte weiter die Runen, welche in diesem zu finden waren. Ich hatte schon herausgefunden, dass es sich um ein altes Märchenbuch handelte. Die Geschichten waren relativ einfach gehalten, also ein Buch für Kinderohren.
Das sehr untypische Grinsen in meinem Gesicht verschwand den gesamten restlichen Abend nicht, doch die Blicke, die es auf sich zog, bemerkte ich gar nicht. Und ich schlief das erste Mal seit langem wieder problemlos ein und vor allem durch. Und das, obwohl mich Schokotörtchen, herumfliegende Bücher und aufgeregt glitzernde Augen in meinen Träumen verfolgten.


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Isis

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Re: Zukunftsplay » 1

from Isis on 05/18/2018 11:49 PM

OK. So war das ja nicht unbedingt geplant gewesen.
Mein ganzes, neu aufgebrachtes Selbstbewusstsein war mit seinem Grinsen, als er sich zu mir umdrehte, wie weggeblasen. Ehrlich! Wie konnte jemand nur so grinsen? Ich hatte plötzlich das starke Verlangen mit meinen Fingern, seine Lachfältchen nachzuzeichen. Komplett abgelenkt, bemerkte ich erst nicht, dass das Buch einen sehr physikalischen Weg einschlug, bis es plötzlich auf dem Boden aufschlug und mich wieder von meiner kleinen, sehr flauschigen Wolke runterholte. Konzentrationsschwierigkeiten? So was kitzelte, ja schon sehr mein Ego. Doch als mir wieder sein unvergleichlicher Geruch in die Nase stieg, musste ich wirklich eingestehen, dass ein Goldfisch mich, in diesem Moment, beim Memorie spielen, wahrscheinlich knallhart abgezogen hätte. Doch mein Stolz schien einer von der härteren Sorte zu sein, als mein klarer Verstand und es gelang mir diesmal Herr meiner Sinner zu bleiben. Also so im Groben.
Mein Rücken stieß hart an die Wand. Eingekesselt zwischen Wand, Möbeln und Jaxon schien die Luft plötzlich wie elektrisch geladen. Nur ein Fünkchen hätte, ganze Landstriche vernichten können. Ich schloss kurz die Augen. Eine kleine, hoch zerbrechliche, magische Blase hatte sich um uns geformt. Als ich meine Augen wieder öffnete, verschlugen mir seine Augen für einen kurzen Moment den Atem. Doch zum Unterschied zu den vorherigen Malen, piekste mein Stolz mich immer wieder in die Seite. "Ähh, also wenn du möchtest", quasselte ich nervös. "Ich mein, du hilfst mir schließlich auch", in dem Augenblick, in dem die Worte meinen Mund schließen, wusste ich, dass das nicht unbedingt sehr gut durchdacht ist, aber ich musste mich auf etwas anderes konzentrieren. Zum Beispiel genug Sauerstoff in meine Lunge zu kriegen, ohne die Fähigkeit meinem Zwerchfell den Befehl zu geben, sich auszudehnen, erwies sich das als hoch schwierig, und die hatte mir Jaxon eiskalt und ohne Rücksicht geklaut. Seine Augen schienen immer größer zu werden. Es waren wunderschöne Augen. Grün, wie der See vor Hogwarts, in die ich genauso gut hätte ertrinken können. Meine Fingerspitzen strichen vorsichtig über seine Wange und wanderten zu seinen Haaren hoch. Ich spürte seine Körperwärme durch meine Uniform hindurch. Sein Atem kühlte meine roten Wangen und ich sog begierig diesen unwiederstehlichen Duft in meine sauerstoffarmen Lungenflügel. Sein Blick schien mich nun vollkommen einzunehmen. Ich hatte das Gefühl alle Seile loszulassen und im freien Fall im grünen Meer zuversinken. Doch irgendwas störte mich. Sie zogen zu viel. Fast schien es so, als würden sich die Iris drehen. Seine Augen waren hart, unnachgiebig. Ich wollte doch gar nicht fallen. Wo war mein Fallschirm?! Panik stieg in mir auf. Den Sog den der Slytherin auslöste, schien meine Luftröhre zu erdrücken und mein Herz gewaltvoll aus meiner Brust reißen zu wollen. Was machten meine Hände in seinem Gesicht? Seine Lippen waren meinen nur Millimeter entfernt. Sein Kopf schwebte leicht schräg über meinem. Aber ich wollte es nicht. Oder besser gesagt, nicht so. Eine unsichtbare Kraft schien, mit Gewalt, mich immer und immer näher an Jaxon zu drücken. 
Eine Erkenntnis traf mich. Warum machte er das? Was versprach er sich davon. Mein Herz verkrampfte sich qualvoll.
Doch was er konnte, konnte ich schon lange. Er war vielleicht eine Halb-Veela, aber ich war eine Greengrass. 
Eine Hand führ sanft von seinem Haaransatz über seinen Kopf in seinen Nacken. Meine Nägel strichen sanft über seine Haut. Die andere fand ihren Weg zu seinen Augen und erkundete jede kleine Kuhle. Meine Finger wanderten runter zu seinen Lippen und fuhren diese nach. Ich merkte wie sich seine Atmung veränderte und auch die zuvor noch verkrampften Lieder sich entspannen zu schienen. ich lächelte. Meine Lippen übernahmen den Job meiner linken Hand, und strichen, beginnenden von seinem Mundwinkel, kaum merklich zu seinem Ohr. Meine Hände lagen der Weilen auf seiner Brust. Ich stellte mich ein wenig auf die Zehenspitzen und flüsterte in sein Ohr:" Sonntag, 17Uhr, vor dem Raum der Wünsche". Ich könnte es mir dennoch nicht verkneifen, kurz meine Stirn an seine zu drücken und nochmal tief einzuatmen.
Ich gab ihm einen harten Stoß vor die Brust und ließ dann von ihm ab, als würde er plötzlich in Flammen stehen, zerstörte damit die Blase und trat raus wieder in die Realität. Ich schnappte mir noch meine Tasche und stürmte dann in Richtung Ausgang. Mir war es sogar egal, was jetzt mit dem Buch geschah. Was hatte ich getan? Was war das gerade und vor allem warum? Was erwünschte er sich von seiner mega, mega arschigen Aktion. Was wollte er beweisen? Auf der einen Seite war ich stinksauer, dass er mich so machtlos gemacht hat, aber auf der anderen Seite war ich noch viel, viel saurer auf mich selbst, denn ich hatte ihm schon länst verziehen.

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Jaxon

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Re: Zukunftsplay » 1

from Jaxon on 05/18/2018 08:12 PM

Gespannt und mit leicht schiefem Grinsen betrachtete ich sie weiter. Ob sie sich wohl noch andere Ausreden einfallen lassen würde? Ich hoffte nicht, denn wir beide wussten ganz klar, was sie hier getan hatte.
Sie so sehr aus der Fassung zu bringen, bereitete mir mehr Vergnügen, als es das wohl sollte. Aber spielte das eine große Rolle? Für sie vielleicht schon, schließlich musste sie gerade um ihren Verstand kämpfen und nicht ich.
Kurz betrachtete ich, wie ihr Blick sich klärte und ein entschlossener Ausdruck auf ihr Gesicht trat, nur um bei meinem wiederholten Näherkommen wieder abzudriften. Mein Grinsen wurde breiter. Diese Kontrolle war durchaus faszinierend.
Ich glaube, ich hätte das Ganze noch etwas mehr ausgereizt, hätte mir ihr plötzliches Hyperventilieren keine Sorgen gemacht. Ich wollte ja nicht riskieren, dass sie umkippte. Sie einmal durchs halbe Schloss zu tragen hatte mir vorerst gereicht. Sie war nicht schwer oder etwas dergleichen. Ich war nur einfach nicht der Typ dafür und dieses Mal könnte es ja sogar Zeugen geben und das wollte ich vermeiden. Es war mir ganz recht, dass alle einen gesunden Abstand zu mir hielten, weil sie dachten, ich würde sie sonst anfallen. Oder was auch immer sie dachten.
Menschen lagen mir einfach nicht. Sie waren kompliziert und unverständlich und verwirrend. Egal wie leicht man ihre Gefühle und Stimmungen durchschauen konnte, der Grund und wie ich damit umgehen sollte, stellten mich immer wieder vor unlösbare Probleme.
Ich mochte andere Menschen einfach nicht, denn Menschen zu mögen war anstrengend und wenn ich etwas hasste, dann waren es große Anstrengungen. Ich versuchte mich auf das Buch in meiner Hand und das Einsortieren desselben zu konzentrieren und ihren Blick, den ich im Rücken spürte zu ignorieren. Es misslang mir gründlich und ich hoffte, sie wusste nicht, wie sehr ich mich von ihr beeinflussen ließ. Noch lange nicht so sehr, wie ich sie, aber genug um mich gründlich zu beunruhigen.
Auf ihre Frage zuckte ich mit den Schultern. „Wenn du willst." Ich verbiss mir, meine Worte von unserem letzten Treffen zu wiederholen. Natürlich würde ich ihr helfen. Sonst würde ich es ja wohl kaum vorschlagen. Mein Grinsen, weil sie mal wieder ihre Stimme nicht unter Kontrolle hatte – sie war etwas zu hoch um gelassen zu klingen – konnte sie leider nicht sehen, da ich immer noch mit dem Rücken zu ihr dastand. Kurz herrschte Schweigen und ich glaubte, sie sammelte sich, da sie tief durch zu atmen schien. Als sie dann wieder sprach, klang sie etwas gefasster als zuvor. Interessant. „Ich werde da ein." versprach ich und stellte das letzte Buch an seinen rechtmäßigen Platz.
Ihre Frage nach meinen Hausaufgaben, brachte mich zum lachen. „Irgendwann muss ich sie ja machen, richtig?" Ich drehte mich zu ihr herum und betrachtete grinsend, wie sie die Bücher magisch zurück an ihre Plätze beförderte. Das unsere liebe, immer gut gelaunte Bibliothekarin das ganz und gar nicht gerne sah, da immer wieder Unfälle passierten, überging ich einfach mal.
Ich betrachtete das bunte, recht auffällige Buch dabei, wie es zurück ins Regal flog. „Willst du mir wirklich helfen, meine Gene besser einsetzten zu können?" fragte ich schelmisch grinsend und trat wieder auf sie zu. Ich stand nun direkt vor ihr und hörte das Buch hinter mir zu Boden fallen.
„Anscheinend hat da jemand Konzentrationsschwierigkeiten." lachte ich leise und sah zu ihr herab. „Vielleicht sollte ich wirklich üben. Stellst du dich als Versuchskaninchen zur Verfügung?" erneut lachte ich leise. Unterbewusst nahm ich war, dass ich sie unfairer Weise zwischen der Wand, dem Tisch, den Stühlen und mir eingekesselt hatte. Das war ein ziemlich gemeines Experiment, aber der Ausgang interessierte mich trotzdem. Unwillkürlich fragte ich mich, was wohl passieren würde, wenn ich nicht wollen würde, dass sie unter einer Konzentrationsschwäche leiden sollte. Aber da ich das sehr wohl wollte und deswegen meinen Genen freien Lauf ließ, würde ich das wohl vorerst nicht herausfinden.


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Isis

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Re: Zukunftsplay » 1

from Isis on 05/09/2018 09:57 PM

Oh mein Gott! Am liebsten wäre ich schreiend, hals über kopf, meine ganzen aufgeschobenen und nie nachgeholten Sporteinheiten aufeinmal einholend, aus der Bibliothek, aus Hogwarts, aus Hogsmead, aus London, aus der UK gerannt! So peinlich war mir noch nie was im Leben gewesen. Nicht mal der Moment, wo ich ausversehen ein Mädchen geküsst oder der, wo ich realisiert hatte, dass ich ein Törtchen in mich rein getopft hatte, was versteckt hinter einem Tischbein lag. Natürlich hat er mir kein Fünkchen geglaubt. Das hatte ich mir ja nicht mal selbst.
Doch wie konnte ich rennen, wenn ich nicht mal wagte zu atmen. Wie, als würde ich über mir schweben, sah/bemerkte ich, wie Jaxon mir das Buch aus der Hand nahm und meine Handgelenke nach untendrückte. Und wäre das noch nicht genug gewesen, kam er noch ein Stückchen näher, sodass sein Atem sanft über mein Gesicht strich, und flüsterte irgendwas, was ich nicht verstand. Wie auch, wenn mein Herz gerade die Challenge angenommen hatte, noch vor Sonnenuntergang am Äquator zu sein. 
Doch an seinem Grinsen konnte ich erkennen, dass, was er gerade gemacht oder gesagt hatte, ihm diebische Freude bereitete. 
Und wenn mir eins das Aufwachsen mit zwei älteren Brüdern gelehrt hatte, dann so was nicht aus sich sitzen zu lassen. Schon eine schlagfertige Antwort parat und mit wieder völligen Kontrolle über meinen Körper, wagte er es noch mal Näher zu kommen und mir eine verirrte Haarsträhne hinters Ohr zu streichen. Alles was ich gerade noch sagen wollte, verpuffte einfach wie Regentropfen auf heißem Wüstensand. Das Kribbeln an den Stellen, wo er mich berührt hatte, breitete sich fegefeuerartig über meinen ganzen Körper aus, wo es auch auf mein Herz traft, was noch zuvor wie ein 6 jähriges, überzuckertes, AdhS Kind auf einer Hüpfburg den Rekord für die höchste Herzfrequenz -ever-, brechen wollte, blieb plötzlich stehen, nur um dann mit kleinen nervösen, flatterhaften Schlägen versuchte ein bisschen Sauerstoff in mein völlig vernebeltes Wattegehirn zu pumpen.
Ich weiß nicht wie lang ich sein Rücken anstarrte, als ich schließlich mit gepielter Coolness, leicht neckend, fragte:" Und du willst mir wirklich weiterhelfen?" Natürlich klappte das nicht so mit der Coolness, da meine Stimme krächtze und schließlich wegzubrechen drohte und "neckend", konnte man leider nicht mit "leicht unglaubwürdig" verwechseln. 
In diesem Moment realisierte ich aber, wie kindisch ich mich verhielt. Ich wollte unter allen Umständen den Patronus-Zauber lernen und da war jemand, der mir ihn, trotz allem, beibringen wollte. Ok, er war vielleicht halb Veela, mit Superkräften aber das hielt mich doch lange nicht davon ab, zu lernen. Schließlich bin ich ja eine, man könnte schon fast sagen "sehr begabte Hexe" und gehörte in meinem Jahrgang zu den besten drei. Ich nahm noch mal einen Atemzug, straffte meine Schultern und stand dann auf.
"Sonntag, 17Uhr. Also wenn du da auch kannst. Und es tut mir leid, dass ich dich nicht einfach gefragt habe." Ok, ich hätte ihn jetzt nicht einfach fragen können, warum er soo unglaublich gutaussehend und - riechend soo eine Wirkung auf mich hat, aber das war jetzt nicht worüber ich mir Gedanken machen sollte, ermahnte ich mich selbst. "Das muss bestimmt nerven. Ich bin auch schon gespannt, auf das, was du dir ausgedacht hast. Und", mein Blick fielen auf die Bücher, die er zurück ins Regal stellte, wie kann jemand freiwillig, an einem Freitagabend Arithmantikhausaufgaben machen?", schloss ich leicht glucksend meinen Monolog.
Mit einem schon perfektionierten Wisch meines Zauberstabs, flogen die Bücher allein an ihre angestammten Plätze zurück. "Ach ja, und wenn du mal was interessantes über Veelen lesen möchtest, das da", ich deutete auf das auffälligte Buch von allen, "ist wirklich ganz informativ." Ich grinste ihn an. Aufeinmal war alles ganz leicht und ich fragte mich, warum ich mir vorher alles selbst so schwer gemacht hatte.

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Jaxon

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Re: Zukunftsplay » 1

from Jaxon on 05/07/2018 07:34 PM

Schmunzelnd betrachtete ich Isis, während sie versuchte sich quasselnd herauszureden. Nebenbei gesagt, verfing sie sich dabei in einem Netz aus Peinlichkeit. Letzten Endes verdrehte ich nur noch die Augen und betrachtete, wie ihr Kopf die verschiedensten Schattierungen der Farbe Rot durchlief.
Das alles, was sie erzählte, gelogen war, war mir klar. „Komisch. Vielleicht haben sie ja den Lehrplan geändert, aber ich habe diese Themen erst jetzt." ich grinste. Es war klar, dass der Lehrplan nicht geändert worden war. Dieser Lehrer würde das wohl niemals tun und das wussten wir beide. Als ihr Blick plötzlich leicht glasig wurde, seufzte ich, nahm ihr das Buch aus der Hand und legte es auf den Tisch. Als sie sich dann immer noch nicht rührte, ergriff ich vorsichtig ihre Handgelenke und drückte sie leicht nach unten, sodass sie natürlicher dasaß und nicht mehr so, als hätte sie immer noch ein Buch in der Hand. Grinsend beugte ich mich ein Stückchen nach vorne und flüsterte: „Du hättest mich auch einfach fragen können." Dann machte ich einen großen Schritt zurück, um ihr das Denken wieder zu ermöglichen. Normalerweise machte ich mir nichts aus anderen Menschen. Wie es ihnen ging war mir schlicht und ergreifend egal und ich nahm schon gar keine Rücksicht auf diese. Aber Isis schien genauso Macht über mich zu haben, wie ich über sie. Was im Allgemeinen schon nicht ganz normal war. Ja, ich hatte Veelagene, aber eigentlich waren diese nicht stark genug um einen Menschen so sehr zu beeinflussen. Meine Mutter hatte das sehr gut gekonnt, aber die war ja auch etwas näher an einer hundert prozentigen Veela dran gewesen, als ich mit meinen vielleicht fünfzig Prozent. Wenn überhaupt. Ich bewirkte diese Reaktion nur, wenn ich es sehr sehr wollte, oder wenn mich jemand sowieso schon... nun, nennen wir es mal mochte.
Mir fiel auf, dass ich ihre Frage vorhin ignoriert hatte, naja eigentlich hatte sie mir auch nicht wirklich Zeit gelassen um zu antworten und im Grunde wäre es ihr in diesem Zustand wohl auch nicht aufgefallen, wenn ich gar nicht geantwortet hätte, aber ich tat es trotzdem, jetzt wo wieder etwas Abstand zwischen uns lag und ihr Kopf wieder etwas freier war. „Ich musste meine Arithmantik Hausaufgaben erledigen und die ganzen Spinner aus meinem Haus machen solchen Lärm im Gemeinschaftsraum, dass ich flüchten musste und die Bibliothek ist immer ein guter, ruhiger Ort um so etwas schweres zu erledigen." erklärte ich. „Außerdem konnte ich mir hier besser darüber Gedanken machen, wie ich dir helfen kann, was dein Patronus – Problem angeht." sagte ich und grinste sie an. Das entsprach nicht ganz der Wahrheit. Ich hatte schon gewusst, wie ich ihr helfen konnte, aber das spielte keine Rolle. „Also sag mir einfach, wann du Zeit hast für eine zweite Trainingsrunde." forderte ich. Und dann, nur um sie zu ärgern und weil es erstaunlich viel Spaß machte, streckte ich eine Hand nach ihr aus und strich ihr eine Strähne hinters Ohr. Noch etwas sehr untypisches für mich. Ich grinste, zog spielerisch die Augenbrauen nach oben, ignorierte das Kribbeln meiner Fingerspitzen an den Punkten, an denen sie Isis' Haut berührt hatten, und drehte mich um, um mein Buch zurück an seinen Platz zu bringen.


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Isis

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Re: Zukunftsplay » 1

from Isis on 04/26/2018 10:07 PM

Die Sonne strich mir warm übers Gesicht. Ich schaukelte schläfrig in einer Hängematte hin und her, die zwischen zwei Äpfelbäumen hing. Eine sanfte Briese spielte mit meinen offenen Haaren und trug das Zwitschern von untähligen Vögeln zu mir herüber, als plötzlich ein Sturm aufkam und meine Hängematte bedrohlich, erst leichter, dann immer stärker, zu schwanken anfing. Ich versucht mich verzweifelt festzuklammern aber bald verlor ich den Kampf und wurde mit einem kräftigen Schubs aus meiner kleinen Oase raus katapultiert.
Ich schreckt hoch. "Was?! Was ist passiert?" Verwirrt guckte ich mich um. Noch die Äpelbaume vor meinem inneren Auge holte mich schließlich ein, mir mittlerweile ins Gehirn gebrannte Glucksen, in die Realität zurück. 
Jaxson stand fast direkt hinter mir und so nah, dass ich seine Körperwärme spüren konnte. In meiner Bauchgegend begann es verräterisch zu kribbeln. Ich spürte wie mein verknautschtes Gesicht zu glühen anfing. Doch da war da was, was ich in einem dieser Bücher gelesen hatte. Irgendwas nach dem Motto "Vellen können starkte romantische Gefühle bewirken, die denen der Verliebtheit ähneln. Dabei ist zu beachten, dass das Gefühl, welches die Veela auslöst dabei aber rein oberflächlich ist und nichts mit wirklicher tiefen Verbundenheit zu tun hat. Typische Anzeichen sind: Herzklopfen in der Näher der Veela, starke Anziehung, "Schmetterlinge im Bauch"...s. Lexikon der häufigsten Teen Krankheiten - Verliebtheit". Aber woher weiß ich das? Mir schwante Böses, als mein Blick endlich sich von Jaxon ablöste und zurück auf meinen mit Büchern übersähten Tisch zurück gltt. "Oh mein Gott!" Wenn ich dachte ich wäre vorher rot gewesen, erfund mein Gesicht gerade eine neue Nuance des Dunkelrots. Alle Bücher protzten gerade nur davon, dass sie das Thema Veela behandeln, außer das über Meermenschen vielleicht, mit fetten, auffälligen Titeln und abstrakten Zeichnungen auf den Covern. Was er jetzt wohl von mir dachte? Kommt jetzt noch zu durchgeknallte und verrückt noch Stalker dazu?
Ich versuchte mit dem Buch "Ernährung der wunderschönen, mystischen Unterwasserkreaturen" - welches ich nur mitgenommen hatte, wegen des Wortes "wunderschön", die anderen Büchertitel zu verdecken, was das ganze aber nur noch schlimmer machte, weil Jaxon ja spätesens jetzt auf die Bücherstapel aufmerksam wurde. Geschlagen ließ ich es bleiben und sagte so unschuldig wie möglich:" Oh was machst du denn hier? Auch noch am Lernen? Also ich schon. Am Ende des Jahres sind ja die die OWL´s und ich bin ein bisschen mit "Pflege magischer Geschöpfe" hinterher. - Deswegen auch das Buch über die Ernährung von Meermenschen." Als die Worte nur so herraussprudelten, hätte ich mir am liesten auf die Zunge gebissen. Veelen und magische Geschöpfe? Pflege?! Oh bei Merlin! Jetzt war ich nicht nur ein komplett verwirrter Stalker sondern ein komplett verwirrter rassistischer Stalker mit keinem Fünkchem klaren Verstand. "Also, äh, damit möchte ich nicht sagen... äh, ja, also die Bücher über Veelen sind für..."- denk nach Isis- "die sind für Geschichte. Wir behandeln da gerade die Geschichte von Veelen." Ich nickte bekräftigend. Im gleichen Moment viel mir ein, dass es vielleich auch nicht so die günstigste nicht-klassentrennisch Antwort war aber als ich Jaxon hinter dem Buch über Meermenschen ansah, was ich ihm die ganze Zeit hingehalten hatte, vergaß ich sowieso, was ich gerade noch gedacht hatte.

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Jaxon

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Re: Zukunftsplay » 1

from Jaxon on 04/21/2018 03:57 PM

Mehr als ein bisschen verwirrt ließen die Mädchen mich zurück. Ich steckte die Blume mit in die Vase, die auf dem Tisch stand, und aß dann möglichst ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen auf.
Doch erst als Freya grinsend die Halle betrat und Isis ihr nicht folgte, wagte ich es aufzustehen und das Weite zu suchen. Das waren sowieso erstmal genug Menschen für einen Tag.
Ich ging schnell in den Gemeinschaftsraum und erledigte meine Aufgaben – es brachte mich auf andere Gedanken, die seltsamerweise sonst immer wieder zu dem verzweifelten Mädchen schweiften, das unbedingt einen Patronus erschaffen wollte.
Ich brütete gerade über der Hausaufgabe für Arithmantik, als die anderen aus meinem Haus hereinkamen und es sehr unruhig wurde. Vielleicht hätte ich doch zu erst diese Aufgaben machen sollen, aber an die anderen Unruhestifter hatte ich gar nicht mehr gedacht. Ich brauchte sowieso noch dieses eine Buch um das hier sinnvoll hinzubekommen, also packte ich meine Sachen und lief ohne weitere Umwege zur Bibliothek. Dort angekommen setzte ich mich in eine ruhige Ecke, zog das Buch, welches ich brauchte aus dem Regal und setzte meine Arbeit fort. Es war trotz des Buches recht kompliziert und beanspruchte mehr Zeit, als ich gedacht hatte, aber nach einiger Zeit war ich mit dem Ergebnis zufrieden und begann meine Sachen wieder zusammenzupacken.
Kurz bevor ich die Bibliothek verließ, fiel mein Blick auf einen mir seltsam vertrauten Rücken.
Das war unverwechselbar Isis. Sie schlief auf ein paar aufgeschlagenen Büchern und kurz überlegte ich tatsächlich, sie einfach schlafen zu lassen, aber wer weiß, was mich letztendlich dazu trieb, dennoch zu ihr zu gehen.
Als mein Blick auf die Bücher fiel, musste ich kurz schmunzeln. Daher wehte also der Wind. Na mal sehen, ob ihr das gleich peinlich sein würde. Vielleicht hatten sie das aber gerade auch einfach nur im Unterricht und sie musste eine Aufgabe erledigen? Aber ich sah nirgendwo ein Blatt Pergament oder Feder und Tinte. Anscheinend war es das gewesen, was Freya ihr vorhin so dringend hatte erzählen wollen.
Vorsichtig rüttelte ich sie wach. „Vielleicht solltest du lieber in deinem Bett schlafen. Oder musst du noch mehr herausfinden?" ich wies auf die Bücher vor ihr.


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Freya

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Re: Zukunftsplay » 1

from Freya on 04/21/2018 03:37 PM

Ob man das sehr gemerkt hatte? „Noch offensichtlicher wäre es wohl nur mit blinkender Werbetafel gewesen." lachte ich.
Isis schien ein paar Minuten wie versteinert und man konnte fast schon die kleinen Rädchen in ihrem Kopf rattern hören.
Ich wollte sie gerade fragen, ob ich ihr denn helfen konnte, als sie sich plötzlich umdrehte und ging. „Dir auch noch einen schönen Tag." murrte ich leise und trat meinen Rückweg zu meinem Essen an. So wie ich sie kannte, war sie jetzt in der Bibliothek und durchstöberte sämtliche Bücher, die auch nur einen noch so kleinen Fakt über Jaxon haben könnten.
Glücklicherweise war zwar mein Essen noch da, mein Sitznachbar jedoch verschwunden. Es wäre seltsam, das erste mal nach Jahren mit ihm zu sprechen und dann auch noch über eine meiner... nennen wir es mal Freunde.
Ganz in Ruhe ließ ich mir mein Essen schmecken und beschloss, Isis vielleicht später einmal aufzusuchen. Nicht das sie wieder irgendwen anstarrte, den sie lieber nicht anstarren sollte.... Ich schmunzelte in mich hinein, während die Halle sich langam leerte.



[Freya out]


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I don't really know where the world is, but I miss it now. I'm out on the edge and I'm screaming my name like a fool at the top of my lungs. Sometimes when I close my eyes I pretend I'm all right but it's never enough.

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Isis

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Re: Zukunftsplay » 1

from Isis on 04/14/2018 10:09 PM

Eine Veela??!! Ich war in diesem Moment viel zu abgelenkt, um böse auf Freya zu sein, dass sie mich so auslachte. „Was wirklich?!! Oh weiha??!! Habe ich ihn wirklich angestarrt? Hat man das doll bemerkt?“ Das Gefühl von Panik breite sich von der Mitte meines Brustkorps in meinem ganzen Körper aus.
Eigentlich hatte ich mir ja geschworen gleich nach der letzten Stunde schnurstracks schlafen zu gehen. Den ganzen Tag hatte ich mich völlig übermüdet, übernächtigt und tea-deprived durch den Unterricht geqält, doch als ich jetzt, eigentlich schon mein kuscheliges Bett vor Augen, die Gänge von Hogwarts entlangstrich, gewann mein Unterbewusstsein. Meine blöde Neugierde!
Fast hellwach saß ich nur ein paar Minuten später an meinem Lieblingstisch in der Bibliothek, versteckt hinter hochen, verwirrenden Bücherregalreihen. Vor mir stapelten sich alle Bücher, die ich finden konnte und über Veelen handelte. Bei manchen war ich mir auch nicht mal so soocher- die hatte ich dann erstmal vorsichtshalber mitgenommen. Wer weiß vielleicht stand ja in Ihnen, genau die Antwort, die ich suchte. Aber was suchte ich eigentlich? Ich griff nach dem oberstkiegenden Buch und begann zu lesen.
Die Kerzen hiner mir schienen mir warm auf den Rücken. Ich fühlte mich wie von einer dicken, weichen Decke umhüllt. Ein großer Gähner entfuhr mir, als ich zum dritten Mal einen Satz lesen musste und ihn immer noch verschwommen sah. Mein Kopf wurde immer schwerer und fiel zusammen mit meinen Liedern schließlich zu bzw. auf das aufgeschlagene Buch.

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