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Vergengenheitsplay » 22
von Ava am 14.08.2018 12:09

Don´t depend too much on anyone in this world.
Because even your shadow leaves you when you´re in darkness.
Re: Vergengenheitsplay » 22
von Flynch am 14.08.2018 12:19
Re: Vergengenheitsplay » 22
von Alexander am 14.08.2018 15:32„Defodio!”, schrie ich und machte einen Satz zurück, als ein Steinwall den Boden durchbrach und meinen Trainingspartner Blake einkesselte. Ich sah meinen Duellierpartner zwar nicht mehr, hörte aber ein ironisches Lachen: „Dein Ernst, Alex? - Diruptionis periculum maximum!” Ich hob die Augenbraue, da ich diesen Zauberspruch noch nie gehört hatte, doch ehe ich die Worte vom Latein ins Englische übersetzen konnte, wurde der Steinwall auf allen Seiten rissig und explodierte von innen heraus, so dass mir Felsbrocken entgegen flogen und das Publikum laut aufschrie. Auch unser Lehrer wirkte instinktiv einen Schutzzauber, um das Publikum vor dem Geröll zu schützen und die Brocken auf den Boden plumpsen zu lassen. Noch ehe ein Felsbrocken mich erreichen konnte, hob ich den Zauberstab und meinte mit schelmischen Grinsen: „Artificium Speculi!“, was so viel wie „Spiegeltrick“ bedeutete und die Felsbrocken dazu brachte zurück zum Absender zu fliegen und ein kleiner Stein Blake an der Seite traf. Blake lag am Boden und keuchte ein bisschen und war bereits daran sich aufzurappeln, als Mr. Peterson, unser Duellier-Lehrer, den Kampf abpfiff und zu versammelter Mannschaft meinte: „Das ist der wahrscheinlich der Grund, weshalb nur gewisse Zaubersprüche hier im Unterricht gebraucht werden sollten…” Er schaute Blake und dann mich an und meinte dann doch schmunzelnd: „Aber nichts desto trotz ein fabelhafter Kampf.” Seine Augen glänzten kindlich. Man merkte, dass der neue Duellier-Lehrer einer der jüngeren Sorte war, was für Leute wie Blake und mich sehr vorteilhaft war. Mr. Peterson erlaubte es und nämlich als einer der ersten Professoren unsere eigenen Zaubersprüche einzusetzen. Naja. Sagen wir es mal so: Blake, mir und ungefähr 20 weiteren Schülern aus dem 7. Jahrgang war es erlaubt eigene Zaubersprüche zu kreieren und einzusetzen. Das hatte den einfachen Grund, dass wir sehr gut in Latein waren und die Sprache beinahe fliessend sprechen und anwenden konnten. Dennoch bestand auch so nock ein Restrisiko, denn ihr wisst ja, was man über Magie sagt: Sie kann sehr eigenständig sein. Mr. Peterson löste die Trainingsstunde für heute auf und griff Blake und mir stark, aber mit väterlicher Fürsorge an die Schulter: „Gute Arbeit, Jungs. Versucht nächstes Mal aber bitte keine elementare wie den Erdwall einzusetzen und den vor allen in die Luft zu sprengen…”, er schmunzelte uns zwei an, „Ich habe schon so nicht den besten Ruf als Lehrer im Lehrerzimmer und der Hausmeister…”, er schaute zur Brandspur der Explosion, „...ist auch nicht gerade der grösste Fan vor mir. Und ich bin gerade mal drei Wochen hier.” Er lächelte uns schon fast ein bisschen flehend an, worauf ich antwortete: „In Ordnung.” Auch Blake nickte voller Zustimmung. „Gut…”, meinte Peterson erleichtert und kratzte sich am Kinn, „Jetzt müssen wir nur noch die Schweinerei hier aufräumen.” Kimberly und zwei Freundinnen von ihr winkten uns aus der Entfernung zu und schmunzelten verlegen, worauf Blake und ich ihnen zurück winkten. Wir waren hier nicht die Unbeliebtesten und der Fakt, dass wir auch noch so Kämpfen konnten, machte uns für viele weibliche Geschöpfe noch attraktiver. Es hatte ein Zeit gegeben, da hatte ich es sehr auf Mädchen gehabt, doch in letzter Zeit sprachen sie mich nicht mehr so an. Sie waren so dramatisch, so emotional und manchmal einfach kaum auszuhalten. Im Gegensatz dazu war mir die Gesellschaft von Jungs ein wahrer Segen geworden: Ein Fläschchen Bier und etwas zum Quatschen und gut ist. Auch Blake mochte ich, doch der war seit zwei Wochen mit einer zusammen, was ihn ein Stück an die Verpflichtung band sich mit ihr zu treffen… weshalb er weniger Zeit mit uns Jungs verbringen konnte. Als Peterson fragte, ob wir ihm kurz helfen wollten das Chaos in Ordnung zu bringen, war das Blakes und mein Stichwort und die nächsten zehn Minuten lehrte uns Peterson einen Spruch, mit dem man Gras nachwachsen lassen konnte und wir reparierten alle verbrannten Stellen des Rasses. Als wir fertig waren, bedankte sich der junge Lehrer: „Danke, Jungs. Sieht ja fast wie neu aus…”, er hob grinsend eine Augenbraue, „...Stimmt es eigentlich, dass es hier in Hogwarts immer noch diese geheimen Hausparties gibt?” Sein Blick glänzte voller Nostalgie an seine eigenen Jugendjahren, bevor er dem Orden des Phönix beigetreten war. „Ehm… ja, gibt es.”, meinte Blake, da er ebenfalls annahm, dass Peterson uns den Spass als Letzter verderben würde. Peterson schwelgte in Erinnerungen und meinte scheu: „Als Lehrer kommt man dort aber wohl nicht mehr rein, was?” Blake und ich lachten und ich meinte etwas verlegen: „Ich denke nicht… Sorry.”, wobei ich mir auf die Unterlippe biss. Peterson winkte ab: „Recht so. Geniesst jeden Moment des letzten Jahres hier…”, er seufzte, „Das Leben dort draussen ist um einiges undankbaren und härter als hier…” Er klopfte uns beiden auf die Schulter: „Also, bis zum nächsten Mal!”, mit einem Grinsen verliess er den nun fast perfekt ergrünten Rasen und Blake meinte: „Er ist einfach der geilste Lehrer, den wir je hatten.” Ich nickte: „Du sagst es. Warum können wir nicht überall so coole Lehrpersonen haben wie…” Ich wollte gerade ein paar Fächer aufzählen, als mir einfiel, dass ich mich mit Flynch und den anderen Jungs vor der Party heute Abend verabredete hatte, um ein häuserdurchmischtes Quidditch-Training zu halten. „Fuuuuck.”, meinte ich und schlug mir auf die Stirn und erblickte die Uhr, die bereits 16:52 anzeigte. Blake schaute mich verwirrt an: „Um 17:00 wollten ein paar Andere und ich trainieren!”, meinte ich und sprintete los mit den Worten: „Sorry Blake, ich muss los!” - „Kein Ding.”, waren die letzten Worte, die ich hörte, bevor ich meine Trainingstasche packte, die noch immer auf der Bank lag und Richtung Quidditch-Feld und deren Garderoben rannte.

Re: Vergengenheitsplay » 22
von Flynch am 14.08.2018 21:54Meine Füße lagen auf ihrem Schoß während wir beide einen Artikel lasen und ich ein paar Dinge ankreuzten die noch geändert werden mussten.
"Okay, warum nicht, wenn wir fertig sind? Hast du da Zeit?".
"Aber danach komme ich einfach mal rum, okay? ".
Räsupernd sah ich zu Merle, welche nur grinste und den Kopf schüttelte.
Selbstbewusst, ich konnte verstehen, dass mein Cousin Chandler auf sie abfuhr. Er gab es nicht zu, aber mein Gott, ich wusste wie er sonst war und wie er bei ihr war. Ganz blöd bin ich nicht, erst Rehct nicht in solchen Dingen.
"Ja okay...aber dann bin ich beim Training. Leg es mir hier ab, dann hole ich es mir ab okay?".
"Was ? Nein! Ariella würde ich nicht wagen anzufassen, sie ist erst 15 Lyle! Deine Gedanken sind ja erschreckend", ich lachte Lyle an, als wir auch schon bald ankamen.
"Na, bereit fürs Training?", meinte ich zu ihm, wäjhrend ich mein Shirt überstülpte.

Re: Vergengenheitsplay » 22
von Alexander am 14.08.2018 23:28Ich kam etwas ausser Atem in der Garderobe an, wo mich bereits meine anderen Freunden der Gryffendor-Truppe grinsend begrüssten: "Musste da jemand seine Fähigkeiten unter Beweise stellen?", meinte Finn, der ebenfalls einer meiner ersten freunde hier in Hogwarts gewesen war und der ein unglaubliches Talent mit Tieren aller Art hatte. Als Antwort auf seine Frage schmunzelte ich nur so vor mich hin, denn jeder hier drin wusste, wie ich es liebte meine Begabung punkto Magie spielen zu lassen. Stattdessen meinte ich nur beiläufig und mit einem breiten Grinsen: "Naja, gewisse sind halt begabt und andere...", ich schaute Finn an, "sind anderswertig begabt." Bei meinen Worten schweifte mein Blick kurz über seinen nackten Oberkörper, wie er es bereits die letzten drei Mal getan hatte, was mich dazu zwang, mich mit dem Rücken zu ihm zu drehen. Ich durfte das nicht tun. Ich durfte mich auf keinen Fall verraten. Das Schlimmste war es seit einer Zeit mit den Jungs unter der Dusche zu sehen, da man gewisse Stellen nicht mehr so gut verstecken konnte, die sich allenfalls regen könnten. Dies war auch der Grund, weshalb ich die letzten Male oft bei uns im Gryffendor-Schlafsaal geduscht hatte unter dem Vorwand, dass ich für Duellierkämpfe üben musste und es sich noch nicht lohnen würde zu duschen, da ich ohnehin wieder schwitze. In letzter Zeit lief so oder so einiges grausam schief mit mir. Ich wusste nicht, woher das kam, aber seit einer Weile reagierte ich immer stärker auf mein eigenes Geschlecht. Ich hatte zwar schon immer eine gewisse Freude verspürt mich mit den Jungs zum Spass zu prügeln oder ein bisschen zu kämpfen, doch damals war es noch nicht so... wie soll ich sagen... erotisch? Ich schüttelte den Kopf bei diesen Gedanken und zog nun auch mein Shirt aus und merkte gar nicht, wie Flynch reinkam und sich ziemlich direkt neben mich setzte und sich ebenfalls begann umzuziehen. Stattdessen hielt Finn uns alle auf Trab: "Wer kommt heute Abend an die Party, Jungs?", grinste er und brachte mich dazu ihn nochmals anzuschauen. Fuck, konnte er denn nicht einfach sein dummes Shirt anziehen? Meine Augen schweiften kurz und ungewollt über seinen Oberkörper, der stahlhart war und ich überlegte mir in diesem Moment ernsthaft, ob ich einen Zauberspruch entwickeln sollte, der verhinderte, dass ich stahlhart werden würde. Finn war so einer dieser "hässliche-Entlein-Personen" gewesen, der anfangs ziemlich pummelig und unbeliebt war. Mit jedem Jahr aber veränderte er sich, gewann an Stärke und Schönheit und seit letztem Jahr hatte er auch ein Sixpack, was zwar schön für ihn war, mich aber seit guten drei Wochen immer wieder dazu zwang mich zusammen zu reissen. Gott sei Dank merkte anscheinend niemand etwas von meinen Problemen, da der Fokus auf Finn war, der dafür bekannt war, dass er alle bei den Parties zu einem Wettsaufen herausforderte. "Klar bin ich heute Abend dabei.", meinte ein Slytherin namens James und auch einige andere meinten, dass sie sich die Party, die dieses Mal von den Ravenclaws organisiert wurde, nicht verpassen würden. Und glaubt mir: Nur weil es Ravenclaws sind, die eine Party organisieren, heisst es nicht, dass es langweilig wird. Im Gegenteil: Ravenclaw-Parties waren meistens einer der raffiniertesten Parties im ganzen Schuljahr. Was mich angeht, bin ich zwar ein Partygänger, doch ich mag es Kontrolle über mich zu haben und lass' mich nur sehr ungern komplett gehen... Aber gegen Spass bin ich jedenfalls nicht, weshalb ich auch zustimmte: "Jepp, bin auch dabei." und dabei merkte, dass mein guter freund Flynch neben mir war und ebenfalls gerade oben ohne da stand. Ich klopfte ihm kurz auf die Schulter und meinte einfach: "Jo." und konzentrierte mich darauf meine Schuhe anzuziehen. Flynch und Finn: Die zwei F's, die mir momentan am meisten Probleme bereiteten. Anders als bei Finn zählte ich Flynch zu meinen wirklich tiefen Freunden, die so ziemlich alles von mir wussten. Naja, bis auf das eine. Anstatt also Flynchs Körper zu begutachten, antwortete ich ihm auf die Frage, die er mir stellte und meinte: "Klar bin ich bereit. Ich hoffe du auch, denn ich habe letztens einen Zauberspruch kreiert, mit dem ich Illusionen von Schnätzen herauf beschwören kann." Ich grinste ihn an und noch während ich das tat, lehnte sich Finn - natürlich immer noch oben ohne - über meine Schulter und meinte grinsend zu Flynch: "Gott sei Dank sind ja keine Zauber im Quidditch erlaubt." Ich fühlte mich in diesem Moment wirklich etwas unwohl. Finn, der hinter mir stand, Flynch der vor mir stand: Es war, als würde man mich zwischen zwei Wänden einquetschen. Also löste ich mich aus dieser Position und zupfte mein Shirt etwas zurecht und begab mich auf den Weg zum Übungsplatz mit den Anderen. Um mich herum wurde über die Party geschwärmt. Ich hörte Dinge wie: "Sie sollen Shots aus Drachenblut haben!" oder "Sie werde ich heute definitiv nageln." oder aber auch "Wetten, dass ich beim Karaoke besser bin als du?" Ich musste bei all diesen Dingen etwas schmunzeln. Das war das Hogwarts, wie ich es kannte: Auf der einen Seite todernst, auf der anderen ein magischer Zirkus mit verspielten Schülern. Wir schnappten unsere Besen auf dem Nachdrausseweg und ich meinte zu Flynch, der neben mir war: "Kommst du heute Abend auch?" Ich suchte meinen Besen und nahm ihn in die Hand, "Denn wenn ja, wollte ich fragen, ob ich mich allenfalls bei dir fertig machen kann...", ich verdrehte die Augen, "Sie renovieren die Gryffendorzimmer und ich habe keinen Bock mich dort umzuziehen, während irgendwelche Maler Ornamente an die Wände malen." Wir betraten den Quidditchplatz undn ich fügte dann an: "Natürlich nur, wenn du nicht anderswertig Besuch in deinem Gemach hast.", zwinkerte ich ihm zu. Ja, ja... Flynch war schon immer ein kleiner Frauenaufreisser. Ich hob interessiert die Augenbraue: "Von wem hast du mir letztens erzählt? Einer Anne? Oder war es Lucy?", ich lachte, "Was wurde aus ihr? Ist da was draus geworden oder war das einfach ein weiteres Vögelchen in deinem Nest?" Flynch war bekannt, dass er kein Geheimnis aus seinem Sexleben machte, schon gar nicht vor mir. Wir hatten bereits das Masturbieren gemeinsam entdeckt, obschon das damals wirklich sehr heterosexuell war, was ich von mir in diesem Augenblick nicht mehr behaupten konnte. Aber nichtsdestotrotz: Flynch und ich hatten einiges gemeinsam durchgemacht. Wir vertrauten einander.

Re: Vergengenheitsplay » 22
von Flynch am 15.08.2018 17:31Und letztes Jahr, vor den Sommerferien, als Sebby noch auf der Schule war, ach ne. Das bleibt lieber unter uns. Ich kann nur sagen, es war ereignisreich...
Mhh, ie zwei Schönlinge...in einem der Betten würde ich ja gerne mal landen. Aber da beide keine Anstalten machten, dass sie bi waren, ach nö. Musste ich es auch nicht ausprobieren, oder? Ich meine, wer was von mir will, der soll kommen. Ich hol mir die Mädels, die Kerle müssen sich mich holen. Easy beasy sage ich dazu nur.
"Nun um ehrlich zu sein..habe ich eine VErabredung...also keinDate.Aber ich wollte mich mal wieder mit Merle treffen. Wir müssen noch ein paar Artikel überarbeiten", meinte ich und war erstaunt wie gut ich lügen konnte. Wie ein unschuldsungel sah ich aus: "Aber danach sicherlich. Dann saufen wir uns die Köpfe zu, mein Freund", wir verließen gleich darauf die Kabine, zusammen mit den anderen.
"Aber das ist alles cool, sie weiß wie ich ticke und auch wnen die alle hoffren, dass ich mich doch mal verliebe. tja, da können sie hundert Jahre warten.".

Re: Vergengenheitsplay » 22
von Alexander am 15.08.2018 20:23Ich setzte mich auf meinen Besen und schaute Flynch nun direkt an, der vor mir war. Ich schmunzelte nur, als er von seiner Verabredung redete und sang vor mich hin: „Eine Verabredung um Artikel zu bearbeiten, sagt er...", ich verdrehte amüsiert die Augen. So wie ich Flynch kannte, würde er nicht nur den Artikel bearbeiten. Ich zuckte nur mir den Schultern und meinte: „Naja, wenn die Zeit noch reicht, kannst mal bei mir im Zimmer vorbeischauen, dann können wir gemeinsam an die Party. Und klar: Nimm Merle ruhig mit.", meinte ich gespielt einverstanden. Ich hätte auch gern wieder einmal Zeit mit Flynch zu zweit verbracht, denn wir hatten eine Phase, wo es noch nicht per sè um Frauen ging und damals hatten wir noch mehr zu zweit unternommen. Mit der Zeit wurden aber unsere Dates zahlreicher und die Verpflichtungen dringlicher, weshalb wir schon seit einigen Wochen nichts mehr zu zweit gemacht hatten. Und ich weiss nicht, ob da jetzt komisch klingt: Aber irgendwie vermisste ich Flynch ein bisschen. Und dass Merle heute Abend auftauchen würde, würde mich zwar nicht wahnsinnig stören, aber eine Freude war es auch nicht wirklich. Merle war ja ganz okay. Naja, Flynch hatte es auch schon mit ganz anderen getrieben, die mir dann ziemlich auf den Keks gegangen waren, als sie mir im Club vorschwärmten, was für ein toller Typ Flynch sei. Ich hasste das. Ich kannte Flynch wohl besser als alle diese Mädchen und da wollten SIE MIR vorschwärmen, wie toll er war?! Ich bitte dich. Das war manchmal einfach nur lächerlich. Aber nun ja: Ich stand zu Flynch und wenn Flynch ein Mädchen geangelt hatte, würde ich mich wohl oder übel zufrieden geben müssen, dass fünfte Rad am Wagen zu sein. Ich wollte Flynch einfach wieder einmal für mich haben und nicht ständig mit irgendeiner dahergelaufenen Jungfrau teilen müssen.
Was das Volllaufen anging, schüttelte ich nur lachend den Kopf: „Du weisst, dass ich Alkohol gut vertrage. Du bist derjenige, der unter dem Tisch liegen wird..." In meiner Stimme klang ein herausfordernder Ton, denn ich wusste, dass Flynch ein geübter Trinker war und keineswegs nach zwei drei Shots blau war. Aber das war ich auch nicht. Als Flynch seinen kleinen Cousin erwähnte, grinste ich: Chandler, der kleine Racker. Er hatte mich einfach mal unverfrohren gefragt, ob ich auf Flynch stehe, weil ich meinen Arm freundschaftlich um ihn gelegt hatte, wie wir das noch öfters taten. Flynch und ich hatten früher generell gerne "rumgeschwuchtelt", wenn ich das etwas abschätzig sagen darf. Da hatten wir immer extra schwul getan und uns so verhalten, als würden wir gleich übereinander herfallen wollen. Jedoch hatte sich das in der letzten Zeit geändert. Irgendwie wäre es mir unangenehm gewesen, wenn wir so taten, als wäre was zwischen uns. "Denn da war nichts zwischen uns. Es könnte nichts zwischen uns sein. Gar nichts.", log ich mich selbst an und murmelte halblaut vor mich hin und wurde etwas rot, als ich bemerkte, dass ich das ausgesproche hatte. Gott sei Dank verstand wahrscheinlich niemand den Kontext, da ich den wirklich heiklen Teil des Gedankens nicht ausgesprochen hatte und Gabriel, ein Slytherin, das Wort ergriff und sich vor uns stellte. "Jungs, cool, dass ihr es einrichten konntet." Gabriel war nicht nur ein hervorragender Quidditch-Spieler, sondern auch ein begnadeter Sänger, weshalb seine Stimme sich sehr gut auf dem Feld ausbreitete. "Ich habe mir dieses Mal erlaubt, die Gruppen einzuteilen, um ein bisschen Abwechsung reinzubringen...", grinste er, da wir normalerweise selbst die Gruppen machten. Gabriel räusperte sich: "Wir können keine ganze Quidditch-Mannschaften bilden, da wir dafür zu wenig sind, aber in einer etwas kleineren Form gibt das ein klasse Spiel." Er nahm die Liste und las vor: "In der ersten Gruppe sind Lyle, Alex, Lucas, Brian, Sebastian und ich." Ich seufzte auf und gab Lyle einen Handschlag. Schön, dass wir immerhin gemeinsam in der Gruppe waren, denn dass sie mich und Flynch getrennt hatten, nahm ich Gabriel schon ein bisschen übel. "Der Rest auf die andere Seite.", meinte Gabriel und ich sah, wie Finn sich zu Flynch gesellte. Da hatten wir es wieder: Die zwei F's meines Untergangs. Lyle und ich gingen noch kurz zu den zwei und meinten grinsend: "Na dann viel Glück euch zwei...", Lyle doppelte nach: "Ihr werdet es brauchen...", am Satzende sang er schon ein wenig und wir gaben uns einen Handschlag in Form einer Brofist und liessen diese dann übertriebenst "explodieren", bevor wir unsere Besen nahmen und auf unsere Feldseite gingen. Gegen Flynch und Finn anzutreten... das konnte ja noch etwas werden.

Re: Vergengenheitsplay » 22
von Ryan am 18.09.2018 07:11



Poppy
Gelöschter Benutzer
Re: Vergengenheitsplay » 22
von Poppy am 18.09.2018 18:55Den Zettel in meiner Hand wieder entknüllend, las ich noch einmal alles was ich da akribisch genau drauf geschrieben hatte und sah auf meine Ausbeute auf der Ladenzeile. Ich schien alles ergattert zu haben was ich brauchte, nickte dem älteren Herren hinter der Theke freundlich lächelnd zu, zerknüllte meine Einkaufsliste und stopfte sie unachtsam in die Tasche meiner Jeans zurück. Es kam mir immer noch wie ein Wunder vor, dass ausgerechnet ich die begehrte Stelle der Schulkrankenschwester bekommen hatte. Sicher, ich wäre noch weiter im St.Mungos geblieben, aber der Posten den ich bekommen hatte, war immerhin der auf den ich mit Aufnahme meines Studiums gepocht hatte.
Vor der Apotheke wehte der noch recht warme Septemberwind mir einzelne Strähnen meiner offenen Haare in die Augen, welche ich aufgrund der zwei vollen Tüten in den Händen nicht gleich zurück schieben konnte. Daher konnte ich die Stimme, welche mich ansprach nicht gleich zuordnen. Eine zwischen meinen Füßen einklemmend auf dem Boden abstellend, schob ich mir die unbändigen Haare aus der Stirn und erkannte Ryan. "Hallo Mister Verlac", grüßte ich den jungen Gryffindor zurück. Es war seltsam ihn mit seinem Nachnamen anzusprechen, was ich auch sicherlich nicht tun würde, bestünde da nicht die berufliche Vorschrift. Ich warf einen schmunzelden Blick zurück über meine Schulter auf die Apotheke, die wohl die Frage nach meinem Tun in dem kleinen Zauberdorf eigentlich beantwortete; seine Nervosität war irgendwie süß. "Na ja, ich war in der Apotheke um Sachen für's Schloss einzukaufen!". Meine Worte bekräftigend, hob ich die Hand mit der Tasche an. Im Hintergrund konnte ich eine kleine Ansammlung anderer Schüler sehen, die das Szenario belustigt zu beobachten schienen. "Ach es geht schon", meinte ich schulterzuckend, auf die Tasche am Boden blickend, während ich mir vorbereitend die Haare zusammenband. Etwas irritiert beobachtete ich wie er sein noch nicht ganz aufgegessenes Eis so mir nichts, dir nichts wegwarf. "Ach quatsch, ich schaff das schon. Sie können ruhig bei Ihren Freunden bleiben", doch der Gryffindor hatte sich schon nach meiner Tasche gebückt und sie aufgehoben. "Danke", grinste ich leicht. Vielleicht hatte ich im Schloss noch Schokolade, die ich ihm nachher als Dankeschön geben konnte. "Ist das Eis hier nicht mehr empfehlenswert?", fragte ich in Anspielung auf seine offensichtliche Kurzschlussreaktion, meine Mundwinkel zuckten dabei leicht. Das Eis hier war großartig, ich aß es selbst öfter als wahrscheinlich gut für mich war.
Re: Vergengenheitsplay » 22
von Ryan am 29.09.2018 10:33"Wie geht es Ihnene sonst so ? haben sie viel zu tun? Also wenn sie wollen, ich kann Ihnen gerne einmal Unterstüztung geben".




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