Vergangenheitsplay » 12
Erste Seite | « | 1 ... 5 | 6 | 7 | 8 | 9 ... 26 | » | Letzte
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Älteste Beiträge zuerst ]
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 27.10.2018 13:30Ich hatte mit einer Auseinandersetzung gerechnet, zumindest mit einer kleinen Streiterei, was aber ttasächlich passierte war noch viel... verstörender. Als Alexanders Vater meinen mit dem Vornamen ansprach und ihn auch noch Kumpel nannte, hatte ich damit gerechnet, dass mein Dad direkt seinen Zauberstab zücken und hier einiges klar stellen würde, aber stattdessen ließ er es sogar zu, dass der Andere ihm einen Klaps auf die Schulter gab. Das ganze wirkte so unwirklich, dass ich die Augen aufriss und meinen Vater verwirrt anstarrte, aber dieser nahm mich scheinbar gar nicht mehr war.
Anscheinend war auch Alexander genauso verwirrt, denn er wandte seinen fragenden Blick zu mir und ich konnte nicht anders, als meine Schultern verwirrt zu heben. Für mich ergab das alles hier genauso wenig Sinn.
Scheinbar warteten wir alle hier auf eine Explosion oder ähnliches, zumindest lag so etwas in der Luft. Ich meinte so etwas, wie Verachtung in den Augen meines Vaters zu sehen, doch in der nächsten Sekunde war es wieder verschwunden und er nannte Alexanders Vater doch tatsächlich Jonas. Meine Welt stadn für ein paar Sekunden Kopf.
Als er dann allerdings noch Alexanders Vater den oberen Kopf seines Hemdes zu knöpfte, fiel mir im wahrsten Sinne des Wortes der Kiefer herunter. Ich wusste, dass mein Vtaer ein penibelchen war, spürte ich es doch oft geug, aber diese Geste schien mir einfach unangebracht. Das machte man doch nicht bei Wildfremden. Außer natürlich sie waren keine Wildfremden und ich wusste eifach ein paar Dinge nicht. Ich musterte die beiden Männer noch immer mit Verwunderung und musste zugeben, dass sie wahrscheinlich gleichalt waren. Kannten sie sich vielleicht noch aus Hogwarts?
Ich suchte nach dem Blick irgendjemandem in diesem Raum udn traf auf Alexanders. Ihm stand die Verwirrung genauso ins Gesicht geschrieben und würde es hier gerade nicht um meinen Vater gehen, hätte ich wahrscheinlich angefangen zu lachen. So aber biss ich mir nur auf die Unterlippe und versuchte den Blick meines Vaters aufzuschnappen.
Das Gespräch lief weiter, aber ich hörte nicht direkt zu. In meinem Kopf waren viel zu viele Fragen, die beantwortet werden wollten und mich ablenkten. Das hier alles war so surreal.
Erst als ich bemerkte, dass Alexanders Vater mich anblickte erwachte ich aus meinen Gedanken und fragte mich automatsch, was ich verpasst hatte. Irgendwas, mit Leben retten? Scheinbar empfand es Alexanders Vater als nötig mir zu sagen, dass ich Alexander geholfen hatte. Ich erwiderte das Zwinkern seines Vaters mit einem leicht verwirrten Lächeln und blickte dann meinen Vater an, der das ganze als Selbstverständlichkeit anstempelte. In diesem Moment war ich froh, dass mein Vater nicht wusste, dass ich in Wirklichkeit mehr als nur einmal darüber nachgedacht hatte einfach wegzurennen. Sonst würde ich jetzt ganz schön blöd darstehen.
Dann nahm das Gespräch eine merkwürdige Wendung. Auf einmal war da wieder mein Vater, so wie ich ihn kannte. Kühl, berechnend und vorsichtig. Die Art von Alexanders Vater änderte sich auch, nur ein wenig, aber ich erkannte es trotzdem. Irgendwas war da im Gange und scheinbar schon länger. Alexanders Vater warf meinem vor etwas zu verstecken und ich blickte ihn nun auch an. Was könnte mein Vater denn verstecken? Das er ein Todesser war? Das war das Einzige, was mir einfiel. Mein Vater stritt natürlich alles ab, aber ich sah in seinen Augen, dass da etwas war. Irgendwas, was ihn beunruhigte und das beunruhigte mich. Nun schien er auch wieder klarstellen zu müssen, dass er es nur bis zu einem bestimmten Grad duldete, wenn Leute ihm wiedersprachen und ich wurde stutzig bei seineer Aussage über härtere Maßnahen. Alexander scheinbar auch, denn er wiederholte es stupide. Während ihn anscheinend die Maßnahme interessierte, war mri klar geworden, dass das bedeutete, dass Alexanders und mein Vater wohl mehr miteinander zu tun hatten, als ich geahnt hatte. Scheinbar waren sie schon öfter aneinander geraten. Ich hätte eigentlich gedacht, dass mein Vater so etwas zuhaus eerwähnen würde, aber am Esstisch war immer nur die Rede von anderen Ministeriumsangestellten gewesen, die meinen Vater gestört hatten. Nie hatte er ein Wort über einen Cooper verloren.
Die Situation war mittlerweile ganz schön angespannt und nun wurden unsere Väter auch noch persönlich, als es zum Thema Fälle kam. Auch hiermit konnte ich nichts anfangen, Klar, mein Vater arbeitete im Zaubergamott und war dort einer der Richter, somit hatte er mit gewissen Fällen zu tun, aber was hatte Alexanders Vater damit zu tun? Ich fand darauf keine Antwort. Allerdings beendete Alexander das Gespräch, worüber ich mehr als glücklich war. Mich hatte das Ganze nur verwirrt.
Ich nickte Alexanders Vater nur zu, als dieser sich noch einmal an mich wandte und sah ihnen dann hinterher, wie sie in richtung große Halle verschwanden. Kaum waren sie außer Sichtweise, drehte ich mich zu meinem Vater und blcikte ihn verwirrt an.
"Was war das denn?", platzte es aus mir etwas zu forsch heraus, weshalb mein Vater nur die Stirn runzelte und seinen Mantel gerade rückte. Er wollte wieder gehen, ging es mri auf, aber das würde ich nciht zulassen, nicht solange ich noch so viele Fragen hatte.
"Was genau meinst du?", fragte mich mein Vater nur desinteressiert und mache bereits ein paar Schritte auf die Tür zu, sodass ich ihm schnellen Schrittes folgen musste. Ja, was genau wollte ich denn wissen? Da waren momentan ein wenig zu viele Fragen.
"Welche Fälle hat er gemeint?", fragte ich dann einfach das erste, was mir in den Sinn kam. Mein Vater blickte mich nur streng an und erwiderte ein kaltes: "Das geht dich nichts an, Darren!". Enttäuscht blieb ich mitten im Raum stehen. Mein Vater leif einfach weiter. Für ihn schien das Gesrpäch beendet zu sein. Frustriert biss ich mir auf die Unterlippe und beobachtete, wie mein Vater die Tür nach draußen passierte. Er drehte sich noch einmal um und musterte mich mit einem etwas freundlicheren Blick an. "Bis zu den Winterferien, Darren.", sagte er und ich nickte brav, so wie er es von mir erwartete. Auch, wenn ich mir innerlich wünschte, dass er noch bleiben und mir das Alles erklären würde. Mein Kopf schien zu explodieren und um erhlich zu sein hatte ich Angst. Der ganze Tag war anstrengend gewesen und ich hätte in der Sekunde alles für eine Umarmung gegeben. Eine, wie die die ich damals bekommen hatte, wenn mein Vater und ich zu Quidditchspielen gegangen waren und unser Team gewonnen hatte. das war aber nun mindestens acht Jahre her. "Oh und das worüber ich geschrieben habe könnte schon diese Winterferien wahr werden!", fügte mein Vater noch hinzu udn ich sah den Stolz in seinen Augen noch bevor ich richtig realisiert hatte, was er meinte. dann ging es mir auf und mein Magen schien sich zum zehnten Mal an diesem ag zusammen zu ziehen, mein Vater redete davon mich zum Todesser zu machen. Unter Mühe erwiderte ich sein Lächeln, während sich in meinem inneren ein Sturm braute. Ich wollte das alles nicht, zumindest nicht so schnell. Was brachte mir das ein Mitglied des Vereins zu werden? Außer dem guten Willen meiner Familie. Ich schüttelte leicht den Kopf um all die Gedanken zu vertreiben, so wie ich es immer tat.
Mein Vater war mittlerweile verschwunden und ich war ein wenig unschlüßig, was ich tun sollte. Ich konnte einfach in unseren Gemeinschaftsraum hinab gehen, aber irgendwie wollte ich noch nicht alleine sein. Ich hatte ein wenig Angst, dass dann das Gesicht der Frau, oder mehr die Schwärze, da wo ihr Gesicht sein sollte, vor meinen Augen auftauchen würde und das wollte ich verhindern. Dementsprechend beschloß ich auch noch kurz in die großen Halle zu gehen, um nach meinen Freunden zu schauen. Sobald ich die Halle betrat drehten sich einige Köpfe zu mir um und ein Murmeln entstand in den ersten Reihen. Anscheinend wusste jetzt ganz Hogwarts, was passiert war. In einigen Metern Entfernung sah ich Alexanders Familie sitzen, die sich unterhielt, weshalb ich hoffte, dass sie mich nicht sehen würden, aber Alexanders Bruder blickte mich augenblicklich an und lenkte somit auch die Aufmerksamkeit seines Vaters auf mich. Dieser winkte mir augenblicklich zu und bedeutete mir mit einer Geste zu ihnen zu kommen, an den Gryffindor Tisch. Ich hätte am leibsten laut geflucht, verkniff es mir aber und ging nach kurzem zögern dann doch in seine Richtung. Alles andere kam mir unhöflich vor. Außerdem konnte ich vielleicht so etwas über den Mann herausfinden, den mein Vater anscheinend so gut kannte.
Kaum war cih neben der Gruppe stehen geblieben, deutete Mr. Cooper auch schon auf einen leeren Platz neben Alexander. "Warum setzt du dich nicht zu uns und isst etwas, Darren?", fragte er mit freundlicher Stimme und ich schluckte leicht. Eigentlich war das so ziemlich das Letzte, was ich momentan wollte. "Ich möchte nicht stören", antwortet ich deshalb mit einer Miene aus Eis, von dem man nichts ablesen konnte. Alexandes Vater lachte allerdings nur und behauptete, dass dem nicht so wäre. Ich biss mir auf die Unterlippe und verfluchte die Freundlichkeit dieses Mannes in Gedanken. Warum musste diese Familie bloß so nervig sein? Nach einem tiefen Atemzug ließ ich mich wirklich auf die Bank nieder, so weit von Alexander entfernt, wie möglich und blickte in die Runde. ich wusste wirklich nicht, was das hier gerade sollte? Warum hatte Alexander seinem Vater nicht einfach erzählt, dass wir uns hassten, dann hätte man sich diese Peinlichkeit sparen können. Mr. Cooper hielt mir eine Schale mti Weintrauben hin, aber ich schüttlete nur leicht den Kopf. Ich wollte nichts essen. Ich wollte nur weg und dann niemals wieder mit den Coopers reden. "Ist dein Vater schon weg, Darren?", riss mich die Stimme von Mr. Cooper aus meinen feindlichen Gedanken, sodass ich ihm ins Gesicht blickte, indem sich ein Lächeln zeigte. Da war nichts von dem Unmut oder der leichten ironie, die ich immer im Blick meines Vaters las, Cooper war scheinbar einfach ein aufrichtiger Mensch. Man, dass war doch echt zum kotzen.
"Er musste wieder arbeiten", antwortete ich mit gefühlskalter Stimme und warf nebenbei einen unauffälligen Seitenblick zu Alexander um zu sehen, was er wohl dachte. Allerdings begegneten sich unsere Blicke, sodass ich schnell wieder seinen Vater anblickte. Der nickte nun bedächtig. "Das klingt nach ihm", antwortete er und warf sich eine Weintraube in den Mund.
Wieder fragte ich mich, woher er denn meinen Vater so gut kannte. das her wäre eine gute Möglichkeit zu fragen, aber andereseits müsste ich dann noch länger hier sitzen und die Idee gefiel mir gar nicht.

We messed around until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Alexander am 26.10.2018 16:45„Na also, dann lass' uns deinen Bruder suchen, dann essen wir gleich zusammen was. Cate ist auf einer Klassenreise, habe ich vernommen?", fragte mein Vater, der sich auf meine Bettkante gesetzt hatte und seine Lederjacke ausgezogen hatten und lässig mit einem lockeren Hemd da sass. Ich nickte: „Ja, Cate ist auf Exkursion zu den Eiswichteln." Mein Vater lachte: „Ja, ja, die Eiswichtel... ein ganz witziges Volk..." Cate, meine jüngste Schwester, war erst 13 und somit in der ersten Klasse hier in Hogwarts. Die Eiswichtel zu besuchen gehörte zum Standardprogramm des Unterichtfaches „Magische Geschöpfe" und da diese Wichtel mehr lustig als gefährlich waren, waren sie das perfekte Exkursionsziel für jüngere Zauberer. Mein Vater hatte bereits in seiner Schulzeit die Eiswichtel besucht, weshalb sein Lachen darauf hindeutete, dass er dasselbe wie Cate erlebt hatte. Während Dad und ich geplaudert hatten, hatte sich auch Ben zu uns gesellt, der nun fertig mit der Untersuchung war und bei welchem eine mittelschwere Prellung festgestellt wurde und ein gestauchter Arm, aber ansonsten nichts. Leise und unbemerkt schleuste er sich in den Kreis und mein Dad, der Ben schon länger kannte, betrachtete die Krücke und den einbadagierten Arm. „Da habt ihr beide aber nochmals Glück gehabt..." Ben nickte nachdenklich: „Ja, das hätte auch anders ausgehen können." Mein Vater nickte und schaute mich nochmals belehrend an, woraufhin ich lauter ausatmete und ihm damit andeutete, dass ich seine Andeutung bezüglich meines Zaubers verstanden hatte. "Gestaucht?", hakte mein Dad nach, woraufhin Ben nickte und seinen einbandagierten Arm langsam hob. Ben und mein Dad unterhielten über die jüngsten Ereignisse, als sich schliesslich auch noch Andrew zu uns gesellte und die Coopers somit komplett waren - naja, bis auf Cate, doch die war ja auf Exkursion. "Alles klar?", checkte mein jüngerer Bruder die Lage und blickte dann an meinem Dad vorbei zur anderen Seite des Zimmers. Ich folgte seinem Blick und bemerkte erst jetzt, dass auch Darren im Zimmer war und scheinbar mit jemandem redete. Ich wusste nicht genau, wer diese Person war, doch sie hatte irgendetwas autoritäres an sich. Die Körperhaltung war nahezu perfekt und der Kopf war würdevoll erhoben - nur sein Blick schien Darren zu fokussieren und seine Lippen formten Worte, die ich nicht verstehen konnte. Er war in einem stattlichen Anzug gekleidet und hatte sauber frisierte Haare. Es könnte sich um einen Zauberminister handeln, der hier Untersuchungen unternahm oder aber es könnte auch ein Verwandter von Darren sein. Vielleicht war es ja sogar sein Vater? Ich musterte den Mann und Darren abwechselnd und schloss aus der Ähnlichkeit, die man erahnen konnte, da sie mindestens Onkel und Neffe sein müssten, wenn nicht mehr. Allzu lange wollte ich aber den Blick nicht mehr auf den zweien ruhen lassen, da ich es unhöflich fand Familiengespräche zu belauschen und es mir ausserdem angenehm war von Darren fern zu bleiben. Noch nie hatte eine einzige Person mein Leben innert vier Tagen in so ein Durcheinander gestürzt. Zuerst der Punkteabzug für die Gryffendors und dann auch noch mein Unterarm, der etwas Schaden genommen hatte aufgrund Darrens Drang Ben eine auszuwischen. Ich wünschte ihm innerlich gute Besserung, doch damit hatte es sich auch. Ich wollte einfach nur noch in Ruhe gelassen werden. Er ging mir ziemlich auf den Keks.
Mein Bruder betrachtete mich und erklärte aus dem Nichts: "Das ist Markus Madison, Darrens Vater...", seines Stimme war leise und seine Lippen nahe an meinem Ohr, so dass es niemand hören konnte. "So sieht er auch aus...", meinte ich mit einer Mischung aus Abschätzung und Mitleid. Ich wusste nicht, woher das Mitleid kam, doch wenn ich Darren und Markus verglich, schien ein Ungleichgewicht vorhanden zu sein. Nicht direkt, was die Körpergrösse anging, sondern vielmehr das Zwischenmenschliche. Darren schien ja bereits ein Grossmaul zu sein, aber neben Markus wirkte er plötzlich... Kleiner und viel weniger bedrohlich. Selbstverständlich war das alles nur reine Spekulation, denn noch wusste ich nicht, wie Markus und Darren zueinander standen. Ben und mein Dad hatten ihr Gespräch beendet und Ben meinte zu meinem Vater: "Ich gehe kurz bequemere Schuhe anziehen, dann bin ich gleich wieder bei euch." Mein Vater meinte, er solle sich ruhig Zeit lassen und dann einfach nachkommen und als Ben den Raum verlassen hatte, wandte er sich zu mir und meinem Bruder um und fragte: "Andy, willst du auch mit deinem Bruder und mir was essen gehen?" Andy überlegte kurz und ich wusste auch warum. Er hatte ein Mädchen kennen gelernt, eine Ravenclaw mit Namen Cassie, in der sich meiner Meinung nach etwas verguckt hatte. Wohlmöglich wollten sie auch heute Abend zusammen essen, so wie sie es bereits die letzten Tage getan hatten. Mein Bruder runzelte kurz die Stirn, schaute mich an und meinte dann zu unserem Dad: "Klar. Lass' zusammen essen." Mein Vater nickte erfreut und packte seine Lederjacke und stand auf, als plötzlich eine mir unbekannte Stimme das Wort erhob. Obschon ich die Stimme nicht kannte, blickte ich automatisch zu Darren und seinem Vater rüber und blickte mit hilflosem Blick zu Darren, als sein Vater meinen Vater fragte, ob er irgendwelchen Hirngespinsten nachjagte. Warum sollte mein Vater Hirngespinsten nachjagen?! Man hat früher auch gedacht, dass Dementoren sowas wie Hirngespinste sind, bis sie einige Dutzend Menschen umgebracht hatten... so viel zum Thema Hirngespinste. Was mich aber noch mehr verwunderte, war die Antwort die mein Vater gab: "Markus, sieh dich an. Dass wir uns genau wieder hier sehen..." Meine Augen weiteten sich und nun blickte ich Darren auf der anderen Seite verwirrt an. Woher bitte schön kannte Darrens Vater meinen Vater und umgekehrt. Natürlich: Sie waren wohlmöglich beide hier zur Schule gegangen, doch so wie mein Vater einen Schritt auf Markus zuging, schien es, als würden sie sich besser kennen, als uns lieb war. "Wir müssen uns nicht beim Nachnamen nennen, Kumpel...", meinte mein Dad und gab Darrens Vater einen Klaps auf die Schulter, was mich und Andy dazu brachte uns mit Unbehagen anzuschauen. Unser Dad war ein wirklich toller Vater und ein geselliger dazu, doch einem Mann mit Krawatte und Anzug einen Klaps auf die Schulter zu geben? Naja. Entweder sie kannten sich wirklich etwas besser oder es war einfach nur peinlich. Die nächsten Sekunden sollten uns die Antwort liefern, denn Darrens Dad schaute etwas abschätzig auf die Stelle, wo unser Dad ihn berührt hatte und richtete seinen Anzug etwas: "Na gut, Jonas.", meinte dieser mit würdevollem, aber etwas verachtendem Blick, wobei er zugleich irgendwie grinste und meinem Vater den obersten Knopf seines Hemdes zu knüpfte. Was zur Hexenküche sollte denn das hier werden? Andy und ich schauten abwechselnd uns, Darren und unsere Väter an. Mein Vater liess sich widerwillig den Knopf zu machen und meinte dann: "Lass gut sein, Markus. Wir sind hier nicht im Ministerium. Ich bin nicht geschäftlich unterwegs oder auf der Suche nach Hirngespinsten, sondern wollte nur meinen Sohn besuchen. Wie du anscheinend auch." Der Blick von Darrens Vater gleitete scharf an der Wange meines Vaters vorbei und traf zuerst Andy und dann mich, worauf wie beide verschmitzt grinsten. Auch wenn Markus uns nicht direkt hasserfüllt oder böse angeschaut hatte, war sein Blick respekteinflössend und ich fragte mich automatisch, inwiefern Darren diese Eigenschaft von seinem Dad geerbt hatte. Darrens Vater musterte unseren Dad und meinte dann: "Alles klar. Dann sind wir ja beide mit dem gleichen Ziel da." Auf seinen Mundwinkeln formte sich ein eigenartiges Lächeln, von welchem ich nicht wusste, was es zu bedeuten hatte. Die zwei Väter musterten sich einige Sekunden und mein Blick suchte abermals Darrens. Die Situation war so eigenartig wie selten etwas, das ich je erlebt hatte. Mein Vater brach dann das Schweigen und meinte plötzlich zu Darrens Vater: "Dein Sohn hat meinem Jungen das Leben gerettet. Du kannst stolz sein auf ihn." Er beugte sich etwas zur Seite, so dass er Darren sehen konnte und so wie ich ihn kannte, würde er ihm anerkennend zu zwinkern. Darrens Vater drehte sich ebenfalls zu Darren um und meinte dann etwas trocken: "Ich habe auch nichts anderes erwartet. Auch wenn es bereits die reinste Katastrophe ist, dass es hier überhaupt Dementoren gibt. Aber ich habe es schon länger gedacht: Diese Schule braucht dringend bessere Sicherheitsmassnahmen." Mein Dad runzelte die Stirn - das konnte merkte ich sogar, auch wenn er mit dem Rücken zu mir stand - : "Jetzt übertreibst du, aber. Das war ein Sonderfall." Darrens Dad gab mit halb zischender, halb belehrender Stimme zurück: "Du weisst ganz genau, dass dem nicht so ist. Dass es diese Wesen bereits bis hierher geschafft haben, ist katastrophal." Mein Vater blieb ruhig und meinte gelassen, aber etwas provozierend: "Also weisst du doch mehr, als du vorgibst zu wissen, was?" Darrens Dad machte einen kleinen Schritt zurück und musterte meinen Vater kalt: "Zum letzten Mal: Ich habe nichts mit dem Ganzen zu tun. Ich weiss nicht, was du bei mir suchst, aber du wirst es nicht finden." Mein Vater schüttelte lächelnd den Kopf: "Ich weiss selber noch nicht, was ich genau suche. Aber Fakt ist, dass ich finden werde, was man versucht zu verstecken. Egal, ob das Zauberministerium, der Orden oder Hogwarts da drin hängt." "Gut so.", meinte Markus und funkelte meinen Dad an, "Denn wenn du nochmals so ein Wirbel im Ministerium machst, werde ich härtere Massnahmen ergreifen müssen." - "härtere Massnahmen?", fragte ich aus Versehen und weckte die zwei Väter aus ihrem Streitgespräch auf. Mein Dad blickte mich an und ich sah ihm an, dass er vergessen hatte, dass wir ja auch noch im Raum waren. "Nichts, Alex. Es ist alles in Ordnung. Es geht um einen Fall." - "Du meinst, es geht um die Fälle, Cooper.", unterbrach Madison ihn, woraufhin mein Dad ihn anfuhr: "Lass gut sein, Markus. Das müssen unsere Kinder nicht wissen." Mein Vater atmete genervt aus und Markus entwich ein schmales Lächeln von den Lippen: "Ihr Coopers wart schon immer schlampig, wenn es darum ging, transparent zu arbeiten." Ich runzelte die Stirn. Waren wir Coopers schlampig? Nein... oder? Mein Dad meinte etwas gereizt: "Aber das nur, weil gewisse Familien alles manipulieren würden, wenn man transparent vorgehen würde." Die Stimmung war gespannt und obschon unsere Dads keinerlei Körperkontakt hatten und eigentlich in einem freundlichen Ton miteinander sprachen, machte es die Situation nur noch schlimmer. Ich versuchte das Ganze zu stoppen: "Dad, wollten wir nicht noch was essen gehen? Du musst in einer halben Stunde gehen..." Mein Dad drehte sich um und sein Blick wurde weich. Dann wandte er sich zu Madison um und meinte: "Lass' uns das dann besprechen, wenn die Zeit dafür reif ist, ja?" Madison lachte: "Worüber willst du reden? Den Armreif? Die Grosche oder gleich über die verschwundenen Kugeln?" Ich schaute fragend zu Markus, der mich direkt anschaute und ich wusste, dass er dies gesagt hatte, damit ich begann an der Ehrlichkeit meines Vaters zu zweifeln. Doch das würde ich nicht tun. Mein Vater gab Madison keine direkte Antwort, sondern meinte nur höflich: "Ich werde jetzt was mit meinen Jungs essen gehen, wenn du also entschuldigst...", er blickte Darren an, "Und danke nochmals für deine Hilfe, Darren...", dann blickte er wieder Madison an: "Und danke für das tolle Gespräch..." Ich versuchte aufzustehen, damit wir los konnten und war gespannt, was es mit den Objekten auf sich hatte, die Markus aufgezählt hatte. Ich würde sie mir merken und danach recherchieren.
[Du kannst das Gespräch gerne weiterführen zwischen den Dads. Du darfst davon ausgehen, dass ALex mit seiner Familie in den Esssaal gehen würde, wenn nichts mehr passiert und das Alex Darren in dieser Situation nicht allzu negativ gegenüber gestimmt ist, da er so verwirrt wie Darren selbst ist bezüglich ihren Vätern]

Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 25.10.2018 21:21Auf dem Krankenbett hielt es mich einfach keine Sekunde, weshalb ich meine Beine über die Kante schwang und, trotz des missbilligendem Blickes von Mrs. Pomfrey, mich etwas wackelig auf den Beinen zu dem Bett zu begeben, in dem sie Liam abgelegt hatten. Madame Pomfrey hatte ihn anscheinend als den am ärgsten getroffenen ausfindig gemacht, da sie jeden der Professoren von seinem Bett verscheucht hatte und nun um ihn herumwuselte und ihm irgendwelche Gebräue in den Hals steckte.
Liam sah furchtbar aus und ich schaffte es nicht seinem Blick stand zu halten. Mit seiner viel zu fahlen Haut und den blauen Lippen sah er aus, wie eine Leiche und wenn ich einen Blick auf seinen Arm richtete, in dem sich die Dunkelheit bereits eusgebreitet hatte, dann würde er das auch bald sein. Und das wäre meine Schuld!
Ich musste Madam Pomfrey dringend sagen, um was es sich dabei handelte, aber sie fegte mich nur aus dem Weg und wies mich mit klarer Stimme an mich wieder in mein Bett zu legen. Danach zog sie den Vorhang zu Liams Bett zu und ließ mich einfach dort stehen, wo ihc noch ein paar Sekunden einfach nur auf das Muster des Vorhangs starrte, bevor mich jemand am Arm packte und somit dafür sorgte, dass ich mich umdrehen musste. Direkt vor mir stand meine Hauslehrerin, die mich kurz musterte und dann, aus mir unerfindlichen Gründen, anfing zu nicken.
"Darren, was ist da draußen geschehen?", fragte sie mit eindringlicher STimme, während sich ihre Augen in meine bohrten. Ich kante diesen Blick, sie verhörte mich. Nervös biss ich mir wieder auf die Unterlippe, aber diesmal fing es sofort an zu bluten, sodass ich es wieder ließ.
"Ich weiß es nicht, es ging alles ziemlich schnell.", gab ich eine vage Antwort, da ich keine Ahnung hatte, was ich erzählen sollte. Etwa, dass eine vermummte Frau, die meinen Namen und anscheinend meine Zukunft gekannt hatte, aus der Schar der Dementoren hervorgetreten war und diesen dann befohlen hatten, Liam zu töten? Das klang verrückt.
"Da waren auf einmal Dementoren und wir haben nur versucht uns zu verteidigen", fügte ich noch hinzu, worauf sie nur mit einem kopfnicken antwortete, aber ich sah an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie beunruhigt war und ich machte ihr da keine Vorwürfe. Ich war auch beunruhigt. Was machten diese Scheusaale hier in Hogwarts? Ein paar Sekunden war es still, dann widmete sich unsere Hauslehrerin wieder mit festem Blick mir zu.
"Wer hat Liam das angetan? War da noch jemand, Darren?", fragte sie und ich wusste, dass ihr klar war, was Liam da getroffen hatte. Einereits war ich dankbar, dass sie es wusste, schließlich konnten sie ihm dann helfen. Andererseits wusste meine Hauslehrerin auch, dass kein Dementor so einen Spruch abfeuern konnte und das war ein Problem. Denn ich durfte diesen Spruch auch nicht kennen, er war schwarzmagisch und somit verboten. Ich schluckte leicht und blickte eine Sekunde zur Seite.
"Da war tatsächlich noch jemand, aber ich habe ihn nicht erkannt und er ist auch wieder vreschwunden", log ich meiner Lehrerin direkt ins Gesicht, während ich gleichzeitig den Atem anhielt. Sie musste mir einfach glauben. Auf jeden Fall ließ sie meinen Arm wieder los und blickte gedankenverloren zum anderen Ende des Raumes. Dann klopfte sie mir noch einmal auf die Schulter und verließ in einigen Schritten den Krankenflügel um Gott weiß was zu machen. Vermutlich waren alle im Schloss in Aufruhr.
Etwas unsicher blieb ich im Raum stehen, aber mir Stand nciht der Sinn danach einfach im Krankenflügel zu bleiben. Mir ging es schließlich gut, ich wollte einfach nur in meinen Schlafsaal und mich ausruhen. Dementsprechend verließ ich ebenfalls den Krankenflügel, wo ich direkt in eine Traube aus Schülern hineinlief, die mich alle gespannt musterten. Zu meiner Freude wagte es allerdings niemand von ihnen mich anzusprechen.
Allerdings bahnte sich eine Gestalt zu mir durch, die ich nur allzugut kannte. "Darren, Darren!", brüllte Jason durch die Menge und kam mit hochrotem Kopf vor mir zu stehen. Er blickte mich an und ließ dann dramatisch die Luft aus seinen aufgeblasenen Backen. "Alter, wir dachten du wärst tot! Die haben nur gesagt, dass da Dementoren wären, mindestens dreißig oder so und das du und Liam und noch zwei andere gegen sie gekämpft hätten."
In Jasons Stimme schwang so etwas, wie Begeisterung mit, die ihc nicht teilte. Ich war froh noch am Leben zu sein und konnte noch immer nur hoffen, dass Liam durchkam und ich nicht in Schwirigkeiten geraten würde. Dementsprechend schüttelte ich nur den Kopf und ließ meinen Blick über die Menge streifen, die mich noch immer neugierig beäugelte, jetzt aber einem Mann und einem Jungen Platz machten und sie in den Krankenflügel ließen. Interessiert folgte ich den Beiden mit dem Blick, bis sie im Krankenflügel verschwunden waren. Ich kannte sie Beide nicht, war mir aber sicher den Jungen schon mal gesehen zu haben. Zumindest kam er mir bekannt vor.
"Mensch, wo ist denn eigentlich Liam?", fragte Jason nun und seine Stimme riss mich zurück in die Realität. Liam war schließlich noch immer da drinnen und wurde vermutlich behandelt. Ich fand ich war es ihm mindestens schuldig nochmal nach ihm zu sehen. "Sorry, ich muss da nochmal rein", entschuldigte ich mich bei Jason, der mich nur mit großen Augen anblickte, aber passieren ließ. Im Krankenflügel hatten sich die zwei Neuankömmlinge um ein Bett versammelt, indem jemand lag, den ich als Alexander erkannte. Er hatte eine große Schramme in seinem Gesicht, aber ansonsten schien es ihm gut zu gehen. Er war ns Gesrpäch vertieft, weswegen er mich nicht bemerkte, was mir aber nur recht war. Ich war zwar ganz froh, dass er nicht draufgegangen war, nicht, dass mir das großartig was ausgemacht hätte, aber ich hatte trotzdem keine Lust mit hm über das zu plaudern, was passiert war. Und somit setze ich mich einfach nur neben Liams Bett, in dem dieser momentan schlief und blickte auf die Dinge, die neben seinem Bett standen. Beim Anblick der Medizin wurde mir ganz schlecht. Die nächsten fünfzehn Minuten saß cih einfach nur so da und lauschte dem Gemurmel der Stimmen in dem Saal, dann hörte ich, wie die Tür zum Krankenflügel aufgestoßen wurde. Ich linste hinter dem Vorhang und zuckte zusammen. Denn da mitten im Raum stand mein Vater und blickte sich um. Sein Blick traf mich und schien mich zu durchbohren. Ich fühle mich unangenehm an die Ängste erinnert, die mich vorhin noch gepackt hielten. Jetzt sein Gesicht zu sehen sorgte dafür, dass mir wieder unwohl wurde. Ich stand trotzdem auf und bewegte mich langsam auf meinen Vater zu, ganz so wie jemand, der seinem Henker entgegen ging.
"Darren!", schallte seine imposante Stimme durch den großen Raum und ich hatte das dringende Bedürfnis noch aufrechter zu gehen und meinen Gang noch strammer zu machen, so wei es von mir zuhause erwartet wurde.
"Hallo, Vater!", antwortete ich etwas kleinlaut, während och vor ihm stehen blieb. Er nahm mich an den Schultern und blickte mich an, als suche er nach Kratzern und Verletzungen. Da ich allerdings nur ein paar Schrammen im Gesicht aufwies, ließ er mich wieder los und richtete seine Krawatte. Er war anscheinend direkt vom Minesterium hierhin gekommen, immerhin trug er noch seinen Arbeitsumhang. Als hohes Tier im Minesterium musste er immer so geschniegelt aussehen.
"Deine Mutter ist ganz krank vor Sorge", berichtete er mir, aer er schien schon weieder das Interesse an mir verloren zu haben. Stattdessen richtete er nur meine Krawatte, damit ich auch bloß sein perfektes Abbild war. Ich hätte am liebsten geseufzt.
Nicht, dass ich nicht froh war ihn zu sehen, aber ich wünschte mir einfach er würde nicht immer so... so besorgt um meinen Ruf sein, sondern mehr um mich. Und nebenbei wäre es auch noch nett, wenn er das alles nciht mitten im Krankenflügel besprechen würde, wo es alle hören konnten.
"Tut mir leid, Dad!", antwortete ich knapp und versuchte unauffällig den Saum meines Umhangs wieder richtig hochzurollen, damit er das nciht auch noch an mir kritisieren konnte. Mein Vater lachte auf meine Antwort nur bitter und ich zuckte bei dem geräusch leicht zusammen. Das Lachen meines Vaters war nie freundlich, sondern immer mehr berechnend und kalt, aber das war ich gewohnt. Ich hatte es mir von ihim abgeguckt.
"Oh bitte, Darren. Dich trifft keine Schuld. Das ist alles diese verdammte Schule. Ich werde auf jeden Fall mit dem Schullehrer reden", sagte er mit fester STimme und ich zweifelte nicht eine Sekunde daran, dass er das tatsächlich machen würde. ER hatte es schon immer geliebt über diese Schule und den, seiner Meinung nach, unprofessionellen Leiter herzuziehen. Ich war da nciht ganz seiner Meinung, sagte aber einfach nichts. Ich kontne ihn eh nicht davon abhalten.
Mit einem Mal schien meinem Vater aufzufallen, dass wir nicht alleine waren, weshalb er sich nun zu Alexander und seiner Familie umdrehte. Ich hätte am liebsten geschrien! Warum war das denn jetzt schon wieder nötig?
"Cooper, was machen Sie denn hier? Jagen Sie mal wieder Hirngespinste?", richtete sich mein Vater an den Mann neben Alexander. Ich blickte meinen Vater erstaunt an, schließlich schien er den anderen Mann zu kennen... und nicht sonderlich zu mögen, wenn ich mir seinen Ton so anhörte. Der andere Mann schien meinen Vater auch zu erkennen und mir wurde auf einmal klar, was das hier werden würde. Eine Art Familienkampf. Welche Familie war besser, welche erfolgreicher? So etwas liebte mein Vater. Sich beweisen udn auf anderen herumtreten. Ich schluckte nur unauffällig.
Ich hatte keine Lust darauf, ich wollte momentan nur schlafen.

We messed around until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Alexander am 25.10.2018 15:04Ich lag am Boden und der kleine Timothy beugte sich besorgt über mich und meinte: „Du blutest ja..." Mir gefiel es gar nicht hier am Boden zu liegen und nichts zu tun, während Ben da draussen um sein Überleben kämpfte, also stützte ich mich langsam auf meinen Ellbogen auf und wollte mich aufraffen, als Ms. Levyne, eine leitende Professorin in Heilkunde mich unsanft zu Boden drückte: „Nein, nein, nein, Mr. Cooper. Sie bleiben mir schön hier. Es hat schon genug Verletzte geben und ich will nicht, dass Sie sich für irgendeine waghalsige Heldentat noch mehr Schaden zufügen." Ihr Stimme war scharf und streng, sodass ich es unterliess mich weiter zu wehren und mich nach hinten ins weiche Gras plumpsen liess, während ich hinter den Schaulustigen und Ms. Levyne Klänge von Zaubern vernahm. Es schien wirklich so, als seien die Professoren zur Hilfe geeilt. Ich schaute instinktiv zu Timothy, der mich besorgt mit seinen grossen Augen musterte: „Danke, Kleiner.", meinte ich anerkennend und wollte ihm auf die Schulter klopfen, doch mein Körper war gerade so müde, dass er sich kein Millimeter bewegen wollte. Timothy nickte nur und schaute zu Ms. Levyne, die daran war meine Wange zu säubern. Sie drehte sich kurz um und schaute dann wieder zu mir und meinte mit etwas freundlicherer Stimme: „Den Anderen geht es gut." Wieder wollte ich mich instinktiv aufrappeln um mich selbst davon zu überzeugen, als mich die Lehrerin nur vorwurfsvoll anblickte und ich wieder zurück ins Gras fiel. So gross würde die Wunde gar nicht sein. Ausserdem war ich körperlich einwandfrei gesund, so viel ich wusste. Ms. Levyne tüpfelte noch mit einem Wattetuch auf meiner Wange rum, als ich links und rechts von uns Zauberer erblickte, die vom Ort des Kampfes zurück Richtung Schloss zu laufen schienen. Inmitten den Getümmels glaubte ich auch Ben und Darren zu sehen. Wo Liam war, konnte ich in diesem Augenblick nicht ausmachen. Darren wurde von jemandem gestützt, worauf er sich aber von der Person loszulösen schien. Wäre ich bei besserer Gesundheit gewesen, hätte ich einen blöden Spruch gemacht über Darrens Stolz und Eitelkeit, doch da wir alle gerade dem Tod entronnen waren, beliess ich es einfach bei einem leichten Kopfschütteln. Weshalb die Dementoren hierher gekommen waren? Und wie sie hierher gekommen waren? Ob in Askaban etwas geschehen war? Meine Gedanken schweiften zu meinem Vater, der Teil des Orden des Phönix war und als Auror unterwegs war. Wohlmöglich würde er der Sache auf den Grund gehen, wenn er davon Wind bekam, dass Dementoren frei durch die Welt streiften. Mein Vater war ein begnadeter Zauberer und während ich glaubte von meiner Mutter die Begeisterung für Zaubersprüche geerbt zu haben, war ich überzeugt, dass das Talent des Zauberns von meinem Vater kam. Ich hatte schon immer zu ihm aufgesehen, er war mein Held und mein Vorbild. Besonders nachdem meine Mutter getötet wurde, war er nicht einer dieser Väter, die in einer Trinksucht oder Ähnlichem versank, sondern er rappelte sich auf und war für mich und meine Geschwister da. Jetzt, da ich etwas älter war, war ich meinem Vater nur noch dankbarer dafür, dass er die Familie nicht hingeworfen hatte. Ich hätte keine Ahnung, was aus uns Kindern geworden wäre. Wohlmöglich wären wir zu unserer Tante gezogen, die zwar eine sehr nette Tante war, doch was Organisation anging, eine totale Katastrophe war. Ich wollte mir gar nicht erst ausmalen, wie sie den Haushalt bewältigen wollte, wenn sie zwei halbpubertierende Jungs und ein Mädchen im Haus gehabt hätte. Als hätte Ms. Levyne erahnt, dass ich an meine Familie dachte, meinte sie auch schon: „Andrew!" und winkte meinen zwei Jahre jüngeren Bruder her, der sich ebenfalls unter den paar Schülern stand, die schaulustig dastanden. Ich hörte Schritte im Gras und innert Sekunden war Andy bei mir angekommen und fragte besorgt: „Alles klar?" Ich nickte dem Braunhaarigen leicht zu. „Was ist passiert?", wollte mein immerzu neugieriger Bruder wissen, worauf ich ihm kurz und knapp erklärte, wie plötzlich Dementoren hier aufgetaucht waren und Liam, Ben und Darren mit mir versucht hatten diese zu vertreiben. „Darren Madison?", fragte Andy belustigt, „Seit wann hast du denn mit dem etwas am Hut?" Ich verdrehte die Augen: „Eigentlich habe ich gar nichts mit ihm zu tun, bis..." Mein Satz wurde von Ms. Levyne unterbrochen, die einige Sanitäter anwies mich auf eine Trage zu legen. Ich wollte mich zuerst dagegen wehren und sagen, dass sie sich keine Umstände machen sollten, doch anders als Darren schien ich nicht so überzeugend zu sein und so befand ich mich keine Minute später wie ein toter Pharao auf der Trage. Aus den Augenwinkeln erkannte ich, dass auch Liam mit einer Trage abtransportiert wurde, wobei er um einiges erschöpfter wirkte als ich. Ben wurde von ein paar Freunden gestützt, konnte aber laufen und Darren... den hatte ich bereits aus dem Blickfeld verloren. Wahrscheinlich war er vorausgegangen. Als ich an Darren dachte, stellte ich mit Erstaunen fest, dass ich ihm mein Leben am heutigen Tage zu verdanken hatte. Er hätte mich ja auch verrecken lassen können. Für einen kurzen Augenblick überlegte ich mir sogar sein Image in meinem Kopf von „Abscheulich" zu „Schwer ertragbar" aufzuwerten, doch als ich daran dachte, dass es er war, der Ben so missbilligend behandeln wollte, beliess ich es bei „abscheulich". Doch danken würde ich ihm trotzdem. Keine Ahnung wann. Aber irgendwann würde ich es tun. Ich war ihm zu Dank verpflichtet und mein Vater hatte mich stets gelehrt dankbar zu sein und Dankbarkeit zu zeigen, da das ja irgendwann ja mal zurückkommen könnte. Die Trage wurde magisch in der Luft gehalten und Andy spazierte neben mir her und hakte nach: „Also wie ist es dann dazu gekommen?" Ich kippte meinen Kopf zur Seite und meinte etwas unverständig: „Ich habe dir doch erzählt, dass es Dementoren waren..." Andy schüttelte den Kopf: „Nein... wie kommt es, dass du mit jemandem der Madisons abhängst." Natürlich. Ich hatte ihm gar noch nicht erzählt, wie es dazu gekommen war, dass Darren und ich uns in die Haare gekommen waren. Während die Trage durch die Luft Richtung Schloss balancierte, nutzte ich also die paar Minuten und gab ihm einen kleinen Überblick über die jüngsten Ereignisse. Andy hörte interessiert zu und meinte schliesslich: „Respekt, Bro. Hätte nicht gedacht, dass in dir ein richtiger Mann steckt." Ich lachte und wollte ihm einen Schubs von der Trage aus geben, doch meine Arme waren noch zu müde: „Du Arsch." Meine Augen weiteten sich plötzlich und winkte Andrew etwas näher, worauf er nah an die Trage kam: „Ich habe den Licht-Zauber von Dad eingesetzt...", meinte ich leise begeistert, woraufhin Andy mich schief grinsend anschaute: „Ohne dass es dich nach hinten geschleudert hat?" Ich verdrehte enttäuscht die Augen: „Naja... Das mit dem Rückstoss habe ich wohl etwas unterschätzt." Andrew lachte und meinte: „Nächstes Mal klappt's bestimmt. Sieh' du erst mal zu, dass du wieder gesund wirst.", er lachte, „Und sieh zu, dass Dad nichts davon erfährt, dass du solche Zauber hier verwendest, sonst haut er dir einen Besen um den Kopf." Ich lachte.
Nach einigen Minuten wurde ich von der Trage auf ein Bett gehoben und nickte ziemlich schnell für eine gute Stunde ein. Als ich meine Augen öffnete, schaute ich um mich und realisierte erst da, dass ich im Sanitätszimmer der Schule war. Man hatte mir den Unterarm eingebunden, aber ansonsten schien alles einwandfrei. Ich bewegte meine Beine langsam und meine Arme. Ich drehte den Hals und seufzte erleichtert auf. Ich spürte Alles. Ich konnte Alles bewegen. Das war ein gutes Zeichen. Ich betrachtete eine Weile die Zimmerdecke, als die Türe plötzlich aufgemacht wurde und ich etwas aufschreckte. „Keine Sorge...", meinte eine Stimme, die erstaunlicherweise tiefer als diejenige von Ms. Levyne war und ich richtete mich augenblicklich auf. „Dad?", mein Gesicht wurde von einem breiten Grinsen gezeichnet, worauf mein Vater schnellen Schrittes auf mich zukam und mir eine warme Umarmung gab und mir einen Kuss auf die Stirn drückte. Er strubbelte mir durchs Haar und meinte: „Bin ich froh, dass dir nichts passiert ist. Diese Viecher treiben mittlerweile überall durch die Gegend..." – „Sind sie ausgebrochen? Aus Askaban?", fragte ich meinen Dad, woraufhin er den Kopf schüttelte: „Nein. Die in Askaban sind immer noch dort, auch wenn sie in letzter Zeit unruhig wurden, aber...", er kam etwas näher zu mir und flüsterte geheimnisvoll: „Es scheint so, als gäbe es noch viel mehr Dementoren, als wir vermutet haben und aus irgendeinem Grund zeigen die sich jetzt. Da braut sich was zusammen, Alex. Und das gefällt mir ganz und gar nicht.", sein Blick erhellte sich, „Aber dass es dir gut geht, ist Grund genug heute einen guten Tag zu nennen." Meine Gedanken schweiften plötzlich zu Ben und ich fragte meinen Dad: „Weißt du, wo Ben ist? Hast du ihn gesehen?" Dad nickte: „Ja. So viel ich weiss, hat er sich irgendetwas verstaucht und ist gerade bei einem Arzt. Aber keine Sorge. Deinem Freund geht es gut. Auch Darren." Ich runzelte die Stirn. Darren? Wie kam er denn jetzt bitte auf Darren? „Ehm... Darren?", meinte ich nur etwas verwundert. Mein Vater nickte: „Ja. Darren. Ich habe ihn vorhin im Gang getroffen. Scheint mir ein guter Junge zu sein." Ich schüttelte den Kopf: „Darren ist nicht mein Freund. Wenn du wüsstest, was er Alles anstellt. Lauter Scheiss." Mein Vater schmunzelte: „So wie du einen Zauberspruch eingesetzt hast, den ich dir ausdrücklich verboten hatte zu verwenden, bis der richtige Zeitpunkt da ist?" Ich protestierte: „Es war der richtige Zeitpunkt." – „Der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn du den Zauber vollkommen beherrscht. Und das hast du nicht getan.", korrigierte mich mein Vater und nickte nur zu meinem Unterarm: „Das hätte um einiges schlimmer ausgehen können, mein Junge." Ich seufzte. „Was ich dir damit sagen will, ist, dass jeder seine Schattenseiten hat. Fakt ist aber, dass Darren dir anscheinend geholfen hat, nicht wahr?" Ich schaute ihn fragend an. Woher er jetzt das wieder wusste? Mein Dad war wirklich einer der einzigen Menschen, der mich ins Staunen brachte. Mein Vater erklärte sich: „Ich habe mit Ben vorhin geredet. Er hat es mir erzählt." – „Betreibst du hier Recherche?", fragte ich amüsiert. Mein Vater klopfte mir auf die Schulter: „Gehört zum Job. Aber nein: Ich bin nicht hier um Recherche zu betreiben. Ich bin hier um zu sehen, wie es meinem Sohn geht." Ich lächelte. Wie ich meinen Dad liebte. Er war ein sehr respekteinflössender, starker und autoritärer Mann, der einiges auf dem Kasten hatte, doch wenn es um seine Kinder ging, war er der beste Dad auf der Welt. Mein Vater schaute auf die Uhr: „Ich kann leider nicht mehr eine ganze Stunde bleiben, aber wenn du magst, können wir noch was essen gehen. Ist doch sowieso gleich Zeit fürs Abendbrot, oder?" Ich nickte: „Alles klar. Ich habe einen Bärenhunger."
ALEX' BRUDER [ANDREW, 16, ohne Tattoos]:
ALEX' DAD [JONAS COOPER, 43]

Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 24.10.2018 18:39Kaum waren die Flammen aus meinem Stab geschoßen, entwich den Kreaturen wieder eines dieser furchtbaren Kreischen, die sich in mein innerstes zu bohren schienen, wo sie ncihts als finstere Leere hinerließen. Aber immerhin bedeutet das, dass sie mich bemerkt hatten und tatsächlich ließen zwei von ihnen von Liam ab und schwebten auf mich zu. Aber sechs waren immer noch viel zu viele für Liam ganz alleine. Er warf mir einen Blick zu und ich las in seinen Augen, dass er es für auswegslos hielt. Er schüttelte nur leicht den Kopf, während sich einer der Dementoren ihm gefährlich näherte und ihm so nah flog, dass er einen Teil seiner Seele im vorbeifliegen aufschnappte. Liam schrie vor Schmerz auf und ich blickte eine Sekunde lang dem blauen Rauch hinterher, der glücklicherweise seinen Weg zurück in Liams Mund fand.
Diese Sekunde reichten meinen beiden Angreifern um mir gefährlich nahe zu kommen und ihren Mantel um Hoffnungslosigkeit immer enger um mich zu legen. Ich spürte, wie eine Welle von Angst und Niedergeschlagenheit über mich hinwegrollte und mich quasi unter sich begrab. Das hier war alles aussichtslos, eine verlorene Schlacht.
Irgendwo in den hinteren Ecken meines Bewusstseins schrie mich etwas an, mich zu verteidigen, aber wie sollte ich das tun? Mutlos ließ ich meinen Zauberstab sinken, während ich spürte, wie alles schlechte, was ich je erlebt hatte in mein Bewusstsein schwebte und sich dort einnistete. Jede Angst, die ich hatte lief vor meinen Augen ab und mit einem Mal war ich nicht mehr auf diesem Hügel, sondern gefangen in meiner eigenen Angst.
Und um mich herum schwebten keine Dementoren mehr, sondern da stand nun indessen meine Familie und blickte mich missbilligend an. Der Blick meines Vaters war eiskalt und in de Augen meiner Mutter erkannte ich Tränen. Meine Onkel und Tanten, auch sie blickten mich an, als wäre ich etwas verabscheunswürdiges. Ich blickte mich um und schüttelte hektisch meinen Kopf. "Nein, nein", flüsterte ich, mein Gesicht kalkweiß.
Das war nicht real! Aber es war deswegen nicht weniger beängstigend ihre Gesichter zu sehen, diese Gesichter, die mich verachteten obwohl ich mein ganzes Leben nichts anderes gemacht hatte, als ein guter Sohn zu sein, genau das was sie von mir erwartet hatten. Was konnte sie so verärgert haben? Was hatte ich falsch gemacht?
"Du bist nicht mehr mein Sohn Darren, so etwas widerwertiges, wie dich, haben wir nicht hervorgebracht!"
Die Stimme meines Vaters trafen mich, wie Ohrfeigen und ich blcikte in sein gefühlskaltes Gesicht, indem ich ablesen konnte, dass er wusste, wie ich war. Er wusste davon, dass etwas mit mir nicht normal war. Ich musste meinen Blick von ihm abwenden, weil sich der Hass in seinem Blick in meine Brust brannte und mir schwindelig davon wurde. Ich blickte zu meiner Mutter, in der Hoffnung, dass sie gnädiger war dass sie mitleid mit mir hatte, aber sie schien es nicht ertragen zu können, mir in die Augen zu gucken. Ich war eine viel zu große Enttäuschung für sie und für meinen Vater. Ich wich von der Norm ab. Ich mochte auch Jungs. Alles in meiner Brust zog sich zusammen und ich hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Die Gesichter meiner Verwandten schienen an mir vorbeizusausen und in einem Wirbel von Spott zu verschwinden. Dann begannen sie synchron und ziemlich laut immer und immer wieder dasselbe Wort zu wiederholen, den Hass noch immer in ihren Gesichtern. "Enttäuschung!", riefen sie mir mit verzerrten, aber lauten Stimmen zu.
Ich schrie auf und presste mir meine Hände gegen die Ohren. Sie sollten aufhören! Ich wollte das nicht mehr hören. Meine Beine begannen zu zittern, meine Ohren taten weh von dem Geschrei der Anderen und ich ließ mich auf den Boden fallen, wo ich mich zusammenkauerte und versuchte die Stimmen nicht mehr zu hören. Das hier war nicht real! Es war nur eine meiner Ängste.
Und trotzdem sollten sie mich in Ruhe lassen! Ich wollte, dass sie verschwanden. In meinem Kopf formte sich urplötzlich ein Zauberspruch, den ich in einem derschwarzmagischen Bücher gelesen hatte, die wir zuhause hatten. Er war gefährlich, aber sehr wirksam und ich hinterfragte es nciht wirklich. Ich wollte nur, dass diese Gesichter verschwanden und die STimmen verstummten.
"Tenebere mortis", hörte ich meine eigene Stimme, die nicht wirklich nach mir klang, sondern viel höherer war.
Die Dunkelheit, die aus meinem Zauberstab zu explodieren schien, durchbohrte die Gestalten meiner Familie und auf einmal lag ich einfach auf dem Boden, die Dementoren auf Abstand, da mein Zauber sie getroffen und zurückgedrängt hatte.
Ich atmete schwer, da der Zauberspruch wahnsinnig anstrengend gewesen war und probierte, ob ich es schaffte wieder aufzustehen. Tatsächlich funktionierte es und ihc hievte mich wieder hoch. Liam neben mir blickte mich verängstigt und besorgt an. Seine Haut war fahl und seine Lippen blass. Seine eine Hand hatte er immer noch erhoben um seinen, mittlerweile sehr schwachen Patronus, aufrecht zu erhalten, mit der anderen Hand hielt er sich seinen Arm.
Mit nur einem Blick sah ich, dass er blutete und mir wurd mit Schrecken bewusst, dass auch ihn mein Fluch getroffen haben musste. Ich konnte nur hoffen, dass er nur noch die Ausläufe des Spruches abbekommen hatte, denn der Spruch war gefährlich, sogar sehr. "Darren, pass auf!", hört ich Liam und ich sprang einen Schritt zur Seite, womit ich gerade so einem Dementor entging. Erschöpft hob ich meinen Arm und versuchte meinen Patronus heraufzubeschwören, aber es kam nichts als silberner Rauch aus der Spitze meines Stabes. Verdammt!
Noch bevor ich irgendwas anders tun konnte, als mich zu sorgen, erstrahlten in der Luft vor den Dementoren Lichtkugeln, die so hell waren, dass ich den Blick abweden musste und somit sah, dass Alexander es anscheinend wieder zu uns geschafft hatte und jetzt diesen Spruch gezaubert hatte. Leider schien auch dieser Spruch sehr schwierig zu sein, denn keine zwei Sekunden später war er schon wieder aus meinem Vlickfeld verschwunden und ich wandte den Blick wieder zu den Dementoren, von denen grade zwei kreischend in Richtung Himmel verschwanden. Die anderen schienen von der Lichtkugel, die sie getroffen hatten geschwächt, aber nicht minder motiviert den Auftrag ihrer Herrin durchzuführen. Ich schluckte, als sie sich uns wieder nähern. Mit einem Schritt stand ich neben Liam, dem die Anstrengung ins Gesicht geschrieben stand. Er öffnete den Mund, aber es kam nichts heraus. Er war scheinbar zu müde um etwas zu sagen. In dieser Sekunde erlosch auch sein Patronus komplett und wir waren schutzlos und damit verloren. Ich blickte zu Liam und sah, dass auch ihm das aufging. Seine Augen weiteten sich udn er schluckte leicht. Das war es dann wohl. Ich wollte noch irgendwas sagen, aber mir fiel nichts ein. Und dann sah ich es, als ich schräg an Liam vorbei blickte. Da waren Leute, die den Berg hinauf auf uns zu eilten. Noch im Lauf erzeugten sie ihre Patroni und ich konnte dabei zusehen, wie sie die Dementoren in die Flucht schlugen.
Ich holte tief Luft und merkte erst jetzt, dass ich diese bis dahin angehalten hatte, genauso, wie ich anscheinend alle meine Muskeln auf einmal angespannt hatte. Nun war ich nur noch müde und erschöpft. Liam neben mir schien es ähnlich zu gehen, er ließ sich einfach auf den Boden sinken und atmete schwer. Ich drehte mich nach unseren anderen Mitstreitern um, aber konnte sie nicht entdecken. Vermutlich waren Ben und Alexander von der Traube Menschen umschloßen, die sich da versammelt hatte.
"Darren, was war das für ein Spruch?", holte mich Liams kratzige STimme aus meinen Gedanken und ich blickte wieder hinab zu meinem Kumpel und nun auf seinen Arm. Ich schluckte laut. Die Wunde von eben war weg, aber unter seiner Haut schimmerte etwas dunkles hervor, ein anzeichen dafür, dass ich auch ihn getroffen hatte.Unddas war schlecht. Denn der Spruch war dazu angelegt zu töten. Langsam aber stetig.
"Es tut mir leid, ich...", begann ich, aber ich wurde von der Stimme unserer Hauslehrerin unterbrochen, die sich neben Liam kniete und mit einem Blick die Situation zu erfassen schien.
"Bei Merlins Bart!", entfuhr es ihr und ohne auf mich zu achten, hob sie Liam hoch und lief mit ihr ins Schloß, ganz do als würde er nichts wiegen. Keine zwanzig Sekunden später kam auch jemand auf mich zu, aber ich versichterte dem Professor, dass ich laufen konnte, langsam, aber ich konnte es.
"Folgen Sie mir in den Krankenflügel, Mr. Madison. Dort werden sie sich wohl oder übel auch mit dem Schulleiter unterhalten müssen.", erklärte mir der Professor und ihc nickte nur, während sich meine Gedanken überschlugen. WUsste unsere Hauslehrerin um welchen Zauber es sihc handelte oder konnte sie Liam vielleicht gar nicht helfen? Ich biss mir auf die Unterlippe, bis ich Blut schmeckte, dann betrat ich endlich das Schloss und einen Moment später den Krankenflügel, vor dem sich schon eine schaar neugieriger Schüler versammelt hatte. Scheinbar schien sich die Neuigkeit schnell herumgesprochen zu haben. Ich ließ mich einfach auf das nächste leere Bett fallen, wo ich die Augen schloss und direkt wieder aufriss, da vor meinen geschlossenen Lidern Dementoren vorbeiflogen und die Gesichter meiner Familie auftauchten.

We messed around until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Alexander am 23.10.2018 23:27Das Gewicht auf meiner Brust, verdoppelte, verdreifachte, vervielfachte sich, ehe ich meinen Zauberstab halbwegs loslassen musste, da mir der Dementor nun auch die Arme nach unten drückte. Das gesichtslose Wesen war nun direkt auf mir und obschon ich mit meinen Beinen wie wild zappelte, hatte er mich fest im Griff. Voller Angst blickte ich ins Schwarz über mir und glaubte für einen Augenblick dem Tod selbst in die Augen zu sehen. Der eisige Atem des Dementors ruhte ruhig über mir, wie ein Wolf, der sich langsam an ein Reh anpirschte um es zu erlegen. Ich wehrte mich mit allem, was ich hatte - physisch, psychisch und geistlich. Doch je länger ich kämpfte, umso mehr wurde mir die Überlegenheit meines Feindes bewusst, der mich nun vollends auf den Boden gedrückt hatte, so dass mein Brustkorb unsanft nach innen gedrückt wurde. Der Dementor schien mich kurz zu betrachten - mit welchen Augen auch immer - bevor ich spürte, wie ein Sog mein Gesicht entlang zog. Ich schüttelte den Kopf und bäumte mich heftig auf, doch es brachte nichts - vor verschwimmendem Tageslicht sah ich, wie blauer Nebel von mir aufstieg und in die Richtung des Dementors entwich. Es war, als würde mir jemand die Luft aus der Lunge saugen, mit dem Unterschied, dass ich mich psychisch immer leerer fühlte. Ich spürte, wie Gedanken, Erinnerungen, Ideen, Hoffnungen und Träume meinen Körper allmählich verliessen gleich Schafen, die zur Schlachtbank geführt wurden. Ich wusste, dass mich wehren musste, doch meine Kraft war bereits so geschwunden, dass mein Körper meinem Geist nicht mehr gehorchte. So blieb mir nichts anderes übrig, als es geschehen zu lassen. Selbst wenn ich wollte - verteidigen konnte ich mich nicht und das, was ich noch undeutlich von der Umwelt wahrnahm, waren die Geräusche eines Kampfes um Leben und Tod. Meine Gedanken entwichen allmählich und ich fühlte, wie meine Augen schwer wurden. Ich versuchte sie offen zu halten, doch die Last dieses Tages war zu gross und drückte meine Augen nieder. Irgendwie war es gar nicht so schlimm: Das Sterben. Ich fühlte zwar den Schmerz und die Zerstörung meines Wesens, doch wenn man sich gehen liess, war es nicht ansatzweise so schlimm, wie gewisse Leute meinten - dachte ich zumindest in diesem Moment. Die Erinnerungen und Gedanken flossen unentwegt aus mir heraus und erstaunlicherweise war ich noch in der Lage zu merken, dass der Dementor sich von der Gegenwart in meine Vergangenheit frass, bis ich dann wahrscheinlich meinen Tod finden würde. Erinnerungen flackerten gleich Kerzenlichter vor meinem inneren Augen vorbei: Die neuesten Erinnerungen zuerst, dann die älteren. Da war zum Beispiele die Erinnerung an ein Date, dass ich letztes Jahr gehabt hatte, dann die Duellturniere, die ich bestritten hatten, wie Ben und ich im verbotenen Wald nach einem Einhorn gesucht hatten und wie ich am ersten Tag in Hogwarts vom sprechenden Hut Gryffendor zugeteilt wurde und mein Vater voller Stolz war, als er dies vernahm. Weiter gingen die Erinnerungen vor meiner Zeit in Hogwarts: Meine ganz frühen Jugendjahre und die Primarschulzeit. Es kamen auch wieder Erinnerungen auf von meiner Mutter, bevor sie getötet wurde und als ich spürte, wie mir die Erinnerung an ein Weihnachtsfest entzogen wurde, passierte etwas eigenartiges. Der Fluss der Erinnerungen schien zu stagnieren. Die anderen Erinnerungen waren an mir vorbei geflogen, die Erinnerung an das Weihnachtsfest als ich acht Jahre alt war schien stabiler. Mit einem Mal befand ich mich im Wohnzimmer und erblickte mich, Andrew, mein kleiner Bruder und Catherine, die gerade drei geworden war am Kamin mit meiner Mutter. Dad war kurz in die Küche gegangen um uns heisse Schokolade zu machen und ich beobachtete, wie er aus der Küche raus spazierte und uns lächelnd zwei normal grosse Tassen und eine kleine Tasse für Cate mitbrachte. Mit einem Mal war ich nicht mehr Zuschauer der Situation, sondern wieder in dem achtjährigen Alexander.
"Also...", meinte meine Mum und strich Cate, die bereits totmüde war und ihren Kopf auf Mums Beine gelegt hatte, durch das Haar, "Heute werde ich euch eine ganz neue Geschichte erzählen." Andrew und ich hielten gespannt unsere Tassen in den Händen und ich schlürfte ein wenig von meiner Schokolade, wobei ich mir die Zunge verbrannte und leise aufjaulte. Mein Vater schüttelte den Kopf: "Sachte, Grosser...", meinte er geduldig und nahm mir die Tasse ab und stellte sie auf den Tisch. Als er die Tasse abgelegt hatte, rückte ich etwas näher zu Dad und kuschelte mich an seine Brust, was er gerne zuliess. Meine Mum nahm den Faden wieder auf: "Ich will euch eine Geschichte erzählen, die von den Anfängen der Zauberei berichtet. Es handelt sich um eine Legende." Dads Atem war beruhigend und ich liebte es an seiner Brust zu liegen und seinem Herzschlag zu lauschen. Obschon ich meine Mum unglaublich mochte, war ich doch ein Vaterkind. Andrew hingegen war eher derjenige gewesen, der sich lieber zu meiner Mum gesellte, doch da Cate diese gerade in Anspruch genommen hatte und friedlich vor sich hin schlummerte, musste Andrew mit einem Plüsch-Tiger vorlieb nehmen, den er diese Weihnachten bekommen hatte. "Die Geschichte heisst: Die Kinder des Mondes und der Sonne." Ich runzelte die Stirn und fragte: "Was hat den das mit den Zauberer zu tun?" Meine Mutter spitzte die Lippen zu einem sanften Lächeln an: "Man sagt, dass vor der Geburt der Zauberstäbe und Zaubersprüche Naturgeister diese Welt belebten, darunter auch der Geist des Mondes und der Geist der Sonne. Es waren eben genau diese Geister, die Magie möglich machten - ganz ohne Sprüche und Stäbe." Ich lauschte gespannt zu und spürte, wie Dad mir über den Rücken strich. "Alle lebten in Harmonie, bis sich einige Geister gegen den Geist der Sonne, welcher der höchste Geist war, auflehnten und so stürzten die Geister die Welt in Chaos." Meine Augen hefteten sich an Mums Lippen: "Und dann?" - "Nun ja, der Geist der Sonne erwählte einen jungen Magier, den ersten Magier, und verlieh im seine Kraft um die Macht des Bösen zu brechen... Der erste Zauberer war geboren." - "Und das ganz ohne Zauberstab...", flüsterte Andrew mir verwundert zu, worauf ich nickte. "Und dann?", fragte ich.
Meine Mum bewegte die Lippen zwar, doch ich konnte sie nicht mehr hören und der Herzschlag meines Vaters verstummte, ehe die ganze Szenerie verschwam. Meine Schwester und mein Bruder waren auch nicht mehr zu sehen, genauso wenig unser Wohnzimmer und der Kamin. Die Erinnerung entglitt mir und so spürte ich wieder die Vergänglichkeit meines Wesens. Doch zu meiner Überraschung zogen die Erinnerungen nicht unentwegt weiter, sondern ich glaubte plötzlich zu spüren, wie zurück kamen. Langsam aber stetig. Während Licht mein Auge begann zu füllen, merkte ich, wie mein Kopf schwer wurde durch all die Gedanken, Erinnerungen und Träume, die zurück kehrten, so dass mir fast etwas schwindlig wurden. Mit einem Mal schlug ich die Augen auf und sah den bewölkten Himmel über mir. Ein lautes Keuchen und Stöhnen, dann ein Schreien durchdrang die Luft, ehe ich eine Männerstimme hörte, die mich aufmunterte aufzustehen und mir ein Mann die Hand zu reichen schien. Ich brauchte einen Augenblick, bis ich merkte, wer es war: Darren. Für einen Augenblick wirkte alles so surreal. Der Kampf der Dementoren bemerkte ich nicht einmal mehr, so vertieft in meinen Gedanken war ich anfangs noch. Darren stützte mich etwas: Wackelte ich etwa? Ich konzentrierte mich um wieder mein Gleichgewicht zu finden und antwortete Darren: "Ich glaube, es ist alles in Ordnung..." Meine Antwort war zwar nicht so überzeugend, aber sicher genug, dass Darren mich alleine lassen konnte. Denn im nächsten Augenblick blickte dieser entgeistert auf den Hügel, von welchem ich mich erinnerte gefallen zu sein. Ein "Fuck" aus seinem Mund erklärte mir die Gefahr der Situation genug, ehe er los sprintete und in die Richtung einer Dementorengruppe rannte. Mein Kopf klärte sich und die Geschichte meiner Mutter hallte in meinem Kopf nach: "Kinder des Mondes... und der Sonne...", mein Kopf drehte sich noch etwas. Was hatte es mit der Geschichte auf sich? Hatte die Grosche der mysteriösen Frau etwas mit dem Mond zu tun gehabt? Ich schüttelte den Kopf: "Das ist doch nur eine Legende... eine Kindheitsgeschichte...", redete ich mir ein und bemerkte gar nicht, was auf dem Hügel abging. Ich war noch so absorbiert, dass ich einige Sekunden einfach dastand um erst mal zu realisieren, dass ich überhaupt noch WAR. Dass ich noch existierte.
Ein weiterer Schrei von Liam riss mich dann plötzlich aus den Gedanken. Liam hatte bereits einmal geschrien. Das wiederholte Schreien konnte also nichts Gutes bedeuten. Ich blickte zum Hügel und erblickte Darren, Liam und Ben, der etwa am Rande stand und mit drei Dementoren gleichzeitig kämpfte. Als ich die drei so beim kämpfen sah, füllte sich plötzlich mein Herz mit dem Willen ihnen zu helfen und das Böse nicht siegen zu lassen. Nach weiteren Sekunden - ich war sicher bereits insgesamt drei Minuten hier gestanden - kam ich langsam in die Gänge und machte vorsichtig einen Schritt nach vorne und dann den nächsten. Und so weiter. Bis ich joggte und dann rannte. je schneller ich wurde, desto klarer wurde mein Kopf und als ich oben ankam, war ich wieder so klar im Kopf, dass ich mit einem elektrischen Schlag einen Dementor wegschleudern konnte. Ich blickte um mich und erblickte Liam, der eindeutig das Ziel der Bestien war. Er wehrte sich wie ein Weltmeister, doch die Mühe stand ihm ins Gesicht geschrieben. Ich hob langsam den Zauberstab und richtete ihn auf die Horde Dementoren. Genau wie schwarze Magie, gab es auch einige Sprüche im Orden des Phönix, die unbekannt waren und hoch komplex. Dafür auch hochwirksam. Mein Dad hatte mir einige davon beigebracht, besonders nach Mums Tod. Ich hielt meinen Zauberstab etwas zittrig vor mir und knirrschte mit den Zähnen, ehe ich ein konzentriertes: "Lucifugus" von mir gab und zehn Lichtkugeln meinen Zauberstab verliessen und die Dementoren trafen und ich nach hinten geworfen wurde, wo ich liegen blieb. Die Kugeln bohrten sich durch die Körper der Kreaturen. Mein Dad redet immer von materialisiertem Licht - aber wer wusste schon genau, was das war. "Alex!", hörte ich Timothys Stimme ehe ich seine Hand an meiner spürte. "Ich habe gesehen was passiert ist...", meinte Timothy, "und habe die Lehrer geholt." Neben mir hörte ich ein halbes Dutzend Leute zum Hügel rennen, während ich einfach auf dem Boden liegen blieb. "Wir bringen dich nachher zur Sanität.", meinte eine Frau, während sie mir über die Wange strich und ich erst jetzt merkte, dass ich blutete.

Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 23.10.2018 22:18Beim Anblick der schwarzen Wand wurde mir mit einem Mal ganz schlecht. Ich wusste nicht, ob vor Kälte, der Negativität, die mich auf einmal einnahm oder aus Angst, die mir den Rücken hinaufkroch. Der Zauberstab in meiner Hand zittere etwas und ich biss mir auf die Unterlippe um mich zusammen zu reißen. Ich durfte jetzt nicht die Nerven verlieren, denn dann wären wir alle tot. Denn es waren einfach zu viele von diesen abscheulichen Wesen, als das wir es mit einem Mann weniger schaffen konnten.
Und dann sprach Liam die Frage aus, die mich ebenfalls beschäftigte: Was wollten die Viecher hier. Ich wollte schon mit den Schultern zucken, aber mir ging auf, dass er gar nicht mich fragte, sondern Alexander. Ich drehte mich ebenfalls zu dem Jungen, der nun neben mir stand, aber auch er schien sich darauf keinen Reim machen zu können. Wir waren scheinbar alle ratlos. Auf Bens Frage konnte ich nur die Schultern zucken. "Ich weiß es nicht, aber das alles ist komisch. Die dürfen doch außerhalb von Azkaban nirgendwo hin", antwortete ich, während mein Atem sich in kleine Nebelwolken verwandelte, denen ich ein paar Sekunden hinterher blickte, bevor ich mich wieder der näherkommenden Bedrohung zuwandte.
Je näher die Gesichtslosen Wesen kamen, desto dringender wurde in mir das Bedürfnis mich umzudrehen und einfach wegzulaufen und mich zu verstecken. Das hier war nicht eines der Duelle, die ich so liebte, das hier war wirklich verdammt gefährlich.
Wie aufs Stichwort rutschten wir alle ein Stück näher, sodass Alexander und ich Schulter an Schulter standen. Normalerweise hätte mich das gestört, aber nun war alles andere zweitrangig, da hatte Alexander recht, weshalb ich auf seine Aussage nur nickte und meinen Zauberstab etwas fester umklammerte, da meine Hand aufgrund der Kälte und der Nervosität zitterte. Innerlich probierte ich mich auf den bevorstehenden Kampf vorzubereiten und mir Sprüche ins Gedächtnis zu rufen, von denen ich gelesen hatte. Mir fielen Bücher aus unserer Privatbibliothek zuhause ein, Titel über Titel rasten durch meinen Kopf, aber nicht einer der darin beschriebenen Sprüche wollte mir einfallen. Vertieft in meine Gedanken merkte ich als letzter, dass etwas sich verändert hatte. Die Dementoren waren zum stehen gekommen und hingen nun wartend in der Luft, sowie schwarze Geister. Verwirrt warf ich einen Blick zu den Anderen, aber in ihren Gesichtern sah ich dieselbe Unverständnis, die ich fühlte.
Wieder war es Liam, der die Frage äußerte, die wir wohl alle hatten und wieder konnte niemand von uns antworten. Wir waren genauso ratlos, wie er. In der Sekunde passierte etwas, was ich noch nie gesehen und auch für unmöglich gehalten hatte. Einer der Dementoren schien eine Art Verwandlung durchzumachen. Es war als würden ihm Beine wachsen und er immer menschlicher werden. Verwundert riss ich die Augen auf und blickte auf die, nun menschenähnliche Gestalt, die nun nach vorne trat und Liams Frage beantwortete. Die Stimme, die eindeutig einer Frau gehörte, bohrte sich automatisch in mein Gedächtnis. Ich wusste auch nicht wieso, aber ich hatte das Gefühl, dass ich in meinem Leben noch nie etwas so grausames, wie die Stimme dieser maskierten Frau gehört zu haben. Automatisch bekam ich eine Gänsehaut.
Wer war diese Frau eigentlich und was wollte sie? Wie war das alles hier überhaupt möglich? Mir wurde von all den Fragen in meinem Kopf ganz übel. Diese ganze Situation war falsch! Das sollte gar nicht möglich sein. Hogwarts war ein sicherer Ort, keiner an dem man um sein Leben fürchten musste. Und genau das würde hier passieren. Die Frau hatte uns nicht gedroht, aber ich wusste, dass sie gefährlich war und das wir gegen sie keine Chance hatten. Sie war viel zu mächtig.
Auf einmal streckte sie ihre Hand aus und zeigte mit ihrem Finger direkt auf mich. Meine Muskeln spannten sich an und ich blickte dahin, wo eigentlich ihr Gesicht sein müsste, wo aber nur Finsternis war. Finsternis, die die Frau umhüllen zu schien.
Ich zuckte bei ihren Worten zusammen. Woher wusste sie, wer ich war und was sollte das bedeuten? Was wusste sie? Ich nahm einen tiefen Atemzug und versuchte mein schnell schlagendes Herz zu beruhigen. Das konnte einfach alles nicht real sein! Sie konnte nicht wissen, dass ich ein Madison war!
Alexanders Flüstern riss mich aus meinen Gedanken, aber ich wagte es nicht meinen Blick von der Frau zu nehmen, sodass ich nur leicht meinen Kopf schüttelte. Ich hatte auch keine Ahnung, was das bedeuten konnte. Ja, ein Madison zu sein konnte wirklich hart sein und um ehrlich zu sein hasste ich es jetzt schon manchmal, aber was meinte sie genau?
Die Frau schien Alexanders Flüstern gehört zu haben, denn sie wandte nun endlich ihr "Gesicht" von mir ab und blickte zu Alexander. Noch immer schien ihre Stimme, wie Eis zu sein und ich hatte das Gefühl, dass die Temperatur unabhängig von den Dementoren, die tatsächlich auf sie hörten, noch weiter absackte. Meine Finger pochten bereits vor Kälte und mit einem Blick zu Liam stellte ich fest, dass es ihm scheinbar genauso ging.
Ich fuhr wieder zu der Frau herum, als sie erklärte, dass Alexander wohl Teil der Geschichte sein würde. Automatisch bildete sich die Frage in meinem Kopf, von welcher Geschichte sie redete. Meiner? Ich blickte verwirrt zu Alexander herüber, der scheinbar auch nichts mit all dem Anfangen konnte.
"Was soll das alles?", fragte ich nun an die Frau gerichtet, die scheinbar die Personifikation der Kälte war. Ihr Blick schien mich zu durchbohren, ganz so als würde sich Eis um mein Herz bilden. Erschrocken schnappte ich nach Luft und tat einen Schritt rückwärts. Mit einem Mal wollte ich gar keine Antwort mehr haben. Der Mut, den ich aufgebaut hatte um die Frage zu stellen, war wie weggewischt von einem einzelnen Blick und ich stellte nicht eine Sekunde lang in Frage, dass sie wirklich am längeren Hebel saß. Wir waren nichts im Vergleich zu ihr.
Mit starrem Blick folgte ich ihrem eleganten, aber leichenblassen Finger, der nun zwischen uns herumwanderte. Jedes Mal, wenn er auf mich zeigte, zog sich in mir alles zusammen. Ich wusste nicht, was das alles bedeutete, aber ich wollte nicht derjenige sein, auf den sie zeigte. Zu meinem Glück hielt sie nicht bei mir, aber bei Liam. Ich wandte mich zu Liam, dem ins Gesicht geschrieben war, dass er angespannt war. Für ein paar Sekunden stand die Frau einfach dort und zeigte auf Liam, dann sprach sie ihr Urteil.
"Tötet ihn!", hallte ihre Stimme durch die kalte Luft und Liams Gesichtszüge entglitten ihm. Nackte Angst spiegelte sich in seinen braunen Augen wieder und auch ich hatte das Gefühl, dass sich mein ganzer Magen zusammenzog, während meine Gedanken verrücktspielten. Sie wollte ihn wirklich töten! Das ergab in meinem Gehirn einfach keinen Sinn.
Doch noch im selben Moment löste sich die Frau einfach in Luft auf und die Hölle schien los zu brechen. Die Dementoren, die bis gerade unter dem Bann der Frau gestanden hatten, näherten sich nun in vollem Tempo unserer kleinen Gruppe, bereit Liam zu töten und jeden, der sich ihnen in den Weg stellen würde. Und in der Sekunde wurde es mir bewusst: wir waren alle verdammt. Das hier konnten wir unmöglich überleben. Panik schien die Kontrolle über mich zu übernehmen und jede Faser meines Körpers verlangte nach Flucht. Aber das durfte ich nicht! Das wäre Liams Ende und ich würde ganz bestimmt nicht zulassen, dass mein einziger richtiger Freund starb. Mein Atem verlangsamte sich wieder und ich merkte, dass ich entschlossener meinen Zauberstab hielt. Mein Körper war auf einmal komplett fokussiert und ich wusste genau, was ich zu tun hatte.
Mit einer Kopfbewegung machte ich Liam klar, dass er sich hinter mich stellen sollte um mir den Rücken zu decken und die Dementoren, die sich nun verteilten, anzugreifen. Mir schien diese Strategie sinnvoll, aber sobald wir alle unsere Patroni beschworen hatten wurde mir klar, dass Strategie hier kaum etwas helfen wurde. Es war viel zu Chaotisch und es waren viel zu viele Feinde. Mein Wolf griff einen der vier Dementoren an, die sich auf mich stürzen wollten, während ich Flammen aus meinem Zauberstab auf die anderen schoss, die daraufhin die unheimlichsten Geräusche von sich gaben, die ich je gehört hatte.
Selbst mit Patronus war die Aura der Dementoren so furchtbar, dass automatisch alle Hoffnung aus mir entwich und in meinen Gedanken sich die furchtbarsten Szenarien verfestigten.
Ich sah mich um und konnte erkennen, dass Liam schwer zu kämpfen hatte mit seinen und in seinem Gesicht sah ich genau das, was ich empfand: Verzweiflung. Ben auf der anderen Seite probierte genau, wie ich seine Gegner mit Flammen zu bekämpfen, aber auch er hatte schwer damit zu kämpfen, sie drängten ihn ziemlich von der Gruppe weg und ich wusste, dass das gefährlich war. "Ben, pass auf!", schrie ich ihm deshalb zu und mit einem Nicken bestätigte er mir, dass er verstanden hatte.
Ich blickte mich nach Alexander um, konnte ihn aber nirgends entdecken. Verdammt, wo war er bloß.
Angst machte sich in mir breit. Hatten sie schon einen von uns bekommen? Dieser Gedanke brannte, wie Säure in meinem Magen. Egal, wie sehr ich den Jungen verabscheute, ich wollte nicht, dass irgendwer hier starb! Ich musste ihn finden!
Auch, wenn es die Hälfte meiner Kraft brauchte und auch mein Patronus zu flackern begann konzentrierte ich mich für einige Sekunden nur auf diesen einen Spruch, dann ließ ich die Wand aus Flammen auf meine Gegner zufliegen. Ich wusste, dass ich kaum Zeit hatte, weshalb ich nicht mal blieb um zu schauen, ob es überhaupt geklappt hatte. Stattdessen rannte ich nur in die eine Richtung, in der Alexander sich vorhin aufgehalten hatte, bevor er aus meinem Blickfeld verschwunden war
"Alexander!", schrie ich so laut ich konnte, auch wenn meine Stimme leicht zitterte und meine Worte noch immer in kleinen weißen Wölkchen in Richtung Himmel aufstiegen. Ich rannte einfach weiter, ohne eine Antwort zu erhalten und blieb dann ganz plötzlich stehen, denn ich hatte den Gryffindor gefunden.
Er lag am Hang des Hügels, während sich einer der Dementoren über ihm befand und ihn zu Boden drückte. Aus Alexanders Mund strömte eine leicht bläuliche Substanz, die zu den Lippen des Dementors schwebte und ich wusste sofort, was das war: Alexanders Seele. Noch während ich auf die Szene hinzu rannte, schrie ich ein entschlossenes "Expecto Patronum" und mein Patronus raste, mir voraus, den Hügel herunter, wo er den Dementor, der Alexander zu Boden drückte, mit sich riss. Als ich bei dem anderen Jungen ankam, widmete sich mein Wolf bereits dem anderen Monster, welches sich mit schrillen Geräuschen gegen das silbrige Tier wehrte. Ich blickte Alexander an, der immer noch am Boden lag und mir fiel auf, dass ein Rinnsal Blut seine Wange herunterlief. Ansonsten schien es ihm ganz gut zu gehen, nur das er natürlich etwas mitgenommen von dem Dementor war. Ohne weiter darüber nachzudenken, hielt ich ihm meine Hand entgegen um zog ihn wieder auf die Füße, nur um mich dann direkt wieder dem Dementor zu widmen, der noch immer gegen meinen Patronus ankämpfte. Mit einem Schwung meines Stabes, ließ ich meinen Wolf einen erneuten Angriff starten.
"Alles in Ordnung bei dir?", fragte ich an Alexander gewandt, den Blick aber immer noch auf das Scheusaal vor uns gerichtet, welches scheinbar an Kraft verlor. Ich merkte, wie so etwas wie Hoffnung wieder in mich zurückströmte und ich das Gefühl hatte, dass wir vielleicht doch eine Chance hatten. Aber noch bevor der Dementor sich geschwächt von uns abwenden konnte, vernahm ich etwas, was mir das Blut in den Andern gefrieren ließ: einen lauten Schrei, der eindeutig von Liam stammte. Erschrocken blickte ich in die Richtung aus der ich gerade erst gekommen war und erst jetzt wurde mir bewusst, dass die Dementoren, die mich bekämpft hatten, mir nicht gefolgt waren, was bedeuten musste, dass ich Liam und Ben da oben mit vier weiteren Gegnern zurückgelassen hatte.
"Fuck!", flüsterte ich und die Worte hingen als Nebel vor meinem Gesicht. Das waren viel zu viele Dementoren, als das die zwei es mit ihnen aufnehmen konnten. Ich warf einen kurzen Blick zu Alexander, dann sprintete ich zurück den Berg hinauf. Äste von einem Baum peitschten mir ins Gesicht, aber es war mir egal, ich rannte einfach weiter.
Als ich näher kam, bot sihc mir ein grausames Schauspiel. Es war genau das passiert, vor dem ich Ben gewarnt hatte. Die Dementoren hatten ihn auf den Rand des verbotenen Waldes gedrängt, sodass er nun nur hilflos dabei zusehen konnte, wie die acht anderen Dementoren Liam umkreisten. Scheinbar war es wirklich ihr Hauptziel ihn zu töten.
Liams silberner Falke peitschte zwischen den Dementoren durch, aber sie waren einfach zu viele. Ich konnte erkennen, wie der Glanz des silbernen Vogels nachließ und Liam verzweifelt nach hinten wich. Liam hatte keine Chance!
Der Gedanke traf mich so schlagartig, dass ich verzweifelt nach Luft schnappte. Liam würde sterben und es wäre meine Schuld, weil ich ihn im Stich gelassen hatte!
Ohne mich nach Alexander umzudrehen, rannte ich auf meinen Freund zu und feuerte ihnen ein Meer aus Flammen entgegen um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Das war vermutlich Selbstmord, aber es war mir egal.

We messed around until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Alexander am 22.10.2018 00:05Der Rauch, den Darrens Sicht komplett vernebelte, gab Ben genug Zeit aufzustehen und zu mir zu rennen und sich zu positionieren. Ich hatte den Zauber insofern ausgefeilt und erweitert, dass er unter der Haut brannte. Er würde keine physischen Spuren hinterlassen, jedoch fühlte er sich so an, als wäre die Unterseite der Haut mit Glut versetzt worden. Nicht ganz harmlos, doch für einen Duellant von Darrens Kaliber eigentlich nichts, wovor er sich fürchten musste. Dennoch qualmte ich vor Wut. Wenn dieser Slytherin ein Problem hatte, sollte er das gefällig mit mir selbst erledigen. Die Dame im schwarzen Rauch hatte ich für den Augenblick vergessen und visierte Darren an, der sich aus dem Rauch befreite und mich böse anblickte. Hatte es ihn etwa verwundert, dass ich, Alexander Cooper, mehr auf dem Kasten hatte als seine überbewertete Gruppe seiner sogenannten Freunde? Zu meinem Leid stand nun auch Liam neben dem Slytherin, jedoch schien dieser immer noch von einem Schockzustand eingenommen zu sein, was mich unweigerlich an die Dame in der Rauchwolke denken liess. Die Grosche, die sie anhatte: Sie musste was spezielles sein. Es war ein Halbmond gewesen, der einen weissen Edelsteinen in sich trug. Was auch immer es mit dieser Grosche auf sich hatte: Bereits der Gedanke an dieses Schmuckstück liess mich frösteln. Doch ich liess mich nicht zu sehr ablenken von diesem Gedanken, denn Darren Madison würde keine Rücksicht zeigen. Als Darren den Zwei-Gegen-Zwei-Kampf selbstbewusst ankündigte, lächelte ich nur müde zu Ben und nickte ihm zu. Ben, der wieder etwas Farbe im Gesicht hatte, nickte zurück, was mich ehrlich gesagt ziemlich ermutigte. Alleine wollte ich Darren ungern gegenüber stehen, auch wenn ich wirklich gut im Duellieren war. Ich spürte, dass Ben sich relativ schnell wieder gefasst hatte und grinste Darren herausfordernd zurück: "Zwei zu zwei, in dem Fall." Für einen kurzen Augenblick legte sich einen Schleier der Spannung und der Still über uns. Ich durchdrang mit meinem Blick Liam und Darren, genauso wie sie es mit ihrem bei uns taten. Plötzlich wirbelte der Schwarzhaarige rum, hob den Stab, zielte auf mich und feuerte einen Fluch ab. Hätte Liam in diesem Augenblick von der Seite angegriffen, hätte ich bestimmt Schaden davon getragen, doch da Darren der Einzige zu sein schien, der angriff, lenkte ich den Zauber unbeeindruckt ab. Darrens Wut über das Versäumnis seines Freundes stand ihm ins Gesicht geschrieben. Liam schaute Darren nur entschuldigend an und murmelte etwas, das ich nicht verstand. Die Situation war ziemlich eigenartig, denn es war nicht so, dass wir wie wild kämpften, sondern es erschien eher so, als würden wir vier auf etwas warten. Da Darren und Liam nun ein Schwätzchen hielten, nutzten Ben und ich die Chance und streckten die Köpfe zusammen: "Wir müssen sie trennen.", meinte Ben strategisch woraufhin ich nickte: "Lass uns durch einen Wurzelzauber eine Wand zwischen ihnen kreieren. Wenn sie nicht mehr kommunizieren können, dann...", ich drehte meinen Blick zu den anderen zweien und hob den Zauberstab instinktiv. Doch diese schienen weder an Ben noch an mir interessiert zu sein. Ich spürte ein Tippen auf meinem linken Arm und blickte zu Ben, der mit offenem Mund dastand. "Was ist?", meinte ich etwas durcheinander und folgte seinem Blick, worauf sich auch meine Augen weiteten, "Was zum...", entwich es mir und ich machte ein paar Schritte zurück und gliederte mich in die Reihe von Liam und Darren. Ben stolperte etwas nach und stand schlussendlich mit uns in einer Reihe und wir blickten in die mittlerweile neblige Landschaft, deren Kälte unsere Haut frösteln liess. Aus unseren Mündern qualmte warmer Dampf, der uns beweiste, dass wir noch am Leben waren. Noch. Denn würden die Dementoren nahe genug an uns herankommen, würden sie uns eben genau diesen Atem gerne entziehen. Vor uns hatte sich eine schwarze Wand aufgestellt, die aus ungefähr 15 Dementoren bestand. Sie flogen nicht wahnsinnig schnell auf uns zu, sondern näherten sich uns ziemlich langsam - aber stetig. Mein Atem verschnellerte sich. Wir waren eindeutig in der Unterzahl, doch mit der richtigen Strategie konnten wir es schaffen. Oder zumindest einige von uns. "Was wollen die hier?", meinte Liam plötzlich mit eisigem Atem. Ich bemerkte erst verzögert, dass er mich und nicht Darren gefragt hatte und schaute ihn verunsichert an: "Keine Ahnung." Ben blickte Darren an und ich hörte ihn fragen: "Hast du eine Idee?" Die Antwort von Darren bekam ich nicht mit, da meine Gedanken bereits wieder bei der schwarzen Wand war, die langsam auf uns zu kam. Das war gar nicht gut. Unser Grüppchen rutschte etwas näher zusammen, wobei Liam und Ben die Flanken bildeten und der Slytherin und ich in der Mitte standen. Ich hob meinen Stab und meinte: "Das zwischen uns muss jetzt warten. Was auch immer gleich passiert, wir müssen zusammenhalten, sonst sind wir tot." Ich überlegte mir bereits einige Zaubersprüche, als Ben mich abermals anstupste und auf die Dementoren zeigte. Die schwarze Wand war tatsächlich zum Stillstand gekommen - ungefähr fünfzehn Meter vor uns. Ben und ich schauten uns skeptisch an. "Weshalb gehen sie nicht weiter?", fragte Liam in die Runde, worauf ich ratlos mit den Schultern zuckte. Plötzlich erblickte ich, wie ein einzelner Dementor in der Mitte ein paar Meter nach vorne kam und sich seine zerfetzte Gestalt plötzlich in einen schwarzen Umhang verwandelte und sein abstrakter Körper Beine und Füsse bekam, wobei das Gesicht wieder von der Kapuze überdeckt war. Dieselbe weibliche Stimme, die ich bereits vorhin gehört hatte, richtete sich an Liam und beantwortete seine Frage: "Weil ich ihnen befohlen habe, von euch fern zu bleiben." Erst jetzt entdeckte ich wieder die Brosche, die unnatürlich im Nebel funkelte. Die Stimme fuhr fort und meinte: "Du.", eine zarte Hand erschien unter dem Umhang und zeigte mit dem Zeigefinger auf Darren, "Der Tag wird kommen, an dem du hoffen würdest kein Madison zu sein." Die Stimme war eisig und als ich das Gras um uns anblickte, bemerkte ich, wie sich Frost auf den einzelnen Grashalmen gebildet hatte. Was auch immer diese Gestalt war: Sie war mehr als ein Dementor. Ich hob die Augenbraue. Was meinte die Gestalt mit ihrem Satz. Ich blickte kurz zu Darren und meinte zähneknirschend und flüsternd: "Was meint sie damit?" Wieder kam mir die Dame zuvor und antwortete: "Nichts, was dich angeht, Cooper. Auch wenn... du eine nicht ganz unwichtige Rolle in der ganzen Geschichte spielst...", die Stimme machte eine Pause und atmete unter ihrer Kaputze weissen Dampf aus, "...aber keine Sorge. Alles zu seiner Zeit. Das soll euch einfach als Erinnerung dienen, wer hier wirklich am längeren Hebel sitzt." Die Hand bewegte sich elegant zwischen uns vieren hin und her und blieb bei Liam stehen: "Tötet ihn." Meinte die Frauenstimme zart und schrecklich und im selben Augenblick löste sich die Frau in Nebel auf, worauf die Dementoren kreischend auf uns zu rasten. "Expector Patronum!", schrie ich und liess meinen Panther auf die Dementoren los. Ich sah, wie auch Liam und Ben ihre Patroni zum Einsatz brachten und wie wir uns verteilten. Jeder hatte ungefähr vier Dementoren am Hals und während unser Schutzpatron sich jeweils um einen Dementor kümmerte, wehrten wir die anderen mit Zaubern ab... So gut es ging. Ich hatte gerade zwei Dementoren verjagt, als ich in dem Durcheinander stolperte und den Hügel runterpurzelte. Ich fasste mir an die Wange und spürte eine warme Wunde. Mist! Ich hatte mir eine Schürfwunde geholt.
Ich wollte mich aufrappeln, als sich drei Dementoren auf mich stürzten und mich zu Boden drückten. "Expec...", weiter kam ich nicht, denn ich spürte, wie mein Lebensatem eingesogen wurde. Ich musste was unternehmen, doch ich hatte keine Chance.
[Bitte lass Liam NICHT sterben xD]

Re: Vergangenheitsplay » 12
von Darren am 13.10.2018 17:25Den Zauberstab in meiner Hand erhoben, erwartete ich meinen Gegner mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ich war bereit zu kämpfen und ein für alle mal klarzustellen, dass ich der Stärkere war. Ich war mir sicher, dass ich nichts zu fürchten hatte, solange ich nur fokussiert bleiben würde. Ja, Alexander war ein guter Duellant, aber ich war besser und wenn ich bei der Sache war, dann war ich nicht zu stoppen. Allerdings wurde meine Konzentration gestört sobald ich mich umdrehte und hinter Alexander eine zweite Person erblickte. Ich brauchte eine Sekunde um ihn zu erkennen, dann hätte ich beinahe genervt gestöhnt. Was hatte Liam denn hier zu suchen? Hatte ich ihm nicht gesagt er solle mich heute in Ruhe lassen? Allerdings schien etwas nicht mit ihm zu stimmen. Sein gesicht war unnatürlich blass und er hatte auch nicht seinen Zauberstab erhoben um mir zu Hilfe zu kommen, wie ich angenommen hatte. Stattdessen blieb er nur auf halbem Weg etwas verwirrt stehen und schien die Situation erst einmal einschätzen zu wollen, was mich verwirrte. Diese Sekunde der Verwirrung reichte Alexander leider um mich unvorbereitet zu treffen.
Eine Art Rauchwolke schoss von oben auf mich herab, die ich normalerweise hätte abwenden können, aber so hatte ich keine Chance. An der Kraft des Zaubers spürte ich, wie wütend Alexander war. Die Schatten waren geradezu undurchdringlich und nahmen mir für einige Sekunden die Sicht. Das Schwarz schien nebenbei auf meiner Haut zu brennen, auch wenn äußerlich nichts zu sehen war. Ich umklammerte meinen Zauberstab und hob ihn in die ungefähre Richtung, in der ihc meinen Gegner vermutete. Als dann die ersten Sonnenstrahlen wieder durch das Schwarz des Fluches drangen, blickte ich mich nach Alexander um und musste feststellen, dass Ben wieder aufgestanden war und Alexander kampfbereit neben ihm stand. Allerdings war auch Liam nun zu uns gestoßen und hatte sich neben mir platziert. Ich warf einen Blick zu ihm, aber noch immer hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas an ihm komisch war. Allerdings hatte ich dafür nun keine Zeit mehr. Das hier war wichtiger.
"Sehr schön, zwei gegen zwei", sagte ich mit kühler Stimme, während ich die zwei Jungen neben uns anvisierte. Auch Liam neben mir blickte ihc noch einmal an, aber der hielt seinen Zauberstab umklammert und blickte sich auf dem Gelände um. Erst, als ich ihm den Ellenbogen ziemlich unsanft in die Rippen stieß, blickte er erst mich und dan Alexander und Ben an.
"Du hättest dich wirklich nicht mit mir anlegen sollen!", stieß ich wütend hervor, während ich meinen Zauberstab und mit einem gefährlichen Grinsen an all die Zaubersprüche dachte, die man in solchen Situationen benutzen konnte. Wir standen us alle vier ein paar Sekunden still gegenüber, alle mit erhobenen Zauberstäben und verachteten uns jeweils mit Blicken. Dann gab ich Liam eines unserer geheimen Zeichen mit meiner linken Hand, um ihm klar zu machen, dass wir nun angreifen würden, aber noch während ich meinen Zauberstab schwang und meinen Fluch abfeurte, sah ich, dass Liam nicht mal mehr zu mir blickte. Schon wieder war sein Blick Richtung Gelände gerichtet, was mich beinahe dazu veranlasste ihm eine zu klatschen. Das hier war ein Duell! Wo war er mit seinen Gedanken? Mein Fluch hatte nebenbei auch nicht wirklich etwas bewirkt. Alexander hatte nur einen Schritt nach hinten tun müssen.
"Liam!", presste ich wütend zwischen meinen Zähnen hervor und musste mich erneut zusammenreißen um den braunhaarigen nicht zu erwürgen. Liam allerdings wandte nur seinen Blick zu mir und sobald ich in seine Augen blickte, wusste ich, dass er sich nicht nur einfach anstellte. Irgendwas beschäftigte ihn.
"Irgendwas stimmt hier nicht, Darren, und das gefällt mir nicht!", murmelte mein Kumpel und an seiner Stimme konnte ich erkennen, dass es ihm todernst war. Irgendwas beunruhigte ihn sosehr, dass er mich im Stich ließ. Ich wollte mich schon zu ihm drehen und ihn anschreien, dass er sich gefälligst zusammen reißen sollte oder andernfalls einfach gehen sollte, aber in der Sekunde merkte ich es auch. Etwas stimmte hier tatsächlich nicht.
Die Luft des milden Nachmittags kühlte innerhalb weniger Sekunden drastisch ab und an meinen Arem bildete sich eine Gänsehaut. "Was zum...", entfuhr es mir und während ich sprach bildete mein Atem kleine, weiße Wölkchen, denen ich verwirrt hinter her blickte. Mein Blick fiel wieder auf Liam, der jetzt noch mehr seinen Zauberstab umklammerte und dem die Angst nun ins Gesicht geschrieben stand. Ich sah seine Angst, aber konnte sie nicht wirklich realisieren. Die kühle Luft, die eingehenden Pflanzen, das alles machte in meinem Kopf keinen Sinn. Das waren Anzeichen von Dementoren, aber die waren nur in Askaban. Ich hatte noch nie welche gesehen. Das konnte also gar nicht sein, oder?
In dieser Sekunde sah ich, wie Liam neben mir, wie in Zeitlupe, seine Hand hob und auf etwas in der Ferne zeigte. Ich folgte seinem Finger und hätte beinahe meinen Zauberstab fallen lassen. Denn da am Rande des verbotenen Walds kamen eine ganze Gruppe von Dementoren auf uns zu. Es waren bestimmt an die Zehn.
Unfähig irgendwas zu realisieren machte ich einen Schritt zurück, so dass ich nun auf derselben Höhe von Alexander und Ben stand, denen ich nun einen Blick zuwarf. Auch sie schienen genausp geschockt zu sein, wie ich, nur das Ben etwas ängstlicher wirkte. Es war mir in dieser Sekunde egal, dass ich die Beiden hasste, jetzt gab es wichtigeres: Dementoren.
Ich hatte immer noch keine Ahnung, wie sie es auf das Schulgelände geschafft hatten und noch weniger Ahnung hatte ich, was die wollten. Aber ich hatte im Unterricht gelernt, dass es Dementoren egal war, wem sie wehtaten und ich hatte nicht vor eines ihrer Opfer zu werden, weswegen ich nur meinen Zauberstab wieder erhob. Ich wusste nicht, ob wir genug waren um es mit ihnen aufzunehmen, aber ich nahm an, dass rennen nichts bringen würde.

We messed around until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.
Re: Vergangenheitsplay » 12
von Alexander am 12.10.2018 19:38Ich rannte innert Minuten durch das Schloss und stiess Ms. Lievers um, die eine unserer Tränke-Professorinnen war. Noch halb im Rennen drehte ich mich um und entschuldigte mich bei der bereits etwas älteren Dame, die verdutzt an eine Säule gelehnt war und deren Papiere wie wild in der Luft umher flogen, ehe sie geräuschlos auf dem Boden zu Liegen kamen. "Reversio!", murmelte ich im Rennen und drehte mich ein zweites Mal um, um erleichtert zu sehen, wie mein Zauber den Papierstapel meiner Professorin wieder in Ordnung brachte. Das tat mir wirklich leid. Nicht, dass ich das Fach besonders mochte, welches Ms. Lievers unterrichtete - im Gegenteil: Ich war grottenschlecht, wenn es um Zaubertränke ging und es war kein Geheimnis, dass mein Tisch in der Vergangenheit des Öfteren in Flammen gestanden hatte, weil ich ein Kraut mit dem anderen verwechselt hatte oder dern Dosierungen durcheinander gebracht hatte. Da waren Zaubersprüche um einiges leichter. Apropos Zaubersprüche: Als wäre die Situation nicht schon genug hektisch gewesen, traf ich im Zaubergarten auf Liam, der aus Spass einen Wurzelzauber sprach, um mich dazu zu bringen umzufallen. Ich stolperte, fing mich aber wieder und meinte: "Nicht jetzt, du Hirni." Meine Augen funkelten ihn an und ich rannte weiter, um meinem Freund zur Hilfe zu eilen, der wohlmöglich in grösseren Schwierigkeiten steckte, als mir lieb war. Ich war ziemlich sportlich gebaut und ging regelmässig joggen, weshalb ich relativ schnell unterwegs war, jedoch musste ich nach einigen Metern eine Verschnaufpause einlegen, da der Baum sich auf einer Anhöhe befand und der Hang nicht der flächste war. "Fuck...", keuchte ich, während ich mir den Schweiss von meiner Stirn wischte. Ich hoffte, dass Darren kein böses Spiel mit meinem Freund trieb, denn so liebenswürdig und emotional intelligent Ben auch war - ein Duell gegen Darren würde er wohl kaum heil überstehen. Und dieser arrogante Slytherin würde sich definitiv nicht zurück halten all seinen Frust über sein verkorkstes Leben an meinem besten Freund auszulassen. Instinktiv zuckte ich verächtlich mit den Schultern: Aggressionsprobleme - nichts Neues. Ich schaute wieder zur Anhöhe, die noch ein Stückchen entfernt war und wischte mir abermals mit der Hand durchs Gesicht. "Durchhalten, Bennie." Ich nickte zu mir selbst und rannte abermals los, so dass meine Lungen sich unter Schmerzen hoben uns senkten. Der Baum rückte näher und als ich ihn in Sichtweite hatte, sah ich, wie ein Körper in die Luft gehoben wurde. Das musste Ben sein! Obschon ich noch gute hundert Meter entfernt war, hob ich den Zauberstab, um einen magischen Strahl abzufeuern, als ich plötzlich... was... war... das? Vor mir türmte sich eine Wand von schwarzem Rauch auf und versperrte mir die Sicht auf Darren und Ben. Der Rauch war in Bewegung und umkreiste mich blitzschnell, so dass ich mich in einem Strudel befand und bald meine Umgebung nicht mehr wahrnahm. Dementoren? Hier, in Hogwarts? Ich hob meinen Zauberstab und wollte gerade den Patronus-Zauber sprechen, als sich vor mir eine Rauchsäule bildete und eine Art Geist auf mich zukam. Er hatte Ähnlichkeiten mit einem Dementor, doch irgendwie schien er... bodenständiger. Sein Gesicht war verhüllt und der Körper war in einen schwarzen Mantel eingefasst, an welchem eine goldene Grosche hing, welche einem Halbmond ähnlich sah, jedoch um einiges komplizierter in der Verarbeitung sein musste. Ich hob den Zauberstab und fragte drohend: "Wer bist du?!" Die schwarze Gestalt, deren Körper nun definitiv die Gestalt eines Menschen angenommen hatte, deren Gesicht jedoch nach wie vor verdeckt war, meinte mit einer weiblichen Stimme: "Lass. Deine. Finger. Von. Ihm." Die Stimme klirrte wie der Winterwind und ich bekam Gänsehaut, als ich die weibliche Stimme hörte. Es war, als wäre sie die Kälte selbst, die langsam in meinen Körper eindringen wollte. - "Was? Wie? ...Von Darren?", fragte ich immer noch etwas verwirrt durch die weibliche Stimme, die aus dieser Gruselgestalt gekommen war. Als Antwort drehte sich die Gestalt um und löste sich innert Sekunden auf. Die Rauchsäule verschwand abrupt, was mich nach hinten schleuderte und die Sicht auf Ben freigab, der nun kopfüber in der Luft hing. Hatten sie das nicht gesehen? Dieser schwarze Rauch? Diese Gestalt? Ich rieb mir am Kopf und rappelte mich auf, als jemand hinter mir schrie: "Alex, hinter dir!" Ich drehte mich um und blickte in das Maul eines Dementors, der mich zu Boden drückte. Liam, der mir anscheinend gefolgt war, zögerte nicht lange und hob seinen Zauberstab: "Expectamus Patronos!" Der Zauber war etwas abgeändert und bewirkte, dass Liam an meiner Stelle den Patronus-Zauber wirkte und somit seinen und gleichzeitig meinen Patronus heraufbeschwor. Aus seinem Zauberstab erschien ein Adler, der auf den Dementor über mir sauste, während aus meinem Zauberstab ein Panther erschien, der dem Gespenst in die Seite biss und das Biest zum Aufjaulen brachte. Als sich der Dementor von mir löste, sprang ich auf und Liams und mein Patronus vertrieben den Dementor, der kreischend davon flog. Ich schaute Liam kurz an und nickte ihm ungern zu, aber ich tat es: Er hatte mich gerettet. Oder mir zumindest geholfen. Zwei Sekunden später schaute ich zu Ben, der einige Meter am am Boden lag und mich anvisierte. Liam schaute mich fragend an: "Was? Ein Demen-...? Hier in Hogwarts?" Als ich Darren sah, drehte ich mich ohne ein Wort von Liam ab und rannte die restlichen Meter zu Darren und liess den Zauberstab gleich oben. Meine Stirn war schweissüberströmt und meine Augen funkelten, als ich den Hufflepuff am Boden sah. " Das geht zu weit! Tenebrae!", schrie ich und richtete meinen Zauber gegen den Himmel, so dass der Schattenstoss von oben auf Darren zusauste und ich mich in der zwischenzeit bereit zur Abwehr machen konnte. Jetzt konnte ich das, was ich Timothy beibrachte, gleich selbst anwenden. "Steh auf!", schrie ich Ben zu und hörte, wie Liam hinterher gerannt kam und noch genauso perplex sein musste wie ich, was dn Dementor betraf. Wie konnte sowas möglich sein? Und wer war die geheimnisvolle Gestalt, die mir verboten hatte Darren anzurühren? Egal, wer es war: Ich würde ihn anrühren und wenn nicht auf die feine, dann auf die harte Tour. Mein Zauberstab war bereit. Mein Blick fokussiert. Ich würde Darren nicht sein Unrecht geniessen lassen.



![[ehem.] Slytherin](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/e87c12c7744df3d23b520d143dffb70e.png)












Antworten![[ehem.] Gryffindor](https://static2.yooco.de/n/ee/408293/images/usergroups/orig/900d3e460df6b9ab0e93c1d69a9848d5.png)




