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Darren

24, Männlich

Main Character Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 6 Reinblut Unentschlossen Slug-Club Duellierclub Zauberkunstclub Kapitän Jäger Eisprinz Frei Abwesend

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 01.10.2018 21:14

Ich konnte immer noch nicht ganz fassen, was ich da gerade eben von mir gegeben hatte. Wie war das gleich nochmal? Ein Madison entschuldigt sich nicht! Entschuldigen ist ein Zeichen der Schwäche! Ich schluckte leicht. Noch nie hatte ich gegen irgendeine der heiligen regeln meines Vaters verstoßen, immerhin hatte ich sie in mich aufgesogen und verinnerlicht, seit ich ganz klein war.
Aber es schien zu spät zu sein um einen Rückzieher zu machen, da Alexander bereits mir dafür gratuliert hatte, dass ich so vernünftig war und nebenbei auch gleich die kleine Heulsuse zu uns rief.
Ich begann meine Hände zu kneten etwas, dass für mich sehr unnormal war. Ein Zeichen der Nervosität, dass ich eigentlich nur dann kannte, wenn mein Vater mich zur Schnecke machte. Normalerweise beugte ich dem dann vor in dem ich einfach eine rauchte, aber das war hier wohl kaum möglich. Also visierte ich nur den Kleinen an, der noch immer so aussah, als hätte er Angst, dass ihc ihn jede Sekunde anfallen konnte. Das hebte meine Stimmung wieder etwas. Wenn ich etwas mochte, dann war es wenn Leute respekt vor mir hatten.
Allerdings stand der Kleine jetzt direkt vor mir und blickte mich erwartungsvoll an, genauso wie Alexander und bestimmt der ganze Raum. Ich konnte quasi die Blicke meiner Freunde in meinem Rücken spüren. Sie mussten sich fragen, ob ich den Verstand verloren hatte oder darauf warten, dass ich jetzt gleich angreifen würde und die beiden Idioten vor mir überraschen würde.
"Was macht der denn da?", hörte ich Gorden knirschen. 
Er schien nicht sehr zufrieden mit meinem Auftritt zu sein. Nur Liams gemurmeltes "Er weiß schon, was er tut" schien ihn davon abzuhalen herüber zu laufen und alle beteiligten ein bisschen durchzuschütteln. Noch bevor ich mich aber wirklich entschieden hatte, was ich jetzt tun sollte wurden wir von irgendeinem blondschopf unterbrochen (ich bin mir gerade nicht sicher, ob das seine Haarfarbe war), der es anscheinend in Ordnung fand einfach so dazwischen zu platzen. Ich bedachte den Neuankömmling mit einem eisigen Blick und musste bei seinen Worten höhnisch Grinsen.
"Du glaubst doch nicht wirklich, dass du da gerne gesehen bist", lachte ich und musterte den Kerl kritisch. Ein Hufflepuff anscheinend und ebenso wohl nicht der hellste. Als ob einfach jeder zu unseren Partys kommen konnte. Das wäre ja noch schöner! Glücklicherweise pfiff Alexander sein kleines Schoßhündchen dann wieder zurück und der Junge musterte uns aus der Frene, so wie wahrscheinlich jeder andere im Raum. 
Ich schaute hinab auf den Kleinen und erkannte in seinem leicht rundlichen Gesicht, dass er innerlich immer noch vor Angst vor mir zitterte. Er hatte es aber so weit unter Kontrolle, dass er es tatsächlich schaffte mir ins Gesicht zu blicken. das musste ich ihm wirklich lassen. Eigetnlich hatte er ja auch einfach nur Pech gehabt. An jeden anderen Tag hätte ich ihn wahrscheinlich in Ruhe gelassen und einfach wie sonst auch in irgendeiner Ecke des Raumes geseßen und Sprüche geübt.
Der Kleine konnte ja an sich wirklich nichts dafür, dass ich ausgerechnet heute diesen dämlichen Brief von meinem Vater bekommen hatte. Ich seufzte innerlich. Wahlloses Quälen war sonst schließlich auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, wieso sollte ich mich also nicht entschuldigen. Das Einzige, was mich noch davon abhielt war mein eigener Stolz und das dringende Bedürfnis mir nicht vor diesem anderen Jungen die Blöße zu geben. Dieser Alexander sollte bloß nicht denken, dass ich das hier tat, weil er mich eingeschüchtert hatte. Das war weit gefehlt. Klein Alex konnte mir gar nichts! Die Genugtuung ihn in meinen Gedanken so nennen zu können, wie er es nciht wollen würde, sorgte dafür, dass mir das Ganze dann doch etwas einfacher viel.
Also wandte ich meinen Blick für eine Sekunde erst zu Alexander und legte in diesen Blick so viel Kälte, wie ich nur konnte, dann blickte ich den Kleinen an.
"Okay Kleiner hör gut zu, denn zweimal werde ich das nicht sagen!", begann ich mit fester Stimme, die nur dafür sorgte, dass er noch ängstlicher aussah, "Tut mir leid, dass ich dich bloßgestellt habe. Du bist ein wirklich passabler Zauberer für dein Alter, aber du hattest natürlich keine Chance da ich unfair gekämpft habe. Wenn du weiter trainierst wird das schon noch was werden"
Am Ende meiner entschuldigung stieß ich genervt die Luft aus und blickte wieder zu Alexander. "Passt das jetzt?", fragte ich nur desinteressiert und probierte lieber nicht darüber nachzudenken, dass ich mich gerade zum ersten Mal in meinem Leben bei jemandem entschuldigt hatte. Allerdings schienen einige andere das nicht ignorieren zu können.
Gordens Stimme wurde im Hintergrund laut.
"What the fuck, Darren! Was war das denn?", hörte ich ihn rufen und dait fasste er eigentlich perfekt das in Worte, was ihc mir gerade so dachte. Genau, Darren, Was war das denn?
Ich schnaubte kurz und drehte mich zu meinen Freunden um.
"Schnauze, Gorden! Du hast erst wieder was zu melden, wenn du weißt wie man einen Verwirrungsfluch abwehrt", antwortete ich ihm mit einer Stimme kälter als Eis. Ich wollte nur, dass er den Mund hielt, damit ich endlich verschwinden konnte und über all das hier nachdenken konnte. Am besten beim Zeichnen...
(Ich mag Ben! Nur so nebenbei XD)

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Alexander

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Alexander am 01.10.2018 22:24

Ich beobachtete die ganze Situation mit Spannung und Erwartung. Meine Hand behielt ich schön auf Timothys Schulter, die immer noch ein klein wenig zitterte. Für einen ganzen Moment schien es totenstill. Darren schien sich wirklich überwinden zu müssen, denn in seinen selbstsicheren Augen schien ich innere Kämpfe dahinziehen sehen. Womit er wohl zu kämpfen hatte? Ich war mir ziemlich sicher, dass es einfach der Fakt war, dass er es als Schwäche sah sich zu entschuldigen. Dabei war Entschuldigung nur das Resultat einer Person, die Selbstreflexion betrieben hatte, was mich wieder zu dem Punkt führt, als ich Darren einen mit "Verstand Beschenkten" nannte. Naja, ich hatte ihn verbal schon ein bisschen in die Zange genommen, aber ich konnte nicht anders bei Timothy - er war so jung und unerfahren. Darren schluckte und er schluckte nochmals, bevor er dem Kleinen in die Augen schaute und sich entschuldigte. Ich staunte nicht schlecht, als er die Entschuldigung auch noch ausbaute und ein paar ermutigende Worte anhängte. Ich hatte eher damit gerechnet, dass er Timothy ein gelangweiltes "Sorry" nachwerfen würde und dann verschwinden würde, doch dem war nicht so. Während Darren sprach, gab ich etwas Druck auf Timothys Schulter. Nicht, weil ich das Gefühl hatte, dass ich Timothy schützen musste, sondern weil ich ihm gross-brüderlich bestätigen wollte, was Darren, sein Gegner und Schmäher, von sich gab: Nämlich dass er mit Übung auch irgendwann mal ein guter Duellierer werden würde. Ich konnte beinahe mit Timothy spüren, wie die Luft erleichtert aus seinen Lungen entwich, als Darren seine Entschuldigung beendet hatte. Timothy war aber nicht der einzige, dem Luft entwich, denn auch bei Darren hörte ich einen kleinen, genervten Seufzer und als er fragte, ob das so passte, konnte ich nur zufrieden nicken: "Ich muss sagen, dass ich es mir nicht besser hätte wünschen können. Du hast echt Talent darin... Solltest du vielleicht öfters machen.", meinte ich in amüsiertem, aber nicht beleidigendem Tonfall. Während sich irgendein Spast hinter Darren meldete, schaute Timothy zu mir hoch und meinte schüchtern: "Kann ich jetzt gehen?" Ich lachte auf und nickte: "Klar. Aber ich hoffe, dass du deine Lektion gelernt hast." Der junge Schüler erwiderte: "Ja, das habe ich. Ich werde mich nicht mehr an solchen Turnieren anmelden.", worauf ich ihm leicht auf den Hinterkopf schlug und ihn bisschen tadelte: "Nein, Timothy. Die Letktion bestand darin dir zu zeigen, dass man dich nicht einfach rumschubsen kann. Auch du verdienst Respekt.", ich grinste ihn schelmisch an, "Und glaub' mir: Solange ich dein Mentor bin, wirst du solange an diesen Turnieren teilnehmen, bist du gegen den Turnierleiter antreten kannst." Timothy schaute bisschen verwirrt und ich wusste, dass es noch ein Weilchen dauern würde, bis ich ihm auch dieses Selbstvertrauen eingeredet hatte, aber für den Augenblick war ich zufrieden mit der Situation: Der Slytherin hatte sich entschuldigt, Timothy war unversehrt und ich hatte meinen Job gemacht. Mein Schützling machte sich ziemlich gleich ohne grosse Umwege Richtung Ausgang auf und verschwand. Als Ben sah, dass sich das Gespräch ausfgelöst zu haben schien, kam auch er wieder etwas näher und runzelte die Stirn: "Habe ich das richtig gesehen? Alexander Cooper weist Darren Madison in die Schranken?!", seine Stimme quickste vergnügt, was mir ein Lächeln entlockte. Jedoch stand ich nicht auf Eigenlob, weshalb ich es bei dem beliess und drehte mich kurz zur Vierergruppe um, die anscheinend selbst in einem Gespräch verwickelt waren. Wohlmöglich musste Darren seinen Platz verteidigen, was weiss ich? Interessierte mich ehrlich gesagt nicht wirklich. Mein bester Freund schaute ebenfalls zu den vier und meinte etwas scheu: "Glaubst du, die lassen uns wirklich nicht rein?" Ich nickte grinsend mit dem Kopf: "Doch, doch... das werden sie. Schliesslich bin ich mit eins zwei Slytherins aus unserem Jahrgang befreundet und...", ich hob den Finger, "...ich kenne einige Türchen, die uns reinbringen können." Auf Bens Gesicht weitete sich ein Strahlen aus. Er war ein Sonnenschein auf zwei Beinen, wenn er nicht gerade vor Hunger starb oder sich die Grippe eingefangen hatte und dafür liebte ich ihn. Wir waren bereits seit meinem dritten Jahr hier ziemlich beste Freunde, als ich merkte, dass echte Freunde wichtiger waren als gute Noten. Naja, letzteres hatte sich nicht immer ganz zu meinem Vorteil entwickelt, aber wenn ich auf meine bisherige Schulzeit blickte, war ich doch ganz zufrieden. Es war abermals Ben, der mich aus den Gedanken riss: "Glaubst du, Monique wird dort sein?" Ich schaute scharf und grinste: "Ich hoffe es nicht. Das wäre ziemlich peinlich." Ben fragte verunsichert: "Für mich?" Ich lachte: "Nein, für mich. Du sabberst immer den ganzen Gang voll, wenn Monique an uns vorbei läuft.", ich fügte an, "Und nein, ich werde nicht noch einmal dein Wing-Man sein. Das war komplette Katastrophe letztes Mal." - "Ach, komm schon. Bitte.", winselte Ben. Ich schüttelte bestimmt den Kopf: "Nein, du musst dir dein Mädchen schon selbst schnappen, Grosser." Ben verdrehte amüsiert den Kopf: "Sagt der Richtige..." Ich war nicht unbeliebt bei den Mädchen, eigentlich war ich grundsätzlich eher einer der Sorte von Schüler, die die meisten mochten. Ich tanzte auch gerne an Parties und ich tanzte nicht schlecht, also hatte auch schon das eine oder andere Mädchen einen Blick auf mich geworfen. Ich klopfte Ben auf die Schulter: "Die Richtige kommt schon noch, Dude." Ben seufzte und meinte: "Ich laufe schon seit Jahren von Party zu Party und habe immer noch keine gefunden und du...", er zeigte mit den Händen auf mich und deutete damit an, dass schon einige ein Auge auf mich geworfen hatten, auch wenn ich alles andere als ein Flittchen war. Ich munterte ihn abermals auf und sagte: "Apropos Party...", ich schaute auf die Uhr, "Wenn wir jetzt gehen, haben wir genug Zeit um uns frisch zu machen." Ben  nickte wieder etwas enthusiastischer und wir zwei machten uns auf und liefen am Vierergrüppchen vorbei, wobei ich mich lächelnd verabschiedete: "Man sieht sich." Ben fügte an: "An der Party...", was mir ein Seufzen entlockte. Das war nicht sein Ernst, oder? Der Dickschädel meinte nur brummelnd: "Ihr kommt nicht bei uns rein.", worauf ich etwas schnippisch meinte: "Wenn du wüsstest, wie oft ich schon in deinem Zimmer war, um mir ein Kondom aus deinem Schuh zu nehmen, würdest du dir deine Aussage nochmals überlegen." Der Dickschädel wurde augenblicklich blass. Aha. Ich hatte richtig geraten. Ehrlich gesagt, war ich noch nie in deren Zimmer gewesen, doch ich ging davon aus, dass er wie 90% der Männer seine Kondome im Schuh versteckte. Sein blasses Gesicht liess mich innerlich aufatmen, denn ich hatte nur geblöfft um Eindruck zu machen. Einer der anderen zwei Jungs schaute den Dickschädel angeekelt an. Er schien wohl nicht der Klügste der Gruppe zu sein, aber mit Abstand der Stereoiden-Gefüllteste. Die Anderen würden es gemerkt haben, dass ich nur blöffte. Doch es ging mir ja nicht darum ihnen eins auszuwischen, sondern dem Dickschädel, der immer dazwischen sprach. Ausserdem waren die meisten Parties normalerweise öffentlich und wenn es diese nicht sein sollte... würde ich schon einen Weg finden. 
 "In dem Fall...", meinte ich lächelnd zu Darren und seinen Kumpanen, "Vielleicht bis heute Abend..." 

Mit diesen Worten gingen Ben und ich unseres Weges und machten uns langsam fertig für die Party.

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Darren

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 02.10.2018 17:25

Nachdem Alexander mich noch einmal dafür gelobt hatte, wie toll meine Entschuldigung doch gewesen war und das ich das ruhig öfter machen könnte, verdrehte ich nur noch einmal meine Augen und ließ den anderen Jungen einfach stehen um mich zu meinen Freunden zu begeben, die mich noch immer musterten, als wäre ich geisteskrank.
Kaum hatte ich mich zu ihnen gestellt begann nun auch Jason seine Meinung kund zu machen. Er laberte irgendwas von wegen, dass wir den Beiden ja mal richtig zeigen müssten, wo es denn lang ginge-. Es ginge ja schließlich nicht, dass sie mich aussehen ließen, wie einen Idioten. Aber ich hörte ihm einfach nicht zu. Sollte der Blödmann doch denken, was er wollte!
Stattdessen richtete ich meinen Blick lieber wieder auf Alexander, der noch immer dort stand, nur jetzt wieder in Begleitung seines Hufflepuff Schoßhündchens. Die Beiden schienen sich über irgendwas zu unterhalten, aber ich konnte aus der Entfernung nicht verstehen worüber sie sprachen. Es interessierte mich auch nicht wirklich.
Das Einzige, was mich gerade in irgendeiner Art und Weise beschäftigte war die Tatsache, wie mich der Blödmann bloßgestellt hatte, mal ganz abgesehen von meinem dämlichen Verhalten. Hätte ich ihn von Anfang an in die Schranken gewiesen, dann müsste ich mich jetzt auch nicht so blöd von meinen Freunden anlabern lassen.
Denen warf ich nun einen Blick zu, aber Jason und Gorden waren viel zu sehr damit beschäftigt sihc noch immer über Alexander und die kleine Heulsuse aufzuregen. Nur Liam betrachtete mich forschend, ganz so als versuche er meine Gedanken zu lesen. Als mir das auffiel warf ich ihm nur einen warnenden Blick zu. Er sollte bloß nicht glauben, dass er die Situation jetzt irgendwie ausnutzen konnte uum sich bei mir einzuschleimen und in der Rangfolge der Clique hochzuklettern Das würde nicht passieren!
Ich wollte meinen Freunden gerade vorschlagen, dass wir auch einfach gehen konnten, aber natürlich mussten Alexander und sein blöder Kumpel noch einen Stopp bei uns einlegen und uns anlabern. Musste er mir mein Versagen wirklich so sehr unter die Nase reiben oder wollte er einfach nur generell, dass ich ihn hasste?
Glücklicherweise konnte ich mich auch in dieser Situation wieder auf meine Gehirnamputierten Freunde verlassen, die mal wieder ihre Meinung zu dem Thema abgeben wollten. Vor allem Gorden schien es kaum erwarten zu können dem dunkelhaarigen Jungen seine Meinung zu geigen. Innerlich bereitete ich mich schon darauf vor seine Worte mit einem verächtlichen Lächeln zu unterstützen und letztendlich doch noch etwas Rache für meine Bloßstellung zu bekommen. Allerdings schien Alexander auch nicht auf den Mund gefallen zu sein und sein Kommentar sorgte dafür, dass Gorden komplett die Klappe hielt.
Bei seinem dämlichen und Jasons angeekelten Gesichtsausdruck musste ich mich wirklich zusammenreißen um nicht zumindest zu grinsen. Aber ich wusste auch, dass ich meinen Freunden, egal wie dämlich sie waren, somit in den Rücken fallen würde, weshalb ich einfach nur mit hochgezogenen Augenbrauen zu Alexander herüberblickte.
Zwar war es eine ziemlich miese Nummer von ihm gewesen, aber ich musste mir selbst eingestehen, dass ich mich direkt viel besser fühlte, da nun auch Gorden ihm zum Opfer gefallen war. Das bedeutete zwar, dass Alexander jetzt auf unser Feindesliste auf Platz 1 stann, aber das war mir nur Recht. Selber Schuld, wenn er sich mit mir anlegte.
Wir alle blickten dem Duo hinterher, bis sie den Raum verlassen hatte, dann konnte sich Gorden nicht mehr zurückhalten und begann lauthals loszuschimpfen.
"Was für ein Arschloch! Den werde ich umbringen!"
Dem Feuer in seinen Augen nach zu urteilen meinte er das ziemlich ernst. Vermutlich würde es aber damit enden, dass er sich einfach bei seinem Vater beschweren würde und der sich dann darum kümmern würde. In dem Punkt war Gorden ganz das Reinblut. Immer versteckte er sich hinter dem Namen seiner Familie.
Ohne Gordens Flüchen weiterhin zuzuhören gab ich das Zeichen zum Aufbruch und ging, ohne auf die anderen Drei zu warten in Richtung des Gemeinschaftsraums.
Eine Stunde später saßen wir vier in unserem Schlafraum und machten uns fertig für die Party, die hier gleich steigen sollte. Ich hatte meinen Umhang einfach für eine schwarze Hose und ein schwarzes T-shirt getauscht und saß jetzt einfach auf meinem Bett und probierte nicht darüber nachzudenken, dass das heute wohl der peinlichste Tag in meiner ganzen Hogwartslaufbahn gewesen war. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass Gorden in seinen Schuh griff und etwas daraus in seinen Koffer stopfte. Fast hätte ihc wieder grinsen müssen, aber ich wollte nicht über etwas lachen, was dieser Alexander gesagt hatte.
Ich drehte den Kopf und sah, dass Liam es sich ebenfalls auf meinem Bett bequem gemacht hatte und mcih nun mit diesemspeziellen Blick musterte den Leute immer dann drauf hatten, wenn sie über irgendwas wichtiges reden wollten. In meinem Fall bedeutete das wohl den Vorfall von heute. Ich glücklicher!
"Hör auf!", brummte ich deshalb schlecht gelaunt in seine Richtung und er grinste mich schräg an.
"Du weißt doch gar nicht, was ich sagen wollte" An der Art und Weise an der er das sagte, erkannte ich, dass wir beide wussten, dass ich wusste, was er hatte sagen wollen und ich verdrehte einfach die Augen. Von all den Leuten, die ich in Hogwarts kannte war er noch derjenige, der einemguten Freund am nächsten kam, das hieß aber trotzdem nihct, dass ich mit ihm über meine verletze Ehre reden wollte.
"Okay, Darren, dann halt nicht! Aber weißt du was, Mann? Wir gehen jetzt erstmal ein paar Mädels aufreißen.", antwortete er mir und schwang sich gut gelaunt von meinem Bett um den Schlafsaal zu verlassen. Ich folgte ihm etwas langsamer, da ich nicht wirklich in der Laune für irgendwelche Flirts war. Das Einzige, was ich mmentan in der Nähe meiner Lippen haben wollte, war eine Flasche Feuerwhiskey.
Trotzdem trat ich aus dem Schlafsaal heraus und ließ meinen Blick über die bereits feiernde Menge gleiten. Ich sah bekannte Gesichter. Freunde, oder welche, die sich so nannten. Die Augenverdrehend folgte ich Liam in das Gewimmel, trennte mich dort aber sofort von ihm und bahnte mir meinen Weg zu den Getränken, die irgendwer auf einem Tisch angerichtet hatte. Ohne groß darauf zu achte, ob jemand anders vor mir dran war, schnappte ich mir einen Becher mit Gottweißwas und kippte mir den Inhalt direkt herunter. Das Getränk brannte, aber es sorgte dafür, dass ich mich irgendwie lebendiger fühlte. Viel weniger so nutzlos, wie ich mir den restlichen Tag über vorgekommen war.

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Alexander

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Alexander am 02.10.2018 18:31

"Das war so irre!", meinte der Hufflepuff abermals höchst begeistert, als ich in Boxershorts aus dem Bad kam und ich musste mich zusammen nehmen, um nicht rot zu werden bei all seinem Lob. Ben schien es immer noch nicht wirklich in den Kopf zu gehen, dass ich diesem Darren und seiner Gruppe die Stirn geboten hatte und wenn ich ehrlich war, fragte ich mich je länger je mehr, wie gross die Auswirkungen davon sein würden. Wohlmöglich würden sie es dabei belassen, doch was, wenn nicht? Nicht, dass ich grossartig Angst hatte vor den Jungs - ich vermutete hinter den meisten aufgeblähten Typen schwache Charakter. Doch in einem Punkt hatte der eine Junge der Clique recht: Sie waren zu viert. Ich war alleine. Maximal zu zweit, wenn Ben gerade in der Nähe war. Und obschon ich ein begnadeter Zauberer war und viele selbst kreierte Sprüche kannte, auf welche meine Feinde in den seltensten Fällen vorbereitet waren, war meine Unterzahl nichts, das ich unterschätzen durfte. Das heute war eine ziemlich mutige Nummer von mir, das musste ich mir eingestehen. Ich ertappte mich einen Augenblick, wie ich mir sogar überlegte mich bei Darren zu entschuldigen, sollte ich ihn heute bei der Party sehen. Doch relativ schnell schüttelte ich den Kopf: "Nein, das hat er verdient..." - "Was?", fragte Ben, der sich ein rosa Shirt überzog und anscheinend meine Worte gehört hatte. Ich winkte ab: "Nichts...", als ich sah, was er sich anzog, fügte ich dann noch etwas ironisch an, "Also in diesem Aufzug schleppst du allerhöchstens ein paar Jungs ab. Komm', ich helf dir..." Mit diesen Worten stand ich auf und schaute mir an, was Ben so aus seinem Zimmer mitgebracht hatte. Ich fand schliesslich ein schlichtes, aber doch sehr passendes Shirt, das ihm meiner Meinung nach sehr gut stand. "Einfach nur ein weisses Shirt?", fragte mein Freund ungläubig. "Glaub mir...", ich zwinkerte ihm zu, "manchmal ist weniger wirklich mehr..." Ben nickte und machte sich daran das Shirt anzuziehen und sich um die Hosen zu kümmern, während ich mich zu meinem Schrank begab und selbst stöberte. "Sieht das gut aus?", fragte Ben nach einer Weile und ich betrachtete ihn und nickte. Er hatte sich für schwarze Hosen entschieden, die ein paar stilvolle Löcher aufwiesen, das weisse Shirt und eine silberne Kette, die seinen Hals zierte. Während sich Ben um seine Haare kümmerte, zog ich mir ebenfalls ein weisses Shirt an und dazu eine lockere Jeans-Jacke, dazu ein paar Sneakers und Jeans. Meine Haare verstrubelte ich ein bisschen und als auch Ben soweit war, machten wir uns auf: Auf zu den Slytherins! 

Dort angekommen, war es wie ich vermutet hatte: Viele jüngere Schüler, die von der Party Wind bekommen hatten, wurden ziemlich grob zurück in ihre Schlafsääle geschickt, während die Schüler aus dem fünften, sechsten und siebten Jahrgang meistens einfacheres Spiel hatten. Wie in den meisten Fällen stand mein Freund und Mitschüler Blake an der Türe und als er mich und Ben erkannte, liess er uns ohne Weiteres passieren - auch wenn ein paar andere Slytherins nicht so erfreut waren. Wir waren nicht die Ersten und so betraten wir den bereits etwas stickigeren Raum, in welchem sich diverse Körper unter farbigem Licht und zu lautem Sound bewegten. Ben und ich blieben ein Weilchen beieinander und tanzten auf der Tanzfläche mit der einen oder anderen. Relativ schnell wurde mir klar, dass die Jeansjacke unglaublich stilvoll war, aber mir unglaublich heiss wurde, weshalb ich Ben zurief: "Bro, ich hänge meine Jacke auf!" Ben nickte nur und ich entfernte mich von der sich bewegenden Menge zur Garderobe, wo mir ein Slytherin die Jacke abnahm, aufhängte und mit einem Zauber versah, so dass sie seinen Besitzer wieder fanden. Ich bedankte mich beim etwas jüngeren Slytherin-Schüler, der für die Garderobe verantwortlich war und ging wieder Richtung Party. Eins musste man den Slytherins lassen: Sie hatten ein gutes Flair für Parties und wnen man mal in einer drin war, dann war der Service mehr als nur beachtlich. Ich drängte mich zwischen den Leuten hindurch auf der Suche nach Ben und wurde fast ein bisschen panisch, als ich ihn nicht mehr fand. Doch als ich mich etwas umblickte, sah ich ihn in der Nähe einer Couch mit einem Mädchen reden, worauf ich mich entschied, ihn dabei nicht zu stören und mich zur Bar begab. Bei der Bar entdeckte ich eine Figur, die mir doch etwas bekannter vorkam und ich schmunzelte, als es doch tatsächlich der liebe Darren war, der irgendein Gesöff runter leerte und wohlmöglich den heutigen Tag runterspühlte. Wieder hatte ich fast ein bisschen Mitleid, aber nach wie vor fand ich keinen Grund dazu so einem selbstgerechten Typen nicht die Meinung zu sagen. Entgegen meines ursprünglichen Plans sprach ich Darren nun doch nicht an, da das nach den heutigen Geschehnissen wohlmöglich zu früh war. Stattdessen bestellte ich mir einen Mojito und sagte dem Barkeeper, er sollte Darren auch einen spendieren und verschwand auf die Terasse, bevor der Barkeeper Darrens Drink fertig gemixt hatte. Die kühle Abendluft liess mich tief aufatmen. Ich mochte die Clubszene sehr, doch es tat immer wieder gut mal an die frische Luft zu gehen und einfach mal alleine zu sein. Alleine? Naja. Nicht ganz. Denn keine zehn Minuten nachdem ich draussen angekommen war, kam auch schon Dumpfbacke auf die Terasse und überraschte mich ein bisschen, indem er mir auf die Schulter tippte: "Hey, kleiner Mann. Erinnerst du dich noch, als ich sagte, dass du hier nicht reinkommst?" Ich war zwar sehr überrascht, fasste mich aber kurzerhand und erwiderte: "Ich bin ja nicht drin. Ich bin draussen. Auf der Terasse." Ich zeigte demonstrativ auf den Boden unter mir und der Muskelprotz schnaubte: "Genug mit den Sprüchen, Gryffendor!", meinte er und schubste mich etwas nach hinten. Ich seufzte: "Können wir das echt nicht lassen? Ich meine, es ist eine Party und ich habe echt keinen Bock mich hier zu prügeln." Der Riese grinste nur schelmisch: "Naja. Wenn man deinen Worten glauben schenken will, bist du ja nicht effektiv an der Party, sondern auf der Terrasse, oder?" Ich war überrascht. Dumpfbacke hatte doch etwas Schlagfertigeres rausgelassen als gedacht und mit einer bösen Vorahnung erwiderte ich: "Schlau kombiniert, Grosser..." und ergriff langsam den Zauberstab, der in meiner hinteren Hosentasche steckte. Wenn das nur mal gut ging. Der Riese lief langsam auf mich zu, worauf ich rückwärts lief und schon bald merkte, dass die Wand hinter meinem Rücken immer näher kam. Ich blieb ruhig, obschon die Situation alles andere als gut war und fragte den Jungen: "Wie heisst du eigentlich?" Der Junge antwortete gereizt: "Was interessiert dich das?!" Ich zuckte mit den Schultern: "Naja... ich will doch wissen, wer mich zur Schnecke macht." Der Muskelprotz drängte mich weiter nach hinten und hatte nun selbst den Zauberstab in der Hand, worauf auch ich ihn langsam nach vorne zog. "Gorden...", grummelte der Junge mürrisch und wir begannen uns langsam zu umkreisen. "Okay, Gorden...", meinte ich beruhigend, "...wollen wir das nicht bei einem Drink lösen?" Gorden lachte auf: "Sieh einer an! Ein Mundwerk hast du wie ein Weltmeister, aber wenn es hart auf hart kommt, bist du ein richtiges Schlappschwanz." Ich liess mich auf die Spielerei ein: "Naja...", ich glaubte zu erahnen, dass er gleich einen Zauber wirken würden, "...immerhin habe ich einen Schwanz.", provozierte ich ihn um einen Angriff auszulösen. Er schleuderte einen roten schimmernden Zauber auf mich, den ich mit "Protego" abwehrte. Er knirrschte mit den Zähnen: "Wenn ich mit dir fertig bin, sehen wir, wer hier die Eier hat." Au backe. Ich hoffte, dass das einfach gut endete. Ich stellte noch eine Frage: "Und was meint Darren zu der ganzen Aktion?" Gorden schnaubte und wurde wütend: "Ich bin nicht Darrens Schosshündchen, kapiert?! Es geht ihn einen Scheiss an, was ich mit dir mache!" Mit diesen Worten schleuderte er gleich drei Flüche auf mich, die ich sauber, aber nicht ohne Schwierigkeiten parierte. "Ich mach dich fertig.", meinte er und startete einen weiteren Angriff, während ich mich bereit machte zu reagieren.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.10.2018 18:34.

Darren

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 02.10.2018 19:34

Der Alkohol, der sich langsam in mir ausbreitete und dafür sorgte, dass mir etwas warm wurde, tat gut. Alles war so viel einfacher, wenn man einen Drink in der Hand hatte, ganz egal was es war. Ich genehmigte mir noch einen Schluck von dem Gebräu und merkte, wie ich immer weniger darüber nachdenken musste, was heute passiert hatte. Schon etwas besser gelaunt lehnte ich mich einfach gegen die Wand und blickte im Raum umher. Ich konnte keinen meiner Freunde sehen, was mich aber nicht wirklich störte.
Jason und Gorden waren immer noch sauer auf das was heute passier war und würden wahrscheinlich nur in einer Tour darüber reden wollen, wie ma sich am besten rächen konnte. Liam allerdings war noch schlimmer. Der wollte auch noch wissen, wie es mir ging. Anstelle meiner Freunde sah ich allerdings ein anderes bekanntes Gesicht. 
Auf dem Sofa saß nämlich kein anderer als der Kerl mit dem Alexander rumgehangen hatte und das auch noch mit Gwendolyn, einem der wenigen Mädchen, die mich je beeindruckt hatten. Ich konnte kaum fassen, dass sie sich tatsächlich auf ein Niveau wie seins herablassen würde, aber der Beweis dafür war ja direkt vor meiner Nase. Leicht angewidert beobachtete ich dei peinlichen Flirtversuche des Jungen und Gwendolyns antworten darauf. Verdammt, die musste schon eine ganze Menge intus haben, wenn die sie so an ihn ranmachte. Zumindest hoffte ich das ihretwegen.
Ich hatte komplett mein Zeitgefühl verloren während ich die Beiden beobachtet hatte ud konnte nicht mehr genau sagen, wie ange ich jetzt schon hier stand. Zwanzig Minuten vielleicht? Auf jeden fall war mein Becher mittlerweile alle und mein Kopf fühlte sich schon etwas freier an. Trotdem würde ich noch mehr Alkohol brauchen, wenn ich mich amüsieren wollte. Als ich mch umdrehen wollte um mich wieder auf den Weg zur Bar zu machen, kam mir der Slytherin, der hinter dieser stand direkt entgegen. Ich konnte sehen, dass er mich ein wenig musterte und ich musste mich direkt fragen wieso. Hatte er etwa von der Aktion heute gehört? Und wenn ja, wie konnte er es sich erlauben mich deswegen schief anzusehen?
Allerdings sagte er ncihts, sondern drückte mir nur einen Mojito in die Hand. Verwirr blcikte ich auf das Getränk hinab, welches ich nciht bestellt hatte udn fragte nach, wer mir den denn spendiert hatte.
Mein Gegenüber zuckte nur leicht mit den Schultern.
"Kannte ich nicht. Ist aber da lang", antwortete er mir etwas desinteressiert und noch bevor ich irgendwas anderes sagen konnte, verschwand er schon wieder um andere Gäste zu bedienen. Ich hingegen blieb etwas verloren mitten im Raum stehen, tanzende Körper neben mir, mein Getränk in der Hand. Ich hatte schon oft Getränke spendierte bekommen, so war das nicht, aber normalerweise hatte ich vorher mit derjenigen geredet oder sie hatte mir wenigstens ausrichten lassen, wer sie war. Ich nippte kurz an dem Drink und blickte mich dann suchend im Raum um.Doch niemand schaute mich an und ich sah auch keine Mädelsgruppe kichern. Schulterzuckend sah ich zu, dass ihc von der Tanzfläche kam, da mein Getränk dort in Gefahr war. Ich quetschte mich an knutschenden Pärchen vorbei und konnte nicht anders als mit dem Gedanken zu spielen ihnen allen einen Fluch aufzuhetzen. Ich hasste diese ganze zur Show stellerei on Gefühlen! Konnten die das nicht woanders machen?
Ich schaffte es endlich mich aus der Menge zu schieben und kam in der Nähe des Balkons heraus. Ich erinnerte mich daran, dass der Junge von der Bar mir gesagt hatte, dass diejenige, die mir den Drink spendiert hatte da lang gegangen sei. Ich überlegte noch kurz, dann schüttete ich mir den Rest meines Getränkes runter und betrat den Balkon.
Allerdings fand ich dort eine ganz andere Szene vor, als ich erwartet hatte. 
Anstatt eines hübschen Mädchens standen dort Alexander und Gorden, beide mit erhobenen Zauberstäben und in Kampfposition. In der Sekunde, in der ich hinaustrat, schleuderte Gorden gerade drei Flüche nacheinander ab. Ich wusste nicht genau welche, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie nicht im Unterricht gelehrt wurden. Zu Alexanders Glück war Gorden allerdings noch nie der beste im Zaubern gewesen, weshalb der Andere seine Flüche gut ablenken konnte.
Für einen Moment blieb ich noch stumm, dann trat ich einen Schritt weiter hinaus.
"Lass den Scheiß, Gorden!", sagte ich kalt und bestimmend in Richtung meines Kumpels, welcher mich bis jetzt nicht einmal gesehen hatte. Jetzt warf er mir einen kurzen Blick zu und ich konnte in seinen Augen so etwas, wie Trotz sehen. Trotz meinen Anweisungen gegenüber. Etwas, was mir gar nciht gefiel.
"Verpiss ich Darren! Das geht dich nichts an!", fauchte er deshalb nur wütend zurück, während er den nächsten Fluch abfeuerte, den Alexander mühelos parierte. Ich war mir sicher, dass Gorden nicht mal merkte, wie affig er gerade wirkte.
Der Alkohol in meinem Blut machte sich langsam bemerkbar, während ich einen Schrit auf Gorden zumachte. Ich merkte, wie ich mich zusammenreißen und wirklich anstrengen musste um sicher zu gehen. Aber das ließ ich mir nicht gefallen! Gorden war nciht in der Position so mit mir zu reden! Egal, wie wütend er war. Denn das machte mcih nur wütend.
"Ich habe gesagt du sollst es lassen, Idiot!", fuhr ich ihn nun etwas betsimmter an und griff in meiner Hosentasche auch nach meinem Zauberstab um ihn auf Gorden zu richten.
Dieser blickte mich für eine Sekunde verwirrt, dann wütend an.
Ich konnte ihn verstehen, noch nie hatte ich meinen Zauberstab gegen meine Freunde erhoben, aber er ging mir auf die Nerven, ich war angetrunken udn mein Tag war einfach nur beschissen gewesen. da hatte ich jetzt wirklich nicht auch noch die Nerven für einen Kampf um die Hirarchie.

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Alexander

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Alexander am 02.10.2018 20:36

Ich stand fokussiert da und lenkte einen weiteren Zauber ab, als sich plötzlich ein Dritter ins Geschehen einmischte. Als ich die Stimme hörte, schauten Gorden und ich zeitgleich auf. Jemand hatte dem Dickschädel befohlen den Scheiss zu lassen. Ich seufzte. Ich hätte ihm keinen Drink spendiert, wenn ich gewusst hätte, dass Darren nun auch auf der Terasse stehen würde - das war das Letzte, was ich momentan brauchen konnte. Zwei gegen einen? Ganz toll. Zu meiner Überraschung jedoch schien der Slytherin aber nicht auf Gordens, sondern tendenziell auf meiner Seite zu stehen. Naja. Seinem Blick zu urteilen, war es eher Darrens Titel als Anführer, den er verteidigen musste. Ich atmete kurz auf, als Darren Gorden in ein Gespräch verwickelte, denn obschon ich dem Dickschädel überlegen war, war so ein Kampf doch stets mit Konzentration und Fokus verbunden und ich merkte, dass eine kurze Verschnaufpause selbst mir gut tat. Als Antwort auf Darrens Befehl den Scheiss sein zu lassen, schleuderte Gorden gleich noch einen Fluch auf mich, der mich zwar überraschte, aber nicht so kraftvoll war, als dass ich ihn nicht mühelos hätte ablenken können. Gorden schien sich der Autorität von Darren zu widersetzen und wäre ich nicht Teil dieses unglücklichen Geschehens gewesen, hätte ich die ganze Sache wohlmöglich psychologisch analysiert. Doch momentan war Alles andere als Zeit für psychologische Analysen. Der Dickschädel vor mir schnaubte den Anführer an, der sich ihm nun sachte, aber gefährlich und selbstbewusst wie ein Panther näherte und seine Anweisung nochmals scharf wiederholte und den Zauberstab auf den Slytherin richtete. Ich war perplex. Und das war ich nicht oft. Ich schaute unentschlossen zwischen Darren und Gorden hin und her und wie nun auch Gorden seinen Stab von mir abwendete und ihn auf Darren richtete. "Jungs, ich denke...", wollte ich beschwichtigend ansetzen, als Gorden mich harsch anfuhr: "Klappe, Püppchen! Das geht nur uns zwei was an." Ich runzelte die Stirn. Hatte er mich gerade Püppchen genannt? Ich sah doch nicht wie ein Püppchen aus. Ich verdrehte die Augen und machte einen Schritt auf Gorden zu und setzte nochmals an - den Zauberstab gesenkt: "Gorden... ich verstehe das, wenn ich dich heute verägert habe. Aber lass' Darren da raus, er hat gar ni-..." Weiter kam ich nicht, denn ehe ich mich versah, liess Gorden einen weissglühenden Strahl auf mich schiessen, den ich mit einem Spiegelungszauber knapp ablenken konnte und eine Blumenvase zertrümmerte, die in einer Ecke stand. "Du hast keine Ahnung!", schnaubte Gorden und wandte sich an Darren, "Du bist schwach geworden, Darren.", ich glaubte in seinem Reden ein hämisches Lachen zu hören, "Den Darren, den ich respektierte, hätte sich niemals kreinkriegen lassen, von so jemandem." Er zeigte mit dem Zauberstab auf mich und ich hob instinktiv meinen hoch. Als ich merkte, dass Gorden gar nicht auf mich schiessen wollte, setzte ich abermals etwas unverständig an: "Moment...", ich kratzte mich am Kopf und schaute Darren und Gorden ungläubig an: "...du willst mir nicht sagen, dass du wegen dieser einen Situation seine ganze Persönlichkeit in Frage stellst, oder?", ich zeigte mit meinem Stab auf Darren. Gorden schnaubte mich nur an: "Du hast keine Ahnung, Knirps." Er funkelte Darren an. Ich verstand die Welt nicht mehr. Worum ging es hier überhaupt? Um eine Führungsposition oder ein emotionales Desaster? Wohlmöglich beides? Ich schwieg und der Dickschädel übernahm und näherte sich nun Darren einen Schritt: "Du fühlst dich wohl ganz krass, was? Nur weil du ein Madison bist...", er streckte den Stab in die Richtung des Anderen. Was hatten alle nur mit diesen Madisons? Ich entschloss mich dieser Familie mal auf den Grund zu gehen, denn die Reaktionen, welche dieser Name auslöste, nahmen für mich unverständlich grosse Ausmasse an. Gorden sprach weiter: "Haltest dich für etwas besseres, weil du ein paar Sprüche drauf hast. Aber weisst du was?" Er beugte sich etwas zu Darren vor: "Ohne uns bist du gar nichts." Ich runzelte die Stirn. Wie meinte er das? Was ich seither von Darren gesehen hatte, war, dass Darren der Selbstständige von der Gruppe war und die Anderen diejenigen waren, die ohne ihn nichts waren. Aber nicht umgekehrt. Ich war einen Moment durch meine Gedanken abgelenkt, doch als ich mich wieder auf den Riesen fokussierte, hatte seine Ausdruckskraft stark nachgelassen. Er schien beinahe schon etwas... benommen. Hatte Darren was gesagt? Auf jeden Fall schnaubte der Dickschädel Darren an und meinte genervt - aber nicht ansatzweise so vorlaut wie vorher: "Hmmm... Ich werde jetzt beenden, was ich begonnen habe. Wir reden später." Und somit wandte er sich wieder mir zu. "Oh Gott, nein...", flüsterte ich mir selbst zu. Dickschädel funkelte mich nun bestimmt an und lief ein paar Schritte in meine Richtung. Er schlug seinen Zauberstab in die Luft, wie es üblich war, um sich an einen speziellen Art von Schwung zu gewöhnen, den man bei gewissen Zaubern benutzte. Was hatte er vor. Warum liess er von Darren ab? Was war in diesen Augenblicken meiner geistlichen Abwesenheit geschehen? Ich ärgerte mich über mich selbst: Das hätte ich nicht verpassen dürfen! Ich umschloss meinen Zauberstab fester und war bereit mich zu verteidigen. Die Schritte meines Gegenübers wurden schneller und ich ging etwas in die Knie, um meine Abwehr zu verstärken. Während Gorden auf mich zulief, unterlief ihm ein Fehler, nämlich, dass er mit den Augenwinkeln nach Darren spähte. Eine Finte! Ich knirrschte die Zähne zusammen und als ich wusste, dass Gorden nicht mich angreifen würde, sondern wohlmöglich auf Abstand ging um Darren anzugreifen, machte ich mich gefasst auf seinen Angriff. Tatsächlich schwang er den Zauberstab nun in einer ähnlichen Handbewegung wie vorhin hin und her, während die Zauberstabsspitze rot zu glühen begann. Er marschierte immernoch geradewegs auf mich zu, doch durch seine vermehrten Blicke zur Seite erkannte ich, dass er ganz klar Darren im Visier hatte. Das Glühen seines Stabes nahm so an Intensität zu, dass das Rot Gordens Gesichtszüge gespenstig erhellte. Plötzlich blieb er stehen und starrte mich an. "Wir können das auch anders lösen.", meinte ich leise, als Gorden den Stab hob, rumwirbelte und in Darrens Richtung schoss. "Avocatio Radiorum!", rief ich diesem Augenblick, da ich damit gerechnet hatte und übernahm so mithilfe meines Stabes die Führung des Strahls und lenkte ihn mit grosser Anstrengung von Darren. Mein Zauber hatte den Nachteil, dass ich mich auf den Strahl konzentrieren musste, um ihn ablenken un umlenken zu können, was mich unvorsichtig Gorden gegenüber machte. Dieser schrie wutentbrannt auf, als er sah, dass ich seinen Zauber vereitelte und nutzte meine Fokussiertheit auf das Umlenken des Zaubers aus, indem er einen Stosszauber einsetzte, der mich in der Bauchregion traf und zwei Meter nach hinten beförderte und mich auf dem Boden aufschlagen liess. "Fuck...", keuchte ich, als ich den Sternenhimmel auf meinem Rücken liegend sah, "Was ist das für eine geistesgestörte Gruppe?" Ich machte mich daran mich aufzurappeln.

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Darren

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 03.10.2018 15:18

Ich hatte gehofft, dass dieses unnötige Gespräch damit beendet wäre, aber Gorden schien das anders zu sehen. Er war so wütend, wie ich ihn noch nie gesehen hatte. Natürlich war ich einige Wutanfälle von ihm gewohnt, wann immer mal das Gehirn über die Muskeln siegte und das kam schließlich recht oft bei ihm vor, aber das hier war etwas anderes.
Er schien nur so zu kochen und ich hatte das ungute Gefühl, dass das hier ziemlich böse enden konnte. Scheinbar schien auch Alexander das zu bemerken, denn er ersuchte Gorden jetzt zu beruhigen. Allerdings sorgte das nur dafür, dass mein eigentlicher Kumpel nur noch wütender wurde und ihn anfuhr, dass das nur ihn und mich anginge. Ich zog etwas verwirrt die Augenbrauen hoch, da ich für eine Sekunde nciht ganz verstand, was das bedeuten sollte. Lag vermutlich an dem Alkohol.
Dann ging es mir an. Er hatte wirklich vor sich mit mir um die Führungsposition unserer Gruppe zu bekriegen. Er respektierte mich nicht mehr als seinen Anführer, was er mir auch ziemlich direkt mitteilte. Ich spürte, wie die Wut in mir hochstieg. Er hatte doch keine Ahnung! Mein Griff um meinen Zauberstab verstärkte sich noch. 
Ich wollte ihn nicht wirklich angreifen, aber icc hwürde es tun, sollte es nötig sein. Denn so ließ ich nicht mit mir reden, dass konnte er vergessen.
Ich wollte ihm schon Vernunft einreden um das Ganze zu beenden, bevor es richtig eskalieren würde, als er auf meinen Familiennamen anspielte, was einem Schlag ins Gesicht gleichkam. Als Mitglied einer Reinblütigen Familie wusste Gorden ganz genau, wie es dort ablief und er wusste auch, wie schwer es für mich war meiner Familie zu gefallen. Vor allem, da die Hälfte meiner Verwandten Blutsverräter waren. Ich machte einen Schritt zurück um meinen ehemaligen Freund zu mustern. Ich hatte auf einmal keine Ahnung mehr, warum ihc überhaupt mit ihm abgehangen hatte. Er war nichts anderes als ein steroidengefülltes riesenbaby.
Ich sah, dass Gorden sich zu mir herunterbeugte, ganz so als wollte er mir ein gheimnis erzählen, aber das Einzige was aus seinem Mund kam war eine dämliche Beleidigung. Ich sollte ohne ihn und die Anderen nichts sein? Ich musste mich zusammenreißen um nicht ironisch zu lachen. Er konnte froh sein, dass ich ihm gewährte in meiner Nähe zu verkehren, nicht andersrum. Ich atmete ein paar Mal tief ein, wandte dann meinen Blick zu Gorden und zeigte mit meinem Zauberstab direkt in sein häßliches Gesicht. Meine Miene war eiskalt und ich sah in seinen Augen, dass er darauf wartete, dass ic ihn angriff. Aber dafür war ich mir zu schade. Er war keinen Einzigen Schwenker meines Stabes wert.
"Vorsichtig Gorden! Ich würde mich an deiner Stelle nicht zu weit aus dem Fenster lehnen! Du kannst es dir nicht leisten mich anzugreifen, denn das würde vermutlich nicht gut für dich ausgehen. In nur wenigen Wochen werde ich nämlich ein Todesser sein udn ich glaube nicht, dass du so jemanden als Feind haben möchtest!", zischte ich wütend in seine Richtung, den Zauberstab immer noch auf ihn gerichtet. Gordens Gesichtsausdruck wechselte rapide. Im ersten Moment sah er überrascht aus, denn damit hatte er bestimmt nciht gerechnet ich hatte es ja noch niemandem erzählt, dann loderte für einige Sekunden ein solch intensiver Zorn in seinen Augen auf, dass ich dachte er würde mich sofort angreifen. Zu meiner Verwunderung tat er es nicht, sondern eher etwas ruhiger. Er schnaubte nur und wandte sich von mir ab um zu beenden, was er begonnen hatte, nämlich Alexander zu erledigen. Ich blickte ihn nur gelangweilt an. Sollte er doch, was interessierte mich dieser blöde Gryffindor.
Ich war ersteinmal ziemlich zufrieden mit mir, dass ich dieses Duell der Worte gewonnen hatte, unabhängig davon, dass ich gelogen hatte. Schließlich hatte ich nicht wirklich vor ein Anhänger des dunklen Lords zu werden. Aber das mussten ja Gorden und... naja... mein Vater nicht wissen.
Ich steckte den Zauberstab wieder in meine Hosentasche und wandte meinen Blick von Gorden. Ich hatte keine Lust ihm dabei zuzusehen, wie er Alexander fertig machte. Stattdessen wanted ich mich lieber wieder meinem Getränk zu und nahm noch einen Schluck darauf, dass ich immer noch der Anführer war. Ich setzte gerade zu einem zweiten Schluck an, als mir etwas auffiel. Etwas an Gordens Angriffstaktik stimmte nicht. Warum hatte er noch nicht angefangen.
In der Sekunde in der es mir aufging, war es schon zu spät und er hatte sich zu mir umgedreht. Ich hatte Gorden kein bisschen in seine Schranken gewiesen sondern nur noch wütender gemacht. Nun wollte er mich angreifen. Ich wusste, dass ich keine Chance hatte, meinen Zauberstab hätte ich niemals rechtzeitig draußen. Ich sah bereits den Triumph in den Augen meines Gegners, während ich noch nach meinem Zauberstab griff.
Mein Glas schlug auf dem Boden auf und zersplitterte in tausend Glasscherben, ich griff nach meinem Stab und Gorden feuerte den Fluch los. Aber er traf nicht mich, sondern eine Blumenvase. Zeitleich mit Gorden realisierte ich, was gerade eben passiert war. Alexander hatte den Fluch von mir gelenkt und somit dafür gesorgt, dass ich jetzt noch hier stand. Ich hatte gerade erst das realisiert, als Gorden schon wuntentbrannt herumwirbelte und einen Fluch in Richtung Alexander feuerte, welcher diesen traf und ihn zwei Meter weit auf den Boden schleuderte. Ich sah seinem Gesicht an, dass es höllisch wehgetan haben musste.
Gorden beobachtete mit fieser meine sein Werk und ich merkte, wie mir vor Wut auf diesen Typen ganz heiß wurde.
Ich konnte nicht fassen, dass er wirklich gearde versucht hatte mich anzugreifen. Ich hob wütend meinen Zauberstab und zielte mit der Spitze auf den Rücken des Slytherin, der jetzt erneut den Stab auf den, immer noch auf dem Boden knieenden, Alexander richtete.
Die Wut und der Alkohol vermischten sich in meinem Magen und übernahmen die Kontrolle über meinen Geist. Ohne noch länger nachzudenken schleuderte ich einen Fluch auf Gorden ab, der diesen ebenfalls einige Meter nach hinten schlittern ließ, wo er sich mit wutentbrannten Gesicht wieder aufrichten wollte, allerdings ließ ich ihm keine Möglichkeit dazu, sondern schickte einen der Flüche los, die man in Hogwarts nicht lernte. Dort, wo der Spruch ihn getroffen hatte, zeigte sich nun eine klaffende Wunde, die Gorden erst überrascht anblickte und danach mich. Jetzt griff er wieder nach seinem Stab und schleuderte einen Fluch zurück, den ich aber parierte. Es war ganz genauso, wie heute mit dem Kleinen beim Duellierclub. Gorden hatte keine Chance gegen mich, abe dieses Mal musste ich nicht aufhören. Dieses Mal hatte ich einen Grund ihm weh zu tun.
Mit eiskaltem Blick zielte ich noch mal mit meinem Stab auf meinen ehemaligen Freund und in meinem Kopf tauchte ein Zauber auf, von dem ich erst letztens gelesen hatte. Ich hatte ihn erst ein oder zweimal probiert, aber er war genau richtig für so einen Drecksack, wie Gorden, der sich jetzt wieder komplett aufgerappelt hatte. Wir beide standen uns gegenüber, jeder mit erhobenem Zauberstab und dem Hass ins Gesicht geschrieben.
"Du tust doch nur so Darren! Niemals ziehst du das heir durch! Du beschissener Feigling, du!", schrie mir Gorden entgegen und für eine Sekunde hatte ihc das Bedürfnis meinen Zauberstab weg zu stecken und ihm einfach eine ins Gesicht zu verpassen. Aber Gorden war leider viel stärker als ich.
"Du versteckst dihc doch immer hinter deiner blöden Miene aus Eis, aber wir anderen wissen, dass du nichts anderes bist als ein scheiß Muttersöhnchen. Aber Jasin und ich haben das jetzt satt, wir werden..."
Ich ließ ihn nicht weiter reden. Geblendet von Wut und Alkohol hob ich nur meinen Zauberstab und schickte den Fluch ab. Er hatte genau die Wirkung, die ich mir erwünscht hatte. Gorden schrie auf udn krümmte sich zusammen. Der Fluch sorgte dafür, dass es sich für ihn so anfühlte, als würden seine Eingeweide in Flammen stehen.
Auch für mich war der Fluch anstrengend und er erforderte alle Kraft, die cih hatte. Ich merkte, wie meine Hand anfing zu zittern, aber ich zwang mich dazu weiter zu machen.
"Halt den Mund, Gorden!", presste ich zwischen meinen Zähnen hervor. Allein dieser Satz schien das Anstrengendste zu sein, was ich jemals gemacht hatte. Mein Arm zitterte, meine Konzentration schwand und dann brach die Verbindung zu Gorden ab. Er fiel auf dem Boden zusammen und ich schnappte nach Luft, während ich den Stab sinken ließ. Mir war schwindelig. Verdammt, der Fluch war eindeutig noch zu anstrengend für mich. Als ich meinen Blick hob, hatte sich Gorden wieder aufgerappelt, ich hatte ihn wohl unterschätzt. Er atmete schwer, sein Arm war Blutüberströmt, aber er stand und hatte den Stab gehoben, im Gegensatz zu mir. Ich bezweifelte stark, dass ich noch in der Lage war mich zu verteidigen.
"Ich bringe dich um, Madison!", brüllte Gorden nun, wie von Sinnen. Er klang unheimlich und ich zweifelte nicht eine Sekunde daran, dass er es ernst meinte.

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Alexander

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Alexander am 03.10.2018 21:06

Kaum hatte ich mich aufgerappelt, wollte ich mich schon wieder nach hinten fallen lassen, als ich den Riesen vor mir stehen sah und sein Gesicht musterte, dass mich am liebsten mit blossem Blicke getötet hätte. Was hat der Typ bloss? Er sollte sich mal einen Psychologen suchen, denn für so einen selbstüberzogenen Typen hatte der echt schwache Nerven. Da das Reden bereits vorhin nichts gebracht hatte, liess ich es dieses Mal und drehte mich bereits in eine bessere Position, um mich zu verteidigen, auch wenn ich ein paar Zauber abbekommen würde. Zu meiner Überraschung war es dieses Mal Darren, der die Initiative ergriff und den Dickschädel seinerseits mit einem nicht ganz schwachen Zauber von mir wegbeförderte. Des Feindes Feindes ist also mein Freund, was? Ich nutzte den Augenblick und rappelte mich auf, wobei ich spürte, dass meine Bauchregion sich immer noch nicht ganz erholt hatte und mir ein bisschen übel wurde. Die verdammte Bauchregion! Ich mochte es gar nicht, wenn man mich dort angriff, wo ich mein Essen verarbeitete. Ich wollte Darren zunicken, doch der hatte nur Augen für Gorden und innert wenigen Sekunden begann ein Feuerwerk aus Flüchen aus seinem Zauberstab zu entweichen, einer schlimmer als der andere. Ich intervenierte vorerst nicht - also zumindest nicht bei Gorden und Darren, sondern nutzte deren Abgelenktheit um einen meiner allerersten selbsterfundenen Zaubersprüchen einzusetzen: "Quiritatio", flüsterte ich meinem Zauberstab zu, der ganz fein begann zu leuchten und warm wurde, worauf ich Bens Stimme hörte: "Alex, wo bist du? Ich habe dich vorhin gesucht und...", ich unterbrach ihn kurzerhand, "Ich bin draussen auf der Terasse und dieser Gorden und Darren schlagen sich gleich die Köpfe ein, wenn du nicht jemanden holst..." Ich konnte mir Bens verwirrtes Gesicht nur zu gut vorstellen, als er über unser "Funk-Zauberstab-Telefon" nachhakte: "Was machst du überhaupt mit denen zwei, dass sind doch..." Meine Augen weiteten sich und ich senkte den Zauberstab, als ich Darren einen mir unbekannten Zauber zu wirken, der jedoch zu stark war, als dass er erfunden hätte sein können. Einen Augenblick war ich wirklich fasziniert, denn Zauberei und Sprüche hatten mich schon als kleinen Gryffendor extrem interessiert. Was Darren hier jedoch ablieferte, war nochmal eine Klasse für sich. Gorden wurde von dem Zauber, den er nicht zu ablenken wusste getroffen und zeitgleich verdüsterte sich mein Gesicht. War das eine Wunde? Ich kniff die Augen im Dunkeln zusammen und glaubte eine nicht kleine Wunde zu entdecken. "Darren!", schrie ich und Ben, der immer noch an seinem Zauberstab war, meinte nur verwirrt: "Hast du mir überhaupt zugehört?" Gorden rappelte sich auf und griff Darren nun noch heftiger an, doch durch den Rückstoss hatte seine Zielgenauigkeit gelitten, wodurch es ein Kinderspiel für seinen Freund und Feind war die Zauber zu parieren. Ich knirrschte mit den Zähnen und rief jetzt beinahe aggressiv gegen meinen Zauberstab: "Hol' sofort Sullivan hierher! Sofort!" Mit diesen Worten liess ich den Anruf enden und hoffte, dass alle hier noch lebten, bis einer unser Duellierleiter hier ankam. Wohlmöglich würde ich uns dreien durch diese Aktion Ärger aufbinden, doch das, was momentan hier abging, bereitete mir viel mehr Sorgen. Die Jungs spürten sich gar nicht mehr und lieferten sich ein Kampf der Extra-Klasse. Naja, Extra-Klasse... sagen wir ein Kampf der Extra-Dummen-Testosterongesteuerten-Unnötigen-Arroganten-Klasse. Plötzlich hob der Dunkelhaarige seinen Zauberstab und sprach einen Zauber, den ich nicht in so kurzer Zeit zu verstehen oder übersetzen wusste, doch die Auswirkungen wurden bald sichtbar. Und hörbar. Gorden knickte ein und hielt sich schreiend am Bauch, während er sich langsam in eine Embryo-Stellung begab. Auf Darrens Gesicht bildeten sich extrem angestrengte Falten: Das konnte kein Spruch sein, der für Schüler wie uns gedacht war! "Darren, stopp!", rief ich nun nicht flehend, sonder wütend. Der Typ hatte doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Doch sein Blick blieb starr auf seinem Opfer, dass vor Schmerz zappelte und dessen Kopf bereits rot angelaufen war. "DARREN!", rief ich nochmals und hob den Zauberstab gegen ihn, "Hör auf der Stell auf damit!" Darren liess den Zauberstab erschöpft sinken, worauf ich aufatmete. Er hatte auf mich gehört, gab es sowas? Gorden rappelte sich ebenfalls langsam auf, während Darren verschnaufte und den etwa eineinhalb Kopf grösseren Riesen erschöpft anschaute. Hatte der Wahnsinn endlich ein Ende? Ich wollte gerade zu den zwei rüber gehen, als Gorden abermals seinen Zauberstab hob. "NEIN, NEIN, NEIN! Herrgott nochmals!", schrie ich wutentbrannt und liess dieses Mal keine Zeit um zu diskutieren: "Levitatio!" Mein Zauberstab entfachte in grünem Licht und liess den Dickschädel in einer grünen Aura in der Luft schweben. Ich erfasste mit einem Zauberspruch Darren, der noch erschöpft war: "Agglutinatio!" Ein Zauber, den Darren an der Stelle behalten sollte, in welcher er sich gerade befand. Eigentlich war es der gleiche Zauber wie bei Gorden, abgesehen, dass Gorden in der Luft schwebte und Darren am Boden befestigt war. "WAS FÄLLT EUCH VOLLIDIOTEN EIN?!", rief ich nun ohne Hemmung aus, "Seid ihr noch ganz bei Verstand?! Ihr habt euch fast umgebracht!" Ich funkelte Gorden an: "Du solltest dringend mal deine Aggressionsprobleme in den Griff bekommen und du...", ich drehte mich sauer zu Darren um und schnaubte: "Was sollte das?! Du hast ihn ernsthaft verletzt!" Mein Blick wanderte besorgt zum Arm, der blutüberströmt war. "Fuck, Darren...", murmelte ich, als ich Wunde sah und schaute ihn an, "Warum tut man sowas?", ich funkelte ihn an, als Gorden plötzlich wieder aus der Starre erwachte und auf dem Boden landete. "Was? Wie?", überlegte ich laut, als Gorden bereits seine Faust in meine Richtung schwang, der ich knapp ausweichen konnte. Eine weitere Person stellte sich neben Gorden. Irgendeiner aus der Gruppe heut' Mittag. Ich meinte angepisst und flehend: "Jungs, können wir nicht endlich mit dem Scheiss aufhören?!" und löste den Zauber, mit dem ich Darren festgehalten hatte - nur für den Fall der Fälle. Ohne Vorwarnung entluden die zwei Jungs einen Energiestrahl in meine Richtung, den ich mithilfe eines magischen Schildes abblockte, was jedoch zunehmend schwerer wurde. Auf Darrens Hilfe zählte ich nicht, denn der war wahrscheinlich ziemlich erschöpft von seinem nicht ganz ungefährlichen Zauber. Die Strahlen prallten auf meinen magischen Schild und je länger je mehr, konnte ich es nicht mehr halten und wählte eine andere Alternative: "Ascensio!", rief ich und die beiden Strahlen gingen gegen den Himmel und verschwanden in der Wolkendecke, worauf ich gleich nachlieferte: "Tempestas nivosa!" Eisige Kälte entwich meinem Stab und schleuderte die zwei Jungs in voller Härte und Eiseskälte einige Meter nach hinten. Je länger ich den Zauber aufrecht erhielt, desto mehr Schnee und Eis kam aus meinem Zauberstab, was die Jungs daran hinderte sich aufzurappeln. "Cooper!", schrie plötzlich eine Stimme hinter mir und ich drehte mich ertappt um. Sullivan trat auf uns zu und schaute sich uns vier mit halb nach Verständnis suchenden, halb zornigen Augen an. "Au Backe.", war das Einzige, was ich rausbrachte. "Bringt den zwei unterkühlten Jungen Wolldecken.", befahl Sullivan Ben und einem Mädchen, die sich sofort aufmachten, während Jason und Gorden in der sowieso schon kühlen Nachtluft zitterten wie Eiszapfen. Sullivan musterte abermals die Situation und schaute uns funkelnd an. Ich wollte ansetzen: "Es ist nicht so, wie es aus-..." Sullivan unterbrach mich mit einer Handbewegung: "Klar, Mr. Cooper. Es ist nie so, wie es scheint. Ausser dass sie gerade zwei Ihrer Mitschüler in lebendige Eiszapfen verwandelt haben." "Aber, ich...", stotterte ich und gestikulierte etwas unbeholfen. "Punkteabzug für das Haus Gryffendor!", erklärte er und Ben, der gerade mit einer Decke kam, meinte entrüstet: "Was?! Nein! Mr. Sullivan, Alex ist unschuldig!" Mr. Sullivan schüttelte nur den Kopf: "Das kann wahrscheinlich jeder hier sagen. Ihn habe ich gesehen, die Anderen nicht." Ich blickte ungläubig zu Darren und den Anderen: "Ihr Ernst?!" Mr. Sullivan legte mir eine Hand auf die Schulter: "Nimm's nicht persönlich, du weisst, dass du einer meiner Lieblingsschüler bist. Aber ich darf nicht parteiisch sein. Schon gar nicht als Duellierleiter." - "Aber Mr. Sullivan, ich habe gar ni-...!", protestierte ich und merkte, dass er mir gar nicht zuhören würde. Ich verzog das Gesicht und funkelte die anderen drei an. Das war zu viel gewesen! Dass ich jetzt einen Punkteabzug für unser Haus verursacht hatte, war einfach ungerecht und ignorant. Mr. Sullivan zeigte seinen guten Willen gegenüber, indem er mir und Ben sagte: "Na los, geht schon." Ich schnaubte und kickte in die Luft und funkelte Alles an und Jeden an, den ich sah - inklusive Darren. Drinnen angekommen, meinte Ben: "Willste noch was trinken?" Ich schüttelte sauer den Kopf: "Nein. Ist grad alles Scheisse." Ben nickte nur stillschweigend, denn er wusste, wie ich aussah, wenn ich nicht gut gelaunt war. Ben rang mir die Einwilligung ab noch auf ihn zu warten, bis er seinen Drink fertig geschlürft hatte und so setzte ich mich kurz mit ihm auf eine Couch in einer etwas verlasseneren Gegend des Raums und klagte ihm meinen Frust und meine Wut über diese Vollidioten, während er geduldig an seinem Getränk schlürfte. Dieser Darren und seine Esel... sollen die doch für immer in einer Wahrsagerkugel eingesperrt sein! 

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Darren am 04.10.2018 17:26

Ich blickte den noch immer hochroten Gorden an, der mit wutentbrannter Miene und seinem hocherhobenen Zauberstab auf mich zu kam, während ich noch immer die Kraft suchte, mich wieder aufzurappeln. Ich war ein klasse Duellant, aber auch ich hatte meine Grenzen. Wieso ich die gerade jetzt erreichen musste, war mir schleierhaft. Ich wusste nur, dass es ziemlich unpassend war, gerade dann unfähig am Boden zu hocken, wenn jemand, der zwei Köpfe größer war als ich und dazu auch noch wütend auf mich zu kam mit der Absicht mir ernsthaften Schaden zu zufügen. Meine letzten Energiereserve beschwor ich um noch einmal meinen Stab zu heben, aber ich hatte das Gefühl, dass mir mein Körper nicht mehr gehorchte. Ich wollte einfach nur noch schlafen.
Ich wandte den Blick ab, als Gorden den Stab direkt auf mein Herz richtete und schwor mir innerlich keinen Mucks von mir zu geben, egal was er mir antun würde. Kein Schmerz konnte so schlimm sein, dass ich ihm diese Genugtuung gönnen würde. Zu meiner Verwunderung kam aber kein Fluch, weshalb ich den Blick wieder zu Gorden wandte, der jetzt ein paar Meter über mir in der Luft gefangen war. Verwirrt warf ich einen Blick zur Seite und erkannte, dass wohl einen Zauber gesprochen haben musste, der dies bewirkt hatte, womit er mir wahrscheinlich eine ganze Menge Schmerz erspart hatte. Trotzdem hatte ich das dringende Bedürfnis ihn wütend anzufunkeln. Konnte der sich nicht einmal aus meinen Angelegenheiten heraushalten? Wie machte er es, dass ich jedes Mal neben ihm, wie ein Idiot wirkte? Allerdings war ich viel zu erschöpft um dies mit meiner Mimik auszudrücken und blieb einfach auf den Knien am Boden hocken, den Atem immer noch schwer. Allerdings fühlte ich mich schon etwas besser, ich merkte, dass meine Kräfte langsam zurück kamen. Eigentlich wäre ich gerne aufgestanden, aber in der Sekunde sorgte Alexander mit einem Spruch dafür, dass ich mihc nicht von der Stelle bewegen konnte. Trotz meiner Erschöpfung verdrehte ich die Augen. Was dachte der denn bitte, wo ich jetzt hinwollte?
Aber scheinbar wollte er meine Gefangenschaft lieber dafür nutzen um uns anzumotzen. Bei dem Teil, den er gegen Gorden wandte konnte ich ihm nur antworten, aber als er dann meinte mich beleidigen zu müssen war ich wirklich froh, dass er mich in dieser STarre hatte, sonst hätte ich nicht garantieren können, dass ich ihm nicht sein Gesicht einschlug. Und was kümmerte es ihn denn, was ich Gorden antat? Der hatte ein paar Minuten zuvor schließlich noch vorgehabt auch ihn umzubringen. Wäre ich nicht aufgetaucht, würde Mister Moralapostel hier doch gar nicht mehr stehen. Während er noch damit beschäftigt war mich wütend anzufunkeln, bemerkte ich aus den Augenwinkeln zwei Dinge. Erstens hatte sich uns eine weitere Person genähert, die ich unschwer als Jason ausmachte udn zweitens war Gorden nicht mer ganz so starr, wie er sollte. Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken Alexander unvorbereitet in sein verderben laufen zu lassen, aber dann fiel mir ein, dass ich hier gefangen und davon abhängig war, dass Alexander mich befreite. Ich hätte am liebsten gekotzt.
"Alexan...!", setzte ich noch an, aber in diesem Moment setze Gorden mit seiner Riesenpranke schon aus um dem Gryffindor seinen Stempel auf die Nase zu drücken und ich kontne noch nicht mal mitmischen, obwohl das eindeutig ein unfairer Kampf war. Zwei Idioten gegen einen anderen Idioten.
Das Alexander es echt probierte mit den beiden zu verhandeln hätte mich fast zum Lachen gebracht, wäre die Situation nicht so kritisch. Gücklicherweise kam dieser jetzt zur Besinnung und ließ mich aus meiner Starre frei. Ich packte meinen Zauberstab und probierte mich auf meine Beine zu hiefen, aber kaum stand ihc übermann mich auch schon der Schwindel. Fuck, warum hatte ich nicht einfach einen anderen Zauberspruch gewählt. Als der Schwindel endlch nachgelassen hatte und ich mit meinem Zauberstab wieder gerade zielen konnte, fand ich Jason und Gorden unter einer dicken Schneeschicht wieder, welche aus Alexanders Zauberstab kam. So sehr ich diesen Jungen auch verabscheute, ich musste ihm wirklich lassen, dass er ein guter Duellant war. Nicht so gut, wie ich, aber doch passabel.
Bevor die Beiden aber noch mehr die Form von Schneemännern annehmen konnten, unterbrach die Stimme unseres sehr wütend klingenden Clubleiters die Stille. Aufgebracht näherte er sich der Szenerie und begann zu schimpfen, wie ein Rohrspatz. Ich wandte mcih von seiner und Alexanders Unterhaltung ab und probierte lieber die Situation zu überblicken. Gorden und Jason sahen aus, als wären sie beim Skifahren gestürzt und ebenso zitterten sie auch. Gorden warf mir selbst aus der Entfernung einen Blick zu, der mir wahrscheinlich vermitteln sollte, dass er noch nicht fertig war. Jason daneben sah eher aus, als hinterfrage er seine Entscheidung sich Gorden anzuschließen worüber ich nur überheblich grinsen konnte. das hatte er jetzt davon, dass er lieber zu seinem besten Freund als zu seinem Anführer gestanden hatte. Mein Blick wanderte weiter zu diesem komischen Freund von Alexander und Gwendolyn, die wohl immer noch bei ihm rumhing, jetzt aber davon rannte und Decken für die zwei Eiszapfen besorgte. Ich kriegte nebenbei mit, dass anscheinend Gryffindor für all das hier büßen musste, was Gorden und Jason wenigstens ein kleines Grinsen entlockte. Alexander hingegen schien ziemlich wütend zu sein. Er guckte uns alle an, ganz so als erwartete er jetz, dass wir ihm zur Hilfe kamen und mit unseren Beichten Gryffindors Punkte retteten. da hatte er sich aber gewaltig geschnitten! Das war die Rache dafür, dass er mir nicht nurden tag versaut hatte, sondern auch meine ganze Gruppe. Als er dann aber endlich abzog warf er mir noch einen wütenden Blick zu und ich fragte mich eine Sekunde lang, ob das fair gewesen war. Immerhin hatte er mir geholfen, in gewisser Weise zumindest. Und das bedeutete in irgendeiner Art und Weise nun auch, dass ich in seiner Schuld stand. Am liebsten hätte ich genau wie Alexander eben meine Wut in einen Tritt verwandelt, aber ich biss mir einfach nur auf die Unterlippe. Ich hasste es bei anderen in der Schuld zu stehen und ganz besonders jetzt bei ihm! Was für ein Mistkerl er doch war. Wenn er sich heute morgen nicht eingemischt hätte, oder auch einfach nicht hier aufgekreuzt wäre, dann wäre doch dieser ganze Scheiß nicht passiert. Ohne noch einen Blick auf die zwei Vollidioten zu werfen, verschwand ich wieder drinnen im Gewimmel. Die Lichter störten mich, genauso wie die laute Musik und die vielen Menschen. Noch immer war ich geschwächt von dem zauber und ich wollte einfach nur zurück in meinen Schlafsaal. Ich quetschte mich an all den Menschen vorbei und sah aus den Augenwinkeln Liam, der mit irgendeinem Mädchen flirtete. Immerhin war er mir nicht in den Rücken gefallen. Ich kam keine zwei Meter weit, bevor mich jemand am Ellenbogen packte udn umdrehte. In Erwartung Gorden zu sehen, machte ich mich bereit dem jenigen ins Gesicht zu schlagen, aber es war nru Liam, der mich wohl bemerkt und beschlossen hatte mir zu folgen.
"Mensch Darren, ich habe dich schon gesucht! Wo warst du denn und wo sind Gorden und Jason?", brüllte er mir ins Ohr um gegen den Bass der Musik anzukommen. Ich lachte sarkastisch und zeigte auf den Ausgang zur Terasse.
"Tot umgefallen hoffe ich!", antwortete ich wütend und ich sah an Liams Gesicht, dass er wusste was passiert war.
"Das haben sie nciht wirklich gemacht, oder?", fragte er, aber als er meinen Gesichtsausdruck sah, fuhr er sich durch seine braunern Haare, "Das ist nicht deren Ernst! Ich meine die haben das länger schon mal besprochen, aber ich habe das immer für einen Witz gehalten" Das was er mir gerade eröffnet hatte, brannte in meinem Magen, wie Säure. Seit wann misstrauten meine Freunde mir? Seit wann war ich ihnen nicht mehr stark genug? Hatte ich mich etwa wirklich verändert? Ich wusste, dass da eine neue SEite an mir war, die ich am liebsten Auslöschen wollte, aber das konnten die Beiden doch nicht wissen! Nein, das durften sie einfach nicht wissen! Ich spürte, wie mir übel wurde. Der Alkohol und die Erschöpfung lagen schwer in meinem Magen und alles schien sich auf einmal zu drehen. Ich nuschelte eine Entschuldigung in die Richtung von Liam, dann drehte ich mcih um und lief so schnell ich konnte in eine der ruhigeren Ecken der Party, wo ich mich an der Wand abstützte und mich auf meinen Atem konzentrierte um mich nicht zu übergeben. Während sich meine Gedanken wieder ordneten und ich die negativen Gedanken von eben so tief wie möglich wegschloss, hörte ich auf einmal Stimmen. Und eine davon gehörte zu Alexander. Ich merkte, wie sich meine Hand zu einer Faust ballte und alle meine Gedanken sich auf diesen Idioten konzentrierten. All das war seine verdammte Schuld! Von der Wut benebelt lief ich schnellen und kräftigen Schrittes in die Richtung der Stimmen und stand zwei Sekunden später vor ihm und dem dämlichen Hufflepuff. Ich zögerte nicht eine Sekunde und richtete meinen Zauberstab direkt auf den Kopf des Jungen. Ich wusste zwar nicht, ob ich irgendeinen Spruch hinbekommen würde, aber es war mir egal. Wenn es sein musste, würde ich meine Fäuste benutzen und ihm zeigen, dass Gorden kein Gegner für mich gewesen war.
"Wieso hättest du dich nicht einfach raushalten können?", fauchte ich wütend, und ich wusste selbst nicht welche der zwei Situationen ich meinte, es war an such aber auch egal!

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We messed around
until we found the one thing we said we could never ever live without. I´m not allowed to talk about it, but I gotta tell you. ´Cause we are who we are when no one´s watching and right from the start, you know I got you. Yeah you know I got you. I won´t mind even though I know you´ll never be mine.

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Alexander

25, Männlich

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Re: Vergangenheitsplay » 12

von Alexander am 05.10.2018 00:19

"Das ist wieder einmal typisch!", rief ich nun bereits etwas lauter aus, doch da im Saal so viel Lärm war, würde uns eh kein Schwein hören. "Ich habe verhindert, dass sich die zwei Vollidioten den Kopf einschlagen und wer ist die Person, die dafür den eigenen Kopf hinhalten muss?! ICH!", ich warf beide Hände von mir und funkelte den Tisch böse an, der vor Bens und meiner Couch stand. Doch noch war mein Frust nicht entladen. Das konnte doch nicht wirklich Sullivans Ernst sein, oder?! Er wusste haargenau, dass ich niemals soweit gegangen wäre, wenn es nicht einen plausiblen Grund gegeben hätte! Als hätte Ben meine Gedanken gelesen, meinte er vorsichtig: "Sullivan hat es nun mal nicht gesehen...", worauf er gleich mit etwas hellerer Miene anfügte: "Aber hey: So viele Punkte wird es uns nicht kosten. Die haben wir ziemlich schnell wieder auf unserem Konto!" Ich murrte nur und antwortete: "Weg ist weg. Die Punkte sind ja das eine, aber diese scheiss Slytherins das Andere..." Ohne dass ich es merkte, drehte sich ein Mädchen mit Slytherin-Wappen auf dem Rücken ein paar Meter von uns um und da mir vor lauter Frust momentan eh egal war, was die Welt dachte, übernahm Ben die Entschuldigung und stammelte: "Ehm... er meint nicht alle Slytherins...", ich hörte wie er dem Mädchen gespielt zuflüsterte und auf mich zeigte, als würde er ihr ein Geheimnis über mich verraten: "Es geht um ein Mädchen, weisst du...", er fuchtelte bisschen neben mir rum und zeigte hin und wieder mit seinem Finger auf meine Schläfe: "Mein Freund... Liebeskummer... Ärger...", flüsterte er dem Mädchen zu, welches sich anschliessend mit einem von Mitleid zeugendem Kopfnicken zu ihren Mädels umdrehte. Liebeskummer? Ich lachte bitter in mich rein. Mordlust wäre das bessere Wort gewesen. Ben rempelte mich etwas an, als die Mädels wieder unter sich waren und meinte etwas leiser: "Dude, du kannst doch nicht solche Sachen an einer Slyth-Party sagen...", ich liess mich nach hinten in die Couch fallen und schwang im selben Augenblick meine Füsse hoch, die ihren Platz auf der Glasablage des Tisches vor uns fanden. "Warum nicht? Die Slytherins stehen doch darauf, wenn man über sie redet..." Ben lehnte sich nun auch nach hinten und meinte beschwichtigend: "Alex, das meinst du jetzt nicht ernst. Wir kennen so viele Slytherins, die ganz okay sind. Es sind nicht alle so.", er hob eine Augenbraue freundlich an, "Und das weisst du besser als ich." Ich schnaubte. Normalerweise war ich der, der auf diese Art und Weise sprach, doch momentan war mir dazu gar nicht zumute. Ben nutzte die Schweigesekunden, um sich einen weiteren Schluck seines Drinks zu gönnen und wartete auf meine Reaktion. Ich seufzte. Er hatte ja Recht: Es war nicht fair, alle Slytherins in einen Topf zu werfen, denn es gab einige aus unserem Jahrgang, die wirklich gute Zauberer waren und noch einen besseren Charakter innehatten als viele andere, die ich kannte. Doch es war wirklich ein bisschen ein Muster, dass Slytherins tendenziell eher zu den Streitsüchtigen gehörten. Oder täuschte ich mich. Als ich zu Ben rüberschaute, der mich mit grossen Augen beobachtete, während er an seinem Strohhalm die Flüssigkeit nach oben zog, konnte ich ehrlich nicht anders als zu lachen: "Bro, man schaut doch nicht eine Person so an, wenn man an einem Strohhalm saugt!", meinte ich und stiess ihn aus Spass etwas von mir. Ben protestierte grinsend: "Wieso? Du hast auch schon mal vor mir eine Banane gegessen..." Ich verdrehte die Augen und konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Das war Ben, einer meiner besten Freunde. Und ich wusste auch, was ich so an ihm schätzte: Er brachte es immer wieder hin Licht ins Dunkle zu bringen und mir ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, auch wenn mir in diesen Momenten eher der Kopf nach einer Prügelei stand. Ich schüttelte etwas lachend den Kopf: "Ja, aber ich habe dich ganz sicher nicht so angeschaut. Schon gar nicht, wenn ich eine Banane dabei gegessen hätte!" Nun lachte auch Ben auf. Es war schön, dass ich auf ihn zählen konnte, er war wirklich ein echter Freund - und ein amüsanter noch dazu. Als Ben seinen Drink fertig geschlürft hatte, nutzte ich die Situation um zu fragen, was ich wohlmöglich verpasst hatte: "Und...?", ich schaute ihn viel-wissend an: "Apropos Banane: Wie ist es gelaufen...?" Ben runzelte die Stirn verwirrt: "Wie jetzt? Wie es mit der Banane gelaufen ist?" Ich lachte und gab ihm einen leichten Boxer auf den Oberarm: "Nein, mit dem Mädchen von eben!" Bens Gesicht erhellte sich ein wenig, als er erkannte, von wem ich sprach: "Ah, du meinst Gwen! Also Gwendolyn.", er kratzte sich am Kinn, "Ja, war ganz gut..." Ich runzelte die Stirn: "Und...?" Ben verwarf die Hände: "Was und? Wir heiraten ja nicht gleich." Mein Grinsen wich für einen Augenblick einem enttäuschten Lächeln - wäre zu schön, wenn mein Freund bald sein Mädchen finden würde. Allein für das, was er immer wieder für mich getan hatte, würde ich ihm dieses Glück mehr als nur freiwillig gönnen. "Was ist mit dir?", fragte Ben zurück, "Wir haben schon lange nicht mehr über solche Themen gequatscht." Ich schüttelte lächelnd den Kopf: "Ich bin ganz zufrieden.", ich stupste ihn an, "Ich habe ja dich. Eine Frau könnte mich nie so erotisch anschauen, wie du gerade eben mit dem Strohhalm." Ben schrie vergnügt auf und gab mir einen sanften Schlag auf den Oberarm: "Du Arsch!" Ich schaute Ben ins Gesicht, dann zu seinem leeren Glas und dann wieder in seine Augen: "Ich gehe wahrscheinlich nachher ins Bett...", meinte ich nach kurzem Überlegen, "Mir ist die Lust auf die Party bisschen vergangen nach dem Drama heute Abend. Aber du kannst gerne noch bleiben und etwas mit Gwendolyn...", ich nickte in ihre Richtung, "...abhängen." Ben schaute kurz rüber zu Gwendolyn, die sich mit einem Jungen und zwei Mädchen an einen Bartisch gesellt hatte und mit diesen redete. Dann schaute mich Ben zufrieden an und schüttelte den Kopf: "Ne, ich glaube, ich komme gleich mit dir mit, ich...", er schaute nochmal zu Gwen, "...finde die Party eh nicht der Oberhammer." Es war natürlich schön, dass Ben mit mir mitkommen wollte, doch zur Sicherheit fragte ich nochmals nach: "Sicher? Ich kann auch easy alleine gehen." Ben bestätigte mit festem Blick: "Nein, wirklich. Ich glaube, es ist besser so." Seine Augen hafteten auf Gwendolyn. Was war denn jetzt mit ihm los? Aber in Ordnung. Ich würde nicht nein sagen, wenn Ben noch bisschen mit mir abhing. "Wir können auf Netflix was schauen....", meinte ich grinsend, worauf Bens Augen mich begeistert fixierten: "Ja, lass machen!" Ich wollte gerade erzählen, was wir Alles schauen könnten, als sich plötzlich eine dritte von mir nicht gern gehörte Stimme einmischte. In dem Augenblick, als ich die Stimme hörte, verhärteten sich meine Gesichtszüge und als ich gehört hatte, was Darren sagte, wandte ich mich ihm zu und blickte ihn von der Couch unten an. Er hatte den Zauberstab auf uns gerichtet, doch ob er selbst merkte, wie zittrig er den Stab hielt, war fragwürdig. Wohlmöglich hatte er etwas zu viel intus. Sein Fauchen erwiderte ich ohne grosses Drama und meinte nur trocken: "Gerngeschehn. Ich habe dir gerne das Leben gerettet. Keine Ursache. Immer wieder." Dann stand ich auf, um Darren wirklich auf die Frage zu antworten und mit mir Ben. Ich schaute dem Slytherin in die dunklen Auge und kam einen Schritt näher zu ihm, so dass sein Zauberstab meine Bauchregion bepickste: "Warum ich das gemacht habe?", funkelte ich etwas, "Weil ich nun mal ein soziales Wesen bin und mich um mehr als nur um mich selbst kümmere.", meinte ich giftig in sein Gesicht. Ich spürte, wie die Wut in mir aufkochte und meinte: "Warum hast du nicht die Wahrheit gesagt? Warum hast du mich dastehen lassen, wie ein Psychopath, der ohne Grund Schüler einfriert?" Plötzlich drängte sich ein braunhaariger junger Mann zu uns und meinte zu Darren: "Alles klar, Darren?" Dann stellte er sich zwischen mich und den Slytherin und meinte: "Wenn du an ihn ran willst, musst du zuerst an mir vorbei kommen." Ich seufzte. Langsam wurde mit das echt zu blöde mit der ganzen Darren-Clique. Also meinte ich gleichgültig zu Ben: "Gehen wir? Ich habe keinen Bock auf das ganze Theater hier...", ich schaute zuerst Liam, dann Darren an. Danach drehte ich mich zu Ben um und nickte Richtung Ausgang, als wären die anderen zwei nicht da: "Na, los. Gehen wir, ich bin extrem müde..." Ich lief an Darren vorbei, da mir die ganze Diskussionen zu dumm waren. Besonders mit solchen Vollidiote. Ich ging bereits RIchtung Ausgang, als ich hörte, wie Liam Darren was zu sagen schien beziehungsweise kurz mit ihm redete. Da es doch ein bisschen unhöflich war das Gegenüber stehen zu lassen, drehte ich mich doch schliesslich nochmals um: "Gibt es noch etwas, was du sagen willst? Denn ich habe echt keinen Bock auf die Scheisse.", ich zuckte mit den Schultern, "Zudem bin ich müde.", meinte ich gähnend, und es stimmte - jedoch hätte ich locker noch eins zwei Stunden bleiben können. Doch Darren und seine Crew hatten mir diese Lust endgültig genommen: "Ich gehe ansonsten mal...", meinte ich zu Darren und Liam und lief mit Ben in die RIchtung des Ausgangs.


[Liam und Darren können sie gerne noch aufhalten, wenn du willst. Bei einseitiger Aktion, nämlich, dass Darren Alex antwortet, Alex aber nicht Darren, darfst du davon ausgehen, dass Ben und Alex in das Zimmer des Gryffendors verschwinden]

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.10.2018 09:28.
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