Vergangenheitsplay » 10
Erste Seite | « | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 ... 21 | » | Letzte
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Neueste Beiträge zuerst ]
Ragnar
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Ragnar am 17.06.2017 14:14"Abgemacht.", sagte ich grinsend und stellte mir vor, wir wir beiden vor dem Altar standen. Aber ich konnte mit Alex patu nicht in weiß vorstellen. Lachend schüttelte ich den Kopf. Das war doch abstrakt und skuriel. Sie würde schon jemand finden auch wenn es nicht ich war, den sie mögen würde. Zumindest auf eine andere Ebene hin mögen.
"Wenn du wüsstest...", murmelte ich auf Alex´ Aussage mit dem unwiderstehlich sein. Ich hoffte, dass sie es nicht hörte und darauf auch nicht reagieren wrde.
Ich sah, wie Alex sich hinsetzte und ihre Hand auf mein Bein legte. Kurz konnte ich ihr in die Augen schauen, doch dann musste ich meine schließen. Diese Berührung war wahrscheinlich als Mitgefühl gedacht, doch hatte sie keine Ahnung, was sie für mich bedeutete...ich hoffe, sie tat es als Schmerz über meine Lehrerin ab. Ich mochte diese alte Frau wirklich sehr gerne. Ich hatte einen Großteil meines Lebens mit ihr verbracht. "Nein. Nur Fieber hat sie...und es geht nicht mehr runter..." Ich legte die Ruder ins Boot und rieb mir übers Gesicht. Ja, mein Verhalten hätte man auch mit dieser alten Frau in Verbindung bringen können. Ich atmete einmal tief durch, nahm meine Hände wieder vom Gesicht und schaute nun Alex wieder an.
Alex
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Alex am 17.06.2017 14:34Als sie den Schmerz in seinen Augen sah fühlte sie einen leichten Stich im Herzen. Er tat ihr so leid. Vor allem da sie selbst schon am eigenen Leib hatte erfahren müssen, wie es war eine geliebte Person zu verlieren. Für keine Sekunde dachte sie auch nur daran, dass seine Blicke auch einen anderen Grund haben könnten.
"Rag...wenn du wen brauchst...Du weißt ja." sagte sie zu ihm und lächelte ihn an. Ihn so fertig zu sehen brach ihr das Herz. Für sie war er stets der unverwüstliche, nordische Krieger gewesen. Ein Mann, Stark wie ein Drache. Jemand, dem nichts und niemand was anhaben konnte.
Eine kindische Vorstellung, das war ihr klar. Aber irgendwie hatte sie sich in sie eingebrannt. Ragnar war einfach all das, was Alex im Grunde immer sein wollte. Stark, Klug, Sanft...eben ihr Held. Und sie liebte ihn auf eine Weise, die weit über Freundschaft oder romantische Liebe hinaus ging. Alles was sie wollte war, ihn glücklich zu sehen
"Wenn du willst rudere ich ein wenig weiter. Ich brauche noch ein wenig training." meinte sie, als sie sah wie er die Ruder wieder einholte. Im Grunde hätte auch die Strömung ausgereicht, sie weiter zu treiben doch Alex empfand wieder diesen Drang nach Bewegung. Ein Drang, den sie immer hatte wenn sie emotional nicht so auf der Höhe war
Also stand sie auf und wollte mit Ragnar den Platz tausen. Jedoch just in diesem Moment traf eine große Welle das Boot, auf die Alex in ihrer Tranigkeit nicht vorbereitet gewesen war. Sie schaffte es daher nicht, sich zu halten und viel geradezu in Ragnars Arme. Überrascht sah sie ihn mit großen Augen an, bevor die Komik der Situation sie erfasste und sie lachend ihr Gesicht in seiner Halsbeuge verbarg.
"Uups." sagte sie und richtete sich etwas auf. "Das war wohl jetzt ein ziemlich schwerer Fall von chronischem Ungeschick. Tut mir leid, Rag. Hoffe, ich hab dir nicht weh getan mit meinem Gewicht." Grinsend sah sie ihm in die Augen
"Aber ich gestehe, du bist sehr bequem."
Ragnar
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Ragnar am 17.06.2017 14:54"Ja..ja...", sagte ich nur. Ich versuchte mich wieder zu fassen und lächelte. Eigentlich war ich derjenige, der immer auf alles gefasst war. Ich versuchte immer der Starke zu sein, ich musste es. Doch diesen Moment der Schwäche konnte ich jetzt nicht mehr ändern. Und ich fand, dass das auch irgendwann mal angebracht sein sollte. Das vertiefte unsere Freundschaft und ich spürte wieder dieses starke Band der Freundschaft zwischen uns, das uns verband. Da war nichts mehr mit romantischen Gefühlen oder einem Begehren, welches ich nicht nachgeben konnte. Dieses Band war so stark, dass wir es trotzdem schafften, so gute Freunde zu bleiben, auch wenn wir uns so selten sahen und wir doch einiges voneinander entfernt wohnten.
"Viel Spaß beim rudern!", meinte ich, nun wieder vollkommen gefasst. "Aber werde nicht stärker als ich..." Ich lachte.
Um das Boot nicht aus dem Glieichgewicht zu bringen, blieb ich vorerst sitzen. Ales stand auf und schon lag sie in meinen Armen. Was war denn da gerade passiert? Ich schaute zum Fluss und sah, wie eine Welle verebbte. Ich musste wieder lachen. Alex war so tollpatschig gewesen und hatte nicht auf den Fluss geachtet. Und nun waren wir beide etwas nass und sie saß auf meinem Schoß.
Auch Alex lachte jetzt und vergrub ihr Gesicht an meinen Hals. Ich konnte ihr Haar riechen, und das brachte mich wieder aus dem Gleichgewicht. Ich hatte schon gedacht, dass ihre Hand mich aus dem Konzept bringen würde. Doch nun hatte sie meinen ganzen Körper in Anspruch genommen. Kurz schaute ich zu den Waldkronen und atmete tief durch. Als sie sich wieder aufsetzte, lächelte ich sie an. So entspannt wie es nur irgendwie ging. "Ach, du bist doch ein Fliegengewicht. Und irgendwie war damit zu rechnen!" Ich schaute Alex in die Augen und lächelte. "Danke. Und du piekst auch nirgendwo mit deinen spitzen Knochen!"
Alex
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Alex am 17.06.2017 15:12Gar nicht spitz." nörgelte sie und klopfte ihn spielerisch auf die Schulter. Dann jedoch hatte sie ein einsehen mit ihm und stand auf.
"Und jetzt, mache er Platz. Captain Bullock übernimmt nun das Steuer!" verkündete sie so hochnäsig wie sie nur konnte. Als sie beide es dann endlich geschafft hatten, die Plätze unfallfrei zu tauschen schnappte sich Alex die Ruder und begann zu patteln.
Gott, tat das gut!
"Sag mal, kommst du eigentlich nächstes Jahr dann zu uns? Wir könnten mal wieder Segeln. Und vor der Küste haben sie jetzt ein neues Boot versenkt. Die Korallen müssten nächstes Jahr dann schon ihr Werk getan haben." Alex liebte es, im Meer zu tauchen und zu schwimmen. Und die versenkten Autos und Boote und wusste der Teufel nicht was zu erforschen. Ihr Vater meinte schon immer, in ihrem Stammbaum müsse es irgendwo eine Nixe geben, so sehr liebte Alex das Meer
Allerdings hatte ihr Themawechsel noch einen anderen Grund. Sie wollte nicht noch einmal diesen verzweifelten Audruck in Ragnars Gesicht sehen. Viel lieber sollte er sich erst einmal mit anderen Dingen beschäftigen. Die Realität würde ihn noch früh genug einholen.
"Und Caroline...du weißt schon das Muggelmädchen von der Eisdiele - liegt mir auch schon seit Ewig mit dir in den Ohren. Ich glaub sie hat sich was in dich verschossen." fügte Alex dann noch zwinkernd hinzu.
Ragnar
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Ragnar am 17.06.2017 15:28Wir schafften es tatsächlich, die Plätze zu tauschen ohne zu kentern oder sonst irgendein Schabernack oder Unglück zu bauen. Ich überließ ihr nur zu gern die Ruder. "Ey, ey, Kaptain.", sagte ich und machte den typischen Seemansgruß mit meiner Hand. "Ich war schon viel zu lange nicht mehr bei euch. Klar, kann ich mal wieder vorbei kommen. Euer Meer ist wesentlich spannender ausgerüstet als unsere Flüsse.", sagte ich lachend.
Es tat gut, wieder über adere Dinge zu sprechen und einfach mal dem Alltag zu entfliehen. Als sie dann mit dem Muggel ankam, staunte ich. "Sie mag mich tatsächlich? Ich bin aber nicht der Typ für eine Fernbeziehung.", sagte ich lachend. "Ich glaube, dass das nur eine kurzfristige Geschichte werden würde. Dennoch wahrscheinlich spaßig." Ich fing an zu grinsen. "Aber ich finde bei euc tauchen viel spannender."
Alex
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Alex am 17.06.2017 21:33Ach du brichst mir das Herz." Erwiderte sie lachend. Allerdings sah sie ihn wirklich weder als den Fernbeziehungs-Typen noch als Mann für eine Nacht. Würde sie auch enttäuschen.
"Aber ich bin beruhigt das du lieber mit mir schwimmen gehst als mit einem blonden Traum die locker bei Baywatch mitspielen könnte anzubandeln. Jetzt fühl ich mich wirklich jetzt dank dir wie Zara Leander." Super Sängerin und wunderschöne Frau, wie ich fand. Rudernd sah ich mich um.
"Was hältst du davon wenn wir durchbrennen? Ich habe keine Lust hier weck zu gehen. Ich könnte einfach nur ewig weiter diesen See entlang rudern."
Ragnar
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Ragnar am 17.06.2017 21:44Ich konnte nur grinsen. Ich hatte ihr das Herz gebrchen? Das war wohl nicht ganz so ernst gemeint...
"Was will ich denn mit Blondinen?", fragte ich lachend. "Die sind nicht so mein Fall. Ich mag eher dunkelhaarige." Ich grinste sie vielsageng an. "Ich habe zwar keine Ahnung, wer diese Zara ist. Aber du scheinst sie zu mögen."
Alex schaute sich um und ich tat es ihr nach. Wir waren mittlerweile tief im Wald angekommen. "Das wäre gar nicht mal so übel. Tief in der Wildnis..." Ich schaute Alex wieder an. "Und mit keinem Essen,weil du nichts teilen willst." , sagte ich neckend und zwinkerte ihr zu. "Prpbiere aber erst und sage mir ob es sich lohnt, mich zu essen, bevor du mich zwecks Nahrung umlegst." Ich lachte wieder, es war einfach schön, rum zu albern. "Ach quatsch. Der Wald bietet genug für uns zwei..."
Alex
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Alex am 18.06.2017 10:48"JA, wahrscheinlich. Du gehst für uns jagen und ich sammel Beeren und Wurzeln und so ein kram." erwiederte sie lachend und stellte sich das vor. Aus irgend einem Grund trug Ragnar in ihrer Vorstellung einen Lendenschurz und schwang sich von Baum zu Baum. Das war wirklich zu schräg. Kopfschüttelnd vertrieb sie dieses wirklich lächerliche Bild aus ihrem Kopf.
"Eine Weile fuhren sie schweigend weiter während Alex sich rein auf das Rudern konzentrierte. Dabei gingen ihre Gedanken leider doch immerzu auf Wanderschaft. Sie grübelte über vieles rum. Die Angst um ihren Vater, da er ein Muggel und Polizist war. Zwei Dinge, die heutzutage richtig gefährlich waren. Vor allem wenn man eine Hexe als Tochter hatte. Wie gerne würde sie allein um ihren Vater aus der Schussbahn zu bringen hier her kommen. Weit weck von den Todessern, die ihrem Vater gefährlich werden könnten. Ihr einziger Trost war es, dass sie selbst zu unwichtig war, um für diese Gruppe von Rassisten interessant zu sein.
Nach einer Weile, derSchweiß lief ihr schon in strömen herab, zog sie die Ruder ein und warf das Seil an einem umgestürzten Baum, so dass das Boot nicht mehr fort konnte
"So, mein Lieber. Zeit für ne Pause!" sagte sie, stand auf und zog sich ihr Shirt über den Kopf und die Hose aus. Darunter trug sie natürlich ihren Badeanzug.
Ein letztes mal zwinkerte sie Ragnar zu und sprang dann einfach ins Wasser.
Ragnar
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Ragnar am 18.06.2017 11:20Wir fuhren noch eine Weile und Alex wirkte sehr ruhig. Ich ließ sie in ihren Gedanken bleiben...manchmal sagte eine Geste mehr als Worte es jeh tun könnten.
Das Rudern machte sich langsam bei Alex bemerkbar, sie fing an zu schwitzen.
Gerade, als ich übernehmen wollte, zog sie schon die Paddel ins Boot und zog sich aus. Zum Vorschein kam ein Badeanzug. Ich grinste sie an. "Total sexy."
Ich fing an zu lachen.
Nun stand auch ich auf. Ich hatte zwar keine Badesachen dabei, aber meine Unterwäsche würde genügen. Ich zog mir also meine Sachen , bis auf Boxershorts, aus und landete mit einer perfekten Arschbombe im Wasser. Als ich wieder auftauchte, schaute ich zu Alex. "Na?/Nass geworden?" ich lächelte sie an, dann fing ich an, ein paar Bahnen im Kreis zu schwimmen.
Alex
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 10
von Alex am 18.06.2017 11:25Sein Kommentar überging sie elegant wie ein Elefant und streckte ihm die Zunge heraus. Als er dann neben ihr im Wasser landete grinste sie ihn nur an.
"Ja, total." erwiederte sie auf seine Frage hin und begann zur Rache ihn nass zu spritzen. Natürlich konnte sie sich jedoch nicht mit diesem bisschen zufrieden geben und nutzte die Deckung des Wasser aus um sich ihn zu nähern, sich an seine Schultern zu krallen und ihn unter zu tauchen.
Dann machte sie sich daran, sich so schnell wie möglich aus seiner Reichweite zu entfernen. Schließlich würde die Rache garantiert auf den Fuße folgen, so wie sie ihn nun einmal kannte
Antworten