Annika & Ray || Im Drei Besen

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Ray

26, Männlich

Main Character Hogwarts Privatunterricht [ehem.] Slytherin Jahrgang 7 Reinblut Böse Todesser Duellierclub Legilimentik Wortlose Magie Draufgänger Frei

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 05.03.2019 00:48

Ihr Gesichtsausdruck ließ mich schmunzeln. Ich wusste, dass sie Nyx nicht besonders leiden konnte. Würde ich als Mädchen wahrscheinlich auch nicht. Und ihr böser Blick darauf gefiel mir deshalb umso besser, denn er gab mir Gewissheit, dass ich mit meiner Provokation ins Schwarze getroffen hatte. Ihr gefiel es offenbar genauso wenig, wenn ich Interesse an Frauen wie Nyx hatte, wie ich damit ein riesiges Problem hatte, wenn Mädchen, die ich mochte, meinen Bruder anhimmelten. Was das anging hatte ich einen ziemlich wunden Punkt, über den ich mich regelmäßig mit ihm stritt. „Oh und wie ich von dir Träume, Miss A“, grinsend nahm ich einen letzten Zug meiner Zigarette und löschte sie dann im Aschenbecher auf dem Tisch. Und als sie mir die Tatsache weismachte, dass das begehrteste Mädchen von Hogwarts direkt vor mir saß, verkniff ich mir sogar einen Scherz, sondern lehnte mich nach vorne auf den Tisch und senkte die Stimme. „Was für ein Glückspilz ich doch bin.“ Ich lächelte schief und sah sie ehrlich an, denn das hatte ich ernst gemeint. Doch als sie mir tatsächlich verkaufen wollte, sie könnte schwanger sein, verflog mein kurzer Anflug innerlicher Euphorie sofort. Vor allem, als sie mich so auf die Folter spannte und sich nach vorne lehnte, nur um mir entgegenzuhauchen, dass sie wirklich nur scherzte. Ich stöhnte erleichtert auf und lehnte mich zurück, um meine angespannten Nerven wieder zu lockern. „Sowas kannst du mir doch nicht antun, A“, ihren fast beleidigten Blick, weil ich an der Zigarette den Bluff ja wohl hätte erkennen müssen, ignorierte ich. Den Schock, den sie mir eben verpasst hatte musste ich erstmal verarbeiten. Auch wenn ich erleichtert war, dass es eben nur ein Scherz gewesen war. „Bist du dir da sicher?“, fragte ich dann und so langsam kräuselten sich meine Lippen wieder zu einem amüsierten Lächeln. „Ich glaube, ich habe unser letztes Mal schon wieder fast vergessen, da müsste man meine Erinnerungen mal wieder etwas auffrischen.“ Natürlich könnte ich sie niemals vergessen und es gab kaum etwas, was ich momentan eigentlich mehr wollte, als sie. Aber sobald ich die Worte ausgesprochen hatte, bereute ich sie beinahe, sodass ich noch: „Also, irgendwann mal.“, hinzufügte. Ja, das war schon wieder so eine Arschlochaktion von mir, aber gerade in diesem Moment war wieder dieser Aaron in meinen Gedanken aufgetaucht und der tiefsitzende Stich, den sie mir damit verpasst hatte, als sie lieber ihn als Begleitung mitgenommen hatte. Natürlich hätte ich sie vermutlich ordnungsgemäß fragen sollen anstatt einfach davon auszugehen, dass wir zusammen hingehen, aber trotzdem würde ich mich noch etwas von ihr zurückziehen, bis wir das geklärt hatten. Meine Vermutung zu dem Verhalten ihrer Eltern schien sie tatsächlich ein wenig zu beruhigen und der Blick, den sie mir zuwarf machte es mir schwer, ihr immer noch böse zu sein. Auch als ich aus dem Fenster die beiden Quidditchspieler sah und sie plötzlich meine Hand ergriff sah ich wieder zu ihr. Ich wusste, dass sie es ernst meinte, als sie mich versuchte zu trösten. „Danke“, antwortete ich und drückte ihre Hand kurz, bevor wir einander wieder losließen. „Ich habs einfach verbockt. Bin selbst Schuld.“ Ich zuckte gespielt gleichgültig mit den Schultern, auch wenn ich mich selbst nicht wirklich überzeugte. „Ja, da hast du auch Recht. Ich hätte einfach gerne mit meinem Abschluss zusammen den Pokal mit dem Team gewonnen, das ist alles.“ Und es hatte einen riesen Aufstand zuhause gegeben, als rauskam, dass ich von dem Team ausgeschlossen worden war. Außerdem wusste ich nicht, was die Lehrer damit bezwecken wollten. Beim Quidditch hatte ich mich stets verausgabt, dort hatte ich alles rauslassen können und war dementsprechend relativ ausgeglichen. Jetzt, wo sie mir das genommen hatten, würde ich meine schwankenden Wutausbrüche anderweitig und an anderen auslassen müssen, auch wenn diese genau der Grund meiner Suspendierung gewesen waren.

I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left

now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
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I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.

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Annika

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 05.03.2019 07:34

Sein Schmunzeln verschlimmerte meinen Blick nurnoch. Was fand er jetzt so witzig daran? Manchmal fühlte ich mich wie ein Roboter, der die meschlichen Gefühle einfach nicht nachvollziehen konnte. Wie Sheldon Cooper. Er brachte mich jedoch wieder leicht zum Lächeln, als er sagte, er würde von mir träumen. "Und was mach ich so in deinen Träumen?", ein dreckiges Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen, dabei drehte ich eine Haarsträhne um meinen Zeigefinger.
Erst war ich mir nicht sicher, ob er das mit dem Glückspilz ernst meinte oder nicht. Aber warum sollte er Scherze darüber machen? Schließlich war es so, er konnte sich glücklich schätzen. Neugierig hob ich mein Kinn und musterte ihn. "Wie siehts eigentlich bei dir so aus? Mit den Mädchen? Schon die richtige gefunden?", die Fragen kamen eifersüchtiger herüber, als ich es geplant hatte, was wohl auch daran lag, dass ich direkt an diese Austauschschülerin denken musste. Ich hoffte einfach, dass er es nicht bemerkt hätte.
Kurz lachte ich auf, als ich seine Anspannung vergehen sah. "Tut mir leid, ich konnts mir einfach nicht verkneifen", gab ich schulterzuckend zu. "Aber wie hättest du reagiert, wenn es kein Scherz gewesen wäre?", wollte ich dann neugierig wissen und legte meinen Kopf leicht schief.
Schmunzelnd verdrehte ich meine Augen, als er mich aufzog. "Ja, ich bin mir sicher", versicherte ich ihm genervt, trotzdem lächelte ich dabei. Gerade wollte ich darauf eingehen, dass ich seine Erinnerungen gerne auffrischen könnte, als er noch ein also, irgendwann mal hinterherschob. Also, irgendwann mal? Verwirrt hob ich meine Augenbrauen in die Höhe, und wusste nicht ganz, was ich antworten sollte. Irgendwann mal? Hatte ich irgendetwas falsch gemacht? Im ersten Moment hörte er sich an, als würde er mich wollen, im nächsten Moment hörte es sich nach einer Abfuhr an. Vielleicht fand er mich ja nicht mehr attraktiv genug. Oder jedenfalls nicht attraktiver als Charlotte... Gespielt setzte ich ein Lächeln auf, um meine Unsicherheit zu verstecken. "Klar", nun presste ich meine Lippen aufeinander und schaute mich im drei Besen um. Als ich ihm wieder in die Augen sah, fügte ich noch "Irgendwann mal" hinzu. Schnell nahm ich wieder mein Butterbier in die Hand.
Kurz nickte ich ihm zu, als er sich bedankte. Tatsächlich konnte ich unwahrscheinlich mitfühlend sein, zu Menschen, die ich liebte. Nicht dass ich Ray liebte, es war eher freundschaftliche Liebe. Auch wenn meine eifersüchtigen Launen mich immer mehr daran zweifeln ließen, dass ich nicht irgendetwas für ihn empfand. Wenn ich ihm die Augen sah, viel alle Anspannung von mir. Er kannte mich halt auch am Besten von allen, er kannte jeden Zentimeter meiner Seele, von meiner Haut ganz zu schweigen.
"Aus Fehlern lernt man...", meinte ich schulterzuckend. "Wenn du jetzt in eine richtige Mannschaft kommst, weißt du, wie du dich nicht verhalten darfst. Du bist sowieso für was größeres bestimmt, als für so eine lahme Schulmannschaft", argumentierte ich. Jedoch ließ der Schmerz in seinen Augen mich nicht in Ruhe, ich musste einfach irgendwas dagegen tun. "Aber wenn es wirklich das ist, was du willst, werde ich dafür sorgen, dass der nächste freie Platz dir gehört. Versprochen. Schließlich bin ich mit dem Kaptain sehr gut befreundet", kurz zwinkerte ich ihm zu. Als er das mit dem Pokol erwähnte, schoss mir plötzlich ein Geistesblitz durch den Kopf. "Hey, das könntest du auch! Darren meinte zu mir, dass der Hüter sich stark verletzt hat, und die Chanche, dass er jemals wieder auf einen Besen steigen will, gleich null ist", erklärte ich ihm schulterzuckend. Auch wenn der Hüter meiner Meinung nach nicht die spannenste Positition war, konnte man dabei nicht so viele Schüler verletzten. "Ich red mit Dumbledore, wenn du willst. Er mag mich", erzählte ich ihm, ein arrogantes Lächeln lag auf meinen Lippen. 


      

why men great 'til they gotta be great? i just took a dna test, turns out i'm 100% that bitch, even when i'm crying crazy. yeah, i got boy problems, that's the human in me. bling bling, then i solve 'em, that's the goddess in me. you coulda had a bad bitch, non-committal. help you with your career, just a little, you're 'posed to hold me down, but you're holding me back. and that's the sound of me not calling you back... why men great 'til they gotta be great? don't text me, tell it straight to my face. best friend sat me down in the salon chair. shampoo press, get you out of my hair. fresh photos with the bomb lighting, new man on the minnesota vikings. truth hurts, needed something more exciting, bom bom bi dom bi dum bum bay. you tried to break my heart? oh, that breaks my heart, that you thought you ever had it, no, you ain't from the start. hey, i'm glad you're back with your bitch, i mean who would wanna hide this? i will never, ever, ever, ever, ever be your side chick. i put the sing in single. ain't worried 'bout a ring on my finger, so you can tell your friend, "shoot your shot" when you see 'em... it's okay, he already in my dm's.

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 05.03.2019 11:05

„Du bist einfach nur du selbst“, antwortete ich auf ihre Frage, was ich von ihr träumte, was zur immerhin zur Hälfte wahr war. Es war manchmal wirklich verrückt, was sich das Gehirn beim Träumen so ausdenken konnte. Annie kam oft in meinen Träumen vor, aber ich würde ihr sicher nicht jedes Detail unter die Nase reiben. Meistens erinnerte ich auch gar nicht mehr alles, nur noch, dass sie darin vorkam und ich mit einem Lächeln aufwachte. Ihre Frage nach meinem aktuellen Liebesleben beantwortete ich mit einem Schulterzucken. „Nichts Ernstes dabei“, antwortete ich und überlegte dann. „Allerdings hab ich neulich mitbekommen, wie Dad über den Kamin mit Mr. Greengrass gesprochen hat. Seine Tochter Mary ist doch vor zwei Jahren nach Beauxbatons gewechselt, ich hoffe wirklich, der macht keine Pläne für mich.“ Das fehlte mir gerade noch. Ich hatte keine Lust mich neben dem Schulabschluss auch noch mit sowas auseinandersetzen zu müssen. Vor allem, weil ich kein Interesse an einem Mädchen hatte, dass ich das letzte Mal gesehen hatte als ich 15 war. Ich interessierte mich für jemand ganz anderen, doch ich würde es meinem Dad niemals vorschlagen, ohne dass wir beide vorher etwas in die Richtung mal besprochen hätten. In unseren Kreisen kam es gerne mal vor, dass ein Kerl seinen „Wunsch“ äußerte und dann klärten die Familien das ab, wobei das Mädchen meistens einfach übergangen wurde und als letztes davon erfuhr. Ich wollte wirklich, dass Annika sowas erspart blieb und hoffte inständig, ihr Vater hätte noch nicht angefangen irgendetwas in Gange zu bringen, ohne dass sie davon wusste. Ich wollte, dass sie glücklich war und immer bleiben würde. Und trotzdem stieg in mir immer diese Eifersucht und beinahe Wut auf, wenn ich daran dachte, wie sie irgendjemanden heiratete, der nicht ich war. Andererseits war sie meine beste Freundin. Beste Freunde blieben beste Freunde und nicht mehr. Oder doch? Ich drtängte den Gedanken beiseite und lenkte das Thema wieder auf was anderes. „Aber du kennst doch Margaret Davies oder? Die dunkelhaarige Ravenclaw. Die ist auch in der magischen Kreaturen AG wie du und du musst mich ihr vorstellen“, ich grinste breit. Wir spielten gerne mal den Wingman für den jeweils anderen, vor allem früher hatten wir das ständig getan. Allerdings waren wir in letzter Zeit dann doch einfach mit dem jeweils anderen im Bett gelandet und seitdem fiel es mir immer schwerer, mich auf irgendwelche anderen einzulassen. Vor allem wenn ich dabei an Annie denken musste. Das hier war allerdings für mich ein Versuch, einfach wieder zur unbeschwerten alten Zeit zurückzukehren, als ich an niemanden gedacht hatte außer mich selbst. Und noch während ich es aussprach, wollte ich es eigentlich gar nicht mehr wirklich. Aber aus der Nummer kam ich nicht mehr raus. „Ich glaube, sie hält mich für einen totalen Vollidioten und würde niemals reagieren, wenn ich sie ansprechen würde. Du musst ein gutes Wort für mich einlegen, damit sie nicht denkt, ich würde sie verarschen, du weißt schon.“ Auch wenn ich das irgendwie tat. Diese Chormäuse hatten meistens den richtigen Riecher, wenn sie misstrauisch wurden warum sich Typen wie ich oder meine Freunde aus heiterem Himmel für sie interessierten. Natürlich steckte nichts ernstes dahinter, aber manche von ihnen waren hinter ihren riesigen Brillen eben doch ganz hübsch. „Wie siehts denn bei dir aus?“, lenkte ich das Thema dann von mir weg und konnte mir einen Kommentar nicht verkneifen. „Hattest du Spaß mit deinem ‚süßen‘ Date vom Ball?“ Ich wollte nicht so boshaft klingen, aber es kam schneller raus, als ich gedacht hatte. Und dieser fast herablassenden Unterton war einfach so mit rausgerutscht. Aber ich wollte es einfach wissen und konnte mich nicht mehr zurückhalten. Immerhin hatte sie es mir mit ihrem fiesen Scherz fast zurückgezahlt und ich musste tatsächlich kurz überlegen, wie ich wohl reagiert hätte, wenn sie wirklich schwanger gewesen wäre. „Erstmal hätte mich interessiert, ob es von mir ist“, gab ich wahrheitsgetreu zu und grinste dann. „Und dann hätte ich auf den Namen Ray junior bestanden, egal was es wird.“ Ich zwinkerte ihr zu und nahmen Schluck Butterbier. Dass ich sie vor den Kof stieß nahm sie zähneknirschend hin, allerdings nicht ohne mir meine eigenen Worte nochmal unter die Nase zu reiben. Irgendwann mal. Da hatte ich mir was eingebrockt, aber ich konnte erst wieder etwas mit ihr anfangen, wenn nichts mehr zwischen uns stand. Ich lächelte, als sie versuchte mich zu trösten. „Ja, in der Uni werde ich auf jeden Fall wieder spielen und das werde ich auch nicht so leichtsinnig aufs Spiel setzen dieses Mal.“ Das Traurige war eigentlich, dass ich nichtmal suspendiert worden war, weil ich mich beim Spiel danebenbenommen hatte, sondern weil ich eine Auseinandersetzung mit McLaggen auf dem Gang gehabt hatte, als er sich vor seinen Freunden aufspielen und mir nichg aus dem Weg gehen wollte. Leider war das nur noch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hatte, weil ich im Laufe der Jahre wegen so vieler solcher Aktionen Starfarbeiten und Verwarnungen bekommen hatte und meine Eltern immer wieder dafür gesorgt hatten, dass es bei Strafarbeiten belassen wurde. Doch dieses Jahr hatte sogar Dumbledore, dieser gutgläubige Trottel die Nase voll gehabt. Ich lächele dankend. „Das ist lieb von dir, aber Dumbledore war bei dem Gespräch sehr deutlich. Für mich wird es bis zu meinem Abschluss Quidditch nur noch vom Zuschauerrang geben.“ Ich lachte resigniert auf. „Vielleicht schaffe ich es auch noch, in den letzten Monaten Stadionverbot zu bekommen, wenn ich mich anstrenge.“ Ich zwinkerte ihr zu, als ob ich mir das als neues Ziel gesetzt hatte und mich darauf freute, auch wenn ich ds natürlich nicht vorhatte.

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And without that in my life I'm depressed
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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 05.03.2019 19:50

Gute Antwort, dachte ich mir, während ich ihm beeindruckt zunickte. Dadurch machte er es nurnoch interessante. Von Natur aus war ich verdammt neugierig, ich steckte meine Nase auch immer gerne in Angelegenheiten, die mich nichts angingen. Ich wünschte, ich könnte in sein Gehirn eindringen, und mir seine Träume einfach ansehen, wie in einem Kino. Genauso sehr wünschte ich mir, ich würde mich daran errinern, was ich träumte. Denn das war seltenst der Fall. Und wenn ich es tat, waren es meistens Albträume, von denen ich Nachts aus dem Schlaf gerissen wurde. 
Nicht Ernstes dabei, mh? Irgendwie beruhigte mich das etwas. Doch dann fing er an, über Greengrass zu sprechen. Verwirrt schüttelte ich meinen blonden Kopf. "Bist du nicht mit den Greengrasses verwandt?", fragte ich unsicher. Schon wenn ich dieses Wort, Beauxbatons hörte, könnte ich kotzen. Franzosen waren nicht wirklich meine Lieblingsmenschen. Alleine schon diese Aussprache. "Nadann hoff ich für dich, dass sie sich keinen französischen Akkzent angeeignet hat, Monsieur", zog ich ihn grinsend auf, griff nach meinem Butterbier und trank etwas. "Aber im Ernst", murmelte ich während ich das Glas wieder abstellte. "Du wirst doch nicht zwangsverheiratet, oder?", fragte ich geschockt. Klar, ich wusste wie seine Eltern drauf waren, aber so hatte ich noch nie darüber nachgedacht. Meine Eltern hatten auch nie darüber geredet, auch wenn es zu ihnen passen würde. Aber andererseits, haben sie Theo nie verheiraten wollen. Nagut, dafür haben sie ihn getötet, als er eine Muggelstämmige heiraten wollte.
"Also ich werde nur aus Liebe heiraten", das hörte sich aus meinem Mund ziemlich komisch an, vor allem weil ich erst einmal geliebt habe, und zwar war das damals Domenico. "Ich weiß, dass hört sich komisch an", bemerkte ich, bevor er etwas dazu sagen konnte. "Doch ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen, als Zwangsverheiratet zu sein. Oder nur aus Geld zu heiraten", das würde bei mir eh nie auftreten, ich war reicher als die meisten Männer, die ich kannte. "Weißt du, früher hatte ich meinen Eltern immer erzählt, ich würde dich heiraten. Damals wusste ich noch nicht, was eine Ehe mit sich bringt. Aber wenigstens waren sie einverstanden", lachte ich und errinerte mich daran, wie ich als kleines Mädchen mit meinen Eltern im Garten saß, und wir Erdbeeren aßen. Damals war alles irgendwie leichter gewesen. Irgendwie hörte ich mich wie ein hoffnungsloser Romantiker an, seitwann war ich bitte so? Hatte Aaron das aus mir gemacht? Gott, das musste aufhören! "Ist das nicht witzig?", schob ich noch hinterher, um zu betonen, dass ich der Gedanke lächerlich wäre.
"Margaret? Die ist voll die Streberin", versuchte ich ihm stirnrunzelnd klar zu machen. Aber er hatte nicht ganz unrecht, sie sah ganz okay aus. Vorallem ihr Haar sah immer so glänzend aus. Wollte ich ihm wirklich ein Mädchen vorstellen? Naja, solange es nicht Ernstes war... Es ging mich ja auch nichts an. "Du bist ja auch ein Vollidiot", scherzte ich, schüttelte aber aus schlechtem Gewissen meinen Kopf. "Spaß. Ich red' mit ihr", versicherte ich ihm lächelnd. "Aber was bekomme ich dann dafür?", fragte ich neugierig und lehnte mich zu ihm vor. 
Mir gefiel nicht, wie er mit mir redete. Ich hatte ja auch gemerkt, dass er Aaron nicht wirklich mochte, aber so wie er jetzt sprach... Hörte er sich doch ziemlich... Eifersüchtig an. "Ja, hatte ich. Er ist ein Gentleman", säuselte ich übertrieben freundlich. "Wer ist nun eifersüchtig, mh?", fragte ich dann lächelnd nach einer kurzen Pause. "Nur zu deiner Information: Es lief nichts zwischen uns. Garnichts, noch nie. Falls dich das beruhigt", fauchte ich augenverdrehend. 
Zustimmend nickte ich ihm zu, durchaus wechselten meine Partner ab und zu, weshalb ich ihm die Antwort nicht übel nahm. Doch tatsächlich war ich in den letzten Wochen nicht weiter als einen betrunkenen Kuss gegangen. Dann brachte er mich ziemlich zum Lachen. "Ray Junior? Niemals! Und vorallem nicht, wenn es ein Mädchen wäre", immernoch lachend schüttelte ich den Kopf. 
"Das hoffe ich doch", murmelte ich kaum hörbar. "Apropos Uni... Hast du dich schon irgendwo beworben?", wollte ich wissen. Da mein einer Fuß aufgrund des hohen Absatzs schon ziemlich schmerzte, schlug ich mein linkes Bein über mein rechtes, nicht wie vorher mein rechtes über mein linkes, wie ich eigentlich immer saß. Auch wenn ich mein Leben lang eine Auroren Ausbildung anfangen wollte, spielte ich mit dem Gedanken, zu studieren. Verbindungshäuser, ausgefallene Partys, eine weitere Schule, die ich übernehmen könnte... Hörte sich doch nach einer Menge Spaß an. Nur hatte ich keine Ahnung, was ich studieren könnte.
Auch, wenn ich mir sicher war, dass ich selbst Dumbledore um meinen kleinen Finger wickeln könnte, beließ ich es einfach dabei. Wahrscheinlich würde ich eh hinter Rays Rücken mit ihm reden. Ich konnte einfach nicht stillsitzen und meine Chanchen nicht nutzen, schließlich würde ich ihm einen riesen Gefallen tun. Aber ich entschloss mich einfach, erstmal nichts zu tun. Sowieso verstand ich nicht ganz, was er so toll an Quidditch fand. Ich selbst war kein wirklicher Fan. Die Spiele schaute ich nur mit, da mein ganzer Jahrgang immer Flachmänner mitschmuggelte, und alle schon bei der Halbzeit ordentlich einen sitzen hatten. Es hatte sich herausgestellt, dass ich betrunken sogar Feuer und Flamme für Quidditch war. Und natürlich hatte ich mir jedes Spiel angeschaut, um Ray laut anzufeuern. "Bitte nicht", bettelte ich, auch wenn ich natürlich wusste, dass es ein Scherz gewesen war. "Wir haben uns noch nie ein Spiel in Hogwarts zusammen angeschaut", merkte ich an. "Mit etwas Gin wirds ganz lustig".


      

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Ray

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 06.03.2019 01:15

Ich nickte resigniert mit dem Kopf. „Ja, das sind wir“, bestätigte ich ihre Frage, ob wir nicht mit den Greengrasses verwandt waren. „Ihr Vater ist ein Cousin zweiten Grades meiner Mom.“ Ich zog kurz die Stirn kraus, weil ich mir selbst kurz folgen musste, aber entschied dann, dass das der korrekte Verwandschaftsgrad war. „Keine Ahnung, was wir dann sind, aber auf jeden Fall weit genug auseinander für die ohnehin schon geringe Hemmschwelle meiner Eltern.“ Mein Vater war ein Reinblutfanatiker sondergleichen. Er hatte ein ganzes Buch darüber geeschrieben und ein Register erschaffen, dass die wenigen wahren Reinblutfamilien auflistete und mit der Aufnahme in diese Kartei stimmte man indirekt zu, nur innerhalbt dieser 28 Familien zu heiraten, um das Blut rein zu halten. Die „Sacred 28“ nannten sie sich und hielten sich für die Spitze der menschlichen Evolution. Und da ich ein Teil dieses Clans war, konnte ich dem natürlich nur zustimmen. „Hm, das hoffe ich für mich auch“, murmelte ich und lachte dann kurz auf. „Charlotte hat auch die ganze Zeit irgendeinen Mist auf französisch geschrien, bis ich ihr den Mund zugehalten hab. Glücklicherweise stand sie auch noch drauf...“ Ihr Blick sagte mir, ich sollte besser den Mund halten. Annie hatte eine Abneigung gegen Franzosen, oder besser noch, Französinnen und die Art wie sie mir gerade mit dem Blick bedeutete, dass ich schweigen sollte, bestätigte das nur mal wieder. Ich hob entschuldigend die Hände und wurde wieder ernst. „Ich weiß es nicht“, antwortete ich wahrheitsgemäß und zuckte mit den Schultern. „Aber ich würde es Dad zutrauen.“ Meine Hand schloss sich um mein Butterbierglas. „Gerade wenn Ragnar es nicht bald schafft, Nyx ein Kind an Hals zu binden, ist mein Welpenschutz endgültig vorbei.“ Eigentlich hatte ich immer damit gerechnet eine halbwegs freie Wahl bei meiner Zukünftigen zu haben. Ich war nicht der Thronfolger. Von mir erwartete man kaum etwas. Doch ich befürchtete, dass sich das Blatt schon sehr bald wenden könnte. Doch ich wollte Annie mit meinen Problemen gerade nicht weiter belasten. Ich lächelte sie schief und mit voller Ehrlichkeit in den Augen an. „Ich bin mir sicher, dass du das wirst.“ Es war merkwürdig, sowas aus ihrem Mund zu hören. Sie war sonst der letzte Mensch, der sowas wie eine romantische Ader besaß. Vielleicht waren wir deshalb so gut befreundet. Doch ich musste zugeben, dass mir meine Zukunft relativ egal war. Ich würde mich den Todessern anschließen und irgendeine reinblütige Frau heiraten, aber hauptsächlich mich nur um mich selbsg kümmern. So wie es immer gewesen war. Doch Annika wünschte ich, dass sie eines Tages glücklich werden würde. Sie hatte ein gutes Leben verdient, in dem sie sich um nichts kümmern musste und rundum sorgenfrei tun und lassen konnte was sie wollte. Weit weg von ihren Eltern. Es fiel mir nur noch schwer, sie mir Mit irgendeinem Mann an der Seite vorzustellen. Das wollte irgendwie noch nicht in meinen Kopf rein. Als sie mir erzählte, dass sie früher ihren Eltern imer erzählt hatte, dass wir einmal heiraten würden, musste ich schmunzeln. „Dann muss ich damals wesentlich charmanter gewesen sein, als ich es heute bin.“ Die Vorstellung gefiel mir irgendwie, aber wir beide wussten ja, dass das hier nur ein Spaß war. Oder? Ich lenkte das Thema zu Margaret, auf die ich in den letzten Tagen ein Auge geworfen hatte. „Ja ist sie auch“, grinste ich breit. Noch streberhafter ging es kaum, aber es hieß ja immer, dass stille Wasser tief seien. „Das nehme ich mal so hin“, entgegnete ich, als sie mich auch als Vollidioten abstempelte. Das Gute an Margaret war, dass sie zwei Jahre lang einen Freund gehabt hatte, wie ich bereits herausgefunden hatte. Die Chancen standen also gut, dass sie keine Jungfrau mehr war, wo man bei den Chormädchdn manchmal nicht so sicher sein konnte und ich konnte mit sowas nichts anfangen. Ich mochte es lieber, wenn wenigstens ein kleines bisschen Erfahrung auf der anderen Seite vorhanden war. „Danke!“ Ich prostete ihr nochmal mit meinem Glas zu und trank dann den letzten Rest daraus aus. Auf ihre Frage hin, was sie dafür bekam lehnte ich mich mit den Armen auf dem Tisch vor und sah sie schief an. „Das kommt ganz drauf an, was du willst, Baby“, ich hatte die Stimme gespielt dramatisch gesenkt, doch der Blick, mit dem ich sie fixierte war ernsthaft. Die Antwort auf meine Frage nach Aaron fiel ähnlich giftig aus, wie ich sie danach gefragt hatte. Als sie mich fragte, wer nun eifersüchtig sei, hob ich nur entschuldigend die Schultern, als ob das nicht offensichtlich sei. „Das beruhigt mich tatsächlich“, antwortete ich trocken. Wenn das die Wahrheit war, dann gab es nichts mehr, worum ich mir noch Sorgen machen musste, aber trotzdem verstand ich nicht, wieso soe überhaupt mit diesem Schwachkopf dahin gehen wollte. „Ja, an der NFU für Fluchkunde und Arithmantik“, gab ich zurück und verzog dann beinahe belustigt das Gesicht. „Wenn die mich mit meinen Noten überhaupt nehmen.“ Ich war zwar gut in den entsprechenden Fächern, aber meider gab es auch einen Haufen Fächer, in denen ich einfach viel zu faul war etwas zu tun. Im Notfall wusste ich aber, das mein Vater nur genug Geld in die Uni stecken musste, damit ich am Ende doch dort studieren konnte. „Und wie siehts bei dir aus?“ Richtig Lust hatte ich auf das Studieren selbst eigentlich nicht, aber ich würde wieder Quidditch spielen können, jede Party genießen und die kurze Zeit Freiheit vor dem Ernst des Lebens genießen können. Und nebenbei bei den Todessern richtig anzufangen, was das anging, konnte ich es kaum erwarten. „Stimmt, haben wir nicht“, stellte ich fest, als sie sagte, dass wir uns nie ein Spiel gemeinsam angesehen hatten. „Ach was Gin“, grinste ich und klopfte dann auf meine Jackentasche, in der sich noch ein guter Vorrat an magischem Marihuana befand. „Ich hab was viel besseres.“

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Annika

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 06.03.2019 07:15

Ein angewidertes "Urgh", kam schneller aus meinem Mund, als ich nachdenken konnte. Inzest war in Reinblüterfamilien noch nie ein zurückschreckendes Thema gewesen, es kam sogar oft vor. Wie bei den Adeligen damals, sie verheirateten oft Cousins miteinander, um die Familie zu stärken. Das erhöhte Risiko für Behinderungen waren damals noch nicht bekannt. Aber dass es heute bekannt war, und das trotzdem noch Familien machten, fand ich abartig. Die meisten Reinblütiger hielten sich ja auch für etwas besseres, wie für Adelige. Das galt auch für meine Wenigkeit. Meine Urgroßeltern waren auch Cousinen gewesen, hatte meine Oma mir damals erzählt. Auch wenn es bei Ray eher entfernte Verwandte waren, waren es für mich immernoch Verwandte.
Ich musste meinen Kiefer anspannen, damit mir nicht der Kiefer hinunterklappte. Also hatte er mit Charlotte geschlafen. Okay, war ja kein Thema. Ging mich ja auch nichts an. Mein Mund öffnete sich leicht, als würde ich etwas sagen wollen, aber nichts kam heraus. Ich wusste nicht was. "Hört sich nach einer Menge Spaß an", raunte ich dann nickend. Eine Mege Spaß? Ohgott, wieso hatte ich das gesagt?
Verständnisvoll nickte ich ihm zu. Er hatte in einer gewissen Weise Glück, er war der zweite Sohn. Auch nachdem mein Bruder verstorben war, war ich immernoch ihre kleine Prinzessin, da würde ich auch niemals rauskommen. Früher hatte ich mir garkeine Gedanken darüber gemacht, ich bekam immer alles was ich wollte, ohne wenn und aber. Aber jetzt, wo ich langsam auf den Schulabschluss zuging, war mein Kopf voll mit Fragen. Würden sie es überhaupt erlauben, auszuziehen? Sobald ich 18 war, würde ich meine Sachen packen und das Weite suchen. Aber meine Eltern waren rücksichtslos, sie würden mich wahrscheinlich verfolgen und dazu zwingen, bei ihnen weiter wohnen zu müssen. Schließlich konnte man sich ziemlich einsam in so einem großen Anwesen fühlen.
Leise lachte ich auf. "Ja, das warst du", bestätigte ich ihm seine Vermutung, dass er damals charmanter gewesen war. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte in diese Zeit zurück kehren. In der ich dachte, meine Familie wäre ganz normal, und mich nicht mit dem Mord meines Bruders auseinandersetzen musste. Manchmal fühlte ich mich sogar wie eine Detektivin, ich hatte sogar einen Arzt dazu verzaubert, mir seine Leiche zu zeigen.
"Bitte", antwortete ich sofort, und trank ebenfalls mein Bier leer. Als ich es wieder auf den Tisch stellte, musste ich mir kurz mit dem Ärmel über meinen Mund wischen. Ich hielt die Luft an, als er sich auf den Tisch beugte. Und als er mich dann Baby nannte, wurde ich ganz nervös. Einen Moment lang musterte ich ihn nur, mit einem dreckigen Lächeln auf den Lippen. "Den Gefallen heb' ich mir für später auf", verkündigte ich ihm dann, teuflich grinsend, als hätte ich etwas schreckliches geplant.
Warum zum Teufel bestreitete er nicht, dass er eifersüchtig war? Er sagte, er sei wirklich beruhigt gewesen, davon, dass ich nichts mit Aaron hatte, aber wieso? Ich bestand darauf, das Thema jetzt einfach sein zu lassen.
"Ich weiß noch nicht, ob ich überhaupt studieren will", raunte ich leicht unsicher. "Eigentlich wollte ich ja schon immer eine Aurorin werden", eigentlich war es unnötig, ihm das zu sagen, er wusste das genauso gut wie ich. "Ich meine, süße Jungs, große Partys, jede Menge Alkohol...", schwärmte ich laut und schaute dabei verträumt an die Decke. "Außerdem hat es ziemlich Spaß gemacht, Hogwarts zu regieren", wieder setzte sich ein teuflisches Lächeln auf meine Lippen, diesmal sah ich ihm direkt in die Augen. "Ich wüsste nur nicht, was ich studieren sollte. Ich könnte jedes Fach nehmen, ich bin eine ausgezeichnete Schülerin, aber es gibt nichts wirklich, was mich interessiert. Und was ist dann danach? Soll ich ihm Zauberministerium arbeiten? So oder so werde ich unserem Lord informationen liefern müssen. Also bin ich sowas wie ein Agent, ob ich will oder nicht", stöhnend verdrehte ich die Augen.
Verwirrt schaute ich auf die Stelle, auf der er klopfte. Mir war direkt bewusst, dass er von Cannabis redete. Abgeneigt schüttelte ich meinen Kopf. Ich hatte schon einige Male gekifft, auch mit Ray, aber ich war nicht wirklich ein Fan davon. Ich mochte es einfach nicht, wenn ich nichtmehr denken konnte. Schließlich machte mich unter Anderem meine Intelligenz aus. "Rauch du das mal lieber alleine, ich bleib bei meinem Alkohol", ein bittersüßes Lächeln lag auf meinen Lippen. Sofort als ich das ausgesprochen hatte, hatte ich Angst, er würde es mit einem anderem Mädchen rauchen wollen. Schließlich war bekiffter Sex ziemlich intensiv. Ich stütze meinen Kopf auf meiner Hand ab, und schaute mich kurz um, bevor meine Augen an seinem Gesicht stehen blieben. "Außer du möchstest es nicht alleine rauchen. Ich lasse meinen besten Freund nicht alleine kiffen, dass würde ja so aussehen, als hättest du keine Freunde. Außerdem würde das heißen, dass du abhängig wärst", zischte ich zickig, in der Hoffnung, er würde meine schnelle Umentscheidung nicht in Frage stellen.


      

why men great 'til they gotta be great? i just took a dna test, turns out i'm 100% that bitch, even when i'm crying crazy. yeah, i got boy problems, that's the human in me. bling bling, then i solve 'em, that's the goddess in me. you coulda had a bad bitch, non-committal. help you with your career, just a little, you're 'posed to hold me down, but you're holding me back. and that's the sound of me not calling you back... why men great 'til they gotta be great? don't text me, tell it straight to my face. best friend sat me down in the salon chair. shampoo press, get you out of my hair. fresh photos with the bomb lighting, new man on the minnesota vikings. truth hurts, needed something more exciting, bom bom bi dom bi dum bum bay. you tried to break my heart? oh, that breaks my heart, that you thought you ever had it, no, you ain't from the start. hey, i'm glad you're back with your bitch, i mean who would wanna hide this? i will never, ever, ever, ever, ever be your side chick. i put the sing in single. ain't worried 'bout a ring on my finger, so you can tell your friend, "shoot your shot" when you see 'em... it's okay, he already in my dm's.

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Ray

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 07.03.2019 10:22

„Hm“, machte ich nur als Antwort zu ihrem angewiderten Laut zu meinem Verwandschaftsgrad mit Greengrass. Ich konnte mir auch schöneres vorstellen, als meinen Lebensabend nacher mit so einer zu verbringen, aber ich hatte mein Schicksal einfach nie in Frage gestellt. Und immerhin waren die Notts trotz engerer Beziehungen in früherern Generationen nicht ganz so sehr von Geisteskrankheit betroffen, wie die Blacks oder Lestranges. Annika öffnete den Mund, wie um etwas zu sagen doch überlegte es sich wohl anders. Hatte ich was falsches gesagt? Ja, ich hatte mit Charlotte geschlafen, aber wieso schien sie das gerade zu stören? Ihre kurze Sprachlosigkeit gefiel mir irgendwie. Sie war also eifersüchtig, genau das hatte ich erreichen wollen, als ich sie mit zum Ball geschleppt hatte. Aber Annie war ja selbst schuld. Mit ihr wäre ich immerhin tausendmal lieber hingegangen. Eigentlich war es verrückt, wie sehr mich diese einmalige Abfuhr beschäftigte. Ich musste zugeben, dass sie damit meinem Ego einen ziemlichen Kratzer verpasst hatte, den es mir nicht so leicht viel zu vergessen. Ich hob eine Augenbraue, als sie schließlich doch recht gepresst antwortetey „Ja“, sagte ich langsam und musterte sie. „War es.“ An die Hälfte von der Nacht erinnerte ich mich nicht mehr. Irgendwann war ich jedenfalls in dem Korridor aufgewacht und hatte keine Ahnung, wie ich dort gelandet war. Ganz zu schweigen von dem, was ich vorher noch alles so getan hatte. So genau wollte ich es eigentlich auch gar nicht wissen. Sie lachte, als ich vermutete, früher charmanter gewesen zu sein und lächelte. Ich mochte es, wenn sie so lachte. „Erinnerst du dich noch an den Tag, als wir alle Porträts in Nott Manor einfach ungedreht haben?“ Ich schmunzelte, als ich daran dachte. Wir waren noch ziemlich klein gewesen, gerade in Hogwarts und die ersten Ferien wieder zuhause. Meine Eltern waren nicht da gewesen, nur Ragnar und der war viel zu beschäftigt mit seiner damaligen Flamme, als dass es ihn interessierte, was wir so anstellten. Also hatten wir einfach alle Porträts von unseren Ahnen und Urahnen und was wir sonst noch alles so hatten umgedreht. Das ganze Haus war später von den lauten Beschwerden und Beschimpfungen von den Bildern erfüllt gewesen. Damals fanden wir das ziemlich lustig. Und abends hatten wir uns heimlich eine Flasche Feuerwhiskey von meinem Vater geklaut und ware das erste Mal völlig besoffen gewesen. „Lass dir nicht zu lange Zeit“, raunte ich mit einem Augenzwinkern auf ihre Antwort, sie würde ich den Gefalle aifheben und lehnte mich wieder zurück. „Stimmt, das wolltest du schon als wir nach Hogwarts gekommen sind“, erinnerte ich mich und nickte. Anfangs hatte ich das nicht verstanden, für mich waren Auroren immer die Bösen gewesen. Meine Eltern hatten mir von kleinauf eigentrichtert, dass ich niemals mit Auroren sprechen durfte, wenn meine Eltern nicht dabei waren und ich wusste noch, wie besorgt sie waren, wenn es in der Schule Befragungen ohne Wissen der Eltern gegeben hatte. Inzwischen hatte ich schon hunderte Befragungen hinter mir. Nicht zuletzt, wegen des Inhalts in meiner Jackentasche. Doch irgendwann hatte ich erkannt, dass die Ausbildung zum Auroren auch für das nützlich sein könnte, was wir nach der Schule vorhatten zu tun. Dem dunklen Lord zu dienen. Ich konnte es kaum abwarten, endlich das dunkle Mal zu tragen und wie mein Bruder für ihn zu arbeiten. Doch leider musste man sich das verdienen, nicht jeder dahergelaufene Mitläufer bekam die Ehre, das Mal zu tragen. „Wenn wir beide an der NFU landen, kann ich dir das garantieren“, meinte ich und grinste frech. „Egal wo du landest, du wirst wieder regieren“, lachte ich und überlegte dann. „Wie wäre es denn mit Fluchkunde? Und vielleicht etwas mit magischen Geschöpfen? Du hast doch immer einen Draht zu Tieren gehabt.“ Eigentlich was das untertrieben. Im 4. Schuljahr war sie die einzige gewesen, die ein Hippogreif an sich herangelassdn hatte. Letztes Jahr war es ein Einhorn, die für ihre Scheue bekannt waren, das sich nur von ihr hatte streicheln lassen und mir vielen noch ein Haufen anderer Beispiele ein, bei denen die Tiere vor mir einen riesen Abstand genommen hatten. „Außerdem braucht ER immer jemanden, der sich mit Wesen aller Art auskennt. Immerhin folgen ihm nicht nur Zauberer und Hexen.“ Mein Bruder hatte mir erzählt, dass sich in letzter Zeit vermehrt auch Riesen, Vampire, Sirenen, sogar Zentauren angeschlossen hatten und alle dieser Wesen waren nicht gerade einfach in Schach zu halten. Man musste sie verstehen, damit man mit ihnen umgehen konnte. Geschweige denn davon, sie alle für dieselbe Sache zu überzeugen. Sie hingegen, war von meinem Angebot einen zu rauchen nicht allzu überzeugt. Ich kannte sie und wusste, dass sie nur äußerst selten kiffte, was ich verstehen konnte und sie nie weiter dazu drängte. Ich fragte hin wieder einfach mal wieder, in der Hoffnunf sie hätte heute vielleicht einen guten Tag. „Wie du willst“, meinte ich lächelnd und nahm die Hand wieder von der Tasche und nahm mir bereits vor, Jarik oder jemand anderen nachher zu fragen, als sie sich scheinbar doch unentschied. Ich hob überrascht die Augenbrauen. „Das ist wirklich aufopfernd von dir, danke“, grinste ich amüsiert. Ich bezweifelte, dass das der wahre Grund für ihren Sinneswandel war, aber mich interessierte der Grund auch nicht. Es kam selten genug vor, dass sie mit mir rauchte und ich wollte nichts sagen, was ihre Meinung vielleicht noch ändern könnte.

I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left

now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
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I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 07.03.2019 18:02

Er machte mich recht nervös, als er skeptisch eine Augenbraue hab und mich dann musterte, schließlich schien er gemerkt zu haben, dass ich eifersüchtig war. Jedoch ließ ich mir nicht anmerken lassen, wie nervös ich war. Ich war immerhin sehr gut dadrin, meine Gefühle zu vergraben, vielleicht fiel es mir deshalb so leicht, Okklumentik zu lernen. Diese Fähigkeit war äußerst wichtig in meiner Familie, meine Eltern hatten bei jeder Gelegenheit Legilmentik bei uns benutzt, auch wenn es nur um kleine Streiterein ging, und sie herausfinden wollten, wer von uns beiden nun die Wahrheit erzählte. Mein Bruder lehrte mich dann Okklumentik, auch hatte er mir gesagt, ich sollte es bei Voldemort einsetzen. Doch war es nicht riskanter, sich auffällig dadurch zu machen, als ihn in sein Gedächtnis sehen zu lassen? 
Legilmentik dagegen hatte mich noch nie wirklich interessiert. Ich wollte garnicht wissen, was in so mancher Kopf vor sich ging. Die einzigen Fähigkeiten, die mich sonst noch interessierten, waren wortlause und zauberstablose Magie. Jedoch hatte ich noch nicht die Zeit gehabt, mich damit zu beschäftigen. Jedoch war ich mir sicher, es würde mir nicht schwerfallen, diese Fähigkeiten zu lernen. Auch wenn es dann ziemlich unfair war, schließlich wäre ich dann noch eine bessere Hexe, dazu kam noch meine Intelligenz, Schönheit und Führungsqualitäten. Das wäre doch wirklich nicht fair gegenüber den ganzen buckeligen Hexen, die nichtmals ihren Namen richtig buchstabieren konnten.
Mein Lächeln wurde breiter, als er von den Porträts in Nott Manor sprach. Ohne zu überlegen, wusste ich sofort, von welchem Tag er sprach. "Ja", nickte ich ihm lächelnd zu. "Der einarmige Ritter hasst mich seitdem - Er wirft mir immer die schlimmsten Schimpfwörter gegen den Kopf", schwebte ich in Errinerung. Ich trank die letzten Schlücke aus meinem Glas und stellte den leeren Krug dann wieder auf den Tisch. "Willst du noch eins?", fragte ich ihn, nun lehnte ich mich wieder leicht vor, damit ich meine Arme auf den Tisch abstützen konnte. "Zurück zu den Porträts... War das der Abend, an dem wir das erste Mal getrunken hatten?", ich wusste eigentlich nicht genau, ob es auch sein erstes Mal gewesen war, aber meins war es aufjedenfall gewesen. "Keine Ahnung, wie ich das damals runter bekommen hatte, es brannte fürchterlich", errinerte ich mich und gab mir selbst einen Face-palm, ziemlich peinlich berührt von dem Fakt, dass wir doch ziemlich jung gewesen waren. Aber naja, wir waren eben sowieso etwas frühreif gewesen, ich errinerte mich noch daran, dass alle meine Mitschülerin geschockt darüber waren, dass ich schon meine Tage hatte.
"Irgendwann mal", zickte ich ihn an, als er sagte, ich sollte mir nicht zulange Zeit lassen. Das war natürlich eine Anspielung auf den Satz, den er vorhin zu mir gesagt hatte. "Richtig", antwortete ich dann. Natürlich wusste er es, es hätte mich verletzt, wenn nicht. Schließlich redete ich nicht selten darüber. Auf sein freches Grinsen hin musste ich es ihm gleichtun, der Gedanke, mit ihm zusammen auf die Uni zugehen war schon ziemlich cool, auch wenn er einen Jahrgang über mir war. "Dann musst du aber auch alle Hexen da vor mir warnen, damit die Erwartungen schön hoch sind, wenn ich ankomme, um ihr Leben zu zerstören", lächelte ich bittersüß. "Oh, und den Jungs musst du  natürlich klar machen, wie attraktiv ich doch bin", fügte ich hinzu und ging mir selbstverliebt durch meine langen Haare. "Stimmt", wie war ich dadrauf nicht gekommen? Ich wusste nichtmals, ob die NFU einen Studiengang mit Tierwesen hatte, aber ich entschloss mich dafür, mich darüber mal schlau zu machen. Das würde mir tatsächlich eine Menge Spaß machen, manchmal konnte ich mit Tieren besser umgehen, als mit Menschen. Naja, eigentlich immer. 
Bedrückt presste ich meine Lippen aufeinander. Wie du willst? Wollte er es etwa nicht mit mir? Es war ja nicht so, als wäre ich schlechte Gesellschaft, wenn ich high war, ganz im Gegenteil. Ich konnte mich gehen lassen, lachte die ganze Zeit, und war nicht so verkrampft was mein Auftreten anging. Doch sein nächster Satz war für mich ein Zeichen dafür, dass er es doch mit mir wollte. Ich erwiderte sein Grinsen, und zuckte mit den Schultern. "Ich hatte lange keinen Orgasmus mehr auf Gras", säuselte ich leise und schaute ihm dabei immernoch grinsend in die Augen.


      

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Ray

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Ray am 08.03.2019 00:25

„Stimmt, mich beschimpft er auch regelmäßig“, grinste ich. „Das ist Sir George Nott III. glaube ich, er hat seinen Arm bei den Kreuzzügen verloren.“ Ich legte den Kopf schief. „Also jedenfalls behauptet er das immer.“ Das besagte Porträt erzählte so allerlei Geschichten, die man allesamt besser nicht auf die Waagschale legte. Mindestens die Hälfte von ihnen war eh immer erfunden. Dann nickte ich, als Annika mich nach noch einem Butterbier fragte. Als sie sich wieder nach vorne lehnte fiel mein Blick unweigerlich kurz wieder nach unten zu ihrer Bluse, doch ich sah sofort wieder hoch. „Ja genau der war das“, bestätigte ich und nickte. Es war streng genommen das zweite Mal gewesen, dass ich Alkohol getrunken hatte. Das erste Mal war wenige Tage zuvor damals gewesen, als mein Bruder sich einen Scherz draus gemacht hatte, mir irgendwas in meinen Kürbissaft zu kippen. Danach hatte ich mich komisch gefühlt und abend hatte ich auf seinen Teppich gekotzt. Damals hatte ich gedacht, der Saft sei schlecht gewesen, bis ich herausgefunden hatte, dass es Alkohol gewesen war. Aber das erste Mal bewusst hatte ich mit Annika zusammen getrunken. „Ja, ich hab auch nur so getan, als fände ich es lecker“, lachte ich kopfschüttelnd. „Ich musste ja so tun, als könnte ich das ab.“ Es hatte damals wie fürchterlich gebrannt und ich hatte mich gefragt, ob man das Zeug nicht besser benutzen sollte, um damit irgendetwas anzuzünden, aber vor Annie hatte ich natürlich so getan, als wäre ich ein ganzer Kerl. Mit 12. Im Nachhinein war das einfach nur peinlich. Und zum Totlachen. Mein Lachen verging mir wieder, als ich abermals mit meinen eigenen Worten konfrontiert wurde und hob nur entschuldigend die Hände. „Gut, dann irgendwann mal“, wiederholte ich die Worte hoffentlich zum letzten Mal heute. Die Idee mir der Uni schien ihr zu gefallen und auch mir gefiel die Vorstellung, sie dann auch in der Uni um mich herumzuhaben. Es wäre merkwürdig gewesen, sie nach Hogwarts plötzlich kaum noch zu Gesicht zu bekommen. In Hogwarts war sie immer da gewesen, auch in den Ferien war sie immer da für mich. Wir hingen ständig zusammen rum und das alles sollte dann plötzlich nicht mehr sein? Bei der Vorstellung beschlich mich alles andere als Freude. „Ich habe ja ein Jahr Zeit, die Armen auf dich gefasst zu machen“, grinste ich. „Ich bezweifle, dass ich das muss“, verneinte ich und beobachtete, wie sie sich durch die goldenen Haare fuhr. Ich mochte es, wenn sie das tat. „Du brauchst nur den Campus zu betreten und jeder wird davon überzeugt sein.“ Dass ich sie nicht weiter drängte, mit mir einen zu rauchen, schien sie plötzlich irgendwie zu stören. Das war ungewöhnlich, denn normalerweise war sie froh, wenn ich es einfach dabei beließ. Sogar wenn wir abends mal mit mehreren Leuten zusammensaßen, trank sie lieber Alkohol und überließ mir und den anderen die Joints. Meistens fragte ich sie dann doch immer wieder, ob sie nicht ein paar Züge von mir haben wollte und meistens schaute sie mich dann nur genervt an. Doch heute war es genau anders herum und ich runzelte skeptisch die Stirn. „Alles in Ordnung?“, fragte ich und sah sie prüfend an. Doch die Antwort ließ mich sie überrascht ansehen, als hätte ich gerade etwas falsch verstanden. Ich blinzelte kurz, um mich zu vergewissern, dass sie es ernst meinte und fing mich dann wieder. Ich verzog die Lippen zu einem schmalen Grinsen. „Und fühlst du schon die Entzugserscheinungen?“, fragte ich und senkte die Stimme, während ich sie herausfordernd grinsend beobachtete. Dann winkte ich ab. „Entzug würde ich dir wirklich nicht empfehlen, es ist definitiv besser, im Gleichgewicht zu bleiben“, ich nickte, als ob ich gerade etwas wirklich sehr wissenschaftlich Fundiertes gesagt hätte. „Das bedeutet natürlich, dass man gar nicht erst zulassen darf, dass man sich nach etwas sehnt, was man eigentlich haben könnte.“, fuhr ich weiter in dem Ton fort, wobei ich dabei schmunzeln musste.

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And without that in my life I'm depressed
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.03.2019 21:34.

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Re: Annika & Ray || Im Drei Besen

von Annika am 09.03.2019 17:13

Interessiert hörte ich ihm zu, als er über das Porträt erzählte. Kurz grinste ich, ich konnte mir ebenfalls gut vorstellen, dass er sich das nur ausgedacht hatte. Das kannte ich von den Porträts in Hogwarts, die tischten uns immer alle möglichen Geschichten auf. Bei mir Zuhause verzichteten wir auf Bilder, unsere Deko war doch ziemlich kalt und minimalistisch. Deshalb gefiel es mir in Hogwarts um so mehr, hier war es genau andersrum: alles war bis oben hin vollgestellt, es hingen so viele Porträts hier, ich konnte sie nichtmals alle zählen. Und außerdem war hier immer was los. Bei mir Zuhause langweilte ich mich die meiste Zeit.
Auf sein Nicken hin drehte ich mich um, um nach einem Kellner zusehen. Gerade lief ein ziemlich süßer an uns vorbei, den ich mit einem Fingerschnipsen, und einem abwertendem: "Garçon?" auf mich aufmerksam machte. Als er dann schließlich an unserem Tisch angekommen war, lächelte ich den Kellner an und legte meinen Kopf leicht schief. "Wir hätten gerne noch zwei Butterbiere", säuselte ich und wickelte dabei spielerisch eine Haarsträhne um meinen Zeigefinger. "Kommt sofort", teilte er uns mit, nahm unsere Kruge in die Hand, und bevor er sich wieder auf den Weg machte, zwinkerte ich ihm noch zu.
Als ich mich wieder zu Ray drehte, redete er weiter über den Abend, mein Lächeln wurde wieder kleiner, während ich ihm zuhörte. "Du musstest?", skeptisch hob ich meine Augenbrauen in die Höhe. "Jetzt sag nicht, du musstest einen auf cool tun wegen mir", lachte ich kopfschüttelnd. Noch bevor er antworten konnte, schob ich noch "Naja, ich hoffe, mittlerweile weißt du, dass du auch so schon verdammt cool bist. Und selbst wenn nicht, mag ich es nicht, wenn man mir etwas vorspielt", kurz zuckte ich mit den Schultern. In diesem Moment kam dann der Kellner wieder und stellte uns die Biere auf den Tisch. "Danke", flirtete ich offensichtlich mit ihm, nur um Rays Reaktion sehen zu können. "Sag mal, hättest du Lust heute noch was härteres trinken zu gehen?", fragte ich ihn voller Energie und deutete dabei mit dem Kinn aufs Butterbier.
"Die Armen?", wiederholte ich gespielt geschockt und schlug ihm dabei spielerisch auf den Oberarm. "Ich bin gespannt, wieviele Anzeigen von sexueller Belästigung du am Hals hast, wenn ich nachkomme", zog ich ihn auf und streckte ihm sogar kurz meine Zunge raus. Natürlich machte ich nur Spaß, trotzdem hatte ich großen Gefallen daran, andere aufzuziehen. Das war wohl mein gemeinstes Hobby. Als er sagte, ich müsste nur den Campus betreten, und jeder wäre davon überzeugt, sprach er genau das aus, was ich hören wollte. Ich bezweifelte auch, dass ihm das nicht bewusst war. Geschmeichelt legte ich meine Hand auf meine Brust und schaute kurz zur Decke. "Danke", bedankte ich mich dann geschmeichelt.
Skeptisch runzelte ich meine Stirn, um meine Unsicherheit zu verdecken. "Natürlich ist alles in Ordnung. Was sollte denn nicht in Ordnung sein?", schnell nahm ich mein Bier in die Hand und trank daraus, um nicht weiter sprechen zu müssen. "Aber danke, dass du dich sorgst", neckte ich ihn schließlich und stellte das Butterbier wieder auf den Tisch. Er entlockte mir ein Grinsen, als er mich fragte, ob ich Entzugserscheinungen spürte. Gerade nickte ich, und wollte antworten, als er schon wieder abwinkte, und mir empfahl, nicht in den Entzug zu kommen. "Weißt du", begann ich dramatisch und stützte meine Arme auf den Tisch ab. "Manchmal ist der Entzug besser. Man kann seine Gedanken reinigen, und am Ende weiß man, was man wirklich will", irgenwie hatte ich das Gefühl, wir redeten nun über ein ganz anderes Thema. "Außerdem ist es nicht vorteilhaft, von etwas abhängig zu sein", sagte ich in dem gleichen Ton, wie er es eben sagte, und grinste dreckig. "Nicht war?", fragte ich noch hinterher und musterte ihn. Damit wollte ich natürlich andeuten, dass er abhängig von mir sei. Das war jedoch nur eins meiner Spielchen, ich wusste nichtmals wirklich, was er für mich empfand. Er konnte sicher auch ohne mich leben, da war ich mir bei mir aber nicht so sicher. "Das bedeutet natürlich, dass man gar nicht erst zulassen darf, dass man sich nach etwas sehnt, was man eigentlich haben könnte"... Meinte er damit sich? Angespannt lehnte ich mich wieder zurück und zuckte mit den Schultern. "Sprichst du aus Erfahrung?", lenkte ich schließlich von mir ab.


      

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