Zukunftsplay » 18

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Annika

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Main Character Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 6 Reinblut Böse Todesser Vertrauensschüler Slug-Club Duellierclub Magische Kreaturen AG Fan Okklumentik Prinzesschen Frei

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Re: Zukunftsplay » 18

von Annika am 26.03.2019 23:06

"Pfft", lachte ich ihn verachtend aus. "Für mich geht es immer dadrum, in einer Sache besonders gut zu sein", korrigierte ich ihn, dabei verdrehte ich meine Augen. "Nein, das stimmt nicht ganz", nun setzte ich ein Fake-Lächeln auf und hob meinen Zeigefinger. "Eigentlich geht es dadrum, die Beste zu sein... Aber ich nehms mal als Kompliment an", meinte ich dann gleichgültig und fuhr mir eingebildet durch meine blonden Locken. Tatsächlich glänzte ich in allem was ich tat mit perfekter Leistung. Das kam aber auch vorallem daher, dass ich alles, was ich nicht konnte, nie öffentlich durchführen würde. Wie zum Beispiel Quidditch.
Und wenn mir dann mein bester Freund sagte, ich sei in etwas nicht perfekt, oder nicht die beste, stieg in mir kochende Wut auf. Oder war es doch eher Verzweiflung? Trauer? Diese Sachen hatten mich aufjedenfall dazu gebracht, handgreiflich zu werden. Denn jeder ging davon aus, ich wüsste, wie gut ich doch in so manchen Sachen sei. Doch aus diesem Grund wurde ich auch kaum gelobt, es war einfach was normales geworden, dass ich in allem ein Überflieger war. Manchmal zog einen das ziemlich runter.
Jackpot, dachte ich mir, als Rays Lachen verschwand. Er biss an, wäre auch ein Wunder, wenn nicht. Es schien ihn wirklich zu interessieren. Nur schwer konnte ich mir ein kleines Lächeln verkneifen. Meine Miene war immernoch eiskalt. "Was geht's dich an?", zischte ich zickig und warf ihm sogar einen Bitch Blick zu. Dann verdrehte ich wieder die Augenbrauen. Ich konnte einfach nicht so gemein zu ihm sein, ich bereute es direkt wieder. "Was, hat er es dir nicht erzählt?", fragte ich nun etwas netter. Kurz wartete ich seine Reaktion ab, bevor ich die nächsten gut überlegten Wörter aussprach. "Wir hatten beide zu viel getrunken. Es hat nichts bedeutet", gab ich schulterzuckend zu, und versuchte dabei, gelangweilt zu wirken. Nun stellte ich mich direkt vor ihn und baute direkten Augenkontakt auf. "Aber ja, wir hatten Sex", verkündete ich kalt.


      

why men great 'til they gotta be great? i just took a dna test, turns out i'm 100% that bitch, even when i'm crying crazy. yeah, i got boy problems, that's the human in me. bling bling, then i solve 'em, that's the goddess in me. you coulda had a bad bitch, non-committal. help you with your career, just a little, you're 'posed to hold me down, but you're holding me back. and that's the sound of me not calling you back... why men great 'til they gotta be great? don't text me, tell it straight to my face. best friend sat me down in the salon chair. shampoo press, get you out of my hair. fresh photos with the bomb lighting, new man on the minnesota vikings. truth hurts, needed something more exciting, bom bom bi dom bi dum bum bay. you tried to break my heart? oh, that breaks my heart, that you thought you ever had it, no, you ain't from the start. hey, i'm glad you're back with your bitch, i mean who would wanna hide this? i will never, ever, ever, ever, ever be your side chick. i put the sing in single. ain't worried 'bout a ring on my finger, so you can tell your friend, "shoot your shot" when you see 'em... it's okay, he already in my dm's.

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Ray

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Re: Zukunftsplay » 18

von Ray am 26.03.2019 21:47

„Es geht nicht darum in einer Sache besonders gut zu sein, A“, antwortete und lächelte mild. „Es geht um das große Ganze und da kann dir niemand etwas streitig machen.“ Ich sah wieder heraus auf die Ländereien. „Aber du brauchst nicht mich, der dir das sagt.“ Ich hatte immer angenommen, sie wusste, dass sie die Königin hier war. Niemand würde es wagen, sich mit ihr messen zu wollen. Ich dachte immer, sie brauchte keine Komplimente oder Jemanden, der ihr sagte, wie unglaublich sie war, aber gerade kamen mir da Zweifel. Vielleicht kannte ich sie doch gar nicht so gut, wie ich ignoranterweise immer angenommen hatte. Vielleicht war sie tief in ihrem Inneren auch nur ein Mädchen, das hin und wieder Bestätigung brauchte. Gerade von jemandem, der ihr so nahe stand. Oder aber mein vernebeltes Gehirn interpretierte gerade den größten Schwachsinn seit Menschengedenken. Ich sah ihr zu, wie sie an dem Joint zog und hob überrascht eine Augenbraue, als sie anfing zu husten. Es hatte mich schon beeindruckt, wie lange sie an dem Ding gezogen hatte, dafür dass sie so selten einen durchzog. Ich nickte und lachte leise. „Wäre vielleicht besser gewesen“, stimmte ich zu und beobachtete, wie sie wieder an dem Joint zog. Wie konnte jemand dabei nur so sexy aussehen? Die Art, wie sie das Wort Schokolade säuselte ließ mich grinsen. Wir beide hatten schon ordentlich einen im Tee und wie sich herausstellte, war das Gras doch nicht so beruhigend, wie ich vorhin angenommen hatte. Wenn ich nicht so oft kiffen würde, würde ich jetzt wahrscheinlich anfangen zu albern zu kichern und da die nächste halbe Stunde nicht mehr herauskommen. Bis es soweit war, müsste ich noch wesentlich mehr rauchen, denn das war eben der Nachteil an regelmäßigem Konsum. Man brauchte immer mehr um Effekte zu spüren. Wenn ich dabei an meinen Bruder und Nyx dachte, die Joints wie Zigaretten rauchten und man ihnen den Rausch überhaupt nicht anmerkte. Ich hob die Augenbrauen, als sie wieder mit dem Spiel von vorhin ankam. Und wieder erwähnte sie Jarik. Leider hatte ich seit dem Drei Besen wesentlich mehr Alkohol intus und meine Gefühlskontrolle war nichtmal mehr halb so gut wie vorhin. Mein Lachen verschwand. Ich drehte mich zu ihr und lehnte mich seitlich gegen die Brüstung der Platform, auf der wir standen. „Hattet ihr was?“ Ich konnte nicht warten und Jarik die Tage darauf ansprechen. Ich wollte es wissen, hier und jetzt. Ich nahm den Joint entgegen und nahm einen tiefen Zug, während ich mich doch wieder zur Brüstung wandte und mich mit den Armen daraufstützte. Ich aschte das Ende des Joint ab und sah zu, wie die Asche in den Abgrund unter uns segelte, während ich darauf wartete, dass Annika sich zu meiner Frage äußerte.

I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left

now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
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I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
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Annika

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Re: Zukunftsplay » 18

von Annika am 26.03.2019 14:16

Kurz warf ich ihm einen bösen Blick zu, als er anfing zu schmunzeln. Sicherlich würde er mich jetzt auslachen. Innerlich machte ich mich schon darauf bereit, ihm meine Meinung zu sagen, jedoch lachte er nicht. Stattdessen wurde er irgendwie ziemlich ruhig, und sagte mir, niemand würde an mich herankommen. Überrascht zog ich scharf die Luft ein, und vergas für einen Moment auszuatmen. Am liebsten würde ich ihn jetzt einfach über ihn herfallen, aber ich hielt mich zurück.
„Achja?“, fragte ich mit hochgezogenen Augenbrauen. „Und warum hast du dann eben was anderes behauptet?“, angezickt verschränkte ich meine Arme vor der Brust. Er konnte doch nicht das eine in einem Moment sagen, und genau das Gegenteil im Nächsten. Wollte er mich nur eifersüchtig machen? Provozieren wollte er mich aufjedenfall, das hatte ja auch blendend geklappt.
Kurz musterte ich Ray ausdruckslos, als er mir den Joint überreichte. „Ja“, gedankenverloren ließ ich meinen Blick schweifen. Die Aussicht war echt der Hammer hier oben. „Da hast du recht“, fügte ich noch hinzu und drehte mich nun wieder zu ihm. Ich war etwas wackelig auf den Beiden. Schließlich war ich eben betrunken gefühlte tausende Treppen auf High Heels hochgelaufen. Dazu schmerzten meine Füße auch deutlich. Also steckte ich mir den Joint in den Mund, und zog langsam ein während ich meine High Heels auszog und sie neben mich stellte. Meine Füße waren wegen dem Steinboden nun etwas kalt, aber der Schmerz ließ um einiges nach.
Dann nahm ich den Joint wieder in die Hand, um auspusten zu können. Da ich nun etwas länger, als es eigentlich gut gewesen wäre, eingezogen hatte, musste ich nun laut husten. Dabei hielt ich mir die Hand vor meinen Mund, und entschuldigte mich leise, als es langsam wieder ging. „Wir hätten was zu trinken mitnehmen sollen“, murmelte ich leicht gereizt. „Eistee“, fügte ich dann hinzu und schmunzelte bei dem Gedanken. „Und Schokolade“, säuselte ich betrunken, wieder zog ich am Joint. Als ich mich wieder von ihm weg drehte, und in die Ferne schaute, pustete ich langsam den Rauch aus.
„Schade, dass das Spiel so früh geendet ist“, begann ich meinen Akt der Manipulation leise. „Ich hätte nur zu gerne die Sechs gewürfelt“, säuselte ich und versuchte, mein Lächeln dabei zu verbergen. Was mir nicht sonderlich gut geling. Wieder drehte ich mich zu Ray, ich schaute ihm tief in die Augen, während ich noch einen Zug nahm. „Jarik hätte sich gefreut“, provozierte ich ihn und streckte ihm nun wieder den Joint entgegen.


      

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Ray

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Re: Zukunftsplay » 18

von Ray am 25.03.2019 23:16

Ihre Antwort überraschte mich, denn sie wirkte ganz und gar nüchtern und ehrlich. Ich hatte nie und nimmer damit gerechnet, dass sie so frei heraus sagen würde, warum sie es getan hatte. Früher hatte es nie Geheimnisse zwischen uns gegeben, doch seit wir angefangen hatten, immer mal wieder was miteinander zu haben, hatte sich das ein wenig geändert. Wir hatten angefangen, diese nüchterne Ehrlichkeit gegen diese provokanten Spielchen auszutauschen und ich ertappte mich oft dabei, wie ich die alten Zeiten vermisste. Doch im nächsten Moment hatte dieses ewige Hin und Her auch was aufregendes und reizvolles. Von den Nächten mit ihr ganz zu schweigen und die waren es einfach wert, auch wenn mir die alte Leichtigkeit zwischen uns eben manchmal fehlte. Umso wohliger war jetzt das Gefühl, das mich überkam, als sie mir die Wahrheit sagte. Ohne ein laszives Augenzwinkern oder zweideutiges Gerede. So wie früher. Mein rechter Mundwinkel verzog sich zu einem ebenso ehrlichen Lächeln. „Niemand würde je an dich herankommen, A“, antwortete ich wahrheitsgetreu ohne ihren Augen dabei aus dem Blick zu lassen. „Niemand.“ Ich sagte es und sah dann wieder zu Stacy und dem Hauselfen, der sich an die Arbeit machte. Mehr brauchte und würde ich dazu nicht sagen, denn es war eine Feststellung und erwartete nicht, dass sie darauf noch etwas antwortete. Wenn ich etwas wirklich meinte, benutzte ich meist nicht viele Worte. Das lag in der Familie. Mein Bruder redete auch immer nur das Nötigste und gegen ihn war ich bereits das reinste Plappermaul. Ich wusste nicht so recht, ob ich die Art, wie sie mit dem Elfen redete süß oder verrückt finden sollte. Irgendwie war es schon ein wenig süß zu sehen wie Annie, Königin von Hogwarts und der Albtraum aller Mädchen, mit einem so niederen Wesen liebenswürdiger sprach als mit den meisten Menschen. Andererseits waren Hauselfen einfache Nutzwesen, die ihre Aufmerksamkeit überhaupt nicht würdig waren. Ich würde wohl nie verstehen, was sie an ihnen fand. Aber wenn sie es glücklich machte, würde ich sie nicht daran hindern. Ich stand schon an der Tür, als sie an mir vorbeiging und dann mitteilte, dass sie mitkommen wollte. Innerlich musste ich natürlich breit grinsen, denn ich hatte gehofft, dass sie trotz der Vorkommnisse noch mitkommen würde. Hätte sie mich jetzt einfach stehenlassen, hätte ich den mit Abstand beschissensten Abend aller Zeiten gehabt und es hätte mir wahrscheinlich doch tatsächlich einen ziemlichen Stich versetzt. Den Weg durchs Schloss beschritten wir schweigend und ab und zu innehaltend, um zu lauschen, ob jemand kam. Doch ohne dass jemand uns entdeckte erreichten wir schließlich den Astronomieturm. Ein paar tausend Treppenstufen später waren wir endlich da, wo ich schon vor Stunden hatte sein wollen und zündete den neuen Joint an. Dann genoss ich den Ausblick und reichte den Joint an Annie weiter. „Ist lange her, seit wir das das letzte Mal gemacht haben“, stellte ich fest, immer noch den Blick über die Landschaft streifend. Das letzte Mal hatten wir vor bestimmt drei oder vier Monaten zusammen gekifft und es fühlte sich noch viel länger an.

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And without that in my life I'm depressed
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You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
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And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
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Annika

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Re: Zukunftsplay » 18

von Annika am 23.03.2019 16:10

Es freute mich, dass er mir zustimmte, sie würde lustig aussehen. Sie schien ihn auch garnicht wirklich zu interessieren, was mich umsomehr freute. Seinen ernsten Blick erwiderte ich, gespannt wartete ich darauf, was er von mir wissen wollte. Kurz überlegte ich, was ich auf diese Frage antworten sollte. "Ich mag es nicht, wenn jemand besser ist als ich. Egal wodrin. Das weißt du", leider hörte man ziemlich heraus, dass ich verletzt war. "Du hast mich einfach provoziert", meinte ich schulterzuckend. Auch wenn das die Wahrheit war, war es nicht der wahre Grund, warum ich sie geschlagen hatte.
Die Wahrheit war, dass ich komischerweise eifersüchtig gewesen war. Aber das würde ich niemals zugeben. Vorallem nicht vor Ray. Er war ein Playboy, er würde damit nicht aufhören wollen, wegen mir. Zwischen uns würde nie mehr laufen, als jetzt. Außerdem machten mir diese Gefühle irgendwie Angst, ich wünschte, ich könnte sie einfach abstellen.
Kurz verdrehte ich meine Augen. Wieso musste er so gemein zu dem Hauselfen sein? Aber egal, mich ging es ja eh nichts an, und ändern könnte ich auch nichts daran. Die wenigsten waren bezüglich der Hauselfen meiner Meinung, die meisten verachten sie. Rays Familie gehörte auch dazu. Kurz musste ich aufgrund seines Ausdrucks schmunzeln. Dann ging ich ebenfalls auf die Tür zu, vorher blieb ich aber noch bei dem Hauselfen stehen. "Lass dir ruhig zeit. Hauptsache du machst es gut", lächelte ich ihm leise zu.
Dann ging ich weiter auf Ray zu und schloss die Tür hinter mir. "Ich kommte mit", teilte ich ihm überflüssig mit und ging dann mit ihm die Treppen runter. Einige Augen lagen auf uns, während wir durch den Gemeinschaftsraum gingen, um zum Ausgang zu gelnagen. Als wir auf dem Astronomieturm angekommen waren, lehnte ich mich an die Mauer und schaute gedankenverloren in die Ferne. Da wir uns durch das ganze Schloss schleichen mussten, konnten wir auf dem Weg hierher kein Wort reden. Und nun, wo wir es wieder konnten, fehlten mir die Worte. Bloß ein "Danke" verließ meinen Mund, als er mir den Joint reichte.


      

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Ray

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Re: Zukunftsplay » 18

von Ray am 21.03.2019 07:49

Mein Gehirn war wirklich benebelt und die Wirkung zeigte sich jetzt mehr und mehr, als ich in den Schlafsaal zurückkehrte und mir das Mess ansah. „Ein bisschen lustig ist es schon irgendwie“, gab ich dann zu und mein Mundwinkel zuckte tatsächlich ein bisschen. Vielleicht lag es daran, dass ich einen Ausweg gefunden hatte und mich nicht mehr damit auseinandersetzen musste, vielleicht von der Schule zu fliegen. Vielleicht aber auch, weil es wirklich ziemlich lustig war, wenn ich genauer darüber nachdachte. Wenn es eine andere Sorte Gras gewesen wäre, wäre ich aus dem Lachen jetzt wahrscheinlich nicht mehr herausgekommen. Ich warf einen Seitenblick auf Annie, die mit verschränkten Armen ihr Werk betrachtete. „Ehrlich“, ich sah sie ernst an. „Wieso hast du das gemacht?“ Ich legte den Kopf ein wenig schief und beobachtete ihre Reaktion mit verschränkten Armen. Ich würde manchmal soviel dafür geben, um in ihren wunderschönen blonden Kopf reinschauen zu können, aber leider waren meine Legilimentikfähigkeiten noch sehr ausbaufähig und außerdem würde ich sie bei ihr vermutlich eh nie ohne ihre Erlaubnis anwenden. Hinter mir ertönte ein Gestotter und ich zog die Stirn kraus und warf einen Blick über die Schulter. Einer unserer Hauselfen war aufgetaucht und verbeugte sich gerade so tief, dass seine Nasenspitze den Boden berührte. Ich wollte gerade den Mund öffnen, um den Elfen anzuherrschen, er solle sich gefälligst beeilen, doch Annie kam mir zuvor. Sie ging auf das Wesen zu und tat etwas, dass mir nie im Leben einfallen würde: sie begrüßte ihn. Sie tat das immer und es war eine Eigenart, die ich zwar nicht verstand, aber mich auch nicht weiter störte. Elfen waren dazu da, Zauberern zu dienen. Wie man sie behandelte war einem selbst überlassen, klar war jedoch, dass sie die Arbeit brauchten. Deshalb verstand ich auch nicht, wieso Annika den Hang dazu hatte, ständig welche bei sich zu Hause zu befreien. Was sollten die Viecher denn auch mir ihrer Freiheit?! Aber ich beließ es einfach immer dabei. Wenn es sie glücklich machte, sagte ich dazu meinstens einfach nichts mehr. Und solange die Elfe nicht auf die Idee kam, mich jetzt plötzlich auch mit Du anzusprechen, war es mir auch egal. Annie zeigte derweil auf Stace und der Elf lief an mir vorbei und verbeugte sichh nochmal, bevor er sich ans Werk machte. „Beeil dich“, sagte ich noch mit Nachdruck an ihn gewandt, bevor ich mich auf das Bett gegenüber hinsetzte. Dann stand ich kurz darauf wieder auf und ging ein Stück in Richtung Tür. „Ich brauch den jetzt“, teilte ich A mit und zog meinen zweiten Joint aus der Hemdtasche. „Kommst du mit, oder willst du deiner besten Freundin dabei zusehen, wie sie wieder...hart wird?“ Ich verzog kurz das Gesicht, weil das so bescheuert klang, aber mir fiel auch gerade kein besserer Ausdruck ein.

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Coralie

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Re: Zukunftsplay » 18

von Coralie am 18.03.2019 20:57

Annika:

Eifrig nickte ich, als er mich darum bat, sie nicht umzubringen. "Versprochen", rief ich ihm noch hinterher. Sobald die Tür sich verschlossen hatte, drehte ich mich zu Stacy und flüsterte kaum hörbar: "Doch nicht hier". Ich war nicht dumm, ich würde niemanden in Hogwarts umbringen. Vorallem weil es viel zu viele Zeugen gab, die erzählen würde, ich wollte nach Ray und der Leiche schauen. Zwar hatte ich noch nie jemanden umgebracht, und ich hoffte, es würde auch nie dazu kommen, trotzdem wusste ich, dass ich es schaffen würde. Ich würde es schaffen, weiterzuleben, und mir keine Vorwürfe zu machen. Außerdem war meine Wut manchmal so groß, dass ich mir alles zutrauen würde.
"Naja", begann ich zu erklären, als er mich fragte, was ich meinen würde. "Ihr Anblick amüsiert mich ziemlich. Ich genieße es, sie anzusehen", höhnisch grinste ich und zuckte gleichzeitig mit den Schultern. "Wenns nach mir gänge, würde ich sie so lassen", scherzte ich. Natürlich würde ich sie nicht so lassen, schließlich würde ich dafür eine Menge Ärger bekommen. Bei mir wäre das nichtmals so schlimm, ich würde schon eine Ausrede finden, und meine Eltern hatten immernoch das letzte Wort. Jedoch würde Ray auch mit hineingezogen werden, und dass würde ihm einen Schulverweis einfangen.
Schnell drehte ich meinen Kopf, als ich ein unsicheres Gestottere gehörte. Rays Haushelf stand im Zimmer, verunsichert spielte er mit seinen Fingern und stotterte vor sich hin. Sofort legte sich ein freundliches Lächeln auf meine Lippen, und als der Hauself mich erkannte, entspannte er sich ebenfalls sichtlich. Wir beide verstanden uns gut, generell mochte ich Hauselfen. Ich war total dagegen, diese süßen Wesen wie Diener zu halten. Natürlich hatten wir auch einige, jedoch befreite ich jeden einzelnen mit der Schenkung von Kleidung, bis meine Eltern schließlich aufgaben. Auch Ray hatte ich versucht einzureden, dass das nicht richtig war, aber es schien ihn nicht wirklich zu interessieren.
"Hey", langsam ging ich auf ihn zu und beugte mich zu ihm hinunter. "Schön, dass du da bist", begrüßte ich ihn und streichte kurz über seinen Kopf. "Hallo Miss Yaxley. Wie geht es Ihnen?", fragte er immernoch leicht ängstlich. Wahrscheinlich war es alles einwenig viel für ihn, hier in Hogwarts. Mit der Antwort "Mir geht es gut, danke", versuchte ich ihn daran zu errinern, dass wir beim Du waren. Dann schaute ich in seine Hände, in denen er eine Tube Skelewachs hielt. "Du bist ein Schatz", langsam stellte ich mich wieder hin und drehte ihm den Rücken zu. "Da liegt die Gummipuppe", teilte ich ihm mit wieder in einer unfreundlichen Stimme mit und zeigte auf Stacy. Dann setzte ich mich auf einen Stuhl und zündete mir eine Zigarette an, während ich den Haushelf dabei beobachtete, wie er Stacy heilte.

   

girls ain't got punchlines or flow, i have both and an empire also. keep gettin' gifts from santa claus at the north pole
today i'm icy, but i'm prayin' for some more snow. let that ho-ho, let that ho know he in love... he in love with that coco. why these girls don't never be learnin'? you girls will never get what i be earnin', i'm still gettin' plaques, from my records that's urban. ain't gotta rely on top 40, i am a rap legend. just go ask the kings of rap, who is the queen and things of that. nature? look at my finger, that is a glacier, hits like a laser. drippin' on that work, trippin' off that perc. flippin' up my skirt and i be whippin' all that work. takin' trips with all them ki's, car keys got b's. stingin' with the queen bey and we be whippin' all of that d 'cause we dope girls we flawless, we the poster girls for all this. we run around with them ballers, only real men in my call list.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.03.2019 20:59.

Ray

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Beiträge: 153

Re: Zukunftsplay » 18

von Ray am 17.03.2019 21:02

Sie fuhr mich im gleichen Ton an, wie ich sie eben angegriffen hatte. Unsere Anspannung konnte man beinahe hören und dass mein Gehirn so verlangsamt von dem Alkohol und dem Gras war, machte es irgendwie nicht besser. Annie stand mit verschränkten Armen und immer noch ohne Bluse vor mir und sah mich vorwurfsvoll an. Natürlich würde ihr Zauber wirken, aber es würde einfach zu viele Fragen aufwerfen, sie hier so liegen zu lassen und ich konnte es mir nicht leisten, dass die Spur zu mir zurückführte. Oben angekommen war mir klar, dass der einzige Ausweg war, meinen Bruder um Hilfe zu bitten. Koste es was es wolle. Annikas Blick, war definitiv ZU freundlich, als sie mir versicherte, hier zu warten bis ich wiederkam. Ich kannte sie gut genug zu wissen, dass sie etwas im Schilde führte, aber alles was sie jetzt noch anrichten konnte, war jetzt eh egal. Egal, was für eine Lösung Ragnar vielleicht für das Problem hatte, was auch immer Annie jetzt tat, es würde mit dem Rest verschwinden. Ich hielt kurz inne und sagte schließlich einfach: „Bring sie nicht um, ja?“ Mehr wollte ich nicht. Was auch immer sie Stacy noch antun wollte, es war im Grunde egal. Wir würden es reparieren können. Aber eine Leiche wäre nochmal ein ganz anderes Problem und ich hatte kein Interesse daran, meinen Abschluss in Askaban machen dürfen.

Als ichh zurückkahm, war Annies Blick sogar noch unglaubwürdiger als vorher. Ich kannte dieses falsche Lächeln und meistens bedeutete es nichts Gutes. „Ah ja?“, fragte ich genauso wenig überzeugend wie ihr Lächeln. „Freut mich zu hören.“ Die beiden beste Freunde? Im Leben nicht. Doch ich konnte sehen, dass Stacy noch atmete, also wollte ich lieber gar nicht wissen, was A angestellt hatte. Bei ihr konnte das so ziemlich alles sein. Ich ließ mich auf einen Stuhl neben dem Bett fallen und raufte mir die Haare. Dann sah ich auf, als A mich provokant anschaute und zog misstrauisch die Stirn kraus. „Was meinst du?“ Ich stützte mich mit den Ellenbogen auf meine Oberschenkel und musterte A. Irgendetwas hatte sie vor und es konnte nichts Gutes sein. Und wieder hasste ich mich selbst dafür, auf die Party gegangen zu sein. Ansonsten hätte ich jetzt mit Annika alleine auf dem Astronomieturm gesessen, gekifft und den besten Sex meines Lebens gehabt. Stattdessen saß ich hier mit einer Gummipuppe, einer unberechenbaren und dabei zienlich heißen Sexbombe und einem völlig benebelten Kopf, der sich bereits moralisch darauf vorbereiten musste, die nächsten Monate jede kleine Drecksarbeit für meinen Bruder zu erledigen.

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It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
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I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.

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Annika

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Re: Zukunftsplay » 18

von Annika am 16.03.2019 22:22

Genervt zuckte ich nur mit den Schultern, als er mich als Spielmacher bezeichnete. Ja, ich hatte dabei vorgehabt, ihn eifersüchtig zu machen, aber den Anschein hatte er nicht wirklich geweckt. Ich wollte ihn aber nicht dazu bringen, mit einer anderen in ein Zimmer zu verschwinden und sich befriedigen zu lassen. Das war ganz sicher nicht mein Ziel gewesen. "Hey, fahr mich nicht so an!", beschwerte ich mich laut und machte dabei eine Handbewegung. "Das hab ich doch getan", raunte ich wütend und schüttelte fassungslos den Kopf. "Doch als sie ihren Zauberstab gezogen hat, bekam ich Panik. Und das war halt der erste Spruch, der mir in den Sinn kam. Immernoch besser als ein Unverzeihlicher Fluch, nicht?", verteidigte ich mich beleidigt und verschränkte meine Arme vor der Brust. Langsam wurde mir auch etwas kalt, schließlich lag meine Bluse immernoch unten. 
Fragend folgte ich seinem Blick. "Wenn du mich den Zauber machen lässt wirkt er ganz sicher", fauchte ich. Dachte er wirklich, ich war eine schlechte Hexe? Immerhin hatte ich seiner Ex gerade jeglichen Knochen entfernt, und dabei hatte ich mich vor Wut nichtmals konzentriert. "Nagut", murmelte ich kaum hörbar und ging ihm vorraus die Treppe nach oben. Oben angekommen stoß ich die Tür zu ihrem Schlafsaal auf. Ich hatte sie diesem zugewiesen, tatsächlich hatte sie mal in meinem geschlafen, doch als Colleen nach Hogwarts kam, musste sie für die Franzosin den Platz räumen. Das hatte mich auch überrascht, schließlich mochte ich Franzosen sonst nicht. Aber sie war eben keine typische Franzosin. Heute teilte ich mir einen Schlafsaal mit ihr, Beth, Mae und Prudence. Und das, obwohl Colleen und Mae ein Jahr über uns waren. Ich hatte sie einfach getauscht, bis jetzt war es entweder noch niemandem aufgefallen, oder die Lehrer interessierte es einfach nicht.
"Du hast Recht", musste ich bedrückt zugeben. Also dachte er nicht, ich war eine schlechte Hexe. Das wäre ja auch absurd gewesen. Leicht amüsiert beobachtete ich, wie er sich seinen hübschen Kopf zerbrach. Mir war eigentlich egal, was mit ihr passierte, ich könnte sie auch einfach mit dem Todesfluch erpressen. Aber warum sorgte Ray sich so für sie? Bestimmt nur, um es nicht so aussehen zu lassen, als hätte er was damit zu tun. Ich bezweifelte doch sehr, dass ihm etwas an ihr lag. Als er dann seinen Plan erklärte, stand ich mit gefaltenden Händen da und lächelte etwas zu freundlich. "Okay. Ich warte hier", lächelte ich brav, wahrscheinlich wusste er schon, dass ich genau das Gegenteil machen würde.
Sobald er die Tür hinter sich schloss, fielen meine Mundwinkel nach unten, genervt verdrehte ich die Augen, bevor ich mich zu Stacy umdrehte. Als ich ein teuflisches Lächeln aufsetzte, und langsam auf sie hinzuging, konnte ich ihre Panik quasi riechen. "So Stacy...", langsam setzte ich mich neben sie aufs Bett, ohne mein Lächeln dabei abzulegen. "Wenn du nur irgendjemanden von dieser Sache erzählst... Solltest du dich warum auch immer doch noch dran erinnern können...", langsam beugte ich mich zu ihr vor, meine Mimik wurde wieder ernst. "Dann werde ich dich umbringen", einen Moment lang schaute ich ihr nur in die Augen, dann fiepste ich triumphierend und lächelte sie dabei falsch an. "Der Look steht dir übrigens fantastisch, schade, dass Ray dich gleich reparieren wird", knirschte ich mit zusammen gebissenen Zähnen. 
Sofort sprang ich vom Bett auf, als Ray den Raum wieder betrat, und legte wiedermals dieses überfreundliche Lächeln auf. "Ja, alles bestens. Wir beide haben uns sogar angefreundet", scherzte ich lächelnd. "Ich glaub wir sind jetzt beste Freunde", quiekte ich aufgeregt und drehte mich kurz zu Stacy, dabei grinste ich breit. Dann hörte ich ihm gespannt zu, was für eine Lösung er nun gefunden hätte. "Hört sich doch gut an. Aber vorher sollten wir noch kurz ihren Anblick genießen, findest du nicht?", fragte ich ihn nun provokant.


      

why men great 'til they gotta be great? i just took a dna test, turns out i'm 100% that bitch, even when i'm crying crazy. yeah, i got boy problems, that's the human in me. bling bling, then i solve 'em, that's the goddess in me. you coulda had a bad bitch, non-committal. help you with your career, just a little, you're 'posed to hold me down, but you're holding me back. and that's the sound of me not calling you back... why men great 'til they gotta be great? don't text me, tell it straight to my face. best friend sat me down in the salon chair. shampoo press, get you out of my hair. fresh photos with the bomb lighting, new man on the minnesota vikings. truth hurts, needed something more exciting, bom bom bi dom bi dum bum bay. you tried to break my heart? oh, that breaks my heart, that you thought you ever had it, no, you ain't from the start. hey, i'm glad you're back with your bitch, i mean who would wanna hide this? i will never, ever, ever, ever, ever be your side chick. i put the sing in single. ain't worried 'bout a ring on my finger, so you can tell your friend, "shoot your shot" when you see 'em... it's okay, he already in my dm's.

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Ray

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Re: Zukunftsplay » 18

von Ray am 16.03.2019 15:18

Ich begutachtete Annikas Werk, das wie ein großer Gummiklumpen auf dem Boden lag. „Du hast die Spielregeln gemacht, A“, schnaubte ich als Antwort auf ihren Kommentar und wenn ich nicht bereits so breit gewesen wäre, wäre ich vielleicht wütend geworden. Das ganze Spiel zielte darauf ab, Leute intimer zusammenzubringen, als sie meistens wollten und das schloss A und mich ein. Wenn wir den anderen nicht mit anderen zusammen sehen wollten, hätten wir uns von vornherein nicht darauf einlassen sollen. Ich wusste jetzt zumindest ganz klar, dass ich es mir nicht weiter reinziehen konnte, wie Annie mit anderen Typen rummachte. Das hielt ich heute einfach nicht aus. Als ich Stace schließlich hochhob und Anstalten machte, den Raum zu verlassen, stellte sich A direkt vor uns und versperrte uns den Weg. An dem was sie sagte war was dran, aber ich wusste auch nicht, was wir sonst mit ihr machen sollten. Vor allem weil ich mir nicht ausmalen wollte, was Stacy verlangen würde, damit sie nichts von dem Vorfall erzählte. Am Ende wollte sie wieder eine Beziehung und das war wirklich das Letzte, was ich mit ihr wollte. Ich sah mich kurz fragend um, und überlegte fieberhaft nach einem Ausweg. Dann sah ich Annie wütend an. „Wieso musstest du denn auch ausgerechnet Brackium nehmen?!“, fuhr ich sie an. „Hättest du ihr nicht einfach eine reinhauen können? Weiß der Geier wie wir jetzt an Skelewachs rankommen.“ Ich sah Stacy an, die wie eine Puppe in meinen Armen hing. Doch Annika hatte recht, wir konnten nicht in den Krankenflügel. Vor allem ich konnte das nicht, immerhin war ich bei all meinen Fehltritten schon beinahe auf Bewährung hier in Hogwarts. So kurz vor meinem Abschluss durfte ich einen Rausschmiss nicht riskieren. Das würde meinen Namen, meine Familie und mein Erbe bedeuten, denn meine Familie würde mich verstoßen, enterben und sicherlich dafür sorgen, dass ich weit genug weg verschleppt und eingesperrt wurde, dass ich nie wieder jemandem mit dem Namen Nott in die Augen sehen könnte. Doch als sie vorschlug, Stacy einfach die Erinnerungen zu löschen schüttelte ich den Kopf. „Das reicht nicht“, ich warf einen Blick hinter mich, wo die anderen noch immer seelenruhig weiterspielten. „Lass uns erstmal hier verschwinden.“ Ich nickte in Richtung der Treppe, die neben uns zu den Schlafsälen hoch führte und folgte Annika dann die Treppen nach oben. Ich wusste, wo Stacys Schlafsaal war und bugsierte sie schließlich zu ihrem Bett, auf das ich sie ein wenig zu grob fallen ließ. Dieses gummiartige Gefühl von ihrem Körper war wirklich widerlich und ich musste mich zusammenreißen, mich nicht zu schütteln. Dann fuhr ich mir mit beiden Händen verschränkt durch die Haare und über den Nacken und verharrte so, während ich auf das Problem vor uns starrte. „Wir können ihr nicht einfach die Erinnerung löschen und so hier liegen lassen“, fing ich an. „Das würde zu viele Fragen morgen früh aufwerfen und jeder hat gesehen, wann sie verschwunden ist.“ Nein, das ging auf keinen Fall. Wir mussten ihr Skelewachs besorgen und anschließend das Gedächtnis löschen. Ich atmete angestrengt tief ein und aus und ging dann Richtung Tür. „Bleib kurz hier und sorge dafür, dass keiner sie sieht“, murmelte ich an Annie gewandt. „Ich versuche Ragnar über den Kamin in dem leeren Kerkerraum zu erreichen.“ Dann schloss ich die Tür hinter mir und atmete nochmal tief ein und aus. Hier und jetzt die Kontrolle zu verlieren wäre eine Katastrophe, also machte ich mich auf zu dem leeren Raum, der neben dem Klassenzimmer für Zaubertränke lag und von dem wir häufiger Gespräche nach Hause machten, wenn der Kamin im Gemeinschaftsraum besetzt war.



Zwanzig Minuten später kehrte ich zu Annie und Stacy zurück. „Ist alles gut gegangen?“, fragte ich und zog Annika ein Stück von Stacy weg, damit sie nicht alles mitbekam. Auch wenn das jetzt eh egal war. „Ragnar schleust einen Hauselfen her, der nimmt Stacy mit und kümmert sich darum, dass sie morgen früh hier wieder aufwacht, mit Knochen, ohne Erinnerungen.“ Stacy würde einfach aufwachen und denken, sie hatte einen Filmriss. Ich wollte jedoch gar nicht wissen, was mein Bruder jetzt von mir verlangen würde. Denn bei ihm hatte alles seinen Preis und mich graute es davor, jetzt in seiner Schuld zu stehen.

I'm just out here chasing my dreams, girl
But it's crazy cause that dream cost me my dreamgirl
Promised you I wouldn't change before I left

now I think leaving is the one thing I regret
Cause the one thing I possess
It wasn't materials, wasn't drugs, wasn't clothes, or any part of success
It was you
And without that in my life I'm depressed
You became the new drug I couldn't get
But I wouldn't show it, instead got on that bus and left you blowing in the wind
Shit, and it's fucked up, cause every girl I'm with I see your face.
tenor_1_1.gif
I never thought for a minute,
If you showed me a picture of my life now, that you wouldn't be in it
Took me a couple of years to say I love you, but I meant it when I said it,
It wasn't much of a romantic, but you get it
You didn't really smoke but when I rolled it up you hit it, and we lit it up
Shotgun in our kisses
And fuck these other bitches, baby, fuck these other bitches in my bunk,
staring up at all your pictures that you sent me on my birthday, remember that?
Cause I couldn't forget it,
Like I forgot yours, but I'm sorry and I said it, I admit it,
I fucked up and I lied but this is true,
I don't know what home is because I'm lost without you.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.03.2019 15:19.
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