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Re: Eingangshalle
von Coralie am 29.03.2019 22:54Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen. "Freut mich", antwortete ich ehrlich und biss wieder in mein Sandwich hinein. Dann schluckte ich hinunter, sobald mein Mund wieder leer war drehte ich meinen Oberkörper leicht zu ihm. "Ryan, dass ist doch ein super Angebot! Du wärst ein Idiot, würdest du es nicht annehmen", versuchte ich ihn angestrengt zu überzeugen. Dann verdrehte ich kurz meine Augen, jedoch eher wegen mir selber. Es war so typisch Ich, ihn jetzt von etwas überzeugen zu wollen, was er vielleicht garnicht wollte.
"Ich meinte...", begann ich und holte kurz tief Luft. "Du bist wirklich gut. Wirklich. Und wenn du Interesse daran hast, solltest du es tun. Ich meine, was gibts denn schon zu verlieren?", lächelte ich ihm aufmunternd zu. "Es ist nur ein Spiel. Aber wenn du es nicht machen willst - Dann solltest du es auch nicht. Außerdem finde ich es wichtig, eine vernünftige Ausbildung zu haben", fügte ich noch hinzu. Oh Gott, ich hörte mich wie seine Mutter an. Nun drehte ich mich wieder zu dem Tisch und nahm meine Teetasse in die Hand. Langsam pustete ich, da die Tasse noch heiß war. Vorsichtig trank ich dann einige Schlücke, bevor ich die Tasse wieder vor mich stellte. Kurzerhand griff ich in meine Tasche und holte ein Erfrischungstuch hinaus.
Nachdem ich meine Hände gesäubert hatte, schmiss ich das Tuch in einen mini Mülleimer, der auf dem Tisch stand. Aus Höflichkeit bat ich Ryan ebenfalls ein Tuch an. Ich wusste, ich würde alleine noch fünf Tücher für dieses Essen verschwenden. Kurz nickte ich ihm zu, als er sich für die Vergleiche bedankte. "Nur ums klarzustellen", kurz legte ich eine künstlerische Pause ein. "Du bist der Tag. Und Weiß", lächelte ich breit.
Ich stimmte ebenfalls in sein Lachen ein. "Nichtmals Mädchen?", wiederholte ich neugierig. "Was ist denn mit dir los?", scherzte ich kichernd. "Nein, aber echt", ich beruhigte mich wieder und wurde ernster. "Danke für deine Hilfe, aber ich komme schon zurecht", versicherte ich ihm. "Und red nicht so, als wäre Essen etwas banales. Essen ist zufälligerweise auch meine Leidenschaft. Wie man an meinen Speckröllchen sehen kann", grinste ich schulterzuckend. Es war kein Geheimnis, dass ich einwenig mehr auf den Rippen hatte. Aber ich war zufrieden damit, außerdem bezeichnete ich meinen Körper als normal - Diese ganzen Magersüchtigen Models würden mich wohl als 'Curvy' bezeichnen.

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today i'm icy, but i'm prayin' for some more snow. let that ho-ho, let that ho know he in love... he in love with that coco. why these girls don't never be learnin'? you girls will never get what i be earnin', i'm still gettin' plaques, from my records that's urban. ain't gotta rely on top 40, i am a rap legend. just go ask the kings of rap, who is the queen and things of that. nature? look at my finger, that is a glacier, hits like a laser. drippin' on that work, trippin' off that perc. flippin' up my skirt and i be whippin' all that work. takin' trips with all them ki's, car keys got b's. stingin' with the queen bey and we be whippin' all of that d 'cause we dope girls we flawless, we the poster girls for all this. we run around with them ballers, only real men in my call list.
Re: Zukunftsplay » 18
von Coralie am 18.03.2019 20:57Eifrig nickte ich, als er mich darum bat, sie nicht umzubringen. "Versprochen", rief ich ihm noch hinterher. Sobald die Tür sich verschlossen hatte, drehte ich mich zu Stacy und flüsterte kaum hörbar: "Doch nicht hier". Ich war nicht dumm, ich würde niemanden in Hogwarts umbringen. Vorallem weil es viel zu viele Zeugen gab, die erzählen würde, ich wollte nach Ray und der Leiche schauen. Zwar hatte ich noch nie jemanden umgebracht, und ich hoffte, es würde auch nie dazu kommen, trotzdem wusste ich, dass ich es schaffen würde. Ich würde es schaffen, weiterzuleben, und mir keine Vorwürfe zu machen. Außerdem war meine Wut manchmal so groß, dass ich mir alles zutrauen würde.
"Naja", begann ich zu erklären, als er mich fragte, was ich meinen würde. "Ihr Anblick amüsiert mich ziemlich. Ich genieße es, sie anzusehen", höhnisch grinste ich und zuckte gleichzeitig mit den Schultern. "Wenns nach mir gänge, würde ich sie so lassen", scherzte ich. Natürlich würde ich sie nicht so lassen, schließlich würde ich dafür eine Menge Ärger bekommen. Bei mir wäre das nichtmals so schlimm, ich würde schon eine Ausrede finden, und meine Eltern hatten immernoch das letzte Wort. Jedoch würde Ray auch mit hineingezogen werden, und dass würde ihm einen Schulverweis einfangen.
Schnell drehte ich meinen Kopf, als ich ein unsicheres Gestottere gehörte. Rays Haushelf stand im Zimmer, verunsichert spielte er mit seinen Fingern und stotterte vor sich hin. Sofort legte sich ein freundliches Lächeln auf meine Lippen, und als der Hauself mich erkannte, entspannte er sich ebenfalls sichtlich. Wir beide verstanden uns gut, generell mochte ich Hauselfen. Ich war total dagegen, diese süßen Wesen wie Diener zu halten. Natürlich hatten wir auch einige, jedoch befreite ich jeden einzelnen mit der Schenkung von Kleidung, bis meine Eltern schließlich aufgaben. Auch Ray hatte ich versucht einzureden, dass das nicht richtig war, aber es schien ihn nicht wirklich zu interessieren.
"Hey", langsam ging ich auf ihn zu und beugte mich zu ihm hinunter. "Schön, dass du da bist", begrüßte ich ihn und streichte kurz über seinen Kopf. "Hallo Miss Yaxley. Wie geht es Ihnen?", fragte er immernoch leicht ängstlich. Wahrscheinlich war es alles einwenig viel für ihn, hier in Hogwarts. Mit der Antwort "Mir geht es gut, danke", versuchte ich ihn daran zu errinern, dass wir beim Du waren. Dann schaute ich in seine Hände, in denen er eine Tube Skelewachs hielt. "Du bist ein Schatz", langsam stellte ich mich wieder hin und drehte ihm den Rücken zu. "Da liegt die Gummipuppe", teilte ich ihm mit wieder in einer unfreundlichen Stimme mit und zeigte auf Stacy. Dann setzte ich mich auf einen Stuhl und zündete mir eine Zigarette an, während ich den Haushelf dabei beobachtete, wie er Stacy heilte.

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Re: Eingangshalle
von Coralie am 12.03.2019 20:21Zusammen mit Ryan setzte ich mich an den Hufflepuff Tisch, einige nickten uns kurz zu, als sie uns sahen. Ich fand es überhaupt nicht komisch, dass ein Gryffindor bei uns saß. Wir waren nicht wie Slytherins, wir hießen andere Häuser gerne willkommen. Und sowieso mochte sogut wie jeder Ryan, es war auch schwer, ihn nicht zu mögen. Meiner Meinung nach sogar unmöglich. Auch ich setzte mich gerne mal an den Gryffindor Tisch, auch in Ravenclaw hatte ich einige Freunde. Nur den Tisch von Slytherin mied ich, generell mied ich Slytherins. Klar, nicht alle waren böse... Aber die Mehrheit schon. Diese negative Energie, und die Arroganz, war einfach nichts für mich.
Es brachte mich zum Grinsen, wie ausgelassen er sich mit seinen Freunden unterhielt, die weiter weg von uns standen. Es machte ihm garnichts aus, dass er eine Menge Aufmerksamkeit auf sich zog. "Wie läufts eigentlich mit dem Quidditch?", fragte ich interessiert, als sein Freund ansprach, dass er ja der beste Hüter sei. Auch ich interessierte mich sehr an Quidditch, auch wenn ich nicht wirklich die sportlichste war. Sowieso mochte ich es nicht, zu spielen. Die Gefahr, zu stürzen, und in Dreck zu fallen, war mir zu hoch.
Nickend hörte ich ihm zu, tatsächlich fand ich es sehr erstaunlich, wie er mit der Sache mit seinem Bruder umging. Zum Glück war meine Schwester auch gleichzeitig meine beste Freundin, wenn ich sie nicht hätte, oder wenn ich mich mit ihr nicht verstehen würde... Dann wäre mein Leben doch um einiges schwieriger. "Es ist sehr wichtig, sich mit positiver Engerie zu umgeben", stimmte ich ihm lächelnd zu. "Deshalb liebe ich mein Haus auch so", immer noch lächelnd schaute ich mich kurz um. Hufflepuffs hatten meiner Meinung nach am meisten Spaß, zumindenst legalen, Gryffindors dagegen stellten öfters verbotene Sachen an.
"Du und dein Bruder, ihr seit wie...", kurz zerbrach ich mir den Kopf über den richtigen Vergleich, während ich mir ein Sandwich nahm und es vorsichtig auf meinen Teller legte. Essen war für mich auch schwierig, wobei ich vollstes Vertrauen in die Elfen legte.
Nicht selten war ich in der Küche, und schaute ihnen bei der Zubereitung über die Schulter - Damit ich mir auch sicher war, dass wirklich alles sauber war. "Wie Tag und Nacht. Wie schwarz und weiß. Brauchst du noch mehr Vergleiche?", scherzte ich. "Du bist aufjedenfall mein Lieblingszwilling", flüsterte ich grinsend, nach dem Motto, es wäre ein Geheimnis. Ich machte jedoch nie ein Geheimnis aus meiner Meinung, so ziemlich jeder wusste, dass ich seinen Bruder nicht leiden konnte. Und das war auch richtig so, er war ein Arschloch! Einmal hatte er 'ausversehen' seinen ganzen Teller auf meinen Umhang verteilt - Er sei ja angeblich ausgerutscht.
Geschockt holte ich einen kleinen Spiegel aus meiner Tasche, als er mich darauf hinwieß, ich hätte Augenringe. Tatsächlich, er hatte Recht. Genervt steckte ich den Spiegel wieder zurück in meine Tasche. "Ich hab einfach viel gelernt in den letzten Tagen", gab ich schulterzuckend zu und nahm mir auf deinen Vorschlag hin einen Keks, den ich mit nur zwei Bissen aufgegessen hatte. Bevor ich mich dann an mein Sandwich ranmachte, goss ich mit tatsächlich Tee in meine Tasse.

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Re: Eingangshalle
von Coralie am 09.03.2019 18:00Ich beobachte Ryan, wie er Finn durch die Haare ging, und seine Hände anschließend in seine Hosentaschen steckte. Für ihn war das was ganz normales, für mich war das ohne Desinfiktionsmittel unmöglich. Manchmal sehnte ich mich danach, einfach nur normal zu sein. Auch wenn ich meine Krankheit akzeptierte, und mich nicht dafür schämte, machte sie doch einiges schwerer im Alltag.
Sofort glaubte ich Ryan, als er abwinkte und sagte, alles wäre gut. "Danke, dass freut mich", lächelte ich ihm zu, und auch als er sagte, ich sei eine gute Vertrauensschülerin, nickte ich ihm dankend zu. Ryan war ein toller Freund, auch wenn ich nicht ganz verstand, woher seine Empathie kam... Ganz sicher nicht von seiner Familie. "Ich find es toll, dass du immer so positiv bist", dachte ich dann einfach laut nach und zuckte mit den.
Erleichtert klatschte ich in die Hände, als der Kleine mit den Schuhen in den Händen wieder auf unszukam. Ich überließ es meinem Mitschüler, dem Kleinen eine Lektion zu erteilen, und war völlig überrascht darüber, wie gut er auf ihn hörte. Auch ich lächelte den beiden nach, jetzt schienen sie sich sogar ganz gut zu verstehen. Ich selbst hatte in diesem Alter auch eine Menge dieser Hass-Freundschaften, weshalb ich kurz in Errinerung schwebte. Dann zuckte ich zusammen, als Ryan einen Arm um mich legte. Direkt schossen die Bilder, wie er eben Finn durch die Haare gegangen waren, durch meinen Kopf. Sofort blieb ich stehen und bekam Gänsehaut am ganzen Körper.
Trotzdem ging ich dann weiter, als wäre nichts passiert. "Oh, danke", murmelte ich und nahm sein Taschentuch in die Hände. Tatsächlich holte ich mein Desinfiktionsspray aus meiner Tasche, tropfte etwas auf das Taschentuch, und ging damit dann über meine Hände. "Ist das so offensichtlich?", fragte ich lachend auf seine Aussage, dass ich erschöpft aussehen würde.

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Re: Eingangshalle
von Coralie am 06.03.2019 22:36"Ja, das hat er, wieso sollte ich mir das ausdenken, Ryan?", zickte ich ihn kurz an. Doch sobald diese Wörter meinen Mund verlassen hatten, schaute ich beschämt auf den Boden. "Tut mir leid, ich wollte nicht... Ich wollte dich nicht anzicken", entschuldigte ich mich und schaute ihm dabei wieder in die Augen. Wow, ich war ja ein super Vorbild für die Kleinen, kein Wunder, dass sie so waren. Ich bewunderte, wie ruhig er dabei blieb. Er konnte wirklich gut mit den Kindern umgehen, er schien genau die richtigen Wörter zu finden. Außerdem wusste er genau, was zwischen den beiden los war.
Als er meine Locken erwähnte, lächelte ich kurz und fasste mir aus Reflex an meine Haare. Eigentlich mochte ich meine Locken nicht wirklich, aber über das Kompliment freute ich mich trotzdem, auch wenns nicht persönlich an mich gerichtet war. Dankend nickte ich ihm zu, auch weil er die Situation gut im Griff hatte. Es war also die richtige Entscheidung gewesen, er schien einen gewissen Einfluss auf Finn zu haben.
Beeindruckt beobachtete ich, wie sich Finns Gesichtsausdruck änderte. Ich konnte förmlich seine Angst riechen. Nein, wirklich, aufeinmal roch ich seinen Schweiß. Meine Nase war ziemlich gut ausgeprägt, etwas, auf das ich nicht sehr stolz war. Und natürlich widerte mich dieser Geruch an, mich widerte alles an, was dreckig war. Kurz drehte ich meinen Kopf zur Seite, um tief Luft zu holen. Währenddessen behauptete Finn, er würde die Schuhe sofort holen, und wollte gerade loslaufen. Wiedermal hielt ich ihn mit einer Handbewegung auf, meinen Kopf drehte ich nun wieder zu ihm. "Wir warten hier, bis ich mit meinen eigenen Augen sehe, wie Silas die Schuhe wieder anzieht, klar?", nachdem ich ein Nicken von ihm bekam, ließ ich ihn loslaufen.
Dann drehte ich mich zu Ryan, dem ich ein dankbares Lächeln schenkte. "Danke, dass du mir geholfen hast. Anscheinend kann ich doch nicht so gut mit Kindern umgehen, wie ich immer dachte", gab ich leicht geknickst zu und zuckte mit den Schultern. "Ich hab etwas die Kontrolle verloren, naja, als...", stammelte ich und machte hektische Handbewegungen. "Du weißt schon, meine Hände waren dreckig".

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Re: Eingangshalle
von Coralie am 06.03.2019 20:19Ryan &' Coralie
Das Abendessen war nun vorbei, ich hatte vorgehabt, mich in meinen Gemeinschaftsraum zu begeben, und ganz inruhe ein Buch zu lesen. Doch wusste ich, dass ich mir dies abschminken konnte, als ich Silas, einen Huffelpuff aus dem ersten Jahrgang, ohne Schuhe herum laufen sah. Skeptisch runzelte ich meine Stirn - Mir war schon jetzt bewusst, dass Finn, ein Gryffindor im selben Jahrgang, etwas damit zutun haben musste. Ständig musste ich die Streits der Beiden klären, was für mich ziemlich anstrengend war. Jedoch hatte ich mir das so ausgesucht, schließlich hatte ich mich selbst als Vertrauensschülerin vorgeschlagen.
"Wo sind denn deine Schuhe?", fragte ich den Blondschopf, nachdem ich vor ihm stehen geblieben war. "Äh, nichts", stammelte er verunsichert, gefolgt von einem "Hab sie wohl verloren". Tatsächlich wollte er sich gerade auf den Weg machen, an mir vorbei zu gehen, jedoch hielt ich ihn an den Schultern fest. "Nicht so schnell Silas. Willst du mir die Wahrheit erzählen? Du weißt doch, worauf unser Haus großen Wert legt", errinerte ich ihn mahnend. Genervt stöhnte er auf, bevor er dann doch mit der Wahrheit rausrückte. Tatsächlich hatte dieser Finn ihm die Schuhe gestohlen, und in der Eulerei aufgehangen! Nicht zu fassen!
Entsetzt schüttelte ich den Kopf, warum waren Kinder so gemein? Ich kannte das nur zu gut, aus meiner eigenen Kindheit. Jedoch ließ mich der Gedanke nicht in Ruhe, dass Silas auch nicht gerade ein Engel war. Bestimmt hatte er angefangen, und etwas schlimmeres gemacht. Zum Glück lief in diesem Moment Finn vorbei, der mich anscheinend nicht erkannte, sonst hätte er bestimmt nicht diese Grimasse gezogen, und Silas dabei angeschaut. "Hey, du!", ich ergriff meine Chanche und ging im schnellen Schritt auf ihn zu, um ihm am Kragen zu packen, Silas folgte mir dabei. Auch wenn ich jetzt die volle Aufmerksamkeit der beiden hatte, bereute ich es wieder sofort. Finns Umhang war dreckig gewesen, meine Hände waren nun dunkel und voller Schmutz. "Oh... mein... Gott", stotterte ich, wie in Trance, während ich einfach nur da stand und meine Hände anstarrte. "Was ist los? Kann ich dir helfen?", wollte Silas hilfsbereit wissen. "Kannst du... Mir bitte ein Feuchttuch aus meiner Tasche reichen?", mit meinem Kinn deutete ich auf meine Umhängetasche. Er befolgte meine Bitte, und nachdem ich meine Hände sauber gemacht hatte, desinfizierte ich sie auch noch. "Wie lange hast du diesen Umhang schon an?", schnaubte ich wütend Richtung des Gryffindors.
Doch der kleine Knirbs schaute mich nur angeekelt an. "Kann ja nichts dafür, dass du so ein Freak bist". Augenblicklich klappte mir die Kinnlade hinunter. Freak? Mich mobbte ein 11 Jähriger? Stark musste ich mich zurückhalten, um ihn nicht zu beleidigen. Er war ein Kind, und außerdem war das nicht meine Art. In diesem Moment erkannte ich aus dem Augenwinkel Ryan, ein guter Freund von mir. Er war der Vertrauensschüler von Gryffindor, weshalb ihn das hier ebenfalls was anging. "Ryan", schrie ich wohl etwas zu laut, denn jeder, der in der Eingangshalle war, drehte sich kurz zu mir um. Entschuldigend lächelte ich in die Runde, während Ryan auf mich zu steuerte. "Merlin sei Dank bist du hier! Dein Erstklässler hat mich soeben Freak genannt!", beschwerte ich mich beleidig, und kam mir selber wie ein kleines Kind vor.

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Re: Vergangenheitsplay » 30
von Coralie am 05.02.2019 20:57Auf sein "Achso" hin, nickte ich nur schnell mit dem Kopf.
Als er sich dann bei mir dafür bedankte, dass ich das Schloss sauber hielt, lächelte ich ihm freundlich entgegen. "Irgendwer muss es ja tun", dabei verdrehte ich leicht meine Augen. Verwirrt musterte ich ihn dann, als er sich wieder umsah, und nach etwas zu suchen schien. Ich dachte, er wollte drehen. Als er mich dann jedoch fragte, ob er eben noch seine Hände waschen dürfte, fiel mir wieder ein, dass seine Hände voller Putzmittel waren, dank mir. Gerade wollte ich ihn daraufhinweisen, dass er eigentlich jetzt gehen müsste, aber er sellte schon das Wasser an.
Zuerst schaute ich mich nervös nach anderen Vertrauensschülerin um, doch dann wurde mein Blick wütend und ich ging auf Coop zu, um ihn nochmals höflich daran zu errinern, dass ihm der Zutritt nicht gestattet war. Gerade als ich hinter ihm stand, und ihn zu mir drehen wollte, spritzte ihm das Wasser halb ins Gesicht. Zum Glück hatte ich nichts davon abbekommen, denn laut Coop musste es ziemlich kalt sein. Nur indem ich mir auf die Unterlippe biss, konnte ich mir ein Kichern verkneifen. Die Situation schaute schon lustig aus.
"Klar", antwortete ich höflich auf seine Frage, ob ich wüsste, wie man das Wasser wärmer stellt. "Einen Moment", schnell drehte ich mich um und eilte wieder zur Tür, wo meine Putzsachen lagen. Wieder bei dem Ravenclaw angekommen zeigte ich ihn den leicht versteckten Temperaturregler, an dem man die Temperaturen ändern konnte. "In diesem Bad ist der Wasserdruck höher als bei den Normalen - Was du ja schon gelernt hast", murmelte ich während ich das Putzmittel auf den Regler sprühte, und dann mit dem Lappen anfing ordentlich zu schrubben. "Generell ist dieses Bad einwenig anders. Aber was interessiert dich das, du darfst hier ja eigentlich garnicht sein", errinerte ich mich und wurde ihm gegenüber etwas zickig, was mir aber direkt wieder leidtat. Ich wollte keine Petze sein, aber es machte mich einfach nervös, gegen die Regel zu verstoßen. "Was treibt dich eigentlich hierher?", fragte ich dann interessiert und wendete meinen Blick wieder auf ihn, nachdem ich fertig mit dem Putzen war. Er sah schon verdammt süß aus...

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Re: Vergangenheitsplay » 30
von Coralie am 04.02.2019 17:49Ein leises Schnauben verließ meine Lippen, als ich sah, wie er die Kippe durchs Fenster schmiss. "Eigentlich macht man eine Zigarette aus, wenn man sie schon rausschmeißen muss", erklärte ich ihm etwas zickig und hob dabei mein Kinn. Er war ja echt unmöglich! "Eine Zigarettenkippe baut sich zwar nach ein bis fünf Jahren ab, was wenig ist im Vergleich zu einer Angelschnur, die 600 Jahre braucht, doch trotzdem ist es schädlich. Und weißt du eigentlich, wie viele Waldbrände durch Zigarettenstümmel entstehen?", kurz musterte ich und schüttelte meine Locken. "Außerdem bekommt man durchs rauchen schnell Falten", was bei seinem hübschen Gesicht eine Schande wäre, um ehrlich zu sein.
Komischerweise schien er garkeine Angst davor zu haben, verpetzt zu werden. Das war echt komisch, also wollte ich der Sache auf den Grund gehen. "Du weißt schon, dass ich eine Vertrauensschülerin bin? Eigentlich bin ich dazu verpflichtet, dich zu melden", errinerte ich ihn höflich. Aber ich war eigentlich keine Petze, vielleicht wusste er das ja auch, oder hatte es gehört.
Sein freches Grinsen machte mich noch unsicherer und nervöser. Warum grinste er denn nun so? Er schien mir wirklich etwas frech zu sein. Ich hoffte nur, dass er nicht grinste, weil er bemerkt hatte, wie ich ihn angestarrt hatte. Ach was rede ich denn da, er hat das doch aufjedenfall bemerkt, er ist ja nicht blind. Leicht nervös spielte ich mit meinen Fingern. Ich war sogar etwas enttäuscht darüber, dass er direkt wieder gehen wollte. Naja, ich war aber auch irgendwie froh, schließlich war es einfach nicht gestattet. Würden andere Vertrauensschüler kommen, würden sie mich sicher verpetzen, und außerdem könnte ich dann nicht mehr inruhe baden. Schließlich musste ich die ganze Badewanne noch säubern.
Als er an mir vorbei ging, drehte ich meinen Oberkörper mit ihm und schaute zu ihm hinauf, auch wenn er mich nichtmals ansah. Er war fast einen ganzen Kopf größer als ich, ich war aber auch wirklich kleiner, als die meisten in meinem Alter. Nicht selten schätzten mich welche aus anderen Jahrgängen ein bis zwei Jahre jünger, als ich es eigentlich war. Meine Augen weiteten sich, als er die Türklinge in die Hand nahm und sich dann angeekelt fragte, was die Flüssigkeit sei, die ich auf die Türklinge gesprüht hatte. Kurz bückte ich mich und hob die Flasche hoch, um sie ihm vors Gesicht zu halten. "Reiniger", verkündigte ich laut und ein nervöses Grinsen legte sich auf meine Lippen, während ich meine Augenbrauen hochzog. Die Flasche stellte ich nun wieder auf den Boden und schaute in Coops Augen. "Du willst garnicht wissen, wieviele Bakterien hier in Hogwarts herumschwirren", ganz ehrlich, ich wollte es auch nicht wissen.

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Re: Vergangenheitsplay » 30
von Coralie am 02.02.2019 12:09Wer: Coop &' Corlaie
Wo: Vertrauensschülerbadezimmer
Wann: Vor ca. einem Jahr
Es war ein kalter Samstagmorgen, als ich müde zum Vertrauensschülerbad ging. Extra war ich früh aufgestanden, um in der großen Badewanne ungestört baden zu können. Die Badewanne für die Vertrauensschüler war einfach viel größer und gemütlicher, als die der normalen Schüler. Zum Beginn meines fünften Schuljahres wurde ich tatsächlich gewählt, ich hatte mich ja so gefreut darüber! Für mich gab es nichts schöneres und wichtigeres, Ordnung und Gerechtigkeit zu schaffen. Hektisch sah ich mich kurz um, bevor ich etwas von dem Reiniger, den ich in der linken Hand hielt, auf die Türklinge sprühte. Mit dem Lappen, den ich in der rechten Hand hielt, schrubbte ich dann die Türklinge sauber, bevor ich mich traute, sie in die Hand zu nehmen und die Tür aufzustoßen.
Als ich dann Coop, ein Ravenclaw aus meinem Jahrgang, am Fenster stehen sah, ließ ich einen erschrockenen Schrei los. Und als ich dann auch noch eine Zigarette in seiner Hand sah, als er sich zu mir umdrehte, öffnete sich mein Mund noch mehr. "Ist dir eigentlich bewusst, wie schädlich das ist?", fragte ich angezickt und deutete auf die Zigarette in seiner Hand. "Und es riecht verdammt ekelig", fügte ich hinzu und musterte ihn kurz von unten nach oben. Als mein Blick an seinem Gesicht hängen blieb, erkannte ich erst, wie gut aussehend er war. Tatsächlich hatte ich Coop nie wirklich wahrgenommen, obwohl wir im gleichen Jahrgang waren. Wir hatten Muggelkunde zusammen, aber er saß immer ganz hinten, nicht so wie ich ganz vorne. Obwohl er ziemlich oft was sagte, war es mir doch zu anstrengend, mich jedes Mal zu ihm umzudrehen. Einen Moment lang starrte ich ihn nur an, mir lief fast das Wasser im Mund zusammen.
Als mir dann klar wurde, dass ich Putzmittel in den Händen hielt, wachte ich wieder auf und versteckte die Sachen hinter meinem Rücken. Er hatte es wahrscheinlich eh schon gesehen, und sowieso, wusste eigentlich jeder von meiner Krankheit. Aber daran dachte ich erst, als ich es schon getan hatte. Meine Arme nahm ich nun wieder nach vorne und stellte meine Putzmittel auf den Boden neben mir, schließlich war es ja nichts, wofür ich mich schämen musste. Tief holte ich Luft und strich mir meine noch ungebürsteten, lockigen Haare hinters Ohr. "Und außerdem, darfst du hier garnicht sein", errinerte ich ihn höflich und spielte schon mit dem Gedanken, es meinem Hauslehrer zu erzählen.

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