Esszimmer

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Celine
Gelöschter Benutzer

Re: Esszimmer

von Celine am 21.08.2017 12:07

Ich wachte auf und wusste, dass es noch viel zu früh war. Draussen dammerte es erst und ich war irgendwie erschöpft und noch ziemlich müde. Ein Blick auf den Wecker bestätigte meine Vermutung auch. Es war 5.25 Uhr. Ich seufzte und drehte mich noch einmal um. Kam heute der Brief? Claire hatte immerhin ihren Hogwartsbrief schon bekommen. Aber was war mit den Ergebnissen der UTZ-Prüfungen. Ich konnte es überhaupt nicht einschätzen, wie es bei mir gelaufen war. Ich hoffte wirklich, dass ich gut war. Immerhin hatte ich viel dafür getan. Es bereitete mir noch immer Kopfschmerzen und ich hoffte, dass alles gut werden würde und über diesem Gedanken schlief ich wieder ein. Bis um kurz nach 8 meine Mum vor mir stand. "Muuum. Muss das sein?" Jammerte ich und zog die Decke über meinen Kopf. Ich würde von mir nicht sagen, dass ich ein Langschläfer war, doch ich stand normal nicht um 8 auf. Eher so um 9, aber heute wars mir zu früh. 
Doch schlafen würde ich nun eh nicht mehr, deshalb stand ich auf, zog einen Cardigan über meinen Schlafanzug und ging verschlafen nach unten ins Esszimmer. Wie erwartet, war ich die Erste unten, weshalb ich mich einfach hinsetzte und mir schonmal eine Tasse Kaffe einschenkte.
Nach und nach trudelten die anderen alle ein und fast schweigsam begannen wir mit dem Frühstück. Es war schon lustig mit anzusehen, wie verschlafen alle aussahen und ich wurde langsam wach. Und noch wacher, als meine Mum einen Familienausflug vorschlug. "Was?" Fragte ich nur. Ich liebte zwar meine Familie aber ich wollte nicht wirklich mit allen irgendwo hin. Wir würden nur die Aufmerksamkeit aller auf uns ziehen und hätten am Ende des Tages wieder viel zu viele Paperazzi am Hals.  

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.08.2017 22:52.

Coral
Gelöschter Benutzer

Re: Esszimmer

von Coral am 20.08.2017 23:47

Claire hatte gestern ihren Hogwartsbrief bekommen und in mir schlummerte Seither der Gedanke, dass bald alle Kinder aus dem Haus und in Hogwarts waren. Natürlich freute ich mich für sie, aber jetzt wollte ich noch viel mehr Zeit mit ihnen verbringen, alle Zeit, die ich noch hatte. Collin und Cheryl würden jetzt ihr letztes Jahr in Hogwarts antreten, danach möglicherweise ausziehen und ich würde sie noch seltener sehen. Der Gedanke machte mich komplett verrückt. Das hier waren möglicherweise die letzten Sommerferien, die wir alle gemeinsam verbringen konnten. 7 Uhr war ich wach und lag mit aufgeschlagenen Augen auf meinem Bett, während ich versuchte ruhig liegen zu bleiben und Carter nicht zu wecken. Ich wusste, wie ungern er Morgende hatte und ich wollte keine schlechte Laune hervorrufen. 7.08 Uhr blickte ich auf die Uhr und hoffte, dass die Zeit schneller vergehen würde, damit alle endlich wach waren und wir irgendwas machen könnten. 7.09 Uhr blickte ich erneut auf die Uhr und war frustriert darüber, dass erst eine Minute vergangen war. 7.10 Uhr stand ich schließlich auf und lief ins Badezimmer, um mich anzuziehen. Ich beschloss einen kleinen morgendlichen Spaziergang durch unseren Garten zu machen und ein paar Blumen aus dem Beet zu pflücken, die ich dann in einer Vase auf den Wohnzimmertisch stellte. Ich hielt es aus, bis 8 Uhr, hatte schon das Frühstück fertig und den Tisch gedeckt. Danach ging es einfach nicht mehr. Ich war viel zu hibbelig. Ich lief ins Schlafzimmer, zog schwungvoll die Vorhänge auf, sodass die Sonnenstrahlen ins Zimmer kamen und sagte Laut: "Guten Morgen, Carter. Aufstehen, die Sonne vermisst schon dein Lächeln. Und das Frühstück ist fertig und jetzt sind die Croissants noch warm!", sagte ich, bevor ich das Zimmer verließ, in der Hoffnung, Carter würde von allein aufstehen. Dann klapperte ich jedes Zimmer meiner Kinder ab und warf eines nach dem anderen auf ähnliche Weise aus dem Bett. Ich erntete eigentlich durchweg eine sehr ähnliche Reaktion. Müdes Grummeln und keinerlei Motivation. Dabei roch man den Croissantgeruch durch das ganze Haus und mittlerweile hatte ich echt Hunger.
Als ich wieder ins Schlafzimmer kam, nachdem ich bei allen fünf Kindern im Zimmer war und sie geweckt hatte, lag Carter immer noch im Bett. Ich stämmte die Hände in die Hüfte und verdrehte leicht die Augen. "Carter...", murmelte ich kopfschüttelnd, dann schmiss ich mich aufs Bett, gab ihm einen Kuss auf die Wange, in der Hoffnung, er wäre dann nicht allzu böse auf mich und zog ihm dann sehr unsanft die Decke weg. "Schritt Nummer zwei ist kaltes Wasser über deinen Körper schütten, an deiner Stelle würde ich aufstehen, du weißt, dass ich nicht scherze.", drohte ich noch, aber glücklicherweise sah Carter es recht schnell ein und stand auf. Naja, vielleicht war das Schlafen ohne Decke auch einfach nicht ganz so schön.
Schließlich saßen wir am Esstisch, alle noch recht müde, bis auf mich. Ich strahlte in die Runde und verteilte Croissants und Marmelade und aufgeschnittenes Obst.
Auf Carters Frage hin, blickte ich in die Runde. "Wir könnten einen Ausflug machen!", sagte ich begeistert. "Als Familie! Gibts irgendeinen Ort, wo ihr hin wollt?", fragte ich, denn ich war leider nicht immer ganz auf dem neuesten Stand darüber, was meine Kinder gerade so gern machten.

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Carter

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Re: Esszimmer

von Carter am 20.08.2017 22:53

Mein Alltag war seit ein paar Tagen komplett auf den Kopf gestellt. Genauer gesagt, seitdem die Ferien begonnen hatten und das Haus wieder voll war. Zumindest in der ersten Zeit, stellte ich meine Arbeit nach hinten und versuchte 'für sie da zu sein', wie Coral es nannte. Nicht-arbeiten hieß für mich normalerweise ausschlafen. Ein Privileg, welches mir bisher sehr lange vorenthalten war und sich zu meinem Unmut sich jetzt auch nicht änderte. Punkt 8 Uhr weckte mich Corals zartes Stimmchen, welches irgendwann weniger zart wurde, ich mich weigerte aufzustehen.
Weigern war jedoch zwecklos. Eine Stunde später fand ich mich am Kopfende des riesigen Tisches im Esszimmer wieder. Mein Kinn war auf meinem Handballen aufgestützt und ich versuchte inständig meine Augen offen zu halten. Auf meinem Teller lag ein unberührtes Croissant und in meiner anderen Hand hielt ich eine Tasse mit schwarzem Kaffee, ohne irgendwelche Zusätze. Ich warf einen Blick zu Coral, die überglücklich wirkte. Zumindest einer von uns. Trotzdem entlockte mir dieser Anblick ein kleines Schmunzeln.
Ich atmete tief ein und richtete meine Worte an die kleine Runde. "Irgendwelche Pläne für heute?" fragte ich in die Gruppe und richtete mich sachlich auf.

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Carter

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Esszimmer

von Carter am 20.08.2017 22:01


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