Vergangenheitsplay » 18

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Jakob
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Jakob am 14.10.2017 13:29

Lilith zögerte ein wenig mit ihrer Antwort.
Jakob fragte sich, was wohl bei ihr der Grund sein könnte, dass sie nicht gerne darüber sprechen wollte.
Ihre Antwort verblüffte ihn dann doch. Zwar versuchte ie das ganze in einem Scherz zu verstecken, aber Jakob merkte trotzdem, dass das ihr voller Ernst war.
Anscheinend war er nicht der Einzige, der mal raus musste um dem ganzen Stress zu entkommen.
Lilith wollte ihm gerade wohl die Gegenfrage stellen und Jakob überlegte schon, wie er darauf antworten könnte, aber das Rempeln irgendeines dämlichen Typen sorgte dafür, dass ihm die Antwort erspart blieb.
Allerdings musste er so Lilith auffangen, die sonst noch gestürzt wäre.
Als Lilith wieder halbwegs sicher stand, drehte er sich nach dem Typen um, um ihm seine Meinung zu geigen, doch der Kerl war schon wieder in der Menge verschwunden.
Sein Glück, dachte Jakob.
Die Idee mit dem Kaffee fand er dann doch ziemlich gut, denn auch er fand es nicht gerade prickelnd von Touristen angerempelt zu werden.
"Gerne doch.", antwortete er ebenfalls mit einem leichten Grinsen, "Ich folge dir"
Er hoffte einfach mal, dass sie sich hier besser aus´kannte als er.

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Lilith
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Lilith am 14.10.2017 13:11

Ich freute mich sehr darüber Jakob wieder zu sehen, die letztenmale waren so nichtig gewesen, also Begegnungen ohne sich wirklich zu begegnen. 
Bei näherer Betrachtung meines Gegenübers stellte ich fest, dass es, im gegensatz zu mir wohl nicht allzuoft an der Sonne gewesen war. Was mich zwar wunderte aber was ich so hinnahm. Bei seiner Erwiederung musste ich lächeln, ja wir gingen zwar auf die selbe Schule aber in den Ferien waren wir wieder alle in unseren kleinen Welten, dessen Mauern nur ganz wenige durchbrechen konnten.
Mit mir ringend ob ich ihm die Wahrheit auferlegen sollte, überlegte ich fieberhaft was ich ihm auf seine Frage antworten sollte und entschied mich für die wahrheit die ich in einem scherz zu verstecken versuchte. "Mich vor meiner Familie verstecken" Das lachen zu dem ich mich zwang klang nicht sehr glaubhaft, aber ich hoffte doch, dass Jakob es mir abkaufen würde.
Ich setzte gerade zur Gegenfrage an und hatte auch die ersten wörter Gesprochen, "Und was mach...." , als ich von hinten angerempelt wurde, weshalb ich mich bei dem Jungen vor mir fest hielt, um nicht zu fallen. Nachdem ich mich wieder aufgerichtet hatte und fertig geflucht hatte, wobei mir möglicherweise ein 'bei Satan' herausgerutscht ist, ich hoffte ich hatte es nicht laut gesagt, sah ich ihn an, "Hättest du nicht Lust in ein Kaffee zu gehen? Ich möchte nicht unbedingt überrannt werden" Grinnste ich ihn schief an.
Ich kannte hier ein paar in der nähe, sie waren zwar Muggel-Kaffees aber deshalb nicht schlecht. Die Gegenfrage wollte ich zwar trotzdem stellen, aber wartete ich doch lieber seine erste Antwort ab.

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Jakob
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Jakob am 14.10.2017 12:38

Jakob lächelte immer noch, als Lilith endlich auf ihn zu kam.
Er war kurz überfordert, was er nun machen sollte, denn schließlich hatte er nicht besonders viele Freunde und erst recht keine, die ihn für gewöhnlich so durcheinander brachten. Doch Lilith nahm ihm das ab, indem sie ihn umarmte.
Erst war der Junge etwas überfordert, doch dann erwiderte er die Umarmung und lächelte sie freundlich an.
Sie sah gut aus und war wohl ziemlich braun geworden in den Ferien.
Jakob konnte nicht anders als sie für ein paar Sekunden zu mustern. Dann blickte er ihr aber schnell wieder in die Augen.
Sie sollte nicht mitbekommen, dass er sie angestarrte hatte.
ER hatte sie schon länger nicht gesehen, das letzte Mal richtig auf der Abschlussparty und dann och einmal kurz am Bahnhof, aber das war nun auch Wochen her.
"Ich hätte auch nicht gedacht ein bekanntes Gesicht hier zu sehen.", antwortete er nach, wie es ihm vorkam, viel zu langer Zeit.
"Was machst du hier?", fragte er, denn im Gegensatz zu ihm hatte sie ja vielleicht erfreulichere Gründe sich in London aufzuhalten.
Und nicht, weil die eigene Mutter zuhause sturzbetrunken herumjammerte.

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Lilith
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Lilith am 12.10.2017 20:37

Langsam schlenderte ich durch London und lies mir die letzten Wochen durch den Kopf gehen. Ich konnte noch immer nicht ganz fassen was mein 'Bruder und seine Freunde da in den Ferien getan hatten. Wir waren doch jünger als sie schwächer zierlicher, kein wunder, dass Fea sofort nach hause aufgebrochen war nachdem sie sich wieder beruhigt hatte. Ich könnte ihn noch immer dafür umbringen. Traurig betrachtete ich die Menschen die mir entgegenkamen, sie waren so in ihrem Element lachten und scherzten ohne auch nur irgendjemanden anderen wahrzunehmen. Ich könnte jetzt meinen Zauberstab hervor hohlen und einen Patronus heraufbeschwören, ohne auch nur irgendeine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Natürlich alles nur theoretisch.
Die Sonne brannte auf meiner Haut, die von der Gartenarbeit, bei der ich meiner Mutter geholfen hatte, und von den Tagen im Strandbad, braun verfärbt war. Ich mochte den Sommer eigentlich nur diesen hasste ich. Es war das erste Mal gewesen, dass ich eine Freundin mitgebracht hatte und nun will sie wahrscheinlich nicht einmal mehr etwas mit mir zu tun haben. Um mich nur ein wenig zu beruhigen lauschte ich den überlauten Geräuschen der Umgebung, als ich plötzlich meinen Nahmen vernahm. Ich war mir fast sicher mich verhört zu haben, wer sollte mich den hier kennen? Trotzdem drehte ich mich um und erkannte den Jungen der nur ein paar Meter von mir entfernt stand sofort. Er war ein Freund, leider nur ein Freund. Was dachte ich da schonwieder. Nein, lass das Gehirn.
Freundlich lächelte ich ihn an und kam ihm entgegen. "Hey", grinste ich und umarmte ihn stürmisch, „ich hätte nicht erwartet dich hier zu treffen." Immer noch grinsend löste ich mich von ihm und betrachtete ihn. Ich mochte sein Lächeln, sein echtes Lächeln.

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Jakob
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Jakob am 12.10.2017 20:18

(Ich hoffe ich darf schon hier schreiben, wenn nicht sagt bescheid!:))

 

 


In den Sommerferien
Muggellondon
Lilith und Jakob

 

Es war mittlerweile ziemlich heiß geworden und Jakob schlenderte schon etwas schwerfällig durch die Straßen der Metropole.
Trotz der Hitze war es brechend voll in London und er konnte eine Menge Familien erkennen, die sich ihre Wege durch die Menge drängelten.
Er selber war ganz alleine hier und es machte ihm auch nichts aus.
Im Gegenteil, er war extra hierhin gefahren, um etwas Abstand zu haben.
Die nächsten Tage würde er im tropfenden Kessel schlafen und dann würde es sich wohl nicht mehr vermeiden lasse, wieder nach Hause zu fahren.
Zurück zu seiner Mutter, die der Grund war, warum er gerade alleine durch London streifte.
Sie war in den letzten Tagen mal wieder schlimmer drauf als normal, verließ ihr Bett nicht mehr, trank zu viel und weinte zu häufig.
ZU oft schon hatte der Junge sich schon mit so etwas herumschlagen müssen und so wollte er lieber einen Teil seiner Ferien in Ruhe verbringen.
Auch wenn ein winziger Teil von ihm sich deshalb schlecht fühlte und Angst hatte nach zuhause zurück zu kehren.
Seine Mutter war depressiv, dass wusste er und er wusste auch, was manchmal passierte, er war schließlich nicht blöd.
Aber er konnte und wollte nicht auch noch die lasten seiner Mutter mit sich herumschleppen, das war einfach zu viel.
Während er an der Themse entlanglief, fiel ihm auf einmal ein Mädchen auf, das nur ein paar Meter vor ihm lief.
Er erkannte sie sofort, schließlich hatte er die letzten Wochen oft über sie nachgedacht. Sie und ihren Einfluss auf ihn.
Und jetzt stand sie ein paar Meter vor ihm.
Ein paar Sekunden zögerte er noch, dann rief er laut ihren Namen.
"Hey, Lilith.", rief er so laut, dass er fast schon schrie, aber das musste er auch, denn die Geräuschkulisse hier war extrem.
Beim ersten Rufen schien sie ihn nicht zu hören, doch dann drehte sie sich um und Jakob konnte nicht verhindern, dass sich ein echtes Lächeln auf seinen Lippen ausbreitete.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.10.2017 20:19.

Ragnar
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Ragnar am 12.09.2017 15:20

Ich schaute Ray skeptisch an. "Nur verstaucht." Normalerweise würde mir so eine Kleinigkeit wie humpeln nicht auffallen. Aber das war doch ziemlich stark. "Du solltest zum Krankenflügel. Soll ich dir gleich helfen?" Ich hatte keine Probleme damit, sie auf den Weg dorthin zu stützen oder zu begleiten. Freunde taten das nunmal.
Ray präsentierte eine neue Seite. Eine tollpatischige. Sie stieß sich extrem viel und ich hatte meine Hnde schon um sie gelegt, dennoch hatte ich es nicht geschafft, sie von den Zusammenprallen abzufedern oder ähnliches. Das ganze war doch ziemlich unberechenbar. Ich seufzte einmal. "Nun ist aber gut." Ich lächelte schief als sie es schaffte, sich richtig hin zu setzen ohne sich ein weniteres Mal zu stoßen. "Du solltet gleich wirklich in den Krankenflügel."
Meine Liste hatte ich schon fast vergessen. Deswegen musste ich mich erst einmal kurz sammeln als sie eine Liste anforderte. Ich grub auf dem tisch herum und suchte. "Ähm...hier." , meinte ich nach einer Weile und reichte ihr den Zettel. Es war schon wirklich komisch gerade, dass sie dabei war, meine Dates zu planen. Zusammen mit mir.

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Ray
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Ray am 12.09.2017 01:40

Ich wedelte ab und wollte mir die Schwäche mit dem verstauchten Fuß nicht eingestehen und auch niemandem zugeben. "Nur ein wenig verstaucht", meinte ich also und tat so, als wäre es das normalste dabei so stark humpeln zu müssen. Vielleicht war es ein wenig mehr als nur verstaucht. Nein! Ich würde das schon packen.

Hielt mich trotzdem nicht ab mich dankend auf den Stuhl zu pflanzen den er mir anbot und meine Brille dann noch einmal zu fixieren. Wie Tollpatsch der ich war der ich war, achtete ich natürlich nicht auf den Stift und ließ ihn zu Boden fallen. Als ich mich runterbeugte knallte ich mit dem Ellenbogen dann noch erstmal gegen die Tischkante und sagte: "Au", mit dem Stift in der Hand wollte ich mich wieder erheben knallte dann aber mit dem Kopf erneut gegen den Tisch und sagte wieder trocken "Au." 
Es war halt wirklich nicht mehr überraschend, dass ich mir wehtat und irgendwo gegen stieß, das stand eigentlich auf meiner Tagenordnung, deshalb hatte ich auch überall blaue Flecken an Armen und Beinen. 

"Okayy, lass mich schauen", sagt ich dann nachdenklich und tippte mit dem Stift gegen meine Lippen, als ich überlegte und den Plan betrachtete. Man sah es mir als Slytherin vielleicht nicht an, aber ich war ziemlich analythisch und machte meine Hausaufgaben. Und ich war Kapitän im Quidditch Team - obwohl ich so tollpatschig sein konnte gelegentlich ... ich fragte mich manchmal wirklich wie ich es überhaupt zu der Position geschafft hatte. "Ich brauch erstmal eine Liste von dir und deinen aktuellen Dates die anstehen. Dann kann ich dir hiermit auch helfen."

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Ragnar
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Ragnar am 22.08.2017 23:24

Ich war etwas verwundert, dass Ray etwas humoelte. Verwirrt schaute ich sie an. "Ist alles in Ordnung bei dir?" Ich stand auf und wollte ihr Platz machen. Ich wusste nicht wirklich, was ich sonst machen oder sagen sollte.
Mir war es doch recht unangenehm, was da mit mir passiert war. Irgendetwas hatte sie an sich, ich konnte mir nur nicht erklären, was da eigentlich passiert war. Es hatte mich zum nachdenken gebracht. Doch ich war zu keinem richtigen Schluss gekommen.
Ich grinste sie an, als sie meine Pläne las. Sie schien wirklich überrascht zu sein deswegen. "Ja....", murmelte ich und legte die Tabelle wieder auf den Tisch, ich setzte mich wieder und bot Ray nun einen Stuhl an.  Es gefiel mir auf gewisse Art und Weise, dass sie mich Badboy nannte. Ich musste keiner vom Charakter her sein. Aber jeder Mensch hatte einen Ruf und meiner gefiel mir.
Ich nickte einmal. "Wenn du weißt, wie man das alles planen kann, wäre ich dir richtig dankbar." Ich seufzte einmal und ließ den Stift auf den Tisch fallen.

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Ray
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Ray am 22.08.2017 02:09

Ich stellte meine Ukulele auf einem der Tische ab, nachdem ich die Tür hinter mir schloss und humpelte auf ihn zu. Seit diesem .. Ereignis auf dem Weg, wo wir uns das erste Mal kennengelernt hatten, waren wir nicht mehr alleine irgendwo gewesen. Begrüßungen auf den Gängen, Zulächeln in der Großen Halle .. etwas Smalltalk auf dem Korridor. 

Zuerst hatte ich ihn versucht zu meiden, aber mir wurde schnell klar, dass das bescheuert war. Ich hatte die Kontrolle über das Wesen in mir nicht verloren, auch wenn ich zunächst etwas anderes befürchtet hatte. Natürlich hatte es .. nach ihm gerufen ... und uns beide beeinflusst .. aber im Endeffekt hatte ich die Kontrolle gehabt .. oder nicht verloren.

Als ich versuchte zu lesen, was da stand kniff ich leicht die Augen zusammen und beugte mich näher dran. "Hmm ...", machte ich und sah es verschwommen. Ich zückte meine Brille aus meiner Tasche und blickte erneut drauf. "Oh!", machte ich belustigt und starrte den Plan eine Weile an. 

"Ich hab dich zwar schon öfter gesehen wie du ... aber, dass es so häufig ist ...", meine Augen wanderten zu ihm und ich grinste ihn Spitzbübisch an. "Was für ein Bad Boy", meinte ich neckisch. "Du brauchst Hilfe?"

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Ragnar
Gelöschter Benutzer

Re: Vergangenheitsplay » 18

von Ragnar am 21.08.2017 18:16

Ich hatte ein kleines Problem. Ich hatte zu viele Liebschaften.
Beschweren wollte ich mich ehrlich gesagt nicht aber allmählich kam ich langsam ins Trubeln. Schließlich musste ich auch noch meinen Sport mit einplanen und die Schule durfte und wollte ich auch nicht vernachlässigen.
Am liebsten würde ich wie immer vor meinen Problemen weg rennen aber das war etwas, wovor es sich nicht lohnte. Schließlich war Spaß haben die beste Variante, den Kopf frei zu bekommen. Und so konnte ich am besten Lernen.
Eins schloss das andere also nicht aus.
In meinem Bett konnte ich mir keine Gedanken dadrum machen, und das wollte ich nicht. Es war mein Bereich, mein einziger Rückzugsort und da hatten solche Gedanken auch nichts zu suchen.
Deswegen hatte ich mir einen leeres Klassenzimmer gesucht und angefangen, eine Liste zu erstellen. Mit Uhrzeit und Person. Es galt einiges zu organisieren. So blöd und albern es auch für manche klang, mir war das ganze doch ein wenig wichtig.
Ich grübelte eine Weile, kam aber nicht wirklich zurecht.
Ich bemerkte kaum, dass dass jemand ins Klassenzimmer rein kam. Erst als ich angesprochen wurde, schaute ich nach oben. Ein Läceln breitete sich in meinem Gesicht aus. "Hey Ray!", begrüßte ich sie freudig.  "Ehm...Organisation.", meinte ich schulterzuckend und huelt die Liste einmal kurz hoch.

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