Vergangenheitsplay » 16
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Re: Vergangenheitsplay » 16
von Jeremie am 13.03.2018 17:05Ich kam mir ziemlich dumm vor; schämte mich und wurde sogar etwas rot um die Ohren.
Romy nahm es mir jedoch nicht übel; ich fühlte mich auch nicht so, als ob es sie störte, dass ich in diesem Falle mich so doof anstellte; dennoch; ich kann es besser!
Vielleicht bin ich nur so überheblich, dass anderen meien Fehler nicht auffallen, aber jetzt fühlte ich mich...normal irgendwie; denn sie war eindeutig gebildeter und aufmerksamer als ich.
"Um ehrlich zu sein; nein,ich habe nicht zugehört", sprach ich leise.
Dann ging es wohl los mit der Tabelle.
Ich kritzelte herum und kaute auf dem Federkiel rum.
Ich wollte ihr zeigen, dass ich nicht dumm war; ich wollte nicht wie ein Prolet rüberkam, der stolz und mutig war, aber nichts im Hirn hatte!
Wir standne usn ziemlich nahe, was mich dazu auch noch nervös machte.
Was machte sie nur mit mir !!
Irgendwann wussteich dann doch nichtweiter udn starrte auf mein durchgekritzeltes , fast leeres Blatt.
Romy war wohl fertig und als sie zu mir meinte, ob sie mir helfen sollte, war es mir schon wieder peinlich.
Ich wollte erst verneinen: "Ach nein, ich..."; ich zuckte mit den Schultern.
"Bin nicht so der Schreiber...ich hab das alles...im Kopf".
Ziemlich unwahrscheinlich, mein Kopf war gerade wie watte.
Nun gut, sei ehrlich Jeremie Holmes. Du hast es nicht drauf, lass dir helfen!
Steh dazu!
Ich zögerte, dann zuckte ich wieder mit den Schultern: "Okay, na gut...bitte...hiulf mir", meinte ich leise und peinlich berührt.
( Alles gut <33 Love your Name "Romy" *.*


Romy
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Romy am 13.03.2018 16:56[ Bitte entschuldige ♥ ]
Ich sah ihn lächelnd aber herausfordernd an und wartete gespannt, bis er den Pilz, den ich ihm in die Hand gedrückt hatte, bestimmt hatte. Jeremie sah zuerst lange und etwas verwirrt auf den Pilz bevor er zu mir antwortete ich ich lächelnd den Kopf schüttelte und scherzhaft fragte: "Hast du vorhin aufgepasst? Professor van de Ferrers hat vorne doch erklärt, dass alle Pilze mit acht oder neun Punkten nur einen Monat alt sind, weil sie in den ersten Wochen sehr viele Punkte haben." Ich lächelte, denn ich fand es nicht schlimm wenn jemand einen Fehler machte.
Ich zuckte mit den Schultern, denn ich wusste auch nicht, wofür man das brauchte. "Weiß nicht." antwortete ich deswegen nur. "Aber ich meine gelesen zu haben, dass das als Schwelltrank viele Pickel und Schwellungen auslösen soll." Also gar nicht so nützlich, das Zeigs. Ich strich mein Haar hinter das Ohr und wandte mich dem Buch zu. "Soooo." murmelte ich vor mich hin und blätterte im Buch herum. "Dann soll man die Tabelle abschreiben und anschließend die gemessenen Werte eintragen." Ich zog zwei Pergamentrollen hervor und reichte eine mit einem Lächeln an Jeremie. Ich schnappte mir meine Feder aus der Tasche und schrieb los.
Nach wenigen Minuten war ich fertig und warf einen neugierigen Blick zu Jeremies Pergament, das noch recht leer aussah. Ich rutschte zu ihm und murmelte in sein Ohr: "Soll ich dir helfen?" Dann deutete ich auf eine Lücke und flüsterte: "Da kommt eine fünf rein."
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Jeremie am 21.02.2018 21:01Irgendwie interessierte mich das Thema schon, doch ich war nicht der Schlauste und als Romy meinte es wäre eine sinnlose Aufgabe, nun da musste ich ihr iorgendwie zustimmen. Was soll es mir bringen zu sagen, wie alt die sind? Hilft das wenn man ein Gift herstellen will? Wann will ich schon ein Gift herstellen. Ich dachte an Situationenn in meinem Alltag, nun ich bezweifle, dass ich für irgendetwas davon ein Gift gebraucht hätte. Aber vielleicht ist es auch zur Verteidigung gedacht? Wenn einer der Todesser uns vielleicht mal entführen mag, dass wir sowas immer dabei haben?
Ich zuckte mit dne Schultern. Todesser waren ja so eine Sache für dsich. Laut meinen Eltern sollen sie doch an die SMacht kommen, es geht ja schließlich um den Schutz der Magischen Welt. Aber so wirklich informiert sidn meine Eltenr nicht udn wolllen sie auch nicht. Sture, einfältige Menschen udn ddennoch liebe ich sie. Sie drängen mich zumindest zu nichts und meine Schwester Talia ja auch nicht.
Schon komisch, wenn meine Eltern gerade so rassistishc und muggelfeindlich sind. Sie sind selber Französisch- Irisch, haben eine "ausländische" Adoptivtochter und sind dann gegen Muggel?
Verstehe das mal einer. Aber so sind einige...
Ich merkte, das sich in Gedanken versunken war, als ich die Aufgabe erledigte, da sprach Romy zu mir und ich blickte fragend zu ihr.
"Ehm..."begann ich unsicher und sah mir dne Pilz an.
Da war ich etwas überfragt.
"Nun es sind 9 Punkte, daher vermute ich mal knapp 2 Monate, nicht wahr?", ich biss mir auf die Lippe. Peinlich, dass ich nicht mal sowas genau wusste.
"Ich glaube mich zu erinnern, dass es zwei Monate dann wären. Doch um Ehrlich zu sein", ich überlgete ob ich mein Buch dabei hatte, doch mit Handschuehn und allem konnte ich es jetzt nicht aus der Tasche suchen. Mir war das jetzt etwas kompliziert, um das Buch rauszusuchen.
"Doch ja, zwie Monate sidn es bald...doch wozu brauch man die, weißt du das?", ich hatte da mal was gelesen und war mir ziemlich sicher, dass sie unter anderem dafür eingestezt werdne um bei jemandne heftige Schwellungen und Pickel und sowas auszulöösen, was am Ende auch den Hals zu schwellen könnte, so dass jemand quallvoll erstickt...
Aber das wäre keine Konservation, wnen ich das alles sagen würde, es wäre eher ein Monolog udn könnte vielleicht überklug vorkommen und so wollte ich nicht wirken.


Romy
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Romy am 20.02.2018 18:16Dann begann auch schon die Stunde.
Als Jeremie mir anbot, dass wir beide für die folgende Aufgabe Partner sein könnten, musste ich nicht lange überlegen und antwortete natürlich mit einem etwas gehauchten "Ja klar doch, Jeremie." Ich strich mir eine widerspenstige, blonde, gelockte Strähne aus der Stirn und sah ihn lächelnd an. "Das schaffen wir gemeinsam." fügte ich noch hinzu.
Wir alle bekamen ein Kästchen mit Erde und den giftigen Pilzen zugewiesen und es wurde direkt vor uns abgestellt, dazu bekamen wir noch Handschuhe, damit wir nicht mit den Pilzen in Kontakt kamen. Ich zog mir ein paar Handschuhe an und reichte auch Jeremie ein paar, damit er diese ebenfalls anziehen konnte. Ich zog die beiden Kisten zu uns heran und nahm einen Pilz raus, um ihn genauer unter die Lupe zu nehmen. Während ich ihn ganz genau ansah, zog auch Jeremie sein Handschuhpaar an und wir begannen die Aufgabe. Pflegen, gießen, zählen und die Reifen abzupfen, dachte ich gerade über diese Aufgabe nach. Ich murmelte, während ich den Pilz begutachtete: "Irgendwie eine sinnlose Aufgabe..." Aber ich hatte das Gefühl, Jeremie teilte meine Meinung nicht. Ich strich dem Pilz über sein 'Hütchen' oben und zählte seine kleinen Punkte. "15 kleine weiße Punke auf grün. Etwa ein viertel Jahr alt, der gute Pilz. Ich setzte ihn vorsichtig auf der Erde im zweitn Kästchen ab und zog den nächsten Pilz hervor, bei dem ich die von dem Professor gestellten Fragen nach dem gleichen Schema beantwortete. Jeremie schien etwas fragend zu mir zu sehen und sh drückte ich ihm einen Pilz in die Hand und grinste. "Bestimme mal das Alter" gab ich ihm auf. "Na? Wie alt ist dieser schöne, grasgrüne Pilz mit den weißen Punkten?"
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Jeremie am 19.02.2018 18:39Romy lächelte mich an, das war wie immer ein schönes Gefühl. Wenn wir uns nahe waren, so wie jetzt, dnan versuchte ich immer nicht wie ein Proll zu sein, nicht anzugeben, ganz locker udn entspannt, aber es fiel mir wirklich schwer bei ihr.
Jede Berürhung, wnen auch zufällig brachte ein Schwarm Schmetterlinge in Aufruhr.
"Ach klingt doch gut. Auf jedne Fal abwechslungsreich". Ich kam mir ziemlich dämlich vor. Hätte ich nichts besseres sagen können, aber manchmal war mein Kopf einfach leer bei ihr.
"Ich war mit ein paar Freunden Karten spielen, ein bisschen herumgelungert, nichts Besodneres", ich räusperte mich, da begann auch schon unsere Stunde und ich fuhr mir mit der Hand durhc die dunklen Haare.
Wir sollten uns um die Giftpilze kümmern, in Partnerarbeit. POflegen, Gießen, Zählen udn die Reifen abzupfen und in ein Glas packen wo sie gut gären konnten; wnen man das so sagen kann.
Ziemlich nervlös überlegte ich, ob ich Romy gleich fragen sollte. Warum nicht? Wir waren ja Freunde, da war das ruhig mal möglich.
meistens machten jedoch immer jungs mit Jungs und Mädchen mit Mädchen, auch in der 6. Klasse war das noch verbreitet.
"Partnerarbeit, ja, also...hats du Lust mit mir das zu machen? Können uns ja die Arbeit aufteilen, oder so", ich versuchte mich zu einem Lächeln zu bringen.
Gott, wie konnte ich diesem schönen, klugen Mädchen nur zeigen, was sie mir bedeutet. Wie nervös ich in ihrer Nähe war und wie oft ich versuche in ihre Nähe zu kommen.
Ich dummer, ins Chaos stürzende Junge...
wir bekamen alle ein Kästchen mit Erde udn giftigen Pilzen zugewiesen, es wurde vor unsere Nase abgestellt und dazu Handschuhe, dass wir uns nicht vergifteten.


Romy
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Romy am 19.02.2018 16:41Ich freute mich wirklich auf Pflege magischer Geschöpfe, denn neben Zauberkunst und Verteidigung gegen die dunklen Künste war dies mein Lieblingsfach. Man sagte mir immer nach, ich wäre in jedem Fach gut und ein kleiner Streber, aber ich empfand das nicht so. Pflege magischer Geschöpfe fand ich wirklich ein tolles Fach.
Ich betrat das Gewächshaus, etwas aufgeregt, was in der heutigen Stunde wieder spannendes dran kam und setzte mich vorrübergehend auf eine Kiste am Rand, als ein paar Sekunden später Jeremie hereinkam und mich anlächelte. Sofort strahlte ich nicht nur innerlich und stand auf um ihn zu begrüßen. Ich mochte ihn wirklich, er hatte so eine andere Art als der Rest der Jungen, die alle so arrogant die Schule spazierten, als würde diese ihnen gehören. Jeremie war anders und das fand ich wundervoll. Ich hatte mich wirklich in ihn verliebt, hatte unzählige Schmetterlinge im Bauch, wenn er in meine Nähe kam. Das war bei mir bestimmt so auffällig, dachte ich, dass ich ihn die ganze Zeit so anstarrte, und er mich aber ebenfalls ansah. Ich gab Jeremie gelegentlich Nachhilfe, wenn er mal wieder einen Test verhauen hatte, oder einfach nicht so recht mitkam. Das fand ich irgendwie ganz süß, überlegte ich. Als er sich neben mich stellte, flatterten meine Schmetterlinge weiter und verteilten Glück in meinem Körper. Automatisch schenkte ich ihm ein strahlendes Lächeln. "Hey" hauchte ich fast schon, so kam es mir jedenfalls vor. "Na ja... Mein Wochenende war eigentlich wie immer..." erzählte ich glücklich. Ich fand ihn einfach toll. "Ich habe viel gelesen, saß im Gemeinschaftsraum herum, habe gelernt oder bin auf dem Gelände spazierengewesen. Und bei dir?" fragte ich zurück und sah zu ihm und in seine Augen. Hach..., das war mein einziger Gedanke.
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Jeremie am 18.02.2018 20:29Vergangenheitsplay : Romy & Jeremie "A teenage dream...".
Es war in der sechsten Klasse als Jeremie und Romy zueinander gefundne haben...
Im Gewächshaus, Kräuterkunde.
Heute hatten wir mit den Ravenclaws Kräuterkunde. Es war einer meiner Lieblingsfächer; ich interessierte mich sehr für die Biologie. PmG war ein weiteres schönes udn spannendes Fach. Viele beschrieben mich als einen Tierfreund, es war als ob ich ihre Sprache verstand. Doch genauso wichtig war Kräuterkunde.
Ich war kein Streber, es gab kaum Fächer die mich wirklich interessierten. meistens hing ich herum mit Freunden, relaxte, spielte Karten. Ich war ziemlich gesellig, Schule war eher nebensächlich.
Seit dem Tod meiner Schwester interessierte mich Schule noch wneiger. Charlotte ist vor zwei Jahren verstorben, das traf mich ziemlich hart. Meine andere Schwester Talia, wenn auch Adoptivschwester; und mich hat das noch viel enger geschweißt. Ich war froh, dass sie nun auch auf Hogwarts ging, so konnte ich ein Auge auf sie bwerfen. ich wollte sie nicht auch noch verlieren.
So betrat ich also das Gewächshaus und erkannte gleich eine gute Freundin von mir. Es war Romy. Sie war ziemlich hübsch, sehr gebildet, anders als ich, und hatte eines der schönsten Lächeln, das ich jeh gesheen habe.
Zugegeben, ich war schon ziemlich verknallt und das seit der ersten Klasse. Ich weiß nicht warum es nie zu mehr kam. ich war keiner, der sich einfach so aufdrängte. ich ließ die Leute kommen, wnen sie ich kennenlernen wollten und dann haben sie schnell erfahren, dass ich doch sehr gesellig und witzig war.
Manchmal verbrachten Romy und ich etwas Zeit miteinander, meistens musste sie mir Nachhilfe geben, wnen ich Kampfzwerg es mal wieder für unnötig hielt zu lernen.
Ich war wie gesagt lieber mit freudnne unterwegs, prügelte mich auch mal , doch lernen war da ziemlich schweirig für mich.
"Hey Romy", meint eich lächelnd und stellt emich zu ihr . Wir sollten usn heute mit Giftpilzen beschäftigen.
"Wie war dien Wiochenende? Was Aufregendes erlebt?", ich selbst hatte mich mit einem 5 Klässler aus Slytherin geprügelt. Den genauen Grund kannte ich nicht mehr. Ihc glaube es lag daran, dass er Slytherin udn ich Griffindor war.


Re: Vergangenheitsplay » 16
von Bellatrix am 03.02.2018 20:44Ich ging zu meinem Bett hinüber und ließ mich darauf nieder. Kurz sah ich mich in meinem Zimmer um. Bald schon würde ich nicht mehr hier wohnen und das Zimmer würde nicht mehr mir gehören, sondern sonst wem. Ich würde bald in meinem eigenen Manor wohnen. Der Gedenke daran, ließ mich für den Bruchteil einer Sekunde vergessen, wie scheiße dieser Tag hier werden würde, immerhin wusste ich, dass ich meine Eltern dann nicht mehr so oft unter die Augen treten müsste. Höchstens zu irgendwelchen Bällen, auf denen ich dann auch, natürlich, zusammen mit Rodolphus als Ehepaar auftreten musste. Diesmal seufzte ich. Sonst war eigentlich immer Amycus meine Begleitung gewesen, das war eigentlich schon seit immer so. Wir beide kannten uns schon seit Kindheitstagen und waren sofort auf einer Wellenlänge gewesen, was sich bis heute auch nicht geändert hatte. Ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass ich zwar mit Rodolphus auflaufen musste, aber sicherlich nicht wie eine Klette an ihm zu hängen hatte, sodass Amycus und ich sicherlich zusammen Zeit verbringen konnten. Vermutlich würden wir uns Alkohol klauen und in eines der Gästezimmer verschwinden, um die Nacht dort zu verbringen - wahlweise könnten wir auch zusammen in eines unserer Manors gehen und dort zusammen sein. Unsere Ehepartner würden sowieso wissen, dass keine von uns beiden treu sein würde, vermutlich würden es die beiden auch nicht sein.
Bei dem Gedanken, dass Amycus auch bald eine andere heiraten würde und ich dann quasi jetzt an seiner Stelle sein würden, schmerzte mein Herz kurz. Amycus mit einer anderen zu sehen war wirklich etwas, was ich nicht sehen wollte, doch würde ich, so wie er heute auch, sicherlich an seiner Seite stehen und ihn unterstützen, sofern er dies denn wollen würde.
Ich seufzte und erhob mich wieder vom Bett, damit ich wieder zu Amycus gehen konnte. Seine nächsten Worte sorgten dafür, dass ein unglaubliches Gefühl sich in mir ausbreitete. Eigentlich, dann sollte es mich überaus schockieren, dass Amycus Carrow, mir, Bellatrix Black, seine Liebe gestanden hatte, auch wenn ich doch schon seit längerem wusste, wie seine Gefühle für mich waren, ebenso wie er wusste, was ich für ihn empfand. Statt ihn erschrocken anzusehen, lag auf meinem Gesicht etwas liebevolles. Ich griff nach seiner Hand, die ich fest umschloss. Ich liebte Amycus, auch wenn ich es ihm nie gesagt hatte. Ich liebte ihn mehr, als jeden anderen Menschen um mich herum. Mein Blick lag in seinen Augen, während sich meine ein weiteres Mal mit Tränen füllten. Die Worte zu hören war etwas anderes. Wirklich anders, aber schön anders. Ich hatte das Gefühl, dass mein Herz gleich meine Brust verlassen würde. Das alles hier passte so gar nicht zu uns. Wir waren zwei Todesser, die liebend gern anderen Leid zu taten, doch heute schien alles anders zu sein. „Ich werde auch dich immer lieben, Amycus.", erwiderte ich schließlich. Nun wurde der Drang einfach wegzulaufen nur noch größer.
Ich hielt seine Hand immer noch fest umschlossen und wollte ihn gerade ein weiteres mal küssen, als plötzlich meine Mutter in das Zimmer platzte und Amycus freundlich, aber bestimmend aus dem Zimmer warf, um mich schließlich noch einmal zu begutachten. Ich wollte nicht, dass Amycus ging, sagte aber nichts, sondern ließ miene Mutter einfach machen, ehe ich mit ihr schließlich mein Zimmer verließ, um wenige Minuten später mit Rodolphus vor dem Traualtar zu stehen.

- B E E N D E T -
Y O U S A Y Y O U W A N T A B A D B I T C H B A B Y N O W Y O U H A V E I T

You're sayin' that your tired of all your empty habits. You want something that's deeper 'cause you're over the generics. You're fuckin' with them basics when you really want the baddest. So come on, baby, get it, 'cause to miss it, it would be tragic. You say you want a bad bitch, baby, now you have it. Now you got a bad bitch, show me you can handle this. Say you want a bad bitch, baby, now you have it. Now you got the baddest, show me you can handle this.
Amycus
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Amycus am 21.01.2018 22:26Auch wenn keiner von uns beiden es je angesprochen hatte, zumindest außerhalb des betrunkenen Zustandes und mehr als Scherz gesagt, wussten wir beide doch, dass wir niemals einfach miteinander durchbrennen könnten. Ebenso wie Bellatrix hegte auch ich keinerlei Interesse daran von meiner Familie verstoßen zu werden, unabhängig ob ich diese nun mochte oder nicht – denn dies würde einer Erklärung des Verzichts das Erbe betreffend. Soziale Ächtung. Und noch so viel mehr Nachteile kamen mir in den Sinn. In einem anderen Land von vorne zu beginnen wäre sicherlich deutlich leichter, doch hatte ich nie einen Gedanken daran verschwendet Großbritannien dauerhaft zu verlassen. Hier war meine Heimat. Hier befand sich der dunkle Lord. Und von dessen Seite und meinen Verpflichtung ihm gegenüber, wollte ich mit Sicherheit nicht weichen. Mal angefangen dabei, dass es meinen Kopf bedeuten würde.
Den Kuss von Bella, der deutlich sanfter war als unser übliches geknutsche, erwiderte ich nur viel zu gerne. Den Gedanken, dass jederzeit jemand reinplatzen konnte, verdrängte ich gekonnt. Ohnehin wusste jeder der heute hier anwesenden Gäste, dass Bellatrix und Rodolphus nichts füreinander empfanden. Einigen war sogar bewusst, dass allerhöchstens Abneigung oder gar Hass die beiden verband und doch würden alle so tun, als würden sie das gekünstelte Gelöbnis von beiden Seiten abkaufen. Nicht vorhandene Tränen würden aus den Augenwinkeln gewischt werden, hier und da würde ein Schnaufen in ein Taschentuch zu hören sein und fast schon gerührte Gesichtsausdrücke würden in der Menge zu sehen sein. Heuchlerischer ging es eigentlich nicht mehr. Doch ich wusste schon jetzt wie ich dort sitzen würde: Mit verschränkten Armen, steinerndem Gesicht und genervten ausatmen. Vielleicht würde sogar ein spöttisches Lachen meine Lippen verlassen, während mein vater mir seinen Ellenbogen in die Seite rammte, damit ich „zur Besinnung kam". Doch jetzt, in diesem kurzen Augenblick, zählte nichts der gleichen.
Als Bella sich schließlich wieder von mir löste und sich von mir abwandte, biss ich mir selbst leicht in die Lippe. Wir sollten das hier nicht tun. Aber ich wusste, dass wir es beide wollten. Ebenso wie ich wusste, dass es uns beiden egal war. Dass uns die gesellschaftlichen Konventionen größtenteils egal waren, während es jedoch schon immer eindeutig war, dass wir beide uns gegenseitig nicht egal waren. Also was taten wir hier? Wieso war ich auf ihrer Hochzeit, deren Bräutigam der Idiot Rodolphus war? Wieso konnten wir es nicht einfach hinter uns lassen? Ein fast schon amüsiertes Schmunzeln erschien schließlich in meinem Gesicht, während ich meinen Kopf in eine leichte Schräglage lehnte. „Natürlich. Zufällig." Zu gerne würde ich diesem Zufall auf die Sprünge helfen.
Bei der Träne, die ihren Weg über Bella's Wange entlang bahnte, konnte ich mir nur schwer ein leichtes Seufzen verkneifen. Mit meinem Daumen wischte ich diese vorsichtig weg. „Dieser Tag, diese Ehe, meine künftige Ehe – nichts von all dem wird jemals zwischen uns ändern. Nichts von all dem wird jemals etwas an meinen Empfindungen dir gegenüber ändern. Komme was wolle, Bellatrix, ich werde dich immer lieben." Noch bevor ich es selbst realisierte hatte ich die, angeblich magischen, drei Worte ausgesprochen. Worte, die immer irgendwie im Raum hingen, von denen ich es jedoch nie gewagt hatte sie tatsächhlich in den Mund zu nehmen.
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Bellatrix am 21.01.2018 19:23Als er seine Stirn gegen meine lehnte legte ich meine Hände auf seinen Schultern ab. Wie einfach es wäre, wenn wir wieder einfach verschwinden würden. Weg. Weit weg, sodass uns niemand finden würde. Doch wusste ich, dass ich dies nicht einfach tun konnte. Nicht ich und auch nicht er. Wir hatten Verpflichtungen und damit meinte ich nicht diese bescheuerten Hochzeiten, sondern eher die Verpflichtungen, die wir gegenüber dem dunklen Lord hatten.
Seine Worte ließen mich kurz müde Lächeln. Ich überbrückte schließlich die letzten mm, die uns beide noch trennten und legte einfach meine Lippen auf seine. Ich wusste, dass es riskant war, Amycus zu küssen, wenn jeden Moment jemand hier rein kommen könnte, doch wer sollte dies schon großartig tun? Meine Eltern? Die wussten, dass ich Rod nicht liebte, war es schließlich ihre Idee. Narzissa? Es war mir ziemlich egal was sie davon hielt. Sie hatte schließlich nicht die leiseste Ahnung davon, wie es genau in mir aussah. Und ja, vielleicht war es verwerflich in einem Brautkleid zu stehen und nicht den zukünftigen Ehemann zu küssen, aber Merlin, das interessierte mich nicht im geringsten.
Ich löste den Kuss dennoch relativ schnell wieder. Ich strich mit meiner Hand sanft über seine Wange, dann löste ich mich komplett von ihm und sah wieder in den Spiegel. Ich richtete mein MakeUp kurz, wusste ich schließlich, dass es sicherlich bald losgehen würde. Schließlich stieg ich von der kleinen Erhöhung und sah mich in dem Zimmer rum. Ich wusste nicht, wo sich meine Schuhe befanden und irgendwie war mir dies gerade auch ziemlich egal. „Vielleicht hab ich ja Glück und Rod stirbt nach einem Jahr Ehe ganz zufällig.", sagte ich schließlich mit einem hauch von Verzweiflung in der Stimme. Ich hasste Rod, das war kein Geheimnis, wieso bei Merlins Bart hatten meine Eltern dann darauf beschlossen, dass ich ihn zu heiraten habe?! Konnte das nicht Narzissa übernehmen? Wenn ich wirklich jemanden heiraten wollte, dann war dieser Mensch Amycus Carrow. Nur ihn.
Ich hob meinen Blick und sah wieder zu meinem besten Freund. Ich hatte nie auf die wahre Liebe geglaubt, aber seit ich mich in Amycus verliebt hatte, hatte sich in mir etwas geändert, was genau dies war, konnte ich nicht sagen. Ich biss mir auf die Lippen und ich wusste nicht, ob es vielleicht schon an den zwei oder drei Gläsern Sekt lag, die ich heute schon in mich gekippt hatte, jedenfalls merkte ich, wie sich eine einzige Träne den Weg aus meinem Auge und über meine Wange gebahnt hatte. Ich hasste diesen Tag, mehr als jeden Tag zuvor.
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