Vergangenheitsplay » 16
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Re: Vergangenheitsplay » 16
von Nathalia am 16.08.2018 23:17Ich wachte ganze zwei Minuten, bevor mein Wecker klingelte, auf und sprang quasi aus dem Bett. Da ich mich schon wieder schmutzig fühlte. Seltsam. Also stieg ich nochmals unter die Dusche und wusch alles ab, was an den vergangenen Tag erinnerte. Apropos... Mein Blick wanderte zu meinem Bein hinab, welches unversehrt aussah. Ich grinste. Perfekt. Also stand einem beinfreien Outfit nichts mehr im Weg!
Nachdem ich wieder trocken war, meine Zähne geputzt und meine Haare gerichtet waren - sie hatten sich, widerspenstig wie sie nun mal waren, leicht gewellt und fielen nun offen meinen Rücken herab - ging ich zu meinem Schrank und zog kurzer Hand einen schwarzen Rock und eine weiße Bluse hervor. Das würde gehen. Als ich, nachdem ich auf die Uhr geguckt hatte, fast in Panik verfiel - es war bereits acht Uhr dreißig - schnappt ich mir meine Sachen und spurtete in die Cafeteria, in welcher ich eher schlitternd ankam. Ich futterte schnell ein Brötchen und nahm mir dann noch einen Kaffee mit in den Vorlesungssaal.
Ich nippe nur hin und wieder an diesem, verschlucke mich dennoch fast, als mein Blick fast als erstes auf meinen persönlichen (Alp-) Traum fällt. Christian. Schon wieder. Unsere Wege kreuzten sich aber auch am laufenden Band. Demonstrativ sehe ich woandershin und setzte mich weiter weg, als nötig. Der Typ neben mir grinst mich sofort an und stellt sich als 'Eric' vor. Ich lächle breit und stelle mich ebenfalls vor, auch wenn ich diese ganze geheuchelte Freundlichkeit fast mehr hasse, als alles andere auf dieser Welt. Während Eric mich vollquasselt - das scheinen Engländer wohl gern zu tun, sich gegenseitig zulabern - nippe ich weiter an meinem Kaffee. Wie gerne würde ich vernünftige Schlucke nehmen, aber er ist einfach zu heiß. Während dieser Gedanke durch meinen Kopf wabert, fällt mein Blick wieder auf Christian und ich muss mich ermahnen, dass ich den Kaffee meinte. Was war nur los mit mir? Sonst hatte ich doch auch eine eins A Selbstbeherrschung?! Diese schien jedoch nur im Stand-by Modus zu laufen, sobald sich diese eine spezielle Person im Raum befand!
Ich versuchte mich auf das zu konzentrieren, was Eric sagte, doch es war einfach zu uninteressant, um dem wirklich zu folgen. Merlin sei Dank trat der Professor bald darauf ein und bat uns alle nach vorne. Und auch wenn ich nicht wirklich begeistert war von Eric, blieb ich neben ihm stehen. Er war wohl im Abschlussjahr und überlegte, was er jetzt tun sollte. Diese Information blieb gerade so hängen. Der Professor erläuterte, was sein Ziel heute war und fragte dann, ob jemand einen Beispielfluch zeigen konnte. Ich war so konzentriert darauf, nicht zu sehen, wo Rookwood sich hinplatziert hatte, dass ich den Professor wohl ziemlich herausfordernd angestarrt haben musste. "Miss... Nathalia Petrova. Sie sehen so aus, als würden sie sich zur Verfügung stellen." Erklärte er und noch bevor ich protestieren konnte, sagte er auch schon: "Kommen sie bitte hier her." Er deutete auf eine Stelle kurz vor ihm. "So, wer wird denn einen Zauber an ihr vorführen?" Fragte er weiter, während ich nach vorn trat. Ich hatte ein ganz mieses Gefühl in der Magengegend, wagte es aber immer noch nicht in die Richtung zu sehen, in der ich Christian vermutete.
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Christian
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Christian am 05.08.2018 00:21Mein Wecker klingelte um acht und ich blickte rüber zu der Seite der Bettes wo sie sich irgendwann in der Nacht hinverzogen hatte, als sie gemerkt hatte, dass ich nicht auf kuscheln stand. Tja nicht meine Sache. Ihc hatte sie ruhig gestellt und mir genommen was ich brauchte. Für mich war das kuscheln nicht nötig und wenn jemand das wollte sollte sie sich doch wen anders rufen. Mein ruf musste doch mittlerweile vorgedrungen sein. Aber mir war ohnehin schon immer egal gewesen, was andere über mich gedacht haben und denken. Denn solange ich das bekomme was ich will, oder machen kann was ich will. Pff da kann mir doch alles andere egal sein. Und wenn man keine Wünsche oder Bedürfnisse hatte, die man nicht alleine oder von sich aus stillen oder erfüllen kann, so benötigt man auch keinen.
Und das war immer mein größtes Ass gewesen. Ich sah neben mir niemanden mehr. Sehr schön da hatte jemand die regeln eines ONS verstanden. Zufrieden Lächlend drehte ich mich um und legte mich nochmal für zehn min auf die andere Seite. Ich hasste es morgens aufzustehen.
Nach zehn min ok eher fünfzehn war ich endlich bereit aufzustehen. Müde tapse ich an meiner Kaffemaschine vorbei. Vermutlich der einzigen Lnagzeitbeziehung die jemals führen werde. Und fahre mit der Hand an der Seite entlang, um sie anzuschalten. ich stelle eine kleine Tasse heunter und drück auf den üblichen Knopf. Dann geht es weiter in die Dusche und während mein scharzes Gold in flüssiger form eines doppelten Espressos in meine Tasse läuft wäscht das Gefühl meines Traums weg. Des Traums der jede Nacht aufs neue kommt und seid vielen Jahren mrin Begleiter ist, sobald ich meine Augen schließe.
Nachdem ich aus der Duschkabine getreten bin und mir ein Handtuch um meine Hüften geschlungen haben, geht es zurück zur Tasse. ich setze mich und lese die neuste Ausgabe des Daily Prophet, nur weil ich vielleicht ein Player sein mag, muss das ja auf keinen Fall heißen, dasss ich dem Stereotypen des ungebildeteten und faulen Assi entsprechen muss. Ich schaue auf die Uhr, es ist zwanzig vor. Gut nur noch kurz was anziehen. Ich ziehe schnell ne Hose und Shirt an. Packe meine Tasche und greife im rausgehen einen Sweater. Ich apperiere rüber zum Vorlesungssaal in den ich jetzt muss. Denn da ich nicht dem Stereotypen entspreche habe ich mich für ein Extraseminar eingeschrieben. Und ich freu mich schon mega drauf. Mittlerweile hoffe ich auch, mich dadurch von diesem nervigen Rothaarigen keine Ahnungwas abzulenken. Denn ich kann sie nicht loswerden. Kaum war ich wider im Hauphtgebäude kam sie mir in den Sinn. Hmm was its nur los mit mir und diesem Wesen. Egal ich werde mich auf das Thema heute freuen auf dem Plan stand, dass wir sogar einige Flüche in der Praxis anwenden werden.
Ich trete durch die Tür und sehe ein paar freie Plätze weit weg von den anderen. Na die sehen doch genau wie für mich gemacht aus. Ich gehe straight auf sie zu und setze mich und beginne mich schon einmal in mein Buch zu vertiefen und auf die kommende Stunden vorzubereiten. Man kann über mich sagen was man will, aber sobald mich etwas fesselt, lasse ich nicht mehr davon ab und vergrabe mich in der Thematik, bis ich alles erfahren und ausprobiert habe. Aus irgendeinem mir nicht erfindlichen Grund muss ich aufblicken und sehe sie. Sie, meinen kleinen Rothaarigen Teufel. Halt stop sie ist nicht mein und seitwann habe ich ihr einen Spitznamen gegeben.
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Nathalia am 15.07.2018 16:52Ich spürte immer, wenn mich jemand ansah, aber so intensiv wie ich jetzt seinen Blick vernahm... Es jagte mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken, auch wenn ich so gar nicht reagieren wollte. Was stellte er nur mit meiner Selbstbeherrschung und meiner Kontrolle an? Sie spielten beide so ziemlich verrückt und es würde mich nicht wundern, wenn sie bald ganz ausfallen würden. Vor meinem geistigen Auge sah ich einen Spielautomaten, an dem ein 'Out of Order'- Schild klebte. Aber genau das wäre ich, wenn ich meinen Stolz herunterschlucken und mich meinen dämlichen physischen und teilweise auch psychischen Wünschen hingeben würde. Ein Spielzeug. Das kam also gar nicht in Frage.
Erst als das Gefühl seinen Blick auf mir zu spüren, verschwand, konnte ich wieder normal atmen. Nu bemerkte ich auch, dass Steve meinen Anweisungen gefolgt war. Er kam mit einer kleinen Tube zurück, die ich ihm sofort aus der Hand riss. Schnell drückte ich mir etwas von der Salbe auf den rechten Zeigefinger und verteilte die Substanz vorsichtig auf der Wunde. Das kurze, aber heftige Brennen entlockte mir ein Zischen. Ich biss die Zähne zusammen und sah herab auf die Wunde, die zu einem kaum sichtbaren schmalen Strich verheilt war. Morgen würde nichts mehr an diese erinnern. Außer Christian – wenn ich Pech hatte.
Da ich das Blut abwaschen wollte und generell gerade sehr wenig Lust hatte, hier zu bleiben, drückte ich Steve den Rest meiner Schicht auf – er widersprach nicht, teils weil er sich immer noch schuldig fühlte und teils, weil ich ihm Angst machte... glaubte ich zumindest. Ich schüchterte ihn nahezu ein und das, obwohl er zwei Jahre älter war als ich. Aber damit hatte ich noch nie große Probleme gehabt.
Ohne die Gäste noch eines weiteren Blickes zu würdigen, ging ich durch den Hintereingang nach Hause. Ich hatte es sogar geschafft, nicht nochmal zu diesem eingebildeten Idioten namens Rookwood zu sehen. Und genau diese Tatsache sollte mich nicht so stolz machen. Es sollte mir leicht fallen. Ich beschimpfte mich wegen dieser Tatsache auch nach dem Duschen immer noch. Erst, als ich endlich im Bett lag und einschlief, verklangen meine inneren Schimpftiraden. Christian Rookwood machte mich auf eine Weise frech und aggressiv, die ich von mir selbst noch nicht kannte. Es war seltsam, da ich ihn erst einen Tag kannte und trotzdem hatte er sich schon so in meinem Kopf festgesetzt. Es war nervend und ich würde ihn ganz schnell loswerden müssen. Oder ich würde es bitter bereuen.
Schnell stellte ich noch meinen Wecker auf sieben Uhr dreißig, da ich um neun ja unten auf der Matte stehen wollte – immerhin hatte ich mich für dieses Zusatzseminar eingeschrieben. Vielleicht würde das ja endlich meinen Kopf von Christian befreien....
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Christian
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Christian am 10.07.2018 12:11Die Brünette war wirklich süß. Das würde vielleicht doch noch ein guter Abend werden, denn so wie zu mir sah konnte ich sehen, dass sich am liebsten gleich mit mir gegangen wäre. Aber nein ich wollte ihren Hunger noch ein bisschen weiterwachsen sehen. Da zwitscherte jemand an meinem Ohr und ich drehte mich um genau in dem Moment hörte man ein lautes Krachen. Der unfähige Mitarbeiter, von meiner Rothaarigen hatte sein Tablet fallen gelassen. Ich schob meinen Oberkörper aus reiner Neugier über den Tresen. Und da sah ich es. Die Rettung meines Abends. Sie blutete. Ich bin kein Psychopath oder vielleicht doch? Egal aber, wenn ich andere Menschen in verletzt sehe überkommt mich eine Ruhe und eine Unausweichlichkeit. Ich spüre mich total entspannt und als könnte mich nichts stören. Ich sehe auf den schnitt aus dem langsam das Blut herausströmt. Es sieht wunderschön aus, so endlos. Als würde die Welt anhalten. Da greift sie ein Handtuch und ruiniert den Moment. Wieso?! Die walt dreht sich wieder im normalen Rhythmus. Ich sehe das der Typ, wie hat sie ihn genannt Steve, was ein dämlicher Name, der hat nicht besonderes an sich, nach hinten rennt. Anscheinend wollte er seinen Fehler wenigstens ein bisschen wieder gut machen. Ich greife meine Drinks und gehe zu der brünetten, die die ganze Zeit wie ein Gaffer zum Tresen gestarrt hat. Sie hätte es auch ein bisschen unauffälliger machen können. Ich durfte das ich hatte schließlich mit ihr geredet als es passiert ist. „Hey Schönheit, ist der Platz hier noch frei?" sage ich während ich die Drinks abstelle und auf den Platz neben ihr zeige. Ihr Nicken verstehe ich als definitives ja. Tja vermutlich hat es ihr die Sprache verschlagen. Denn egal wie viele ich schon hatte. Ich war nicht die Matratze, nein ich war das Gegenteil. Ich war immer noch der den fast jede wollte. Außer dieser Barkeeperin. Ich schaue zum Tresen aber sehen nichts. Hmm egal sie wird schon Hilfe bekommen, es war schließlich nicht mein Job sich um sie zu kümmern. Das war das gute, wenn man keine Beziehungen einging jeglicher Art. Man musste sich nicht um andere kümmern und für sie sorgen. Denn das hatte ich einmal versucht und war kläglich gescheitert. Ich schüttelte den Kopf um die lästigen Gedanken wieder zu verdrängen und ganz tief zu vergraben. Nein daran wollte ich jetzt nicht denken. Die Kleine nehmen mir sah es anscheinend als Zeichen meiner Ablehnung von ihr und rückte näher an mich ran. Sehr gut damit kam ich klar. Klare körperliche Signale und die Klarheit eines Gespräches bei dem das Ende, der Zweck und das Ziel schon vorher feststeht. Ich drehe meinen Kopf zu ihr und schalte meinen Kopf aus und lasse meinen Körper führen. So vergeht der Abend mit Drinks und belanglosem Smalltalk und ab und zu einem Kuss oder der verstohlenen Hand auch dem Oberschenkel des Anderen oder meine Hand an ihrer Hüfte und es folgt noch mehr Alkohol. Bis ich merke, dass sie bald nicht mehr kann. Wie gut, dass ich so viel vertrage, denn ich bin noch überhaupt nicht betrunken. Ich nehme die Kleine, von der ich mittlerweile weiß, dass sie Keyla heißt und hebe sie an mich gedrückt hoch und führe sie nach draußen. Ich habe Geld auf dem Tisch liegen gelassen. Vermutlich viel zu viel aber egal wen kümmert das. Vielleicht freut sich ja die Barkeeperin. Und ich ärgere mich warum muss sie gerade wieder jetzt in meinen Gedanken auftreten ich hatte einen so klaren und schönen Abend. Und um sie zu vergessen küssen ich keyla. Ich nehme sie mit zu mir und es gelingt mir für den restlichen Abend nicht mehr mit meinen Gedanken von dem Geschehen wegzuwandern und irgendwann spät nachts schlafe ich erschöpft mit einer Frau auf meiner Brust ein. Und versinke in einen nicht traumlosen Schlaf.
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Nathalia am 08.07.2018 10:18Doppelt? Ich sah kurz auf, da ich für einen kurzen Moment wirklich geglaubt hatte, er würde gleich einen Doppelten brauchen. Als ich dann allerdings seinem Blick folgte, erkannte ich, dass er sein nächstes Opfer gefunden hatte. Die Arme. Aber wenigstens würde er mich dadurch in Ruhe lassen.
Augen - verdrehend fing ich zwei Shotgläser aus der Luft und drehte mich dann wieder zu ihm. Mittlerweile hatte er sich mit dem Rücken gegen den Tresen gelehnt. Ich konnte nicht anders, als erst einmal beeindruckt auf seine Muskeln zu starren, die sich durch sein Shirt abzeichneten. Selbst am Rücken. Merlin! Kurz schloss ich die Augen, um meine Gedanken wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Dass er stark und gut gebaut war, hatte ich ja schon vermutet. Komm schon Nathalia! Krieg dich wieder ein! Seine Worte waren sehr hilfreich. Sie unterstrichen den arroganten Idioten in ihm.
Ich biss die Zähne zusammen und knallte die Gläser vielleicht etwas zu fest auf die Fläche vor mir. Mich selbst gedanklich verfluchend drehte ich mich zu unserem Alkoholbestand herum. Am besten ich verpasste ihm etwas heftiges und ihr etwas nicht ganz so starkes... Obwohl, wenn sie sich darauf einließ, war sie selbst Schuld oder? Aber wusste sie denn, worauf sie sich einließ? Schnell griff ich nach einer Servierte und einem Stift, kritzelte die Worte 'One-Night-Stand' und schob sie ihr unauffällig zu. Um nochmal klarzustellen, dass ich ihn meinte und nicht mich – man konnte ja nie wissen und so wie sie mich gerade angrinste, hatte sie es wohl wirklich falsch verstanden – deutete ich auf ihn. Sie grinste noch breiter und zuckte mit den Schultern, danach nickte sie. Na, wenn sie meinte.
Ich griff also nach dem teuren, hochprozentigen Rum, stellte die Gläser vor Christian ab und füllte diese so voll wie möglich. Wenn schon denn schon. Mal sehen, ob er wirklich so viel aushielt, wie er sagte. „Bitte." zwitscherte ich so freundlich wie möglich neben seinem Ohr.
Und dann schepperte es. Ich zuckte heftig zusammen.
Blinzelnd sah ich in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. Ein seltsames Stechen machte sich in meinem Bein breit und ich hörte Steves geplapperte Entschuldigung. Es war nicht das erste Mal, dass er etwas fallen ließ. Ich sah an mir herab. Mein Oberteil war nass und roch nach Bier. Ich knirschte genervt mit den Zähnen, aber das war nichts, was ein schnelles 'Ratzeputz' nicht erledigt hätte. Dann blickt ich jedoch auf mein Bein und mir blieb die Luft weg. Eine Scherbe hatte sich anscheinend den Weg über dieses gesucht, da Blut aus einem Schnitt quoll. Ich schnappte mir ein Handtuch und presste es auf die Wunde. „проклятый! Sei still Steve! Es ist nur ein Kratzer!" schimpfte ich. „Guck lieber, ob wir diese Salbe noch haben!" Wie konnte man nur so unfähig sein? Ich hockte immer noch auf dem Boden und presste das Handtuch gegen mein Bein, um die Blutung zu stoppen. Die Gäste waren mir momentan egal, sie würden wohl drei Minuten ohne uns überleben.
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Christian
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Christian am 06.07.2018 17:27Re: Vergangenheitsplay » 16
von Nathalia am 04.07.2018 16:44Ich füllte gerade das Glas eines älteren, etwas schmierigen Zauberers zum bestimmt zwanzigsten Mal auf, als mich diese eine bestimmte Stimme erstarren ließ.
Da ich gerade anders beschäftigt war, konnte ich ihn noch einen kleinen Moment ignorieren.
Trotzdem warf ich einen kurzen Blick aus dem Augenwinkel zu ihm, was nicht schwer war, da er fast genau neben dem schmierigen Zauberer, den ich gerade bediente, Platz genommen hatte.
„Bitte." sagte ich so freundlich wie möglich – im so tun als ob war ich erstaunlich gut – und schob ihm das Glas zu. Er grinste dreckig und ich erwiderte es keck. „Wenn du noch irgendetwas willst – einfach rufen." zwinkerte ich, bevor ich mich Christian zuwandte. Das „Immer doch Süße." des kleinen Zauberers, versuchte ich zu verdrängen.
Ich biss die Zähne zusammen und bemühte mich um einen neutralen Gesichtsausdruck. Die Versuchung, ihm eine Bar am anderen Ende der Welt zu empfehlen, war ziemlich groß, aber ich gab mir alle Mühe, es nicht auszusprechen. Stattdessen zog ich eine Flasche Rum aus dem Regal. „Der soll recht gut sein. Wenn man sich so etwas denn leisten kann." ich stellte ihn auf dem Tresen ab. „Und verträgt." fügte ich noch hinzu. Ich hatte mir etwas bissiges einfach nicht verkneifen können. Jetzt sah ich ihn doch an. Fehler. Im Halbdunkeln der Bar wirkte er noch anziehender, als auf dem überbevölkerten Universitätsflur. Schnell rief ich mir wieder ins Gedächtnis, wie er war. Das Ganze wirkte Wunder. Meine Konzentration war zwar nie vollends flöten gegangen, aber ich musste sehr wohl zugeben, dass sie jetzt, wo ich mir wieder klargemacht hatte, was für ein Arsch er war und das ich keine weitere Kerbe an seinem Bettpfosten sein wollte, besser unter Kontrolle war.
„Natürlich gibt es auch noch die Standards. Feuerwhiskey, Bier und eine russische Spezialität-" während ich sprach beugte ich mich immer weiter vor, legte schließlich die Arme auf den Tresen und sah ihn herausfordernd an. Nach einer kurzen Pause redete ich weiter. „-Vodka." Mein Gesicht war nun nur noch Zentimeter von seinem entfernt. Ich grinste und sah ihn abwartend an. Dann griff ich nach dem Tablett, dass mir mein Kollege – Steve hieß er glaube ich – reichte. Ich tat, als hätte ich mich nur wegen des Tabletts so weit über den Tresen gelehnt und begann, die Gläser mit dem Schwung meines Zauberstabes abzuwaschen. „Also. Was möchtest du?" fragte ich und legte den Kopf schräg. Der erste Schock, den sein unglaubliches Äußeres jedes Mal auslöste, war endgültig überwunden. Für dieses Zusammentreffen zumindest.
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Christian
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Christian am 03.07.2018 16:41Mein Tag wurde nicht wirklich besser. Meine Vorlesung über die Gefahren von Flüchen und ihre Ausprache auch für den Sprecher war so langweilig, dass ich mich bemühen musste nicht entweder meinen Kopf auf die Tischplatte zu legen und eine Runde zu schlafen, denn das konnte ich immer und überall. Oder andererseits entrüstet aufzustehen und einfach den Saal zu verlassen. Denn meiner Meinung nach sollte der, der zu dumm ist um Dinge richtig auszusprechen oder zu lesen nicht zaubern dürfen.
Aber damit saß ich anscheinend alleine , denn meine Komilitonen hörten den geschichten unserers Dozenten fasziniert zu, während ich mich fragte wieso die Menschen die so doof waren überhaupt noch lebten.
Kaum hatte er die Vorlesung beendet, stürmte ich aus dem Saal. Noch länger in einem Raum mit diesen Idioten und ich hätte einen der Flüche auf sie angewendet und ihnen gezeigt, wie man solche Dinge richtig macht.
Ich ging in mein Wohnheimzimmer und verkrochen mich an meinen Schreibtisch und studierte die schmerzhaftesten Flüche. Einer handelte davon, wie sich die Lungen langsam mit wasser füllten und immer weiter die Luft verdrängten, bis das Opfer in ohnmacht viel . Dies geschah so lange, bis das Opfer seinen Atemreflex aufgab. Man hatte so oft die Lungen gefüllt und das Opfer an siene psychische Grenze geführt, das es freiwillig seine pysische Grenze übertrat und vonalleine nicht mehr atmete.
Dies fasszinierte mich. Wie weit muss man Menschen und allgemein Lebewesen treiben und fordern, bis sie von alleine ohne drohung aufgaben zu kämpfen, nur weil sie der Qual nicht mehr standhalten konnten.
Ich blickte auf die Uhr. Was es war schon echt spät und ich wollte noch in die Bar und mir eine neue nicht rothaarige uchen, umm meine Gedanken an die eine auszulöschen oder wenigstens zu überdecken. Ich zog mir schnell was anderes an und machte mich auf den weg.
Ich tat durch die Tür und ließ meinen Blick schweifen. Da saß eine süße brünette und eine kleine zierliche Blonde, aber diese schien mit einem kerl da zu sein, nicht das mich das stören oder behindern würde. Ich ging auf den Tresen zu und wäre beinahe rückwärts wieder raus gegangen. Hat dieses Weib jeden Teil meines Lebens eingenommen und besetzt? es konnte nicht sein, da war ich eine Weile lang nicht mehr trinken gewesen, um mich auf mein Studium zu konzentrieren und schon war sie da. Sie tauchte einfach auf. Ich trat an den Tresen. "Hey hübsche, was kannst du mir empfehlen?"
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Nathalia am 28.06.2018 04:21Glücklicherweise musste ich erst gar nicht nachfragen, das Mädchen fing auch so schon an zu plappern. Kurz überlegte ich, ob ich sie wohl je wieder loswerden würde.
Während sie erzählte, musste ich mich konzentrieren, zwei Dinge nicht zu tun. Das eine war, nicht die Augen über die Dummheit der Kleinen zu verdrehen und das zweite war, meinen Blick nicht zu dem Fenster schweifen zu lassen, welches mich von Christian Rookwood trennte.
Die ganze Geschichte war recht einfach gewesen. Und leicht zu durchschauen. Sie war neu und leichtgläubig, hatte sich von ihm um den Finger wickeln lassen, hatte mit ihm geschlafen und während sie sich davon sonst was versprochen hatte, war es für ihn wohl nur eine einmalige Sache gewesen. Danach hatte sie wohl noch mit anderen seiner 'Opfer' gesprochen. Sein Muster war immer dasselbe. Flirten, Sex, Wegschieben. Wieso waren alle an dieser Universität nur so dämlich? Klar, er sah gut aus, aber informierte man sich nicht vorher über den Charakter einer Person? Ich schüttelte den Kopf. Ich wollte kein weiterer Name auf einer wohl nie endenden Liste werden, an den er sich nicht mehr erinnerte. Ich würde keiner werden.
„Niemand bietet ihm sonst Paroli." sagte sie bewundernd und sah mich ebenso an. „Ich glaube, du solltest dich wirklich vorsehen. Du machst es für ihn nur noch interessanter." Sie schien wirklich besorgt zu sein, weswegen ich nickte. Ich konnte auf mich selbst aufpassen.
Als wir aufgegessen hatten, liefen wir zu unserer nächsten Vorlesung, wobei ich wiedermal erstaunt feststellte, wie gut sie sich auskannte. Für einen Erstsemester zumindest. Als ich fragte, erklärte sie, dass sie das Fach gewechselt hatte, da Muggelkunde nicht ihr Ding gewesen war, wie sie geglaubt hatte. Das hätte ich ihr vorher auch sagen können. Muggel waren erbärmliche Kreaturen. Wieso sollten sie es also wert sein, studiert zu werden?
Die nächste Vorlesung lenkte sie zum Glück etwas von mir ab, so dass ich endlich meine Ruhe von ihrem Gequatsche hatte. Merlin, wie nervig das geworden war. Auch diese Vorlesung war recht interessant und der Dozent war so gut in seiner Lehrfunktion, dass ich mich tatsächlich freiwillig in eine Liste eintrug, mit der man sich für eine einmalige Zusammenkunft von Erstsemestern und Studenten aus höheren Fachsemestern, anmeldete. Diese würde morgen früh stattfinden, weswegen es mich nicht wunderte, dass sich abgesehen von mir nur noch neun weitere eintrugen. Ich schlief sowieso nie lange und neun Uhr war doch wirklich eine tragbare Zeit.
Dieses Mal konnte ich den Flur ohne weitere Umstände und ohne plappernde Mitstudentin, überqueren und meinen letzten Kurs für heute überstand ich auch sehr gut. Endlich war es auch um psychische Zauberflüche gegangen, worin ich voll und ganz aufgegangen war.
Etwas k.o. betrat ich die Cafeteria. Ich würde einen Großteil meiner Zeit wohl hier verbringen, da ich unfähig war auch nur Nudelwasser zu kochen. Ich schlang hier schnell eine Portion Auflauf herunter – wobei ich mich prompt verbrannte – und sprintete dann in mein Zimmer, wo ich mich für meine Schicht an der Bar umzog. Ich wollte das Vermögen meiner Eltern nicht sofort auf den Kopf hauen, da ich es immer noch für eine spontane Flucht brauchen könnte.
Pünktlich um acht Uhr stand ich hinter der Theke und bediente seltsame kleine Zauberer und andere Kreaturen...
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Christian
Gelöschter Benutzer
Re: Vergangenheitsplay » 16
von Christian am 28.06.2018 03:22Oh man Verdammt ihre Hand auf meinen Arm. Ich musste mich bemühen nicht vor Schreck zurückzuzucken: Es berührte mich keiner ohne meine Erlaubnis. Wer war diese Mädchen?
Gerade als ich etwas sagen wollte ging sie einfach und ich kam nicht mehr dazu eine Antwort zu geben. Sie hatte mich mit dem Körperkontakt eiskalt erwischt und das nächste Mal wenn wir uns sahen würde sie nicht so leicht davonkommen.
Das nächste Mal?!?! wtf was ging bei mir schief und ich wollte Menschen nicht mehrmals sehen. Und auch bei meinen Kerben in meinem Bett, war immer nur einmal drüber gerutscht worden und man hatte sich nie wiedergesehen. bzw. getroffen. Ich konnte einfach keine Bindungen mehr eingehen, nachdem meine wichtigste Bindung brutal in die Brüche ging. ich ging nach draußen und traf mich mit ein paar Kommilitonen zum Essen. Ich hatte ja soziale Kontakte, wenn auch nicht viel und nicht besonders tiefe. Hier fragte ich auch, wer die neue Rothaarige kennen würde. Und ein komischer Kauz mit langen gelockten Haaren antwortete, dass er glaube sie heiße Natalia Petrova, das wisse er von seiner Freundin die mit ihr im Jahrgang sei.
Ich dachte nach das war es also vorhin gewesen. Ihr Name klang schon so russisch, dass nur diese Sprache gewesen sein konnte, in die sie vorhin gefallen war. Ich dachte an sie und warum sie hier auf der Uni war und nicht bei ihnen. Aber nein ich durfte nicht so an sie denken. Sie war scharf und ein Anfänger und ich könnte sie gut benutzen und wieder fallen lassen ohne das es auffiel und sie würde vermutlich auch nichts von meinem Ruf gehört haben. der bestand zwar nur aus Gerüchten, aber immerhin. Ich dachte an das Mädchen mit dem sie unterwegs gewesen war, ok vielleicht hatte sie auch schon davon gehört, so wie das Mädchen auf mich reagiert hatte, hatte sie vermutlich alles erzählt. Aber egal das würde die Jagd vermutlich nur interessanter machen und die Beute umso süßer. Ich freute mich schon auf die Mühe und dass Spiel, welches ich treiben konnte. ich liebte Manipulation und wusste wie ich mich einsetzen musste und war gespannt, ob sie wie alle anderen drauf reagieren würde. Aber so wie sie mir bisher unter die Haut gegangen war wusste ich echt nicht wie es werden würde. doch ich würde alles daran geben es schnell, klar, einfach und kurz zu halten.










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