Sofa
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Katie
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Re: Sofa
from Katie on 06/28/2017 09:52 PMAls Noah aufstand und auf mich zukam, beachtete ich Selina gar nicht mehr. Meine Unterlippe begann erneut zu zittern als mich mein bester Freund in die Arme schloss und ich mich dankbar in die Umarmung fallen ließ. Wir hatten alle schweren Momente in unseren Leben zusammen durchgemacht und sie zusammen überstanden. Ich wusste, dass er jetzt auch für mich da sein würde. Dieses Wissen linderte meine Verzweiflung. Mein Leben konnte noch so schrecklich sein, aber solange ich Noah an meiner Seite hatte war alles nur halb so schlimm.
Ich nickte zustimmend bei seinen Worten. "Ja, ja du hast recht..." ich schniefte und drückte ihn noch einmal fest an mich. Ich wagte ein kleines Lächeln. "Zur Abschlussparty sollte ich wieder da sein. Der Zauberschach-Abend steht doch noch oder?" fragte ich mit kurzem Blick auf Selina. Da Noah solche großen Events tunlichst mied und ich ihn auf keinen Fall mutterseelenallein lassen konnte, blieb ich meist mit ihm. Wann hatte man schonmal die Schule fast komplett für sich? Ich musste ihm außerdem meine neuen Tricks beim Zauberschach beibringen die ich mir ausgedacht hatte.
Ich wischte mir erneut übers Gesicht und trocknete es mit meinem Ärmel. "Also...ich sollte gehen." ich lächelte tapfer und ließ mir durch Noah's Worte Mut machen. Großvater würde es sicher blendend gehen wenn ich dort ankam. "Ich schick dir eine Eule wenn ich mehr weiß. Hm..." ich zögerte kurz und richtete Noahs Hufflepuffkrawatte die ein wenig schief war. Ich wollte besser nicht wissen weshalb. "Stell nichts Dummes an. Und denk an mich wenn es Zimtpudding gibt." ich lächelte ganz leicht und knuffte ihn sanft. Ich würde es ganz sicher vermissen, mich bei Alpträumen nicht zu ihm schleichen zu können... Ich schluckte noch einmal und drehte mich dann um. "Wir sehen uns!" sagte ich mit Blick über die Schulter und lief aus der Tür hinaus.
Selina
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Re: Sofa
from Selina on 06/28/2017 09:15 PMNoah versuchte noch sich zu erklären, aber er schien selbst nicht ganz zu wissen, was er eigentlich wollte, aber wenigst schien er nicht auf Abstand gehen zu wollen, denn er legte schließlich dann doch seinen Arm um mich. Ich genoss es kurz einfach nur so da zu liegen, bis ich auf einmal aufschrak. Ich hatte nicht bemerkt, dass auf einmal seine bessere Hälfte neben dem Sofa stand.
Wie, was das soll? Was ist denn mit der verkehrt? Was geht denn das sie an? Ich dachte sie freute sich für ihren besten Freund, oder war die etwa eifersüchtig? Als Noah dann seinen Arm halb von mir nahm und sich aufrechter hinsetzte, tat ich ihm gleich, naja eigentlich rückte ich ein Stück von ihm weg und sah sie etwas verwirrt an. Als ich sie dann begann zu mustern, bemerkte ich, dass da aber mehr dahinter steckte, sie schien geweint zu haben. Wegen uns? Nein, so rot wie ihre Augen schon waren, hatte sie bestimmt schon geweint bevor sie in den Gemeinschaftsraum kam.
An Noah gewandt sagte sie dann was los war. Das machte natürlich Sinn, dass sie dann so daneben war. Ich sagte nichts zu der Situation denn es ging mich recht wenig an, dass ist eine Sache für Noah sie zu trösten und mit ihr darüber zu reden.
Er stand auch schon auf und ging zu ihr um sie zu trösten.
Bevor ich mich hier einmische, was dezent unpassend wäre, fast gleich unpassend wie ihre Begrüßung, beobachte ich die Situation lieber ein weiter, ohne etwas zu sagen.
Solche Dinge passieren aber auch immer in den blödesten Momenten, oder?
Noah
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Re: Sofa
from Noah on 06/28/2017 01:47 PMIch war mir nicht sicher, ob sie das es persönlich nahm, als ich den Kuss unterbrach. Denn sie sah mich fragend an, doch ich wusste nicht so recht, was ich sagen sollte.
"Nein... Nein, alles in Ordnung, ich wollte nur..." Ich zuckte mit den Schultern. Ich wusste nicht, was ich wollte. Es einfach langsamer angehen, schätze ich. Ich war noch nicht so geübt in sowas. Ich wusste ja nicht einmal, was für Selina hinter dem Kuss steckte.
Doch sie rutschte wieder von meinem Schoß und kuschelte sich an mich. Ein wenig unbeholfen legte ich meinen Arm um sie, lächelte jedoch leicht. Zumindest, bis ich eine entrüstete Stimme hörte. Ich zuckte unwillkürlich zusammen. Irgendwie hatte ich erwartet, Katie würde sich für mich freuen, wenn ich ihr hiervon erzählte, aber sie schien gerade alles andere als begeistert.
Aber das war gerade nicht das einzige, was mich zum Stutzen brachte. Sie hatte gerötete Augen. Das hieß, sie hatte geweint. Ich nahm schon halb den Arm von Selina und setzte mich aufrechter hin, um sie zu fragen, was passiert war, da sagte sie es schon von sich aus. "Oh nein..", sagte ich leise und stand auf, um Katie dann in meine Arme zu ziehen.
"Hey, dein Goßvater ist ein taffer Mann, so schnell bekommt man ihn nicht klein.", meinte ich versucht beruhigend, während ich ihr sanft über den Rücken strich. Ich kannte ihren Großvater und ich wusste, wie viel er Katie bedeutete. Am liebsten würde ich mit ihr fahren, aber ich wusste nicht, ob ich das dürfte und außerdem war das Katies Familie.
Katie
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Re: Sofa
from Katie on 06/28/2017 12:17 AM(Prima ♥)
Heulend wie ein Schlosshund kam ich in den Hufflepuffgemeinschaftsraum. Zu sagen ich wäre ein sehr emotionaler Mensch war noch untertrieben. In meinen Händen hielt ich einen von Tränen aufgeweichten Brief, den ich erst vor ein paar Minuten bekommen hatte. Meine Eltern schickten mir selten Post, es war ihnen noch ziemlich fremd, so als Muggel und siekamen nicht wirklich auf die Eulen klar. Als ich den Brief bekam, hatte sich zeitgleich auch ein ungutes Gefühl in meinem Körper breitgemacht. Mir schrieb sonst keiner. Ich hatte keine Freunde außerhalb von Hogwarts.
So viel stand gar nicht auf dem kleinen Pergament. Nur, dass mein Opa ins nächste Muggelkrankenhaus eingeliefert wurde und nicht sicher ist ob er es schaffen wird. Ich liebte meinen Großvater über alles! Er war der gütigste und weiseste Mensch den ich kannte und hatte als allererster meine Magieals etwas Gutes darstehen lassen. Diese Information, dass er sehr krank war machte mich dementsprechend fertig. Ich hatte noch nie einen Menschen verloren der mir nahstand. Und ich wollte diese Erfahrung so bald nicht machen....
Mit Tränen in den Augen sah ich mich in dem hellen Raum um und entdeckte Noah. Der einzige Mensch, der jetzt vielleicht annähernd meine Verzweiflung nachempfinden konnte. Automatisch bewegte ich mcih in seine Richtung und bemerkte viel zu spät, dass er ja gar nicht alleine auf dem Sofa saß. Irritiert kniff ich die Augen zusammen und erkannte eine Hufflepuff aus dem Jahrgang unter uns, die so komisch in Noahs Armen lag. Ich wischte mir verwirrt über das Gesicht und vergaß für einen Moment die schlechte Nachricht. "Was soll das denn werden???!" die Worte kamen ganz plötzlich aus meinem Mund, ohne, dass ich sie hätte stoppen können. Noah knutschte nicht. Noah kuschelte nicht. Mit Ausnahme von mir! Zumindest war es bisher so gewesen... Warum mich dies so erschütterte, konnte ich jetzt nicht näher erklären. Aber das tat es offensichtlich. Ich schluckte das Gefühl herunter und strich mir die Haare aus dem Gesicht. "Ich..äh..." ich versuchte mich zu sammeln, fühlte mich aber wie das fünfte Rad am Wagen. Röte schoss mir ins Gesicht und ich versuchte den Faden wiederzufinden. "Ich fahre nach Hause...wollte dir nur Bescheid geben..." murmelte ich dann ein wenig kleinlaut, was so gar nicht zu meinem Wesen passen wollte. "Großvater musste ins Krankenhaus.." sagte ich nun ausschließlich an Noah gewandt und sofort kam auch die quälende Angst zurück, dass ich es vielleicht sogar nicht pünktlich schaffen würde.
Selina
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Katie
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Selina
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Re: Sofa
from Selina on 06/27/2017 10:18 PMIch bemerkte, dass er kurz zuckte, wie ich anfing meine Nägel zu verwenden, er schien etwas anderes erwartet zu haben. Vielleicht ging ich die Sache auch etwas zu forsch an, denn er im Gegenzug, hatte seine Hände nur leicht auf meine Hüften gelegt. Naja, besser als wenn er übertreibt und seine Hände irgendwohin wandern, wo sie nichts zu suchen haben.
Dann unterbrach er denn Kuss...hatte ich etwas falsch gemacht? War es ihm zu viel? Oder hielt er es gar für einen Fehler? Ich sah ihn mit einem fragenden Blick an und wartete darauf was er als nächstes sagte.
"Tut mir leid, ich hab mich etwas gehen lassen.", meinte ich nur, schloss die Augen und atmete erst mal tief durch. Ich hatte wahrscheinlich wirklich übertrieben, es war immerhin sein erster Kuss, naja außer er verheimlichte mir was, was ich aber bezweifelte.
Ich stand auf und setzte mich wieder neben ihn. Dann kuschelte ich mich mit meinem Kopf an seine Schulter, griff zu seiner Hand um wenigst Händchen zu halten und schloss die Augen.
Noah
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Re: Sofa
from Noah on 06/27/2017 03:59 PMIch zuckte ein wenig zusammen, als sie ihre Fingernägel so in meinen Rücken krallte. Während sie mit ihren Händen irgendwie ein wenig auf Erkundungstour ging, hatte ich meine nur sanft auf ihrer Hüfte platziert und ließ sie auch ganz brav dort. Ich wollte sie nicht irgendwo berühren, wo sie es vielleicht nicht wollte, auch wenn ich mir gerade nicht sicher war, ob sie überhaupt irgendwas nicht wollte.
Schließlich unterbrach ich den Kuss aber doch wieder. Auch wenn mein Herz immer noch wild pochte und meine Hände zitterten - diesmal vor Euphorie. "Lass uns... lass uns das ein wenig langsamer angehen.", murmelte ich ein wenig heiser. Ich genoss es sie zu küssen, ohne Frage, aber ich war keiner von denen, die so schnell einfach komplett abschalten konnten. Ich meine, ich hatte vor ihr noch nie ein Mädchen geküsst und ich wollte das alles einfach nicht so schnell angehen. Ich hatte mir immer vorgestellt, dass ich mit dem Mädchen erst ein paar Mal aus ging, bevor ich sie oder sie mich küsste. Dazu war ich zwar auch viel zu schüchtern, aber das Bild war so irgendwie in meinem Kopf vorhanden.
Ich hoffte einfach, dass Selina mir das nicht allzu übel war. Wie sie in dieser Hinsicht tickte, das wusste ich nicht.
Selina
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Re: Sofa
from Selina on 06/26/2017 04:46 AMDass er mir eine Strähne hinter mein Ohr strich fand ich süß, ich wusste nie ob er bei solchen Sachen zärtlich war, oder ob er doch dominant war, doch jetzt hatte ich meine Antwort. Mich störte es nicht die dominante zu sein, im Gegenteil, ich genoss es sogar.
Dass er nichts dagegen hatte, dass ich auf ihm saß war mir irgendwie klar, ich hatte eigentlich nur aus Höflichkeit, und um ihn nicht zu überfordern, gefragt. Es war mir auch egal ob uns irgendjemand beobachtete und ihm anscheinend auch.
Ich konnte mich beim besten Willen auch nicht daran erinnern, wann ich mich das letzte Mal so lebendig fühlte, so realitätsnah. Normalerweise sind meine Gedanken immer irgendwo, aber jetzt in diesem Moment waren sie nur bei ihm und ich genoss jede Sekunde davon.
Unsere Lippen trafen sich wieder und jeder Kuss schien intensiver und länger zu werden. Meine rechte Hand war wieder auf seinem Hinterkopf und mit meiner linken fuhr ich sanft mit meinen Nägeln seinem Rücken entlang. Doch je intensiver der Kuss wurde, desto fester drückte ich mit meinen Nägel an. Ich hoffe er hat danach nicht zu viele Kratzspuren von mir, aber ich konnte nicht anders. Hatte er wenigst was zum herzeigen...so machen Jungs das doch, oder? Nein, er nicht, zumindest nicht gegenüber anderen Jungs, vielleicht gegenüber seiner besten Freundin, aber er ist nicht der Typ der mit so etwas angeben würde und selbst wenn, das war mir in diesem Moment vollkommen egal.
Noah
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Re: Sofa
from Noah on 06/26/2017 04:18 AMAls ich wieder zurück weichen wollte, zog sie mich erneut zu sich. Als ihre Hand meinen Rücken hinab glitt, verpasste sie mir eine leichte Gänsehaut, aber eine von der guten Sorte. Mit einer Hand fuhr ich zu ihrer Wange und strich kurz sanft darüber, ohne den Kuss zu lösen. Aber das tat Selina kurz darauf. Eigentlich wollte ich nicht, dass sie sich von mir löste und wieder auf Abstand ging. Es war ganz angenehm, dass ich mal nicht nur vor mich hin stammelte.
Und dann stand sie auf, ohne ein Wort zu sagen. Einen Moment lang war ich verwirrt, weil ich dachte sie würde gehen. Hatte ich etwas falsch gemacht? Aber dann drückte sie mich ins Sofa und setzte sich auf meinen Schoß. Ich strich ihr vorsichtig eine ihrer blonden Haarsträhnen hinters Ohr. Ich konnte nicht anders. Ich hatte die ganze Zeit ein Dauergrinsen im Gesicht. So mussten sich Betrunkene fühlen.
Ich schüttelte den Kopf, als sie meinte, ob es mich stören würde. Es störte mich überraschenderweise überhaupt nicht. Mich interessierte es nicht einmal, dass hier noch andere Leute im Gemeinschaftsraum waren. Die hatte ich komplett aus meinem Kopf gestrichen.
Dann trafen unsere Lippen wieder aufeinander und das Denken fiel mir damit noch schwerer. Wenn ich hiervon später Katie erzählte, dann würde sie vermutlich denken, ich hätte einen Verwirrungszauber abbekommen und mein Kopf wäre benebelt. Nunja.. ein wenig fühlte es sich auch so an.
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