Bibliothek

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Collin
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Collin am 14.09.2017 12:41

Mein Vater und ich hatten eine ziemlich komplizierte Beziehung. Frühr einmal war sie besser gewesen. Wir hatten oft Zaubererschach gespielt und und super unterhalten können. Wir hatten einigs gemeinsam und ich genoss es wirklich sehr, in seiner Nähe sein zu können.
Doch nun war er Minister und alles hatte sich geändert. Ich bekam ihn kaum zu Geischt, er hatte angefangen irrwitzige Ansprüche an mir zu erheben und mich auf einen besonderes Podest zu stellen. Alles in der Hoffnung, dass ich ihn nacheifern würde. Aber so einfach war das nicht. Politik interessierte mich nicht im geringsten. Seitdem verbrachte er die meiste Zeit im Ministerium und wenn ich zu Hause war, verbrachte ich die meiste Zeit in meinem Zimmer. Und starrte das angefangene Schachspiel an, welches mein Vater und ich vor abermillionen Jahren angefangen hatten.
Das alles war doch ein Witz! Alles hatte sich geändert und ich kam damit nicht zurecht.
Und dennoch schüttete ich mein Herz gerade dieser fast fremden Person aus. Ich kannte sie nur vom sehen, wir hatten uns bisher kaum unterhalten können. Doch jetzt hatte ich dieses Problem mit meinen Dad zu klären und es beschäftigte mich so sehr, dass ich mich jetzt hier über meine Situation beschwerte. Aber es tat mir gut. Und vielleicht würde ich demnächst wieder anfangen können, mit mehr Motivation an die Sachen mit der Schule heran zu gehen.
Cally setzte sich zu mir und drückte kurz meine Hand. Ich war etwas überrascht darüber, dass sie es einfach so tat und ich schaute ihr ins Gesicht. Ich hatte gerade das Gefühl, als wenn ich es erst jetzt richtig wahr nehmen würde. Sie wirkte noch so jung und hatte dennoch sehr viel Erfahrung sammeln können und wies mir den Weg.
"Sag das mal meinem Vater.", meinte ich seufzend. "Er will ja nicht, dass ich meinen eigenen Weg gehe" Der Teufel wusste warum er das nicht wollte. Ich schaute zur Seite als sie meine Hand wieder los ließ und ließ die Feder fallen. "Aber genug von der Therapiestunde jetzt.", meinte ich nach einer kurzen Weile und schaute sie wieder an. "Irgendwann muss ich ja mit den Hausaufgaben anfangen. Sonst sitze ich bis morgen drüh hier noch."

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Cally
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Cally am 14.09.2017 12:14

Ich war nie eine wirkliche Streberin gewesen, meine Freunde waren mir immer wichtiger gewesen als irgendwelhe Hausaufgaben und dennoch waren meine Hausaufgaben immer ziemlich gut gewesen, weshalb manch einer mich durchaus für eine Streberin hätte halten können. Aber das hätte mir dann auch eher wenig ausgemacht, ich hatte auf gute Noten geachtet um einen guten Abschluss zu machen und eine gute Basis für meine Zukunft zu schaffen weil ich es so wollte und nicht um meine Eltern in irgendeiner Weiße zufrieden zu stellen oder Stolz zu machen. Jetzt arbeitete ich in der Bibliothek von Hogwarts also könnte man durchaus sagen das ich nicht weit gekommen war aber ich hatte mich dafür entschieden um für meine Brüder da sein zu können, ein Auge auf sie haben zu können um für ihre Sicherheit zu Sorgen und auch wegen meiner Liebe zur Bücher - aber das nur nebensächlich. Zuhause würde ein ordentliches Zimmer auf mich warten aber ich wusste nicht einmal ob ich wirklich noch sehr oft Nachhause gehen wollte, ich liebte meine Eltern und vermisste sie aber sie nervten auch manchmal. Vor allem meine Mutter meinte oft noch mich bemuttern zu müssen und das war doch irgendwie unangebracht manchmal. 
Es überraschte mich doch ein wenig das Collin so offen mit mir sprach denn immerhin hatten wir bisher kaum miteinander zu Tun gehabt und kannten uns in gewisser Hinsicht kaum und die meisten anderen Leute die ich bisher kennen gelernt hatte führten eigentlich eher selten bis niemals so offene Gespräche mit einer "beinahe-Fremden". Nicht das es mich stören würde ich war immerhin ein ziemlich offener Mensch und war meinen Mitmenschen ausgesprochen gerne behilflich. Aber niemals gegen deren Willen, es würde mir nicht im Traum einfallen mich irgendwem aufzudrängen - sowas ging echt gar nicht. Nach wie vor nachdenklich sah ich Collin an wobei die Nachdenklichkeit langsam aus meinem Gesicht wisch. Dazu ob dieses Verhalten nun clever von Collin war oder nicht darüber erlaubte ich mir kein Urteil und sagte deshalb nichts weiter dazu sondern hörte weiterhin zu und wartete ab. Ich setzte mich schließlich weder auf den Stuhl und begann eher zögerlich zu sprechen, wobei ich schließlich doch eher beiläufig nach seiner Hand griff und ihm ein sanftes Lächeln schenkte. "Also ich sehe kein Problem darin das du eher durchschnittlich bleiben möchtest wenn das ausreicht um später zu machen was du gerne möchtest. Und wenn du lieber Journalist werden willst dann sollte dein Vater darüber nicht enttäuscht sein sondern vielmehr Stolz auf dich das du den Mut hast deinen eigenen Weg zu gehen und dir selber treu zu bleiben!" Schließlich ließ ich seine Hand aber lieber wieder los, war einfach irgendwie komisch. 

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Collin
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Collin am 14.09.2017 09:34

Ich dachte, dass ich Cally verschreckt hatte. Ich hatte ehrlich gesagt die Hoffnung aufgegeben, dass sie wieder zurück kommen würde. Schließlich hatte sie wahrscheinlich besseres zu tun als einem Schüler gerde beistand zu leisten.
Aber so langsam kam ich meinem eigentlichem Problem näher und ich musste mich wohl oder übel damit auseinander setzen. Schließlich konnte das ja so, wie ich es jetzt handhabte, nicht weiter gehen lassen. Es kostete einfach eine enorm große Menge an Energie. Auch wenn ich immer genug Federn, Tinten und Pergamentrollen hatte, so musste ich mich zusammen reißen. Es war das letzte Schuljahr und ich wollte gänzlich versagen.
Wobei ich bisher immer geschafft hatte, meine Hausaufgaben rechtzeitig abzugeben, nicht eine hatte ich augelassen. Nicht immer waren sie wirklich gut geworden, aber wenigistens hatte ich nicht gäntlich den Überblick über das verloren, was ich noch machen und erledigen musste. Damit ließ sich doch schonmal gut arbeiten.
Aber ich musste ja nicht überall Ordnung schaffen, mein Zimmer zu Hause war das reinste Chaos, ganz oft hatte ich Wäscheberge meiner Schwestern bei mir und sie mussten sich alles zusammen suchen. Aber das störte mich ncht im geringsten. Das Zimmer war meinn Rückzugsort und ich genoss es, dass ich wenigstens da alles soweit schleifen lassen konnte, wie ich wollte.
Ich schaute Cally an, als sie wieder zurück kam und ar doch etwas verwundert. Ihr schien es wirklich am Herzen zu liegen, dass ich wenigstens meine Hausaufgaben in den Griff bekommen würde.
Und darum war ich ihr ziemlich dankbar. Aber eigentlich war das Thema Hausaufaben schon längst vergessen. Wir sprachen gerade über die Ursache allen Übels. So langsam kamen wir dem eigentlich Problem immer näher. Und sie schien zu wissen, was sie zu sagen hatte, auch wenn sie nachdenklich wirkte.
"Ich weiß, das ist nicht gerade klever von mir.", gestand ich. Und ich musste es mir selber eingestehen. "Aber ich habe das Gefühl, dass ich weiter in eine Richtung von ihn gedrängt werde wenn ich wirklich gut in der Schule werde. Da bleibe ich wirklich gerne durchschnittlich und ziehe keine besondere Aufmerksamkeit auf mich." Aufmerksamkeit in vielerlei Hinsicht war nicht mein Ding. Am liebsten würde ich die Tatsache, dass ich der Sohn einer Berühmtkeit war, sofort unter den Teppich kehren, darauf herum trampeln und so gut es ging nicht sichtbar machen. Aber so ging das nunmal nicht und ich musste damit zurecht kommen. "Mein Vater will, dass ich in die Politik gehe. Aber das will ich nicht. Er ist enttäuscht, dass ich Journalist werden will....", murmelte ich und nahm mir eine Feder. Ich inspizierte sie haargenau, schaute mir jede einzelne Faser an. Schon ironisch, dass ich in der Schülerzeitung keinerlei Probleme hatte.

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Cally
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Cally am 13.09.2017 22:29

Es war nun vielleicht nicht die feine englische Art gewesen einfach abzuhauen und das weder bevor noch nachdem ich ihm den Kopf gewaschen hatte, wobei ich nur hoffen konnte das es ihm irgendwie helfen würde - und auch wenn er mich anschreien würde das ich ja keine Ahnung hätte wäre mir das so ziemlich egal gewesen. Irgendwie hatte ich das Gefühl das er gerade irgendwen brauchte der ihm in den Arsch trat und wenn auch nur dabei herauskam das ihm irgendwas klar wurde. Der Tee war einfach ein altes Rezept meiner Mutter und ich hatte wenn ich ehrlich war nicht mal den kompletten Überblick was in diesem war, ich wusste nur mit Sicherheit das nichts giftiges darin war und sich Rosenblätter darin befinden mussten. Aber ich hatte nicht gelogen mir hatte dieser Tee stets geholfen und das bei fast allem, sogar bei Liebeskummer bei dem angeblich ja nur Schokolade half. Aber das mit dem Kummer war bei mir ja generell so eine Sache denn eigentlich kannte kein Mensch mich betrübt oder nur in Ansätzen schlecht gelaunt - ich trug eigentlich immer ein Lächeln auf meinen Lippen und war eine Optimistin und Romantikerin. Und wenn doch einmal Sorgenfalten mein Gesicht zierten dann war diese Besorgnis aufrichtig und ich bemühte mich immer eine Lösung zu finden. 
Ich musste derart in Gedanken versunken gewesen sein, das ich um ein Haar von der Leiter gefallen wäre als Collin plötzlich zu sprechen begann und ich konnte mich gerade noch an der Leiter festklammern, woraufhin ich mich zunächst einmal auf der Leiter zurück lehnte und versuchte meinen Herzschlag wieder zu regulieren und zu Atem zu kommen. Dann kletterte ich langsam und vorsichtig wieder die Leiter herunter und blickte Collin zunächst Schweigend und mit nachdenklicher Miene an. Vielleicht wollte er ja noch irgendetwas anderes sagen, also wartete ich ab und legte mir meine weiteren Worte gedanklich zurecht. Ich wählte die Worte bewusst mit Bedacht denn ich wollte ihm ja nicht zu nahe treten und atmete einmal tief durch. "Wenn du deinem Vater eins auswischen willst.. heißt das dann das du schlechter in der Schule werden willst einfach weil er erwarten würde das du gut bist? Aber.. selbst wenn das so ist.. so bist du nicht hier in Hogwarts für deinen Vater, sondern ausschließlich für dich. Dein Vater hat seinen Abschluss und macht schon was er immer machen wollte, hat wahrscheinlich hart dafür gearbeitet. Und willst du wirklich all deine Ziele und deine schulische Ausbildung in den Sand setzen nur um deinem Vater einen reinzuwürgen?", fragte ich sanft und trat vorsichtig ein paar Schritte näher. Kurz überlegte ich ihm eine Hand auf die Schulter zu legen aber das erschien mir unangebracht da wir uns kaum kannten also lächelte ich einfach nur zaghaft und wie ich hoffte aufmunternd.

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Collin
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Collin am 13.09.2017 21:45

Das ganze hier war doch ziemlich aussichtslos. Wie konnte ein Mensch nur so extrem unmotiviert sein? Wie konnte ein Mensch überhaupt so leben wenn er nur schlafen wollte? War ich krank, dass ich so oft nur ans schlafen dachte? Stimmte etwas mit mir nicht? Oder hatte ich bisher noch nicht das gefunden, was ich wirklich als Antrieb brauchte? Wahrscheinlich brauchte ich einen ziemlich heftigen Tritt in den Hintern um mal aufzustehen um irgendetwas zu machen.
Man hätte meinen können, dass die kommenen Prüfungen Antrieb genug sein sollten, aber irgendwie hatte mich mein Ehrgeiz noch nicht gepackt.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich mittlerweile aufgegeben hatte. Selbst die freundliche Bibliothekarin, denn ich konnte so erade eben noch erkennen, dass sie einfach so verschwand. Vielleicht wollte sie sich nicht mit meiner mangelnden Arbeitsmoral anstecken? Oder sie hatte die Nase voll von meinem Gejammer. Es hätte alles sein können und ich würde es wahrscheinlich eh nie erfahren.
Frustriert und enttäuscht und zugleich sauer auf mich selber schnappte ich mir ein Buch. Ich schlug es willkühlich auf einer Seite auf und legte es mir über den Kopf als ich ihn wieder auf den Tisch gebettet hatte. Ein kleines Nickerchen würde meine Laune wahrscheinlich anheben.
Doch dann hörte ich wieder Schritte und ich ließ das Bch auf den Tich fallen. Ich machte es zu und schob es bei Seite. Cally war mit eine Tablett und allerlei Köstlichkeiten wieder gekommen. Sie setzte sich direkt zu mir und goss eine Tasse Tee ein. Ich nahm sie dankend an, umschloss sie mit beiden Händen und nippte daran. Die Wärme tat mir sichtlich gut und ich hatte das Gefühl, dass ich wacher wurde.
Ich schaute zu Cally und hörte mir ihren Vortrag an, sie schien zu wissen, worum es ging und ich musste erst einmal schlucken. Ich war nicht der einzige, dem es an Motivation fehlte. Ich war sichtlich erleichtert.
Ich nickte um ihr zu signalisieren, dass ich verstanden hatte. Und schon war sie wieder verschwunden. Ich braucte ien Weile, bis ich alles sacken lassen konnte. Und es verstand. Doch ahnte ich, worun mein Problem wirklich lag.
Ich trank noch einen Schluck von meinem Tee und seufzte. Ich hatte das Gefühl, so klar zu sein im Kopf, wie ich es schon lange nicht mehr war.
"Ich denke, dass es in Wirklichkeit nicht an meiner Motivation liegt.", meinte ich leise. "Ich denke, es liegt daran, dass ich meinen Vater eins auswischen will." Und damit würde ich wahrscheinlich gar nicht mal daneben liegen. Ich tat wirkich fast alles, um ihn zu wiedersprechen und um genau das zu sein, was er nicht wollte. Allzu gesund war das Verhalten nicht...

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Cally
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Cally am 13.09.2017 21:01

Ich warf unauffällig einen Blick auf sein leicht gerötetes Gesicht und biss mir leicht auf die Unterlippe, ich hatte ja nur helfen und ihn nicht in Verlegenheit bringen wollen. Irgendwie klang er frustriert und das Tat mir Leid auch wenn ich daran wohl kaum die Schuld trug. Aber ich würde mich hüten irgendwas dazu zu sagen konnte die ganze Situation eigentlich nur noch schlimmer machen wobei sie in seinen Augen wohl bereits ziemlich aussichtslos oder ähnliches zu sein schien. Ich verweilte zunächst in meiner Position halb am Boden und halb auf der Leiter während mein Blick nachdenklich auf Collin ruhte, wenn ich ehrlich war dann wusste ich im ersten Augenblick nicht Recht was ich Tun sollte oder überhaupt konnte. Also ging ich zunächst wieder meiner Arbeit nach wenn auch einige Regalreihen tiefer als zuvor. Mein Vorschlag schien auch nicht Recht zu helfen was irgendwie logisch war wenn es ihm denn grundsätzlich an Motivation fehlte. Und irgendwie auch an Struktur wenngleich er grundsätzlich durchaus gut vorbereitet und organisiert wirkte. Ich zuckte leicht zusammen als ich seinen Kopf auf die Tischplatte fallen.. nun eher knallen hörte und sprang leichtfüßig von der Leiter, woraufhin ich kurz verschwand - ich hatte da eine Idee.
Kurze Zeit später stellte ich ein Tablett mit einer Kanne, einer Tasse und ein wenig Gebäck auf dem Tisch ab natürlich darauf achtend nichts zu verschütten oder ihm irgendwie Schaden zuzufügen. Ich schenkte ihm eine Tasse des Tee´s ein und forderte ihn auf zu trinken. "Keine Ahnung ob der dir hilft aber mir hat er immer geholfen wenn ich unmotiviert war und du kannst mir ja einfach zuhören während du trinkst." Ich zog mir einen Stuhl heran und ließ mich darauf nieder, ehe ich die Beine überkreuzte und dann leise zu sprechen begann. "Ich weiß das es manchmal echt schwer ist die nötige Motivation für etwas aufzubringen womöglich kommen einem Hausaufgaben in einer Zeit wie dieser auch unnötig vor. Könnte ich definitiv nachvollziehen mir ging es oft nicht anders aber ich denke das wenn man ein Ziel vor Augen hat dann ist es leichter Motivation aufzubringen. Was möchtest du später denn unbedingt einmal machen? Fakt ist in jedem Fall das du was immer es sein mag nicht realisieren kannst wenn du dich jetzt nicht zusammenreißt! Ich könnte mir auch durchaus manchmal etwas besseres vorstellen als in dieser Bibliothek zu stehen Regale zu entstauben und Bücher zu sortieren. Wenn du ein Ziel hast, etwas aus deinem Leben machen möchtest dann musst du jetzt die Arschbacken zusammen kneifen und dich an deine Hausaufgaben setzen egal wie wenig Lust du gerade dazu hast. Alles klar? Wenn du irgendwelche Fragen hast ich bin auf de Leiter direkt hinter dir aber dazu musst du jetzt erstmal mit was anfangen." Ich wartete seine Reaktion gar nicht ab sondern erhob mich vom Stuhl und begab mich wieder auf die Leiter.

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Collin
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Collin am 13.09.2017 19:46

Es nervte mich zunehmend, dass ich einfach immer mehr den Überblick über alles verlor, was ich noch zu erledigen hatte. Das war äußerst ungünstig. Wenn ich als Journalist arbeiten wollen würde, müsste ich definitv ein wenig mehr Disziplien und Organisation lernen. Schließlich konnte ich meine Texte für den Jpurnalismus nicht so vor mich her schieben und alles auf den letzten Drücker machen. So fumktionierte das ja nicht.
Struktur war schon ziemlich wichtig. Eine Schwäche definitv von mir.
Deswegen war es mir sichtlich unangenehm, als sie einfach alles unnötige auf einen Nachbartisch legte und ich somit nun mehr Platz hatte. Leicht errötet ließ ich meinen Kopf hängen. "Auf diese Idee hätte ich auch kommen können...", meinte ich leicht frustriert. Wie gut, dass wenigstens sie auf diese brilliante Idee gekommen war. Ich stapelte die Bücher alle übereinander, mit dem Rücken zu mir. So konnte ich wenigstens die einzelnen Fächer ablesen, wenn ich sie brauchte. Nur mit welchem fing ich am besten an?
Ihr Vorschlag klang plausiebel. Nur jatte ich keine Motivation. Darin lag das größte Problem. "Ich habe keine Lust, das ist alles.", meinte ich schulterzuckend und schaffte es endlich, sie wieder anzuschauen. Dann ließ ich meinen Kopf auf die Tischplatte fallen. Es tat ziemlich weh, aber das war gerade Nebensache. Am liebsten würde ich mich jetzt zurück ziehen und irgendwo schlafen. Aber das ging nicht. Schließlich musste das alles morgen schon abgegeben werden.

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Cally
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Cally am 13.09.2017 19:22

In der Regel machte ich mich ja nicht ja nicht über irgendwen lustig oder vermittelte auch nur gar das Gefühl ich würde mich lustig machen - das war unhöflich und ich versuchte es tunlchst zu vermeiden - heute konnte ich dann aber doch irgendwie nicht anders. Ich hatte ihn auch des Öfteren schon gesehen, zumindest kam er mir ungeheuer bekannt vor, kurz kramte ich in meinem Gedächtnis und versuchte dem Gesicht einen Namen zu zuordnen.. dann machte es Klick: Sein Name war Collin und er tauchte eigentlich immer so voll bepackt auf. Nun zumindest war er gut vorbereitet was doch eigentlich sehr vorbildlich war. Als er meinte das mehr Platz super wäre überblickte ich den Tisch kurz grob und legte denn alles was er aktuell nicht brauchen würde auf einen banchbarten Tisch. Immerhin konnte er nur eine Pergamentrolle auf einmal beschriften und er sollte sich wohl erstmal klar werden womit er beginnen wollte ehe er irgendeines der Bücher benötigte. Und der Nachschub an Materialien zum arbeiten lag noch immer in greifbarer Reichweite. Ich strich mir die Haarsträhnen zurück die mir während dieses Unterfangens ins Gesicht gerutscht waren hinter die Ohren und lächelte sanft, ehe ich entgegnete: "So genug Platz müsstest du nun zumindest haben." 
Ich konnte nichts anders als zumindest kurz in sein Lachen mit einzustimmen und ich nickte bestätigend, denn es sah verdammt nach Schreibwarenladen-Überfall aus auch wenn es eigentlich nur zeigte das er ziemlich gut vorbereitet war. Als er seufzte neigte ich kurz meinen Kopf ein wenig zur Seite und runzelte bei seinen nächsten Worten leicht die Stirn, ehe ich auch nur daran dachte irgendetwas zu sagen. "Mmh.. naja ich denke du solltest mit etwas beginnen das dir relativ leicht fällt.. wenn du zuerst mit etwas für dich schwerem anfängst könnte das demotivierend wirken und der Rest würde dir vermutlich nur noch schwerer fallen. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung und du solltest vermutlich besser wissen was dich eher motiviert." Ich zuckte leicht mit den Schultern und legte eine Hand an die erste Sprosse der Leiter um mich gegebenfalls wieder an die Arbeit zu machen. Sollte irgendwas unkalr sein oder er erneut Hilfe brauchen wäre ich ja immer noch in Hörweite. 

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Collin
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Collin am 13.09.2017 18:51

Gerade als ich mich hingesetzt hatte, kam auch schon die Bibliothekarin in Sicht. Sie stand halb auf der Leiter und schien sich über mein Anblick zu amüsieren. Sollte sie nur. Ich fand das ganze gerade auch urkomisch, so vollbepackt wie ich war.
Aber das kannte ich schon von mir. Ich kam imme mit einem sehr großen Stapel an Papieren hier her um zu arbeiten.
ich überlegte kurz. "Ähm,mehr Platz wäre super.", meinte ich grinsend. Ich schaute mich auf den Tisch einmal um, er war so voll. Ich hatte nur eine kleine Nische zum schreiben.
Ihre nächste Frage brachte mich zum lachen. In der Tat wirkte das ganze ziemlich absurd viel. Ichgrinste die Bibliothekarin wieder an. "Sieht so aus, oder?" Das meiste Geld gab ich in der Tat für Pergamentrollen aus. Seufzend ließ ich mich gegen die Lehne fallen. "Ich habe so viel zu tun. Und ich weiß nicht, wo ich anfanen soll..."

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Cally
Gelöschter Benutzer

Re: Bibliothek

von Cally am 13.09.2017 18:16

Ein neues Schuljahr und das würde mit Sicherheit auch wieder den ein oder anderen Schüler geben der nicht Recht mit Büchern umzugehen wusste - das kam ja leider allzuoft vor - was irgendwie nach viel Arbeit klang. Aber es war ja nicht so als würde ich diese Arbeit unbedingt ungerne machen und ich hatte mich bewusst dafür entschieden Bibliothekarin in Hogwarts zu werden. Wenngleich ich wahrscheinlich auch bei irgendeinem nicht-magischen Unternehmen hätte anfangen können vielleicht sogar eines das sich mit Wissenschaft beschäftigte? Aber solche Überlegungen gehörten der Vergangenheit an und ich hielt mich mit einer Hand an einem Regal beziehungsweise der Leiter davor fest und hielt mir mit der Anderen die Nase zu, da mich ein wenig Staub in der Nase kitzelte.
So sehr ich Bücher liebte um so weniger schätzte ich Staub oder womöglich wurde ich auch krank aber das bezweifelte ich doch irgendwie stark denn immerhin ernährte ich mich sehr gesund und achtete fast peinlich genau darauf mich dem Wetter entsprechend anzuziehen. Ich ließ meinen Blick beiläufig durch die Bibliothek schweifen, vielleicht würde ja doch noch jemand vorbeikommen immerhin gab es zu Anfang eines neuen Schuljahres immer irgendwelche Hausaufgaben zu erledigen. Es hatte den Anschein das ich Recht behalten sollte und irgendwie war das mein Glück - denn es war doch irgendwie Langweilig geworden und so konnte ich zumindest der Höflichkeit halber fragen ob ich behilflich sein könne. Ich stieg halb von der Leiter, um dem Tisch näher zu sein und räusperte mich, ehe ich fragte: "Kann ich dir vielleicht irgendwie helfen?" Fragen kostete nichts und ich konnte nicht anders als ein wenig amüsiert zu Schmunzeln aufgrund der Masse an Pergamentrollen, ich blickte ihn noch immer fragend an wobei mir mein Amüsement inzwischen deutlich anzusehen sein dürfte. "Hast du einen Schreibwarenladen ausgeraubt?", diese Frage hatte ich mir einfach nicht verkneifen können.

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