Jungenschlafsaal Jahrgang 6
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Jericho
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Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 30.10.2017 00:47Das Thema wäre mal durch, für kontrollsüchtig sollte sie mich wirklich nicht halten. Sie rückte ein Stück näher zu mir, das unterstrich noch einmal ihre Aussage und zeigte mir dass sie mir glaubte.
„Man, der Name verwirrt mich immer wenn du ihn sagst", kommentierte ich ihre Aussage. Musste ihr Kater ausgerechnet Jerry heißen? Oder besser gesagt, musste mich Fea ausgerechnet so nennen? Sie klopfte neben sich aufs Bett und fragte ob ich mich wieder zu ihr legen würde, was ich gerade nur allzu gern machen würde. „Einen Moment, ich entferne nur die nervige Jeans.", meinte ich und zwinkerte ihr zu. Zum Glück hatte sich mein Problem inzwischen von selbst gelöst, das wäre jetzt sonst...problematisch. Ich stand auf und zog mir die Hose aus und legte sie neben mein Bett und legte mich anschließend wieder, diesmal nur in Boxer und Shirt, wieder neben sie und zog sie erst mal in einen Kuss, bevor ich mich wieder so hinlegte, dass sie sich zu mir kuscheln konnte.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 29.10.2017 23:22Jerichos Worte erleichterten mich gerade ungemein. Ich mochte es nicht, wenn man mich kontrollieren wollte. Meine Mutter wollte zwar auch immer wiessen, wie es mir ging und ob ich wohl fühlen würde aber das war etwas ganz anderes. Ich hatte schon bei meiner Mutter immer gedacht, dass sie mich kontrollieren würden. Aber ihr Verhalten rückte in ein ganz anderes Licht als ich meinen Ex getroffen hatte und er mir beweisen konnte, wie kontrollsüchtig ein Mensch nur sein konnte. "Das ist...gut." Erleichtert lächelte ich ihn an. Dann rutschte ich ein wenig nach vorne, nur um ihn ein wenig näher zu sein.
Ich wollte nicht, dass das Thema um meinen Ex herum alles zerstören würde. Deswegen versuchte ich etwas davon abzulenken. Das Thema um kuscheln war dazu perfekt geeignet.
Auf seine Frage hin lachte ich kurz. "Manche sind unbequem oder sie zappeln zu viel. Oder aber sie wollen gar nicht erst. So wie Jerry." Wo der wohl hin geflüchtet war? Ich ging davon aus, dass er froh war, dass ich ihn nicht mehr jagen würde. Kuscheln war schon eine Kunst für sich. "Legst du dich wieder zu mir?", wollte ich wissen und klopfte mit der Hand neben mir auf das Bett.
Jericho
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Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 29.10.2017 22:56Sie hob die Decke und durchwühlte das Bett, was suchte sie denn? Hatte sie was verloren? Als sie sich dann nach ihrer Hose steckte, konnte ich mein Kopfkino nicht zurückhalten, ich hatte gar nicht mitbekommen, dass sie diese ausgezogen hatte und unten rum nur mehr ihr Höschen anhatte, verdammt Jericho reiß dich zusammen, ein Problem kannst du jetzt nicht gebrauchen, das wäre unpassend, doch zu spät. Zum Glück hatte ich meine Jeans an und hoffte so, sie würde es nicht mitbekommen. Ein Haargummi? Das suchte sie also. Ich beobachtete weiter wie sie ihre Haare zurecht machte, damit ich mich etwas ablenken konnte und mein Problem wieder verschwand. Einer der Nachteile als Mann, ein zweites Gehirn, welches seine eigenen Gedanken hatte und nicht wirklich steuerbar war.
„Nein, warum sollte ich dich kontrollieren? Ich wäre der letzte Mensch der deine Freiheit so einschränken würde.", beantwortete ich ihre Frage. Das war das letzte was ich jemandem antun würde, ihm seine Freiheit rauben. Sie konnte machen was sie wollte, immerhin waren wir nicht zusammen und selbst wenn wir es wären, käme ich nie auf die Idee sie zu kontrollieren, oder ihr zu sagen was sie zu tun und lassen hat. Sowas macht man einfach nicht, jeder ist ein freier Mensch und selbst in einer Partnerschaft sollte man selbst bestimmen können was man macht. Solange man nicht fremd geht ist es doch scheißegal was man macht. Ihre Aussage, als sie dann mit ihren Haaren fertig war, lies mich sie etwas schmunzeln ansehen. „Wie kann man bitte im Kuscheln schlecht sein?", fragte ich dann nach. Was war daran denn schwer? Wer ist denn bitte so unfähig und kann nicht kuscheln?
Lenja
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Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 29.10.2017 22:21Ich grinste ihn an als er mir die Zunge raus streckte. Jetzt wollte ich das ganze nicht ausprobieren. Ich wusste, es war nur eine Provokation seinerseits aber er hatte recht. "Ja, meine Haare müssen noch geflochten werden." Ich hatte doch hier irgendwo ein Haargummi, oder? wahrscheinlich lag es im Bett irgendwo. Ich hob die Decke an und suchte drunter danach. Es war nicht ganz einfach, es zu finden.
Aber hier war es nicht. Ich ließ die Decke wieder fallen und streckte mich zu meiner Hose. Ich hatte es vorhin wohl in meine Hosentasche gesteckt, denn ich fand es in der Hosentasche. Ich nahm es zu mir und begann, meine Haare zu flechten. So würden sie in der Nacht mich nicht stören und ich hatte morgen keine Mähne eines Löwen, die man nach einem Bad geföhnt hatte.
Ich brauchte eine Weile und ich war gerade am Ende angekommen, als er mir sagte, dass ich hn nicht mehr so leicht loswerden würde. Das Grinsen wurde ich heute nicht los. Und seine Aussage machte mir so gar keine Angst. "Viel schlimmer als mein Ex kannst du nicht werden. Du wirst mich doch nicht kontrollieren wollen, oder?" Mein Ex hatte ich wirklich den ganzen Tag kontrollieren wollen. Er wollte sogar wissen, wann ich auf Toilette ging. Das einzoge, was er nicht wissen wollte, war, wann ich was an Nahrung zu mir genommen hatte. Da war ich ziemlich froh, dass er sich für jemand anderen entschieden hatte. "Irgendwie ist es niedlich, jemanden zum kuscheln zu haben. Du bist wirklich gut darin."
Jericho
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Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 29.10.2017 21:10Das Angebot musste ich ja direkt annehmen, aber wenn dann später, am besten bevor wir schlafen gehen würden. Provokant lehnte ich mich vor, steckte meine Zunge nochmal raus, sagte dann aber: „So ungeduldig? Das Angebot nehme ich gerne an, aber wolltest du nicht was anderes zuerst machen?" und lehnte mich erneut zurück. Normalerweise provozierte ich zwar nicht, aber so ganz einfach wollte ich auch nicht alles machen, sonst würden wir heute noch miteinander im Bett landen. Beziehungsweise etwas anderes im Bett anstellen.
Bei ihrer nächsten Aussage musste ich mich verlegen am Hinterkopf kratzen, dass sie mich mochte war offensichtlich, aber ich war das alles nicht so gewohnt. Immerhin waren meine letzten...nennen wir es Beziehungen...etwas anders. Es war nie mit vielen Gefühlen. Mein erstes Mal war einfach so eine...naja Übereinkunft? Abmachung? Wie soll ich das schon groß nennen. Auch so hatte ich nur kurze Beziehungen, meistens war ich den anderen zu anhänglich, oder es kam irgendwas dazwischen und es endete. Da war nie wirklich die Zeit viele Gefühle zu entwickeln und so schnell wie jetzt ging es echt noch nie. Ich sollte ihr Antworten, aber was soll ich darauf antworten? Kurz überlegte ich und meinte schließlich „Dir ist klar, dass du mich durch die Aussage jetzt am Arsch hast und nicht mehr so schnell los wirst, oder?". Das fasste es passend zusammen wie ich war wenn ich jemanden mochte, vor allem wenn diese Person mich auch mochte und war gleichzeitig so etwas wie eine Warnung, dass ich nicht gerade eine einfache Person war, was Beziehungen anging.
Lenja
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Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 29.10.2017 20:28Die Frage mit den Kerzen ließ er aus. Aber etwas so schlimmes konnte es bestimmt nicht sein. Immerhin hatte er hier etwas zu essen in seinem Schränkchen und das war ein wirklich großer Pluspunkt.
Auch wenn mein Schlafsaal direkt neben der Küche war, so ging ich nur selten hinein um mir etwas zu holen. Meine Mutter machte sich immer extrem viele Sorgen und schickte mir wöchentlich ein Care-Packet. Mein Vorrat reichte mittlerweile für mehrere Monate. Ich hatte extra dafür eine Kiste kaufen müssen um sie unter meinem Bett zu verstauen.
Ich grinste ihn wieder an als er das mit der Zunge erwähnte. "Hmmm. Wir können es mal ausprobeiren?", fragte ich nach und legte den Kopf leicht schief. Ich musste mir unwillkürlich vorstellen, wie es wäre, den Vorschlag in die Tat umzusetzen.
Die Horde Schmettleringe meldete sich wieder und ich hatte das Gefühl, ich schwebte auf eine Wolke.
Seine Aussage machte mich etwas sprachlos. Ich grinste ihn an. "Mach dir keine Sorgen darüber. Mir geht es nicht anders. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, Schmetterlinge in meinem Bauch zu haben." Allein diese Aussage brachte meinen Magen dazu, einen Saltu zu schlagen.
Ein letztes Mal strich ich mit der Bürste durch meine Haare, dann legte ich sie auf den Nachttisch.
Jericho
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 29.10.2017 20:10Auf die Frage mit den Kerzen konnte ich nicht so schnell reagieren wie ich schon im Bad war. Den Kommentar zur Zunge, als ich zurück war, wollte ich aber nicht unkommentiert lassen, als ich mich dann auch auf das Bett gesetzt hatte zeigte ich ihr die Zunge erneut und meinte danach nur „Das klingt ja nach ner Einladung, wer weiß, vielleicht mag ich sowas ja?". Sie nahm die Bürste an sich und begann ihre Haare zu kämmen. Das heißt sie bleibt über Nacht, das brachte mich erneut zum Grinsen. „Verdammt, in deiner Gegenwart muss ich heute die ganze Zeit grinsen, das ist nicht mehr normal.", sprach ich meinen nächsten Gedanken einfach laut aus. Ich war zwar generell ein Mensch der oft grinste und gut drauf war, aber so oft wie heute hatte ich selten ein Lächeln auf dem Gesicht. Ich sah ihr zu wie sie sich die Haare kämmte und wie vorhin schon faszinierte es mich, sobald sie etwas mit ihren Haaren machte. Schon komisch, warum mochte ich das so?
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 29.10.2017 19:42"Ich sehe aus wie ein Löwe.", meinte ich grinsend. "Aber danke." Noch immer versuchte ich mit der Hand die groben Knoten zu etfernen. Aber so einfach war das gar nicht.
Er durchwühlte sein Nachtkästchen und ich beobachtete ihn dabei. Er zählte lauter Dinge auf. "Wozu brauchst du hier Kerzen?", wollte ich wissen.
Aber schon war er im Bad verschwunden und ich nutzte die Gelegenheit um aufzustehen. Wenn ich die Nacht hier verbringen würde, dann würe ich etwas anderes zum schlafen brauchen.
Ich würde in meiner Bluse schlafen müssen. Komplett in Unterwäsche wollte ich dann doch nicht. So wie ich es immer bisher tat.Ich schlüpfte also aus meiner Hose und legte sie auf den Nachttisch von Jericho. Dann schlupfte ich unter die Decke und wartete auf ihn.
Hier in diesem Bett schlief er also. Was er wohl abends mit seinen Klassemkameraade alles so anstellte? Witzelte er noch mit ihnen abends hier rum? Oder hatte er sogar mal ein anderes Mädchen hier gehabt?
Ich hatte gar nicht nachgefragt, ob er überhaupt eine Freundin hatte. Aber wenn er mich gerade so geküsst hatte, hatte er bestimmt keine. Das wäre nämlich ziemlich mies und er hatte meinen Ex-Freund als Arsch bezeichnet.
Ich lehnte mich an das Kopfende und strich die Decke glatt. Sie war so warm und weich. Ich konnte mir gut vorstellen, hier eine Nacht zu verbringen.
Und meinen Freunden würde das wahrscheinlich gar nicht auffalen. So wie sonst immer.
Ich hörte einen Jubelruf und ich rutschte etwas weiter nach vorne. Schließlich kam er zu mir uns streckte mir die Zunge raus. "Streck sie mir noch einmal raus und ich beiß sie.", meinte ich lachend. Ich kniete mich hin und beugte mich zu ihn rüber um ihn die Bürste aus der Hand zu nehmen.
Mit der Bürste in der Hand setzte ich mich wieder hin und machte mich daran, meine Haare zu kämmen. Wenn ich das jetzt nicht tun würde, hätte ich morgen früh ein noch größeres Problem als jetzt schon.
Jericho
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Jericho am 29.10.2017 19:09Ihre Antwort bedeutete so viel wie: Ja, aber zuerst Bürste. Frauen. Aber ihre Haare waren wirklich süß, da verstand ich sie schon ein bisschen. Ich grinste und antwortete: „Uhm. Muss ich nachschauen, aber du siehst so auch süß aus." Kurz zwinkerte ich ihr noch zu bevor ich mich hochbegab um etwas Passendes für sie zu suchen. Zuerst ging ich zu meinem Nachtkästchen und durchwühlte es. Fehlanzeige. Da war so ziemlich alles drin, nur keine Bürste. „Ich hätte um die 50 Stifte, circa 10 Kerzen, Müsliriegel, Chips, ein Feuerzeug, 3 Haargummis, aber eine Bürste hab ich noch nicht gefunden." Vielleicht im Bad? Ich ging rein und durchsuchte alle Kästchen und Schränke die mir gehörten. Auch nichts. Vielleicht bei nem Zimmergenossen? Die werdens mir schon verzeihen. Dann machte ich mich daran die anderen Sachen zu durchsuchen. „BINGO!", rief ich als ich endlich eine Haarbürste gefunden hatte. Kurz noch die Haare entfernen und fertig. Mit einem breiten Grinsen ging ich zurück ins Zimmer und gab ihr die Bürste. „Sieht so aus, als könntest du nicht so schnell abhauen.", meinte ich noch und zeigte ihr die Zunge.
Lenja
Gelöschter Benutzer
Re: Jungenschlafsaal Jahrgang 6
von Lenja am 29.10.2017 17:52Ein wenig kam ich mir vor, als wenn ich in eine andere Welt geraten war. Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass ich mir hier gerade ein Bett mit Jericho teilte. Nun gut, es war sein Bett und ich durfte bei ihm liegen und mit ihm kuscheln. Oder ihn sogar küssen.
Es war ungewohnt für mich, dass mich jemand auf diese Weise wahr nahm. Viel zu lange war es her, dass mich jemand so sehen konnte.
Ich war bisher immer unscheinbar.
Ich spürte Jerichos Hand in meinen Nacken während wir uns küssten. Er beendete ihn schließlich und ich setzte mich wieder richtig hin.
Seine Frage brachte mich zum schmunzeln. "Ich muss meine Haare bändigen. Wenn du eine Bürste hast, kann ich noch eine Weile bei dir bleiben." Meine Finger ließ ich durch meine Haare gleiten um die groben Knoten zu entfernen. Lange Haare hatten schreckliche Nachteile. Meine waren zudem noch recht dünn und sie verknoteten sich noch mehr. Aber kürzer wollte ich sie auch nicht haben. Ich hatte mich an die etwas aufwendigere Pflege gewöhnt und ohne meine Haare würde ich mich schrecklich leer fühlen.
Lange Haare hatten zudem auch den Vorteil, dass man ganz viele Varianten von Zöpfen machen konnte.
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