Zukunftsplay » 9
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Re: Zukunftsplay » 9
von Nico am 26.12.2018 20:46Über einen Monat Pause! Ich mopse mir den Thread dann mal :) Einfach bescheid sagen, wenn das noch nicht okay war.
Nico & Mae
Auf einer Silvesterparty
Die kühle Nachtluft auf meiner Haut tat gut und ich atmete tief ein. Hier draußen auf dem Balkon fühlte ich mich um einiges wohler, als da drinnen in der Masse. Ich hasste es von so vielen Menschen umgeben zu sein, vor allem von Menschen, die betrunken waren. Ich mochte keinen Alkohol. Er vernebelte den Geist und das konnte ich nicht gebrauchen. Ich mochte es zu jedem Zeitpunkt Herrscher meiner Gedanken und meines Körpers zu sein. All diese primitiven Menschen die sich immer und immer wieder das Hirn wegtranken, waren in meinen Augen nichts anderes als Idioten, die nichts anderes verdienten, als am Ende schlecht zu enden.
Gedankenverloren ließ ich meine Finger über den kühlen Marmor wandern udn blickte in den Wolkenverhangenen Himmel, der in weniger als einer Stunde von bunten Lichtern erleuchtet sein würde. Ich mochte diese Tradition noch nicht mal, hatte nie etwas damit zu tun gehabt, aber es war besser als zuhause zu bleiben, wo ich mich nur mit meinem Vater und Ryan abgeben musste. Beides Menschen, die ich verachtete. Da war mir die Anonymität hier doch lieber.
In diesem Moment hörte ich Schritte hinter mir und drehte ich auf dem Absatz um. Nun ebenfalls auf dem Balkon stand mir jemand gegenüber, den ich aus der Schule kannte.
"Mae", begrüsste ich das Mädchen mit einem leichten Lächeln, welches ich extra aufsetzte. Sie war eine der wenigen Menschen, die ich tatsächlich akzeptierte, was wohl vor allem daran lag, dass sie meine Ansichten teilte und nicht so ein Gutmensch, wie Ryan war. Außerdem war sie hübsch und das war ein Pluspunkt ihrerseits.
Mit einer Handbewegung deutete ich neben mich und schenkte ihr noch ein charmantes Lächeln. "Möchtest du mir nicht Gesellschaft leisten?"

I see your red door, I want it painted black. No colours anymore, I want them to turn black. I see the girls walk by dressed in their summer clothes, I have to turn my head until my darkness goes. I see the line of cars and they´re all painted black with flowers and my love, both never to come back. I see people turn their heads and quickly looked away. Like a newborn baby it just happens everyday. I look inside myself and see my heart is black. I see my red door, I must have it painted black. Maybe then I´ll fade away and not have to face the facts. It´s not easy facing up when you´re whole world is black
Re: Zukunftsplay » 9
von Mae am 26.12.2018 22:37Ich war gerade erst auf dieser Party angekommen, hatte mich noch nicht einmal wirklich umgesehen, als ein guter Freund von mir mich auch schon an der Hand genommen hatte und mich an den Tisch führte, auf dem der ganze Alkohol stand. Kurzerhand schenkte ich mir einfach selber Feuerwhiskey in mein Glas und nippte daran.
Ich sah mich im Raum um und beobachtete die Leute mit leicht zusammengekniffenen Augen. Die allermeisten davon kannte ich nicht und wollte ich um ehrlich zu sein auch gar nicht erst kennen lernen, weil keiner so wirklich mein Interesse weckte. Der Freund, mit dem ich eben noch hier gewesen war, hatte sich auch schon wieder aus dem Staub gemacht. Ich verdrehte die Augen. Wahrscheinlich machte er sich gerade an ein Mädchen ran, aber mir war das herzlich egal. Ich konnte auch alleine Spaß haben.
Nachdem etwas Zeit vergangen war und ich auch schon mein erstes Glas leer getrunken und mir ein weiteres eingeschenkt hatte, machte ich mich auf den Weg zum Balkon. Mir war es drinnen dann doch etwas zu voll und heiß geworden.
Nur mit meinem kurzen schwarzen Kleid bekleidet trat ich raus. Und schon sah ich eine mir bekannte Person. "Hey Nico, ich hatte nicht erwartet dich hier zu treffen", meinte ich etwas überrascht. Meine Überraschung verflog jedoch bei seinem schönen Anblick relativ schnell wieder und wich einem Lächeln. "Sehr gerne doch", nahm ich sein Angebot an und trat neben ihm auf das Geländer zu. Ich lehnte mich gegen dieses und sah auf seine leeren Hände. "Trinkst du heute etwa nicht? Es ist doch Silvester", merkte ich etwas verblüfft an. Aber dann dachte ich daran, dass Nico, im Gegensatz zu mir, sich ohnehin wenig auf Partys herum trieb.
"Warst du etwa die ganze Zeit alleine hier draußen?", fragte ich ihn noch, während ich mich nach einer möglischen Begleitung von ihm umsah, doch niemand erspähen konnte.


Re: Zukunftsplay » 9
von Nico am 27.12.2018 18:14Ich nickte nur, als sie mir eröffnete, dass sie mich hier nicht erwartet hatte, schließlich konnte ich ihr das kaum verübeln. Ich selber war mir ja nicht mal sicher, was ich hier machte. Wahrscheinlich wollte ich nur einfach nicht in der Nähe meiner dämlichen Verwandten sein.
Ich schenkte ihr erneut ein Lächeln, als sie zustimmte mir ein wenig Gesellschaft zu leisten, das war auf jeden Fall ertragbar und vielleicht ja sogar besser, als ganz alleine hier herumzustehen. Das war ja doch etwas unter meiner Würde.
Bei ihren Worten blickte ich auf das Glas in ihren Händen und verkniff mir einen abwertenden Blick. Gott, warum waren alle Zauberer meiner Altersklasse bloß so besessen von diesem Zeug. Als ob der Alkohol ihre jämmerlichen Leben wirklich verbessern konnte.
"Nein, ich bin alleine hier", gab ich zu und lächelte noch etwas breiter. Man, war das anstrengedn, ich wusste schon, warum ich das normalerweise nicht tat.
Dann blickte ich allerdings zur Tür in der Erwartung, dass irgendjemand Mae folgen würde, aber es kam niemand. Es verwunderte mich zwar, aber Mae war eben die Art Mensch, die ihre Begleitung auch ruhig erst auf der Feier kennen lernen konnte.
"Du bist aber auch nicht in Begleitung", stellte ich fest und fügte ein, "Unvorstellbar" hinzu.
Ih probierte dem ganzen einen witzigen Unterton zu geben, aber ich war eben nicht der humoröseste Mensch. Ein Glück, dass ich ein begabter Schauspieler war. Andernfalls wären solche Gesrpäche wirklich unmöglich. Ich brauchte dese Maske des etwas missverstandenen Jungen. So glaubten die Leute wenigstens Ryan nicht, wenn er mal wieder behauptete sein teuflischer Zwilling wäre das gewesen. Einer der wenigen Vorteile sein Gesicht mit jemandem zu teilen.

I see your red door, I want it painted black. No colours anymore, I want them to turn black. I see the girls walk by dressed in their summer clothes, I have to turn my head until my darkness goes. I see the line of cars and they´re all painted black with flowers and my love, both never to come back. I see people turn their heads and quickly looked away. Like a newborn baby it just happens everyday. I look inside myself and see my heart is black. I see my red door, I must have it painted black. Maybe then I´ll fade away and not have to face the facts. It´s not easy facing up when you´re whole world is black
Re: Zukunftsplay » 9
von Mae am 28.12.2018 01:18Ich musste grinsend den Kopf schütteln, als Nico anfangs nichts sagte und entweder nur nickte oder lächelte. Aber das wunderte mich mittlerweile gar nicht mehr. Er war schließich noch nie der gesprächigste gewesen. "Heute mal wieder besonders gesprächig unterwegs, hm?", meinte ich mit einem Lächeln und konnte mir die Stichelei einfach nicht verkneifen.
Ich trank einen großen Schluck des Whiskeys und bemerkte aus dem Augenwinkel, wie Nico ziemlich abschätzig auf das Glas in meiner Hand blickte. Ich verstand natürlich sofort. "Du willst anscheinend der Herr deiner Sinne bleiben, nicht? Aber ich verspreche dir, dass der Alkohol das Meiste um einiges erträglicher macht. Wie zum Beispiel diese Party hier", sagte ich und zwinkerte ihm zu. Ihm war bestimmt langweilig gewesen, andererseits würde er ja wohl nicht alleine auf diesem Balkon stehen und in die Ferne schauen. Und ich konnte ihm das auch nicht verübeln. Die Party war ziemlich lahm und nüchtern hätte ich das wahrscheinlich nicht ausgehalten.
"Ein so gut aussehender junger Mann wie du ist alleine auf einer Party und hat sich noch keine nette Gesellschaft gesucht", fragte ich grinsend und mit einer hoch gezogenen Augenbraue. Ich verstand wirklich nicht, weshalb hier nicht schon mindestens 5 Mädchen um ihn herum standen und versuchten seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Andererseits konnte Nico auch ziemlich kühl und abweisend sein, wie die meisten meiner Freunde, weshalb das mich auch nicht sonderlich wundern sollte.
Umso mehr wunderte es mich dann allerdings, dass Nico einen Witz gemacht hatte. Ich sah ihn einen kurzen Moment verblüfft an, bevor ich in Gelächter ausbrach. Als ich mich dann nach einigen Sekunden beruhigt hatte, wurde ich wieder ernst und sah ihn von der Seite aus an. "Weißt du was noch unvorstellbarer ist? Dass mich meine ursprüngliche Begleitung einfach alleine gelassen hat", griff ich seinen Witz auf und musste daraufhin genervt die Augen verdrehen. Da ging man schon mit einem Freund zusammen auf eine Party, und dieser ließ einen schon nach einigen Minuten für ein anderes Mädchen sitzen. Ich wollte gar nicht wissen, was die beiden gerade trieben.


Re: Zukunftsplay » 9
von Nico am 05.01.2019 18:27Ich zwang mich erneut zu einem Lächeln, diesmal allerdings zu einem Entschuldigenden. Ich wolte schließlich nicht, dass sie sich vor den Kopf gestoßen fühlte. Nicht, dass mich die Gefühle anderer großartig scherten, aber sie war eine meiner wenigen Freunde, oder zumindest ewas ähnliches, und ich durfte es mir mit einigen Menschen einfach nicht verscherzen. Vor allem nicht mit den Anhängern des dunklen Lords. Auch den fürchtete ich nicht, aber ich musste ihn ja nicht direkt auf mich aufmerskam machen.
"Verzeih bitte. Ich habe einfach einen anstrengenden Tag hinter mir", entschuldigte ich mich und teilweise stimmte es ja auch. Dank meines dämlichen Bruders hatten wir heute ziemlichen Stress mit unserem Vater gehabt. Es war soweit gekommen, dass ich ihn mit einem Fluch ruhig hatte stellen müssen. Ich hasste den Mann wirklich sehr, aber ich hatte ihn nicht vor Ryans Augen umbringen können, dann gäbe es ja Zeugen. Ansonsten hätte mich nichts davon abgehalten.
Ich musste ihr lassen, dass sie verstand, wie ich dachte. Schließlich war das meine Intention gewesen nciht zu trinken. Im Gegensatz zu ihr, brauchte ich den aber auch nicht um eine Party zu überstehen. Ich fürchtete einfach, dass ich mit Alkohol noch unangenehmer meinen Mitmenschen gegenüber wäre.
"Das kann ich nachvollziehen. Diese Party ist wirklich nicht sehr gut!", stimmte ich ihr trotzdem zu. Eigentlich konnte ich schlecht dazu was sagen, ich ging schließlich nicht oft auf solche Veranstaltungen.
"Jetzt habe ich ja Geselschallft", erwiderte ich mit einem charmanten Lächeln. Ich war zwar eigentlich froh gewesen keine zu haben, aber Mae war durchaus die beste Wahl hier auf der Party. Und wenn ich mit einer Frau hier war würde mich zumindest niemand ansprechen. "Und eine hübsche noch dazu", fügte ich noch hinzu. Ich hasste dieses geflirtete eigentlich, aber es gehörte wohl einfach dazu.
"Ich verstehe nciht, wie derjenige so blöd sein konnte.", erwiderte ich und war froh, dass sie aufhörte zu lachen. Ich hasste das einfach. Lachen war so unvorstellbar anstrengend. Ich zumindest hielt das nie lange aus.
"Naja, Glück für mich würde ich sagen", fügte ich mit einem grinsen hinzu. Ich wusste mittlerweile ganz genau, wie man bei solchen Sätzen gucken und Lächeln musste. Es hatte allerdings ein wenig gedauert mir diese Flirtstrategien anzueignen.

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Re: Zukunftsplay » 9
von Mae am 07.01.2019 20:21Ich schenkte Nico ebenfalls ein kleines Lächeln und fragte ihn: "Was ist den heute vorgefallen, wenn ich fragen darf?" Ich überlegte einige Sekunden, bevor ich noch hinzufügte: "Lass mich raten: Also entweder hattest du Stress mit irgendwelchen Schlammblütern oder Muggeln oder du hast dich mit deinem Bruder gestritten?" Beides war wahrscheinlich und auch schon vorgekommen. Ich hatte schon oft mitbekommen, dass sein Zwilling und er sich stritten. Wie hieß Nicos Bruder noch gleich? Ich musste einige Augenblicke nachdenken, bevor mir der Name Ryan wieder einfiel. Ich hielt nicht viel von ihm. Er war ein Gryffindor und so ein Möchtegern guter Kerl, so wie leider die meisten auf Hogwarts. Ich konnte sie allesamt nicht leiden. Und falls er nicht der Grund gewesen war, weshalb Nicos Tag nicht gerade stressfrei abgelaufen war, dann war es ein Schlammblut. Die waren schließlich immer der Grund, weshalb es einem schlecht ging. Ich konnte immer noch nicht fassen, dass ich tatsächlich Mal mit so einem von denen etwas hatte... Oh, wie ich diesen Kerl hasste...
Um mir jedoch meine gute Laune nicht durch diese Gedanken zu zerstören, schenkte ich wieder Nico meine Beachtung. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht antwortete ich ihm: "Wenn wir beide nichts von dieser Party halten, können wir ja auch genauso gut verschwinden und irgendetwas spannenderes unternehmen? Na, was hälst du davon?" Dass man diese Aussage auch zweideutig verstehen könnte, war mir durchaus bewusst, aber darauf spielte ich nicht unbedingt an. Ich wollte einfach weg hier und mit Nico zusammen könnten wir ja auch genauso gut London etwas unsicher machen.
Ein kleines Grinsen stahl sich auf meine Lippen, als mir Nico ein Kompliment machte. Ich musste schon zugeben, dass er genau wusste, welche Knöpfe er bei einem Mädchen drücken musste. "So charmant wie immer", murmelte ich nur grinsend. "Kein Wunder, dass dir die ganzen Mädchen zu Füßen liegen." Jedenfalls galt das für die Slytherinmädchen. Die anderen fürchteten sich wahrscheinlich eher vor Nico.
"Naja, ich hätte es kommen sehen müssen. Mein Freund jagt nunmal jedem Mädchen hinterher, was bei 3 nicht auf dem Baum ist." Zum Glück war ich nicht schüchtern und fand auf Partys relativ schnell wieder einen Ersatz für meine Begleitungen. Wie auch heute. Und mit Nico hatte ich für heute wohl das große Los gezogen.


Re: Zukunftsplay » 9
von Nico am 11.01.2019 14:51Ich überlegte kurz, welche Geschichte ich ihr präsentieren sollte. ie hatte schon recht, es war mal wieder Ryan gewesen, der mir die Laune verdorben hatte, aber ich glaubte nicht, dass ich ihr ganz verständlich machen konnte, wie. Sie kannte ihn nicht, wie ich ihn kannte, sie musste ihn nicht so oft ertragen. AUf andere wirkte er meist freundlich und umgänglich, aber ich hasste ihn. Er war nur unnötiger Ballast.
"Du hast Recht, es war mal wieder Ryan. Er hat eben einfach diese nervige Angewohnheit die falschen Dinge zur falschen Zeit zu sagen.", antwortete ich mit einem leichten Lachen. Es hatte vielleicht etwas kühl geklungen, aber dieses Mal hatte ich es sogar ernst gemeint. Ryan war nunmal ein nerviger Mensch. Ich konnte den Tag kaum erwarten, ihn endlich loszuwerden.
Ich musterte sie mit Interesse bei ihrem Vorschlag. Ich hatte zwar eigentlich nicht heue mit jemandem Zeit zu verbringen, aber von dieser Party zu verschwinden klang sehr, sehr gut. Und mit Mae verbrachte ich menen Abend lieber, als mit meiner Familie oder mit Betrunkenen. Sie hatte wenigstens eine anständige Einstellung zu Menschen und dem Leben.
Nicht so eine blümerante, wie Ryan, der einfach in allem probierte das Gute zu sehen.
"Ich waäre wirklich sehr dafür von hier zu verschwinden", antwortete ich dementsprechend und hoffte, dass wir auch möglichst bald gehen konnten. Diese Veranstaltung war mir wirklich viel zu anstrengend.
Ich lächelte, bei ihrem Kompliment. Sie hatte recht, wenn ich wollte, dann konnte ich wirklich sehr charmant sein. Und es mochte sein, dass mir deshalb viele Mädchen zu Füße lagen, allerdings hatte ich eh kein Interesse an denen. Ich war niemand, der sowas, wie romantische Gefühle hegte. Die kamen bei mir einfach nicht vor. Ich beschränkte mich größtenteils auf Abstand zu weiblichen Geschöpfen und ansonsten auf oberflächlichen Kontakt.
Bei der Beschreibung ihre Freundes konnte ich nur den Kopf schütteln. Manche Menschen waren so primitiv, es war schon lächerlich. Man kam doch nirgendwohin, wenn man nur seinen Trieben folgte. Ich war meinen auf jeden Fall überlegen und das erlaubte mir, meine Pläne zu verfolgen und mich auf das zu konzentrieren, was wichtig war.
"Wollen wir dann?", fragte ich nach, weil ich es hier nicht mehr aushielt. Ich hielt ihr meinen Arm hin, damit wir disapparieren konnten. Seit einiger Zeit, war ich siebzehn und durfte deswegen schon alleine auf zaubererart Reisen.
"Such du dir gerne aus, wo du hin möchtest", bot ich ihr an, aus dem einfachen Grund, dass es mich nciht kümmerte. Alles war besser als das hier.

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Re: Zukunftsplay » 9
von Mae am 19.01.2019 00:48Ich musste bei Nicos Worten die Augen verdrehen; ich konnte ihn gut verstehen. "Es muss ziemlich hart für dich sein mit so einem "lieben Kerl" aufzuwachsen, oder?", fragte ich einfach gerade heraus. In solchen Augenblicken war ich froh ein Einzelkind zu sein. Ich könnte mir ein Leben mitt einem Geschwisterchen nicht vorstellen. Vor allem nicht, wenn dieses dann noch so ein Gutmensch war, wie Nicos Bruder. Aber man muss auch dazu sagen, dass es so jemand in unserer Familie definitiv nicht leicht haben würde. Wahrscheinlich wäre man mit diesem Kind, wie mit den Madison-Söhnen umgegangen. Denen musste man ja auch ständig Manieren beibringen, obwohl das bei ihnen auch nichts mehr zu ändern schien.. Naja, das soll nicht mein Problem sein.
Ich schenkte Nico nur ein Lächeln, als er meiner Idee zustimmte. Ich hätte aber auch gar nichts anderes erwartet. Was hielt uns hier schließlich schon? Es war einfach nur todlangweilig. Ich schwang kurz meinen Zauberstab und murmelte "Accio Mantel" und schon flog mir mein ebenfalls schwarzer Mantel in die Hand. Ich zog ihn mir kurzerhand über und sah dann wieder zu Nico, der einfach nur schmunzelte; wahrscheinlich wegen meinem Kompliment. Ich dachte einen kurzen Augenblick darüber nach, weshalb Nico eigentlich noch keine Freundin hatte, aber kurz darauf verwarf ich den Gedanken wieder. Eine feste Freundin würde einfach nicht zu ihm passen, sie würde wahrscheinlich nur eine Last für ihn sein. Und das konnte ich auch durchaus verstehen. Als ich damals mit Myles zusammen gewesen war, war mein ganzes Leben auch um einiges komplizierter gewesen. Es war einfach schwer bis beinahe unmöglich gewesen einen festen Freund zu haben und dazu noch ein engagierter Todesser zu sein. Es war damals auf jeden Fall die richtige Entscheidung gewesen, dass wir uns jetzt nur noch auf das rein Körperliche beschränkten.
Mein Blick schweifte wieder zu Nico, und ich nickte daraufhin auf seine Frage. Dann musste ich einige Augenblicke überlegen, was wir nun machen könnten. "Also entweder könnten wir nach London gehen und dort ein paar Muggeln das Leben zur Hölle machen oder aber wir gehen zu den Madisons nach Hause, da soll auch eine Poolparty stattfinden. Und dort werden auch nur normale Leute sein", schlug ich vor. Ich hatte mitbekommen, dass Layla und noch viele weitere Reinblüter dort sein würden.
Ich fügte dann noch hinzu: "Du darfst auch gerne zwischen den beiden Sachen entscheiden." Daraufhin ergriff ich auch schon seinen Arm.


Re: Zukunftsplay » 9
von Nico am 25.01.2019 20:31Sie hatte ja keine Ahnung, wie hart es war. Wie oft ich mich zusammenreißen musste um den Idioten nicht zu erwürgen. Wann immer ich ihn auf den Gängen von Hogwarts stehen sah und er mit seinen albernen kleinen Freunden um die Wette strahlte, war da jedes Mal das Bedürfnis ihn eigenhändig eine Lektion zu erteilen. Ich musste mir in solchen Momenten einfach immer sagen, dass er es nicht wert war.
"Nun, es ist anstrengend", antwortete ich und nickte leicht mit dem Kopf. Sie wusste schon, was ich damit meinte. Immerhin kannte sie ihn und seine Lebenseinstellung. Ihr musste bewusst sein, dass jemand wie ich niemals mit jemandem, wie ihm klar kommen konnte.
Glücklicherweise schien sie es genauso eilig zu haben, wie ich und holte sich direkt ihren Mantel. Ich hatte mich meines erst gar nicht entledigt, da ich sowieso nur vorgehabt hatte auf der Terrasse zu stehen und irgendwann einfach wieder zu verschwinden.
Ich hörte mir ihre Vorschläge an und überlegte kurz. Ich hatte auf beides nicht so wirklich Lust, aber es klang gar nicht so schlecht etwas Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen. Besser als sich mit Muggeln abzugeben.
"Dann lass uns den Madisons einen Besuch abstatten", antwortete ich ihr und sobald sich ihr Arm auf meinen legte, verschwanden wir von dieser öden Party und tauchten Sekunden später in einem großen Poolhaus wieder auf. Überall konnte ich Gesichter sehen, die mir aus der Schule bekannt vorkamen, darunter auch die von ein paar Madisons.
Diese Familie war auch eine dieser Reinblüterfamilien und ich hatte keinen Draht zu ihnen, da sie mich wie alle anderen einfach annervten. Aber ich wusste einiges über sie.
Die Söhne hatten scheinbar alle Disziplinsprobleme und Gerüchte kursierten, dass der Vater so ewtas gerne mit Crutiatos Flüchen strafte. Ich persönlich sah da nicht wirklich etwas verwerfliches drin.
Wer sich nicht beherrschen konnte, hatte eben Pech. Man musste seine Rolle so lange spielen, bis man mächtig genug war um die Maske ablegen zu können und der Welt sein richtiges Gesicht präsentieren konnte. Oder zumindest plante ich es so zu tun.
"Was ein interessanter Ort", kommentierte ich die Szene. Nicht, dass mich das sonderlich interessierte, aber irgendwie musste ich ja die Konversation wieder aufnehmen.

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Re: Zukunftsplay » 9
von Mae am 10.02.2019 17:03Als Nico meinte, dass es anstrengend war der Bruder von Ryan zu sein, schnaubte ich leise und nickte dann aber leicht. Etwas anderes hätte ich mir auch nicht vorstellen können. Ich bewunderte Nico sogar für seine Ruhe. Ich hätte Ryan an seiner Stelle wahrscheinlich schon längst eine Lektion erteilt. Solche Leute gehörten eigentlich so lange weg gesperrt, bis ihnen klar wurde, dass sie sich alle lieber dem dunklen Lord und seiner Ideologie anschließen sollten,weil das das einzig Richtige war.
Während ich mir meinen Mantel angezogen hatte, hatte sich Nico auch schon dazu entschieden zu den Madisons zu gehen. "Sehr gute Entscheidung", meinte ich mit einem breiten Grinsen. Zwar wäre es bestimmt auch witzig gewesen einigen Muggeln einen Schrecken einzujagen, aber andererseits konnte ich mir dann doch einen schöneren Start in das neue Jahr vorstellen. Wie zum Beispiel mit meinen engsten Freunden zu feiern, die wenigstens auch genug Gehirnzellen besaßen, um zu verstehen , was das Richtige war.
Ich hakte mich bei Nico ein und schon wenige Augenblicke später fanden wir uns in dem Hof der Madisons wieder. Ein breites Lächeln zierte mein Gesicht, als ich mich in dem Garten umsah. Es war wirklich geschmackvoll geschmückt und durch den Schnee sah das Ganze dazu auch noch ziemlich elegant aus. Dann nickte ich auf Nicos Worte hin und meinte: "Tja, die Madisons haben nun mal Geschmack. Lass uns aber lieber mal in das Poolhaus gehen. Da müsste ja die richtige Party stattfinden." Gesagt, getan. Wir liefen gemeinsam auf die Tür zu; dabei hatte ich meinen Arm immer noch bei ihm untergehakt. Ich öffnete die Tür und sah mich in dem schön geschmückten Raum um. Und wie zu erwarten war, wimmelte es hier nur so von meinen engsten Freunden. Ich begrüßte die ganze Runde, die ziemlich erfreut wirkte uns zu sehen. Dann warf ich Nico wieder einen lieben Blick zu und fragte: "Bist du dir wirklich sicher, dass du nichts trinken willst? Es ist schließlich Silvester und ein guter Champagner geht immer."



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