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Nico

24, Männlich

Hogwarts [ehem.] Slytherin Jahrgang 6 Halbblut Geheim Duellierclub Legilimentik Badboy Frei

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Re: "Twinbrothers" || Nico & Ryan || Freeplay

von Nico am 01.03.2019 15:33

Meine Gesichtszüge entglitten mir fast, als er doch tatsächlich anfing eine richtige Konversation mit mir zu führen. Was hatte ihm denn die blöde Idee gegeben, dass ich darauf Lust hatte? Scheinbar war ich mittlerweile einfach ein zu guter Schauspieler und sogar er konnte mich nicht mehr durchschauen. Was eindeutig zu meinem Vorteil genutzt werden konnte.
Allerdings hatte er Recht mit dem Kommentar über unseren Vater. Der konnte zwar eigentlich gar nichts, aber im kochen war er besonders schlecht. Er hatte es schon des öfteren hinbekommen unsere Küche in Brand zu setzen. Mit etwas Glück würde er ja irgendwann sich selbst anzünden und wir wären den Vollidioten los. Wenn nicht, dann musste eben irgendwer nachhelfen.
"Wenn dem so ist, dann mach wenigstens etwas leckeres", verlangte ich und musterte desinteressiert das klägliche Weihnachtsbäumchen, dass in unserem noch kläglicheren Wohnzimmer stand. Es war einfach traurig, wie sehr es diese Familie immer noch probierte. Wenn wir ale endlich akzeptieren würden, dass hier nichts mehr zu retten war, dann könnten vielleicht auch die Anderen mal ein Leben führen, so wie ich.
Als mein Bruder mir irgenwas vom Quidditch vorlaberte, hörte ich ihm kaum noch zu. Es reichte schon, dass mein anderer Idiotischer Bruder so fasziniert von dieser Zeitverschwendung war. Warum nur fanden alle diesen Sport so spannend?
Ich merkte, wie es still wurde und blickte Ryan wieder an. Sheinbar hatte er mich etwas gefragt und cích konnte mir denken was. Mit meinem typisch leeren Gesichtsausdruck begann ich nun über seine Frage nachzudenken. 
ALl die Wünsche, die ich wirklihc hatte, würde mir kaum der Weihnachtsmann bringen. Ich bezweifelte nämlich stark, dass die Weltherrschaft in seinen Sack passte.
"Keine Ahnung", antwortete ich dementsprechend. Was kratzte es mich schon, was sich mein dämlicher Vater für uns ausgedacht hatte. "Nen Dolch kann man immer gebrauchen"
Meine Augen hatten etwas lauerndes während ich dies sagte, aber wahrscheinlich war das überflüssig. Ryan wusste auch so, dass er vor mir auf der Hut sein musste. Ich hatte zwar nicht vor ihn demnächst oder irgendwann aus dem Weg zu schaffen, aber sollte er sich jemals in meinen Weg stellen, dann konnte ich für nichts garantieren.

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I see your red door, I want it painted black. No colours anymore, I want them to turn black. I see the girls walk by dressed in their summer clothes, I have to turn my head until my darkness goes. I see the line of cars and they´re all painted black with flowers and my love, both never to come back. I see people turn their heads and quickly looked away. Like a newborn baby it just happens everyday. I look inside myself and see my heart is black. I see my red door, I must have it painted black. Maybe then I´ll fade away and not have to face the facts. It´s not easy facing up when you´re whole world is black

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Nico

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Re: Zukunftsplay » 9

von Nico am 01.03.2019 15:20

Das Poolhaus war wirklich sehr hübsch, aber etwas überfüllt. Ich mochte einfach keine Menschenmassen, egal wer es war. Das hier waren schließlich alles Menschen, die ich kannte und von denen ich die meisten auch akzeptierte. Schließlich hatten sie wenigstens verstanden worum es im Leben ging. Nur das ihr Fokus zu sehr auf dem Alkohol und all den Partys lag. Aber wenn sie meinten. Ich blickte nun Mae an und ließ mri die Frage durch den Kopf gehen. Ich hasste Alkohol zwar,a ber vielleicht sollte ihc eine Ausnahme machen und mich einmal der Menge anpassen. Ich wolle schließlich nciht auffallen in dieser Menge. Denn dann würde ich mich nur noch mit anderen unterbemittelten Idioten herumschlagen müssen.
"Nun gut, ein Glas kann nicht schaden.", stimmte ich zu und griff nach einem der Gläser auf den Tischen um es meiner Begleitung zu reichen. Anschließend genehmigte ihc mir auch eins und prostete Mae zu.
Wir nippten beide an dem Getränk und mir wurde schlagartig wieder bewusst, warum ich Alkohol mied. Er schmeckte einfach widerwärtig. Und darauf konnte ich wirklich ziemlich gut verzichten, ich hatte ja nichts davon.
Trotzdem verzog ich meine LIppen zu einem Lächeln und gab mir dieses Mal auch wirklich Mühe, dass es echt aussah. Es mochte meine Augen nicht erreichen, aber es war mir auch schon immer ein Rätsel gewesen, wie Leute das schafften.
" Es ist immer wieder interessant, wen man auf solchen Feiern findet", kommentierte ich die Szene, die sich uns bot. Es waren eine Menge Todesser dabei, die sich nun betranken und miteinander rumknutschten. Es waren eindeutig die hohen, angesehenen Diener des dunklen Lords, die man hier betrachten konnte. Ich war froh, dass ich das nur gedacht hatte. Den Sarkasmus hätte ich nämlich niemals überspielen können.

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Re: Zukunftsplay » 9

von Nico am 25.01.2019 20:31

Sie hatte ja keine Ahnung, wie hart es war. Wie oft ich mich zusammenreißen musste um den Idioten nicht zu erwürgen. Wann immer ich ihn auf den Gängen von Hogwarts stehen sah und er mit seinen albernen kleinen Freunden um die Wette strahlte, war da jedes Mal das Bedürfnis ihn eigenhändig eine Lektion zu erteilen. Ich musste mir in solchen Momenten einfach immer sagen, dass er es nicht wert war.
"Nun, es ist anstrengend", antwortete ich und nickte leicht mit dem Kopf. Sie wusste schon, was ich damit meinte. Immerhin kannte sie ihn und seine Lebenseinstellung. Ihr musste bewusst sein, dass jemand wie ich niemals mit jemandem, wie ihm klar kommen konnte.
Glücklicherweise schien sie es genauso eilig zu haben, wie ich und holte sich direkt ihren Mantel. Ich hatte mich meines erst gar nicht entledigt, da ich sowieso nur vorgehabt hatte auf der Terrasse zu stehen und irgendwann einfach wieder zu verschwinden.
Ich hörte mir ihre Vorschläge an und überlegte kurz. Ich hatte auf beides nicht so wirklich Lust, aber es klang gar nicht so schlecht etwas Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen. Besser als sich mit Muggeln abzugeben.
"Dann lass uns den Madisons einen Besuch abstatten", antwortete ich ihr und sobald sich ihr Arm auf meinen legte, verschwanden wir von dieser öden Party und tauchten Sekunden später in einem großen Poolhaus wieder auf. Überall konnte ich Gesichter sehen, die mir aus der Schule bekannt vorkamen, darunter auch die von ein paar Madisons.
Diese Familie war auch eine dieser Reinblüterfamilien und ich hatte keinen Draht zu ihnen, da sie mich wie alle anderen einfach annervten. Aber ich wusste einiges über sie.
Die Söhne hatten scheinbar alle Disziplinsprobleme und Gerüchte kursierten, dass der Vater so ewtas gerne mit Crutiatos Flüchen strafte. Ich persönlich sah da nicht wirklich etwas verwerfliches drin.
Wer sich nicht beherrschen konnte, hatte eben Pech. Man musste seine Rolle so lange spielen, bis man mächtig genug war um die Maske ablegen zu können und der Welt sein richtiges Gesicht präsentieren konnte. Oder zumindest plante ich es so zu tun.
"Was ein interessanter Ort", kommentierte ich die Szene. Nicht, dass mich das sonderlich interessierte, aber irgendwie musste ich ja die Konversation wieder aufnehmen.

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Re: Zukunftsplay » 9

von Nico am 11.01.2019 14:51

Ich überlegte kurz, welche Geschichte ich ihr präsentieren sollte. ie hatte schon recht, es war mal wieder Ryan gewesen, der mir die Laune verdorben hatte, aber ich glaubte nicht, dass ich ihr ganz verständlich machen konnte, wie. Sie kannte ihn nicht, wie ich ihn kannte, sie musste ihn nicht so oft ertragen. AUf andere wirkte er meist freundlich und umgänglich, aber ich hasste ihn. Er war nur unnötiger Ballast.
"Du hast Recht, es war mal wieder Ryan. Er hat eben einfach diese nervige Angewohnheit die falschen Dinge zur falschen Zeit zu sagen.", antwortete ich mit einem leichten Lachen. Es hatte vielleicht etwas kühl geklungen, aber dieses Mal hatte ich es sogar ernst gemeint. Ryan war nunmal ein nerviger Mensch. Ich konnte den Tag kaum erwarten, ihn endlich loszuwerden.
Ich musterte sie mit Interesse bei ihrem Vorschlag. Ich hatte zwar eigentlich nicht  heue mit jemandem Zeit zu verbringen, aber von dieser Party zu verschwinden klang sehr, sehr gut. Und mit Mae verbrachte ich menen Abend lieber, als mit meiner Familie oder mit Betrunkenen. Sie hatte wenigstens eine anständige Einstellung zu Menschen und dem Leben.
Nicht so eine blümerante, wie Ryan, der einfach in allem probierte das Gute zu sehen.
"Ich waäre wirklich sehr dafür von hier zu verschwinden", antwortete ich dementsprechend und hoffte, dass wir auch möglichst bald gehen konnten. Diese Veranstaltung war mir wirklich viel zu anstrengend.
Ich lächelte, bei ihrem Kompliment. Sie hatte recht, wenn ich wollte, dann konnte ich wirklich sehr charmant sein. Und es mochte sein, dass mir deshalb viele Mädchen zu Füße lagen, allerdings hatte ich eh kein Interesse an denen. Ich war niemand, der sowas, wie romantische Gefühle hegte. Die kamen bei mir einfach nicht vor. Ich beschränkte mich größtenteils auf Abstand zu weiblichen Geschöpfen und ansonsten auf oberflächlichen Kontakt.
Bei der Beschreibung ihre Freundes konnte ich nur den Kopf schütteln. Manche Menschen waren so primitiv, es war schon lächerlich. Man kam doch nirgendwohin, wenn man nur seinen Trieben folgte. Ich war meinen auf jeden Fall überlegen und das erlaubte mir, meine Pläne zu verfolgen und mich auf das zu konzentrieren, was wichtig war.
"Wollen wir dann?", fragte ich nach, weil ich es hier nicht mehr aushielt. Ich hielt ihr meinen Arm hin, damit wir disapparieren konnten. Seit einiger Zeit, war ich siebzehn und durfte deswegen schon alleine auf zaubererart Reisen. 
"Such du dir gerne aus, wo du hin möchtest", bot ich ihr an, aus dem einfachen Grund, dass es mich nciht kümmerte. Alles war besser als das hier.

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Re: Vergangenheitsplay » 20

von Nico am 07.01.2019 17:59

Wenn es etwas gab, das ich verabscheute, dann waren es unnötige Konversationen. Und die, in der ich mich momentan befand, war ganz klar eine dieses Kalibers. Es interessierte mich kein bisschen, welches Mädchen wer verarscht hatte und es war mir auch egal, wie besoffen irgendwer an irgendeiner Party gewesen war. Das waren Themen, die einfach weit unter meiner Intelligenz lagen und mit denen ich mich nicht abgab. Ich verabscheute Alkohol und auch Mädchen konnten mir gestohlen bleiben.
Dieses ganze herumgemache war so dermaßen Triebgesteuert, dass ich das Gefühl hatte mich mit Neandertalern zu unterhalten. Mir war es schleierhaft, was diese Idioten so daran interessierte. 
Für mich hatte das Alles nie etwas bedeutet. Ich hatte noch nie etwas für ein Mädchen empfunden. So etwas, wie richtige Beziehungen gab es in meinem Leben auch nicht, ich sah darin einfach keinen Nutzen. Dementsprechend hielt ich mich meist von andersgeschlechtlichen Menschen fern, sie waren sowieso nichts als Ablenkung.
Nicht, dass ich mich nicht auch manchmal gerne ablenkte, das ließ ich mir von Zeit zu Zeit auch nicht entgehen, aber für mich war das anders. Ich empfand dabei so ziemlich nichts. Für mich war da nur der Anreiz Macht auf jemanden auszuüben. Ich hatte es schon immer geliebt überlegen zu sein und Menschen herumzukommandieren und Mädchen wurden wirklich gerne herumkommandiert. Das war mir aufgefallen.
Erneut fälschte ich ein Lachen und musste mir ein genervtes Seufzen verdrücken. Wenn ich noch lange hierherum sitzen musste, dann würde irgendwer dafür bezahlen.
In dieser Sekunde wurden meine Gedanken von jemandem unterbrochen, der sich einfach in unsere Unterhaltung einmischte. Langsam drehte ich den Kopf o, dass ich das Mädchen mustern musste, bei dem es sich um niemand anderes als Roja handelte. Ich verkniff es mir meine Augen zu verdrehen und gehäßig zu lachen. 
Es war ja klar gewesen, dass sie nach einiger Zeit wieder angekrochen kommen würde. Wie berechenbar.
Einer meiner Schergen hob zu einer Antwort an, aber mit dem Heben meines Fingers verstummte er. Ich quittierte dies mit einem eiskalten Lächeln. Auch die hatte ich komplett uner Kontrole.
Ich lehnte mich etwas nach vorne und musterte sie nun abschätzig. "Natürlich haben wir Spaß."
Meine Stimme war kalt und emotionslos, aber ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen eine andere Emotion vorzutäuschen. Ich wollte sie wirklihc nicht sehen momentan und eigentlich auch nicht in naher Zukunft. Sie war einer dieser Menschen, die mich anekelten. Sie ließ einfach nicht locker. Wäre sie nicht attraktiv, dann hätte ich ihr schon längst eine meiner Seiten gezeigt, die sie vertrieben hätte.
Bei ihren nächsten Worten lachte ich kalt. Wer dachte sie eigentlich, wer sie war? Wut brodelte in mir auf und ich mekrte, wie ich das Bedürfnis hatte, die Maske fallen zu lassen und einfach mal ich zu sein. Leider konnte ich mir das nicht leisten.
Mit einer Handbewegung schickte ich die restlichen Jungen davon und musterte sie noch einmal stumm.
"Was willst du?", fragte ich sie. Desinteresse sprach aus meiner Stimme und ich hoffte es würde sie dazu animieren endlich zu gehen.

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Re: "Twinbrothers" || Nico & Ryan || Freeplay

von Nico am 07.01.2019 17:23

(erstmal, der Song ist soooo cool! :3 )

Ich beobachtete meinen Bruder mit kühler Miene. Er wusste ja sowieso, wie ich war. Da musste ich mir nicht die Mühe geben, meine Maske aufzusetzen. Ryan kannte den wahren Nico, den Sadisten, den Emotionslosen. Manchmal fragte ich mich, ob Ryan wohl vor mir Angst hatte. Vermutlich nicht, er klammerte sich bestimmt immer noch an den Glauben, an die kleine Hoffnung, dass wir ja irgendwie verwandte waren und ich ihm deswegen irgendeine Gefühlsregung entgegenbrachte. Nur leider lag er damit falsch.
Wie mit den meisten Dingen, aber das war auch schon so gewesen, als wir noch klein waren.
Schon als kleine Kinder, war Ryan der Sonnenschein gewesen und ich nur der komische, Verrückte. Das unheimliche Nachbarskind, mit dem niemand spielen wollte. Ryan war der Beliebte gewesen und ich war nur der Merkwürdige gewesen. Es hatte mich nie gestört, dafür hatte ich so etwas, wie Freundschaften schon damals zu schlecht verstanden. Viel lieber hatte ich mich mit anderen Dingen beschäftigt. Dingen, wie Experimenten an lebendigen Tieren.
Zumindest solange, bis mein Vater es herausgefunden und versucht hatte mich zu bestrafen. Es war nicht ganz so gelaufen, wie er es gehofft hatte. Das kleine Skalpell in meiner Hand hatte er übersehen und so triumphierte schon der achtjährige Nico über seinen Vater. Seitdem ließ unser Vater mich tun, was ich wollte. Ihm war es nur lieb sich nicht mit seiner ausgeburt der Hölle auseinanderzusetzen.
"Wenn du dami meinst, dass ich niemanden umgebracht habe, dann ja", antwortete ich und beobachtete leicht amüsiert seine Reaktion. Egal, was er dachte, ich würde niemals einfach so jemanden umbringen. Nicht, weil ich skrupel davor hatte, sondern eher, weil dabei eine Menge schief laufen konnte und ich hasste Fehler.
"Und auf was für Geschenke hoffst du dieses Jahr?", führte ich unsere sinnlose Konversation weiter und wandte meinen Blick von seinem Gesicht auf meine Hände. Mit einem leichten Lächeln ließ ich meine Fingerknöchel knacke und blickte dann den Jungen vor mir an.

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Re: "Twinbrothers" || Nico & Ryan || Freeplay

von Nico am 06.01.2019 16:37

Weihnachten

Eigentlich hasste ich ja alle Familienfeste, aber einmal im Jahr war es besonders schlimm. Dann war wieder Weihnachten und unsere ganze verdammte Familie versammelte sich in unserem Haus. An diesem Tag führte leider kein Weg daran vorbei sich mit den Leuten auseinander zu setzen, die leider ihre Blutlinie mit mir verband.
Ich hatte die letzten Wochen weder mit meinem Zwilling noch mit irgendwem anders geredet und das war mir nur recht gewesen. Nach meinem letzten Gesrpäch mit Ryan hatte ich das dringende Bedürnfis gehabt ihm den Hals umzudrehen, aber ic hatte mir bewusst gemacht, dass er es einfach nicht wert war. Er war so weit unter mir, dass es eine Verschwendung meiner kostbaren Zeit wäre ihn physisch anzugehen. 
Selbst oben in meinem Zimmer, welches zugegebenermaßen nur sehr spärlich und dunkel eingerichtet war, konnte ich unseren Vater brüllen hören. Vermutlich war ihm aufgefallen, dass der Whiskey alle war und er uns jetzt nüchtern ertragen musste. Er konnte sich sicher sein, dass ich darauf auch keine Lust hatte. Ich verstand ja nicht mal, warum er sich überhaupt noch die Mühe machte uns alle hierher zu holen. Andererseits verstand ich auch nciht, warum er sich noch die MÜhe machte aufzustehen. Sein Leben war sowiesoe wertlos und er zu nichts zu gebrauchen.
Missmutig stieg ich die Treppen hinab und wich dabei einem Stapel Zeitschriften aus, die niemand wegräumte. Generell räumte hier fast niemand auf und wenn das so weitergehen würde, dann würde unser Vater vielleicht einfach zwischen Müll ersticken. Mir sollte es recht sein. Unten im Wohnzimmer stand natürlich kein Baum und auch keine Geschenke warteten auf uns, aber das war mir vollkommen egal. Ich blickte mich nach meinen Blutsverwandten um und hörte Geräusche aus der Küche. Vermutlichhantierte mein Vater mal wieder mit irgendwelchen Messern herum und brachte sich fast um, nur um ein Stück Fleisch zu schneiden. Er war wirklich stark unterbelichtet, meine Intelligenz hatte ich also nicht von ihm.
Bevor ich allerdings nach ihm sehen konnte, hörte ich die Treppen knatschen und konnte, nachdem ich mich umgedreht hatte, Ryan dabei zusehen, wie er sich seinen Weg durch die Kataloge bahnte.
"Fröhliche Weihnachten, Bruderherz", rief ich ihm entgegen und setzte dabei sogar ein Lächeln auf. Für ein paar Sekunden hätte ich wirklich das Spiegelbild meines so gutmütigen Bruders sein können, dann senkten sich meine Mundwinkel wieder. Ich hasste Lächeln, das war mir viel zu anstrengend. Egal, was für ein brillianter Schauspieler ich war, die Emotion Freude war mir schon immer am schwersten gefallen. Ich konnte sie eben einfach nicht nachvollziehen.

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Re: Zukunftsplay » 9

von Nico am 05.01.2019 18:27

Ich zwang mich erneut zu einem Lächeln, diesmal allerdings zu einem Entschuldigenden. Ich wolte schließlich nicht, dass sie sich vor den Kopf gestoßen fühlte. Nicht, dass mich die Gefühle anderer großartig scherten, aber sie war eine meiner wenigen Freunde, oder zumindest ewas ähnliches, und ich durfte es mir mit einigen Menschen einfach nicht verscherzen. Vor allem nicht mit den Anhängern des dunklen Lords. Auch den fürchtete ich nicht, aber ich musste ihn ja nicht direkt auf mich aufmerskam machen.
"Verzeih bitte. Ich habe einfach einen anstrengenden Tag hinter mir", entschuldigte ich mich und teilweise stimmte es ja auch. Dank meines dämlichen Bruders hatten wir heute ziemlichen Stress mit unserem Vater gehabt. Es war soweit gekommen, dass ich ihn mit einem Fluch ruhig hatte stellen müssen. Ich hasste den Mann wirklich sehr, aber ich hatte ihn nicht vor Ryans Augen umbringen können, dann gäbe es ja Zeugen. Ansonsten hätte mich nichts davon abgehalten.
Ich musste ihr lassen, dass sie verstand, wie ich dachte. Schließlich war das meine Intention gewesen nciht zu trinken. Im Gegensatz zu ihr, brauchte ich den aber auch nicht um eine Party zu überstehen. Ich fürchtete einfach, dass ich mit Alkohol noch unangenehmer meinen Mitmenschen gegenüber wäre.
"Das kann ich nachvollziehen. Diese Party ist wirklich nicht sehr gut!", stimmte ich ihr trotzdem zu. Eigentlich konnte ich schlecht dazu was sagen, ich ging schließlich nicht oft auf solche Veranstaltungen.
"Jetzt habe ich ja Geselschallft", erwiderte ich mit einem charmanten Lächeln. Ich war zwar eigentlich froh gewesen keine zu haben, aber Mae war durchaus die beste Wahl hier auf der Party. Und wenn ich mit einer Frau hier war würde mich zumindest niemand ansprechen. "Und eine hübsche noch dazu", fügte ich noch hinzu. Ich hasste dieses geflirtete eigentlich, aber es gehörte wohl einfach dazu.
"Ich verstehe nciht, wie derjenige so blöd sein konnte.", erwiderte ich und war froh, dass sie aufhörte zu lachen. Ich hasste das einfach. Lachen war so unvorstellbar anstrengend. Ich zumindest hielt das nie lange aus.
"Naja, Glück für mich würde ich sagen", fügte ich mit einem grinsen hinzu. Ich wusste mittlerweile ganz genau, wie man bei solchen Sätzen gucken und Lächeln musste. Es hatte allerdings ein wenig gedauert mir diese Flirtstrategien anzueignen.

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Re: Am Kamin

von Nico am 05.01.2019 18:14

Genervt quetschte ich mich zwischen ein paar zweitklässlern durch und musste mir noch einmal klarmachen, warum es eine schlechte Idee gewesen wäre sie zu erwürgen. Sie waren den Stress nicht wert. Trotzdem war meine Laune an einem Tiefpunkt und ich schwor, der nächste der mir blöd kam würde es bereuen.
Ich hasste Tage wie diesen. Ich hasste diese Schule generell. Hier sammelten sich wirklich nur Idioten und Zurückgebliebene. Ich konnte es kaum erwarten endlich von hier wegzukommen und meinen eigenen Weg zu gehen. Wenn ich damit erfolgreich wäre und das würde ich definitiv sein, dann würde sich einiges ändern. Dann würde ich die Welt von diesen Ungeziefern befreien.
Ich trat in den Gemeinschaftsraum und blickte mich um. Auch hier fand man größtenteils nur Idioten, aber mein Blick fiel direkt auf das blonde Mädchen, welches in einem der Sessel am Kamin saß. Sie schien Tee zu trinken und ich blieb für einige Zeit einfach stehen und beobachtete sie von meiner Ecke aus. Elly, um die es sich hier handelte, war nicht nur meine beste und so ziemlich einzige Freundin und Person, die ich wirklich mochte, sondern auch das einzige Mädchen, für das ich wirklich interesse aufbrachte.
Vielleicht lag es einfach daran, dass sie meine Ansichten teilte, vielleicht aber auch daran, dass sie nicht so eine dämliche Tussi war, wie die meisten hier in Hogwarts. Sie war auf meinem Intelligenzlevel und konnte mir folgen, wenn ich über meine Pläne redete. Wir teilte einfach eine Menge Eigenschaften.
Darüberhinaus war sie allerdings auch die Einzige, die bei mri so etwas, wie Gefühle auslöste. Keine richtigen natürlich, ich war mri sicher, dass ich zu so etwas gar nicht fähig war. Warum auch, Gefühle waren nur unnötiger Ballast.
Aber sie war eben hübsch und ich beobachtete sie ab und zu einfach gerne. 
Nun allerdings drückte ich mich von der Wand ab und schlenderte auf die Blonde zu, wo ich mich ihr gegenüber fallen ließ.
"Wie immer schön dich zu sehen, Elly", begrüßte ich meine beste Freundin charmant und nahm mir nach einem fragenden Blick auch eine Tasse ihres Tees. Er schmeckte in Ordnung. Ich war eben kein Fan von Tee, wie von den meisten Dingen nicht.

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Re: Zukunftsplay » 9

von Nico am 27.12.2018 18:14

Ich nickte nur, als sie mir eröffnete, dass sie mich hier nicht erwartet hatte, schließlich konnte ich ihr das kaum verübeln. Ich selber war mir ja nicht mal sicher, was ich hier machte. Wahrscheinlich wollte ich nur einfach nicht in der Nähe meiner dämlichen Verwandten sein.
Ich schenkte ihr erneut ein Lächeln, als sie zustimmte mir ein wenig Gesellschaft zu leisten, das war auf jeden Fall ertragbar und vielleicht ja sogar besser, als ganz alleine hier herumzustehen. Das war ja doch etwas unter meiner Würde.
Bei ihren Worten blickte ich auf das Glas in ihren Händen und verkniff mir einen abwertenden Blick. Gott, warum waren alle Zauberer meiner Altersklasse bloß so besessen von diesem Zeug. Als ob der Alkohol ihre jämmerlichen Leben wirklich verbessern konnte.
"Nein, ich bin alleine hier", gab ich zu und lächelte noch etwas breiter. Man, war das anstrengedn, ich wusste schon, warum ich das normalerweise nicht tat.
Dann blickte ich allerdings zur Tür in der Erwartung, dass irgendjemand Mae folgen würde, aber es kam niemand. Es verwunderte mich zwar, aber Mae war eben die Art Mensch, die ihre Begleitung auch ruhig erst auf der Feier kennen lernen konnte.
"Du bist aber auch nicht in Begleitung", stellte ich fest und fügte ein, "Unvorstellbar" hinzu.
Ih probierte dem ganzen einen witzigen Unterton zu geben, aber ich war eben nicht der humoröseste Mensch. Ein Glück, dass ich ein begabter Schauspieler war. Andernfalls wären solche Gesrpäche wirklich unmöglich. Ich brauchte dese Maske des etwas missverstandenen Jungen. So glaubten die Leute wenigstens Ryan nicht, wenn er mal wieder behauptete sein teuflischer Zwilling wäre das gewesen. Einer der wenigen Vorteile sein Gesicht mit jemandem zu teilen.

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